Fallstudie und Interview: Von 0 Cent zu 6000 Euro in wenigen Wochen

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Fallstudie und Interview: Von 0 Cent zu 6000 Euro in wenigen Wochen

Vor kurzem hatte ich die Ehre und das Vergnügen einen Teilnehmer aus dem coach-your-self Kurs zu interviewen, der mithilfe des Selbstcoachingwerkzeugs “28 Tage Transformer” binnen weniger Wochen ein neues Projekt in Höhe von 6.000 auf die Beine gestellt hatte.

In dem Interview, dass Sie am Ende des Artikels finden, erläutert Jochen schonungslos ehrlich, wie ihm das gelungen ist…… und es beginnt damit, dass Jochen schon seit einigen Jahren “Positiv Denken” praktizierte – aber der Erfolg blieb aus. Und zwar derart massiv, dass er “keinen Cent mehr hatte”.

Das Seltsame daran: Er hatte reichlich Forderungen an Kunden, die ihm Geld schuldeten. Aber keiner zahlte.Warum?

Er wusste es nicht.

Außer, dass immer mehr Mahnungen ins Haus flatterten.

Ihm war klar, er musste aktiv werden.

Und startete den “28 Tage Transformer” (mehr dazu hier…) mit einem ambitionierten Ziel: 20.000 Euro im Monat.

Danach begann er jeden Tag die Übung “Das größere Du” anzuwenden. Erstes Ergebnis: Ihm wurde klar, wie er sich gegenüber anderen klein gemacht hatte (ab Minute 1:30 im Interview).

Das ist typisch. Für Veränderungsprozesse im allgemeinen.

Und für diese Übung im besonderen.

Sobald wir beginnen, unser Selbstbild zu verändern, wird uns bewusst, wie sehr wir in einem bestimmten Trott gehangen und das gar nicht bemerkt haben. Manchmal ist die Erkenntnis schmerzlich (“was habe ich mir da nur angetan?”). Manchmal befreiend. Oft beides.

Warum Veränderungsprozesse oft scheitern
Aber, und das ist das große Problem in Veränderungsprozessen: Auch wenn sich unsere Gedanken und Gefühle verändern, auch wenn wir unser Selbstbild stärken und unser Selbstvertrauen steigern – wir sind noch immer mit den Folgen des alten Selbst konfrontiert.

In Jochens Fall: Sein negatives Selbstbild hatte zum Geldmangel beigetragen (warum, erkläre ich gleich noch), und jetzt, da er sich anders zu fühlen begann, wurde er aber tagtäglich an seinen Mangel erinnert. Zum Beispiel durch die Mahnungen, die auf seinem Schreibtisch lagen.

In dieser Situation wandte sich Jochen im Forum an mich. “Von den ganzen 16 Negativgedanken sind allein 10 Geldmangel… es begleitet mich auf Schritt und Tritt und im Moment ist es ganz besonders schlimm. Und es behindert mich, schränkt mich ein, ich habe keinerlei Handlungsfreiheit mehr. Wie kann ich mich nur davon lösen?

Berechtigte Frage.Das Problem lag jedoch nicht in seinen Mahnungen.Sondern in seinem Denken. In einer mathematischen Gleichung: Geldmangel = Keine Handlungsfreiheit.

Und weil Jochen fest daran glaubte, ging es ihm auch genau so. Jede Mahnung, jede täglich Erinnerung an den finanziellen Mangel triggerte in ihm das Gefühl, jetzt erst recht nichts tun zu können.

Darum bat ich ihn, zwischen den beiden Faktoren der Gleichen zu unterscheiden. Der Geldmangel war Fakt. Das Fehlern der Handlungsfreiheit aber nur eine Überzeugung, eine Meinung, eine Interpretation der Fakten.Diese lapidare Einsicht sorgte für ein Umdenken.In dem Interview schildert Jochen, wie er entdeckte, dass er sehr wohl einen Handlungsspielraum hatte: “ein Buch schreiben, das kostet kein Geld”. Einen schönen Abend mit seiner Freundin bereiten. Seine Ziele visualisieren. Ein digitales Fotoalbum für die Kinder zusammenstellen.

Sich mit den Folgen des alten Verhaltens auseinander zu setzen und an den eigenen, negativen Gedanken zu arbeiten, sind die eher unangenehmeren Seiten der Veränderung. Notwendig. Aber nicht immer lecker.

Wenn man sich darauf dennoch einlässt, kommt bald etwas Neues ins Spiel: Schwungkraft.

Schritt für Schritt zum Erfolg
So schildert Jochen, wie sich sein Verhältnis zur Freundin wieder entspannte und die Liebe stärker zu Leuchten begann. Auch die konstruktive Auseinandersetzung mit dem Vermieter machte Mut auf mehr.

So kamen quasi täglich kleine und große Erfolge dazu, die ihn ermunterten dran zu bleiben. Und je mehr er dran blieb, desto mehr Erfolge stellten sich ein, die ihn ermunterten, weiter dran zu bleiben.

Kurz: Jochens Veränderungsprozess bekam Momentum, Schwungkraft.

Der Durchbruch
Diese Politik der kleinen Schritte führt früher oder später zu einem Durchbruch. Zu Erlebnissen, die plötzlich und unvermittelt auftreten, und die eine vollkommen neue Ebene aufstoßen. In Jochens Fall war das die Akquise eines neuen Projektes.

Dazu muss man wissen, dass Jochen in der Vergangenheit bei Verhandlungen mit Kunden oft “guten Willen” gezeigt und dabei immer wieder den Kürzeren gezogen hatte. Warum? Weil die Kunden “Angst vor Erfolg” hatten. Sie nahmen seine Leistung in Anspruch. Kamen dann aber nicht in die Pötte.Auftritt des “Bruders einer Freundin”: Er sucht jemanden, der ihm hilft, Investoren zu überzeugen. Diesmal geht Jochen anders vor: “Da habe ich ihm gesagt, ich brauche 1000 Euro direkt. Und 5000 Euro nächste Woche beim Investorengespräch.”

Diese klare Forderung zeigt Wirkung. Die Anzahlung erfolgt sofort. Und auch die Auftragsabwicklung geht diesmal anders vonstatten. Jochen fordert vom Kunden aktive Beteiligung; nicht zuletzt um sicher zu stellen, dass der Kunde den Erfolg auch wirklich will.

Und dann die Ur-Sache.
Bis jetzt war die Rede von Erfolg, mehr Geld, einen frischen Wind in der Liebe. Aber “eigentlich” geht es hier noch um etwas anderes…

So schildert Jochen (9. Minute im Audio-Interview), dass er sieben Jahre lang einen schweren Weg gegangen war. Ein Weg, an dessen Anfang das Scheitern seiner Ehe stand.Damit einher ging eine schmerzliche Erkenntnis: Er war, so Jochen, bis dahin nur gelebt worden.Genauer: Er hatte sich angepasst an das, was andere von ihm erwarteten.

Und noch präziser: Er hatte sich danach gerichtet, was anderen von ihm erwarten könnten!Wie soll dabei echtes SelbstVertrauen entstehen? Wenn man die eigenen Wünsche vernachlässigt, die Prioritäten nach den “möglichen” Anforderungen der anderen sortiert, dann vertraut man allen anderen – nur niemals sich selbst.

Das Gute am Schlechten: Die Scheidung, das Scheitern machte ihn wach und lud ihn ein, sich auf eine Entdeckungsreise zu begeben. Herauszufinden, wer er wirklich ist. Was er wirklich vom Leben will.

Die Arbeit mit dem “28 Tage Transformer” schloss diesen Prozess ab: In dem Jochen die Initiative übernahm, sich seine Handlungsfreiheit wiederholte und nach seinen Wünschen zu leben begann, öffnete sich das Leben wieder und schüttete ein Füllhorn an echten Chancen aus – die Jochen ergriff und umsetzte.

So schrieb mir Jochen letzte Woche, dass er nun obendrein ein größeres Projekt an den Start bekommen hat, das über mehrere Jahre läuft und ihm Monat für Monat festes Geld in die Kasse spült – mit ordentlichen Freiräumen nach oben, wenn er das Projekt erfolgreich gestaltet.

Ich drücke ihm die Daumen.

Und falls Sie sich angesprochen fühlen sollten: Das ist kein Zufall.Sondern es bedeutet, dass Jochens Geschichte eine Saite in Ihnen zum schwingen gebracht hat.Eine Saite, die gespielt werden will.

Sind Sie bereit, sie erklingen zu lassen?

(PS: Weitere Infos zu dem Kurs finden Sie hier…)


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