Selbstcoachingprozess: Inneren Frieden finden (Mitschnitt und Anleitung)
Haben Sie Interesse an einem Selbstcoaching-Prozess, mit dem Sie mehr inneren Frieden finden können?
Wenn ja: Gut!
Denn eines unserer größten Probleme in unserem Leben ist meines Erachtens, dass wir uns selbst bekämpfen.
Ein Teil will dieses. Ein anderer jenes. Und nun liegen beide im Clinch.
Die Folge: Innere Streitgespräche, Gefühle von Anspannung und Stress, vor allem aber Stillstand. Weil beide Seiten nicht zusammenkommen, geht es bei Beiden nicht voran.
So war es auch bei Jürgen, den ich heute gecoacht habe.
Und da während des Coachings ein interessanter Selbstcoachingprozess herausgepurzelt ist, möchte ich den gerne mit Euch teilen. Ihr könnte den genau so auch für Euch anwenden (und da er eine Instruktion für Euer Inneres enthält, kann es sein, dass Ihr schon beim Zuhören Veränderungen verspürt.)
Übrigens: Der Prozess kam mir spontan in den Sinn, und es war Jürgen, der mir während des Coachings zeigte, wie ich ihn verbessern kann. Das ist nicht ungewöhnlich. Tatsächlich habe ich viele interessante Prozesse von meinen Coachees gelernt.
So auch heute.
Zur Vorgeschichte: Ich hatte Jürgen schon die Woche zuvor gecoacht. Dabei ging es darum, dass er Anteile in sich hatte, die sich heftig beharkt hatten. In dem Coaching gelang es uns, dass die Beiden Frieden miteinander fanden. Das war für Jürgen ziemlich intensiv, so dass wir noch ein zweites Coaching heute hintergeschoben haben.
Sein Problem: Nach dem ein erster Pakt geschlossen war, meldeten sich nun andere Anteile, die ebenfalls ein Wörtchen mitreden wollten. Das ist normal. Wir sind nicht auf einige, wenige Wesenszüge begrenzt, sondern wir sind innerlich viele.
Das brachte mich auf die Idee, dass Jürgen einen innerlichen Anteil darauf ansetzt, fortan Friedensverhandlungen zu führen. Automatisch. Ohne sein Zutun.
Der Prozess
Als erstes bitte ich Jürgen, mit dem Anteil in sich Kontakt aufzunehmen, der sich nach Harmonie sehnt. Wir alle haben eine solche Seite in uns. Selbst dann, wenn wir sonst gerne mal streiten.
Danach gehen Jürgen und ich die erste Fassung des Prozesses durch, bei der jedoch ein wichtiger Schritt fehlt (ich habe ihn unten schon mal in Klammern hinzugefügt).
1. Finde heraus, was die Kernintentionen der Beteiligten sind
2. Prüfe, ob der eine Teil vom anderen bestimmte Fähigkeiten, Kompetenzen, Stärken und auch Wissen haben möchte, um seine persönliche tiefste Absicht erfüllen zu können. Und umgekehrt.
(3. Finde heraus, welche gemeinsame, größere Ziel sie verfolgen möchten.)
4. Findet jetzt Wege, dieses gemeinsame Ziel zu verfolgen.
(Download)
1. Finde heraus, was die Kernintentionen sind und 2. Fähigkeiten übertragen
Der Harmonieteil beginnt, mit zwei Kontrahenten Kontakt aufzunehmen. Ein Teil in Jürgen will gerne viel essen und genießen. Der andere Anteil möchte, das Jürgen sich diszipliniert. Zwei ziemlich gegensätzliche Interessen.
Er fragt als nächstes nach den Kernintentionen hinter diesen Zielen.
Kernintentionen sind die tiefsten Absichten, die wir mit etwas Bestimmten verfolgen. Nehmen wir mal Rauchen. Ein auf den ersten Blick nicht gerade positives Verhalten, was die Gesundheit angeht. Aber man raucht oder streitet oder isst viel zu viel, weil man vielleicht negative Gefühle besänftigen möchte. Wenn man nun fragt: “Warum will ich das?”, kommt eine noch tiefere Absicht heraus. “Ich will mich wohlfühlen”. Wieder fragt man: “Warum will ich das?” Und die Antwort lautet: “Weil ich kreativ sein möchte.” Und nun fragt immer weiter und weiter “Warum?” bis man bei einer ganz tiefen Absicht landet, wo es nicht mehr weitergeht. Das sind dann oft Antworten wie “Freude” oder “Liebe” oder “Im Fluss sein” oder “Freiheit”.
(Download)
3. Das gemeinsame Ziel und 4. Gemeinsame Wege finden
Wie oben bereits geschrieben: Diesen Prozessschritt hatte ich nicht auf dem Schirm. Und deswegen gerät der Prozess ins Stocken…
Aber Jürgen gibt mir den entscheidenden Hinweis. Es meldet sich innerlich etwas zu Wort, das sagt, es fehle noch: “Eierkuchen”.
Solche Antworten sollten einem beim Selbstcoaching nicht verschrecken. Unser Inneres arbeitet gerne mit Symbolen, Metaphern und Bildern. Auf meine Nachfrage hin zeigt sich: Eierkuchen steht für “Fülle”. Etwas, zu dem die beiden ehemaligen Kontrahenten wirklich “Ja” sagen können.
Als nächstes treten Einwände und Blockaden auf.
Auch das sollte einem beim Selbstcoaching nicht irritieren. Einwände sind normal. Sobald bei uns echte Veränderung passiert, sobald eine neue Kraft, ein neuer Schwung auftritt, melden sich diejenigen Anteile zu Wort, die betroffen sind und die sich noch nicht berücksichtigt fühlen.
Sobald man die integriert, läuft es wieder geschmeidig, wie man sieht…
(Download)
Die Ergebnisse: Befreiung. Leichtigkeit. Und Freude.
Jürgen berichtet, wie es ihm mit dem Prozess ergangen ist, und ich finde, man merkt es ihm deutlich an, wie es sich bei ihm zum Besseren wendet.
Und noch etwas ist interessant und bezeichnend: Jürgen berichtet, dass er Probleme hatte, die Selbstbild-Rakete anzuwenden (ein spannender und tiefgreifender Selbstcoachingrozess, den Sie sich hier kostenlos herunterladen können und der zum “All you need is: Love!” Kurs gehört). Warum das so war, und wie man es lösen kann, erfahren Sie in diesem letzten Audiomitschnitt.
(Download)
Lade Dir jetzt eine kostenlose Audio-Meditation herunter, mit der Du innerliche Blockaden, sowie negative Gefühle aller Art sanft und wirksam mildern und auflösen kannst.














Hallo Martin,
sehr berührend und ansprechend.
Danke euch Beiden für’s Teilhaben-Lassen!
Ich werde die Übung morgen für mich ausprobieren …
Liebe Grüße, Ulrike
Hallo Martin,
mir fällt nur ein wort ein SUPER!!!
Das Bewusst machen ist wichtig.
Meine Verspannung die ich im Rücken hatte sind nach dem Hören des Beitrags weniger geworden! Vielen herzlichen Dank für deine kostenlosen Anschuppser
Umarm Eva