Ein Funken Hoffnung

1 Beitrag

Wann immer ich Menschen dabei unterstütze, ihren Ruf zu finden, bin ich verblüfft, wie einfach das Finden oft geht.

Und wie zuverlässig sich sofort “Gegenstimmen” zu Wort melden: “Das kannst Du nicht…”, “Was, wenn Du versagst?”, “Du bist doch viel zu alt/zu jung/zu ungebildet/zu verkopft” -

- Sie wissen schon.

Die Rede ist vom Verstand und seinen üblichen Einwänden.

Dazu sind mir vor einiger Zeit zufälligerweise zwei “Dinge” begegnet, die mir das Thema “Ich würde ja gerne X machen, aber…” von einer mal ganz anderen Perspektive beleuchtet…

Die erste Begegnung war eine Geschichte, die aus dem Buch “slide:ology” stammt – einem amerikanischen Buch über die Kunst, gut zu präsentieren.

“Eine der ganz großen Einsichten erwischte Bill Mc. Donough, als er mit dem Kanzler der Vanderbilt University zu einem Mittagessen im Rotary Club eingeladen war. Der Kanzler stand auf und fragte: “Was passiert in unserem Erziehungssystem in Amerika, dass man in einen Raum mit lauter Sechsjährigen geht und fragt ‘Wie viele können hier malen?‘ und alle Hände gehen hoch. Und dann gehen Sie in eine Vorlesung mit Studenten und Sie fragen wiederum ‘Wie viele können hier malen?‘ und kaum einer meldet sich zu Wort? Was für eine Art von Erziehungssystem ist das?”

Eines vorab: Ich möchte an dieser Stelle den Schulen keinen bösen Buben zuschieben. Damit begibt man sich nur in eine Opferhaltung, die den eigenen Gegenstimmen frischen Wind in die Segeln pusten würde.

Ausschlaggebend für mich ist meine eigene Erinnerung an meine Kindheit. Ich weiß, dass wir als Kinder genau das besaßen, was wir brauchen, wenn wir unseren Ruf umsetzen möchten: “Optimismus”, “Mut” und “Lust aufs Neue”.

Und die gute Nachricht ist: Wenn wir so werden, wie die Kinder, dann können wir uns diese Qualitäten zurück gewinnen. (An dieser Stelle fällt mir gerade auf, dass das jemand anders auch schon mal gesagt hat, aber da ging es eher ums Himmelreich. Interessant. Aber zurück zu meinem Thema, denn ich will hier nicht pastoral werden).

Für mich bedeutet das: Wenn wir darüber nachdenken, wie wir das, was uns wirklich am Herzen liegt, umsetzen möchten, sollten wir vielleicht einfach mal mit den Ideen spielen. Offen sein für neue Lösungen.

Und genau in diesem Zusammenhang passt nun meine zweite Begegnung, die ich einen Tag später hatte. Diesmal in Form eines Links zu einem You Tube Video.

Hier hat jemand ein ziemlich drastisches Problem gelöst. Wie können Sie Gitarre spielen, wenn Sie keine Arme besitzen?

Geht nicht?

Doch.

Und wie.

Schauen Sie sich einfach dieses Video an.

Ich hoffe, es berührt sie.

Und schickt den Funken Hoffnung, den es braucht, um den Mut und Optimismus (weiter) zu entfachen…

Sind Sie offen dafür?

Jetzt?


Beitrag schreiben

Sie müssen eingeloggt sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.