Das Marketing-Experiment (1)
Eines meiner wichtigsten Ziele für 2011 ist, noch viel mehr als bisher den Dialog mit den Menschen zu führen, die coach-your-self.tv besuchen.
Und darum starte ich heute ein Experiment.
Ein Marketing-Experiment, um genau zu sein.
Ich möchte mich mit Euch, liebe Besucher/innen, Kunden/innen und Club-Mitgliedern darüber austauschen, wie ich die Site besser gestalten kann. Wie ich meine inhaltlichen Angebote besser auf Ihre Bedürfnisse ausrichten kann. Und wie ich ein authentisches Marketing gestalte, das ehrlich und transparent ist – aber eben auch Lust auf Genuss macht.
Inspiriert wurde ich durch die Beiträge auf meinen Blog-Artikel “Was mir Shelle über mein Bussiness beigebracht hat“. Nicht nur im Blog habe ich wertvolle Rückmeldungen bekommen. Sondern auch per Mail.
Das interessante daran: Es gab zwar durchaus Kritik. Aber immer konstruktiv und wohlwollend. Das macht mir Mut, die Tür noch viel weiter zu öffnen, und Euch an den Prozessen hinter der Site teilhaben zu lassen.
Und den Anfang heute macht die Auswertung meiner Umfrage, die ich vor 14 Tagen gestartet habe. Darin wollte ich wissen, was Euch an Themen besonders interessiert. Insgesamt 676 Rückmeldungen habe ich bekommen, und so sieht die Auswertung aus:
Zeitmanagement. Mich besser organisieren: 27,7%
Berufung, Bestimmung, Sinn meines Lebens: 48,0%
Besser und schneller lernen: 21,8%
Single-Dasein beenden – Eine neue Liebe finden: 9,6%
Meine eigene innere Stimme entdecken und nutzen lernen: 39,7%
Selbstliebe: Mich so annehmen, wie ich bin: 30,7%
Mich selbstständig machen: 18,2%
Mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein: 36,4%
Achstamkeit: Mehr im Hier und Jetzt sein: 37,9%
Gewaltfreie Kommunikation: 18,8%
Aufräumen – Endlich alles auf Vodermann: 22,2%
Negative Gedanken überwinden und optimistischer denken: 34,7%
Was ich von Ihnen gelernt habe
Obwohl ich als Marketingler gelernt habe, vorsichtig mit Zahlen umzugehen, finde ich doch bemerkenswert, dass “spirituelle” Themen im Trend deutlich vorne sind.
Nicht im Sinne der Esoterik wie Reiki, Engelskarten oder Mondkalender. Sondern in Richtung von Berufung, Achtsamkeit und innere Stimme.
Genau mein Ding.
Vermutlich zeigt sich hier erneut, dass das, was in einem ist, von Außen widergespiegelt wird. In diesem Fall eben sind es also die Themen, die mich persönlich besonders beschäftigen (Siehe Quest oder “Finde Deine innere Stimme“). Und von denen ich überzeugt bin, dass sie besser als vieles Andere helfen, bestimmte Herausforderungen im Leben zu lösen.
Zum Beispiel beruflicher Erfolg: Es ist eine Plattitüde, aber nichts desto trotz für viele faktische Realität, dass die beruflichen Anforderungen immer weiter wachsen. Neue Technologien, soziale Medien, Informationsüberflutung, immer schnellere Geschäftsprozesse, ein Wettbewerb, der schon lange nicht nur in der eigenen Stadt sondern im globalen Dorf ausgefochten wird – all das treibt die Ansprüche immer höher. Kein Wunder, dass immer mehr Leute das Gefühl haben, nicht mehr mitzukommen: Laut Spiegel sollen in Deutschland rund 9 Millionen Menschen an Burn-Out leiden.
Die Lösung ist meines Erachtens nicht, noch schneller zu arbeiten. Oder sich noch schärfer definierte Ziele zu setzen.
Sondern sich auf die Dinge zu konzentrieren, die einem wirklich wichtig sind. Das zu tun, was der eigenen Berufung entspricht. (Eine Lektion, die ich übrigens im echten Leben lernen musste/durfte). Und die Projekte, Aufgaben und Jobs sausen zu lassen, die dem nicht gerecht werden.
Das erfodert ein ganze andere Denke. Und Mut. Und Vertrauen in sich selbst. (Und noch einiges mehr, aber das ist Gegenstand eines anderen Artikels zu einem späteren Zeitpunkt).
Meine Quintessenz ist jedoch: Diese Themen werden dieses Jahr eine prominente Stellung bekommen.
Was meint Ihr dazu?
Lade Dir jetzt eine kostenlose Audio-Meditation herunter, mit der Du innerliche Blockaden, sowie negative Gefühle aller Art sanft und wirksam mildern und auflösen kannst.














Lieber Martin,
genau diese Erfahrung mache ich auch gerade in meinem kostenlosen 7-Wochen-Kurs für ein gesundes Selbstwertgefühl.
In der ersten Woche ging es um Achtsamkeit (auf uns selbst, unsere Umgebung, unsere Wahrnehmungen, unsere Gedanken und Worte, unsere Gefühle und Handlungen). Die ganze Palette also. Und die Teilnehmer waren durchweg begeistert.
In der zweiten Woche kam dann das Thema Selbsterkenntnis an die Reihe. Wir erforschten gemeinsam unsere Wurzeln, unsere Werte und Stärken, unseren Schatten und anhand des Enneagramms auch unsere Rollen und Lebensaufgaben. Auch das war ein Renner bei den inzwischen knapp 200 Wegbegleitern.
Heute haben wir gerade Woche 3 abgeschlossen, in der wir uns um unsere körperliche Gesundheit gekümmert haben: Entspannung, Bewegung, Ernährung usw. Wieder waren alle aktiv dabei und es kamen auch viele Anregungen und Ergänzungen, sodass das Seminar immer mehr ein WIR-Projekt wird.
Übermorgen – nach einer kleinen Verschnaufpause – geht es weiter mit dem Thema Glück und den großen und kleinen Freuden, die unser Leben so lebenswert machen. Woche 5 ist dann komplett dem persönlichen Wachstum gewidmet bis hin zu der von Dir angesprochenen Berufung. Und in Woche 6 und 7 bringen wir das Gelernte nach draußen, indem wir lernen, uns zu zeigen und mitzuteilen, unser Licht leuchten zu lassen und auch anderen ihren Wert zu zeigen und sie in ihrer Entwicklung zu fördern. Eine runde Sache also.
Du siehst, Du liegst vollkommen richtig mit Deinen Projekten. Es ist etwas im Gange. Ich weiß zwar nicht, ob sich 2012 wirklich etwas Entscheidendes ändert. Das überlasse ich den sich dazu berufen fühlenden Propheten. Doch ich weiß, dass sich bei vielen Menschen bereits im Januar 2011 einiges gedreht hat. Und dass es für diese Art von Informationen einen größeren Bedarf gibt, als wir uns das noch vor ein paar Jahren gedacht hätten.
Umso unsicherer das Außen wird, umso wichtiger ist es, die Sicherheit in uns selbst zu finden und uns unserer Fähigkeiten und Talente bewusst zu werden – und unseren Weg zu gehen!
Dein Buch “Quest” hat mich übrigens vor Jahren dazu inspiriert, mir selbst mehr Gedanken über meinen Ruf zu machen. Und dieser Kurs ist eines der Ergebnisse aus meinen Überlegungen und Erkenntnissen.
Vielen Dank dafür an dieser Stelle.
Alles Liebe,
Jürgen
Hi Jürgen,
ich beobachte diesen Trend auch in der Wirtschaft.
Nicht so sehr, weil man dort besonders spirituell sein möchte.
Sondern weil es eine Notwendigkeit ist.
Die Krisen der letzten Jahre, insbesondere die Finanzkrise, haben viel verändert (siehe dazu auch der Beitrag zu den Forschungsergebnissen der Bertelsmannstiftung & Cosmos Direkt Studie)
Die Menschen haben auf der einen Seite das Vertrauen in die Institutionen verloren (Politik, Wirtschaft, Schulen – momentan ist das Militär dran), aber zugleich verstanden, dass man sein Leben besser selbst in die Hand nimmt.
Das ist in meinen Augen ein großer Meta-Trend und gesellschaftlich betrachtet eine tektonische Verschiebung erheblichen Ausmaßes.
Interessanterweise zum Guten: Solidarität hat sich profitabel erwiesen (Die Kurzarbeit hat uns in vielerlei Weise durch die Finanzkrise gerettet), “Achtsamkeit” im Umgang mit sich und den anderen gewinnt an Bedeutung, das Besinnen auf Charakterstärke (und nicht nur auf Höher, Schneller, Weiter), das Folgen des eigenen Rufes, das Entwickeln eines eigenen Lebensplans, der sich an Freude orientiert (und nicht Image) – das alles sind in meinen Augen die entscheidenden Kennzeichen des Wandels, der momentan stattfindet (und auf den ich gehofft, mit dem ich aber, wenn ich ganz ehrlich bin, nicht unbedingt gerechnet habe).
Martin
PS: Danke für die Rückmeldung zu Quest. Freut mich, dass es Dich inspiriert hat. Was kann man sich Schöneres wünschen?
Ihr Lieben,
ich kann fast alles nachvollziehen, was hier geschrieben wurde. Mein Problem ist, dass ich trotz meines Alters zu wenig Zeit habe und auch beim Kurs von Martin nachhinke. Einerseits hält mich die beruflicher Herausforderung noch aktiv, anderseits wird der zeitliche Freiraum enger.
Mein Wunsch ist also, zu lernen, die Zeit besser einteilen zu können.
Herzliche Grüße Peter
Ich kann hier nur aus vollem Herzen zustimmen.
Allerdings bereitet mir etwas vom gelesenen doch Bauchschmerzen. Das ist die Sache mit der Esoterik. Im Urspünglichen bedeutet es ja eigentlich Ganzheitlichkeit. O.K. an meiner zögerlichen Wortwahl kann man erkennen, dass ich da nicht mit allen Praktiken mitgehen kann. Aber gerade das erwähnte Reiki und dann noch Feng Shui und Geomantie (die ja auch gern in diese “seltsame Ecke” gestellt werden) sind Sachen die unwahrscheinlich viel mit Achtsamkeit, Berufung und innerer Stimme zu tun haben. Und mit Energie. Ereknnen, Aufnehmen, Abgeben, Weiter- und Umleiten. Kurioser Weise sind die Quantenphysiker diejenigen “Nichtesoteriker”, die am ehesten mit diesen Lehren umgehen können.
Bodenständig esoterische Grüße zur Nacht
Conny
Hallo Conny.
Ganzheitlichkeit, ja das ist richtig. Esoteriker, ich kenne fast nur solche die zwar mit dem “Kopf im Himmel” aber ihre Bodenhaftigkeit verloren haben. Deshalb verwende ich Esoterik als Begriff nicht. Ich arbeite ganzheitlich auch mit Reiki, mit der Erde fest verwurzelt.
Einen ebenfalls bodenständigen Guten Morgen
Margit
Hallo Martin,
ich habe letztes Jahr ein Seminar mit geführten Meditationen angeboten. So schnell war noch nie ein Kurs voll. Es gab noch einige Nachfragen und ich war überrascht, wie groß das Interesse daran war. Eigentlich hatte ich etwas Bauchschmerzen, weil ich befürchtete, dass das Thema Meditation zu “esoterisch” ist. Aber nein. Es kam das Feedback, dass sich viele für Meditation interessieren, aber noch keinen Zugang gefunden haben und mein Angebot dankbar und interessiert angenommen haben.
Auch hier zeigt sich, dass der Wunsch, mehr bei sich selbst anzukommen und wieder mehr auf seine eigene, innere Sicherheit und nicht die vermeintliche äußere Sicherheit zu vertrauen, stärker wird.
Die Teilnehmer haben außerdem mitgenommen, dass das Meditieren im “Wir”, also in einer Gruppe, gemeinsam mit anderen, eine intensivere Qualtität hat und es viel Energie gibt, wenn man sich austauscht.
Freut mich, dass du so gute Resonanz bekommen hast und deine Herzensthemen so klar vorne liegen.
Herzliche Grüße
Alexandra
Lieber Martin,
ich muss Dir zustimmen. Diese Themen sind immer mehr gefragt, weil eine grundsätzliche Unzufriedenheit in den Menschen steckt und weil sich langsam ein Erkennen eines Auswegs, durch so “Lehrer” wie wir es sind breit macht in der Masse. Natürlich wird es immer noch Auf´s und Ab´s geben, das sieht man auch an der Veränderung der Welt und wir sind ja schließlich auch eins.
Ups, jetzt bin ich wohl “esoterisch” geworden. Der Mensch und die Welt eins? Ja, denn alles besteht nur aus Licht und Information. Werden Informationen verändert, geschieht Veränderung im Ganzen.
Durch diese ständige Weiterentwicklung wird eben vielen klar, so geht es nicht weiter. Natürlich ist dann so ein Schlussergebnis wie Burn Out keine schöne Folge aber es macht auf jeden Fall wach und zeigt wirklich drastische Maßnahmen auf.
Achtsamkeit und Verantwortung für sich selbst und seine Bedürfnisse sowie ein Leben in Harmonie und Einklang zu führen, wird dadurch immer mehr und mehr zum zentralen Mittelpunkt.
Wie Alexandra schon schreibt, die Menschen öffnen sich mehr für Meditation und Co.. Schaut nur mal am Beispiel Yoga, die Hallen sind voll. Klar, haben viele “Esoteriker dieses Bild des erweiterten Bewusstseins zerstört, aber dass heißt umso mehr für uns Coaches, Berater und Spirituelle Lehrer die Türen zu öffnen, durch die Vermittlung solcher Themen wie Du sie auch hast, um den Leuten neue Eindrücke und Erkenntnisse aus dem Bereich Spiritualität zu vermitteln.
Und sein wir doch mal ehrlich, Du hast es an so vielen Coachingbeispielen die Du live in Deinen Webbis und Videos vormachst bewiesen, dass es den Menschen hilft seine Probleme zu lösen. Und dabei spielt es keine Rolle welches Instrument Du nimmst, ob als Beispiel Sedona oder NLP Praktiken. Jeder spricht auf das an, was ihn berührt und darum geht es. Löst man die negativen Gefühle an der alten gemachten Erfahrung und am vergangen Ereignis, ist man frei. Und genau darum geht es.
Also lieber Martin, mach weiter mit dem was Du tust und hab den Mut auch etwas zu lehren, was vielleicht “esoterisch” ist….
In diesem Sinne
Alles Liebe Birgit
Hallo lieber Herr Weiss,
auch ich arbeite immer mehr im Ganzheitlichen, sehr zu meiner Freude u. zur Freude meiner Mitmenschen.
Auch bin ich ein ziemlich kopflastiger Mensch dennoch bin ich ( zur Entspannung so habe ich es z.B. erfahren dürfen vor ein paar Jahren)
an die Engelwelt herangeführt worden.
Nach und nach habe ich mich damit befasst ( weil ich ja wie bereits geschrieben ziemlich kopflastig bin ) mittlerweile beschäftige ich mich sehr damit u. auch mit den berühmten Engelkarten, was Sie ja ein wenig in Frage stellen?!
Ich kann jedoch von mir sagen es ist eine wahre Bereicherung, dieses kann man sehr gut im Einklang mit dem irdischen Leben im Hier u. Jetzt bringen.
Auch davon profitieren selbstverständlich meine Mitmenschen.
Auch Ihnen Herr Weiss wünsche ich von Herzen solche Eingebungen, die quasi ” von oben ” kommen, denn jeder Mensch ausnahmslos jeder hat einen bzw. mehrere Engel an seiner Seite, davon bin ich 100%ig überzeugt.
Herzliche Grüße
Barbara