Liebe rockt! Oder warum ich einen Buchvertrag habe sausen lassen.

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Ich möchte Dir von einer Entscheidung berichten, bei der mein Verstand sich fragt, ob sie nicht vollkommen bescheuert ist.

Aber mein Herz sagt: Nein.

Und das ist alles, was für mich zählt.

Um zu verstehen, warum ich den Buchvertrag habe sausen lassen, lass uns in den Herbst 2010 zurückzoomen.

Zu einem Meeting bei einem guten und von mir überaus geschätzten Verlagshaus. Der Name tut hier nichts zur Sache. (Und was nun folgt, ist nicht etwa eine Kritik am Verlag. Ganz im Gegenteil. Ich mag die Leute da sehr, und unser Austausch war von Anfang bis Ende von Fairness, Wertschätzung und Respekt geprägt.)

Zurück zum Meeting: Ich präsentierte meine neue Buchidee “Coach Your Self – Veränderung ist möglich”.

Im Kern ging es um meine Arbeit mit dem “28 Tage Transformer” – einem internetbasierten Selbstcoachingwerkzeug, das ich hier bei coach-your-self.tv entwickelt und das schon weit über tausend Nutzer gefunden hatte.

Der Verlag war sehr angetan von der Idee und bat mich, ein Exposé zu schicken. Das tat ich wenig später und erhielt postwendend einen Vertrag, den ich flugs unterschrieb.

Wie cool: Martin schreibt ein neues Buch.

Zur gleichen Zeit war gerade mein Kurs “Mach das Beste aus 2010″ gestartet – und ich hatte mich entschieden, live und ungeschminkt davon zu berichten, wie ich meine Ziele umsetzte: Ich wollte einige Kilos Gewicht abnehmen, meine Arbeitslast reduzieren, mehr Zeit für meine Familie haben und einen Song komponieren.

Das sollte sich als Zerreißprobe erweisen: Denn obwohl ich mit viel Optimismus durchgestartet war, stieß ich auf herbe Hindernisse (siehe hier, wenn es Dich interessiert).

Besonders frappierend: Ich wurde in den wenigen Wochen nicht einmal, sondern zweimal krank!

Einmal Krankheit kann man noch den Kindern oder widrigen Winden zuschreiben. Zweimal ist aber verdächtig. Da schwingt eine Botschaft mit: Martin, hier stimmt was nicht. Schau mal genauer hin.

Ich hätte das alles natürlich vertuschen können. Aber das wollte ich nicht. Und so bloggte ich einfach derart ehrlich, dass einige Kollegen besorgt reagierten: Martin, Du ruinierst noch Deinen Ruf.

Ich teilte ihre Sorge. Aber Ehrlichkeit war mir wichtiger, und so hielt ich mich an die Fakten.

Denn im Laufe des Prozesses begann ich einiges zu begreifen: Ich war angetrieben von dem Anspruch, Mr. Perfect sein zu müssen. Außerdem spielten Mangelgedanken eine wichtige Rolle: “Ich muss kämpfen. Ich muss mich anstrengen. Ich muss besser, klüger, schlauer und intelligenter sein als die anderen. Denn wer nicht beständig vorne ist, der fällt zurück. Wird mitgerissen vom Strom des Lebens. Und geht darin womöglich unter. Also streng Dich an. Die anderen sind Dir schon auf den Fersen. Denn das Leben ist ein ewiger Kampf, den nur wenige gewinnen können.

Das waren wichtige Einsichten.

Aber als die Staffel zu Ende war, blieb ich dennoch nachdenklich zurück.

Woher kamen diese Mangelgedanken? Wieso wollte ich überhaupt Mr. Perfect sein?

Es war nun mittlerweile kurz vor Weihnachten, und ich war froh, dass ich endlich einen Gang herunterschalten konnte.

Aber einer Intuition folgend stellte ich zwei Tage vor Heiligabend den Kurs “Finde Deine innere Stimme” online – und nun erhielt ich “zwischen den Tagen” eine Reihe von Mails, von denen mich zwei ganz besonders berührten.

Eine stammte von einer Frau, die haushoch verschuldet war, die sich getrieben und verängstigt fühlte und die obendrein von einem Brummen in ihrem Ohr heimgesucht wurde.

In einer anderen Mail schrieb mir ein Mann: “Die größte Herausforderung scheint mir mein Gedankenkosmos (um nicht zu sagen Gedankenwirrwarr) zu sein, welcher phasenweise gezeichnet ist von Selbstzweifel, negativer Selbstachtung, Minderwertigkeit, Neid und Kleinheit sowie Ängsten – die Angst nicht zu genügen, Angst nicht geliebt zu werden.”

Und fast zeitgleich lud ich mir ein eBook von Paul Ferrini aufs iPad, das mit folgendem Satz begann: “Wie alle Brüder und Schwester leidest Du unter dem Gefühl, nicht gut genug zu sein.”

Vielleicht war es die Koinzidenz von drei Botschaften an einem Stück, vielleicht waren es meine schwierigen Erfahrungen mit “Mach das Beste aus 2010″ oder vielleicht war es einfach so, dass ich reif war für eine simple Einsicht.

Viele von uns, vermutlich die meisten, glauben, nicht liebenswert genug zu sein.

Und die Folge davon waren all die Probleme, die mir nicht nur persönlich im Leben begegnet waren – sondern die sich in Tausenden von Coachingsitzungen gezeigt hatten:

  • Man zweifelt an sich und an den eigenen Fähigkeiten und verliert deswegen sein Selbstvertrauen, also das Vertrauen in sich selbst.
  • Die fehlende Selbstliebe erzeugt darüber hinaus ein Mangelgefühl: Etwas fehlt uns, und weil wir es in unserem Innern nicht finden, suchen wir draußen: Ruhm, Erfolg, die große Liebe – all das soll als Ersatz für den inneren Mangel herhalten.
  • In dem wir uns von dort Draußen abhängig machen, verlieren wir uns in einem “Leben anderer Leute” (wie Steve Jobs in seiner berühmten Abschlussrede an der Stanford University es nannte). Wir folgen nicht dem Inneren, sondern schielen darauf, was andere von uns denken könnten.
  • Da die äußeren Umstände immer von einem Auf und Ab geprägt sind, wird das Leben bedrohlich. Wir sind Umständen ausgesetzt, die wir nicht steuern können.
  • Die Folge ist, dass wir uns in einem Dramaland voller Konflikte, Missverständnisse, Verletzungen etc. befinden.
  • All die Ersatzdrogen wie Ruhm oder die große Liebe können den Mangel jedoch nicht ausgleichen. So wie Salzwasser den Durst nicht stillt, sondern verstärkt, so entsteht eine Sucht nach Mehr. Noch mehr Geld, noch mehr Erfolg, noch mehr Anerkennung, noch höher, weiter, schneller. Am Ende steht dann nicht selten der Kollaps: Das Scheitern der Ehe. Oder der Burn-Out im Job.

Wenn all das stimmte, so meine Schlussfolgerung, dann müsste Liebe all diese Probleme lösen.

Und so begann ich eine Vielzahl von Selbstcoachingübungen zu entwickeln und zu testen, die alle mit Liebe zu tun hatten.

Zum Beispiel die Übung “Der liebevolle Blick”(hier kostenlos herunterladbar), bei der es darum geht, eine Seite in sich anzunehmen, die man sonst nicht so klasse findet. Selten habe ich zu einer so simplen Übung soviel begeisterte Rückmeldungen bekommen.

Vor allem aber spürte ich in mir selbst, wie intensiv Liebe funktioniert.

Wo ich früher – vergeblich —gegen mich selbst gekämpft und damit die Probleme verstärkt hatte, schmolz jetzt jeder Widerstand dahin. Ich war schockiert, wie gut das funktionierte.

Das gleiche in meiner Arbeit mit meinen Coachingklienten. Die meisten von ihnen führten ebenfalls einen Kampf gegen sich selbst, gegen Seiten in ihnen, die sie ablehnten und verdrängen wollten. Sobald sie jedoch anfingen, diese Charakterzüge zumindest ansatzweise zu lieben, wurden teils dramatische Durchbrüche möglich.

Liebe, so erkannte ich, macht seelische Wunden heile.

Liebe bringt unsere Beziehungen zum Blühen.

Liebe bringt uns sogar beruflichen Erfolg. Der Apple-Gründer, Steve Jobs wusste, wie Erfolg funktioniert: “Man muss das finden, was man liebt… und der einzige Weg, um wirklich erfüllt zu sein, ist das zu tun, wovon man glaubt, es sei eine großartige Arbeit. Und der einzige Weg, großartige Arbeit zu tun, ist zu lieben was man tut.”)

Kurz: Liebe ist das Wundermittel, auf das wir alle gewartet haben.

Liebe rockt.

Was aber sollte ich mit dem Buch machen?

Es gab zwar in dem ursprünglichen Exposé klare Ansätze zum Thema Herzintelligenz (ein Wort übrigens, das per Markenzeichen geschützt ist), aber nicht so prominent, nicht so federführend.

Zunächst dachte ich deswegen darüber nach, zwei Bücher zu schreiben. Eines über das Thema Liebe. Und dann halt das, was ich dem Verlag angeboten hatte.

Mhm. Ja…

Und dann hatte ich noch ein Filmprojekt in der Pipeline.

Ursprünglich war es in dem Film um das Thema Angst gegangen: Wie entsteht sie? Was für Auswirkungen hat sie? Nicht nur persönlich, sondern auch gesellschaftlich.

Dafür hatte ich schon eine ganze Reihe von Interviews geführt (u.a. mit Prof. Dr. Hüther von der Universität Göttingen). Aber das Filmprojekt war ins Stocken geraten. Nicht zuletzt, weil ich keine Antwort auf die Frage hatte: Wie kann man Ängste auflösen?

Jetzt aber hatte ich ja meine Antwort gefunden.

Also warum nicht den Film wieder aufnehmen? Mit einem anderen Schwerpunkt natürlich. Nicht die Angst sollte im Mittelpunkt stehen. Sondern das Wundermittel. Die bestehenden Interviews konnte ich dabei bestens verwerten, denn sie machten jetzt erst recht Sinn.

Das entfachte ein Feuer in mir.

Und mir wurde klar: Das alte Buch konnte ich so nicht schreiben. Wenn ich mir schon die Zeit nehmen würde, ein Buch zu verfassen, dann sollte doch etwas herauskommen, das mit Herzblut entstanden ist.

Apropos: Herzblut.

Was war mit dem Titel?

“Coach Your Self – Veränderung ist möglich” ging nicht. Denn das war durch zahlreiche andere Titel überreichlich abgedeckt.

Und dann traf es mich wie ein Blitz.

Nenn Deinen Film und Dein neues Buch “Liebe rockt”.

Denn das ist ja meine Kernbotschaft: Liebe ist “das” Wundermittel, nach dem wir uns alle so sehnen. Vor allem, wenn man sich selbst coachen will.

Und genau das sollte der Titel hervorstellen.

Ich ging damit einige Wochen schwanger, bis ich spürte: Das ist gut so. Dahinter stehe ich.

So, wir sind in meiner Geschichte nun mittlerweile beim 20. August 2011 angelangt. Es war die Nacht von Freitag zu Samstag. Ich lag im Bett und wusste, dass ich gleich aufstehen muss. Denn wir wollten nach Italien fahren. Urlaub.

Aber ich konnte nicht schlafen.

Schließlich gab ich der Unruhe nach und schlich zu meinem Mac. Und einer Eingebung folgend suchte ich die Website www.designenlassen.de auf und gab ein neues Projekt ein. Codename: Liebe rockt. Inhalt: Erstellung eines Logos.

Ich hatte nach einer halben Stunde alles eingegeben, aber den Auftrag noch nicht abgeschickt.

Stattdessen ging ich duschen (meine Frau war mittlerweise auch wach). Und während ich unter dem warmen Strom des Wassers stand, ließ ich mir alles noch mal durch den Kopf gehen.

Willst Du das, ja oder nein?

Es gingt nicht nur um das Buch.

Sondern darum, für das Thema “Liebe” einzustehen. In einer Welt, die Liebe als naiv belächelt.

Und: Willst Du einen Film machen?

Du hast doch viel zu wenig Ahnung davon.

Was, wenn Du es in den Sand setzt.

Ich spürte, wie sich die Zweifel in mir auszubreiten begannen.

Aber mittlerweile hatte ich Erfahrung mit diesen Situationen.

Du musst erst Ja sagen.

Dann – und nur dann – kann sich etwas zum Besseren bewegen.

Und kein Mensch kann Dir den Zweifel nehmen.

Du musst Dich einlassen.

Tatsachen schaffen.

Nur so werden aus Träumen und Ideen Realität.

Als ich in mein Büro zurückkam, drückte ich den “Go”-Knopf.

Im Urlaub begann ich den Titel schon zu testen. Schrieb Freunde an. Fragte bei Trainerkollegen, was sie davon hielten.

Die Resonanz war ausgesprochen gut, und als ich aus dem Urlaub zurückkam, war mein Logo bereits fertig:

Großartig.

Jetzt musste ich nur noch den Verlag überzeugen.

Und genau da passierte das Malheur.

Ich legte ein überarbeitetes Exposé vor – mit dem gesamten Konzept, das eben nicht nur ein Buch, sondern darüber hinaus den Film, die Website und eine iPhone und iPad Anwendung umfasste.

Inhaltlich fand der Verlag das Ganze gut.

Aber den Titel fanden sie unmöglich.

Sowas ließe sich nicht verkaufen.

Ich verstand ihre Argumentation: Ein Selbsthilfebuch “Liebe rockt” zu nennen, ist eher ungewöhnlich.

Aber gewöhnliche Bücher mit gewöhnlichen Titel gibt es doch genug.

Der Buchhandel würde das so nicht akzeptieren, hieß es. Das würde in der falschen Ladenecke landen.

Einverstanden. Wie wäre es mit: “Liebe rockt. Die lässige Art, sich selbst zu coachen”?

Nein. Geht auch nicht.

Und in dem Augenblick überfiel mich eine Vorahnung.

Wenn ich das Buch mit dem Verlag machen würde, könnte das Ganze in die Hose gehen.

Vielleicht, so dämmerte es mir, passen Verlag und Titel einfach nicht zusammen.

Und je länger wir darüber sprachen, desto mehr verdichtete sich das Gefühl zu einer Gewissheit.

Bis ich schließlich darum bat, den Vertrag aufzulösen.

Es ging noch ein paar Mal hin und her, aber auch ein zweites Gespräch, diesmal mit der Lektorin, die ich auch privat kannte, brachte nichts Neues.

Das bestätigte meinen Eindruck: Der Verlag ist nicht der richtige Partner für das Projekt.

Dafür konnte der Verlag nichts. Und ich auch nicht.

Keinen traf hier irgendeine Schuld.

Aber ich wusste: Wenn ich jetzt anfange, Kompromisse zu machen, dann wird aus dem, was eine klare Botschaft ist, etwas Verwässertes.

Etwas Halbgares.

Nicht Fisch. Nicht Fleisch.

Und darauf hatte ich absolut keine Lust.

Selbst, wenn es bedeutet, dass ich den Vertrag nun sausen lassen musste.

Selbst, wenn vollkommen unklar ist, wie das Buch seinen Weg in die Welt finden wird.

Der Vertrag ist nun seit Freitag einvernehmlich Geschichte, und auch dafür möchte ich dem Verlag danken. Sie hätten auf einer Vertragserfüllung bestehen können.

Haben sie aber nicht.

Und falls Du Dich fragst, wie es nun weitergeht: Was das Buch betrifft, so weiß ich das nicht.

Der Film ist mir wichtiger.

Weil er ein vollkommen neues Abenteuer darstellt, dass mir in den Fingern juckt.

Und weil er unter Umständen viel mehr Menschen erreicht.

Außerdem habe ich so eine Ahnung, dass sich zum gegebenen Zeitpunkt der richtige Partner, die richtige Lösung finden wird.

Und so startet mein “Mach das Beste aus 2011″ mit einer Entscheidung, bei der mein Verstand schon einige Bedenken anmeldete.

Bei der mein Herz aber ausruft: Richtig so.


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  1. Du bist so herzöffnend, erfrischend ehrlich! Das tat jetzt sooooo gut! Ich wünsche Dir von Herzen viel Erfolg bei all Deinen Projekten.
    Ehrlich, ich kann mit dem Titel “Liebe rockt” nichts anfangen. Er kommt mir zu “zeitgemäß” lässig rüber. Ok, ich bin schon 42 und bin mögl. Weise schon ein bisserl spießig.
    Auch das Logo “brüllt” mich zu sehr an. Deine Worte allerdings in dieser mail haben mich sanft und nachhaltig berührt.
    Liebe Grüße Sabine (auch auf dem hindernisreichen Pfad der Liebe)

    • Danke!

      Und Du hast recht: Spießig ist das nicht. Soll es auch nicht. Und wenn es wirklich zeitgemäß wäre, dann wäre das klasse. Ich will halt neue Leute erreichen. Die vielleicht anders ticken. Für die diese Themen vielleicht auch Neuland sind. Die eher zeitgemäß denken und fühlen.

      Aber ich hoffe, Du bleibst mir gewogen. :-D

      Liebe Grüße

      Martin

    • Lieber Martin,
      was Du so machst und schreibst und denkst, verfolge ich seit vielen Jahren. Intensiv und begeistert. Angefangen hat es mit Deinem Buch Quest. Es gab aber immer eine Art Hürde, über die ich nicht drüber kam. Ich konnte viel anfangen mit Deinen Gedanken und Anregungen, aber ich kam an mich selbst nicht dran. Heute weiß ich, ich hatte keinerlei Selbstliebe. Ich WUSSTE, Du hast Recht, aber ich konnte es einfach nicht umsetzen oder in mein Leben integrieren, weil ich dachte kein Recht darauf zu haben. Ich dachte, ich sei es nicht wert, dass es mir gut geht.
      Vor zwei Jahren brach ich zusammen und erlebte eine große persönliche Katastrophe. UND: ich begegnete meiner großen Liebe!!!! Seitdem ändert sich alles. Ich werde gesund, körperlich wie seelisch. Endlich kann ich umsetzen, wovon ich immer geträumt habe. Ich entferne nach und nach alles Zerstörerische aus meinem Leben, finde einen anderen Rhythmus, spüre, wie ich in meine Mitte komme. Das macht die Liebe. Ich werde geliebt und empfinde das zum ersten Mal in meinem Leben auch so. Ich begreife, dass das, was man versucht hat, mir bisher als Liebe zu verkaufen, keine Liebe war. Es war Gehirnwäsche und emotionale Erpressung, es war irgendwas, aber es war nie etwas, das mich gemeint hat. Zum ersten Mal finde ich mich angenommen, wie ich bin. Zum ersten Mal fühle ich mich beschützt und getragen. Zum ersten Mal kann ich mich selbst annehmen und kann endlich aufhören, ander Leuts Leben zu leben.
      Ich könnte hier Stunden weiterschreiben, aber das Wichtigste, was ich sagen möchte: ja ja ja, Liebe ist der Schlüssel! So viele Menschen sind unglücklich und finden das vollkommen normal. Aber es ist nicht richtig, Unglück zu akzeptieren. Rausgehen, Liebe geben in jedweder Form, hinschauen, wo man selbst Liebe empfängt. Do it. Die Liebe ist der Schlüssel ist der Schlüssel ist der Schlüssel!!! Martin, Liebe rockt. Deine ganze Arbeit ist Liebe! Das Logo ist stark und hat die Power, die das Thema hat. “Liebe rockt” ist nicht Mainstream, ist nicht medienundverkaufskompatibel und genau deswegen ist der Titel gut. Der Titel darf anecken und verstören, denn das erhöht die Chance, dass Menschen hinhören. “Wie was Liebe rockt?” – “Ja Mann, Liebe rockt!!”
      Danke Martin für all Deine Energie und Deine Power und die viele Liebe, die Du der Welt schenkst.
      Alles Liebe!
      cassandra

    • Wow! Danke!!!!

      ;-)

      Martin

  2. Hallo, Martin,

    mir geht es ähnlich wie Sabine
    und
    ich habe das deutliche Gefühl, dass Du damit genau die Menschen ansprichst, die Du innerlich ‘angezielt’ hast
    und
    ich habe das sichere Empfinden, dass Dich ein Zu-fall auf eine Verbindungsstraße setzt.

    Danke Dir für Deine Erlebnisschilderung! – das lässt mich gerade auch wieder in meinen Kern gehen.

    Einen wunder-vollen Tag Dir!

    Herzlich,
    Monika

  3. Mit meinen 26 finde ich den Buchtitel durchaus ansprechend. Und das Logo “brüllt” zu Recht: Es sieht rockig aus. Könnte schon sein, dass Jugendliche das Buch im Laden in die Hand nehmen würden. Allerdings, sobald die merken, dass es ein Selbsthilfebuch ist, schnell wieder fallen lassen – das ist doch uncool! Da könnte nur eins helfen: Dass einige Jugendliche es gerade bei einem Satz aufschlagen, in dem sie sich wiederfinden, und dadurch überzeugt werden. Nicht unwahrscheinlich, wie ich finde.
    Ich bin sicher, du findest noch einen passenden Verlag für dein Buch, Martin.

    • Hi Juliane,

      und genau hier liegt auch das Problem: Selbsthilfe ist uncoool.

      Und das finden nicht nur Jugendliche. Sondern auch viele Leute, die ich kenne. Das sind meistenteils Leute, die kultige Mode-Marken geil finden, die oft vorne sind, wenn es ums Internet geht, die im Zeitgeist mitmischen – und die einfach keinen Draht zu den meisten Selbsthilfe-Angeboten finden. Eben, weil es “uncool”, “spießig” etc. ist.

      Damit meine ich NICHT, dass etwas mit den gängigen Selbsthilfebüchern und Angeboten verkehrt wäre. Ganz im Gegenteil: Sie erreichen eine ganz bestimmte Schar von Menschen. Und die fühlen sich mit den gängigen Angeboten auch gut angesprochen und aufgehoben.

      Da ich von meinem Naturell eher auch ein zeitgeistiger Typ bin, habe ich mich immer gefragt: Warum gibt es nicht auch Angebote, die Unseresgleichen anspricht? Warum macht das denn keiner?

      Bis ich mich dann gefragt habe: Warum machst Du das denn nicht, Martin?

      Und genau darum geht es mir jetzt!!!

      Und Danke an Euch alle für Eure Kommentare.

      :-)

      Martin

  4. Hallo Martin,

    danke, dass Du uns immer wieder so erfrischend ehrlich an einem (sehr wichtigen) Part Deines Lebens teilhaben lässt! Es ist immer irgendwie alles zugleich: amüsant, erfrischend, nachdenklich stimmend, erschreckend, auflösend, aufbauend, inspirierend …
    Ich bin überzeugt, dass Du Deine Projekte bestens fertigstellen und vermarkten wirst! Mich (52 Jahre) spricht Dein Buchtitel schon deshalb an, eben weil er so anders ist als andere. Und ich bin sicher, dass er viele “neue” Menschen neugierig machen wird und Du damit Dein Ziel erreichst, eine andere Gruppe anzusprechen.
    Bleib Dir treu und Du wirst Glück und Erfolg ernten – denn Deine Saat ist vollkommen und Dein “Boden” gut vorbereitet ;)

    Liebevolle Grüße,

    Elke

  5. Ich kenne eine ganze Reihe Leute um die 30, für die Selbstcoaching ganz selbstverständlich ist. Die einen, weil sie interessiert daran sind sich und andere zu verstehen, sich zu entwickeln. Die anderen, weil sie von Berufs wegen zu Coachings “müssen” und festgestellt haben, dass das richtig harte Arbeit ist und sie oft danach einen Tag frei nehmen, um alles wirken lassen zu können.
    Und natürlich die, die ich mit meinen neuesten Erkenntnissen, Erfahrungen und Gelesenem vollquatsche und sich nicht dagegen wehren können ;)
    Bei mir ist reichlich Zielgruppe vorhanden. Und vielleicht waren die Selbsthilfebücher ja für viele uncool, weil sie eben uncool waren.

    Alles Beste, Inga

  6. Stephanie sagt:

    Martin,

    der Titel ist super! (Bin noch 33 J. )

    Also der is einfach Faust aufs Auge oder A…auf Eimer- wie man möchte :)

    Ich denke der Kurs wird große Klasse und wünschte ich könnte dabei sein, aber, ich will ehrlich sein, der Preis ist leider zu hoch für mich da ich zur Zeit noch Studentin bin und mein Nebenjob sich grad zu “verflüchtigen” scheint.

    Aber allen anderen und dir wünsche ich eine tolle, bereichernde Zeit – lasst es rocken Leute!!! :)

    Stephanie

  7. Hey, Ihr alle zusammmen,

    danke!!!!!!

    Martin

  8. Hallo Martin,

    es war faszinierend, Deine Gschichte zu lesen. Ja, es gehört viel Mut dazu, zum eigenen (Buch-)Konzept zu stehen, auch wenn es bedeutet, dass es erst einmal nicht stattfindet. So erging es mir diesen Sommer auch. Doch auch ich habe die innere Gewissheit, dass es im richtigen Zeitpunkt genau dort ankommt, wo es sein soll UND dann auch die passenden Menschen (Leserinnen und Leser) findet.

    Ich (Ende 50) finde den Titel klasse, auch wenn ich ihn selber nicht verwenden würde. Er ist genauso wie ich Dich immer wieder erlebe – in Deinen Blogbeiträgen, Deinen Mails und bei anderen Gelegenheiten. Einfach stimmig, passend und vor allem Du selbst.

    Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Dein Projekt genau die Menschen erreicht, die Du Dir wünschst. Und für “Mach das Beste aus 2011″ alles Gute und einen vollen Erfolg – für Dich und die Teilnehmenden (ich biete ein eigenes, etwas längeres Programm an, so dass es für mich nicht in Frage kommt)!

    Herzliche Grüße!
    Ulrike

  9. Hallo Martin,

    danke ,dass Du so offen Deine Gedanken teilst. Ich mache das in meinem Leben genauso. Durch Deinen Beitrag habe ich kapiert, dass ich ein Tagesseminar , das ich für den 1. 11.-SAllerheiligen, zum Thema ” Wie geht eigentlich Sterben ?” nicht anbieten werde, obwohl es mein “Baby” ist, dass ich schon seit Jahren verwirklichen wollte. Denn meine Tochter ist sehr krank geworden und wir sind zu vielen Ärzten unterwegs. Mit dieser Belastung hatte ich nicht gerechnet und sie droht mich zu überwältigen. Also werde ich jetzt nicht wieder wie so oft in meinem Leben “noch einen drauf packen” sondern einen Gang herunterschalten.
    Meine Liebe zu meiner Tochter rocken und auch zu mir und meinen Ressourcen::)) Bleib bloß bei dem Titel ! Genial ! Lieben Gruß Therese

    • Liebe Therese

      ich drücke Deiner Tochter beide Daumen für die Genesung.

      Und ich finde es ein Zeichen hoher Selbstliebe, wenn Du bei Dir bleibst, Deine Bedürfnisse berücksichtigst und Dir Zeit nimmst, was fürs Leben wirklich zählt.

      Liebe Grüße

      Martin

  10. Michael Mahder sagt:

    Hallo Martin,

    kannst Du mir vielleicht weiterhelfen?

    …denn wenn ich auf den Link für das Video vom Webinar klicke, bekomme ich folende Meldung:

    Die von Ihnen eingegebene Internetadresse http/www.coach-your-self…. konnte nicht gefunden werden. Wir haben für Sie folgende weiterführende Ergebnisse:…

    Übrigens finde ich es SUPER was Du alles anbietest und das Webbie war spitze.
    Übrigens kann ich das Webinar nur jeden weiterempfehlen.
    Was ich auch mache ;O)

    wäre schön wenn Du einen Tipp für mich und mein kleines Problem hättest.

    Bis zum nächsten Webinar

    Liebe Grüße

    Michael

    P.S. “Liebe ROCKT”

  11. Hallo Martin

    Ich bin 46 Jahre (aber irgendwie auch nicht..innerlich viel jünger) und finde sowohl das Logo wie auch den Titel gut.
    Weil sie anderst sind und auffallen
    Bei den üblichen Titeln schaut doch keiner mehr hin.
    Alles schon mal da gewesen.

    Bei mir steht grad Trennung bevor und mein Selbstwert ist mehr wie im Eimer.
    Danke für Deine tollen Beiträge, auch wenn ich noch nie bei einem Seminar war, lese ich Deine Newsletter und auf Deiner Webseite sehr gern.

    P.S. : Auch ich kann den Film nicht aufrufen.

    Liebe Grüsse
    Ricky

    • Hi Ricky

      Trennungen tun weh. Das kenn ich nur zu gut.

      Ich wünsch Dir, dass Du einen guten Weg findest, Deinen Selbstwert JETZT zu finden.

      Obwohl das falsch ist, wie ich das gerade formuliert habe. Eigentlich muss man den Selbstwert nicht finden. Aber man kann jetzt damit beginnen, ihn sich zu geben.

      Wie? In dem Du Dich genau jetzt anfängst zu schätzen. Vielleicht machst Du Dir Vorwürfe, dass Du etwas falsch gemacht hast. Dass Du Dich in der Beziehung nicht immer richtig veralten hast. Dass Du diese Trennung (noch) nicht aufhalten konntest. Und so weiter.

      Ich habe für mich herausgefunden, dass es für mich das Hilfreichste in solchen Phasen war, dass ich auf mich selbst zurückgeworfen wurde.

      Plötzlich war da keine Partnerin mehr, die mich aufpäppelte (oder runterzog). Ich war auf mich selbst gestellt. Und als ich dann einfach angefangen habe, mir selbst wieder zu folgen, kehrte meine alte Stärke zurück und ich bekam wieder gute Laune.

      Ein Tipp von mir (wenn Du magst): Nutze doch die Übung “Der liebevolle Blick”, um Dich mit all den Seiten zu versöhnen, die Du momentan scheiße an Dir findest (sorry für dieses Wort, aber man muss die Dinge ja mal beim Namen nennen).

      Die Seiten in Dir, denen Du vielleicht die Trennung zuschiebst, die “versagt” haben, die es – scheinbar – nicht wert sind, geliebt zu werden.

      Die Übung gibt es hier auf lau:
      http://www.coach-your-self.tv/InnereStimmeSchmankerl/tabid/718/Default.aspx

      Und ich glaube, sie ist enorm kraftvoll.

      ;-)

      Martin

      PS: Das mit dem Film bezog sich auf den Kurs “Mach das Beste aus 2011″.

    • Danke Martin

      Bin weiblich und mache mir keine Vorwürfe, da ich alles versucht hatte, als ich
      noch glaubte etwas retten zu können.

      Es ist sein Verhalten dass mich runterzieht. Er hat mich jahrelang hintenrum schlecht geredet, mit mir aber nie ein Wort über unsre Beziehung gesprochen. Zudem zieht er unsre Kinder auch schon jahrelang auf seine Seite indem er mich bei Ihnen schlecht macht. Ich wusste davon nichts, hab es erst jetzt erfahren..sowie vieles andere auch (und damit meine ich jetzt nicht dass er Affairen hatte sondern daß er mich 21 Jahre lang angelogen hat in jeder Hinsicht…puuuhhh)

      Ich fühl mich wie abgesägt.

      Sorry… viel off-topic, aber das tat jetzt mal gut.
      Den liebevollen Blick werde ich mal ausprobieren

      Liebe Grüsse
      Ricky

  12. mephistocat sagt:

    Danke, Martin!

    Der richtige Impuls zur richtigen Zeit. Ich lese diesen Artikel, nachdem ich ihn schon den ganzen Abend im Hintergrund geöffnet hatte und mich mit meinen Hausaufgaben für “Mach das Beste aus 2011″ beschäftigt habe. Und jetzt, wo ich den PC runterfahren will und noch kurz kontrolliere, was noch offen ist, was ungelesen weggeklickt werden kann und was noch gelesen werden möchte, stosse ich ganz zuletzt auf diesen Artikel.

    Lese, schmunzle, fühle, wie es in mir arbeitet. Und wie ich plötzlich ganz genau weiss, was mein Ziel ist, das so richtig rockt. Und warum es zwar in mir geschwelt (es ist einer meiner regelmässig notierten Tagträume), warum es sich bisher aber nicht “richtig” angefühlt hat.

    Und es ist wie immer – wenn ich nichts erzwingen will, sondern einfach “fliessen lasse”, dann fügt es sich plötzlich passend und absolut richtig anfühlend ineinander.

    Darum sage ich Euch beiden – Dir, Martin, und auch meinem Herzen -, schlicht und einfach: DANKE!

  13. Hallo Martin,
    kurzes Feedback: mein Sohn würde bei dem Titel denken, ein Rockstar berichtet über sein Liebesleben.
    Mir selber gefällt der Titel nicht so gut – bin aber trotzdem “hängengeblieben”. Sehr gut gefallen hat mir die ganze offene Schilderung der Geschichte. Ich finde es erstaunlich, daß sogar jemand der ständig “dran am Thema” ist, wieder richtig Mut braucht dem Bauch zu folgen. Der Vernunft zu folgen ist oft vordergründig bequemer, in Wirklichkeit aber schwerer, weil man irgendwann sich selbst verliert. Toll, daß du nicht nur dein Projekt zurückziehst sondern es abänderst und es passend machst. Das TUN ist halt doch das Wichtigste.
    Liebe Grüße
    Claudia

  14. Hallo Martin,
    eigentlich weiß es ja jede/r: Liebe ist das Größte. Aber warum ist nun Liebe so mächtig? Es gibt in der Sprache viele Beispiele dafür: z.B. eine berühmte Textzeile aus einer Oper: Liebe ist eine Himmelsmacht, Goehte: Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als eure Schulweisheit euch träumnen lässt. Und dazu gehört für mich auch die Erklärung, warum Liebe so mächtig ist. Liebe ist die höchst schwingende Frequenz/Energie auf dieser unserer Erde. Geh mal zu eine/r/m Heiler/in. Und Robert Beetz hält damit ja auch nicht hinter dem Berg in seinen Vorträgen. Stichwort: Baby. Warum geht einem das Herz auf, wenn man ein Baby sieht: Betz sagt Babies sind pure Liebe (als Frequenz gesehen)
    Es hat zwar eigentlich nichts mit Liebe direkt zu tun, aber ich kann nur jedem ans “Herz” legen sich mal den Vortrag “Wasser und Salz” von Peter Ferreira anzusehen. Das ist irre interesant.
    Und übrigens finde ich den Titel “Liebe rockt” sehr passend. Was wahr ist, ist einfach.
    Ganz liebe Grüße
    Patricia

  15. Rosemarie sagt:

    Hallo Martin,

    wieder ein Puzzleteilchen gefunden! In Deinem Blogbeitrag zu ‘Liebe rockt’!
    Heute eine Onlinekarte gezogen: Ich folge den Zeichen et voilá: lese ich in Deinem Bericht
    von dieser genialen Website designenlassen.de!
    Ich bin beglückt!!
    DANKE!!!

    PS: Liebe rockt – go4it!

    ggf. gibst du es im Eigenverlag heraus als book on demand oder ebook, dann bist Du losgelöst, einen Verlag zu gewinnen, der das “KreativGespenst” namens ZeitGeist nicht scheut.

  16. Schöner Artikel. Und das mit dem Buch wird noch was da bin ich sicher. Alfred :-)

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