Martin nimmt ab (Teil 13): Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

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(Anfangsgewicht: 100,2 Kilo. Ziel: 84 Kilo bis zum 16.09.2011. Etappenziel: 4 Kilo pro Monat. Letzte Woche: 93,9 Kilo)

400 Gramm weniger als letzte Woche.

Auf den ersten Blick kein überragendes Ergebnis. Aber doch zumindest ein leicht positives.

Möchte man meinen.

Tatsächlich aber bin ich momentan zugegebenermaßen frustriert.

Warum?

Weil ich auf der Stelle trampele.

Und dies möglicherweise gar in zweierlei Hinsicht.

Fangen wir mit dem Gewicht an. Nach Plan müsste ich eigentlich bei 90/91 Kilo sein. Bei vier Kilo pro Monat. Tatsächlich aber geistere ich seit vier Wochen auf dem gleichen Gewicht herum. Mal sind es 94,3. Mal 93,9, dann – wie heute – 93,5. Aber ein echter Durchbruch, ein munteres Purzeln der Pfunde ist das nicht.

Und falls Sie aus diesen Zeilen eine gewisse Frustration herauszulesen vermeinen: Sie haben Recht. Momentan bin ich arg unzufrieden.

Wie soll ich nur die angestrebten 84 Kilo erreichen, wenn ich augenscheinlich einfach nicht weiterkomme?

Aber ich gebe natürlich nicht auf.

Und das bringt mich direkt zum zweiten Punkt, bei dem ich wortwörtlich auf der Stelle herumtrampele.

Das Trampolin.

Auf dem springe ich nämlich brav. Tag für Tag. Selbst bei Regen und Kälte, wie gestern. Meistens 20 Minuten. Manchmal auch 30, und gestern gar 45 Minuten.

Möglicherweise mag das auch ein Grund sein.

Gewichtszunahme wegen Muskelbildung.

Es wird Zeit, dass ich meine Mentorin Karin Kramer kontaktiere.

Irgendwie muss das doch zu packen sein.


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  1. Heidi Thimm sagt:

    Hallo Herr Martin,
    Ersteinmal lieben Dank für die vielen gratis zur Verfügung stehenden Coachings. Mir hilft es sehr und bei dem Kurs “Finde deine innere Stimme ” bin ich dabei.
    Jetzt zu Ihrem momentanen Ziel. Nur nicht aufgeben. Sie haben schon sehr viel erreicht.
    Wenn ich mal aufzählen darf!
    Täglich Trampolin
    Bewusstes Essen
    Täglicher Selbstlernprozess( geistige Anstrengung z. Bsp. Speiseplan, Neuausrichtung kortikalen Karte)
    Tägliche Coachings unter Webseitenpflege
    Und bestimmt noch vieles mehr.
    Ich kenne Sie nun erst seit ein paar Tagen.
    Weiterhin natürlich wiegt Muskelmasse mehr als Wasser. Jetzt heißt es nur noch kurz durchhalten. Der Geist ist jetzt wie ein Kleinkind, er testet aus wie weit er gehen kann. Ich kenne das vom Heilfasten aber hinterher und das ist wichtig jetzt daran zu denken ” fühlt man sich wohl und ist wieder ein Stück gewachsen”
    Also bleiben Sie dran, das schlimmste ist schon geschafft. Der erste Schritt ist getan!!!

    • Hallo Heidi Thimm,

      danke. Ja, ich werde dran bleiben. Versprochen. So leicht gebe ich nicht auf. Aber mit dem Frust wollte ich nicht hinterm Berg halten! :-D

  2. Hallo Martin,

    vielleicht setzt Du Dir einfach mal meinen Kopf auf? ;-) Ich hab gestern die Übung von Vera Birkenbihl gemacht und fand sie extrem spannend ….

    Ich schaff es nämlich einfach nicht, zuzunehmen … *seufz*

    Liebe Grüße aus dem Allgäu,

    Ulrike

  3. Hallo Ulrike,

    ich vermute, ich bräuchte eher Deinen Körper. ;-)

    Liebe Grüße

    Martin

    • Hi Martin,

      hab heute bei einer kleinen Wanderung länger über Deine Antwort nachgedacht. Ergebnis:

      Martin sollte sich mal meinen Kopf aufsetzen.
      => (a la “The Work”)
      Ich sollte mir mal Martins Kopf aufsetzen. :-)

      Wobei ich Dich dafür nicht gut genug kenne, habe “als Ersatz” meinen Schatz genommen, der auch eher am Thema “abnehmen” arbeitet ;-)

      Beim Abendessen hat es schon gewirkt – ich bin deutlich öfter zum Buffet gegangen als sonst :-) ))

      Nehme mir jetzt mal 4 Kilo in 4 Wochen vor – und hab heute morgen direkt mit einem Fitnessprogramm begonnen (15 Min. Crosstrainer, 20 Minuten schwimmen). Der Urlaub ist da grad ein leichter Anfang …

      Liebe Grüße, Ulrike

  4. Karlen Christine sagt:

    Grüss Dich Martin

    Mit Spannung habe ich auf Deinen neuen Blog gewartet.

    Wie immer, hab ich vorher einen Tipp abgegeben,
    so für mich ganz alleine.

    Ich lag nicht ganz daneben ☺

    4×4 kg – Dein Ziel!

    1×2 + 3×1 –Mein Ziel!

    Aus Erfahrung weiss ich, dass die ersten Kilos leichter purzeln.
    Ich hätte es nie gewagt, wie Du, jeden Monat die gleiche Menge anzustreben,
    weil ich schon im voraus meinte, theoretisch und praktisch sei das überhaupt nicht möglich.

    Vielleicht kann Karin uns etwas darüber schreiben:
    Ist das auch nur ein falscher Glaube von mir?

    Vielleicht wird ja Dein Beweis, am Schluss, Beweis,
    das meine Theorie falsch ist? ☺
    Und ich war nur zu bequem, mich intensiver ins Zeug zu legen ;-)

    Ich habe schon vieles gehört und gesehen in Sachen Gewichtsabnahme,
    aber was ich hier an diesem Kurs erleben darf,
    ist die Bestätigung, dass es einen 100% natürlichen Weg gibt,
    der 100% wirkt, und mich, den Menschen als Ganzes einschliesst.

    Euch beiden herzlichen Dank für Euer teilen

    Und dir Martin, wünsche ich noch mal die Motivation des Anfangs
    mit dem Blick auf das erfolgreiche Ziel

    Grüsse Christine

    • Hallo Christine,

      natürlich ist es immer auch ein Wagnis, wenn man sich ein Ziel setzt: Denn niemand weiß genau, was kommt.

      Als ich mich zu Anfang umgehört habe, sind mir die widersprüchlichsten Aussagen zum Thema Abnahme begegnet.

      Darunter gab es auch sehr gute Bekannte, die mir versicherten, in kurzer Zeit 12 Kilo abgenommen zu haben.

      Als ich dann mit Karin über ein mögliches Ziel diskutiert habe, meinte sie, dass 4 Kilos pro Monat einigermaßen realistisch sind.

      Und darum habe ich mich dazu entschieden, dieser Richtschnur zu folgen.

      Meine Erfahrung bisher mit den meisten meiner Ziele: Es gibt Phasen, da es genau so läuft, wie man es sich wünscht. Und es gibt Rückschläge, in denen sich alles gegen einen zu stellen scheint. Früher hat mich das eher mal aus der Bahn geworfen.

      Heute kenne ich diese Mechanismen und bleibe auch dann dran, wenn die Dinge mal nicht so prall laufen. So wird es auch jetzt sein.

      Ich habe keine Ahnung, wie ich am 16.09. dastehen werde. Vielleicht werde ich mein Ziel von 84 Kilo verfehlt haben. Vielleicht habe ich nur 87 Kilo geschafft. Oder gar nur 90.

      Aber das ist ehrlich gesagt für mich zweitrangig.

      Erstens wären auch 10 Kilo ein großer Erfolg für mich. Zweitens würde mich ja niemand davon abhalten, auch danach weiter zu machen. Und drittens wird das auch notwendig sein: Wie ich schon in einem anderen Blogartikel schrieb, muss ich wahrscheinlich mein neues Gewicht mindestens noch 6 Monate halten, bis der Körper es gelernt hat.

      Das heißt, faktisch bin ich mit meinem Ziel wirklich erst nächstes Jahr im Februar durch.

      Hinzu kommt beim jetzigen Stand der Dinge auch, dass ich mit Sport begonnen habe (etwas, vor dem ich mich ja einige Zeit geziert habe). Gut möglich, dass nun der Muskelaufbau begonnen hat und ich deswegen – scheinbar – nicht voran komme. Aber dazu muss ich unbedingt Karin interviewen.

      Ansonsten: Ich bin zwar frustriert, weil es nicht so vorangeht, aber ich bin trotzdem topmotiviert und sehr begierig, weiter zu kommen. Schauen wir mal, was passiert. ;-)

  5. Seeeensationell!!!

    Genau das ist das Thema des 2. Transformer in “Schlank sein kommt von Innen”

    Es geht darum wie nach dem Gesetz der Anziehung “dicke Gedanken”, “dicke Erwartungen” und “dicke Glaubenssätze” funktionieren. Eine Erwartung die du im Blog formuliert hast ist, dass du ca. 6 Monate dein neues Gewicht halten musst, damit dein Körper gelernt hat, wie das funktioniert. Eine Erwartung, die sich bestätigen wird, wenn du sie so lässt. Es muss nämlich absolut nicht so sein.

    Noch ein Tipp: du wärest eigentlich mit 87 oder 90 kg auch zufrieden…was jetzt;o)))? Dein Körper wird sich höchstwahrscheinlich bei 90 einpendeln, wenn du die Richtung schwammig hältst. Formuliere die 90 als klares Etappenziel und sieh es auch als solches. Du hast zwar geschrieben, dass dich niemand davon abhalten kann danach weiter zu machen, aber zwischen deinen Worten lese ich, dass du selbst noch nicht genau weißt ob du dann überhaupt noch Lust hast. Is ja ziemlich frustig das ganze;o))!
    Wenn du dir selbst sagst, dass du erst mal das Etappenziel erreichst und danach zum nächsten Ziel weiter gehst, nimmt das der Sache vielleicht den Druck.

    Ein ganz konkreter Hinweis noch:
    Muskelmasse wiegt tatsächlich 3 x so viel wie Körperfett. Es ist bei dir auch sehr wahrscheinlich, dass sich dein Körper JETZT SCHON an die umgestellten Vorgänge – sprich dein Training – gewöhnt hat und jetzt einfach eine neue Herausforderung möchte um weiter zu kommen. Trampolin ist für deine Muskulatur keine “Leistung” mehr. Du bist auf einem Leistungsplateaux angekommen. Trampolin ist auch relativ einfach für deine Muskeln zu koordinieren, vergleichbar mit Englisch lernen in der Grundschule.
    My name is… Du kannst schon locker auf die nächste Stufe klettern. Dein Englisch ist ja schon fließend…Probiers mit dem raschen und dann wieder langsamen Spazierengehen, einem Intervall-spaziergang.

    Beim nächsten Webbie wird die Trillerpfeife ausgepackt;o))!

    Also, auf in die Natur und losmarschieren!
    Ganz viel Spaß dabei wünscht dir
    Karin

  6. Moin Karin,

    den Intervall-Spaziergang werde ich heute noch testen. Bin gestern und vorgestern ziemlich intensiv gesprungen, so dass ich heute meine Muskeln schon zu spüren bekommen habe. ;-)

    Zum Thema”Überzeugungen”: Ich glaube, Du hast den Nagel auf den Punkt getroffen. Tatsächlich habe ich häufiger in den Wochen, als die Pfunde nur so runterkamen, gedacht: Bestimmt komme ich bald auf ein Plateau.

    Das hatte ich schon fast vergessen, und als ich Deine Zeilen las, fiel es mir wieder ein.

    Mein “Problem” ist: Wenn man sich mit dem Abnehmen beschäftigt, hört man soviel Thesen, Theorien und Meinungen, vor allem auch widersprüchliche Expertenmeinungen, dass ich oft nicht weiß: Was stimmt denn jetzt eigentlich?

    Das mit den 6 Monaten hat mir ein sehr guter Bekannter gesagt, der selbst sehr erfolgreich abgenommen hat. Der wiederum, so meine ich, hat es von Ulrich Strunz.

    Das ist die eine Seite.

    Die andere Seite: Ich will pfleglich mit meinem Körper umgehen. Die Zeiten, wo ich ihn sozusagen für meine Zwecke missbrauche, sind vorbei. Darum bin ich eher lax bei der Zielegeschichte.

    Erreichen will ich sogar am Ende weniger als 84 Kilo (allerdings nicht zum 16.09., sondern später). Aber wenn ich tatsächlich die 84 Kilo nicht erreichen würde, dann täte ich mich auch nicht grämen (schön formuliert, finde ich).

    Würdest Du denn sagen, dass man da härter rangehen soll?

    ;-)

    Martin

    • Hi Martin,

      um gleich bei deinem letzten Satz anzuknüpfen: Nein, ich würde nicht härter rangehen. Ich würde BEWUSSTER rangehen.

      Lass dir die Zeit, die brauchst um dich wieder “richtig zu spüren”, deinen Blick nach Innen zu richten. Das ist das Kernthema: Die meisten Menschen haben verlernt, die Signale des Körpers wahrzunehmen. Sie spüren ihn einfach nicht mehr richtig. Das kann man am besten lernen, in dem man sich die Zeit nimmt, in div. körperliche Reaktionen mal tief reinzuspüren. An die Sache kann man nur “bewusst” gehen.

      Methoden, Meinungen und Thesen gibt es genau genommen so viele wie Menschen, die sich damit beschäftigen. Ich möchte auch auf keinen Fall irgend jemandem zu nahe treten, aber selbst bekannte Menschen wie Ulrich Strunz sind auch nur Menschen und sehen das Thema eben aus ihrer Sicht.

      Selbstverständlich kann man hergehen und diese Sichtweisen selbst mal in Augenschein nehmen um sich dann rauszuziehen was funktionieren könnte. Aber die einzige wirklich “richtige” Antwort kannst nur du dir selbst in Kooperation mit deinem Körper geben.

      Und da schließt sich wieder der Kreis. Wenn du mit der Erwartung an etwas rangehst, dass es funktioniert oder eben nicht…du wirst immer Recht behalten. Und es sind eben Methoden die von außen nach innen gehen. Das Thema “Körper verändern” funktioniert für jemanden, der das langfristigst und glücklich machen möchte aber nur aus der anderen Richtung.

      Ich wage zu bezweifeln, dass Menschen, die eine Methode ihr ganzes Leben lang befolgen, wirklich glücklich und FREI sind! Sie folgen einer Meinung und haben ihre eigene Verantwortung abgegeben.

      Mein Tipp: Immer achtsam und aufmerksam bleiben beim übernehmen von Methoden. Auch bei dem was ich sage. Es ist dann “richtig” wenn es sich wirklich gut anfühlt und du das mit all deinen Sinnen wahrnehmen kannst.

      Noch etwas zu deinem Training: Dein Muskelkater ist ein Zeichen deines Körpers, auf das zu gucken solltest. Deine Muskeln reagieren auf dein Training. Das ist ganz hervorragend! Sie signalisieren aber auch, dass es Zeit für eine Pause ist, weil sie dir auch etwas weh tun. Du hast 2 Tage hintereinander trainiert.
      Der optimale Rhythmus von absolut perfektem Training ist: ein Tag Training – ein Tag Pause – ein Tag Training – ein Tag Pause. Am Trainingstag darf´s dann über die persönliche Grenze drüber gehen, heißt es darf anstrengend sein.

      Also starte morgen mit dem Intervalltraining und gönne deinem Körper heute die Pause, die er klar einfordert.

      Ich seh schon, du bist genau auf dem richtigen Weg, jetzt die nächsten richtungsweisenden Schritte zu machen.;o))
      Ich freu mich drauf, dich weiterhin begleiten zu dürfen!

      Liebe Grüße
      Karin

  7. Jürgen Strauch sagt:

    Hai Martin,
    ganz klasse Deine Erfolge beim Abnehmen. Und das bewußtmachen mit positiven Einstellungen finde ich auch super. Auch ich habe Erfolge zu verzeichnen (Du weist das ich da auch dran bin) und mit ebensolchen Einstellungen mich darauf konzentriere. Mein Erfolg ist díe Reduktion meines Umfanges (die Hosen rutschen) und das gibt enormen Antrieb.
    Was ich bei Deinem Plan etwas vermisse, ist das WASSER-trinken. Ich weis nicht wieviel Du trinkst am Tag, nach der Faustformel pro 25 Kg Körpwergewicht – solte man 1L Wasser zu sich nehmen, bei großer Hitze mehr. Hnzukommt noch die sportliche Tätigkeit, auch da sollte man die Menge erhöhen. Mit 4-5 L Wasser kannst Du Dein “Platou” vllt. verlassen. Mir haben auch schon frühes Fahrradfahren geholfen, meinen Stofffwechsel anzuregen ohne vorher etwas zu essen, damit man in die Fettverbrenneung kommt, und darum geht es beim Abnehmen, besser abspecken, denn Du willst ja Fett weg bekommen und nicht nur Gewicht verlieren.
    Auch ist das Radfahren um einiges besser um Muskel aufzubauen, als Trampolinspringen, Deine Muskeln brauchen mehr Anreize. Dazu braucht der Körper auch mehr Protein, das sind die Bausteine. Hat der Körper nicht genung Protein, um zu existieren, nimmt er sich es da, wo er es hat, aus den Muskeln. Also muß dementsprechen zugeführt werden. Probiere es aus, es gibt genug Quellen wo Du die Vitalstoffe herbekommst, die Dein Körper tagtäglich benötigt. Dr. Strunz hat da sehr gute Ansätze und auch der Medizinjournalist Andreas Jopp hat so manches geschrieben was einem weiterhilft.
    Ich finde Deinen Weg richtig und gut, es sollte hier nur ein Tipp werden, Dein Platou ggf. zu überwinden.

    Ich wünsche Dir noch viel Spaß und Erfolg

    herzliche Grüße

    Jürgen Strauch

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