Roh und ungeschnitten: Eine Frau entdeckt live ihre Berufung

14 Beiträge

Dies ist wieder so eine von diesen Geschichten.

Nächste Woche bringe ich zum letzten Mal in diesem Jahr den Kurs “Finde Deine innere Stimme” an den Start.

Und wie es der Zufall es so wollte, meldete sich gestern eine Frau bei mir, die seit Jahren ihre berufliche Heimat suchte – und nicht finden konnte.

Ob ich ihr helfen könne?

Wir verabredeten für heute Morgen um 8.30 Uhr einen Termin, entschieden uns aber für eine Soundprobe gestern nachmittag.

Sie meldete sich dann gegen halb vier. Und weiß der Henker warum, fragte ich sie, ob wir nicht direkt durchstarten wollte. Ich hatte Zeit. Und sie auch.

Also legten wir los.

Heraus kam eine Session, die sie so ist, wie Coaching halt läuft. Intensiv, lustig, bewegend, nicht immer gerade aus und doch auf den Punkt.

Bis auf ein übles Skype-Rauschgeräusch, das ich nachträglich mit einem Filter zu dämmen versucht habe, ist die Session deswegen roh und ungeschnitten.

Vierzig Minuten, die zur Sache gehen. Und zeigen, was ich so, so, so unglaublich wichtig finde: Du und ich, wir alle, haben die richtigen Antworten in uns.

Sie kommen von einer Quelle, die nicht in irgendwelchen abstrusen Tiefen zu finden ist – sondern die genau jetzt angesprochen werden kann. In diesem Augenblick, da Du das hier liest. Weil sie darauf wartet, gehört zu werden.

Und noch etwas: Nimm Dir was zu schreiben. Die Gefahr besteht, dass Dich Silvias Session inspiriert. Dich in Kontakt bringt mit Deiner eigenen inneren Stimme. Warum diese Impulse nicht festhalten? Und für den eigenen Lebensplan verwenden?

Audio MP3

(Download)


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  1. Danke, lieber Martin für dieses Miterleben. Und danke auch Dir,liebe Silvia, dass Du Dich mit der Veröffentlichung Eures Gesprächs einverstanden erklärt hast. Es hilft den Zuhörern sicherlich auch einen guten Zugang zur inneren Stimme herzustellen bzw. ihn zu vertiefen und zu festigen. Auch meine innere Stimme hat Ehrfurcht und Dankbarkeit Martin gegenüber geäußert ;) Ich wünsche Silvia gutes Vorankommen auf ihrem Weg ins Glücklichsein und Martin weiterhin so interessante Erfolge. Ein herzliches “Namasté” an Euch beide von
    Elke

    • Hi Elke,

      ich war ehrlich gesagt bei der “Ehrfurchtsgeschichte” verdaddert und bin es immer noch. (Nicht, dass ich kein Ego hätte, dass stolz ist und sich dabei die Hände reiben würde.)

      Aber Im Grunde genommen ist doch dieser Prozess mit der Kontaktaufnahme so simpel, dass ihn selbst ein Kind durchführen kann. No big deal, wie die Amis sagen.

      Warum also Ehrfurcht?

      Vor was denn genau?
      :-D

      Martin

    • Lieber Martin,
      ich weiß, Ehrfurcht ist ein großes und heute eher ungebräuchliches Wort. Aber vor einem Menschen, der selber viel erlebt und gelernt hat und bereit ist, dieses Wissen und seine eigenen Ehrfahrungen in einer so leichten, freudigen und absolut authentischen Weise anderen zu vermitteln beeindruckt mich so sehr, dass mir nur dieser Begriff passend erschien. Es gibt ja inzwischen wirklich viele Menschen, die sich auf ähnlichem Gebiet “tummeln” – mich selbst eingeschlossen ;) . Die Art und Weise, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und mit ihnen zu arbeiten ist jedoch sehr unterschiedlich. In meinen Augen hast Du eine ganz besondere Gabe, innerhalb kürzester Zeit einen Zugang zu der inneren Stimme Deiner Klienten zu öffnen. Und durch die Veröffentlichung der Gespräche berührst Du viele Zuhörer ebenfalls so intensiv, dass auch ihnen die innere Stimme wahrnehmbar wird – wenn auch nicht immer. Du verbreitest Liebe, Licht und Klarheit mit einer Leichtigkeit, die glücklich macht, wenn man sich auf sie einlässt. Deshalb hast Du meine Hochachtung – und die ist so groß, dass ich zu dem Wort “Ehrfurcht” griff. Es ist eben das Wort, welches spontan in mir aufkam…
      Alles Liebe,
      Elke

  2. Mein Vorschlag um den Kontakt zur der “inneren Stimme ” zu vertiefen.
    Verabrede dich mit deiner inneren Stimme..einmal täglich…so als hättest du ein Date mit einem guten Freund. Der Verstand ist natürlich herzlich eingeladen zu diesem Gespräch. Nimm dir Zeit für dieses “Gespräch” in einer für dich angemehmen Atmosphäre.

    Es ist sehr wichtig eine solche “Gesprächsrunde” regelmässig in deinen Tagesablauf zu intregieren. Auch deshalb um von deiner inneren Stimme und von deinem Verstand ein regelmässiges Feedback zu bekommen.

    Freue mich auf weitere spannende Eindrücke.

    Liebe Grüße und alles Gute

  3. Irena Bressel sagt:

    Danke,lieber Martin für diesen tollen Beitrag und Dir liebe Silvia dafür das wir an Eurem Gespräch zu “viert”;-) teilnehmen dürfen, Danke.
    Wunderbar, sehr ehrlich, erfrischend, hat mich inspiriert;-)
    das wünsche ich mir auch ;-) )

    Von hier aus die besten Wünsche fürs Training, liebe Grüsse an Dich Silvia und Deine “zwei treuen Begleiter”;-)

    Lieber Martin, diesen Artikel “Roh und ungeschnitten” finde ich fantastisch;-) Es hat einiges bei mir berührt und Silvias ehrliche und sympatische Antworten von Herz und Verstand haben mein Herz erfreut;-))Herzlichen Dank dafür;-))

    Bei mir gibt es kein eindeutiges Gefühl bei der Frage: Jemand den Du liebst” ich denke an einige Namen in dem Moment und sehe auch ihre Gesichter und auch wenn ich Sie sehr liebe spüre ich keine Leichtigkeit, eher die Tränendrüse… und einen dicken Hals?
    Ich kenne das Gefühl der Liebe, kann sie nicht mehr so spüren…
    Bei den weiteren Fragen kein eindeutiges ja oder nein… Mein Verstand ist in Form vieler Gedanken präsent und macht mich fix und foxi…

    Herzliche Grüsse an euch beide
    Irena

  4. Irena Bressel sagt:

    Lieber Martin,

    angenehm, heiter, ohne Zwang, sehr ehrlich. Insgesamt ein angenehmes Körpergefühl, genauer im Bauch und Kopf… :)

    Irena

  5. Irena Bressel sagt:

    Jetzt nicht mehr leider :-( , leicht gar nicht!!
    Ich versuche es mit dem Beitrag noch mal…
    ;-)

    Irena

  6. Hallo Elke, Martin, Joe und Irena,
    vielen Dank für die lieben Wort und eure Resonanz! Ich bin ganz überrascht darüber, freudig natürlich :)
    Das mit der Ehrfurcht werd ich für dich Martin gerne noch einmal versuchen zu erläutern.
    Für dich ist es “simpel” und “no big deal”. Dennoch verfügte ich mein ganzes Leben lang nicht über das Wissen, diese Verbindung zu haben. Sie wurde wohl durch “gesellschaftliche Bürden” unnatürlich getrennt.
    Du hast es dir zur Aufgabe gemacht Menschen zu diesem Wissen zurückzuführen und es macht dir auch noch Freude.
    Also Ehrfurcht davor, dass du den Mut und den Willen hattest deinem inneren Ruf zu folgen, und somit anderen Menschen diese Erkenntnis zu vermitteln.
    Damit hast du mir etwas sehr, sehr wertvolles gegeben.
    Das Vertrauen in mein Inneres und da war sogar das platt, als ich da auf einmal angeklopft habe ;)

    Ich freu mich auf das was kommt, denn mit jeder Sekunde komm ich meinem Ziel näher!

    Merci und sonnige Grüße an alle hier :D
    Silvia

    • Hey Silvia,

      danke.

      Ich weiß jetzt auch, warum ich mit dem Begriff “Ehrfurcht” nichts anfangen konnte: Ich habe das alles durch Erfahrungen gelernt. Einige davon waren klasse. Andere verwirrend, manchmal auch schmerzlich oder peinlich. ;-) Ein paar Mal habe ich mich dabei ganz schön verrannt. Bin von meinem eigenen Weg abgewichen, was eher unlustig war.

      Als ich begriffen habe, dass “unglücklich fühlen” und “nicht mit sich selbst in Kontakt sein” zusammengehören, habe ich den Blödsinn gelassen.

      Es war wohl weniger Mut als vielmehr die Einsicht: So geht es nicht.

      Heute integriere ich mein Inneres immer mehr in mein gesamtes Leben. Aber mit dieser Reise, diesem Abenteuer bin ich noch nicht zu Ende. Ich bin also kein Guru. Sondern ein Entdeckender wie alle anderen hier auch.

      Dein Kommentar, Silvia, hat mich aber heute an etwas erinnert: Dahin zu kommen, wo ich jetzt bin, hat mich Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte gekostet. Was mir heute leicht und einfach erscheint, war für mich früher schwer und kompliziert. Das hatte ich vergessen.

      Danke fürs Anstupsen! ;-)

      Martin

  7. :) gern geschehen.

  8. Einen lieben Gruß an alle.

    Das mit der “Ehrfurcht” habe ich verstanden. Im Deutschen gibt es leider kein anderes passenderes Wort dafür. Immer wenn ich jemanden mit einer Coachingtechnik geholfen habe, habe ich so empfunden. Ich will es mal mit anderen Worten erklären: “Für mich ist es jedesmal ein grenzenloses Wunder; so schön, dass es alles übertrifft und ich fühle eine große Dankbarkeit das erleben zu dürfen.” so in etwa… schwer zu beschreiben… so ein “wow, das haut mich jetzt um” Gefühl.

    Also, ich kenne dieses Gefühl auch von der “Coach-Seite”.

    Vielleicht kann jemand mal ein anderes Wort dafür erfinden. (ohne “Furcht”)

    Herzliche Grüße

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