“Was interessiert mich Dein Geschwätz von gestern”

0 Beiträge

von Heike EberleWenn zwei miteinander reden, kann das sehr aufbauend, befruchtend, und bereichernd sein. Es kann aber auch die reinste Zeitverschwendung sein.  Dann nämlich, wenn der eine einfach drauf los “blabbert” und gar nicht bemerkt, dass das, was er erzählt auf fehlende Resonanz stösst.Welche Folgen das haben kann – und wie Sie diese verhindern, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag. Ich beobachte in letzter Zeit, dass viele Gespräche einseitig verlaufen. Auf die Frage “Wie geht es Dir?” erzählt dann ein Mancher ungefragt und ungeniert in aller Ausführlichkeit und Detailbesessenheit seine gestrige Auseinandersetzung mit seinem Chef. Da fallen vertraute Namen für den Sprecher, mit denen das Gegenüber überhaupt nichts anfangen kann. “Der Georg hat mir geschworen, dass er mich nicht verpetzen wird”.Dem Zuhörer fehlt es an Klarheit und Eindeutigkeit. Meist gelingt es ihm nicht mehr dem Inhalt des Gespräches zu folgen. Ein kommunikatives Chaos entsteht.Der Sprecher erzählt, erzählt, ohne zu merken, dass er total dummes Zeug, zusammenhangslos und verwirrend, von sich gibt.Die Folge:Der Zuhörer verabschiedet sich recht schnell aus dem Gespräch und denkt nur “Mensch, was der wieder erzählt, das interessiert mich nicht die Bohne!”.  Schlimm für ihn, er traut sich nicht, das Gespräch zu unterbrechen und dem Gegenüber ehrlich die Meinung zu sagen. “Hey, Junge, komm endlich runter, das was Du von Dir gibst, ist eine Sache, die Du mit Deinem Chef direkt klären solltest”.Weitere Folge:Das Gespräch wird künstlich aufrecht erhalten: Der “Märchenerzähler” meint irrtümlicherweise, dass er “gehört” wird. Und der vermeintliche “Zuhörer” langweilt sich zu Tode. Eine wirkliche Begegnung findet nicht statt. Die Interessenlage der Kommunzierenden klafft zu weit auseinander.Bei Rückfragen des Sprechers “Was meinst Du dazu?” muss der Zuhörer entweder Flagge bekennen, “sorry, da habe ich nicht aufgepasst” oder er verschanzt sich hinter einer allgemeinen Aussage, was dem Sprecher nicht viel bringen wird.Eine Kommunikation beinhaltet nach meiner Auffassung am Ende des Gespräches einen Mehrnutzen oder eine Mehrinformation. Wenn das nicht der Fall ist, dann ist bei dem Gespräch irgendetwas schief gelaufen.Im folgenden gebe ich Ihnen ein paar handfeste Tipps, wie Sie sich in solch kritischen Gesprächssituationen verhalten können. Fassen Sie sich als “Erzähler” kurz und holen Sie eine “Sprecherlaubnis” ein!Überall schwirren täglich massenweise Informationspekte herum: die Tageszeitung, der Mailaccount, das Internet, das Fernsehen entfalten unendliche Nachrichten. Dazu kommen die Kontakte mit Nachbarn, Kunden, Kindern, Kollegen, Vorgesetzten und wildfremden Personen. Unser Gehirn muss ständig auf Hochtouren arbeiten. Deshalb ist die Person, der Sie begegnen, nicht gerade erfreut, wenn Sie ihr noch Ihre Probleme überstülpen.Schweifen Sie deshalb nicht aus, machen Sie aus Ihrem Anliegen erst dann eine  “Märchenstunde”, wenn Sie das Erlaubnis bei Ihrem Gegenüber eingeholt haben.Klären Sie, ob er sich mit Ihrem Anliegen auseinandersetzen möchte. Wenn er abnickt, schätzen Sie den Zeitbedarf und halten diesen auch ein. Nichts ist schlimmer, als wenn Sie stundenlang einen Monolog halten. Außerdem führt das zeitliche Überziehen dazu, dass Ihr Zuhörer beim nächsten Mal gleich dicht macht und genervt denkt: “Der wieder, der babbelt doch nur, immer das Gleiche und kommt nicht zum Ende”.Seien Sie als Zuhörer ehrlich und empathisch!Bringen Sie Ihrem Gegenüber diplomatisch bei, dass Sie augenblicklich zu viel um die Ohren haben und schlagen Sie ihm -  vorausgesetzt Sie sind ernsthaft an einem Gespräch interessiert – einen Gesprächstermin vor. So als würden Sie einen Arzt- oder Friseurtermin vereinbaren. :-) Auch wenn es für Sie ungewöhnlich erscheinen mag, probieren Sie es aus! Aus eigener Erfahrung: Es wird Sie spürbar entlasten.Parallel können Sie noch einen Jocker aus dem Ärmel ziehen: Bitten Sie den Vielredner darum, sein Anliegen schriftlich zu skizzieren. Manchmal hilft dieses Aufschieben Wunder, weil sich das Anliegen in Wohlgefallen auflöst, sei es weil das Ganze doch nicht mehr so wichtig ist, im Zuge der Schriftlichkeit klarer wird oder der ungeduldige Redner den Nächstbesten überfällt.Geben Sie dem Termin einen Start- und Endezeitpunkt. Von 12.00-14.00 Uhr bin ich für Sie da! Diese Begrenzung ermöglicht es Ihnen, Ihren Fokus voll und ganz auf das bestimmte Anliegen zu lenken. Kleiner Nebeneffekt für Sie: Sie schulen ganz nebenbei Ihre Konzentrationsfähigkeit! Tauchen Sie in die Rolle Ihres Gegenübers, versetzen Sie sich in seine Lage und geben Sie konstruktive und brauchbare Feedbacks. Dann nämlich haben Sie beide etwas davon gehabt und können zufrieden sagen: Das war ein gutes Gespräch!Wie verlaufen Ihre Gespräche? Sind Sie mit der Qualität Ihrer Gespräche zufrieden? Oder haben Sie nach so manchen Gesprächen hinterher ein mulmiges Gefühl? Das sind Anzeichen dafür, dass Sie Ihre Kommunikationsfähigkeit verbessern können.Wie, das können wir gerne in einem persönlichen Gespräch klären. Rufen Sie mich doch einfach, unverbindlich und gratis unter der Tel. 06341-955510 an.pict0039b2.jpg


Lade Dir jetzt eine kostenlose Audio-Meditation herunter, mit der Du innerliche Blockaden, sowie negative Gefühle aller Art sanft und wirksam mildern und auflösen kannst.




Beitrag schreiben