Wie Sie die (!!!) Lösung für Ihre größten Probleme finden

9 Beiträge

Auf der Suche nach Promotionmaterial für meinen Selbstlernkurs “Finde Deine innere Stimme“, stieß ich auf einen Forumsbeitrag, der mich sehr berührte.

Also kontaktierte ich die Frau, weil ich wissen wollte, ob ich Ihren Beitrag – auch anonym – zitieren dürfte.

Offen gestanden war ich ziemlich baff, was mir sie mir zurück schrieb:

Im Klartext: Martina hatte einen Burn-Out erlitten, konnte mit dem Kurs “Finde Deine innere Stimme” einen Wendepunkt einleiten – und führt heute ein Leben, wie sie es sich damals gewünscht hat.

Nun könnte ich doch voller Stolz versuchen, ein paar Punkte einzuheimsen, was für ein großartiger, fabulöser Coach ich doch bin. Stimmt’s?

Aber das ist leider Blödsinn.

Denn ich habe mit Martinas Ergebnissen nichts, oder zumindest nicht viel zu tun.

Ja.

Richtig gelesen.

Ich war es nicht, der ihr da aus der Bredouille geholfen hat.

Sondern ihre “innere Stimme”.

Manche Leute nennen sie auch Intuition, rechte Gehirnhälfte, Bauchgefühl oder wie auch immer. Ist vollkommen egal.

Fakt ist für mich als Coach mit über zwanzig Jahren auf dem Buckel: Jeder von uns hat eine innere Stimme. Und sie steht uns JEDERZEIT zur Verfügung – wenn wir nur bereit sind, zuzuhören.

Und genau hier beginnt das Trauerspiel.

Aus 173.576,3 Gründen hören wir die meiste Zeit einfach nicht zu. Wir versuchen unser Leben irgendwie aus dem Kopf heraus zu meistern. Der kann zwar mit einem Haufen Meinungen und Überzeugungen und Theorien aufwarten (was zu seinen Kernaufgaben gehört) – aber die Frage, was uns glücklich macht, was die für uns richtige Entscheidung ist, die kann er nicht wirklich beantworten (und muss er auch nicht. Das gehört nicht in sein Jobprofil).

Wenn wir aber unsere innere Stimme außer Acht lassen, kann es schnell passieren, dass wir uns in Ziele, Beziehungen, Jobs und Konflikte verheddern, die eigentlich nicht wirklich die unseren sind.

Und je mehr wir von unserem Pfad abweichen, je mehr wir uns verirren, desto kruder, belastender, schwieriger und konfliktreicher wird unser Leben. Wir strampeln wie die Blöden, aber das führt lediglich dazu, dass wir zunehmend aus der Puste geraten – bis die ersten Anzeichen von Burn-Out auftauchen.

Und falls Burn-Out nicht Ihr Problem sein sollte, sondern Geldmangel oder stressige Beziehungen oder ein Job, der Sie einfach nur anödet und Ihnen Tag für Tag das Mark aus den Knochen saugt: Das ist genau das Gleiche.

Denn überall da, wo uns der Spaß, die Lebensfreude oder der Sinn fehlt, ist das ein Zeichen, dass wir den Draht nach Innen verloren haben. Den Draht zu unserer inneren Stimme.

Aber genau da finden Sie auch die (!!!) Lösung für Ihre größten Probleme.

Wie in aller Welt komme ich an meine innere Stimme ran?

In dem Sie auf Ihre Freude achten.

Auf das, was Ihnen wirklich Spaß macht.

Was Sie begeistert. Was Sie berührt. Was Sie bewegt.

“Wie?”, werden Sie vielleicht jetzt einwenden: “Meine Probleme lösen sich, wenn ich auf so etwas Schönes achte?”

Ja.

“Muss ich denn nicht HART an mir arbeiten?”

Nö.

“Aber das Leben ist doch kein Wunschkonzert!”

Doch.

Lesen Sie doch einfach nochmal oben die Zeilen von Martina: “Mein Leben hat sich inzwischen sehr geändert und ich bin vollauf mit meinen Änderungen beschäftigt – die rückblickend betrachtet ziemlich genau meinen Wünschen am Anfang des Jahres entsprechen.”

Und damit haben Sie die Formel für die (!!!) Lösung Ihrer größten Probleme an der Hand. Treffen Sie eine Entscheidung, was Sie in Ihrem Leben haben, erfahren, genießen möchten. Und folgen Sie Ihrer Freude.

Manche Leute finden ihre Freude bei der Gartenarbeit. Andere beim Tanzengehen. Oder bei einem Spaziergang. Oder beim Musik hören. Oder beim Sport. Oder beim Lesen eines inspirierenden Buches.

Und wenn die Freude da ist, fragen Sie sich einfach: Wie kann ich das Problem … lösen? Vielleicht bekommen Sie sofort einen Impuls. Vielleicht erst etwas später. Aber der Impuls kommt.

Denn Ihre innere Stimme möchte mit Ihnen sprechen!

So hat es ja auch Martina erlebt: Sie war bereit, hat sich darauf eingelassen – und voila, ihr Leben fügte sich zum Besseren.

Aber falls Sie gerade denken: Puh, ich habe schon soviel ausprobiert, und irgendwie komme ich an dieser Stelle nicht weiter, dann (und zwar genau dann) lade ich Sie ein in meinem Kurs “Finde Deine innere Stimme“.

Um es nochmal klar zu sagen: Sie brauchen mich nicht, um Ihre innere Stimme zu finden.

Denn ihre innere Stimme wartet schon darauf, endlich gehört zu werden. Und wenn Sie diesen Kurs nicht wahrnehmen, wird sie andere Wege finden, Sie zu erreichen.

Aber manchmal ist es einfacher und leichter, wenn man sich auf dem Weg zur inneren Stimme begleiten lässt.

So ist es auch Martina ergangen.

Auch wenn die Hauptarbeit bei ihr, oder besser gesagt bei ihrer inneren Stimme lag (denn die hat Martina geführt), so kann ein Coach helfen, den Draht herzustellen und ihn so zu vertiefen, das er auch noch nach dem Kurs da ist:

Und das ist mein Anteil an Martinas Erfolg.

Den Weg nach Innen zu zeigen.

Begangen hat ihn aber Martina alleine. Oder besser gesagt: Mit ihrer inneren Stimme.

Denn, und das ist die wirklich gute Nachricht dieses Artikels: Sie, liebe Leserin und lieber Leser, Sie haben die Lösungen für Ihre größten Herausforderungen bereits in sich.

Die Frage ist nur: Sind Sie bereit, nach Innen zu gehen?

Martina war es.


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  1. Hallo Martina,

    herzlichen Dank, dass Du Dich mit Deinem tollen Erfolg hier so offen zeigst. Ich wünsch Dir für Deinen weiteren Weg MIT innerer Stimme alles, alles Gute!!!

    Hallo Martin,

    ich bin ja ein riesengroßer Fan von persönlichen Erfahrungsberichten und hatte mir mehr davon gewünscht – danke, dass der Wunsch auch ohne ihn zu äußern prompt erfüllt wurde :-)

    Schönen Urlaub Dir und Deiner Familie!

    Herzliche Grüße aus Düsseldorf,
    Ulrike

    • Thomas Tiede sagt:

      Hallo Martin,

      ich finde es ganz toll, wenn hin und wieder ein Mensch mit deiner Hilfe den Weg zu seiner inneren Stimme findet.
      Doch ist unsere Kultur leider auf Anpassung und Gehorsam aufgebaut, so dass sie eine innere Spaltung im “normalen” Menschen verursacht die eine seelische Autonomie des einzelnen verhindert. Dies bedeutet, dass echte Liebe, Gleichmut und individuelle Kreativität verdrängt werden, zu Gunsten von materiellen Werten, Konsumterror, sexuellen irritationen, Machtstreben und Gewalt (siehe immer stärker aufkommendes Mobbing am Arbeitsplatz). Sollte das hören der inneren Stimme dazu beitragen, die Spaltung im seelischen aufzuheben, so dass die Menschen ihre wahre Autonomie erlangen, dann ist sie tatsächlich die (!!!) Lösung.
      Beste Grüße,
      Thomas Tiede

    • Lieber Thomas,

      Deine pessimistische Sicht der aktuellen Lage kann ich nicht teilen.

      Wenn ich zurückschaue, dann sehe ich, dass vor rund 70 Jahren in Europa ein furchtbarer Krieg tobte, ausgelöst von Verbrechern, deren Gräueltaten nicht wirklich in Worte zu fassen sind.

      Heute leben wir in einem Europa, das befriedet ist, wir leben in einem für die Nachkriegsgenerationen unfassbaren Reichtum und Wohlstand, und wir besitzen heute einen Freiheitsgrad, wie ihn keine Generation zuvor je erlebt hat. Du kannst, wenn Du keine Gesetzt übertrittst, Dein Leben so indviduell leben, wie Du magst. Das hat es noch nie zuvor in unseren Breitengraden gegeben.

      Wir erleben eine Blüte der Kreativität, die Ihresgleichen sucht: Zu keiner Zeit wurden soviel Bücher, Filme, soviel Musik, soviel bildnerische Kunst produziert, ausgestellt und verkauft wie heute.

      Auch Spirituell erleben wir eine Blütezeit: Du kannst heute ins Internet oder einen Buchladen gehen und bekommst dort eine solch unglaubliche Vielfalt an wirklich guten Angeboten, wie es sie vor dreißig Jahren noch nicht mal ansatzweise gegeben hat.

      Frauen besitzen heute Rechte, die Anfang der Sechtziger noch unvorstellbar waren.

      Die Gewalt in unseren Breitengeraden ist ingesamt rapide zurückgegangen (schau mal in die Statistiken des BKAs, und Du wirst feststellen, dass die Anzahl der schweren Gewaltverbrechen immer weiter zurück gegangen sind.)

      Du nennst es Konsumterror, ich nenne es Wahlmöglichkeiten: Wer heute etwas braucht für sein Leben oder seine Arbeit, hat eine große Auswahl. Das ist auch eine Form von Freiheit.

      Du schreibst von “sexuellen Irritationen”, ich aber meine, dass es heute kein Tabu ist, seiner sexuellen Richtung und Präferenz nachzugehen. Es ist kein Skandal mehr, dass Politiker schwul sind oder dass Frauen wie Charlotte Roche zu Ihrer Sexualität stehen (das hätte es früher nicht gegeben). Gewiss ist das nicht jedermanns Pappe, aber das ist meines Erachtens auch eher zweitrangig. Wichtig ist doch, dass die Menschen zunehmend so leben dürfen, wie sie möchten, ohne dafür geoutet, verfolgt oder gar bestraft zu werden.

      Natürlich sind wir bei Weitem noch nicht soweit, dass wir eine gesunde Gesellschaft sind. Wir haben zweifelsohne nach wie vor massive Probleme: Ob die vollkommen aus dem Ruder gelaufenen Finanzprobleme, die Umweltkatastrophen, die Spannungen zwischen Arm und Reich (siehe London) oder der weltweite Terrorismus. Wir haben als Menschheit noch eine Wegstrecke vor uns, bis wir wirklich auf einem friedlichen Planeten leben.

      Aber wir sind auf dem Weg dahin. Die Zeichen sind eindeutig positiv. Nicht negativ. Schau zurück, wie grausam es hier vor 70 Jahren zugegangen ist, und Du siehst, welche Wegstrecke bereits gemeistert worden ist.

      Das von Dir angesprochene Mobbing hat in der Tat einiges mit der inneren Stimme zu tun. Traditionelle Denkweisen, wie sie früher massiv vorherrschten, waren immer daran ausgerichtet, Menschen gleichzumachen. Das war früher in der Schule so und hatte sich am Arbeitsplatz fortgesetzt.

      Diese Gleichmacherei hat dazu geführt, dass viele Menschen sich bis Heute noch nicht richtig lieben können und sich deswegen – unter anderem – auch im Job verausgaben: Hauptsache, ich bin erfolgreich und werde endlich geliebt.

      Das ist aber nichts Neues, sondern das war früher noch viel schlimmer. Früher wurde nicht gemobbt, früher hast Du überhaupt keine Stelle bekommen, wenn Du nicht am Eingang Dein Wesen, Deine Persönlichkeit abgegeben hättest.

      Das ist schon besser geworden. Mitarbeiter dürfen heute weitaus mehr mitbestimmen als noch vor zwanzig oder dreißig Jahren.

      Aber die Ängste der autoritär ausgerichteten Politik und Erziehung, die bis in die Spätsiebziger das gesamte Leben in der BRD und DDR dominierten, sind auch heute noch aktiv. Ich muss mich anstrengen, sonst gehe ich unter? Das Leben ist schlecht! “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser” (Stalin). All diese alten Parolen geistern noch durch unsere Köpfe.

      Und sie sind es schlussendlich, die Mobbing und auch Burn-Out auslösen. Denn hinter beiden steckt Angst.

      Die Arbeit mit der inneren Stimme ist meines Erachtens ein (!) Baustein von vielen, der dazu beitragenn kann, aus dem alten angstbasierten Denken auszusteigen und in eine liebebasierte Gesellschaftsform zu wechseln.

      Dazu braucht es noch viele Helfer. Und ich freue mich, dass Du dabei bist.

      ;-)

      Martin

  2. Hallo Martin,
    was mir beim Lesen des Artikels durch den Kopf ging ist, dass es doch nicht nur “eine” innere Stimme in uns gibt. Leider ist es nicht so “eindimensional”, einfach dem zu folgen, was uns Freude macht. Denn so wie wir im Leben ja mehrere Rollen einnehmen, gibt es auch unterschiedliche Wünsche, Ziele und Bedürfnisse. Und die stehen leider auch manchmal im Widerspruch miteinander.
    Für mich ist es daher längst nicht damit getan, “nur auf seine innere Stimme zu hören”. Denn auf welche denn? Die, die am lautesten schreit? Das wird sich früher oder später m.E. sicher auch rächen.
    Daher stellt sich für mich eher die Frage, wie man den richtigen Gesamtweg findet, der all den inneren Stimmen gerecht wird.
    Wie sehen Sie das?

    Anregungen und Tipps in diese Richtung würden mich brennend interessieren.
    Vielen Dank und viele Grüsse
    Michaela

    • Hallo Michaela,

      da gebe ich Ihnen recht: Es gibt viele Stimmen, viele Anteile in uns. Einige davon sind wohlerzogen und reif. Andere kindlich. Und dann gibt es auch brutale, grobe und ungerechte Seiten in uns, die sich durchaus auch mal zu Wort melden.

      Das Interessante ist jedoch, dass es tatsächlich eine Stimme darunter gibt, die “weise” ist. Die über eine Intelligenz verfügt, die weit über unseren normalen Verstand hinaus geht. Ob es sich dabei um eine “Seele” handelt oder um den Gleichklang von zwei Gehirnhälften, diese Diskussion überlasse ich den Schriftgelehrten.

      Aber es gibt diese Stimme.

      Und wir bekommen sie zu spüren, zu hören und zu sehen, wenn wir an jemanden denken, den wir von ganzen Herzen lieben.

      Und diese Stimme ist nicht weinerlich, nicht aggressiv, nicht bösartig oder depressiv. Sondern voller Leichtigkeit und Freude.

      So erlebe ich es immer wieder in den Coachings. (Hier ein paar Beispiele: Rolfs Coaching oder DJ Torsten.)

      Was nun das große Gemengelage an unterscheidlichen Stimmungen und Stimmen angeht, so besteht die Lösung weniger darin, all diesen Teilen in einer Gesamtweg gerecht zu werden. Sondern vielmehr darin, diese unterschiedlichen Anteile, vor allem die, die wir nun gar nicht mögen, einfach anzunehmen, da sein zu lassen und nach und nach wieder in unser Leben, in unsere Persönlichkeit zu integrieren. Nicht gleichzumachen. Oder einzunorden. Sondern sie so, wie sie sind, anzunehmen (was mich für eine pure Form der Liebe ist.)

      Macht das Sinn für Sie, Michaela?
      ;-)

      Martin

    • Ja, irgendwie schon.

      Vielen Dank für die ausführliche Antwort.

      Viele Grüsse
      Michaela

  3. Christina sagt:

    Hallo!

    Ich kann Thomas verstehen, was er mit Anpassung und Gehorsam meint.Nur ein paar Beispiele: oft wird in STellenangeboten noch “Stressfähigkeit” gefordert, dann meine persönliche Erfahrung, da mein Kind nun in den Kindergarten gekommen ist, wird dort auch viel verspielter Quatsch von den Kindern unterdrückt, der gar nicht schlimm ist, sie werden schon viel sich selbst überlassen,…

    Andererseits, ja! ist unsere Gesellschaft schon viel freier und offener geworden aber es gibt eben noch einiges, was menschlicher werden “muss”!

    LG Christina

    • Hi Christina,

      ja, wir haben noch eine Menge Baustellen. Gar keine Frage.

      Aber die Frage, die ich entscheidend finde: Ist das Leben besser oder schlechter geworden? Sind wir in einem auf größere Sicht gesehenen Abwärts- oder Aufwärtstrend?

      Und da finde ich die Antwort ziemlich eindeutig: Das Leben wird eindeutig besser.

      Und aus dieser Sichtweise heraus lässt sich dann ganz anders handeln. Denn all die Verbesserungen (Gleichstellung der Frau, Religionsfreiheit, technologische Fortschritte, Spiritualisierung der Gesellschaft etc.) sind entstanden, weil sich Menschen mit Mut und Optimismus engagiert haben. Weil sie gesehen haben, dass es noch besser geht und sie daran geglaubt haben, dass ihr Handeln einen Unterschied macht.

      Und ich glaube, dass wir alle eingeladen sind, in unserem Beritt, das Leben zu verbessern. Wenn Du das mit dem Kindergarten nicht magst, so ist das “Nichtmögen” in meinen Augen die Einladung an Dich, sich für das Bessere einzusetzen.

      Das ist auch der Grund, warum ich diese Site betreibe.

      Ich glaube, dass wir die Chance haben, es noch besser zu machen als die vorherigen Generationen.

      Und die Unzufriedenheit mit dem, was ist, weist uns den Weg, wo wir ansetzen können. ;-)

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