Das entscheidende Element, mit dem Du Deine Wünsche, Ambitionen und Ziele wirklich realisiert bekommst

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(Vorab: Mit diesem Artikel möchte ich Dich gerne für meinen Online-Kurs “Mach das Beste aus 2011″ gewinnen.)

Immer wieder bekomme ich Mails, in denen etwas in der Art steht wie: “Mensch, Martin, toll, wie Du das alles (coach-your-self.tv, die vielen Selbstcoachingkurse, den Club, Deine Software etc.) auf die Beine stellst. Wie kriegst Du das nur hin?”

Oft denke ich dann, dass die Leute ein vollkommen falsches Bild von mir haben.

Denn es gab auch Zeiten, in denen nicht alles golden war. In denen ich diese Site, auf der Du gerade diese Zeilen liest, beinahe an die Wand gefahren hätte.

Tatsächlich bedurfte es einer ganz bestimmten Lektion, die mir ordentlich den Kopf gewaschen hat, bis ich begriff, worauf es wirklich ankommt.

Und wenn Du Lust hast, zu erfahren, was der eine und wirklich alles entscheidende Faktor ist, dann lade ich Dich auf eine spannende Achterbahnfahrt – einer Geschichte, die von Erfolg, Scheitern, Ängsten und Durchbrüchen handelt…

Und meine Story beginnt auf den Tag genau vor vier Jahren. Im Herbst 2007, als ich noch mit der Idee schwanger ging, eine neue Website ins Leben zu rufen: www.coach-your-self.tv. (Mehr dazu in meinem Artikel “3 Fragen, die Dein Leben JETZT verändern“.)

Damals kam ich jeden Morgen auf meinem Weg zur Arbeit an einem Schaukasten vorbei, in dem ein Kino für sein aktuelles Programm warb: Zu der Zeit für den neuen Neale Donald Walschs Film “Gespräche mit Gott”. Es handelte sich sogar um eine Premiere, um genau zu sein – Neale würde selbst nach Gütersloh kommen.

Ich weiß nicht, ob Du Neale kennst, deswegen schnell ein paar Koordinaten. Neale Donald Walsch ist ein internationaler Bestseller Autor. Sein Buch “Gespräche mit Gott” verkaufte sich allein in Deutschland rund 1,2 Millionen mal.

Aber das war nicht der Grund, warum ich mir umgehend Eintrittskarten besorgt hatte.

Mich verband mit Neale etwas ganz Besonderes. In einer Umbruchphase, in der ich mir eine Menge Fragen stellte, war ich im Urlaub zufällig auf sein Buch gestoßen. In einem Touristenkiosk in Portugal. So ungefähr der letzte Ort, wo ich mir Inspirationen oder gar Antworten erhofft hatte. Das Buch fiel mir sofort in die Augen. Und so kaufte ich es, schlug es in einem Café auf – und wurde schon nach den ersten Seiten in seine Tiefe gezogen.

Als ich schließlich auftauchte, hatte ich nicht nur Lösungen gefunden. Sondern auch neue, inspirierende Gedanken, mehr noch eine ganz andere Sicht der Dinge.

Neals Buch begleitete mich fortan durch viele Etappen meines Lebens – übrigens bis heute noch.

Und so kannst Du Dir vielleicht vorstellen, wie es mir erging, damals vor vier Jahren, wenn ich morgens an dem Filmplakat entlangging: “Mhm, wäre nicht schlecht, wenn ich die Veranstaltung mit Neale filmen könnte. Dann hätte ich doch einen ersten Beitrag für mein neues Portal.”

Aber wer war ich im Vergleich zu dieser spirituellen Ikone? Meine Site ware nur eine Idee. Ich hatte keine Leserschaft. Keinen Newsletter. Keine Kontakte. Ich wusste noch nichtmal, wie ich ein Interview filmen und schneiden sollte.

Also verwarf ich die Idee.

Und dabei wäre es auch geblieben, wenn mir nicht am Dienstag, den 02.10. (vier Tage vor der Kinopremiere) ein guter Freund eine Mail geschrieben hätte. Ob ich wüsste, dass Walsch nach Gütersloh kommen würde? Und dass der Verlag, der die Tour organisiere, im nahe gelegenen Bielefeld residieren würde?

“Das ist doch “irgendwie” ein Wink mit dem Zaunpfahl”, dachte ich und griff zum Telefonhörer.

Ich wurde sofort zu der Frau durchgestellt, die die Tour organisierte, und als ich (Herz klopfend) mein Anliegen schilderte (30 minütiges Interview), sagte sie: Ja, das könne gut passen. Neale Donald Walsch habe noch keinen Interviewtermin. Sie könne sich das gut vorstellen. Ob ich ihr bitte nochmal eine Mail mit den Daten zusenden könne. Sie würde sich dann schnell wieder melden.

Mein Herz machte einen Luftsprung. Mehr noch: Ich hatte plötzlich das Gefühl, dass das irgendwie ein bisschen wie “vorherbestimmt” war, und ich schrieb sofort die Mail und sendete sie kurz darauf ab.

An dem Tag hörte ich nichts mehr von der Frau. Macht nichts, dachte ich.

Der nächste Tag war Feiertag, und als ich Donnerstagmittag noch nichts gehört hatte, rief ich sie an: Sie war gerade am Flughafen und holte Walsch ab. Sie könne gerade nicht sprechen, würde sich aber später melden.

Tat sie aber nicht.

Da begann ich mir Sorgen zu machen. Bis dahin hatte ich mich auf mein Gefühl verlassen, dass das “irgendwie” schon klappen würde. Aber was, wenn nicht? Ich hatte mich jetzt auf diese Chance eingeschossen. “Was könnte man sich für einen besseren Aufmacher vorstellen als Neale Donald Walsch?”, dachte ich mir. Abernun sah ich alle meine Felle eher davon schwimmen.

Am Freitagmorgen um 4.42 (ein Tag vor der Premiere) kam dann unser kleiner Sohn Milton Curtis zur Welt. Wir hatten die ganze Nacht kaum geschlafen, und ich war hundemüde, als ich am Vormittag nach Hause kam. Da noch keine Nachricht eingetroffen war, schrieb ich der Frau vom Verlag eine Mail und ging dann schlafen.

Als ich gegen Nachmittag wieder aufwachte und immer noch kein Feedback hatte, rief ich beim Verlag an, und dort gab man mir ihre Handynummer. Leider war sie auch dort nicht erreichbar.

Da der Termin immer näher rückte, drängte sich ein weiteres Problem in mein Blickfeld: Wie wollte ich das Interview überhaupt aufnehmen? Ich hatte zwar eine einfache Video-Kamera, aber eigentlich wollte ich das ganze professionell filmen. Ich rief meine Schwägerin an, die eine Ausbildung als Mediengestalterin bei einem Filmstudio gemacht hatte, und sie sagte, dass sie am Samstag eigentlich abends schon was vorhatte, aber sie würde mich unterstützen.

Ich wurde aber immer zögerlicher: Sollte ich eine Kamera leihen? Was würde das kosten (vermutlich zwischen 80 – 100 Euro)? Was, wenn das Interview nicht stattfand? Sollte ich meine Schwägerin auf den Termin einschwören?

Warts ab, dachte ich. Zur Not konnte ich mir schnell ein Stativ und ein Mikrofon kaufen und dann die Aufnahme selbst mit unserer Kamera machen.

Aber je mehr ich darüber nachdachte, desto “schlechter” kam ich drauf. “Das wird doch sowieso nichts”, dachte ich, “da haste Dich doch viel zu früh gefreut.”

Als ich dann am Samstagmorgen die Frau vom Verlag anrief, hatte ich sie sofort am Apparat. “Vermutlich wird das nichts”, sagte sie lakonisch. Ein Interviewtermin sei zwar nicht ganz abgelehnt worden, und sie wolle Walsch später noch mal fragen. Aber die Termine wären eng, und Walsch bräuchte zwischen den Vorstellungen Ruhepausen. Wir müssten das vermutlich eher spontan machen.

Das war Wasser auf die Mühlen. Irgendwie wurde ich immer niedergeschlagener. Sollte ich nicht einfach die Sache absagen? Vielleicht war das Gefühl des “Vorherbestimmtseins” einfach nur ein Irrtum, und meine Zweifel hatten einfach von Anfang an Recht gehabt?

Gegen Nachmittag rief ich die Frau an. Ihr Handy war aus. Meine Stimmungspegel sank immer tiefer. Ich versuchte es später erneut. Keiner ging ran.

Dann, gegen 18.15 Uhr, dachte ich: “Jetzt ist die letzte Chance, die Sache rumzureißen. Ab in den Mediamarkt, besorg Dir das Equipment und dann gehst Du halt so zum Termin.”

Ich schwang mich also mit meinem Sohn Rocco (den ich als frisch gebackener Papa alleine hütete) ins Auto.

Ich stand gerade im Mediamarkt vor dem Mikrofonregal, als mein Handy klingelte. Mein Geschäftspartner Michael Bahre war dran. Die Frau aus dem Verlag habe angerufen. Das Interview könne stattfinden.

Um 19.30.

Ich sah auf die Uhr.

Es war 18.50.

Erleichterung schoss durch meine Venen: Das Leben hatte mir tasächlich eine Chance geschenkt.

Aber auf den ersten Freudensprung folgte dichten Fußes: Panik.

Wie sollte ich jetzt das Ganze auf Video aufnehmen? Weder wusste ich, wie ein Stativ funktioniert, noch wie das mit dem Mikrofon lief. Ich hatte so etwas ja noch nie gemacht. Meine Schwägerin war nicht erreichbar, ich war also auf mich gestellt.

Ich fuhr nach Hause (19.00 Uhr) holte meine Kamera und versuchte das Stativ zu montieren. Ging nicht. Ok, dann würde ich die Kamera eben halten.

Jetzt das Mikrofon.

Ging auch nicht.

Gebrauchsanleitung.

Nee, hatte alles richtig angeschlossen.

Warum also tat es das Mikrofon nicht?

Die Zeit tickte.

Schweißperlen traten auf meine Stirn.

Dann gegen 19.20 dämmerte mir, dass das alles nicht klappen würde. Egal, fahr erstmal los.

Ich schnappte mir Rocco, und gemeinsam kutschierten wir durch das nachtdunkle, herbstfeuchte Gütersloh, während in meinem Kopf das Chaos wütete: Wie nur konnte ich das Ruder jetzt noch herumreißen?

Als ich ankam, war es kurz vor halb Acht. Ich lief mit Rocco zum Kino, aber es hatte noch nicht geöffnet. Vor der Tür stand frierend eine lange Schlange von Leuten in dicken Mänteln – die Vorstellung war ja schon seit Wochen ausverkauft gewesen.

Ich lief also mit Rocco zurück zum Auto.

Nochmal ein Kameratest.

Nein, das Mikrofon tat es einfach nicht.

Das war der Punkt, an dem mir klar wurde, dass die Sache gelaufen war.

Ich sah Roccco an und spürte Verzweifelung und Traurigkeit in mir aufsteigen.

Ich hatte es in den Sand gesetzt.

So einfach war das.

Wenn ich doch einfach an die Chance geglaubt hätte…

Aber “wenn” half jetzt auch nichts mehr.

Die Chance war weg.

Ich packte die Kamera ins Auto und ging mit Rocco zurück zum Kino.

Egal, dachte ich. Die Chance ist doch wenigstens da gewesen: Ich hatte sie nicht genutzt, aber immerhin hatte ich sie bekommen.

Ein gutes Zeichen, also. Zumindest auf gewisse Weise.

Mit diesem emotionalen Cocktail, randvoll gemixt mit heftig widersprüchlichen Gefühlen betrat ich das Kino.

“Hallo Martin!”, sagte eine Frau.

Ich sah mich um.

Vor mir stand eine Teilnehmerin aus einer meiner Seminare. Sie schien hier den Einlass zu regeln. Und sie freute sich, mich zu sehen.

Immerhin.

Sie brachte mich zu Neale Donald Walsch. Neben ihm die Frau aus dem Verlag.

Ich erklärte beiden, dass ich den Anruf zu spät erhalten und einfach keine Zeit gehabt hätte, das Interview angemessen vorzubereiten. Wann das Interview denn starten sollte?

“Jetzt”, antwortete die Frau.

“Schade”, sagte ich und spürte wie meine Stimmung in ein schwarzes Loch direkt unter mir entglitt.

Und dann kam mir ein Gedanke.

“Übernachtet Neale hier in Gütersloh?”

Die Frau nickte.

“Könnten wir das Interview nicht einfach morgen machen? Vor der Abreise?”

Neale schaute währenddessen immer wieder zu Rocco herüber, der sich in meinen Arm gekuschelt hatte.

Die Frau schilderte Neal in dürren Worten das Malheur. Als er hörte, dass ich am Tag zuvor Papa geworden war, nickte er mir zu.

Schließlich wandte sich die Frau mir wieder zu: “Ok, Neale ist einverstanden!”

Ich war fassungslos.

Verdammte Naht: Eine zweite Chance!

Ich dankte den beiden überschwänglich und verabschiedete mich.

Als ich das Kino gerade verlassen wollte, fiel mir ein, dass ich noch eine Karte für den Film übrig hatte.

In dem Augenblick kam ein Mann herein und fragte meine ehemalige Seminarteilnehmerin, ob es noch Karten gäbe.

“Sorry”, sagte sie, “alles ausverkauft.”

“Moment”, warf ich ein, “kein Problem, ich habe noch eine”.

“Was bekommen Sie dafür?”, fragte er und griff zum Portemonnaie. “Mist”, sagte er, “ich habe das Geld im Wagen liegen lassen”.

“Passt schon”, erwiderte ich und gab ihm die Karte.

Und in dem Augenblick begriff ich etwas: Ich hatte ein kleines Wunder geschenkt bekommen, und ich bekam jetzt die Chance, selbst zu einem kleinen Wunder beizutragen.

Zuhause angekommen, rief ich sofort ein paar Leute an, und eine halbe Stunde später hatte ich eine Filmkamera organisiert. Dann rief ich meine Schwägerin an. In Ordnung, sagte sie, dann mache ich heute eben keine Party mehr. Das klappte ja wie am Schnürchen.

Als am nächsten Morgen um 11.00 Uhr ein gut aufgeräumter Neale Donald Walsch den Raum betrat, saß ich mit einer Profikamera und einer persönlichen Kamerafrau bestens vorbereitet zum ersten Videointerview meines Lebens!

Neale und ich unterhielten uns über den Film, und das Interview wurde sehr schnell, sehr intensiv. Du kannst es hier übrigens sehen.

Eine Botschaft aus dem Interview möchte ich an dieser Stelle herausgreifen, denn sie lehrte mich etwas Wesentliches über das Leben und wie wir unsere Träume, Sehnsüchte und Wünsche realisieren können.

Neal hatte mit 50 einen Autounfall gehabt, der ihn so verletzte, dass er alles verlor: Seine Frau. Seinen Job. Sein Geld. Sein Zuhause. Er “endete” als Obdachloser in einem Park in Oregon.

Eine der Schlüsselszenen in dem Film spielt auf dem Weihnachtsmarkt in Ashtland, Oregon.

Neale stapfte wie ein Fremder durch die Menschenmengen, einsam und allein.

Schließlich blieb er vor einem Schaufenster stehen, in dem er seine Silhouette betrachtete.

Und in dem Augenblick traf er eine Entscheidung. Aber am besten siehst Du selbst.

Kurz darauf nahm sein Leben eine überraschende Wendung. Eines Morgens erwachte er in einer Hütte und sah neben sich eine Zeitung mit Jobangeboten. Eine Annonce suchte nach einem Radiomoderator (ein früherer Job von Walsch), und so rief er – einer Intuition folgend- bei der Radiostation an. Dort fragte man ihn, wie er von der Annonce wüsste. Der Job sei gerade frei geworden, und die Anzeige würde erst am Wochenende in der Zeitung veröffentlicht werden. Walsch sah auf das Datum der Anzeige: Die Zeitung war drei Monate alt.

Er bekam den Job, und sein Leben wurde wieder besser. Er verdiente nicht nur Geld, sondern lernte auf der Station eine Frau kennen, die ihn mochte. Eines Tages trafen sie sich in einem Café und unterhielten sich angeregt, als einer seiner obdachlosen Freunde auftauchte, und Neal in eine kompromittierende Situation verstrickte.

Er war total betrunken und zerstörte die Zweisamkeit der beiden.

“Wie bist Du damit klar gekommen”, fragte ich Neale. “Ist das nicht ein gutes Beispiel, wie uns die Vergangenheit verfolgt, obwohl wir schon was Neues begonnen haben?”

Walsch sagte, dass diese Situation ein Geschenk war. Er lebte zu der Zeit noch in dem Obdachlosenpark, und er war voller Zweifel, ob er dem neuen Leben trauen sollte…

Ich musste unwilkürlich an meine eigene Situation am Vorabend denken. Wie unentschlossen, besorgt und ängstlich ich war, und dass sich die Situation erst geändert hatte, als ich tatsächlich losgefahren war, um im Mediamarkt das Equipement zu kaufen.

Und ich begriff: Entscheidungen sind das wesentliche Elixier, das es uns, also Dir und mir ermöglicht, aus Ideen, Wünschen und Zielen etwas Reales zu machen.

Sich zu entscheiden heißt präzise, ganz “Ja” zu etwas sagen. Kein, “vielleicht mache ich es noch…”, kein “mal sehen, wie es läuft…”.

Eine Entscheidung erkennt man daran, dass man wirklich danach handelt.

Aber natürlich ist das nicht immer so einfach.

Wir sind ja keine Roboter. Sondern Menschen.

Selbst wenn wir uns neu entschieden haben, kann es geschehen, das wir mit einem Bein noch im Alten verharren, während wir mit dem anderen uns schon auf Neuland befinden.

Neales Entscheidung auf dem Weihnachtsmarkt bildete zwar den Wendepunkt.

Aber es folgten noch viele weitere Entscheidungen, in denen er Schritt für Schritt immer klarer und fester wurde.

Bis er dann seinen Welterfolg landete.

Und damit komme ich nun zu Dir.

Vielleicht träumst Du nicht von Welterfolgen.

Aber möglicherweise davon, Dein Leben zu verändern.

Einen Traum wahr zu machen.

Nun, diese Geschichte sendet Dir eine Botschaft: Entscheide Dich.

Ganz und gar.

Der Rest wird sich schon ergeben.

Aber Du musst den ersten Schritt machen.

Du musst “Ja” sagen zu dem, was Du willst.

Bist Du bereit?


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  1. Lieber Martin,

    zunächst ein herzliches “Danke-Schön” für Deine Inspirationen und die Hilfe zur Selbsthilfe( so verstehe ich Deine Seite).

    Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, eine Entscheidung und dann auch noch die “passende ” Entscheidung zu treffen. Und dann sich nicht von Zweifeln oder gar äußeren Umständen abbringen zu lassen, dass ist manchmal schwierig. Aber wenn ich zu mir und meinen dazu gehörigen Werten stehe, freue ich mich über meine Entscheidung jedesmal auf`s Neue!
    Meine Werte dahinter zu erkennen, anzuerkennen war als 1. Schritt das Schwierigste und Wichtigste! Ich meine persönliche Werte, wie: eigene Kompetenzen erlernen und zeigen, Macht erleben- um etwas zu bewegen, stolz auf mich selber sein, Trotz- nämlich allen Hindernissen und anderen Meinungen zum Trotz in meinem Sinne zu handeln,etc.
    Ja- Sagen, und das aus vollem Herzen ist manchmal schwer: auf der einen Seite der neue Weg, auf der andere der altbekannte (Trampel-)Pfad.

    Für Dich und alle Neu-Entscheider: alles Gute und viel Erfolg
    Angelika Langhammer

  2. Guten Morgen Martin,

    ich find das immer wunderbar von Deinen persönlichen Erfahrungen zu lesen. Danke, dass Du uns daran teilhaben lässt, denn … irgendwie empfinde ich das als “Brückenbauen”, oft denke ich “Ach, er war AUCH mal an so einem Punkt?” Denn WIR sehen ja nur das Bild von heute (boach, was Martin alles kann! :-) ) … und das macht sehr viel Mut, zu wissen: Du WARST mal an so einem Punkt, HEUTE bist Du an einem ganz anderen Punkt. Und wenn DU das schaffst … dann kann ich das auch schaffen. Vor allem, da Du uns ja so wunderbare Hilfestellung dabei gibst ;-)

    Ich sehe noch ein weiteres entscheidendes Element (vielleicht ist es auch nur ein ganz persönliches von mir? ;-) ): loslassen!

    Loslassen im Sinne von “ich (mein Verstand) weiß jetzt nicht mehr weiter”. So war es bei mir im April diesen Jahres … und erst DAS hat es mir ermöglicht, die Entscheidung zu treffen: ich brauche Hilfe, und ich MÖCHTE mir jetzt auch helfen lassen.

    Und während der Mensch (z.B. sowas) denkt, lenkt Gott / eine höhere Macht o.ä. … und in meinem Email-Postfach landete ein Newsletter von coach-yourself mit der Einladung in den Club :-)

    Zwischen Einladung und Eintritt lag dann nochmal eine Herausforderung ;-) … ähnlich wie bei Deiner oben geschilderten Erfahrung … aber kurz vor’m endgültigen Aufgeben kam dann “die rettende Idee” (bei Dir: “ginge das vielleicht auch morgen früh mit dem Interview?”).

    Und so legt sich der Weg Stück für Stück unter die Füße :-)

    Wenn ich zurückschaue auf den Weg der letzten Monate – dann hab ich so wesentlich viel mehr über mich gelernt UND an mir lieben gelernt wie in den vielen Jahren davor. Und dass auch noch mit großem Genuss.

    Mit großer Vorfreude auf den Jahresendspurt – Ulrike

  3. Hi Angelika und Ulrike,

    zwischen Euren beiden Beiträgen befindet sich ein interessantes Feld.

    Während Du, Angelika, ja das Machen betonst (Ich tu was, ich lebe meine Werte, ich übe Macht aus), gehst Du, Ulrike, mehr auf das Geschehenlassen ein.

    Für mich gibt es da noch eine weitere Komponente: Etwas in sich zu ent-decken, das gelebt werden will. Stichpunkt: Be-Ruf-ung.

    Die Idee zur Website coach-your-self.tv hatte ich schon 1996. Aber ich litt damals einfach noch an meiner Entscheidungsschwäche und Unsicherheit, ob ich das gebacken bekomme. (Das hätte ich übrigens damals niemals so zugegeben, weil ich immer sehr selbstbewusst aufgetreten bin oder zumindest so tun wollte).

    Es gab dann verschiedene Anläufe, zu denen ich aber nie so recht “Ja” gesagt habe, und so dümpelten sie auf die eine oder andere Weise einfach dahin.

    Aber die Idee, die Inspiration, die Motivation dazu war immer da. Ganz beständig.

    Aber es bedurfte halt auch einer Entscheidung.

    Als ich dann coach-your-self.tv gegründet habe, war das für mich auch eine Entdeckungsreise in meine eigene Authentizität: Zunächst wollte ich eine Plattform schaffen, so einen riesigen Überbau, wo ich gaaaanz viele prominente Leute präsentiere.

    Und habe dann erkannt: Nee, das ist eigentlich gar nicht mein Ding.

    Aber was dann?

    Natürlich meine eigenen Sachen machen. Selbst Prozesse entwickeln. Eigene Produkte erstellen. Also etwas, das genau in die Richtung von Angelika geht. Das fühlte sich gut an. Das war meins. Dazu konnte ich gut “ja” sagen.

    Und interessanterweise kamen dadurch auch Selbst-Vertrauen und Selbst-Wert ins Spiel. Ich erkannte, das da etwas in mir “Selbst” war, das entdeckt, gelebt, ausgedrückt werden möchte.

    Also kein Ego-Ding. Sondern ein Selbst-Ding (schöner Ausdruck, muss ich mir für mein nächstes Buch aufheben).

    Dieses Selbst-Vertrauen ist aber anders als früher, wo ich viel als Macher aufgetreten bin. Wenn ich zum Beispiel nicht weiter weiß, wende ich mich nach Innen und frage mich: Mhm, wie kriege ich dasd wohl gelöst?

    Oft habe ich dann entweder schnell ein paar erste Impulse. Oder es kommt später. Dieses Fragen und dann Loslassen funktioniert viel besser als all die Ego-Kopfentscheidungen, die ich früher getroffen habe.

    Das Gleiche gilt auch fürs Erreichen von Zielen. Ich bin ja ein großer Skeptiker vorm Herrn (auch wenn man es nicht immer glauben mag: Ich habe einen sehr stark ausgeprägten Verstand), und bei denen wie “The Secret” sind meine Sensoren in Alarmzustand.

    Und doch: Ist die Entscheidung einmal getroffen, ist die Absicht gesetzt, ergibt sich oft genau das, was ich mir gewünscht habe. Nicht immer auf den Wegen, die ich mir gedacht habe. Nicht immer in der Form, wie ich es mir gewünscht habe. Aber es kommt.

    Und hinterher denke ich oft: “Das hätte ich mir aber mit dem Kopf so nicht planen können.”

    ;-)

    Martin

  4. Guten Morgen,

    es rumort noch irgendwie in mir ;-)

    Auch nach mehrmaligem Lesen des Beitrags bleibe ich immer wieder an diesen Aussagen hängen:

    - “Das war der Punkt, an dem mir klar wurde, dass die Sache gelaufen war.”

    - “und spürte wie meine Stimmung in ein schwarzes Loch direkt unter mir entglitt.

    Und dann kam mir ein Gedanke.”

    Für mich ist das vielmehr “Kapitulation des Verstandes” … was den Weg frei macht für “etwas anderes”.

    Deine Stimmung entglitt in ein schwarzes Loch direkt unter Dir … und in DIESER Stimmung soll Deinem Verstand der rettende Gedanke gekommen sein?

    Ich sach mal ganz frech ;-) – DAS hätte er sicher gerne so. Fühlt sich aber ziemlich schräg an … für mich ;-)

    Für mich fühlt es sich sehr viel wahrscheinlicher an, dass der Gedanke aus einer ganz anderen Quelle stammt …

    Liebe Grüße aus Düsseldorf,
    Ulrike

    • Liebe Ulrike,

      warum fühlt sich das schräg für Dich an?

      Und warum bist Du der Meinung, dass der Verstand das gerne so hätte?

      Das klingt nach Witigtuer.

      Aber so sehe und erlebe ich den Verstand nicht.

      Klar, er ist stolz wie Oskar, wenn er Zusammenhänge erkennt, Lösungen findet, auf gute Ideen kommt. Und klar, er kann auch mal ziemlich egoistisch sein.

      Aber er ist auch Empfangsstation für Gedanken. Er schafft nicht nur welche, er nimmt sie auch auf. Ohne ihn würden die Ideen, Einsichten und Impulse – auch von Innen – im wahrsten Sinne des Wortes nicht gehört und (!) verstanden werden.

      Ohne Verstand wären wir quasi nicht bei Bewusstsein.

      Ich weiß, dass bei manchen spirituellen Lehrern die Unart besteht, den Verstand geringschätzig zu behandeln. Vor allem dann, wenn es um das Thema “Intuition” oder “innere Stimme” geht. So nach dem Motto: Der Verstand steht der innere Stimme im Weg.

      Ich sehe das anders: Der Verstand ist hochengagiert und tut sein Bestes im Rahmen seiner Möglichkeiten. Ob dieser Rahmen groß oder klein ist, hängt mit uns zusammen. Haben wir ihn gut ausgebildet, ihn immer wieder gefordert und gefördert, dann ist die Chance groß, dass der Rahmen weit ist und auch viel Andersartiges zulässt. Bei Menschen, die ihren Verstand vernachlässigt haben, trifft man dann eher auf Intoleranz.

      Aber ist das die Schuld des Verstandes? Oder des Menschen, der diesen Verstand als Gabe geschenkt bekommen hat – und dann nicht so richtig fördern konnte oder wollte?

      Wie auch immer: Ich erlebe den Verstand auch in meinen Coachings als jemanden, der sehr kooperativ ist – wenn man ihm Gehör schenkt und ihm ein Mitspracherecht einräumt. (Deswegen halte ich die Idee, den Verstand streng oder gar geringschätzig zu behandeln, wie ich es immer wieder mal in buddhistischen und anderen spirituellen Schriften zu lesen bekomme, für eine gefährlich Sackgasse.)

      Und was mein Szenario mit Neale anbetrifft: Da hätte ich in der Tat mehr nach Innen hören, besser noch: wirklich Vertrauen “investieren” können, dass das schon klappen wird.

      Aber es ist ja noch mal gut gegangen. Und heute bin ich (und mein Verstand) ein bisschen schlauer.

      Ganz liebe Grüße

      Martin

  5. Hallo Martin,

    ach … sowas kommt halt dabei heraus, wenn ich versuche, mit Worten (und damit für mich mit dem Verstand) etwas erklären zu wollen, was vom Gefühl her kommt ;-)

    Ich forsche da grad ein bißchen herum … stelle dem Verstand unlösbare Aufgaben (Stichwort “Koan”) … und warte auf Lösungen “aus dem Nichts”

    Vielleicht ist das ja auch ein ganz individuelles Element bei mir … zur Realisierung meiner Ziele ;-)

    Ganz liebe Grüße zurück,
    Ulrike

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