Der Glücksfaktor

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Sind Sie momentan unzufrieden?

Könnte Ihr Leben einfach mal ein bisschen netter sein?

Ich habe frohe Kunde.

Ihre Chancen stehen gut, dass es bald schon deutlich aufwärts geht.

Wie ich darauf komme?

Wie Sie vielleicht wissen, bin ich ja nicht nur als coach-your-self.tv Betreiber, sondern auch als “Questator”, wie mich Eckart von Hirschhausen mal zu nennen wagte, in deutschen Landen unterwegs.

Meine Berufung ist es, anderen Leuten zu helfen, ihre Berufung zu finden.

Ein netter, angenehmer Job, kann ich Ihnen sagen.

Vor allem, wenn so etwas wie heute passiert: Der Glücksfaktor hat zugeschlagen.

Nein, nicht bei mir.

Aber bei einem Menschen namens Andrea.

Sie schrieb mir heute eine Mail, die so trefflich zeigt, wie das Finden der eigenen Berufung funktioniert – und was es auslöst, wenn der Groschen gefallen ist.

Dabei fing alles unlustig an…

Ich zitiere mal im Kleinschreibungsstil von Andrea: “also, seit einiger zeit hänge ich ja schon durch, weil ich mein leben langweilig finde, mein job mich nicht mehr entsprechend fasziniert und ich den neuen kick suche.”

Typisch.

Die meisten, die auf der Suche nach ihrer Berufung sind, fangen mit Frust an.

Warum?

Weil Langeweile, Frust und Unzufriedenheit beliebte Methoden unserer Intuition sind, uns darauf aufmerksam zu machen, dass wir an einer Endstation angelangt sind.

Was auch immer wir bis heute auf die Beine gestellt haben, es ist ausgespielt. Die Zeit wird reif für etwas frisches. Aber weil das Alte halt so vertraut ist, bleibt man noch eine Weile dort kleben.

Bis schließlich die Intuition anklopft und dezent darauf hinweist, dass es Zeit wird, für etwas Neues.

So halt auch bei Andrea.

Weiter im Text: “deshalb habe ich mir auch quest im selbststudium zugelegt und dieses durchgearbeitet. doch das, was ich herausgefunden habe, hat mich überhaupt nicht begeistert.”

Ok. Das klingt nicht gerade vielversprechend – aber gemach, es geht ja noch weiter: “ich habe erkannt: mein hobby ist es, den ganzen tag über im bett zu liegen und tolle bücher zu lesen.”

Auch das half Andrea leider nicht sonderlich weiter: ”ok, toll, dachte ich mir, und jetzt? wie soll ich mit meiner leidenschaft, nächtelang durchzulesen, geld verdienen?? ich war irgendwie enttäuscht, dachte, naja, ist halt nix für mich, das quest, ich bin jetzt auch nicht wirklich weiter als zuvor, brummel brummel…”

Wenn ich mich an dieser Stelle mal just nach vorne drängeln dürfte: Das, was die liebe Andrea da erlebte, nennt man im englischen so schön “chemicalization”.

Damit ist eine Übergangsperiode gemeint, in der wir zwar mit etwas Neuem geimpft worden sind – aber in der das Neue noch Zeit braucht, um sich zu entfalten.

In Andreas Fall waren das mehrere Wochen.

Das muss nicht immer so lange dauern, aber bei Andrea gab es nicht nur eine Idee, sondern zwei.

Zum ersten die “Lust am Lesen”.

Und zum zweiten eine Inspiration, die aus dem “28 Tage Transformer” zum Thema Finanzen stammte: Sich ein passives Einkommen zu schaffen. (Passiv bedeutet: Man verdient auch dann Geld, wenn man was anderes macht.)

Und nun stelle man sich vor, da sind diese beiden Ideen, “Lust am Lesen” und “Passives Einkommen”: Wie passen sie  zusammen?

Auf den ersten Blick erstmal nicht.

Und darum kreisen diese Ideen während der “chemicalization” im Innern, müssen zueinander finden und nach und noch einen Weg ausbaldowern, wie sie zusammenpassen könnten.

Das braucht halt Zeit.

Sobald jedoch die Inkubationsphase beendet und innerlich eine Lösung gefunden worden ist, wartet die neue Idee noch einen äußerlichen Anlass, um sich als “Aha!” oder “Bingo!” zu präsentieren.

Dieser Anlass kam dann bei Andrea so des Weges: “und wie es jetzt der zufall(????) will, habe ich eine webdesignerin kennengelernt, mit der ich mich auf einen deal geeinigt habe: ich helfe ihr… als beraterin einzusteigen, damit sie dadurch nebenher etwas geld verdienen kann, und sie erstellt mir im gegenzug… eine professionelle website und erklärt mir, wie das mit der suchmaschine etc. funktioniert.”

Nein. Das ist natürlich kein Zufall. Die Zeit war einfach reif, und als die Webdesignerin auftauchte, schlugen die beiden Ideen um Handumdrehen zu.

Hätte Andrea die Webdesignerin einige Wochen eher getroffen, wäre es vielleicht nur bei einem wohlmeinenden Smalltalk geblieben – einen “Deal” jedoch hätte es vermutlich nicht gegeben. Es musste schon etwas in Andrea “angestochen” sein, damit der Funken übersprang.

Andrea beschreibt das so: “ohne dein quest und die passiveinkommen-überlegungen vom finanztransformer, welche wohl beide zusammen die schlafenden hunde aufgeweckt haben, wäre ich NIEMALS darauf gekommen. auch wenn ich es nicht gleich gemerkt habe … hat es wohl irgendwie im unterbewusstsein die richtigen türen geöffnet und mich zu den richtigen leuten mit den richtigen informationen geführt. das amazonpartnerprogramm kenne ich schon lange, wäre aber niemals auf die idee gekommen, damit irgendetwas zu machen bzw. ginge das ohne eigene webseite ja auch nicht.”

Das Ergebnis: ”und durch die gespräche mit ihr kam dann auch das letzte puzzlestück an den richtigen platz: eine rubrik meiner website werden büchertipps sein (= mein RUF!), die bücher verlinke ich mit dem amazonpartnerprogramm und irgendwie wird das universum es richten, dass ich dann damit in der tat sogar noch geld verdiene. (egal, ob viel oder wenig, dass es darum gar nicht geht, gell, das weißt du!). denn mit der zeit wird sich dadurch ein passiveinkommen (finanztransformer, ja, der hat auch noch mitgewirkt…) aufbauen.”

Ich kann nicht wissen, wie das Ganze für Andrea ausgehen wird. Aber was ich sehr wohl ahne und voraussehe: Wenn Andrea ihre Leidenschaft in die Site packt, wenn sie sich um ihre Besucher/innen kümmert, wenn sie ihnen etwas gibt, was sie gut brauchen können, dann wird sie Geld verdienen.

Und Leidenschaft hat Andrea, wie Sie am Ende ihrer Mail unschwer erkennen können:
Andreas Mail als Screenshot

Das ist es, was ich den Glücksfaktor nenne.

Es ist die Geburtsstunde einer Idee, wo plötzlich alles zusammenpasst.

Einer Idee, die einfach “Sinn” macht.

Wenn Sie also gerade selber brummeln sollten – könnte es nicht sein, dass da in Ihnen etwas gärt?

Dass die eigene Unzufriedenheit nichts weiter ist als eine deftige Einladung zu –

– einem neuen Abenteuer?


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