Was tun mit Leuten, die einen verletzen?

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Geben, was man will” ist ein wichtiges Prinzip aus dem Selbstcoaching-Tool “28 Tage Transformer“Um was es dabei geht?”Wer sich mehr Selbstwertgefühle wünscht, lobt heute jemanden (ehrlich, und bewusst). Wer mehr Geld verdienen möchte, lässt heute jemanden Geld zukommen”, so habe ich es in dem Artikel “Geben, was man will” bereits erläutert. Und an zwei Beispielen gezeigt, wie das, was man gibt, zuweilen auf wundersame Weise (und keineswegs vorhersehbaren Wegen) zu uns zurück kommen kann.Nun schrieb mir eine Teilnehmerin des “coach-your-self” Kurses: “Martin, soll man denjenigen Leuten helfen bzw. “geben, was man will”, die uns danach schimpfen und seelisch verletzen? Oder auch denen, die uns verletzt haben und mit denen man keine gute Erfahrung gemacht hat?“Gute Frage, und die Antwort lautet……”Nein”.Warum in aller Welt sollte man jemanden, der einen misshandelt, auch noch wohlwollend behandeln?Eigentlich nur aus einem einzigen Grund: Um ihn loszuwerden.Bevor ich näher darauf eingehe, will ich das “Nein” dennoch kurz erklären.Geben, was man will, funktioniert deswegen oft so gut, weil es in uns “Spiegelneuronen” aktiviert. Ich empfinde, was Du fühlst.Wenn ich jemanden ein Geschenk überreiche, und der Beschenkte freut sich wirklich – dann freue ich mich mit. Kennt jeder.Die Freude, die beim Geben entsteht, zeigt uns darüber hinaus, dass wir etwas von Wert geben können. Und auf einer tiefen Ebene verleihen wir so unserem Leben einen tieferen Sinn. Es geht nicht nur um mich, und was mir das Leben geben kann. Sondern darum, was ich beitragen kann.All das wird uns genommen, wenn wir Menschen etwas geben, das sie nicht haben wollen. Wenn wir jemanden loben, ehrlich loben!, und wir kassieren dafür Gift und Galle, dann ist das ein eindeutiges Zeichen, das der Empfänger es nicht haben möchte.Warum ihn dann noch weiter belästigen?Wenn wir Menschen unsere Freundschaft anbieten, und sie missbrauchen unser Vertrauen, dann ist das ihre Art, “Nein, danke” zu sagen.Warum das missachten? Warum gegen ihren Willen handeln?Wer anderen Schmerzen zufügt, zeigt, dass er vom Leben und der Liebe nicht allzuviel hält – und auf gar keinen Fall mehr davon haben möchte.Darum: Stop!Gut möglich, dass derjenige sein Verhalten überdenkt, wenn die Liebe in seinem Leben ausbleibt. Oft wissen wir ja erst was zu schätzen, wenn es nicht mehr da ist.Vielleicht aber auch nicht.Aber wen interessiert es?Es ist seine Entscheidung, so weiter zu machen wie bisher – oder einen anderen Weg einzuschlagen.Aber wozu auch immer sich derjenige entscheidet: Solange er “Nein” sagt, sollten wir das respektieren.


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