Garantiert: So werden Sie innerlich ruhiger und gelassener!

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Wie?

Ein Instant-Rezept für Gelassenheit?

So was gibt es?

Ja. Und ich möchte Ihnen in diesem Artikel zeigen, wie es geht.

Dazu ein Tipp: Das Folgende baisert auf einer Audio-Meditation aus dem Kurs “Finde Deine innere Stimme“, die Sie sich hier kostenlos holen können.

Und um zu erläutern, wie Sie – wirklich – innerlich ruhiger und gelassener werden, möchte ich Ihnen einen Erfahrungsbericht kredenzen, den mir Juliane, eine Zuschauerin von coach-your-self.tv zugesandt hat.

Sie hatte sich die Audio-Meditation heruntergeladen und frohen Mutes gestartet. Alles lief gut, “…bis zu dem Moment, in dem ich meine ungeliebte Charaktereigenschaft ins Herz schließen sollte.”

Zur Erläuterung: In der Meditation geht es darum, dass Sie sich zunächst in einen liebevollen Zustand zu versetzen. Das gelingt am einfachsten, wenn Sie an jemanden denken, den Sie einfach so lieben. Zum Beispiel Babys oder Kinder. Es kann aber auch Ihre Oma sein, ein Neffe, ein Klassenkamerad oder selbstredend Ihr Lebenspartner oder -partnerin. Hauptsache, Sie spüren eine starke, herzliche Liebe für diesen Menschen. Alternativ können Sie auch gerne an ein Haustier denken. Ihren Hund, wenn Sie einen haben, Ihre Katze, Schildkröte, Wellensittich –was auch immer. Entscheidend ist nur: Geht Ihr Herz auf, wenn Sie an diesen „Jemanden“ denken?

Aber dann kommt es: An die Stelle des Neugeborenen, das man am liebsten den ganzen Tag tätscheln möchte, tritt nun ein Anteil, den man partout nicht an sich mag: Unsicherheit. Sorge. Wut. Gier. Schwäche. Gehässigkeit. Verweichlichung. Schäbigkeit. Feigheit. Neid. Geiz. Verlogenheit.

Oder Angst, wie in dem Fall von Juliane.

Ups, werden Sie vielleicht denken. Wie soll das denn gehen?

Bei mir hat sich alles gesträubt, die ungeliebte Charaktereigenschaft ins Herz zu schließen, völlige Blockade“, schreibt Juliane. “Und ich weiß auch warum: Weil ich Angst hatte, wenn ich diese ungeliebte Charaktereigenschaft – Angst vor quasi allem, was ein Insekt ist und/ oder fliegen kann – liebe und akzeptiere, dass ich sie dann nicht mehr verändere, und ich will sie aber unbedingt verändern. Logisch betrachtet eigentlich Unsinn, denn wenn ich sie als akzeptabel empfinde, muss ich sie ja auch nicht mehr verändern.

Moment! In diesen letzten Sätzen steckt eine Menge Nahrhaftes.

Aus welchem Grund auch immer neigen wir alle (Sie vielleicht nicht, aber ich schon) dazu, alles zu bekämpfen, was wir als Bedrohung erleben. Das zieht sich wie ein roter Faden durchs gesamte Leben. Wirtschaft (Mitbewerber rauskegeln). Politik (Den politischen Gegner verunglimpfen). Religion (Kampf den Ungläubigen). Immer wird irgendwer oder irgendwas von irgendwem bekämpft.

Ob das gut oder schlecht, richtig oder falsch ist, darüber ließe sich vermutlich trefflich philosophieren. Ist hier aber vollkommen unwichtig.

Auf eines jedoch kann ich Ihnen Brief und Siegel geben: Wenn wir gegen uns selbst kämpfen, werden wir verlieren. So oder so.

Das klingt logisch. Ist es aber nicht.

Stellen Sie sich vor, Sie müssten vor einer Gruppe von Leuten eine Ansprache halten: Was ist das erste, das wir tun, wenn das Lampenfieber in uns hervorzukriechen beginnt?

Genau: Wir unterdrücken es. Jetzt bloß nicht nervös werden.

Wie gut das funktioniert, haben Sie vermutlich schon mal am eigenen Leibe erlebt: Sie werden noch nervöser, unruhiger und fahriger.

Warum?

Weil alles, was wir bekämpfen, sich wehren will.

Jemand fährt Ihnen über den Mund, und Sie spüren, wie sich Ihr Hahnenkamm aufrichtet. Wer wird in solchen Situationen nicht störrisch und aggressiv? Wer sucht nicht nach der nächstbesten Chance, zurückzuschlagen?

Das Lampenfieber ist da keine Ausnahme. “Wie jetzt, ich kann mich hier nicht ausbreiten? Das wollen wir doch mal sehen.”

Bei Juliane ging es nun um die Angst vor Insekten. Klar, dass sie sich dagegen sperrte.

Allerdings mit der Folge, dass sich die Fronten im Laufe der Zeit verhärteten.

Und nun sollte sie plötzlich einfach so diese Angst mit einem liebevollen Blick betrachten? “Ich habe mich gesträubt, weil ich Angst hatte, wenn ich diese ungeliebte Charaktereigenschaft liebe und akzeptiere, dass ich sie dann nicht mehr verändere.

Eine typische Patt-Situation: Je mehr Juliane die Angst ablehnte, desto stärker wurde sie. Und jetzt, in dieser spannungsgeladenen Situation, loszulassen, erschien fast unmöglich.

Wie kommt man da raus?

Juliane: “Jedenfalls hatte ich schon fast aufgegeben, dass das überhaupt noch was wird, aber dann kam die Anweisung zu schauen, wie der Charakterzug auf die Liebe reagiert. Und obwohl das mit dem Lieben ja nun gar nicht geklappt hatte, habe ich sofort innerlich zwei Menschen gesehen, die aufeinander zulaufen und sich umarmen, und ein “Endlich!” gehört. Diese beiden Menschen waren ich und mein Charakterzug.

Ist das nicht interessant?

Juliane musste also gar nicht im siebten Liebeshimmel schwelgen, um das Patt zu brechen. Es reichte schon die Absicht, wenigstens ein bisschen wohlwollend herüberzuschauen – und alle Dämme brechen!

Weil der “Feind” sich letztendlich nur nach einem sehnt: Angenommen werden.

Das Ungeliebte will endlich, endlich: geliebt werden.

Das sieht Juliane jedoch anders: “Ich hab dann plötzlich gemerkt, dass es gar nicht so sehr darum geht, den Charakterzug zu lieben, sondern sich selbst im Ganzen als das anzuerkennen, was man ist.”

An dieser Stelle möchte ich Juliane einmal gepflegt widersprechen. Etwas als das anzuerkennen, was es ist, das ist in meinen Augen “Liebe” pur.

Klar, wir haben immer diese romantische Hollywood-Verklärung vor Augen. Der oder die Geliebte erscheint in güldenem Licht. Und schon kommt es hervor: Das Anhimmeln. Das Seufzen. Und Schmachten.

Aber die Liebe, von der man sagt, dass sie alle Wunden heilt, liebt auch dann, wenn das Licht nicht gülden ist. Sie nimmt alles an, wie es ist. Auch die Sorge. Auch die Gier. Auch die Schwäche. Auch die Wut. Auch die Lüge. Auch die Angst.

Auch das ist nichts neues: In der Gegenwart von Menschen, die uns so nehmen, wie wir jetzt gerade sind, werden wir: Locker. Entspannt. Lustig. Und kommen aus uns heraus.

So gesehen ist das Leben doch ziemlich einfach gestrickt: Ich lehne was ab und ernte Stress. Ich nehme es und ernte – Freude.

Das ist doch mal benutzerfreundlich!

Juliane: “Ich habe gemerkt, dass es mir nicht weiterhilft, Teile von mir abzulehnen, auch wenn ich diese Teile gerne ändern würde. Das hab ich nie so wahrgenommen, aber klar: Wenn man einen Teil von sich ablehnt, dann kann man sich niemals als Einheit wahrnehmen, wie es zum Beispiel im Tai Chi geübt wird, und deshalb auch nicht mit sich ins Reine kommen.

Da haben wir also das Patentrezept für Ruhe, Gelassenheit und inneren Frieden.

Und das interessante ist, sobald wir das bis dahin Ungeliebte so annehmen, wie es ist, geschieht etwas Spannendes: “Und dann habe ich auch eine Möglichkeit gefunden, den Charakterzug ins Herz zu schließen und zu akzeptieren, ohne ihn deshalb als unveränderlich perfekt anzusehen: Ich habe ihn so ungefähr wie ein Kind oder Baby empfunden. Ins Herz geschlossen und dabei aber auch wahrgenommen, dass da noch das eine oder andere ist, was man verändern könnte.

Und damit wird en passant noch ein weiterer Mythos ausgehebelt: Dass Liebe blind macht.

Nee, tut sie nicht. Wer liebt, sieht genau hin.

Und als sie ihre Augen öffnet, was sieht sie da?

Der Feind, gegen den sie sich eben noch waffenklirrend verteidigt hat, ist in Wirklichkeit: ein Baby. Klein. Unbeholfen. Und bedürftig.

Ist es nicht interessant, welch radikalen Wandel eine kleine Dosis Versöhnlichkeit bewirken kann?

Eben noch die böse Übermacht. Und nun etwas, das man behüten und beturteln möchte.

Juliane: “Ich dachte immer, man kommt ins Reine, indem man sich verändert.”

Auf gar keinen Fall.

Genau das ist es, was ihr die ganze Zeit das Leben schwer gemacht hat.

Aber dass man dafür erstmal akzeptieren muss, dass man zur Zeit aber auch so ok ist, wie man ist, war mir nicht klar. Ich glaube, das wird mich in meinem Bestreben, mit mir ins Reine zu kommen, deutlich weiterbringen.

Sind Sie bereit für diesen Schritt?

Klick!


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