Finanzen: Wie gehe ich mit der Angst um?
“Was mich aber schon seit längerem lähmt, sind die finanziellen Sorgen. Ich wache mit den finanziellen Sorgen auf, trage sie den ganzen Tag mit mir herum und gehe mit diesem Gefühl auch wieder schlafen. Das killt leider jegliche Kreativität und Motivation“, schreibt mir ein Teilnehmer aus dem coach-your-self Kurs.
Und er ist nicht der einzige.
Viele Teilnehmer leiden unter dieser Situation.
“Martin“, schreibt er weiter: “Du hast hier im Forum mal erwähnt, dass Du auch schon finanziell Federn hast lassen müssen. Hast Du einen Tipp, was ich tun könnte?”
Ja habe ich, und zwar…Es gibt meines Erachtens vier Ebenen, die bei Angst eine wichtige Rolle spielen.
Die erste ist sachlicher Natur. Die finanziellen Sorgen können schlicht und einfach faktisch berechtigt sein. Wenn die Einnahmen geringer sind als die Kosten, hat man ein Problem, das man lösen muss, sonst frisst es einen auf.
Ich kann und will die Lösung hier nur kurz anreißen, denn es gibt genug Bücher, Websites, Seminare und Berater zu dem Thema. Der erste Schritt ist zu schauen, welche Kosten Du hast und welche man vermeiden kann. (Zugegeben: Das war bis jetzt noch nicht besonders weise).
Weitaus wichtiger als das ist jedoch die Frage, wie Du Deine Einnahmen steigern kannst.
Nun weiß ich nicht, ob Du angestellt oder selbständig bist, aber für beide Seiten der beruflichen Medaille gilt: Du kannst am besten mehr Einnahmen generieren, wenn Du Deinen Kunden (Chef, Unternehmen) etwas anbieten kannst, das wirkliche Probleme löst.
Das liest sich so lapidar, aber das ist meines Erachtens etwas, das oft zu kurz kommt und sich in Krisenzeiten wie diesen bitter auszahlt. Denn dann wird aller „Luxus“, alles, was man nicht wirklich braucht oder nicht gut genug ist, über Bord geworfen.
Weitere Aspekte sind „Kommunikation“ und „Organisation“. Mit Kommunikation in der Arbeit als Angestellte meine ich, dass man mit seinem Vorgesetzten, seiner Chefin gut verhandeln kann, dass man sich mit Kollegen und auch in der Branche gut vernetzt. Als Selbständige ist das noch wichtiger, weil man seine Angebote richtig vermarkten und präsentieren können muss. Wenn man das nicht kann, hilft leider das beste Angebot nichts.
Und mit „Organisation“ ist einfach die Optimierung der eigenen Abläufe gemeint: Was kann man automatisieren? Was delegiert man? Was kann man leichter und schneller auf die Beine stellen?
Im Kern jedoch läuft es darauf hinaus, dass man einen größtmöglichen Nutzen anbieten kann. Je besser dieser Nutzen organisiert und kommuniziert wird, desto höher die Erfolgschancen.Wie gesagt, ich kann das hier nur kurz anreißen. Es gibt andere, die dafür richtig gute Angebote haben. Mein Tipp: www.unternehmenskick.de
Dann gibt es eine zweite Ebene, die tiefer geht. Und die hat etwas damit zu tun, wer Du bist und was Du wirklich in Deinem Leben willst.Viele Leute gehen einer Arbeit nach, die sie nicht mögen, die ihnen oft auch gar nicht gut liegt und die sie letztendlich nur mit halber Kraft, wenn überhaupt, erledigen.
Diese Lieblosigkeit hat natürlich zur Folge, dass man in seinem Beruf nicht wirklich tolle Ergebnisse erbringt, und das hat natürlich wiederum einen Einfluss auf die Finanzen (siehe Ebene 1).
Darum ist es sehr wichtig, dass man weiß, was man für sein Leben gerne macht und was man wirklich gut kann. Auch darauf kann ich hier nur kurz eingehen, aber weitere Infos dazu findest Du auf meiner Site www.qu-e-st.de.
Die dritte Ebene hat etwas damit zu tun, dass wir in einer Gesellschaft leben, die stark von einem Angstklima geprägt ist.
Neid, Konkurrenzdenken, Gier, Aggressionen, das sind alles Geschwister der Angst. Und sie werden täglich von den Medien angetriggert.Ein Blick auf die Schlagzeilen bei Bild oder Spiegel genügt, um zu sehen, wie intensiv die Angst geschürt wird.
Und zwar nicht, weil die Welt gar ein furchtbarer Ort wäre, sondern weil die Medien damit richtig Auflage machen und viel Geld verdienen.Diese permanente Flutung des Negativen in Filmen, Nachrichten, Büchern hat natürlich einen Einfluss auf unser Denken und Fühlen. So wie ein 15 Sekunden TV Spot uns zum Kauf animieren kann, so animiert diese Flut eben negative Gefühle und Gedanken.
Das Beste was man machen kann: Das Eigeninteresse der Medien erkennen und Abstand zur täglichen Hype gewinnen. Die Welt wird schon nicht untergehen.
Es gibt aber noch eine vierte, sehr ursprüngliche Ebene.
Und diese Ebene hat etwas damit zu tun, dass Angst ein Teil des Lebens ist. Sie gehört dazu, ob wir das nun wollen oder nicht.Angst taucht immer (!) auf, wenn wir vor einer Situation stehen, die wir so noch nicht kennen. Wenn wir aufgefordert sind, etwas zu wagen, von dem wir nicht wissen, ob und wie wir es meistern.
Diese Angst ist eine in die menschliche Natur eingebaute Funktion, die gut ist. Sehr gut sogar. Denn sie macht uns deutlich: „Hey, Du bist gerade im Begriff, was Neues zu wagen.“
Und sie fordert uns auf, eine klare Entscheidung zu treffen: Bist Du wirklich bereit, Dich darauf einzulassen?
Wenn wir schon bei dem Gefühl der Angst zurückzucken und verzagen, ist es besser, „Nein!“ zu sagen. Und den Weg nicht zu gehen.
Denn sich auf Neuland einzulassen bedeutet auch, dass man auf Hindernisse stoßen wird, die Engagement und Einsatz erfordern. Dass man bereit ist, dazu zu lernen. Dass man „Ja“ dazu sagt, sich weiter zu entwickeln.
Das sagt sich leicht und ist doch nicht einfach, wenn man in der Situation steckt. Das habe ich mehr als einmal am eigenen Leibe erlebt. Zum Beispiel die Entstehung dieser Seite war von vielen Ängsten begleitet. Schau mal hier in die Entstehungsgeschichte von www.coach-your-self.tv.
Diese Art von Angst hat zwei Gesichter. Laufen wir vor ihr davon, verwandelt sie sich in einen Drachen, der uns verfolgt. Bis in den Schlaf hinein. Aber nicht, weil das Leben uns gerne in Furcht und Schrecken versetzen will. Sondern wir machen dieses Gefühl zu etwas Übergroßem, weil wir es ablehnen.
In dem Augenblick, in dem wir die Angst zulassen, wandelt sie sich zu der guten Freundin, die uns beisteht.
Du schreibst zum Beispiel, dass Du Angst hast zu versagen. Diese Angst kenne ich auch. Zur Genüge. Glaube mir. (Siehe diesen Beitrag hier…)Und die Wahrheit ist: Versagen gehört dazu. Wir alle versagen immer wieder. Ist uns schon unzählige Male passiert. Und wird uns auch oft genug passieren.
Und mit wir alle meine ich wirklich jeden Menschen. Jeden. Also alle Teilnehmenden des Kurses. Und auch mich als Mensch und Coach.Und weil das so ist, kannst Du meines Erachtens aufatmen.
Du wirst immer mal wieder versagen.Und das bringt mich zum letzten Punkt dieses schon recht lang gewordenen Beitrags: Was kann man tun, um gut mit der Angst umzugehen?
Man sagt ja, es gibt keine Zufälle, und witzigerweise habe ich just in dem Augenblick, als Deine Forumsnachricht in meinem Mailpostkasten aufschlug, ein Videointerview mit dem Trendforscher Matthias Horx geschnitten.
Den hatte ich gefragt, wie man Zukunftsoptimismus entwickelt. Und er meinte: „Die wichtigste Devise beim Optimismus ist “Schöner Scheitern” lernen.„Schöner Scheitern“ heißt für mich zum ersten, dass man zum „Versagen“ genau so steht wie zu seinen Erfolgen. Man sollte es nicht verstecken. Auch nicht damit angeben. Sondern einfach dazu stehen, dass es Beides im Leben gibt. Versagen und (!) Erfolg, sonst endet man noch als „Jammerlappen“.
Dann heißt „Schöner Scheitern“ für mich, dass ich hinschaue und lerne. Was kann ich das nächste mal besser machen?
Ein typischer Fehler, den ich sehr oft gemacht habe: Mich zu verzetteln. Zu viel auf einmal zu machen. Und am Ende dann doch vieles zu verlieren. Ist mir erst letztes Jahr wieder passiert. Mit dem Ergebnis, dass ich gesagt habe: Dieses Jahr ist mein Herzensprojekt coach-your-self.tv an der Reihe.
Und das Ergebnis ist nun dieser Kurs.
Und nun meine Frage an Sie, geneigte Leser und Leserinnen: Wo scheitern Sie am besten?
(Dieser Text stammt aus dem coach-your-self Kurs)
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Geld, Gold, Silber, Moneten oder Scheine. Jeder denkt Sie sind wichtig, sind Sie auch. Sogar Hammer optima +++ Als Schwingel ist dies äußerst zentral für meinen Lebensstiel. Man kann ein toller HEILIGER sein und wirklich von LUFT und Liebe leben. Doch wo bekommt man die Piepen her, wenn man in einer weltlichen Singularität lebt.
Mein Wille ist es Geld zu holen, auszugeben, zu sparen, umzuwandeln und dies stetig zu sichern.
WArum (coaching) liebt mich das Geld? Ich habe Geld, die Scheine sind für mich da… JA ich habe es verdient reich für ANDERE zu sein.
L.G. ich gebe 30% , wenn ich 6.000 € den Monat habe. d.h. 1.800 € ups… hmm
Also liebes UNbewusstes zeige mir den WEG zu menschlichem Reichtum.. Zu Marmor und Ambrosia für mich und meine vielen FREUNDE.
Zusammen feiern wir das ganze GELD wieder weg.