Die Wurzel allen Übels?

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Immer wieder erreichen mich Mails von Menschen, die vor großen Herausforderungen stehen. Schulden. Burn Out oder andere schwerwiegende gesundheitliche Probleme. Einsamkeit. Sinnlosigkeit. Etcetera.

Hier zum Beispiel eine Mail, die ich gestern bekam:

“Ich stecke irgendwie fest. Ich weiss gar nicht genau, wie ich es erklären soll. Mein Job ist wahnsinnig anstrengend und sehr stressig, und ich bin mir auch nicht 100% sicher, ob es das richtige ist. Wenn das liebe Geld nicht wäre …… ich habe eine großen Schuldenberg und sehe kein Land. Ich bin heute morgen aufgewacht und habe seit dem ein Brummen im Ohr, sehr unangenehm. Ich bin irgendwie innerlich nervös, weil ich nicht weiss, in welche Richtung es weiter geht.”

Oder hier eine Weitere, die geradezu prototypisch ist. Sie beginnt mit dem Thema “Beruf”:

“Seit geraumer Zeit treiben sich mehrere Quälgeister in meinem Kopf bzw. Bauch herum: Da ist zunächst der Job, der eben nur ein Job ist. Mir stellt sich mir immer wieder die Frage, was ich eigentlich kann, ich meine wirklich gut? Ich kann von vielen Dingen ein bisschen, aber irgendwie nichts richtig gut. Was füllt mich aus? Da ist noch nicht mal ein Hobby, wo das sogenannte Herz dranhängt. Handlungsbedarf sich beruflich anderweitig zu orientieren und finanziell zu verbessern ist vorhanden, aber kein Drive etwas mit Leidenschaft auf den Weg zu bringen und voranzutreiben. Es fehlt irgendwie die Orientierung…”

Woher kommen diese Probleme? Und wie kann man sie lösen?
Ich möchte Ihnen in diesem Artikel einige Einsichten, die quasi die Quintessenz meines eigenen Schaffens darlegen – wohlwissend, dass es sich hier nur um eine Beta-Version handelt, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder gar absolute Wahrheit hegt.

Das vorausgeschickt lassen Sie uns doch einfach direkt in die Materie einsteigen…

Ein Ziele-Problem?
Auf den ersten Blick scheint es sich hier um ein “Ziele Problem” zu handeln: Weil – scheinbar – unklar ist, was man will, gondelt man orientierungslos durchs Leben, bis man sich an einem trüben Ort wieder findet, von dem man nicht mehr weiß, wie man ihn verlassen kann.

Das Patentrezept lautet also: “Nimm Dir ein begeisterndes Ziel vor, das Dich richtig motiviert, gib richtig Gas, und der Rest wird sich schon irgendwie fügen.” Zum Beispiel über das “Gesetz der Anziehung”, das in Filmen wie “The Secret” oder in Büchern wie “Bestellungen beim Universum” propagiert wird.

Aber so einfach ist die Sache leider nicht, wie die Mail weiter ausführt:

“Der mangelnde „Drive“, d.h. Sachen anzupacken, ist so eine weitere Baustelle. Die Motivation ist da (meistens), aber wohl nicht der Wille. Man will Verantwortung für sein Leben übernehmen, setzt sich sein Ziel, ist motiviert, legt los, kommt irgendwie nach den ersten 20 Metern ins Straucheln, blockiert und bricht ab. Was folgt ist eine emotionale Geißelung, mal wieder etwas nicht zu Ende gebracht zu haben.”

Es ist naheliegend zu vermuten, dass sich der Schreiber der Zeilen ein falsches Ziel vorgenommen hat. Etwas, das ihn nicht wirklich begeistert.

Das bringt mich zu einem weiteren Punkt…

Ein Ruf-Problem?
Mit “Ruf” ist gemeint: Unser persönlicher Lebenssinn, unsere Berufung, unsere Lebensziele. Ein Thema, mit dem ich mich intensiv in meinem Buch “Quest – Die Sehnsucht nach dem Wesentlichen” auseinandergesetzt habe.

Quest entsprang einer persönlichen Lebenskrise, der ich entkam, als ich meine eigene Berufung (wieder) entdeckte – und ihr folgte. Federführend war dabei die Arbeit von Joseph Campbell, dessen Lebenswerk gerne eingedampft wird auf das Zitat: “Follow your bliss, and the universe will open doors for you where there were only walls.” Zu Deutsch: Folge Deiner Freude, und das Leben wird Dir Tür öffnen, wo sonst nur Wände waren.

Das stimmt.

Sobald man seinen Ruf, seine persönliche Bestimmung entdeckt, werden in einem Kräfte geweckt, von denen man noch nicht mal ahnte, dass sie in einem stecken. Plötzliche Chancen tun sich auf, oft per Zufallt. Manche unscheinbar, so dass man genau und achtsam hinschauen muss. Andere roh und unbehauen, darauf wartend, dass etwas aus ihnen gemacht wird. Und einige schließlich, die wie auf einem Silbertablett dargereicht werden – man muss nur noch zugreifen, der Rest ist schon erledigt. So bin ich an große Aufträge gekommen, die quasi genau auf mich zugeschnitten waren und genau zum richtigen Zeitpunkt in meinem Leben aufschlugen.

Seine Berufung zu kennen und ihr zu folgen, löst eine Menge Probleme.

Allerdings nicht alle.

Denn ich habe es immer wieder erlebt, dass ich mit Leuten ihren Ruf herausgearbeitet habe und sie absolut begeistert von dannen zogen – nur um mir dann Monate oder gar Jahre später zu berichten, dass sie irgendwie vom Pfad der Tugend abgewichen waren.

Also trotz großartigen und stimmigen Ziel entblößte sich fix das oben beschriebene Debakel: Man “kommt irgendwie nach den ersten 20 Metern ins Straucheln, blockiert und bricht ab.”

Tatsächlich handelt es sich hier nicht um einen Einzelfall.

Dieses “Erst begeistert angefangen und dann frustriert abgebrochen” begegnete mir in meiner Arbeit so häufig, dass ich die letzten Jahre viel Zeit investiert habe, um es zu lösen…

Ein Gewohnheiten-Problem?
Wann immer wir etwas bestimmtes immer wieder denken, fühlen oder machen, entwickelt unser Gehirn ein Netzwerk aus Neuronen (Gehirnzellen). Je nachdem wie oft und wie intensiv wir die Gedanken, Gefühle oder Handlungen ausüben, wird die Vernetzung immer stärker, bis sie ein Eigenleben gewinnt. Typische Beispiele sind “Schuhezubinden” oder “Autofahren”. Beides haben wir uns in einem Lernprozess so lange angeeignet, bis wir sie ausführen können, ohne noch groß Nachdenken zu müssen. Waren wir in der ersten Fahrstunde noch verwirrt und ungelenk, so setzen wir uns heute einfach ins Auto und fahren los.

Gewohnheiten funktionieren aber auch bei Gedanken wie “Ich bin nichts wert” oder “Das schaffe ich doch sowieso nicht” oder “Männer wollen doch nur das eine”.

Es ist ein Automatismus, der quasi per Knopfdruck ausgelöst wird und dann seinen sozialistischen, ewig gleichen Gang geht.

Der Weg daraus ist eine Art Neu-Programmierung. Dem alten Muster wird Energie entzogen, in dem man sich bewusst auf einen neuen Gedanken, ein neues Ziel, ein neues Verhalten konzentriert und so lange “übt”, bis ein neuer Automatismus, eine neue “kortikale” Karte entstanden ist, wie Neurowissenschaftler die Chose benennen.

Genau dafür habe ich den ”28 Tage Transformer” entwickelt, ein Selbstcoachingwerkzeug, bei dem man sich ein Ziel setzt und 28 Tage lang bei der Stange gehalten wird, es auch wirklich umzusetzen.

Hier ein Trailer, der zeigt, was ich meine (und er ist nicht als Werbung gemeint, wie ich gleich noch darlegen werde):

Tatsächlich hat der “28 Tage Transformer” schon vielen Menschen weitergeholfen. Auch mir übrigens.

Aber auch das scheint laut Mail nicht immer zu greifen:

“Disziplin, Ausdauer, Konzentration fallen mir dazu immer wieder ein, aber…wie übt man eigentlich Disziplin wenn schon der Anflug des Gedankens „Ich sollte jetzt doch eigentlich…“ einen müde zur Fernbedienung greifen lässt?! Weiterhin äußerst hinderlich ist mein ausgeprägten Hang zur „Über-Information“… hier noch schnell ein Buch und da noch ein interessanter Beitrag, bevor es dann losgehen soll. Als ob die 1000-ste Information die Sicherheit bringen würde, auch ja nichts vergessen zu haben oder gefeiter vor möglicher Kritik zu sein. Man ist sozusagen perfekt organisiert und vorbereitet, um dann perfekt zu scheitern. Trägheit ist es m.E. eher nicht, ich komme schon aus dem Quark, habe allerdings das Gefühl, darin stecken zu bleiben.”

Wenn also nicht das richtige Ziel weiterhilft und auch kein Programm, um neue Gewohnheiten zu formen, was ist es dann?

Ein Überzeugungs-Problem?
Unser Gehirn ist ohne Unterlass damit beschäftigt, aus den rohen Sinnesdaten, Erkenntnisse zu ziehen. Das Ziel: Zu sichern, dass es uns gut geht. Dazu entwickelt es auf Basis des Geschehenen Richtlinien, die unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen. Sobald es eine Meinung gefunden hat, die sich in bestimmten Situationen als “wahr” erweist, wird es abgespeichert und wirkt fortan richtungsweisend.

Manche dieser Überzeugungen stammen noch aus dem Kindesalter. Andere wiederum sind durch zahlreiche “Updates” gegangen und befinden sich auf einem aktuellen Stand.

Überzeugungen sind mächtige Werkzeuge. So habe ich vor rund zwei Jahren eine Frau gecoacht, die vor Gehaltsverhandlungen nervös wurde und sich deswegen erst gar nicht traute, nach mehr Geld zu fragen. Als wir ihre Überzeugungen untersuchten, wurde unter anderem folgender Gedanke zu Tage befördert: “Bei Gehaltsverhandlungen wird man eh nur über den Tisch gezogen.”

Nachdem die Frau diese Überzeugung (und noch einige andere) im Coaching abgelegt hatte, verhandelte sie kurze Zeit später eine erste Gehaltserhöhung (siehe hier…)

Überzeugungen steuern nicht nur unser Handeln. Sondern auch unsere Sichtweise. Wenn wir denken, dass wir “eh über den Tisch gezogen werden”, wie werden wir dann wohl in eine Gehaltsverhandlung gehen? Vermutlich verdeckt aggressiv. Und jede Handlung, die nur ansatzweise in die Richtung weist (zum Beispiel ein Hinterfragen der Erhöhung), würde gleich ein innerliches “Wusste ich es doch” auslösen. Mit der möglichen Folge, dass unser Gegenüber die Feindseligkeit spürt und nun ebenfalls bockig wird. Den Rest kann man sich dann schnell ausmalen: Aus einer Meinung wird eine selbsterfüllende Prophezeiung. Der Chef verhält sich so, wie wir es uns von Anfang gedacht haben. Aber das ist noch nicht einmal das Fatalste. Obendrein wurde ein formidabler Teufelskreis in Gang gesetzt: Die Überzeugung gewinnt durch jeden selbsterfüllenden Vorfall mehr Festigkeit, was die Chancen auf Wiederholungen drastisch erhöht.

Ich selbst habe die Folgen noch vor einigen Wochen selbst erlebt: Als ich an meiner eigenen Balance zwischen Beruf und Privatleben arbeiten wollte, geriet ich an eine heftige Grenze. Ich merkte, wie viel Arbeit ich mir Tag für Tag selbst auflud und so verunmöglichte, zur Ruhe zu kommen. Als ich in die Ursachen für dieses Muster hinabstieg, entdeckte ich einen Mangelgedanken: “Ich muss kämpfen. Ich muss mich anstrengen. Ich muss besser, klüger, schlauer und intelligenter sein als die anderen. Denn wer nicht beständig vorne ist, der fällt zurück. Wird mitgerissen vom Strom des Lebens. Und geht darin womöglich unter. Also streng Dich an. Die anderen sind Dir schon auf den Fersen. Denn das Leben ist ein ewiger Kampf, den nur wenige gewinnen können. Aber jeder Gewinn, jeder Erfolg währt nur für kurze Zeit. Die Mühlen des Lebens mahlen unaufhaltsam. Und wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht, der unerbittlich dahin rauscht und alles unter sich begräbt, was nicht obenauf schwimmt.” (Mehr dazu in “Des Pudels Kern“)

Diesen Mangelgedanken zu erkennen und damit auch hinterfragen zu können, war für mich ein sehr wichtiger Schritt.

Aber es wartete noch eine weitere Erkenntnis auf mich, die mich in den letzten Tagen stickum beschäftigt hat und die ich heute mit Ihnen zum ersten Mal in aller Öffentlichkeit teilen möchte.

Hier zunächst das Zitat aus der oben bereits erwähnten Mail:

“Die größte Herausforderung scheint mir mein Gedankenkosmos (um nicht zu sagen Gedankenwirrwarr) zu sein, welcher phasenweise gezeichnet ist von Selbstzweifel, negativer Selbstachtung, Minderwertigkeit, Neid und Kleinheit sowie Ängsten – die Angst nicht zu genügen, Angst nicht geliebt zu werden.”

Ein Selbstliebe-Problem?
Ich bin als Coach und Trainer seit über zwanzig Jahren unterwegs, und wenn mir ein Muster wieder und wieder begegnete, dann genau dieses: “Ich bin nicht gut genug”, “Ich bin nicht liebenswert”, “Ich muss mich anstrengen/der Beste sein/die Nummer 1 sein, um geliebt zu werden”.

Wie ein roter Faden zog sich dieser Mangel an Selbstliebe in der einen oder anderen Form durch meine Begegnungen mit Menschen. Zum Beispiel bei Quest: Kaum hatten wir in den Seminaren und Trainings den Ruf erarbeitet, tauchten diese Selbstzweifel so verlässlich auf, dass man meines Erachtens darauf Wetten mit großen Summen abschließen kann. Kaum jemand, den ich traf, eigentlich keiner, der nicht von diesen fundamentalen Selbstzweifeln befallen wurde.

Die Folgen kenne ich nicht nur aus meinem eigenen Leben, sondern auch aus denen meiner Coachingklienten: Mit viel Elan angefangene Projekte, die schnell wieder scheiterten. Oder schlimmer noch: Wünsche und Sehnsüchte, die erst gar nicht angegangen werden und schließlich verurteilt sich, als abstrakte, kaum greifbare Tagträumereien in unserem Geist zu vagabundieren. Kein schönes Schicksal, kann ich Ihnen sagen. Weder für unsere Wünsche. Noch für uns selbst.

Aber der Mangel an Selbstliebe zeichnet meines Erachtens noch für etwas anderes verantwortlich.

Wenn wir uns selbst nicht lieben, wo stillen wir dann unseren Durst?

Bei anderen natürlich.

Aber die Suche nach der Liebe da draußen, endet schnell als Sucht. Zuneigung und Liebe  von anderen sind flüchtige Güter. Kaum haben wir sie erhalten, können Sie uns schon wieder entzogen werden. Zum Beispiel, wenn der andere einen schlechten Tag hat. Oder einfach an sich selbst zweifelt. Und so kann es geschehen, dass wir so enden, wie es Robert Palmer trefflich in einem seiner Hits besungen hat: Addicted to Love. Als Junkies, die von der Droge Liebe angängig sind.

Die Folge?

In der Hetze nach dem Stoff gerät man schnell in die: Beschaffungskriminalität. Eine ganz Spezielle, um genau zu sein. Man überfällt zwar keinen Kiosk oder stiehlt Elektrowaren im Kaufhaus. Aber man beutet sich zum Beispiel selbst aus: Statt auf sich selbst, seinen Körper, seine Seele zu hören, arbeitet man bis zum Umfallen. Die Folge: Irgendwann zieht der Körper die Reißleine, und inszeniert einen Burn-Out.

Oder noch schlimmer: Eine Krise auf allen Ebenen des Lebens zieht herauf. Nicht nur der Körper steht vor dem Zusammenbruch, sondern man verliert seinen Job, geht Pleite und im Getöse dieser Katastrophen scheitert am Ende auch noch die jahrelange Beziehung, die einen über Wasser gehalten hatte.

Kurz, und gar nicht mal so gut: Wenn wir uns selbst verlieren, weil wir woanders als in uns selbst nach der Liebe suchen, verlieren wir alles, was uns lieb ist.

Der einfachste Weg in den Lebensbankrott ist der Verlust von sich: Selbst.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier schon eine allgemeingültige These ableiten kann. Aber ich gebe zu, dass ich hier und heute mit dem Gedanken spiele: Kann die Wurzel allen Übels darin zu finden sein, dass wir nicht bei uns sind?

Dass wir die Quelle für die Selbstliebe verloren haben – und nun vergeblich dort draußen umherirren, immer auf der Suche nach dem verlorenen Schatz?

Was meinen Sie? Schreiben Sie mir?

PS: Nachdem ich den Artikel online gestellt habe, habe ich mich mit vielen Menschen dazu ausgetauscht. Nicht nur hier, sondern auch in Mails und Gesprächen. Was oben als erster Entwurf für eine neue Denke (meinerseits) begann, hat sich nun zu festem Anfangsverdacht verdichtet. Krisen entstehen, wenn wir nicht mehr bei uns sind. Das wird wohl Programm für meine Arbeit in 2011. Und vielleicht für den Rest meines Lebens. Wer weiß…


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  1. Rolf Hill sagt:

    Hallo Martin,
    ich habe deine Arbeit schon länger beobachtet (erhalte deine Newsletter schon einige Zeit) und finde deine Art des Umgangs mit den Menschen sehr angenehm) und weil die innere Stimme gerade mein Thema ist habe ich jetzt den Kurs “Innere Stimme” gebucht und bin das erste Mal hier und finde gleich das richtige Thema für mich. Die Mail könnte direkt von mir sein. Seit fast 3 Jahren bin ich in meinem “Traumland”, (ich wollte immer in den Bergen leben und habe nach der Trennung von meiner Frau auch ziemlich schnell die berufliche Chance erhalten, in die Berge zu ziehen)doch seit ich hier bin, steht alles still!! Mein Auftraggeber, für den ich in die Berge gehen konnte, wurde verkauft und ich habe seit Mitte 2008 keine “vernünftige” Arbeit mehr, jobe hier und da, habe diverse Tätigkeiten im Vertrieb (ich bin selbständiger Handelsvertreter)begonnen, die aber alle bisher meinem Wert von “Wahrheit und Klarheit” nicht entsprachen. Ich habe ein großes Ziel, finde aber den Weg dahin nicht. Ich möchte gerne den Menschen die “allumfassende Liebe” näher bringen. Dazu habe ich einen Workshop und ein Seminar entwickelt und suche eine 25-30 Betten-Pension mit einem schönen Semianrraum. Hier möchte ich den Menschen einen “Zeit-Raum” zur Verfügung stellen, (Urlaub und / oder Seminar) in dem sie die “Liebe” in sich finden und leben können. Also, das Ziel ist vorhanden, die Motivation groß, aber ich finde keinen Weg, mein Ziel zu verwirklichen. Der Verstand sagt mir, dass ich ohne Geld (um z.B. die Pension zu pachten) nichts geht. Warum finde ich dann nicht wenigstens eine Tätigkeit, mit der ich mir dieses Geld erarbeiten kann? Oder soll ich direkt auf mein Ziel zugehen und z.B. über Vorträge die Idee weiter zu tragen? Antwort erhoffe ich mir über den Kurs “Innere Stimme”, die ich auch seit Monaten nicht mehr “wahrnehme”, wenn ich sie früher überhaupt wahrgenommen habe und nicht anderen “Stimmen” gefolgt bin.
    Jetzt bin ich aber doch etwas am Ziel deiner Frage vorbeigeschossen und habe eher mein “Problem” geschildert.
    Ja ich denke, dass es sehr wichtig ist, die Liebe in sich zu finden und sie zu leben. Ohne “Selbstliebe” kann ich keinen anderen Menschen lieben.
    Doch stelle ich mir die Frage: Ich gehe davon aus, dass ich mich selbst liebe, habe aber in den letzten Jahren, seit dem ich mich mit dem Thema “Liebe” beschäftige, die Krise erst herauf beschworen. Ich habe mich von meiner Frau getrennt, weil wir uns nicht geliebt haben, habe dann meine Tätigkeit verloren, die mir Spaß gemacht hat (weil ich unbedingt in die Berge wollte?), finde jetzt keine neue Arbeit die mich ausfüllt. Daneben habe ich aber sehr viele neue “liebe Menschen” kennen lernen dürfen und habe mich innerlich stark weiterentwickelt. Also ich habe die Liebe zu mir gefunden (zu allem was ist) und trotzdem bin ich in eine “Krise” geraten.
    Wo ist der Haken? Hab ich den “Abzweig” in meinem Leben übersehen?
    Sollte ich überhaupt nicht in die Berge ziehen? Hätte ich in der Beziehung bleiben sollen und darin wachsen? (Ich habe auch seit der Trennung von meiner Frau vor 6 Jahren, keine Partnerin gefunden)
    Diese und weitere Fragen versuche ich gerade mir zu beantworten.
    Herzlichen Gruß.
    Rolf

    • Hi Rolf,

      das kenne ich: Wann immer man sich entscheidet, eine neue Lebensphase zu beginnen, bricht was Altes weg. Wie bei Dir die Beziehung zu Deiner Frau.

      Das tut manchmal ziemlich weh, kann häufiger Verluste mit sich bringen und ist fast immer verwirrend. Wo stehe ich? Wie geht es weiter? Was wird mich erwarten? Alles Fragen, die unseren Verstand nicht sonderlich amüsieren. Denn der will Sicherheit, Klarheit, stabile Verhältnisse.

      Wird das Chaos zu groß, übernimmt er dann das Regiment, was ich in manchen Lebenssituationen als enorm hilfreich erlebt habe. Struktur, Ordnung, Disziplin, Wirtschaftlichkeit sind Zutaten, die richtig Gold wert sind.

      Das Problem ist jedoch: Der Verstand kann uns nicht die Richtung weisen. Er hat keine Ahnung, was uns glücklich macht, unsere Leidenschaften stillt, worin wir aufgehen können. Das ist nicht sein Metier.

      Wir können ihn zwar fragen: Aber die Antworten sind eben von Sicherheit, nicht von Freude, Erfüllung und Glück geprägt. Allenfalls entfachen sie ein kurzes Strohfeuer, eine schnelle Begeisterung, die aber zügig wieder erkaltet und einen so ratlos wie zuvor zurück lässt.

      Das ist der Part, wo die innere Stimme zum Zuge kommt. Sie kann Dir den Weg weisen. Dir zeigen, wie Du Dein Seminar doch durchführen kannst (Tipp: Du musst keine Pension pachten. Wenn Du was Schönes findest, kannst Du fragen, ob Du den Raum erstmal so reservieren kannst und welche Frist Du einhalten musst, um kostenfrei zu stornieren). Und welche Wege Du JETZT einschlagen kannst, um an Dein Ziel zu gelangen

      Meint….

      Martin

  2. Unser Selbst-Unliebe-Programm stellt m.E. ja auch eine Überzeugung und Gewohnheit dar: wir weigern uns, positiv über uns zu denken, uns selbst so anzunehmen wie wir sind, sprich uns selbst zu lieben. Das liegt vielleicht daran, dass wir größtenteils nur die bedingte Liebe kennengelernt und somit unbewusst übernommen haben. Sie lässt sich recht simpel auf folgenden Nenner bringen: „Tust Du dies, dann bekommst Du das“. Und so haben wir dann wohl auch unsere Lebensbrille eingestellt…immer auf der Suche nach „Fakten“, welche unsere Liebensunwürdigkeit bestätigen: Ein komischer Blick vom Chef beim Betrachten unserer Projektpräsentation, das zermürbende Schweigen des Partners, wenn man sich (aus guten Gründen natürlich) nicht 100% ihrer Meinung anschließen möchte…
    Von dieser Abhängigkeit, sei es nun von fremden oder eigenen Ansprüchen, gilt es sich zu lösen und zwar durch Selbst-Annahme. Keine Verurteilung, sondern Annahme. Was nicht heißt, dass man sich nicht ändern könnte. Allerdings, so denke ich, ist der erste Schritt zur Veränderung die Annahme von dem was ist, so dass ich bewusst von „annehmen“ und nicht von „hinnehmen“ spreche.
    Aber wie geht das „sich annehmen“ ohne Bedingungen, wenn man doch Jahrzehnte lang unbewusst damit beschäftigt war, sich immer wieder das Gegenteil zu bestätigen? …

    • Hi Noah,

      Du fragst: Wie geht das “sich annehmen”, wenn doch Jahrzehnte lang das Gegenteil praktiziert hat?

      Erstens: Schritt für Schritt. Solche Prozesse brauchen Zeit. Gerade, wenn man so lange Zeit anders gedacht und gefühlt hat.

      Zweitens: Man beginnt am besten damit, an sich zu akzeptieren und anzunehmen, dass man sich nicht immer so einfach akzeptieren und annehmen kann.

      Das ist wichtig, weil viele Leute von einem Extrem ins andere fallen. Beispiel positives Denken: Jahrzehntelang hat man sich in Pessimismus geübt, bis man erkennt, dass einem das nicht wirklich gut tut. Also beschließt man: Ab heute denke ich positiv.

      Da man aber auf die negative Denke geeicht ist, kommen natürlich ruckzuck Einwände – und die werden dann einfach untergebuttert. So nach dem Motto: ich darf “nur” noch positiv denken. Das jedoch verstärkt die negativen Gedanken, und nun sehen sich die Leute obendrein auch noch mit innerlichen Konflikten konfrontiert.

      Also lieber locker weg. Wenn man merkt, ok, ich verurteile mich gerade, dann das einfach akzeptieren. So isses halt gerade.

      Und damit schaffst Du etwas ganz Wesentliches: Achtsamkeit –

      – aber jetzt muss ich mich zurückhalten, sonst habe ich ja nix für Teil 2 und 3!
      ;-)

      Martin

    • Hallo Martin,
      die Suche nach Liebe kenne ich ebenfalls nur zu gut. Und die Erkenntnis, dass ich sie als allererstes für mich selber empfinden darf und kann hilft auch noch nicht darüber hinweg, doch immer wieder Impulse von aussen als nährend zu empfinden bzw. ihr Wegbleiben als Mangel. Auch das Thema “Leistung” hat mich schon seit meiner Kindheit geprägt. Eine sehr wichtige Erfahrung in diesem Zusammenhang ist allerdings für mich gewesen, dass ich nicht überholt werde, wenn ich langsamer werde oder weniger kämpfe, sondern dass ich andere Dinge wahrnehme, an denen ich vorher achtlos vorbei gerannt bin. Und diese anderen Dinge wie z.B. Begegnungen mit wichtigen Menschen und mit mir und meiner inneren Stimme, helfen mir dann wieder dabei, mich zu lieben. Auf der anderen Seite gehört auch eine Menge Zuversicht dazu, daran zu glauben, dass die Existenz schon irgendwie klappt, auch wenn das Geld gerade auf dem Konto zusammenschmilzt.
      Wo ist die Balance oder wo ist der Zusammenschluß aus Liebe und Leistung, aus Rennen und Stehenbleiben?
      Gruß,
      Sabine

    • Hi Sabine,
      ich sehe da zwei ganz unterschiedliche Themen.
      Zum einen: Das zur Ruhe kommen, das stehen bleiben nach einer Phase der Hetze und Unruhe. In dieser Verlangsamung geht es weniger um Jobs, Aufträge und Geldverdienen und vermehrt deswegen auch nicht den wirtschaftlichen Erfolg. Aber die eigene Kraft.
      Demgegenüber steht dann das aktive Rausgehen, das Leisten, das Produktiv sein. Und das ist für mich eindeutig eine Zeit des Handelns und Machens und Tuns.
      Aber (!), und das ist für mir persönlich klar geworden: Aus welchem Motiv heraus?
      Will ich als “Erster” durch eine Ziellinie gehen? Oder will ich einfach “nur” einen guten Job machen, der anderen wirklich was bringt und für den ich mich auch gerne gut bezahlen lasse?
      Ich kenne beides von mir. Beim “erster sein wollen”, habe ich mich immer daran verfangen, dass ich unglaublich viel gemacht habe. Nach dem Motto: Viel hilft viel. Immer auch mit dem Blick auf die anderen. Was machen die? Wo stehen die? Wo wollen die hin? Und das machte mir immer Stress, Unruhe, Hektik und so weiter.
      Der zweite Blickwinkel zur Kundenorientierung ist da ganz anders: Man macht eben nicht alles Mögliche. Sondern das, was wirklich wichtig für die Leistung ist. Da geht die Hetze raus. Und die Konzentration kommt rein.
      Ein Beispiel dazu: Ich sitze gerade daran, die Website von coach-your-self-tv zu überarbeiten. Im Februar wird die Site 3, und da habe ich Updates vor. Früher hätte ich nur darauf geguckt, was die anderen machen. Der soundso macht jetzt Facebook. Muss ich auch. Wie kann ich den dabei sogar noch übertreffen?
      Jetzt ist das gerade so, dass ich mich auf den Kern der Site konzentriere und mich bei jeder Idee, auch jedem vorhandenen Element frage: Hilft das wirklich den Leuten weiter?
      Ich bin sicher, dass mir das mehr Aufträge, mehr Geld, einen besseren Kontostand bringt als das “kämpfen”, “vergleichen” und “erster sein müssen”. ;-)
      Martin

  3. Kann die Wurzel allen Übels darin zu finden sein, dass wir nicht bei uns sind?

    Das bringt es auf den Punkt, Martin.
    Ich muss mein Leben leben..und nicht das, welches Andere von mir erwarten oder für richtig halten.
    Gesunder Egoismus und vor allem Vertrauen in mich selbst und auch in das Leben haben mich langsam aber sicher aus meinem Dilemma geführt.
    Das Leben…oder besser Lebensituationen sind immer gerade genau so, wie es sein soll. Denn sonst wäre es anders. Ich hatte also zu lernen.
    Dieses wünschen… wie es Bücher haufenweise beschreiben, hat bei mir nie funktioniert. Kein Wunder, denn ich kam nicht aus den Puschen. :-) Ich hab also nix getan. Sondern nur gehofft, dass ein Wunder geschieht.
    Lange habe ich versucht, krampfhaft an Situationen festzuhalten, die nicht funktionierten oder zum Scheitern verurteilt waren.
    Vor 3 Jahren stimmte gar nichts mehr:
    Ich hatte trotz einer langen Betriebszugehörigkeit mit Bossing zu tun. Meine Finanzen sahen düster aus, weil ich ständig Andere unterstützt habe. Mein Eigentum drohte also, den Bach runter zu gehen…und meine Bank machte mir mächtig Dampf. Auf der Beziehungsebene erlebte ich Reinfälle erster Klasse.
    Obwohl ich lieb, nett und anpassungsfähig war.
    Als erstes habe ich meinen Job gekündigt. Obwohl ich 53 bin.
    Dann habe ich mein Eigentum (gut) verkaufen können.
    Das waren seehr radikale Änderungen. Aber das Leben wollte genau das von mir.
    In nullkommanix hatte ich eine neue Wohnung, die nach meinen Wünschen umgebaut wird. Und einen neuen Job bekam ich auch im ersten Anlauf. Sicherlich ist er nicht meine Berufung, aber zum Leben reicht es erstmal.
    Selbstliebe oder die Akzeptanz der eigenen Person (ohne Wenn und Aber) sind ein großes Thema für mich.
    Seit geraumer Weile suche ich nicht mehr die Liebe im Außen.
    Weil ich mir im Moment selbst genüge.
    Ich habe Menschen auf meinem Weg verloren, aber nicht Jeder kommt mit Veränderung klar.
    Chancen..und das habe ich erst spät begriffen, bekommt man immer.
    Heute “höre” ich gut hin… und ergreife die Möglichkeiten.
    Und manches fällt mir einfach zu…
    Letztendlich ist ein saugutes Gefühl, Angst vor dem was kommt… zu überwinden und mutig genug zu sein, Situationen zu ändern, die man ändern kann.
    Scheitern kann man also auch erfolgreich.

    Dir Martin an dieser Stelle meinen Dank für deine Beiträge.
    Mit herzlichen Grüßen
    Annette

  4. Hallo Martin,
    vielen Dank, dass Du die Mail von oben veröffentlicht hast. Sie könnte von mir gewesen sein.

    Ich habe selbst einen bunten Gedankenkosmos, bin kreativ und vielseitig interessiert. Ich hatte schon ein paar Ideen, die ich auch (zumindest teilweise) zum Verdienen meines Lebensunterhaltes ausbauen wollte. Ich war mir mit diesen Ideen auch immer super sicher. Ich war tagelang super motiviert und toll gelaunt, habe Bücher gekauft, Internetseiten durchforstet, Domains registriert. Aber nach ein paar Wochen, ich habe dann noch nicht einmal richtig angefangen, da ist es schon wieder vorbei mit der Motivation und mir läuft ein neues Projekt über den Weg, für das ich dann auch wieder Feuer und Flamme bin und das ganze Spiel geht wieder von vorn los.

    Bei mir kommt dazu, dass ich für meine Projekte auch moralische Unterstützung von meinen (näheren) Mitmenschen erwarte. Wenn ich die nicht bekomme, zweifle ich auch irgendwann an meiner Idee. Ich weiß, dass ist kontraproduktiv. Wenn man von etwas überzeugt ist, sollte man das auch allein hinbekommen.

    Zur Zeit lese ich einen der Buch-Klassiker zum Thema “positives Denken” von Napoleon Hill: “Denke nach und werde reich” (den Buchtitel finde ich schrecklich). Aber er sagt schon in den ersten Kapiteln: gib nicht gleich auf, wenn Du auf Probleme triffst. Mach weiter. Oft stellt sich erst nach dem ersten Straucheln der Erfolg ein, da haben die meisten schon aufgegeben …

    Martin, vielen Dank für Deine Artikel und Videos. Sie sind eine supertolle Unterstützung.

    Viele Grüße
    Berit

  5. Hi Martin,
    bin neu hier und habe gerade mal quer gelesen. Dieses Zweifeln an sich selbst, wenn man nicht regelmäßig feedback von Außen erhält kenne ich nur zu gut. Die Suche nach dem persönlichen großen Ziel kenne ich ebenfalls. Das Chaos in mir, weil ich so vielseitig bin und keine Wahl treffen kann – auch so ein Punkt. Was begeistert mich wirklich?….
    Ich bin keinesfalls blutiger Anfänger auf dem geistigen Weg. Ein Diplom als ganzheitlicher Lebensberater (nach Tepperwein) habe ich u.a. bereits in der Tasche….. Ich bin auch dabei, meinen Geist umzupolen, sobald er negativ wird (klappt nicht immer, nur bei dem, was uns bewußt ist) Ich gehe mit all Deinen Überlegungen mit. Die Basis dazu ist das agieren im “Jetzt”. Dann kann das Gewohnheitstier nicht in alten Schubkästen kramen und der Träumer ist aufgefordert nicht in den Träumen seiner Zukunft zu verweilen, sondern im “Jetzt” seine Zukunft zu gestalten.
    Hier nun ein Aspekt, an dem ich immer gescheitert bin, den ich aber erst vor ca. 6 Monaten bewußt erkannt habe: Die o.g. Punkte haben etwas damit zu tun, dass meine eigene persönliche Entfaltung im Außen in den wichtigen kindlichen Entwicklungsphasen unterdrückt wurde. Mein Vater hat mir grundsätzlich alles in den schlimmsten Farben ausgemalt was alles passieren kann, wenn ich eigene Ideen hatte. Wenn ich doch mal freudig und ausgelassen war, dann hab ich von Mutti den Dämpfer bekommen. Sie war dann genervt. Ich bin ein super 2.Mann/Frau. Sobald ich aber MEINE Ideen verwirklichen möchte, stehe ich da wie ein hypnotisiertes Kaninchen und bin nicht in der Lage den 1. Schritt zu tun. Dann werde ich plötzlich unendlich müde und kraftlos. Meine Motivation ist verpufft, der Eigenantrieb in die Ecke gedrängt. Da frag ich mich dann: Bin ich schon zu lange in diesem Muster gefangen, oder ist es bei tiefen Kindheitsprägungen doch alles etwas schwieriger. Mit den 28 Tagen gehe ich mit – WENN DENN ERSTEINMAL DER ERSTE SCHRITT ÜBERHAUPT MÖGLICH IST. Da mich meine Eltern eher verwaltet haben, als die kleine Seele in mir gefördert, habe ich ein kleines Teufelchen, das mir bei jedem neuen Versuch mit: Wer will dass wissen? Mach dich nicht lächerlich! Das können andere besser! So toll ist das auch wieder nicht, was du da vor hast, peinlich wenn es schief geht …. alles zerschlägt. Könnte mir vorstellen, da finden sich so einige Deiner Leser wieder. Bei kleinen Dingen komme ich mit meinem Geist ganz gut klar. Nur nicht beim Grundlegenden.
    Liebe Grüße Birgit

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