Martin nimmt ab (Teil 6): Und es purzelt…
Yeah!
Ein knappes Kilo ist diese Woche gepurzelt (ok, 900 gramm, aber egal, oder?)
Dabei war ich gar nicht mal so brav, wie ich hätte sein sollen.
Denn die Woche hatte ich eine Menge um die Ohren. Zum Teil habe ich bis weit in den Abend gearbeitet, weil ich an einigen wichtigen Produktupdates gesessen habe, die ich unbedingt diese Woche fertig stellen wollte.
Ein typisches Szenario, in dem ich früher gerne zum Ausgleich noch das eine oder andere in mich hinein geschaufelt hätte. Vor allem nach getaner Arbeit – spät abends.
Diesmal nicht.
Aber der Sport ist ein bisschen auf der Strecke geblieben. Von Sonntag bis Dienstag war ich zwar jeden Tag auf dem Trampolin. Aber ab Mittwoch nicht mehr. Der Job hatte Vorrang.
Ein interessantes Muster, das ich festgestellt habe: Wenn ich mir ein Ziel setze, lasse ich alles links und rechts von mir liegen. Das führt zwar einerseits zu Ergebnissen. Aber so richtig relaxt bin ich dabei auch nicht.
Vielleicht liegt das an Früher.
Ich habe mal Anfang der Neunziger eine zeitlang von Zuhause aus gearbeitet, und das war eine ziemliche Katastrophe. Konnte mich gar nicht so recht selbst motivieren, habe vieles schluren lassen und war froh, als ich wieder in einer Festanstellung war. Mir fehlte der Rahmen von Außen.
Das ist heute komplett anders. Bis auf Kundenaufträge, die ich von draußen hereinbekommen, bestimme ich meinen Tag selbst. Da ist eigentlich niemand, der mir Druck macht oder etwas von mir einfordert.
Also mache ich mir den Druck selber.
Eigentlich blöd, oder?
Ich glaube, das wird eine spannende Herausforderung, hier bessere Wege zu finden.
Mehr dazu dann nächste Woche…
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Hallo Martin,
ja ein sehr interessanter Punkt: Was wäre eigentlich die angenehme und genauso hilfreiche/effektive Alternative zu “Druck machen” und “einfordern” ?
Viele Grüße
Ulrich