Die Realitätsfalle

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Die Realitätsfalle

Die Realitätsfalle ist vermutlich der wichtigste Grund, warum so viele Menschen eine Veränderung zum Guten nicht hinbekommen. In diesem Artikel will ich zeigen, wie Sie dieses Problem lösen können…

Seit 1992 bin ich als Coach und Trainer im Geschäft. Und seit dieser Zeit habe ich unzählige Male von anderen gehört: “Martin, ich würde mich ja gerne verändern – aber irgendwie bekomme ich es nicht hin. Was kann ich da tun?”

Mein Antwort lautet: Aus der Realitätsfalle aussteigen.

Und das ist viel leichter gesagt, oder in diesem Fall leichter geschrieben – als tatsächlich getan. Das weiß ich nur allzu gut aus eigener Erfahrung.

Und trotzdem.

Oft kommt man erst weiter, wenn man die Realitätsfalle geknackt hat.

Was genau muss man denn nun unter einer solchen Realitätsfalle verstehen?

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ein Mitarbeiter leidet unter Selbstzweifel. Er hat das Gefühl, beruflich bei weitem nicht so gut zu sein wie seine Kollegen oder Vorgesetzten.

Stellen wir uns nun weiter vor, dass die Selbstzweifel aus irgendeinem Kapitel seiner Vergangenheit rührt. Vielleicht war einer seiner Elternteile ein starker Kritiker. Vielleicht hat man ihn als Jugendlicher eine Zeit lang aufgezogen. Vielleicht ist ihm vor Jahren mal was derbe in die Hose gegangen – aber eigentlich ist das „Warum“ unwichtig. Entscheidend ist hier nur: Es gab eine Erfahrung in der Erfahrung, die ihn zu Selbstzweifeln motivierte – und seitdem läuft er damit durch die Weltgeschichte.

Was passiert, wenn man jemand Selbstzweifel hat? Wie denkt er? Wie fühlt er? Und vor allem: Wie handelt er?

Die Chancen stehen gut, dass folgendes passiert:

  1. An ambitionierte Aufgaben wagt er sich meist nicht, weil er bezweifelt, dass er sie meistern kann.
  2. Wenn er sich dann doch mal an eine herausfordernde Aufgabe wagt, wird er die ganze Zeit mit Selbstzweifeln zu kämpfen haben. Ein Teil seiner Energie ist also mit allem Möglichen beschäftigt, nur nicht mit der Lösung des Problems.
  3. Sobald ihm ein Fehler unterläuft (und das bleibt nicht aus, wenn man sich Herausforderungen stellt), wird er das als Beweis werten, dass seine Selbstzweifel berechtigt sind. Zu den bereits vorhandenen Erinnerungen kommt also noch eine weitere hinzu.
  4. Je unsicherer er sich fühlt, desto unkonzentrierter wird er zu Werke gehen – mit der notwendigen Konsequenz, dass ihm Fehler erst recht unterlaufen werden.

Sie ahnen es schon, worauf ich es hinaus möchte.

Unser Held befindet sich in  einer selbstverstärkenden Spirale.

Damit ist gemeint: Man fühlt sich unsicher -> Deswegen macht man einen Fehler -> Man fühlt sich noch unsicherer -> Man macht noch mehr Fehler -> etc.

Die Fehler, die ja eigentlich aus einer Unsicherheit entstehen, werden zu Beweisen, dass die Unsicherheit berechtigt ist.

Das ist die Realitätsfalle.

Ein weiteres Beispiel für die Realitätsfalle kann man hier in dem Interview mit Jochen, einem Teilnehmer aus dem coach-your-self Kurs erleben.

Hier seine Geschichte in Kurzform (falls Sie das Video oben nicht gesehen haben sollten): Jochen ist als Unternehmensberater in eine finanzielle Krise geraten. Dadurch hängt sein Selbstvertrauen in den Seilen. Nachdem ihm klar wird, dass sich seine finanzielle Situation erst ändert, wenn er sein Selbstvertrauen stärkt, beginnt er aktiv daran zu arbeiten. Allerdings: Seine finanzielle Situation ist nach wie vor angespannt. Und es trudeln jeden Tag Mahnungen in seinen Briefkasten. Jede davon eine bittere Erinnerung  an seine momentane Situation. Und jede davon sorgt dafür, das sein zartes, aufkeimendes Selbstvertrauen-Pflänzchen zertreten wird. Das ist die Realitätsfalle, wie sie leibt und lebt: Jochen würde sich ja gerne verändern, aber seine jetzige Situation hält ihn gefangen.

Noch ein drittes Beispiel aus dem echten Leben: Ein Teilnehmer hat bei einem Kunden einen nicht gerade leichten Fehler begangen. Sein Vorgesetzter hätte es merken müssen, aber dem ist die Sache auch durch die Lappen gegangen. Spielt auch keine Rolle: Der Teilnehmer leidet unter der Situation, und zuckt jedes mal zusammen, wenn Mails eintreffen – vor allem von besagten Kunden.

Nicht genug, dass die Arbeit von Angst und Zweifeln besetzt ist – auch abends, wenn er zuhause ist, kann er nicht abschalten. Er muss immer wieder an den Vorfall denken – und daran, dass er nochmal „so versagen“ könnte und damit seine Stelle in Gefahr bringt. Selbst nachts liegt er noch wach und kommt nur schwer in den Schlaf.

Also beste Voraussetzungen, dass er nun erst recht Fehler macht, was seine Realitätsfalle erst recht verstärken würde.

In der Situationen habe ich ihm Forum des coach-your-self Kurses folgendes geschrieben: „Da alleine raus zu kommen, ist nicht einfach. Zumal es sich um eine langjährige Prägung handelt.

Veränderung ist aber dennoch möglich: Nur musst Du Dir dafür Zeit einräumen. Vor allem, falls Du den Weg alleine einschlagen möchtest.

Der erste Schritt dazu besteht darin, erstmal verstandesmäßig zu erkennen, dass Du Dich in einer selbstverstärkenden Spirale befindest. Das fällt vielen Leuten gerade zu Anfang nicht einfach, weil ja all die “Beweise” um sie herum klar und deutlich zu sehen sind. Die Mails. Die Miene des Chefs, wenn das Thema angesprochen wird. Die Reklamationen des Top-Kunden. Und so weiter.

Trotzdem mach Dir bewusst klar: Es handelt sich um eine Spirale. Du hast bestimmte Verhaltensweisen Deiner Eltern so interpretiert, dass etwas mit Dir nicht stimmt. Dieses Denkraster agierte wie ein Filter, der alle Ereignisse, die diese Meinung scheinbar bestätigten, besonders hervorstechen ließ – und so wurden schließlich aus der selbsterfüllenden Prophezeiung “Fakten”, die das Denkraster weiter stützen.

Werde Dir auch bewusst darüber im klaren, dass diese Spirale auf unvollständigen Meinungen und Interpretationen beruht. Nur weil man Fehler macht, ist man kein schlechter Mensch. Alle Leute machen jeden Tag zig Fehler – auch Dein Vorgesetzter, wie Du gesehen hast.

Diese Bewusstmachung ist “nur” ein erster Schritt. Das Muster ist noch immer da, läuft noch immer automatisch ab, bestimmt immer noch ein Teil Deines Denkens, Fühlens und Handelns.

Aber das Bewussstmachen hilft Dir, Abstand zu dem Muster zu bekommen. Die selbstverstärkende Realität bekommt Risse; es ist, als ob man hinter einen Vorhang zu schauen beginnt (Hast Du mal zufälligerweise den Film “Matrix” gesehen? Wenn nein, schau ihn Dir mal an. Der Film ist ein Science Fiction, und von daher nicht jedermanns Geschmack, aber er zeigt anschaulich, wie es ist, wenn man aus einer Illusion erwacht).

Es ist weiterhin wichtig, dass Du Dir deutlich machst, was geschieht, wenn Du der Spirale keinen Einhalt gebietest: Du machst noch mehr Fehler, was noch mehr Stress und damit noch mehr Unsicherheit erzeugt, was wiederum zu weiteren Fehlern führt. Das heißt, die Spirale wird immer schlimmer, und am Ende verliert jemand die Nerven, und das Arbeitsverhältnis wird gelöst.

Es handelt sich ja um eine selbstverstärkende Spirale, und das bedeutet der Zyklus aus Fehlern/Gefühlen wird stärker, wenn Du keine Initiative ergreifst und aktiv die Wende herbei führst.

Dazu empfehle ich Dir die Pro & Contra Übung (die man sich kostenlos in der Lounge herunterladen kann)

Wie gesagt, das ist der erste Schritt. Er ändert nicht das Muster, aber er schafft einen wichtigen und notwendigen Abstand.

Der zweite Schritt besteht darin, Dir ein Vorbild zu suchen. Du brauchst eine Vorstellung davon, wie Du es besser machen kannst. Dazu kannst Du die Übung “Das größere Du” nutzen oder Dir ein Vorbild im echten Leben suchen. Stell Dir vor, dieses Vorbild steht Dir zur Seite, wenn Du nicht weiter weißt. Wie würde Dein Vorbild reagieren, wenn es mit dieser Situation konfrontiert ist.

Du brauchst diese Vorbildfunktion, um Handlungsalternativen zu finden. Wege, wie man anders mit der Situation umgehen kann.

Stell Dir vor, Du sitzt vor dem Bildschirm und rufst Deine Mail ab: Wie würde das jemand machen, der voller Selbstvertrauen ist? Setz Dich genau so wie er hin. Nimm die gleiche Haltung ein. Und dann überleg Dir bei der etwas “haarigen” Mail: Wie würde er das formulieren? Wie würde er reagieren?

Je öfter Du das machst, desto mehr Handlungsalternativen schaffst Du Dir – und änderst damit die selbstverstärkende Spirale in eine andere Richtung.

Dabei wird das alte Muster immer noch aktiv sein. Und das kann und wird gerade zu Anfang ein bisschen wie ein Zweikampf sein. Das alte Muster ist sofort da, Du wendest Dich ab, konzentrierst Dich auf Dein Vorbild, das Muster wird milder, aber Du hast vielleicht noch immer ein flaues Gefühl im Magen. Das ist normal und wird die erste Zeit auch so bleiben.

Wenn das alte Muster hochkommt und sich durchsetzt, dann steh auf und mach was anderes. Dein Gehirn schüttet in dem Augenblick Angst-Hormone aus, die Dein klares Denken unterbrechen.

Wir werden dann auch in punkto Intelligenz ein bisschen wie ein Kind, weil die Hormone so stark wirken, dass bestimmte Regionen in Deinem Gehirn schachmatt sind.

In einer solchen Situation treffen wir Fehlentscheidungen. Wir verhalten uns manchmal sogar wie ein Kind (Schreien, Türenknallen etc.). Das ist ein rein mechanischer Vorgang, der bei jedem Menschen so abläuft und nichts über unsere echte Intelligenz aussagt.

Bedenke bitte, dass das Ausschütten der Hormone geschieht, bevor wir bewusst darüber nachdenken.

Es gibt eine Region in Deinem Gehirn, die all Deine Sinnesdaten scannt und nach einem schlichten Schema bewertet: Gut oder Gefährlich. Ist etwas “gut”, fühlst Du Dich auch so. Wird etwas als “gefährlich” eingestuft, schüttet diese Region die Angsthormone aus und informiert Deinen Verstand.

Zwischen Ausschütten und Mitteilung an Deinen Verstand liegen bis zu einer halben Sekunde Unterschied. Will heißen: Du kannst das Ausschütten bewusst nicht steuern.

Der einzige Weg, das zu ändern, besteht darin, die Bewertungsrichtlinien, nach denen die Gehirnregion die Sinnesdaten scannt, zu prüfen und zu modifizieren. Genau das leistet ein gutes Coaching.

Eine solche Richtlinie könnte zum Beispiel sein, dass es falsch ist, einen Fehler zu machen. Oder dass einen Fehler zu machen, bedeutet, dass Du „schwach“ bist.

Solange jemand das wirklich glaubt, wird die betreffende Gehirnregion jede Erfahrung darauf hin abscannen, ob ein Fehler begangen worden ist – und im Falle eines Falles Alarm schlagen.

Wenn man jedoch die Bewertungsrichtlinie ändert (Zum Beispiel: Es ist ok „Fehler“ zu machen, weil man nur so lernt), wird die Gehirnregion beim nächsten Fehler positiv reagieren: „Hey, cool, Du hast da gerade einen Fehler gemachst und kannst wieder was Neues lernen. Soll ich schon mal den Champagner aufmachen?“

Tipp dazu: „The Work“ von Byron Katie – eine genaue Anleitung dazu gibt es auch in der Lounge.

Wie gesagt: Dieses Prozesse laufen automatisch. Und wenn Du eine negative Hormonausschüttung erlebst, steh auf und vertrete Dir die Beine. Denk an etwas Nettes. Denk an einen Erfolg, An etwas, das Du magst. Kurz: Kurbel die Produktion von Wohlfühlhormonen an. Damit kommst Du aus der Stimmung raus und kannst anders mit der Situation umgehen.

Wenn Du im Gespräch mit jemanden sein solltest und Du kannst gerade partout nicht aufstehen, dann mach folgendes: Erstens gib Deinem Gefühl einen Namen (“Unsicherheit”, “Sorge”, was auch immer). Zweitens gib die Emotion zu. Warum? Es gibt wissenschaftliche Experimente, die zeigen, dass Leute sehr gereizt auf Menschen reagieren, die ihre wahren Emotionen unterdrücken. Das hat mit den so genannten Spiegelneuronen zu tun (das sind Nervenzellen, die vieles von dem in uns selbst spiegeln, was andere tun oder fühlen. Wenn sich jemand freut, dann freuen wir uns aufgrund der Spiegelneuronen mit). Wenn jetzt jemand seine Gefühle unterdrückt, merken die Leute, dass etwas nicht stimmt (ohne sagen zu können, was genau) und reagieren ungehalten.

Deswegen steh dazu und sag etwas: “Ich bin nicht sicher, ob ich richtig verstanden haben, was sie sagten…” Oder “Ich bin gerade unschlüssig/unsicher/verwirrt, wie ich darauf reagieren soll. Ich würde gerne noch mal in Ruhe darüber nachdenken”. Wenn Du das nicht kannst, geh auf Toilette. Aber unterdrück bitte so wenig wie möglich Deine Gefühle, sonst werden sie noch stärker.

Das alles sind schnelle Maßnahmen, die jedoch nicht an die Wurzel gehen.

Deswegen empfehle ich Dir, mit den Ursachen zu arbeiten. Es gibt in dem Kurs dazu eine ganze Reihe von Übungen, wie TAT, Augenbewegungen, Tapping oder Zeno.

Bedenke jedoch, dass Du diese Prozesse öfters anwenden musst. Das ist wie beim Schälen einer Zwiebel: Hast Du eine Schicht abgepult, kommt die nächste zum Vorschein, bis Du irgendwann an den Kern kommst. Wie schnell das geht, wie viel Schichten gepult werden müssen, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Es kann bei Dir schnell gehen, es kann auch etwas länger dauern.

Besser wäre es, Du suchst Dir dafür einen Coach als Unterstützung, aber es geht zur Not auch ohne.

Noch ein letzter und wichtiger Tipp: Schaff Dir sofort (!) Ruhezonen in Deinem Leben. Als Ausgleich für den Stress bei der Arbeit. Entweder so etwas wie Meditieren , oder Sport oder andere körperliche Betätigungen.

Warte damit nicht auf Morgen, sondern beginne noch heute damit. Sprich mit Deiner Frau, eventuell auch mit Deinen Kindern, und sorge dafür, dass Du einen Ausgleich bekommst. Gerade jetzt ist das besonders wichtig.

Gönn Dir in den Pausen etwas richtig Gutes. Wenn Du gerne liest, kauf Dir ein schönes Buch. Wenn Du gerne Filme siehst, leih Dir ein paar lustige DVDs. Wenn Du gerne Musik hörst, geh in die Stadt und kauf Dir ein paar gute CDs.

Ich lege Dir das besonders ans Herz, weil Du ohne diesen Ausgleich früher oder später gesundheitlich angeschlagen sein könntest. Bedingt durch die nervliche Anspannung. Deswegen wirkt gerade jetzt ein guter Ausgleich wahre Wunder.

Nutze dann eine Prozess wie den „28 Tage Transformer“, um jeden Tag Dir neue Erfahrungen zu schaffen. Zum Beispiel, dass Du jeden Tag „Das größere Du“ durchführst. Oder dass Du Dir jeden Tag bewusst eine Herausforderung suchst, die Du meistern kannst und die Dir zeigt, dass Du sehr wohl was auf dem Kasten hast.

Das Entscheidende hierbei, dass Du kontinuierlich am Ball bleibst – denn so schaffst Du Dir nicht im Außen neue Erfahrungen. Sondern im Inneren entstehen neue Gedankenmuster, die Dich fördern und unterstützen, und die eine positive Spirale in Gang setzen: Du magst Dich -> Deswegen packst Du die Dinge mit Elan an -> Dadurch gelingt Dir immer mehr -> Du magst Dich noch mehr…

Soweit meine Ausführungen an den Teilnehmer.

Und falls Sie auch gerade bei irgendeinem Thema in Ihrem Leben in einer Realitätsfalle stecken sollten, das Wesentliche noch mal zusammengefasst:

  1. Verstand einschalten. Werden Sie sich mit Ihrem Verstand darüber im klaren, dass Sie gerade in einer Falle stecken. Nutzen Sie eine Übung wie „Pro und Contra“, um sich die Konsequenzen vor Augen zu führen, wenn sie nicht handeln.
  2. Muster unterbrechen. Sobald die Falle zuschlägt (etwas von außen triggert innen ein Gefühl, das uns zu Handlungen verführt, die im Außen weitere Trigger bewirken etc.), unterbrechen Sie es. Machen Sie einen Spaziergang. Kochen Sie sich einen Tee. Denken Sie an etwas Lustiges. Egal: unterbrechen Sie das Muster.
  3. Coachen Sie sich selbst oder suchen Sie sich einen Coach, um die zugrunde liegenden Muster zu entdecken, die das Gefühl im Innern antriggern, und verändern Sie diese Gedanken.
  4. Setzen Sie eine umgekehrte Spirale in Bewegung. Schaffen Sie sich über einen längeren Zeitraum hinweg neue Erfahrungen, die Ihnen zeigen, dass es auch anders geht. Wichtig: Bleiben Sie für einige Wochen am Ball, damit sich das Muster wirklich gut ausbilden kann.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Knacken der Falle…

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