Was männliche Politiker von weiblichen unterscheidet. Vielleicht.
Die USA wurden in den letzten Wochen von diversen Sexskandalen ihrer Politiker heimgesucht.
Als erster in der Reihe war der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, der eine Hotelangestellte vergewaltigt haben soll (das Verfahren läuft, eine Schuld ist bisher nicht nachgewiesen).
Dann Arnold Schwarzenegger, der Ex-”Governator” von Kalifornien, der mit seiner Haushälterin fremdging und einen Sohn zeugte, den er viele Jahre seiner Familie gegenüber verschwieg.
Und schließlich der demokratische Hoffnungskandidat Anthony Weiner, der Nacktbilder über Twitter verschickte und damit – zumindest vorläufig – seine politische Karriere ruinierte.
“Warum passiert das eigentlich nur Männern?”, fragte die New York Times in einem lesenswerten Artikel.
Wegen einer hormonellen Verquickung von Sex und Macht, wie der Spiegel mutmaßte?
Vielleicht.
Möglicherweise ist aber auch noch etwas anderes im Spiel. Debbie Walsh, die Leiterin eines Zentrums für Amerikanische Frauen in der Politik (Rutgers University) kommt zu einem anderen, bedenkenswerten Schluss: “Frauen bewerben sich um ein Amt, um etwas zu erreichen. Männer dagegen stellen sich zu Wahl, um jemand zu sein.”
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hallo martin,
eine menge nachdenkliches zum thema macht und sex bietet (wie könnte es auch anders sein) http://www.emma.de. das ist, wie nicht anders zu erwarten, aus einem klar feministischen blickwinkel geschrieben aber/und trotzdem/gerade deswegen sehr sesenswert, finde ich.
lg aus wien
susanne