Wie Sascha seinen Traum umgesetzt hat

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Immer wieder bekomme ich Mails von Menschen, die mit Quest ihre Berufung erkannt und wirklich etwas daraus gemacht haben.

So auch Sascha Katschemba – Autor des Buches “Stressfrei Leben

Hier Saschas Augenzeugenbericht:

“Soweit ich zurück blicken kann, war ich für mich selber immer auf der Suche nach meinem “Platz” im Leben. Irgendetwas hat mich innerlich getrieben zu suchen, sich nicht mit dem zufrieden zu geben, was ist.”

Das ist eine ziemlich perfekte Beschreibung dessen, was ich von den meisten Klienten und Seminarteilnehmern höre, wenn ich das erste Mal mit ihnen spreche.

Es ist diese – oft anonyme – Unruhe, die nicht locker lässt, sondern statt dessen mit einer immer heftigeren Vehemenz an die innerlichen Tore hämmert – und die zugleich scheinbar schwer zu verstehen ist.

Genau das ist das Dilemma: Etwas treibt in einem. Und man weiß nicht was.

Den Grund liefert Sascha gleich hinterher…

“Auf der anderen Seite war da natürlich die Erziehung und das soziale Umfeld, was mich prägte und die “Bahnen” vorgab und somit meine Suche oft Ideen und Träume hervor brachte, ich sie aber nicht lebte.”

“Was werden die anderen sagen?”, ist der erste von zwei Showstoppern, die Menschen davon abhalten, Ihrem Ruf zu folgen. (Der zweite und oft noch wichtigere: “Was, wenn ich damit kein Geld verdienen kann?”)

“Ein anderes “Phänomen” war mein Interesse nach Ausgleich, Harmonie, ich war immer bestrebt Streit, Hektik, Stress zu vermeiden, oder aber nach hitzigen Situationen für Ausgleich zu sorgen. Während meines Studiums hatte ich das Glück am Lehrstuhl für Sportpsychologie arbeiten zu dürfen und auch dort begegnete mir “mein” Thema und ich forschte auf dem Gebiet der Erholungs- und Belastungssteuerung im Sport, also Stressmanagement im Sport, was natürlich auch im Alltag gut zu übertragen ist.”

Ist das nicht interessant?

Wer mich kennt, der weiß, dass ich immer wieder darauf bestehe, ein Ruf sei einfach zu finden. Warum? Weil wir ein Inneres haben, das den Ruf kennt und (!) das gehört werden möchte. Die Frage ist also nicht, wo ist der Ruf begraben? Sondern: Wie kann ich besser zuhören?

(Aber zugegeben: Ich habe jetzt gut reden. Es gab auch andere Phasen in meinem Leben, in denen ich ein Vermögen ausgegeben hätte, wenn mir jemand hätte erklären können, was mein Ruf sei.)

“Meine innere Suche ging immer weiter. Ich kann das Jahr nicht mehr so genau benennen wann ich auf QUEST gestossen bin, meine Suche hat mich irgendwie da hingebracht und ich habe das Online Seminar gebucht und mitgemacht. Und, komischer Weise kam zum Schluss auch “mein” Thema zum Vorschein und ich war nicht zufrieden damit, den ich wollte doch meine Berufung herausfinden. Kurz entschlossen telefonierte ich dann mit Martin und erzählte ihm mein “Dilemma” und er gab mir nur zu verstehen bzw. mit auf den Weg, das es doch sein kann, dass das genau meine Berufung ist, für Ausgleich sorgen, den Menschen zeigen, wie man Erholung und Belastung steuert, wie man Kommuniziert ohne gleich die Fetzten fliegen zu lassen. Ach ja, dachte ich, sollte das wirklich so sein? Irgendwie war ich skeptisch, aber es fühlte sich auch gut an.”

Und genau das ist auch mein Problem als Questator. Wenn die Leute ihren Ruf erkennen, sagen sie oft: Das ist zu schön, um wahr zu sein.

Tatsächlich?

Vielleicht ist das Leben einfacher, als man denkt.

Oder besser gesagt: Es ist einfacher, wenn man ab und zu mal nicht denkt – sondern seinem Instinkt, seiner Intuition folgt.

“Mein beruflicher Weg führe mich dann zu einer medizintechnischen Firma, die sich mit Messgeräten befasste, die Stress messen können. Und da war es wieder mein Thema und ich fing an es voll auszuleben. Ich schulte viele Menschen in der Thematik und begann einen meiner Träume Realität zu verleihen: ein Buch schreiben. Ich bekam über diese Firma meine Plattform das Projekt zu beginnen.”

Das Schöne ist, dass das Leben, wenn wir unserem Ruf wenigstens ansatzweise Raum geben, die Dinge in die Hand nimmt. Chancen schauen unversehens vorbei, laden ein zum Abenteuer, und warten eigentlich nur auf ein: Ja.

Aber das ist hier kein “Happy go Lucky”-Blog. “Piep, piep, piep, wir haben uns alle lieb” war ein schöner Schlager. Als Lebensmotto taugt er indes nicht.

Denn bei all den noblen Gesängen um den heiligen Gral “Ruf”, den Strophen voller glücklicher Zufälle, die sich ergeben, wenn man seiner inneren Stimme folgt, so gibt es leider auch Dissonanzen, schräge Töne und abseitige Melodien.

“Glauben sie ja nicht, das es ohne Hürden ging, es gab so einige Prüfsteine, die mich wirklich prüften, ob ich das wirklich will …”

Mhm. Ja. Genau.

Es gibt auch unruhige Passagen auf dem Weg zur Ruferfüllung.

Die finanzielle Lage wird eng. Man begegnet schwierigen Menschen. Die Technik spielt nicht mit. Und so weiter. Und so fort.

Ich bin mir nicht sicher, dass es sich bei den Problemen immer um Prüfsteine handelt. Zumindest was meine Erfahrungen angeht.

Vielleicht ist es manchmal auch eher so, dass man auf dem Weg zum Ziel vielen Herausforderungen begegnet, die man mit links meistert, weil man sich das Kennen und Können dazu schon vorher angeeignet hat.

Aber für einige davon hat man eben keine Handhabe.

Und siehe da: Man “hat” ein Problem.

Keine schöne Ausgangsposition, kann ich Ihnen sagen, denn wann immer ich mich dort befand, fühlte sich mein Leben unangenehm an. Und das passiert mir auch heute noch. Je mehr man meistert, desto ambitionierter werden die Ziele und desto größer – die Probleme.

Dabei liegt es auf der Hand: Meistert man die Hürde, ist man seinem Ziel nicht nur einen Schritt näher gekommen, sondern man hat ja nun auch Erfahrungen gesammelt und möglichst die eine oder andere Einsicht gewonnen.

Vielleicht reicht die eine Erfahrung noch nicht. Vielleicht muss man noch ein paar mal mehr durch diese Passage, bis man sie ebenfalls mit links löst. Aber irgendwann ist man soweit, und –

“Ich werde diesen Moment nicht vergessen, als der Karton mit den Belegexemplaren bei mir an kam. Bis zu diesem Moment war alles irgendwie Projekt, Einhalten vom Deadlines und tiefer Glaube daran, aber es in den Händen zu halten war gigantisch.”

Ende gut, alles gut, mag man zurecht feststellen.

Es gibt aber noch einen interessanten Nachsatz:

“Ach ja, nur so zur Einordnung: das Buchprojekt begann 2006, im Januar 2010 hielt ich es fertig in der Hand.”

Es ist genau diese Bemerkung, die Saschas ziemlich prototypische Beschreibung vom ersten anonymen Drängen im Innern über den Entscheidungsprozess bis hin zur Verwirklichung auf den Punkt bringt.

Seinen Ruf zu verwirklichen, braucht Zeit.

Im Gegensatz zu vielen anderen Zielen, die wir verfolgen, geht es hier nicht um ein paar Wochen oder Monate. Sondern Jahre. Manchmal auch Jahrzehnte. Denn es handelt sich beim Ruf immer um Lebensziele. Also etwas, das einen langen Atem braucht.

Diese langfristige Perspektive wird in unserem schnelllebigen Zeitalter oft als Widerspruch wahrgenommen: Wieso kann der Erfolg nicht zügig kommen? Warum lange darauf warten? Ich will doch alles. Und das sofort.

Ein durchaus legitimer Wunsch, wenn man sich einen Rechner kaufen oder demnächst mal in einen exotischen Urlaub abtauchen möchte.

Aber das Abenteuer Ruf ist eher eine längere Weltreise, in der viele aufregende Etappen auf uns warten. Einige Passagen gehen uns glatt und mühelos von der Hand. Manche wiederum erfordern Kraft und Mühe. Und andere verschlagen uns regelrecht den Atem.

Aber jede Etappe will erlebt werden. Jeder Wissensschatz, der dort zu finden ist, will gehoben werden. Und ja, am Ende, wartet dann die Krone, die uns heftig beglückt und die uns einlädt, auf dem Lorbeerlager ein kleines Päuschen einzulegen.

Aber nur kurz.

Denn dann beginnt es wieder.

Dieses Pochen.

Oder wie Sascha so schön schreibt: “Das Buch “Stressfreies Leben” ist Ausdruck meiner inneren Überzeugung, dass es ein stressfreieres Leben gibt. Ich lebe es immer mehr und das ein oder andere Projekt wartet schon darauf realisiert zu werden.”

Tipp: Saschas Kaschembas Buch ist auch auf Facebook zu finden.


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