Geschäftlicher Erfolg? Finde Deine Stimme!

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Ein Thema, das mir als Quest-Autor, -Trainer und -Coach natürlich immer wieder begegnet, hat der Regisseur der Spiderman-Filme, Sam Raimi, bemerkenswert gut auf den Punkt gebracht: “Vor kurzem habe ich herausgefunden, dass ich mit meiner eigenen Stimme sprechen sollte und das tun sollte, was ich beherrsche – und nicht vorgeben, jemand zu sein, der ich nicht wirklich bin. Ich bin der Meinung, dass jeder Künstler oder Handwerker oder Profi, der weiß, wie man einen Schrank baut, sich auf das Bauen von Schränken konzentriert. Versuch nicht Schiffe zu bauen, weil das gefährlich sein könnte.”

Wer meine Abenteuer bei www.coach-your-self.tv mitverfolgt hat, weiß, dass ich selbst in den ersten Monaten durch einen intensiven Prozess gegangen bin, um meine Stimme zu finden. Natürlich hatte ich die vorher schon – aber diesmal ging es um etwas Neues, das zugleich auch heiß geliebt ist.

Wen Details interessieren, der wird im Blog von coach-your-self fündig, deswegen hier nur eine kurze Zusammenfassung: Während ich anfangs noch irgendwie dem Wunsch enstprechen wollte, eine umfassende Website zum Thema Selbstcoaching online zu stellen, die jeden anspricht, kam ich nach und nach auf den Trichter, dass ich das eigentlich genau nicht möchte.

Warum auch?
Erstmal gibt es dazu schon genug andere Seiten (unter anderem die hervorragende Website www.zeitzuleben.de), und zweitens möchte ich etwas eigenes schaffen, das mir in erste Linie auch selbst gefällt.

Das widerspricht vielen Gepflogenheiten im Business. Dort wird oft viel Geld dafür ausgegeben, Konsumergewohnheiten auszuforschen. Kommt dann ein neues Produkt auf den Markt, werden Verpackung, Broschüren und Anzeigen getestet bis zum Abwinken, um sicher zu gehen, dass man seine Zielgruppe/n erreicht.

Ob das, was da entsteht und vermarktet wird, denjenigen zusagt, die für das Ganze verantwortlich sind, spielt da oft eine zweitrangige Rolle. Und so sagt einem auch jeder Reklametreibende, dass die Werbung dem Fisch und nicht dem Angler schmecken sollte.
Sprich: Auch wenn Du die Werbung oder Produktaufmachung blöd findest, ist ja egal, Hauptsache, die anderen beißen an.

Das ist eine Art, sein Geschäft zu betreiben, die funktioniert – aber macht sie auch Spaß? Und ist man damit wirklich so erfolgreich, wie man sich das wirklich wünscht?

Ein interessantes Gegenbeispiel fand ich in einem Interview mit Steve Jobs, in dem er über die Entwicklung des iPhone erzählt: “Wir alle hatten Handys. Wir haben sie einfach gehasst, denn sie waren so unglaublich mies zu bedienen. Die Software war schrecklich. Die Hardware war auch nicht besser. Wir sprachen mit unseren Freunden, und auch die hassten ihre Handys. Es sah so aus, als ob alle ihr Handy hassten.”

Jobs Ziel lautete: “Lass uns ein Handy herstellen, in das wir uns verlieben.”

Die Betonung liegt auf “uns verlieben.”

Nicht irgendeine Zielgruppe stand dabei im Vordergrund. Sondern der eigene Geschmack. Die eigene Leidenschaft. Steve Jobs: “Wir machen keine Marktforschung. Wir engagieren keine Berater. Wir wollen einfach großartige Produkte machen.”

Dass Jobs an Marktforschung nicht glaubt, begründet er so: “Du kannst nicht rausgehen und die Leute fragen, was die nächste große Nummer wird. Henry Ford brachte das mal so auf den Punkt: ‘Wenn ich meine Kunden gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt: ein schnelleres Pferd.’”

Apple und Steve Jobs sind damit extrem erfolgreich.

Das liegt daran, dass die Firma Apple sehr hohe Qualitätsstandards verfolgt, extrem kompetent ist in dem, was sie tut und dass sie in einem Markt agiert, der ein hohes Wachstum und enorme Absatzchancen bietet.

Allerdings kann man damit nicht immer gewinnen. Apple hat auch Produkte auf den Markt gebracht, die geflopt sind. Und Apple hat schon früh im PC-Markt verloren, weil sie nicht bereit waren, ihr Betriebssystem auf anderen Computern als den eigenen installieren zu lassen.

Und doch glaube ich, dass sich die Treue zu sich selbst bezahlt macht. Man erreicht mit seiner Art ganz bestimmt nicht jeden, aber diejenigen, die sich angesprochen fühlen, passen zu einem – und der Austausch mit diesen Menschen ist ein ganz anderer, weil man aus dem “gleichen Holz geschnitzt ist”, “den Stallgeruch kennt” und die gleiche Sprache spricht.

Zugleich erleichtert es die Akquise ungemein. Steve Jobs: “Es geht nicht darum, die Leute irgendwie zu bequatschen oder sie von etwas zu überzeugen, was sie nicht wollen. Wir finden heraus, was wir selber wollen. Und ich glaube, wir sind ziemlich gut darin, herauszufinden, ob eine Menge anderer Leute das auch wollen. Dafür werden wir bezahlt.”

Mehr noch: Wenn man zu sich selbst steht und die eigene Liebe zu den Dingen in den Vordergrund stellt, hat man direkt eine Idee, was man anbieten kann und was nicht.

Wenn das, was man dann auf die Beine stellt, auf positive Resonanz stößt und die Leute dafür bezahlen – hallo, wie lässig ist das denn?

Und falls Sie nun berührt, aber immer noch skeptisch sein sollten (was ich verstehen kann), dann schauen Sie sich noch diesen Artikel an. Er enthält ein kurzes Video, das auf eindrucksvolle Weise unterstreicht, was ich meine…


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