Deine erste Woche vergisst Du nie…
Nachdem ich mich ja in meinen ersten drei Sendungen noch ein bisschen herum mogeln konnte, wurde es letzten Ostermontag ernst: Mein Abnehmen hat begonnen.
Wie die letzte Woche gelaufen ist?
Nun, eigentlich ziemlich lax.
Denn ich habe mir eine (hoffentlich) schlaue Strategie ausgedacht.
Ich weiß, dass ich vieles umstellen und anders machen muss, wenn ich ein nachhaltiges Ergebnis erreichen möchte. Essgewohnheiten ändern. Ein anderer Tagesrhythmus. Und: Sport.
Wenn ich das alles auf einen Schlag angehen würde, dann hätte ich vermutlich ein Problem. Ich würde mich schnell überfordert fühlen und die Gefahr, dass ich dann schnell wieder in alte Gewohnheiten zurückfalle, wäre groß. Sehr groß sogar.
Darum lautet mein schlauer Plan: Eins nach dem anderen.
Und so habe ich letzte Woche Montag damit begonnen, “nur” die Essgewohnheiten umzustellen. Das ist für den Anfang auch mehr als genug.
Neues an der Futterkrippe
Ich habe mich grundsätzlich für eine Trennung von Kohlehydraten und Fett entschieden. Das gibt es als radikale Atkinsdiät, die den Kohlehydraten in Form von Nudeln, Brot und Reis den Kampf ansagen (hoffe, dass ich Atkins nicht missverstanden habe). Und in liberaler Form als eine “sowohl/als auch Variante” wie bei der so genannten “Glyx-Diät” oder bei Montignac (wobei alle diese Abnehm-Ansätze betonen, dass ihre Methode weitergeht, als nur die Essgewohnheiten umzustellen).
Die besagt: Entweder isst Du Essen mit Kohlehydrate und lässt das Fett weg (Bspw. Vollkornbrot und Magerquark und Gemüse). Oder Du isst was fettiges und drosselst die Kohlehydrate. Als Fleisch und gekochtes Gemüse oder Salat.
Das ist eigentlich alles, an was ich mich jetzt zu halten habe.
Und wie war es so?
Eigentlich war die letzte Woche eine ziemlich schlimme. Nicht wegen des Abnehmens. Sondern wegen einer Reihe von Umständen, die mich ziemlich heftig gefordert haben. Relativ banal war noch, dass ich am Ostermontagabend Halsschmerzen bekam und Dienstag dann das Bett einhüten musste. Aber es gab noch etwas Weiteres im beruflichen Bereich, das ich nicht so einfach wegstecken konnte und über das ich zu einem späteren Zeitpunkt bestimmt noch mal berichten werde.
In einer solchen Situation hätte ich dazu geneigt, mehr als normal zu essen. Das habe ich auch getan. Allerdings habe ich die oben genannte Trennung strikt eingehalten. Mit dem Ergebnis, dass ich dann 4 statt 2 Äpfel gegessen habe.
Ansonsten hatte ich es einfach, denn meine Frau hat den Speiseplan gut im Griff und – wie immer – extrem lecker gekocht. Danke, Maren.
Und sonst?
Meinen Tagesrhytmus habe ich wie gesagt noch nicht umgestellt. Allerdings hat sich meine Frau schon angewöhnt, morgens den Tisch zu decken, so dass sie gemeinsam mit den Kindern isst. Das konfligiert jedoch mit meiner Art, morgens in der Früh schon ein paar Top-Aufgaben abzuarbeiten. (Oft bin ich morgens früh am produktivsten).
Ich werde das in den nächsten Tagen beobachten. Diese Stunde ist morgens ist mir sehr wichtig. Dafür allerdings schon um 6 aufzustehen? Puh, ich weiß nicht. Schauen wir mal.
Wie sieht es auf der Waage aus?
Sage ich nicht. Sondern zeige ich lieber. Den aktuellen Beitrag finden Sie unter Sendung 4. Diesmal übrigens mit einigen ganz besonderen Special Guests. Lassen Sie sich überraschen.
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Hallo Martin,
wie willst Du in deinem Plan mit “Rückfällen” umgehen? Nach meiner Beobachtung scheitern viele Abnehm- oder Sportpläne nach dem ersten Rückfall.
Waage – mir hat es geholfen ein Exemplar zu haben das den Körperfettanteil gesondert darstellt.
Wenn Du anfängst Sport zu treiben kann es passieren das die Gewichtsabnahme stagniert, weil sich der Körperfettanteil in Richtung Muskelmasse verschiebt.
Weiterhin viel Erfolg!
Dietmar
Hallo Dieter,
zu den Rückfällen: Die probe ich vorher schon.
Damit meine ich, dass ich das mit dem Abnehmen nicht zu dogmatisch nehme. Letzte Woche Freitag habe ich zum Beispiel zwei Bier getrunken. Darf ich eigentlich nicht. Aber wenn ich es mir zwanghaft verbieten würde, dann würde in mir ein Zwang auftauchen, eben doch mal zu sündigen.
Also dann doch lieber gleich und bewusst und mit einem inneren OK einen Rückfall angehen – und danach wieder zum Pfad der Tugend zurück kehren.
Ich sehe das mit dem Abnehmen sportlich wie ein Marathonläufer, die es zu Anfang auch eher gemütlich angehen lassen.
Das mit der Waage ist ein super Hinweis. Noch mache ich keinen Sport. Aber bald. Welche Waage kannst Du mir denn empfehlen?
Danke noch mal…
Martin
Hallo Martin
Körperfettwaagen ein Link dazu:
http://www.prosieben.de/lifestyle_magazine/avenzio/themenarchiv/27653/
ich selber hab die Beurer. Sportmedizinschen Ansprüchen genügen die alle nicht, aber um die grobe Tendenz abzuschätzen allemal genug.
Dietmar
Hallo Dietmar,
danke für den Tipp.
Sobald ich beginne, Sport zu machen, ist das bestimmt interessant für mich.
Martin
Hallo, ich hinke zeitlich etwas hinterher, weil ich erst vor 1 Woche auf diese Seite gestoßen bin und nicht die Zeit habe alles auf einmal anzusehen – aber genug Beherrschung um nicht nach vorne zu spitzen – das wäre genauso wie den Schluß eines Buches zuerst zu lesen
)
Mein Tipp fürs Biertrinken : Leicht-Bier hat weniger Zucker und weniger Alkohol und ist deshalb kalorienärmer !
Viel Glück und vielen Dank, diese Seite ist eine großartige Unterstützung (habe seit Ende März 4 kg geschafft – jetzt stagnierts und da bin ich auf diese Seite gestossen – das kann kein Zufall sein
))
inka