Liebe rockt: Wie ich Mike Dooley gewonnen habe
Auch wenn in den letzten Wochen nach außen hin Funkstille herrschte, so war ich doch: fleißig.
Unter anderem habe ich Mike Dooley für den Film “Liebe rockt” gewonnen.
Mike Dooley ist in der Lebenshilfe-Szene keineswegs ein Unbekannter. Tatsächlich gehört er zu der Speerspitze der Coaches und Trainer, die sich in der MIlllionenbestseller DVD “The Secret” die Ehre gegeben haben. Und ich finde, er ist einer der richtig Guten. Seine tägtiche E-Mail Serie “Nachrichten vom Universum” gehört zum Besten, was ich an Newslettern empfange. Wer des Englischen mächtig ist, sollte sich flugs einschreiben. Es kostet nichts und lohnt sich meiner bescheidenen Meinung nach ungemein.
Aber zurück zu meinem Webfilm-Projekt “Liebe rockt” und zurück zu der Frage; Wie ich es als normaler, handelsüblicher Webseitenbetreiber geschafft habe, jemanden wie Mike (oder Eckhart von Hischhausen oder Neale Donald Walsch oder Prof. Dr. Hüther) vor die Kamera zu holen. Schließlich komme ich weder von ARD, ZDF oder RTL, noch vom Stern, Spiegel oder überhaupt irgendeinem anderen, sonderlich namhaften Mediengedöns.
Allerdings will ich warnend vorausschicken, dass meine Erläuterungen jeden Verehrer logischer Erklärungen trübsinnig stimmen werden. Denn das “Erfolgsrezept” lässt sich mit Verstandeslogik eher nicht erklären.
Aber genug des Vorgeplänkels: Alles begann damit, dass ich irgendwie per Zufall erfuhr, dass Mike nach Deutschland kommt. Großartig. Den wollte ich schon immer sehen. Und während ich noch die Termine im Netz recherchierte, durchzuckte es mich: Wäre es nicht noch großartiger, Mike für den Film zu interviewen?
Und damit habe ich schon die erste Komponente meiner “Erfolgsformel” erläutert…
Das Durchzucken.
Ich habe jeden Tag einen Haufen Ideen. Einige taugen was, viele aber eher nicht. Es sind ja “nur” Ideen. Roh. Grob. Manche etwas großspurig. Einige schmächtig auf der Brust. Und viele einfach nicht zu Ende gedacht.
Aber wenn dieses Zucken in mir auftaucht, werde ich aufmerksam. Es bedeutet zwar nicht, dass die Idee sich in jedem Fall realisieren lässt. Aber es ist ein erstes Zeichen, dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen.
Ein Ziel in meinem Film “Liebe rockt” ist nämlich, höchst unterschiedliche Leute zu gewinnen. Ich liebe die Vielfalt der Meinungen, ob es sich um die sachlichen Stellungnahmen eines Wissenschaftlers wie Prof. Dr. Hüther handelt (mit dem ebenfalls ein Interview im Kasten ist), um die philosophischen Betrachtungen eines Hardcore Zen-Meisters (mehr dazu in Kürze) oder um die politische Perspektive eines deutschen Trendforschers handelt.
Je reicher die Sichtweisen, desto mehr gibt es zu begreifen, finde ich. Auch und gerade bei einem Thema wie: Liebe.
Aber ich schweife ab.
Zurück zu Mike Dooley.
Nachdem ich klar hatte, dass er nach Frankfurt kommen würde, buchte ich das Seminar. Ich wollte ihn unbedingt persönlich erleben. So oder so.
Aber wie ihn nun für ein Interview gewinnen?
Leute wie Mike Dooley, Vera F. Birkenbihl oder auch Neale Donald Walsch sind “busy”: Ihre Terminkalender sind voll, und sie schotten sich oft durch einen Wall von Mitarbeitern ab. Mal gerade so anfragen, ist meist nicht.
Aber darauf zu vertrauen, dass sich vielleicht etwas während des Seminars ergibt, war mir auch nichts.
Was also tun?
Wie immer, tat ich genau das, was sich bisher in solchen Situationen immer wieder bewährt hat: Nämlich nichts.
Wenn ich nicht weiter weiß, verlasse ich mich darauf, dass mir irgendwie schon die richtige Antwort begegnen wird. Und wenn nicht, ok — dann eben nicht.
Also legte ich das Thema ad acta und harrte der Dinge, die da kommen würden.
Zwei Tage später wachte ich tatsächlich morgens mit einer Idee auf: Könnte ich Mike nicht über seine Facebook Seite kontaktieren?
Und auch diese Idee war begleitet von diesem Gefühl. Dieser Ahnung. Der Intuition, die spürbar und präsent ist – und die sich doch allen Worten entzieht. Eine schlichte Gewissheit, dass da was gehen könnte.
Und das ist das einzige, was mich an diesem Artikel etwas narrisch macht. Ich würde es Dir gerne näher erklären, beschreiben, begründen können. Aber damit kann ich einfach nicht aufwarten. “Es” ist einfach da, und ich weiß nicht warum.
Weiter im Text: Ich setzte also einfach folgende Meldung bei ihm auf Facebook ab.
Und kaum hatte ich die Nachricht abgeschickt, schoss es mir durch den Kopf: Mach einen Screenshot.
Warum?
Keine Ahnung.
Aber getan habe ich es trotzdem, wie Du oben siehst (wenn Du das Bild anklickst, siehst Du übrigens die komplette Bildschirmabbildung).
Und dann wurde ich etwas unsicher: Was wenn Mike seine Facebook-Seite doch nicht liest?
Ja, genau: Ich verlass mich gerne auf meine Intutionen. Aber ich bin halt auch Kopfmensch. Also schrieb ich seinem Büro im Florida zur Sicherheit auch noch eine Mail.
Im Laufe des Tages dachte ich immer wieder an das Interview und spürte nach wie vor die Gewissheit, dass da was gehen könnte.
Am Nachmittag erhielt ich eine Antwort von Mikes Büro: Ob ich kurz ein paar Infos zu meiner Site schreiben könnte (Zielgruppe, Reichweite etc.)?
Und während ich noch die Zusammenstellung verfasste, schlug eine weitere Nachricht in meinem Postkasten auf:
Ich schrieb dem Büro von Michaels Reaktion, und damit war das Interview eingestielt.
War das reiner Zufall?
Keine Ahnung.
Oder doch Bestimmung?
Auch keine Ahnung.
Auf jeden Fall hat es funktioniert.
Und so funktioniert es so gut wie immer.
Ob Neale Donald Walsch, von Hirschhausen oder auch Prof. Dr. Hüther: Zunächst taucht auf dem Horizont die Idee auf, das da “was” geht.
Aber das reicht noch nicht.
Als nächstes muss eine klare innerliche Entscheidung kommen: Das mach ich jetzt.
Und diese Entscheidung muss sich in Form einer konkreten Handlung manifestieren. In diesem Fall: Das Seminar buchen und ihn per Facebook kontaktieren. Wenn ich nicht die ersten Schritte mache, habe ich eben doch keine Entscheidung getroffen, sondern spiele höchstens mit einer Idee.
Und ich glaube, dass diese Entscheidung den Unterschied macht. In meinen Coachings und Trainings begegne ich immer wieder Leuten, die eine Idee haben, die sie ankickt – aber dann setzt der Verstand ein, hinterfragt das Ganze, und ehe man es sich versieht, ist der zarte Einfall schon geschrotet. Am Ende bleibt: Ein zerplatzter Traum.
Ich weiß, wovon ich da rede, denn das kenne ich selbst zur Genüge. Früher hat man mich gerne mal als den “Typen mit den guten Ideen” klassifiziert. Aber nicht als Macher.
Was ich damals nicht wusste: Damit eine Idee gedeihen kann, braucht sie Taten.
Erste Schritte.
Etwas Handfestes.
Und diese ersten Schritte müssen nicht perfekt sein.
Sie müssen noch nicht mal richtig sein.
Es ist sogar in Ordnung, wenn sie falsch sind.
–
Ja, richtig gelesen.
Es ist ok, wenn Du etwas Falsches machst. Hauptsache Du bewegst Dich.
Denn das habe ich dann im Seminar mit Mike Dooley gelernt. Ich vergleiche ja die innere Stimme, die Intuition, das Bauchgefühl, oder wie immer Du das nennen magst, mit einem Navigationssystem. Etwas, dem man ein Ziel vorgibt und das einem den Weg weisen kann.
Mike Dooley griff interessanterweise die gleiche Metapher auf, interpretierte sie aber anders. Er sagte: Ein Navigationssystem funktioniert nicht, wenn Du auf einem Halteplatz parkst. Du musst losfahren, damit es aktiv wird.
Solange Du still stehst, hilft es Dir auch nichts, Dein Ziel jeden Tag zu visualisieren oder Affirmationen herunterzubeten. Du musst Dich in Bewegung setzen. Selbst wenn Du erstmal in die falsche Richtung fährst: Das Navi kann Dir dann wenigstens mitteilen, wohin Du Dich stattdessen wenden sollst.
Natürlich reichen eine Idee und erste Schritte nicht aus, dass alles, was ich mir wünsche, immer und sofort gelingt.
Aber was wäre gewesen, wenn ich gedacht hätte: “Ach, ja, Mike Dooley, schön wäre es….”? Und ich dann nichts getan hätte?
Genau.
Nix.
Aber einfach loslegen und etwas tun: funktioniert häufiger, als man meinen möchte.
Und nun meine Frage an Dich: Welche Idee zuckt Dich gerade an?
Und: Was wirst Du dafür tun?
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Hi Martin,
ich gratuliere Dir zum Interview mit Mike Dooley. Ich bin fest davon überzeugt, dass wer gibt auch etwas zurück bekommt. Vielleicht ist genau dieses Interview mit Mike Dooley ein Dankeschön für Deine Bemühungen und Deinen Einsatz hier auf dieser Seite.
Alles Liebe,
Nathanael
Hallo Martin,
ich bin positiv überrascht. Es bestätigt sich einfach immer wieder, dass zuerst vermeintlich Unmögliches, dann doch sehr wohl Möglich ist. Deine bildliche Vorstellung hast du ins Universum losgeschickt, deine Anfragen im Facebook war dein Handeln und das Ergebnis war einfach gigantisch. Superklasse.
LG Sigrid
hallo martin,
ich hab dich schon vermisst …
lg aus wien
susanne
Hallo Martin,
passend zu Deinem Beitrag habe ich heute im 3M-Blog einen interessanten Beitrag gelesen mit dem provokativen Titel:
Was ist eine Idee wert – rein gar nichts
http://www.die-erfinder.com/kreativitat/was-ist-eine-idee-wert-rein-gar-nichts
Viele Grüsse
Stine
Hi Martin,
Deine Newsletter gehören zu den wenigen, die ich nicht einfach wegklicke. Im Gegenteil: ich lese fast jeden und das auch noch gerne.
Der heutige bietet wieder einmal einen echten Mehrwert, da er mit praktischen Tipps (die tatsächlich funktionieren) nur so gespickt ist.
Dafür ein ganz herzliches Dankeschön!
Weiterhin viel Spaß und Erfolg wünscht
Stefan
Klasse Eingebung und Umsetzung von dir Martin. Je öfter wir unsere Komforzonen verlassen um so besser geht es mit unseren Zielen voran.
Bin auf weitere Entwicklungen sehr gespannt.
Gruß
Bernd
Danke Martin,
es freut mich immer wieder solche Artikel zu lesen. Klar auf den Punkt gebracht, untermauert und so bebildert, dass man einfach mitgehen muss. So verstehe ich es am besten und kann die Dinge dann ebenfalls so umsetzen. Sehr schön.
der Andy
Ja, ich finde die Notes of the Universe auch jeden Tag in meiner mailbox und bin immer wieder überrascht, weil sie immer so frisch und liebevoll sind. ZB neulich:
“I hope you know how important you are, Anne, in contributing to the “all things are exactly as they should be” concept, on this very day.
Because without you, they wouldn’t be.
Big hug,
The Universe
–reklame — reklame —
PS: Not even a little, Anne. Same for tomorrow.
Manchmal bekomme ich eine ganz andere Sicht auf die Welt, immer wird mir versichert, dass ich ganz toll bin und dass alles gut ist, so wie es ist. Jedes Mal fühle ich mich nach dem Lesen besser als vorher und möchte diesen Newsletter nicht mehr missen.
Hallo Martin,
ja wie geil ist das denn? Gratulation! Ich hab mich übrigens total wieder gefunden in dem (sinngemäß)…. ‘ich weiß nicht weiter also mache ich erst mal nichts und vertraue darauf dass die Eingebung kommt.’ Und wenn ich wirklich mal den Mut habe drauf zu vertrauen dass diese auch kommt, dann passiert auch was. Logisch nicht erklärbar, aber Fakt. Leider lasse ich mich noch zu oft beirren von der so genannten Logik, oder anderen Menschen, deren Horizont zu begrenzt ist, um die Dinge jenseits des logisch erklärbaren anzunehmen. LG Andrea
Hallo Martin,
der Vergleich mit dem Navi ist wirklich klasse. Vielen Dank. Ich habe festgestellt, dass wenn man sich in Aktion begibt, auch keine Zeit mehr bleibt für Zweifel und Bedenken. Das beruhigt die Nerven.
Alles Liebe
Renate
Hallo Martin,
so wie ich das interpretiere ist es auch hilfreich, dass man gelassen bleibt und nicht “verkrampft” – ich interpretiere das so, weil es bei mir momentan so ist, wenn ich etwas unbedingt will und ich dabei so verbissen bin, klappt es nicht, wenn ich aber voller Zuversicht an meine Ziele herangehe und dabei locker bleibe und nicht verkrampfe, dann klappt (meistens) alles wie von Zauberhand. Ansonsten steht man sich einfach selbst im Weg…
Ciao, Purzel
Ja so ist es lieber Martin,
du sprichst mir aus meinem Herzen, denn das ist auch meine Berufung, denn L(i)EBEN ist TUN!
Danke für die schöne Zusammenfassung deines ErLEBENs – sie bestätigt mich in meinem TUN.
ALLES Liebe, Franz Josef