Was mir Shelle Rose Charvet über mein Business beigebracht hat

17 Beiträge

Eine der großen Vorzüge, die ich bei coach-your-self.tv genieße, besteht darin, dass ich interessante Leute kennen lerne, die mir beibringen, wie ich die Dinge besser geregelt bekomme.

So zum Beispiel Shelle Rose Charvet – ihres Zeichens eine NLP Veteranin (NLP siehe Wikipedia), die mir in einem persönlichen Video-Interview erläuterte, wie ich “getaktet” bin.

Ein Augenöffner, kann ich Ihnen sagen.

Übrigens mit Konsequenzen…

Im Mittelpunkt ihrer beiden Bücher steht das so gennante “LAB Profile” – eine Art Psychotest, mit dem man die Denkstrukturen von Menschen verstehen kann. Vor allem hinsichtlich dessen, wie sich Menschen motivieren, wie sie Entscheidungen treffen und wie sie sich verhalten werden. Also ganz wesentliche Aspekte, wenn es darum geht, besser im (Geschäfts-)Leben zurecht zu kommen.

Ein praktisches Beispiel gefällig?

Eines meiner Muster, wie Shelle so ganz en passant während des Video-Interviews heraus analysierte, ist mein Hang zu möglichst vielen Entscheidungs- und Anwendungsmöglichkeiten. Ich liebe es, viele Optionen zu haben.

Shelle Rose Charvet: Eine interessante Analyse (6/6) from Martin Weiss on Vimeo.

Aber das gilt nicht unbedingt für alle Menschen, wie ich bei meinem Angebot “coach-your-self.tv Club” feststellen musste. Denn den habe ich genau so aufgebaut und konzipiert, wie ich es am liebsten mag: Mit über vierzig Selbstcoaching-Prozessen – also ein Angebot praktisch für alle Gelegenheiten.

Als ich den Club das erste Mal geöffnet habe, gab es interessanterweise zwei Reaktionen. Die einen, die das Angebot von Anfang an geliebt haben (und bis heute treue Mitglieder sind). Und die anderen, die sich überfordert gefühlt haben.

In dem Video-Interview bringt Shelle sehr genau auf den Punkt, was ich dabei übersehen habe.

Die Folge?

Mir ist klar geworden, dass der Club nicht für jedermann ist. Und habe die Anmeldung geschlossen. Nicht für immer. Ganz im Gegenteil: Der Club ist hochaktiv. Und das wird er auch bleiben: Monat für Monat stelle ich dort neue Selbstcoachingprozesse vor. Und ich werde nach wie vor den Club einige Male im Jahr für neue Mitglieder öffnen.

Aber mein Hauptangebot werden fortan einzelne Coaching-Prozesse sein.

Was meinen Sie dazu? Ist das der richtige Schritt?

PS: Das ganze Interview sehen Sie übrigens hier… (inklusive kostenloser Leseprobe)!
PPS: Die Frage nach dem richtigen Schritt ist ernst gemeint. Ich möchte hier ein wirklich interessantes Angebot auf die Beine stellen. Deswegen sagen Sie mir ruhig Ihre Meinung…


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  1. Elly Hiniborch sagt:

    Lieber Martin,
    Ich habe soeben Deine Mail vom 8. 01. 2011 gelsen und mir die Videos mit Rose Shell angesehen.
    Ich habe bei Dir ja auch den Kurs “Die Innere Stimme” gebucht.

    Ich habe ja schon darüber berichtet, dass ich mich zur Zeit in einer sehr schwierigen äußeren Situation befinde.
    Ich bin alleinstehend,61 Jahre alt und habe nur ein sehr geringes Einkommen, welches nicht reicht, um alles, was ich benötige, zu bezahlen. Bislang konnte ich noch von Ersparnissen leben, die jetzt allerdings aufgebraucht sind.
    Hinzu kommt,wie ich schon erwähnte, dass ich für alles sehr viel Zeit brauche. allein heute bin ich nur mit den Übungen beschäftigt, wenn Du rätst, ca. 30 Minuten zu investiern, benötige ich mindestens 2-3 Std.
    Ich schaffe es einfach nicht mehr, schneller zu werden. Vieles bleibt liegen, was natürlich auch zu Frust führt.Oder ich habe andere Sachen zu erledigen, die auch keinen Aufschub dulden, und das alles,obwohl ich den ganzen Tag daheim bin.
    Meine körperliche Leistungskraft hat halt nach einem schweren Burn-out vor vier Jahren nicht mehr viel zugenommen.
    auch mußte ich mir in meinem Leben alles allein beibringen, so auch die Arbeit mit dem PC. Auch wenn ich bislang alles schaffte, aber es braucht halt seine lange Zeit.
    Was ich damit sagen will,ist ganz einfach: Dein Angebot ist sehr reichhaltig, aber um es zubewältigen, brauche ich sehr viel Zeit.
    O. K., dies ist mein Problem.
    Ich hatte in den letzten Jahren viel Geld ausgegeben für persönliche Entwicklung, vieles hatte und habe ich auch erreicht.
    Aber sehr häufig muß ich bei mir feststellen, dass ich, wenn ich die Übungen allein daheim mache, oft überhaupt nicht zu einem Ergebnis komme.
    Und ich habe auch oft keinen, den ich fragen könnte, wohl auch aus der Motivation heraus, anderen nicht zur Last zu fallen oder siemit meinen Problemen zu belästigen, denn dies hatte man mir in der Vergangenheit immer wieder vorgeworfen. Ich will irgendwie alles allein schaffen.
    Jetzt beim Kurs “Innere Stimme” geht es mir oft auch so, das ich wenig über meine jetzige Situation reden mag.
    Oft wünsche ich mir, ich hätte jemanden, der mit mir alleine übt, weil ich auch aus der Erfahrung weiß, daß es dann bei mir sehr viel intensiver underfolgreicher ist, wenn ich gecoacht werde.
    Aber es muß auch bezahlbar sein.
    Also, meine Meinung ist: ich kann ein Einzelscoaching nur begrüßen.

    Viele liebe Grüße
    Elly Hiniborch
    So

    • Liebe Elly,

      ich denke, jeder Mensch hat seinen ganz eigenen Rhytmus.

      Wenn Du mehr Zeit brauchst, nimm sie Dir. Mir geht es übrigens durchaus genauso wie Dir. Manche Themen nehmen mich viel mehr in Beschlag, als ich anfangs geglaubt habe.

      Ich fühle mich auch wie Du manchmal überfordert von der Fülle, die ich im Internet vorfinde. Da ich ein schneller Leser bin, “ziehe” ich mir viele Blogs und Twitter-Beiträge rein. Allerdings habe ich es mir im Laufe der Jahre angewöhnt, auch schnell den “Löschen-Knopf” zu betätigen. Wenn es mir zuviel wird, lasse ich es einfach bleiben. Das Wissen, die Informationen laufen einem ja nicht weg.

      Zum Einzelcoaching: Das kenne ich. Wenn ich nicht weiterkomme, suche ich mir immer auch einen Coach. Man kann und sollte nicht alles per Selbstcoaching lösen wollen. Darum freue ich mich, wenn ich bei einem Interview wie das mit Shelle etwas lerne, das ich so vorher noch gar nicht bewusst wahrgenommen habe.

      Das “Problem” beim Einzelcoaching; Es muss sich wirtschaftlich rechnen. Mittlerweile bekomme ich viele Anfragen, so dass ich gar nicht mehr dafür werben muss. Meine Website ist sozusagen meine Werbung. Aber ich kenne viele Coaches, die richtig gut sind, aber kaum Klienten bekommen. Coaching ist kein einfaches Geschäft.

      In meinem Ursprungskonzept hatte ich die Idee, hier bei coach-your-self.tv eine Plattform aufzumachen, wo sich ein paar Leute zusammentun können, die an einem bestimmten Lebensthema arbeiten möchten. Sie stellen dann ihre Anfrage online und Coaches können sich dann hier melden und ihre Dienste anbieten.

      Aber erstmal eins nach dem anderen. ;-)

      Martin

      ;-)

      Martin

  2. Hallo Martin,
    Danke für die Veröffentlichung des Videos. Schön finde ich die Transparenz, mit der Du Deine inneren Prozesse in einer Coaching-Plattform darstellst.

    Zu Frau Charvet: Ihre Analyse erscheint mir platt. Du fragst im Video nach weiteren Optionen. Sie rät, dass Du jemand bist, der Optionen liebt. Vielleicht wolltest Du nur die Kommunikation am Laufen erhalten, Ihre Fähigkeiten abchecken, Deine Neugierde befriedigen, die Beziehungsebene stärken, etc.
    In der Gewaltfreien Kommunikation fragt man einfach nach, anstatt sich seine Gedanken zu machen um dann taktisch zu agieren. Deine Antwort bestimmt dann natürlich auch nicht Deinen Typ, sondern stellt Dein momentanes Bedürfnis klar.
    Damit kannst Du auch die Bedürfnisse Deiner Kunden klären. Was braucht jemand in einem Konflikt-Schmerz-Fokus (eingeengte Wahrnehmung und Perspektive?) Diese Person will erst mal raus, für Neugier ist nachher Zeit (oder nie, wenn die Person “alopathisch” denkt – “bitte eine Tablette”)
    Andererseits hast Du Neugierige Menschen, die sich kennen lernen wollen und fasziniert sind von dem, was sie in sich spüren und erleben können.
    Strukturiere Deine Seite mehr nach Bedürfnissen statt nach Themen, Formen, etc. Das hilft allen.
    Wozu einen Filter einbauen, wenn Du eine Sortiermaschiene brauchst? Gerne mehr, wenn Du möchtest.

    Ich glaube nicht mehr an selbstverschlossene taktische und statische Bewertungen von Personentypen. Das ganze erscheint mir wie ein Relikt der Steinzeit, wo die Komminikation noch nicht vernetzen und klären konnte.
    let´s conect.
    Gabriel

    • Hi Gabriel,

      für mich war die Antwort von Shelle sehr wichtig und sehr bereichernd.

      Sie hat mir quasi die Augen geöffnet für das “Dilemma” von coach-your-self.tv. Ich bin vom Typ her jemand, der sich für eine Menge Themen interessiert, und ich habe deswegen auch einen dementsprechenden “Output”.

      Ich liebe das. So bin ich schon immer “getaktet” gewesen, und ich möchte das auch nicht missen.

      Aber mir ist auch die Kehrseite der Medaille bekannt: Viele Menschen fühlen sich überfordert.

      Ich habe immer wieder Mails dazu bekommen, sie aber nicht verstanden: Wo ist das Problem?, habe ich mich gefragt. Ist doch schön, wenn man eine große Auswahl hat. Dann pickt man sich das raus, was man braucht.

      Aber wie die Beiträge hier zeigen: Das ist nicht das, was sich alle Menschen wünschen.

      Interessanterweise habe ich das Interview mit Shelle im Dezember gemacht. Zu einer Zeit, als ich mit “Mach das Beste aus 2010″ (siehe hier im Blog) die Erfahrung gemacht habe, dass ich mich selbst auch überfordere. Dass ich mir zuviel abverlange.

      Und Shelles Antwort zeigte mir; Hey, Du musst und solltest nicht soviel machen. Eigentlich kannst Du Dich doch ganz entspannt zurücklehnen und Deine Inhalte peu a peu veröffentlichen.

      Ich glaube deswegen schon, dass es bei Menschen durchaus Grundmuster gibt und dass man ihnen Rechnung tragen sollte.

      Ein Beispiel dafür ist Apple: Die machen es genau so. Sie lassen ihren Kunden weniger Optionen. Sie schränken die Auswahl ein. Vereinfachen alles. Manche finden das diktatorisch. Aber wenn man sich die sensationellen Verkaufszahlen ansieht, wird klar: Das ist ein Muster, das funktioniert.

      Allerdings muss man sehr vorsichtig dabei sein, Menschen “einzutüten”. Da gebe ich Dir voll und ganz recht. Sie mögen in einem Kontext “Schritt für Schritt” wünschen, und in einem anderen die Optionen lieben. Oder sie wollen bei einem neuen Thema nur anfangs “Schritt für Schritt”, um dann irgendwann die Krücken fortzuwerfen und einen eigenen Weg einzuschlagen.

      ;-)

      Martin

  3. Lieber Martin,

    ich habe das Interview nicht ganz gelesen, nur Deinen Blog. Ich beobachte aber seit längerem Deine hyperaktiven Aktionen. Mein Gefühl ist, dass Du durch die ständige Präsenz (ständig eine Mail mit “Super-Angeboten” – wieder was Neues – Telefonkonferenzen und… und… und…) die Menschen überforderst.

    “Weniger ist mehr”, heißt es so schön. Wenn ich das schreibe, weiß ich, dass ich mich an der eigenen Nase fassen muss.

    Oder “lieber spitz statt breit”, ich denke, das ist jetzt ganz wichtig. Wenn ich sagen sollte “für was genau steht http://www.coach-your-self“, dann hätte ich Probleme.

    Ich sah das auch mit unserem gemeinsamen Angebot “Wohlstandskurs”. Zum einen schon der falsche Titel, denn er suggeriert den finanziellen Erfolg/Wohlstand, wobei das nur eine der 4 Säulen ist. Dann laufen gleichzeitig mehrere Angebote mit ähnlichem Thema. Der mehrWERT wird dann nicht deutlich.

    Ich bitte das als positive Kritik eines Freundes zu verstehen. Vielleicht wäre es gut, einmal in entspannter Atmosphäre darüber zu philosophieren, warum nicht an unserem Energieplatz am Gardasee. Du kannst bei uns wohnen und wir schauen gemeinsam in die Zukunft. Gleichzeitig kannst Du auch mich coachen, denn auch ich habe Bedarf. Herzliche Grüße vom Gardasee! Roland

    • Lieber Roland,

      als ich Deinen Beitrag las, dachte ich: Holla, soll ich das wirklich so online stellen?

      Aber dann wieder: Warum auch nicht?

      Ich mag es ja lieber transparent.

      Was die hyperaktiven Aktionen angeht, so gebe ich Dir recht: Ich habe ja oben schon viel dazu geschrieben. Aber eine Sache möchte ich dem noch hinzufügen: Für mich war coach-your-self.tv bis dato auch immer ein “Erfahrungsammeln.”

      Ein bisschen so wie der Regisseur Steven Spielberg ans Filmemachen geht: “Ich fange an zu drehen, um herauszufinden, was für eine Art Film es wird.”

      Sprich: Man beginnt zu etwas zu erschaffen, aber bei allen konzeptionellen Gedanken, Planungen und Zielen, entsteht am Ende doch etwas, das ein Eigenleben besitzt.

      Für mich ist diese Phase nicht abgeschlossen. Ich werde auch in Zukunft weiterhin ausprobieren, anbieten, testen und lernen. Aber seit einiger Zeit habe ich das deutliche Gefühl, dass diese Anfangsphase doch nun abgeschlossen.

      coach-your-self.tv wird Ende Februar 3, und das ist für mich ein wichtiger Punkt, die Site auf eine neue Ebene zu bringen. Nicht noch mehr Inhalte liefern. Sondern, wie Gabriel oben schrieb, mehr auf die Bedürfnisse eingehen.

      Wenn Du mich fragst, wofür coach-your-self.tv steht, dann vor allem für eines: Menschen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihr Leben besser gestalten können. Das ist mir ein zentrales Anliegen. Ein sehr wichtiger Teil meiner Berufung.

      Mehr noch: Wenn Menschen den Draht nach Innen finden, zur inneren Stimme, zum Bauchgefühl, zur Intuition (oder wie auch immer jemand das nennen mag), erkennen sie, dass sie innendrin eine Art “innere Führung” haben. Jemand, auf den sich verlassen können. Der wirklich für sie da ist. Und ich glaube, das gibt Menschen Kraft. Sie müssen sich nicht mehr nach dem richten, was andere denken oder für richtig halten, sondern sie leben das, was für sie stimmig ist.

      Also: Menschen das Wissen und (!) die praktischen Werkzeuge an die Hand zu geben, dieses Innendrin entdecken und damit arbeiten zu können.

      Einer meiner Leitsprüche stammt von Hermann Hesse, der sagte: “Eine Tugend gibt es, die liebe ich sehr, eine einzige. Sie heißt. Eigensinn”. Den eigenen Sinn zu entdecken und (!) ganz praktisch zu leben, ist mein roter Faden für mein Handeln.

      Ich bin sicher, dass unsere Welt zu einem noch bessern Ort wird, wenn möglichst viele Menschen ihre Eigenständigkeit entdecken und leben können.

      Darum sind mir die Antwort von Shelle und die Rückmeldungen von allen hier so wichtig. Denn ich habe nun ein gutes und konstruktives Feedback erhalten, wie ich das noch besser in die Welt bringen kann. Strukturierter. Konzentrierter. Aufs Wesentliche reduzierter. Und, wie Du oben zurecht angemerkt hast, auch abgegrenzter. Wenn zuviel da ist, geht möglicherweise auch zuviel Gutes im Angebot unter. Das gilt auch für Deinen Kurs, den wir tatsächlich anders “positionieren” müssen.

      Auf Dein Coachingangebot komme ich liebend gerne zurück. Und dass ich für Dich auch da sein darf, ist mir die größte Freude. Das ist ja, worum es im Leben eigentlich geht…

      …findet…

      Martin

  4. Danke für Deine Antwort, lieber Martin.

    Ich habe sie aufmerksam gelesen – ja, Du bist sicher auf dem richtigen Weg, ein wenig die Kurven begradigen, dann ist es sicher der Weg, der zum ganzheitlichen Erfolg führt -menschlich, wirtschaftlich und sozial. Mit viel Sinn und einer hohen LebensQualität (statt LebensStandard).

    In enger Verbundenheit
    Roland
    Lago di Garda

  5. Hallo zusammen,

    hier ein Beitrag von einer Frau, die mir per E-Mail geschrieben hat:

    “Ich bin noch nicht Club Mitglied das mal vorweg.

    Die Gedanken und Impulse sind sehr interessant, auch dass du sofort gehandelt hast.

    Meine Überlegungen:

    Sind die Mitglieder die bisher dein Programm liebten nach wie vor zufrieden?

    Wie hoch ist der Anteil in %von der Gruppe die das lieben und wieviel % die sich überfordert fühlen?

    Ist es gut mich dieser Gruppe anzupassen?

    Oder ziehe ich mehr Mitglieder an die genau diese Vielfalt und die vielen Optionen lieben?

    Fragen über Fragen.Könnte dir noch viele schreiben, doch grundsätzlich finde ich wenn ein Mensch seine Arbeit gerne macht und liebt was er tut, dann ist es naheliegend das sein Angebot auch das ist wie er ist. Sicherlich ist es immer gut für ein breites Publikum sein Angebot zu gestalten doch glaube ich nach allen Pfeifen kann man auch nicht tanzen.

    Echt, ehrlich,authentisch ich glaube so kommt man weiter.”

    Meine Antwort dazu lautet, dass es Beides geben soll.

    Für mich ist der Club ein Angebot, das an Leute geht, die Lust auf Optionen haben. Vielleicht dann eher Menschen, die in punkto Selbstcoaching auch erfahrener sind.

    Und für all die anderen, die einfach “nur” eine Lösung für ihr akutes Problem suchen, die praktisch funktioniert, wird es den Rest der Site geben, der in den Optionen begrenzter und strukturierter ist.

    Liebe Grüße

    Martin

    • Hallo Martin,

      Danke,für deine Antwort.

      Bei deiner Antwort mußte ich sofort schmunzeln.
      Die genauere Erklärung wie du es in Zukunft im einzelnen machst hat mir gezeigt,dass ich dich in der ersten Mail missverstanden habe.Ich dachte du passt dein ganzes Angebot so an.Doch jetzt erkenne ich zwei Angebote für die jeweilige Zielgruppe.
      Zwei Optionen für jeden das Passende SUPER GUT!!!
      Lieben Gruß

      Martina

  6. Lieber Martin,

    ich wäre ein potentieller (themenbezogener) Kunde. :-)
    Erstmal denk ich, Du brauchst gar nicht mehr so viel Werbung in eigener Sache.
    Es ist wirklich zu viel und zu sehr durcheinander.Das kann verwirren, denn hier findet man alles Mögliche an Angeboten.
    Video- Mitschnitte: In der Runde mag das ok sein, aber vorm Bildschirm wird meine Geduld auf die Probe gestellt, weil Deine Erklärungen und Ausführungen sind zu lang. Vielleicht auch hier..kürzer und auf den Punkt gebracht.
    Und … Umfragen zu Themen wäre eine gute Sache.

    Herzliche Grüße
    Annette

  7. Hallo Martin,

    ich habe gerade die Videos von Shelle Rose Charvet angesehen und den Blog dazu gelesen.
    Ja, Ihr Angebot ist vielfältig – manchmal erschlägt es mich, wenn ich am Stöbern bin und manchmal finde ich interessante Beiträge nicht mehr. Auch ich bin ein Mensch, der viele Optionen liebt und von unterschiedlichen Seiten Situationen betrachtet. Dies wird mir durch Coach-your-Self geboten. Auch die Details finde ich – ich kann zum gleichen Thema die unterschiedlichsten Methoden wählen. Dies erweitert auch mein Handwerkskoffer, in dem ich dann außer dem Hammer auch noch Feilen, Sägen, Feinwerkzeug finde. Das macht für mich Ihre Seite interessant und ich entdecke einfach über die Auseinandersetzung mit den Inhalten Seiten in mir, die noch feingetunt werden wollen. Dafür mein großes Dankeschön.
    Auch gefällt mir Ihre Transparenz. Sie zeigen sich einer großen Öffentlichkeit auch mit den Themen, mit denen Sie sich zumindest im geschäftlichen Bereich auseinandersetzen. Das ermutigt mich, mich auch mehr zu zeigen. Danke
    Mit herzlichen Grüßen
    Charlotte

    • Hallo Charlotte

      das freut mich aber: “Sie zeigen sich einer großen Öffentlichkeit auch mit den Themen, mit denen Sie sich zumindest im geschäftlichen Bereich auseinandersetzen. Das ermutigt mich, mich auch mehr zu zeigen.”

      Ich lege es zwar nicht darauf an, dass sich andere auch “outen”, aber ich finde es klasse, wenn sich jemand dazu inspiriert fühlt.

      Meine Erfahrung dabei ist: Einige sind entsetzt, dass ich die Dinge so offenherzig diskutiere (wobei ich weiß Gott nicht alles zur Schau stelle, was mich beschäftigt), die meisten aber finden es gut.

      Und dieser Austausch hier, auch wenn er durchaus auch kritisch geführt wird, zeigt mir, dass man sich offen, aber auch respektvoll austauschen kann.

      ;-)

      Martin

  8. Hallo,

    Ehrlich gesagt halte ich nicht so viel von NLP. Ich finde, man kann auf “menschlichere” Art und Weise den richtigen Mitarbeiter oder den richtigen Umgang miteinander herausfinden. Klar, wer darauf aus ist seine Mitmenschen aktiv zu manipulieren, der tut gut daran NLP zu benutzen. NLP hat ja auch gute Seiten, man kann’s für sich selber anwenden und sich mal schnell “reframen”. Ich finde es aber nicht so zielführend für mich selbst, wenn ich die ganze Zeit darüber nachdenke, wie jemand (oder ich selbst) redet, denkt, wohin ich gerade meinen Blick richte… I like it more natural. VlG. Stefanie

    • Hi Stefanie,

      ja, das kann ich bestens nachvollziehen. Ich war anfangs sehr von NLP angetan, weil es endlich mal was praktisches und handfestes war, mit dem man wirklich was anfangen kann. Vorher gab es in der Psychologie meines Erachtens viel Theorie und leider auch viel abstraktes Gerede, aber wenig Handwerkszeug, mit dem man in der Praxis bodenständig arbeiten kann. Dafür werde ich NLP wohl noch lange dankbar sein.

      Und ja: die Arbeit mit Augenbewegungen und der Sprache fordert von einem viel ab. Zu Anfang war ich oft abgelenkt und fühlte mich bei der Anwendung unsicher. Es ist ein bisschen so wie ein Instrument spielen. Erst muss man die Tonleitern üben, was dröge und zuweilen auch frustrierend ist. Aber irgendwann beherrscht man das Handwerkliche, und kann sich darauf konzentrieren, Seele, Ausdruck und Leidenschaft in sein Spiel zu bringen.

      Und da ist dann auch das Ende der Fahnenstange von NLP erreicht. Es ist halt nur Handwerkszeug.

      Der “Soul”, die Würze, die Leidenschaft, das Herz ist dort nicht zu finden.

      Sondern nur in einem Selbst.

      …findet…

      Martin

  9. Klaus Adebahr sagt:

    Hi Martin…
    Auf Facebook habe ich ja schon gesagt, wie toll ich das finde, dass ihr diesen Selbstfindungsprozeß so offen und ehrlich diskutiert!
    Hier folgen noch einige kurze, stichwortartige Ergänzungen.
    Marketing sollte nochmals Schwerpunktsein! Was ist dein USP/Alleinstellungsmerkmal? Positionierung in welche Zielgruppenrichtung? Konzentration der Kräfte!Focus auf Kernkompetenzen! Sollten diese Dinge sich nicht auch verstärkt aus deinen Club – Aktivitäten ergeben!? Verkausseitig ist die Schließung des Clubs für mich eine offene Frage! Natürlich sind deine Ressourcen begrenzt! Aber, wenn Nachfrage da ist…?
    Wie zielgruppengerechte Angebotsdifferenzierung?
    Jederzeit gerne mehr, auch im Gespräch! Liebe Grüße! Klaus
    PS: Ich komme auch gerne mit an den Gargasee ;)

    • Moin Klaus

      danke für Deine Rückmeldung! Vor allem deswegen, weil ich das Marketing und die Positionierung gerne diskutieren mag.

      USP/Alleinstellungsmerkmal sind meines Erachten die Selbstcoachingangebote, die eine Kombination aus webbasierten Werkzeugen wie den “28 Tage Transformer”, Live-Demos der Coachingwerkzeuge (VIdeo/Audio), Webinaren und persönlicher Betreuung anbieten. Mir ist momentan kein einziges deutschsprachiges Angebot bekannt, dass diese Kombi anbieten (was nichts heißen will. Gut möglich, dass ich das eine oder andere durchaus übersehen habe)

      Der Club ist für mich Keimzelle und Entwicklungswerkstatt für neue Prozesse, und deswegen auch nur für Menschen gedacht, die nicht mal nur störbern, sondern wirklich was tun und erreichen wollen. Die Vielfalt des Clubs ist auch eher was für Profis. Darum bleibt der Club auch eine geschlossene Gesellschaft. Damit fühle ich mich offen gestanden sauwohl. In den Webinaren trifft sich eine eingeschworene Truppe, die aktiv mitzieht. Das finde ich gut.

      Natürlich sollen auch neue Leute hinzukommen. Das tut dem Club gut. Aber hier geht es mir nicht um Masse, sondern um Klasse.

      Inhaltlich geht meine Konzentration dieses Jahr geht dort weiter, wo sich meine Angebote wie Quest (Berufung finden) und innere Stimme befinden. Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch die Lösungen für seine Herausforderungen in sich trägt. Man braucht keine Gurus, die einem sagen, wo es lang geht. Es reicht, wenn man nach Innen hört (wobei das nicht jedem leicht fällt). Genau dafür will ich auch weiterhin handfeste, bodenständige und pragmatische Prozesse liefern, die man möglichst einfach lernen kann (durch Videos, Schritt-für-Schritt Anleitungen, persönliche Betreuung etc.)

      Zur Zielgruppen gerechten Angebotsdifferenzierung: Dieses Jahr werde ich eine ganze Reihe von Club-Angeboten auch öffentlich anbieten. Ende Februar wird der erste “normale” 28 Tage Transformer kommen. Für März habe ich den Selbstvertrauen-Transformer vorgesehen. Im Mai kommt ein Transformer zum Thema Selbstliebe (das Thema werde ich ab März im Club anbieten). Diese Transformer sind so gebaut, dass sie auch ein Einsteiger gut nutzen kann.

      Soweit meine Gedanken.

      Freue mich über Rückmeldungen.
      ;-)

      Martin

      PS: Ist für mich auch ungewöhnlich sowas hier zu diskutieren. Aber ich finde das gut. Ich will ja was für die Leute hier machen. Also: Lasst mich wissen, was Ihr denkt!!!

  10. Eine sehr bereichernde Diskussion. Vielen Dank für den Beitrag und die ehrlichen Kommentare.

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