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	<title>coach-your-self.tv</title>
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	<description>Coach Dich Selbst</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 May 2012 14:16:36 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Gibt es sowas wie &#8220;Wunder&#8221;?</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/05/10/coach-your-self/gibt-es-sowas-wie-wunder/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=gibt-es-sowas-wie-wunder</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 14:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Kickstarter (Ziele, die rocken)]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer coach-your-self.tv kennt, weiß, das ich kein Eso-Typ bin. Dazu bin ich viel zu sehr Kopfmensch. Aber in meinen Seminaren begegnen mir immer wieder Stories, bei denen ich denke: Das gibt&#8217;s doch nicht. Und eine ziemlich unglaubliche Geschichte will ich Dir hier in einem persönlichen Interview mit einem Teilnehmer meiner Kickstarter-Seminare vorstellen. Niels Ziel: Binnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer coach-your-self.tv kennt, weiß, das ich kein Eso-Typ bin.</p>
<p>Dazu bin ich viel zu sehr Kopfmensch. </p>
<p>Aber in meinen Seminaren begegnen mir immer wieder Stories, bei denen ich denke: Das gibt&#8217;s doch nicht. </p>
<p>Und eine ziemlich unglaubliche Geschichte will ich Dir hier in einem persönlichen Interview mit einem Teilnehmer meiner Kickstarter-Seminare vorstellen.</p>
<p>Niels Ziel: Binnen weniger Monate ein richtig große Summe Geld an den Start bringen, um eine Finanzamtforderung bedienen zu können.</p>
<p>Wie das funktionierte, erfährst Du in diesem Interview (und es gibt wieder einen <a href="http://www.coach-your-self.tv/Startseite/DasKickstarterSeminar/tabid/848/Default.aspx">Download-Link zu einem kostenlosen Selbstcoaching-Prozess</a>):</p>
<p><iframe width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/zOuFticLKZI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Was mich an der Story fasziniert: Das Timing, wie das Geld kam. Und dass es auf einem Weg kam, der dafür sorgte, dass Niels weiter sein eigenes Ding verfolgt.</p>
<p>Wenn Du wissen willst, wie und vor allem mit welchem Selbstcoachingprozess ich Niels unterstützt habe, wirst Du hier fündig (<a href="http://www.coach-your-self.tv/Startseite/DasKickstarterSeminar/tabid/848/Default.aspx">kostenloser Download</a>).</p>
<p>So, und nun Du: Was hältst Du von der Story? Zufall? Blödsinn? Fügung? </p>
<p>Und: Hast Du sowas auch schon mal erlebt?</p>
<p>Bin schon ganz neugierig&#8230;</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2012%2F05%2F10%2Fcoach-your-self%2Fgibt-es-sowas-wie-wunder%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=250&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Danke! Es reicht! Ich bin satt!</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/05/07/coach-your-self/danke-es-reicht-ich-bin-satt/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=danke-es-reicht-ich-bin-satt</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/05/07/coach-your-self/danke-es-reicht-ich-bin-satt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 May 2012 13:58:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Kramer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schlank sein kommt von Innen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=2198</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Artikel stammt von der coach-your-self.tv Trainerin Krain Kramer (Schlank sein kommt von Innen, nächster Start am 22.06.2012) Kennst du dieses Gefühl? Kannst du das von dir auch sagen? Was passiert eigentlich bevor wir dieses „Danke! Satt!“-Gefühl wahrnehmen können? Wann ist man denn nun satt? Wenn der Magen zum Platzen voll ist oder schon vorher? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.coach-your-self.tv/Portals/0/gewicht/karin.jpg" alt="" width="238" height="248" /><span style="color: #999999">Dieser Artikel stammt von der coach-your-self.tv Trainerin Krain Kramer (<a href="http://bit.ly/schlankseinvoninnen">Schlank sein kommt von Innen</a>, nächster Start am 22.06.2012)</span></p>
<p>Kennst du dieses Gefühl? Kannst du das von dir auch sagen?</p>
<p>Was passiert eigentlich bevor wir dieses „Danke! Satt!“-Gefühl wahrnehmen können?</p>
<p>Wann ist man denn nun satt? Wenn der Magen zum Platzen voll ist oder schon vorher?</p>
<p>Haben bestimmte Lebens- und Nahrungsmittel damit etwas zu tun, dass wir mal schneller, mal langsamer satt werden?</p>
<p>Warum haben wir an manchen Tagen das Gefühl ewig weiter essen zu können?</p>
<p>Gibt es vielleicht noch andere Gründe, die unser „Danke! Satt!“-Gefühl beeinflussen können?</p>
<p><span id="more-2198"></span></p>
<p>Ist es tatsächlich möglich, dass uns ein Mangel an Nähe, an Anerkennung, Wertschätzung und vor allem an Liebe nicht satt werden lässt? Obwohl wir ausreichend essen, „hungern“ wir noch nach irgend etwas? Versuchen wir dann nicht oft diese „leere Mitte“ irgend wie zu stopfen? Und weil´s so einfach geht meist mit Süßem?</p>
<p>Ganz schön viele Fragen!</p>
<p>Ein paar lassen sich durch Fakten leicht beantworten, das erledige ich sofort für dich. Die anderen Fragen erfordern ein ganz bewusstes Nachspüren, um Antworten zu bekommen, die übrigens meist sehr individuell ausfallen. Dazu gibt’s ab 15.6.2012 die Anleitung.</p>
<p>Also, hier die Fakten:</p>
<p>Der Magen ist eine Art Hautsack, ein aus Muskelgewebe bestehendes Hohlorgan und das Fassungsvermögen ist individuell unterschiedlich. Je nach Größe des Magens tritt nun früher oder später ein Sättigungsgefühl auf. Auf jeden Fall aber spätestens dann, wenn durch einen sogenannten Dehnreiz, ausgelöst durch die zugeführte Nahrungsmenge, ein Signal ans Gehirn gesendet wird, dass der Magen voll ist. Zwischen dem Auslösen des Dehnreizes und dem Ankommen des entsprechenden Signals im Gehirn kann es bis zu 20 Minuten dauern!</p>
<p>Aus eigener Erfahrung weißt du jetzt bestimmt, dass ein komplettes Mittagessen innerhalb von 5 bis 10 Minuten verdrückt werden kann. Könnte man mal drüber nachdenken&#8230;</p>
<p>Um nun besser erklären zu können, ob es Lebens- und Nahrungsmittel gibt, die uns schneller satt machen als andere, möchte ich das Bild einer Plastiktüte zeichnen und eine Frage dazu stellen: „Wann ist eine Plastiktüte voller: Wenn ich sie bis zum Rand mit Broccoli fülle oder wenn ich sie bis zum Rand mit Pudding befülle?“</p>
<p>Hm. Voll ist voll.</p>
<p>Was es allerdings gibt, sind Lebens- und Nahrungsmittel, die uns länger satt <em>halten</em>, als andere. Zwischen <em>„satt machen“</em> und <em>„satt halten“</em> liegt jedoch ein wesentlicher Unterschied.</p>
<p>Je komplexer die Kohlenhydrat- und Eiweiß-Bausteine sind, umso länger halten sie uns satt. Vollkornbrot hält länger satt als Weißbrot.</p>
<p>Es ist der Kopf, die darin herumschwirrenden Glaubenssätze, die sagen, dass man von Salat und Gemüse nicht satt wird. Aber dazu nächste Woche mehr&#8230;</p>
<p>Heute hab ich eine kleine Übung für dich, die dir helfen kann, dein „Danke! Satt!“-Gefühl zu ergründen. Die erzähl ich jetzt auch aus dem Nähkästchen, sie ist nämlich eine von 4 Gewohnheiten aus dem „Schlank-sein-kommt-von-Innen“-Konzept und funktioniert folgender Maßen:</p>
<p><strong>„Augen schließen – Zählen“</strong></p>
<ul>
<li>Wenn du das 1. Drittel deines Tellers bei einer Mahlzeit genossen hast, leg dein Besteck zur Seite und schließ die Augen.</li>
<li>Atme tief ein und aus und beginne ganz langsam zu zählen. Und zwar von „40“ runter bis „20“.</li>
<li>Konzentriere dann auf dein Gefühl im Magen. Wie fühlt er sich an? Noch leer oder schon etwas gefüllt? Sobald du entschieden hast wie er sich anfühlt, kannst du deine Mahlzeit weiter genießen.</li>
<li>Nach dem 2. Drittel lege dein Besteck wieder weg und wiederholen den Atem- und Zählvorgang. Jetzt könnte es passieren, dass du in deinem Magen schon gut spürbar ein leichtes, noch angenehmes Druckgefühl wahrnehmen kannst.</li>
<li>Und dem Gefühl entsprechend entscheidest du jetzt eigenverantwortlich, ob du weiter essen möchtest, oder ob du das schon spürbare „DANKE! SATT!“-Signal als positive Reaktion deines Körpers annehmen kann und deine Mahlzeit beendest. Dein Körper signalisiert dir mit diesem Gefühl, dass er alles hat, was er braucht und nicht „mehr“ benötigt!</li>
</ul>
<p>Probier´s aus und schau was passiert&#8230;</p>
<p>Und noch ein Tipp für generelle Schnell-Esser: Leg nach JEDEM Bissen dein Besteck weg. Das verschafft dem Magen Sende-Zeit! Ab dem 15.6. gibt’s noch mehr Tipps.</p>
<p>Ich wünsch dir noch eine genussvolle Woche!</p>
<p>Deine Karin</p>
<p>(Weitere Infos zum Kurs &#8220;<a href="http://bit.ly/schlankseinvoninnen">Schlank sein kommt von Innen</a>&#8221; findest Du hier&#8230;)</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2012%2F05%2F07%2Fcoach-your-self%2Fdanke-es-reicht-ich-bin-satt%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=250&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tach! Da bin ich wieder&#8230;</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/05/07/frisches/tach-da-bin-ich-wieder/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=tach-da-bin-ich-wieder</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 13:08:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich gehört sich das ja nicht. Einfach mal eine zeitlang zu schweigen. Aber der Start von Quest 2.0 hat mich im schönsten Sinne des Wortes umgehauen. Seit unserem Start vor zweieinhalb Wochen sind über 1180 Beiträge im Forum des Online-Kurses veröffentlicht worden! Da ist einfach mal so eine eigene Community entstanden. Vital. Quicklebendig. Und sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich gehört sich das ja nicht.</p>
<p>Einfach mal eine zeitlang zu schweigen.</p>
<p>Aber der <a href="http://www.coach-your-self.tv/Forum/tabid/880/Default.aspx">Start von Quest 2.0</a> hat mich im schönsten Sinne des Wortes umgehauen.</p>
<p>Seit unserem Start vor zweieinhalb Wochen sind über 1180 Beiträge im Forum des Online-Kurses veröffentlicht worden!</p>
<p>Da ist einfach mal so eine eigene Community entstanden.</p>
<p>Vital. Quicklebendig. Und sehr austauschfreudig.</p>
<p>Aber nun bin ich wieder zurück!</p>
<p>Und ab diese Woche gibt es wieder Blogbeiträge und zwei spannende Kursangebote für alle, die in diesem Sommer so richtig rocken wollen.</p>
<p>Stay tuned!</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2012%2F05%2F07%2Ffrisches%2Ftach-da-bin-ich-wieder%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=250&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum Kreativtät Zeit braucht&#8230;</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/04/25/zeitmanagement-selbstmanagement-produktivitaet/warum-kreativtat-zeit-braucht/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=warum-kreativtat-zeit-braucht</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 12:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ein schönes Video, das zeigt, warum kreative Prozesse Zeit brauchen (gefunden übrigens bei leumund.ch). Eine Agentur wurde vom Kunden gebeten, mehr Ideen in weniger Zeit zu produzieren. Die – überaus – kreative Antwort:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier ein schönes Video, das zeigt, warum kreative Prozesse Zeit brauchen (gefunden übrigens bei <a href="http://leumund.ch/kreativitat-vs-zeit-0014737">leumund.ch</a>).</p>
<p>Eine Agentur wurde vom Kunden gebeten, mehr Ideen in weniger Zeit zu produzieren.</p>
<p>Die – überaus – kreative Antwort:</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/jgvx9OfZKJw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2012%2F04%2F25%2Fzeitmanagement-selbstmanagement-produktivitaet%2Fwarum-kreativtat-zeit-braucht%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=250&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Huhu! (Kurz das Schweigen brechen)</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/04/24/frisches/huhu-kurz-das-schweigen-brechen/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=huhu-kurz-das-schweigen-brechen</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/04/24/frisches/huhu-kurz-das-schweigen-brechen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 14:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=2188</guid>
		<description><![CDATA[Hej zusammen. Mein letzter Blogbeitrag liegt ja schon was zurück. Ich weiß. War im Urlaub. Und letzte Woche ist mein neuer Quest Kurs gestartet. Über 120 Teilnehmer Und über 400 Forumsbeiträge in den ersten 5 Tagen. Donnerschlag! Hab also zutun. Bin aber schon fleißig für Euch unterwegs. Ab Anfang Mai gibt es also hier wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hej zusammen.</p>
<p>Mein letzter Blogbeitrag liegt ja schon was zurück.</p>
<p>Ich weiß.</p>
<p>War im Urlaub.</p>
<p>Und letzte Woche ist mein neuer <a href="http://www.coach-your-self.tv/Startseite/Methode/tabid/880/Default.aspx">Quest Kurs </a>gestartet.</p>
<p>Über 120 Teilnehmer</p>
<p>Und über 400 Forumsbeiträge in den ersten 5 Tagen.</p>
<p>Donnerschlag!</p>
<p>Hab also zutun.</p>
<p>Bin aber schon  fleißig für Euch unterwegs.</p>
<p>Ab Anfang Mai gibt es also hier wieder Spannendes.</p>
<p>Das nur mal so nebenbei!</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2012%2F04%2F24%2Ffrisches%2Fhuhu-kurz-das-schweigen-brechen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=250&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was dein Glück unbekannterweise beinflusst&#8230;</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/04/06/optimismus/was-dein-gluck-unbekannterweise-beinflusst/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=was-dein-gluck-unbekannterweise-beinflusst</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/04/06/optimismus/was-dein-gluck-unbekannterweise-beinflusst/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 15:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe rockt]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Sehr interessantes Ergebnis einer Studie des Soziologie-Professors Nicholas Christakis (Harvard Medical School): Wenn Menschen sich in unserem Netzwerk (Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen etc.) verändern, hat das durchaus einen messbaren Effekt auf uns. &#8220;Wenn der Freund eines Freundes eines Freundes glücklicher wird, schwappt das durch Dein Netzwerk und beeinflusst Dich, selbst wenn du diesen Freund gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr interessantes Ergebnis einer Studie des Soziologie-Professors Nicholas Christakis (Harvard Medical School): Wenn Menschen sich in unserem Netzwerk (Familie, Freunde, Bekannte, Kollegen etc.) verändern, hat das durchaus einen messbaren Effekt auf uns.</p>
<p>&#8220;Wenn der Freund eines Freundes eines Freundes glücklicher wird, schwappt das durch Dein Netzwerk und beeinflusst Dich, selbst wenn du diesen Freund gar nicht kennst&#8221;, so Christakis.</p>
<p>Nähe spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle. Jemand, der ein, zwei Kilometer von Dir entfernt wohnt, kann Dein Glücksgefühl bis zu 14 Prozent verbessern. Ein naher Freund kann bis zu 25% Einfluss haben. Und der Nachbar nebenan kann Dich bis zu 34 Prozent beeinflussen.</p>
<p>Und das gilt nicht nur für gute Laune.<br />
<span id="more-2184"></span><br />
&#8220;Unsere Studien zeigen&#8221;, so Christakis, &#8220;wenn eine Person das Rauchen aufgibt, Gewicht verliert oder emotional besser drauf kommt, folgen ihr andere nach.&#8221;</p>
<p>Eine interessante Schlussfolgerung von Christakis: &#8220;Ich finde es nicht gut, wenn man deswegen seine Freunde nur auf dieser Basis aussucht, aber wenn man einem Freund hilft, kommt das wieder zu Dir zurück.&#8221;</p>
<p>Mehr dazu in diesem sehenswerten Vortrag:</p>
<p><object width="526" height="374"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf"></param><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always"/><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="bgColor" value="#ffffff"></param><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2010/Blank/NicholasChristakis_2010-320k.mp4&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/NicholasChristakis-2010.embed_thumbnail.jpg&#038;vw=512&#038;vh=288&#038;ap=0&#038;ti=852&#038;lang=de&#038;introDuration=15330&#038;adDuration=4000&#038;postAdDuration=830&#038;adKeys=talk=nicholas_christakis_the_hidden_influence_of_social_netw;year=2010;theme=unconventional_explanations;theme=evolution_s_genius;theme=medicine_without_borders;theme=the_rise_of_collaboration;event=TED2010;tag=evolution;tag=health;tag=medicine;tag=science;tag=society;&#038;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><embed src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" bgColor="#ffffff" width="526" height="374" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" flashvars="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2010/Blank/NicholasChristakis_2010-320k.mp4&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/NicholasChristakis-2010.embed_thumbnail.jpg&#038;vw=512&#038;vh=288&#038;ap=0&#038;ti=852&#038;lang=de&#038;introDuration=15330&#038;adDuration=4000&#038;postAdDuration=830&#038;adKeys=talk=nicholas_christakis_the_hidden_influence_of_social_netw;year=2010;theme=unconventional_explanations;theme=evolution_s_genius;theme=medicine_without_borders;theme=the_rise_of_collaboration;event=TED2010;tag=evolution;tag=health;tag=medicine;tag=science;tag=society;&#038;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;"></embed></object></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ist es ok, mit seiner Berufung richtig viel Geld zu verdienen?</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/04/01/berufung-karriere-job/ist-es-ok-mit-seiner-berufung-richtig-viel-geld-zu-verdienen/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=ist-es-ok-mit-seiner-berufung-richtig-viel-geld-zu-verdienen</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 23:32:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenssinn]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe es zu: Darauf war ich nicht vorbereitet. Vor ein paar Tagen habe ich meinen neuen Kurs „Quest 2.0 – Entdecke Deine Quelle des Erfolgs“ (Anmeldeschluss jetzt am Donnerstag) veröffentlicht und wurde dabei von mehreren Seiten mit ein und der gleichen Frage konfrontiert. Ist es ok, mit seiner Berufung einen Haufen Geld zu verdienen? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe es zu: Darauf war ich nicht vorbereitet.</p>
<p>Vor ein paar Tagen habe ich meinen neuen Kurs „<a href="http://bit.ly/HEtKcx">Quest 2.0 – Entdecke Deine Quelle des Erfolgs</a>“ (Anmeldeschluss jetzt am Donnerstag) veröffentlicht und wurde dabei von mehreren Seiten mit ein und der gleichen Frage konfrontiert.</p>
<p><strong>Ist es ok, mit seiner Berufung einen Haufen Geld zu verdienen?</strong></p>
<p>Nicht etwas Geld.</p>
<p>Sondern richtig viel.</p>
<p>Will die innere Stimme, die eigene Intuition das eigentlich? Oder will sie nicht viel lieber, dass wir alles Weltliche abstreifen und fürderhin in Armut und Demut und Bescheidenheit leben?<br />
<span id="more-2172"></span><br />
Ich verstehe den Konflikt. Ich habe lange Zeit sehr ähnlich gedacht.</p>
<p>Wenn ich zum Beispiel an meine Anfangstage als Trainer und Coach zurückdenke, fallen mir Situationen ein, wo ich mir von meiner Freundin Geld für Lehrbücher aus den USA geborgt habe – und zugleich Manschetten davor hatte, Geld für meine Coachings zu verlangen.</p>
<p>Irgendwann kapierte ich, dass da was faul dran war und begann, Geld für meine Arbeit zu nehmen. Aber der innerliche Konflikt blieb: Etwas Geld verdienen war ok. Viel dagegen nicht.</p>
<p>Bis ich eines Tages eine Geschichte hörte, die mich zum Umdenken gebracht hat.</p>
<p>Bevor ich sie erzähle, will ich jedoch kurz darlegen, warum es meiner Meinung nach tatsächlich etwas „ungesundes“ zum Thema Geld gibt.</p>
<p><strong>Wie Geld viele Menschen in ein Drama hineintreibt<br />
</strong>Viele Leute glauben, dass Geld glücklich machen kann. Nach dem Motto: kleiner Kontostand = kleines Glück, und hoher Kontostand = großes Glück.</p>
<p>Ich kenne beide Arten des Kontostandes und weiß heute: Das ist Blödsinn.</p>
<p>Und ich bin kein Einzelfall: Unter meinen Freunden und Bekannten gibt es einige Millionäre und sogar Multimillionäre. Und keiner von ihnen ist glücklicher als die „Normalen“. Aber auch nicht unglücklicher.</p>
<p>Und doch ist der Glaube weit verbreitet, dass man glücklicher wird, wenn man viel Geld hat. Anders ist die Flut an Reichtums- und Erfolgsseminaren in meiner Branche nicht zu erklären.</p>
<p>Aber die Überzeugung, „wenn ich erstmal xxx Geld habe, dann bin ich glücklich“, hat zur Folge, dass man <em>jetzt</em> unglücklich sein muss. Das Geld ist ja noch nicht da. Es fehlt. Und darum fehlen auch die Glücksgefühle, die Freude, der Spaß, das Vergnügen, die Liebe zur Arbeit.</p>
<p>Tatsächlich läuft der Hase aber umgekehrt: je mehr Optimismus, Freude, Lebenslust, Enthusiasmus, Begeisterung und Liebe jemand in seine Tätigkeiten hineinbringt, desto erfolgreicher kann er sein. (Nicht „wird er sein“, sondern „kann“, denn es gehören noch ein paar mehr Faktoren dazu, wie ich gleich noch darlegen werde).</p>
<p><strong>Dummerweise machen es aber viele genau anders rum: Sie verdienen ihr Geld, in dem sie einem Beruf nachgehen, den sie nicht mögen. </strong><br />
Für die meisten wird so der Beruf zu einer Last. Einem Unglückstal. Für manchen sogar zur Hölle.</p>
<p>Und das Geld mag die Rechnungen bezahlen können, den Mangel an Erfüllung kann es indes nicht stopfen. Und weil der Mythos vom Geld als Glücksbringer so verbreitet ist, denken viele, dass sie einfach nicht genug Geld verdienen. Vielleicht bin ich glücklich, wenn ich Huntertausend auf dem Konto habe. Oder eine Million.</p>
<p>So wird eine Gier geboren, eine Sucht, deren bittere Folgen wir in den letzten Jahren als Finanzkrisen miterleben durften.</p>
<p>(Wen es interessiert, dem empfehle ich den <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,818772,00.html">Spiegel Artikel </a>über Andrew Schiff, einem Investmentbanker, der sich in Amerika zum Gespött machte, weil er während eines Interviews ausrastete. Sein Problem: „Dass er mit seinem Grundgehalt von 350.000 Dollar nicht weit komme. Dass er seine Kinder damit nicht wie geplant auf die Privatschule schicken könnte. Dass er auf &#8220;engen&#8221; 111 Quadratmetern hausen müsse. Dass er sich das neue Haus für 1,5 Millionen Dollar jetzt kaum mehr leisten könne. All das kulminierte in einem dramatischen Stoßseufzer: &#8220;Ich kann mir nicht vorstellen, was ich jetzt machen soll.&#8221;)</p>
<p>Das sind einige der Schattenseiten, die mit Geld zu tun haben. Und es ist in meinen Augen kein Wunder, dass viele Menschen deswegen sehr skeptisch auf das Thema schauen.</p>
<p><strong>Nun aber zu der Geschichte, die mein Denken über Geld und die innere Stimme ziemlich verändert hat.</strong><br />
Sie handelt von J.K. Rowling, der Autorin von Harry Potter.</p>
<p>In Ihrer Abschluss-Rede vor Harvard-Absolventen (<a href="http://bit.ly/HApSuV">leider in englisch, aber hier kannst Du eine Beschreibung nachlesen</a>), schildert sie, dass sie Schriftstellerin werden wollte, aber ihre Eltern meinten, dass sie etwas „anständiges“ lernen sollte.</p>
<p><iframe width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/nkREt4ZB-ck" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Rowling gab nach, und ihr Leben wurde in einen furchtbaren Abwärtsstrudel gezogen: “Sieben Jahre nach dem Ende meine Studiums hatte ich komplett versagt. Eine sehr kurze Ehe war gescheitert, ich hatte keinen Job, ich war eine einsame Mutter und so arm, wie man in England nur arm sein kann. Fast an der Grenze zur Obdachlosigkeit.”</p>
<p>“Ich will diese Zeit nicht schön reden“, so Rowling in der Harvard-Ansprache. „Dies war eine dunkle Phase meines Lebens. Und ich hatte keine Ahnung, wie es weitergehen sollte.”</p>
<p>Aber: “Versagen bedeutet, alles Unwesentliche loszulassen. Ich gab mir gegenüber endlich zu, das ich diejenige war, die ich nun mal war und hörte auf, den anderen etwas vorzuspielen.”</p>
<p>Die Konsequenz: “Ich konzentrierte meine ganze Energie in die eine Sache, die mir wirklich was bedeutete.”</p>
<p>Und jetzt wird es interessant.  Als sie eines Tages in dieser Lebensphase mit dem Zug nach London fuhr, hielt dieser wegen eines technischen Defekts plötzlich mitten auf der Strecke an. Für mehrere Stunden. Weil Rowling zu müde war, um zu lesen oder zu schreiben, beobachtete sie eine Gruppe von Kühen, die auf einer Wiese vor ihrem Abteil grasten.</p>
<p>Und das war der Augenblick, der Ihr ganzes Leben verändern sollte.</p>
<p>Rowling beschrieb diesen Wendepunkt später in einer Rede vor der School of Library“ wie folgt:: „Ich saß im Zug und starrte auf die Kühe, ein nicht gerade ein sehr inspirierender Anblick. Und plötzlich erschien vor meinem geistigen Auge die Idee von Harry Potter. Ich habe keine Ahnung, was das ausgelöst hat, aber ich sah einfach dieses Bild von Harry und der Zauberschule. Ich hatte plötzlich diese simple Idee von einem Jungen, der nicht wusste, wer er war.“</p>
<p>Der Rest ist Geschichte: Sie folgte dieser Idee, schrieb in einsamen Cafés an ihrem Harry Potter Roman, während sie den Kinderwagen ihres Babys schuckelte.</p>
<p>Sie fand einen Verleger, der Roman schlug ein wie eine Bombe und zog einen märchenhaften Erfolg nach sich: Millionenfache Verkäufe. Fans, die ungeduldig um Mitternacht vor Buchgeschäften Schlange standen. Große Hollywood-Premieren.</p>
<p>Ein gigantischer Erfolg.</p>
<p><strong>Und der für mich springende Punkt an der Geschichte: Woher kam diese Idee?</strong></p>
<p>Rowling wusste es nicht. Und sie hatte auch an jenem denkwürdigen Tag in dem Zug nicht die leiseste Idee, dass dieser spontane Einfall einen ganzen Kosmos an Charakteren und Geschichten eröffnen würde.</p>
<p>Woher kam dieser mächtige Epos mit seinen vielen tausend Seiten?</p>
<p>Nicht aus Rowlings bewussten Verstand.</p>
<p>Sondern aus einer anderen Quelle.</p>
<p>Ich nenne sie die innere Stimme. Andere würden es ihre Kreativität nennen. Oder ihre Intuition. Ihr Muse. Oder was auch immer.</p>
<p>Spielt keine Rolle.</p>
<p>Denn da sind ja nur Etiketten.</p>
<p>Fakt ist: Etwas in ihr hatte die Idee, wartete auf einen günstigen Augenblick, bei dem sie offen war für Eingebungen – und lieferte dann den Einfall aus.</p>
<p>Und offensichtlich hatte dieses etwas nicht die Bohne eines Problem damit, dass Rowling erfolgreich war. Im Gegenteil: Sie steigerte sich mit jedem Roman – bis sie am Ende im siebten einen fulminanten Höhepunkt hinlegte.</p>
<p>Diese Geschichte stimmte mich sehr nachdenklich.</p>
<p>Und sie führte mich zu einer anderen Frage: Wie viel meiner Erfolge waren eigentlich allein nur auf meine Arbeit, mein Engagement und meinen Intelligenzquotienten zurückzuführen?</p>
<p>Ich durchscannte meine Vergangenheit nach Erfolgserlebnissen und deren Ursachen: Und eins ums andere Mal musste ich zugeben, dass mein Anteil sehr gering war.</p>
<p>Früher, als ich noch Marketing gemacht habe, kamen mir die Ideen für eine Kampagne zugeflogen. Klar, ich hatte recherchiert, ich hatte nachgedacht. Aber die Lösung flatterte mir als Inspiration einfach in den Kopf.</p>
<p>Wenn ich Artikel wie diese hier schreibe, bin ich die meiste Zeit etwas weggetreten. „Flow“ nennen das die Wissenschaftler. Einen Zustand, in dem man ganz in seiner Aufgabe aufgeht. Und wenn ich dann aus meiner Schreiberei auftauche und den Text redigiere, kommt es mir oft vor, als ob ich die Zeilen eines Fremden lese.</p>
<p>Und wenn ich coache, bin ich eh immer in einer leichten Form der Trance. Klar, ich höre zu, ich bin achtsam und mit voller Aufmerksamkeit dabei. Aber meine Intervention lege ich mir nicht zurecht, ich denke sie mir auch nicht aus – sie kommen mir einfach in den Sinn.</p>
<p>Woher?</p>
<p>Aus einer tiefen Quelle.</p>
<p>Ist das meine Quelle? Habe ich sie angelegt oder geschaffen?</p>
<p>Nein.</p>
<p>Und doch kann ich aus ihr schöpfen.</p>
<p>Dieses innere Eingeständnis, dass ich diese Prozesse nicht steuern oder erzwingen kann, sondern dass ich mich lediglich für sie öffnen kann, hat mich zu etwas geführt, dass ich in früheren Jahren eher verächtlich behandelt habe.</p>
<p>Demut.</p>
<p>Demut als Gewissheit, dass nicht ich, mein Ego, mein Wille, mein Verstand der Macher meiner Erfolge ist. Sondern dass ich immer wieder von etwas partizipiere, das größer ist als ich.</p>
<p>Und doch muss man sich nicht klein machen. </p>
<p>Rowling zum Beispiel hat früh Geschichten geschrieben. Schon als kleines Mädchen. Ich bin sicher, dass diese frühe Schulung ihres Talentes notwendig war, weil sie sonst ein solches Epos niemals hätte stemmen können.</p>
<p>Ich habe meine Leidenschaft für die Psychologie mit 17 entdeckt. Keine Ahnung, wie viel Bücher ich gelesen, wie viel Seminare ich besucht und wie viele Menschen ich gecoacht habe. Aber ich würde sagen, es waren einige Tausend.</p>
<p>Ohne diese Praxis, ohne diese vielen Erfahrungen könnte ich die Inspirationen von Innen nicht umsetzen. </p>
<p>Ich kenne das nämlich auch umgekehrt: Wenn ich nebenbei etwas Musik mache, höre ich oft in mir Melodien und Songs. Aber mein Können ist zu gering, sie umzusetzen. Mir fehlt das jahrelange Üben.</p>
<p><strong>Und das bringt mich zum letzten Punkt: Ist es ok, mit seiner Berufung auch richtig, richtig viel Geld zu verdienen?</strong><br />
<em>Darauf lasse ich meine Intuition antworten (Ehre, wem Ehre gebührt): Ihr ist es egal, ob ich reich bin oder arm. Das sei meine Entscheidung. Wichtig wäre nur, dass ich ein Leben führe, dass aus dem Herzen kommt. Bei dem ich mir selbst treu bin. In dem ich meinen Leidenschaften und Passionen folge.</p>
<p>Und Reichtum wäre dann in solchen Fällen eher eine Frage der Mathematik.</p>
<p>Ich erreiche mit meiner Arbeit Tausende. Und so fiele halt auch mein Einkommen aus.</p>
<p>J.K. Rowling beschert durch ihre Bücher Millionen von Menschen viele Stunden voller Spannung,  Unterhaltung, Inspiration und auch Tiefgang. Millionen von Nutznießern, die für ein Buch einen vergleichsweise kleinen Betrag berappen, verursachen unterm Strich dann eben Millionen auf dem Konto.</p>
<p>Wie gesagt: Reine Mathematik.</p>
<p>Das Glück, die Erfüllung, die Freude, der Lebenssinn liegt jedoch darin, zu tun, was man liebt.</p>
<p>Und die finanzielle Belohnung ist so gesehen eine Nebenwirkung. Wenn auch eine höchst erfreuliche.</em></p>
<p>–</p>
<p>Und nun Du: Was denkst Du darüber?</p>
<p>Kennst Du auch solche Situationen, in denen Du durch eine Inspiration zu einem Erfolg geführt wurdest?</p>
<p>Wie hoch schätzt Du den Anteil dieser Inspirationen an Deinen Erfolgen insgesamt?</p>
<p>Geht es Dir wie mir? Oder siehst Du es anders?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Quest 2.0 Bonus: Wie Du Dich auch mit ganz geringen Mitteln erfolgreich selbstständig machst</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 23:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Stimme]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mich entschieden, meinem Online-Kurs Quest 2.0 einen ordentlichen Bonus zu spendieren. Vor einigen Jahren habe ich in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung und Forschung in NRW ein Quest für Existenzgründer aufgesetzt. Ein Kurs, der auch Leuten mit geringen Mitteln zeigt, wie sie sich mit ihrer Berufung selbstständig machen und schnell auf Erfolgskurs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich entschieden, meinem <a href="http://bit.ly/HuRyfw">Online-Kurs Quest 2.0</a> einen ordentlichen Bonus zu spendieren.</p>
<p>Vor einigen Jahren habe ich in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung und Forschung in NRW ein <em>Quest für Existenzgründer</em> aufgesetzt.</p>
<p>Ein Kurs, der auch Leuten mit geringen Mitteln zeigt, wie sie sich mit ihrer Berufung selbstständig machen und schnell auf Erfolgskurs kommen:</p>
<ul>
<li>Wie Du die richtige Zielgruppe findest, die zu Dir (auch persönlich) passt.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie Du herausfindest, wo den Leuten der Schuh drückt, damit Du fitte Ideen für Deine Angebote (Produkte und Dienstleistungen) entwickelst.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie Du mit keinem oder wenig Geld (50 &#8211; 100 Euro) sofort testen kannst, ob Dein Angebot wirklich funktioniert (also ob die Leute wirklich kaufen).</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie Du mit ganz wenig Werbung an Kunden herankommst (eine Strategie, die ich über 15 Jahre anwende, und die bist jetzt immer funktioniert hat).</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie Du Dir durch Kunden die Entwicklung teurer Produkte finanzierst (meine eigenen eLearning- und Webkonferenz-Lösungen, deren Entwicklung über 100.000 Euro kostete, habe ich komplett durch Kunden bezahlt bekommen)</li>
</ul>
<ul>
<li>Wie Du Deine Produkte so weiterentwickelst, dass Du immer attraktiver für Deine Kunden wirst (und Du nicht nur besser verdienen kannst, sondern Deine Selbstständigkeit insgesamt gut absicherst)</li>
</ul>
<p>Diese Techniken und Methoden wende ich selbst seit vielen, vielen  Jahren an. Es handelt sich also nicht um nette Theorien oder  aus Büchern abgeschriebenes Zeug. Sondern um echtes Praxiswissen.</p>
<p>Und: Alle Methoden sind integer: Ehrlich. Fair. Also gut für <em>alle</em> Beteiligten. Deine Kunden. Deine Geschäftspartner. Und Dich.</p>
<p>Ich erläutere Dir das Ganze in zwei Bonus-Webkonferenzen á 90 Minuten, in  denen Du mir dann auch jede Menge Fragen stellen kannst.</p>
<p><a href="http://bit.ly/HuRyfw">Weitere Infos zu dem Online-Seminar findest Du hier</a> (letzter Anmeldeschluss ist jetzt am Donnerstag, den 05.04.2012, um Mitternacht).</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Muss ich in Armut unter einer Brücke hausen, wenn ich meiner inneren Stimme folge?</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/03/29/coach-your-self/muss-ich-in-armut-unter-einer-brucke-hausen-wenn-ich-meiner-inneren-stimme-folge/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=muss-ich-in-armut-unter-einer-brucke-hausen-wenn-ich-meiner-inneren-stimme-folge</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/03/29/coach-your-self/muss-ich-in-armut-unter-einer-brucke-hausen-wenn-ich-meiner-inneren-stimme-folge/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 09:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=2160</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Warum ich bisher nicht Quest gemacht habe: hmm, was ist wenn die Innere Stimme sagt: lass alles hinter Dir und lebe in Armut unter der Brücke &#8230;&#8230; ich habe seltsamerweise immer Mutter Theresa im Kopf &#8230; aber das ist ein persönliches Problem von mir...&#8221;, schrieb mir gestern eine Teilnehmerin zum neuen Kurs &#8220;Quest 2.0 – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<em>Warum ich bisher nicht <a href="http://www.coach-your-self.tv/Startseite/TV/tabid/880/Default.aspx">Quest</a> gemacht habe: hmm,  was ist wenn die Innere Stimme sagt: lass alles hinter Dir und lebe in Armut unter der Brücke &#8230;&#8230; ich habe seltsamerweise immer Mutter Theresa im Kopf &#8230; aber das ist ein persönliches Problem von mir..</em>.&#8221;, schrieb mir gestern eine Teilnehmerin zum neuen Kurs &#8220;Quest 2.0 – Entdecke Deine Quelle des Erfolgs&#8221;. Und brachte damit so ganz nebenbei eines der wichtigsten Argumente auf den Punkt, warum Leute sich scheuen, ihre innere Stimme/Intuition (Bauchgefühl, Instinkt, etc.) zu befragen.</p>
<p>Und das kommt ja nicht von ungefähr: Wie oft hören wir von Leuten, die beruflich bei irgendetwas erfolgreich waren, viel Geld verdient haben – und dann hatten sie irgendwann eine Art dramatisches Erleuchtungserlebnis, warfen allen Wohlstand über Bord und lebten fortan aufopferungsvoll für die Armen, Kranken und Schwachen in der Welt.</p>
<p>Nach dem Motto: Wohlstand ist schlecht (unspirituell, egoistisch). Und der soziale Dienst für einen geringen Lohn ist gut.</p>
<p>Aber das geht meines Erachtens vollkommen am Wesentlichen vorbei.</p>
<p><span id="more-2160"></span>Wann immer ich mit Leuten an ihrer Berufung gearbeitet habe, lief das Ganze nach folgendem Schema ab.</p>
<p><strong>Zunächst kommt aus dem Inneren oft &#8220;nur&#8221; etwas Vages wie eine Richtung. Eine Sehnsucht. Ein Traum.</strong></p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;Ich würde gerne was mit Musik machen.&#8221;</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;Ich würde gerne andere Leute trainieren und coachen.&#8221;</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;Ich würde gerne mit Kindern arbeiten.&#8221;</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;Ich würde gerne was mit Forschung und Technik machen.&#8221;</p>
<p>Schon eine klare Richtung. Aber eben auch nicht mehr.</p>
<p><strong>Der zweite Schritt besteht darin, die konkreten Koordinaten auszumachen.</strong><br />
Nehmen wir das Beispiel mit Musik. Da geht also das Herz auf. Wie kann man aber damit nun Geld verdienen?</p>
<p>Und da kommen die Fähigkeiten, Stärken und Talente ins Spiel. Denn es gibt viele Spielarten, &#8220;etwas mit Musik&#8221; zu machen.</p>
<ul>
<li>Musiklehrer werden oder Musikschule betreiben</li>
<li>Online-Kurse zum Thema entwickeln und vertreiben</li>
<li>eine Band gründen</li>
<li>Seine Musik auf CD rausbringen</li>
<li>Videos vertonen (Industrievideos, Hochzeitsvideos etc.)</li>
<li>im Musikalienhandel arbeiten</li>
<li>in einem Studio als Mixer oder Musiker beschäftigt sein</li>
<li>bei einer Firma für Musikssoftware als Entwickler, Buchhalter, Projektleiter oder Designer arbeiten</li>
<li>in der Musikabteilung eines Kaufhauses arbeiten</li>
<li>Klänge für Synthesizer entwickeln und übers Netz verkaufen</li>
<li>in einer Eventagentur Musikveranstaltungen konzipieren und umsetzen</li>
<li>im Musikverlag Kundenservice betreiben oder Audioproduktionen begleiten</li>
<li>Mit einem scharfen Autor Poetry Slams organisieren, in denen man Musik zur Dichtung macht</li>
<li>Bei einer Zeitschrift als Musikkritiker arbeiten</li>
<li>Im Internet ein Portal für die eigene Lieblingsmusik aufmachen und durch Werbung Geld verdienen</li>
</ul>
<p>Das sind einige der Möglichkeiten, und bei weitem nicht alle.</p>
<p>Der Clou ist: Die Sehnsucht des Herzens mit was Praktischem zu verbinden, für das die Leute Geld bezahlen wollen.</p>
<p>Das widerspricht sich nicht, sondern gehört vielmehr zwingend zusammen.</p>
<p>Nehmen wir dazu mal Mutter Theresa als ein Beispiel. Laut <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mutter_Teresa">Wikipedia</a> &#8220;gehören über 3.000 Ordensschwestern und über 500 Ordensbrüder in 710  Häusern in 133 Ländern der Erde dem Orden von Mutter Teresa an.&#8221;</p>
<p>Die müssen alle bezahlt werden. Die Menschen. Die Häuser. Die Medikamente, Schreibtische, Computer, Fahrzeuge etc. Dafür sind Beträge in dreistelliger Millionenhöhe erforderlich.</p>
<p>Tatsächlich muss <em>jede</em> Organisation Geld einnehmen, weil sie sonst binnen Kurzem zerfiele.</p>
<p>Viele Organisationen leben vom Verkauf ihrer Produkte oder Dienstleistungen. Andere wiederum von Spenden ihrer Mitglieder. Oder von staatlichen Zuschüssen (Kirchensteuer, Fördergelder etc.). Oder von allem zusammen.</p>
<p>Wie zum Beispiel bei einer Organisation wie Bethel (15.000 Menschen, die über 150.000 Kranke, Schwache und Behinderte umsorgen). Da gibt es durchaus einen Buchhalter, der sicher stellt, dass die Kosten die Einnahmen nicht übersteigen. Da werden Dienstleistungen (Krankenhäuser und Altersheime zum Beispiel) und Produkte angeboten. Und da gibt es Profis, die sich nur mit dem Thema Spendensammlung befassen.</p>
<p>Deswegen möchte ich das nochmal unterstreichen: In jedem einzelnen Fall <em>muss</em> die Frage des Geldes gelöst werden.</p>
<p>Aber, und das ist der entscheidende Punkt: Geld ist nur ein <em>Mittel</em>. Aber es sollte nicht der <em>Grund</em> sein, warum man einer Berufung nachgeht.</p>
<p>Und es gibt leider Leute, die das verwechseln.</p>
<p>Bleiben wir beim Beispiel Musik: Menschen, die Musik über alles lieben, gründen eine Band, werden erfolgreich, legen sich einen hohen Kostenapparat zu (Villa, teure Autos, Hotels, Schmuck etc.), kommen unter Druck und bringen schließlich nur noch Platten raus, um möglichst viel Geld zu verdienen. Und die Lieber zur Musik bleibt dann auf der Strecke. Das sind dann oft Leute, die sehr zynisch und abgebrüht werden. Oder die im Suff oder Drogenrausch enden.</p>
<p>Denn sobald die Liebe verloren geht, der Enthusiasmus, die  Begeisterung, die Hingabe, geht auch der Esprit in den eigenen Werken  verloren. Das Begeisternde. Das Bewegende.</p>
<p>Für Menschen, die Geld als Grund verwechseln, <em>kann</em> es unter Umständen hilfreich und gut sein, mal alles zu verlieren. Mal ohne Geld, Ruhm und Anerkennung auskommen zu müssen – um zu erleben, dass die alte Liebe noch immer da ist. Dass man auch ohne Geld geliebt wird. Dass man auch ohne den schnöden Mammon glücklich sein kann.</p>
<p>Das bedeutet aber nicht, dass man das <em>muss</em>.</p>
<p>Im Gegenteil: Je balancierter man den eigenen Ruf verwirklichen kann, desto besser die Ergebnisse.</p>
<p><strong>Der dritte Schritt: Einen Markt und eine Zielgruppe finden<br />
</strong>Genau an diesem Punkt scheitern übrigens die Meisten, die sich selbstständig machen. Viele Leute haben tolle Ideen. Und sie sind kompetent. Aber ohne einen Markt, ohne Abnehmer, ohne eine Zielgruppe enden die meisten Unternehmungen in einem Desaster.</p>
<p>Ich kenne so viele Coaches und Trainer, die einen richtig guten Job machen – aber nur wenig Klienten haben.</p>
<p>Ein deutliches Zeichen, dass das Marketing nicht stimmt. Entweder, weil die Leute unter Mangeldenken (&#8220;Ich bin es nicht wert&#8230;&#8221;) oder Erfolgsangst (&#8220;Wenn ich viel Geld verdiene, habe ich keine Freunde mehr&#8230;) leiden und/oder weil ihnen die Kenntnisse dazu fehlen.</p>
<p>(Falls es Dich interessiert: Ich habe zum Thema &#8220;die richtige Zielgruppe finden&#8221; einen <a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2010/09/16/coach-your-self/wie-findet-man-seine-zielgruppe/" class="broken_link">ausführlichen Artikel</a> geschrieben .)</p>
<p>Ein großes Talent und großartige Ideen, denen die Abnehmer fehlen, ist Vergeudung in seiner reinsten Form. Beides gehört einfach zusammen.</p>
<p>Wobei der wirtschaftliche Erfolg ganz unterschiedlich ausfallen kann. Manche Leute haben einfach eine kleine, feste Truppe von Fans, sie verdienen keine Reichtümer, kommen aber gut klar. Andere wiederum finden Wege, ihre Leistung zu multiplizieren und darum hundert- oder tausend- oder millionenfach zu verkaufen. Die können dann unter Umständen auch richtig reich werden.</p>
<p>Welchen Weg man da wählt, so ist meine Erfahrung in meinen Coachings und Trainings, ist der inneren Stimme, der Intuition, dem eigenen Herzen, in den allermeisten Fällen <em>schnurzpiepegal</em>.</p>
<p>Hauptsache Du machst Dein Ding.</p>
<p>Und bleibst Deiner Liebe, Deiner Sehnsucht, Deiner Begeisterung treu.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie findet man seine Zielgruppe?</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 08:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenssinn]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>

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		<description><![CDATA[(Diesen Artikel habe ich aus aktuellen Anlass nochmal neu gepostet). &#8220;Wie kann ich meinen beruflichen &#8220;Ruf&#8221; so auf den Punkt bringen, dass ein konkretes Ziel mit einer echten Zielgruppe daraus wird?&#8221;, schrieb mir eine Leserin meines Quest-Buches: &#8220;In einem professionellen &#8220;Karrierecoaching&#8221;, das ich vor ca. 2 Jahren hatte, bin ich auch genau an diesem Punkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>(Diesen Artikel habe ich aus <a href="http://www.coach-your-self.tv/Startseite/TV/tabid/880/Default.aspx">aktuellen Anlass</a> nochmal neu gepostet).</em></p>
<p>&#8220;Wie kann ich meinen beruflichen &#8220;Ruf&#8221; so auf den Punkt bringen, dass ein             konkretes Ziel mit einer echten Zielgruppe daraus wird?&#8221;, schrieb mir eine Leserin meines <a href="http://www.coach-your-self.tv/Default.aspx?tabid=473">Quest-Buches</a>: &#8220;In             einem             professionellen &#8220;Karrierecoaching&#8221;, das ich vor ca. 2 Jahren             hatte, bin             ich auch genau an diesem Punkt &#8220;Zielgruppe&#8221; hängen geblieben. (Vision             haben und             Millionen-Euro-Frage beantworten kann ich hingegen ziemlich             gut <img src='http://blog.coach-your-self.tv/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> )&#8221;</p>
<p>Gute Frage&#8230;</p>
<p><span id="more-785"></span></p>
<p>Ich schrieb darauf zurück und fragte nach ihrer Zukunftsvorstellung. Ihre Antwort:  &#8221;Würde Geld keine Rolle spielen, würde ich mit einem kompetenten     (und natürlich sehr netten) Team ein Zentrum für     Persönlichkeitsentwicklung     eröffnen mit Café und Seminarräumen. Mein Mann und ich leiten dieses &#8220;Institut&#8221;, ich arbeite selbst     bestimmt     und entwickle als Spezialistin für Stimm- und Atemcoaching,     Körperarbeit, Präsentationstraining, gesunde Lebensführung und     Stressmanagement  mit Menschen deren Möglichkeiten. Hierfür bin ich     überregional bekannt und biete (nur) hier im Zentrum Einzelcoachings     an     (evt. auch Trainings und Seminare), recherchiere wissenschaftlich     und     schreibe Sachbücher und Ratgeber.&#8221;</p>
<p>Das klingt erst einmal großartig. Aber die Frage bleibt im Raum bestehen: Wie findet man sein Angebot? Und natürlich die Zielgruppe, die es haben möchte.</p>
<h3>1. Zielgruppen findet man nicht in Statistiken. Sondern im echten Leben.</h3>
<p>Ich bin am Thema Marketing seit 1992 dran. Ich war früher mal Marketingleiter, war Partner in einer Internetagentur und habe in beiden Funktionen viel mit dem Thema Zielgruppen gearbeitet. Meine Quintessenz: Zielgruppen findet man nicht in Statistiken. Sondern im echten Leben.</p>
<p>Viele große Erfolge sind per Zufall entstanden. Twitter war ein Nebenprodukt, ein Test, ein Versuch, was Neues auf die Beine zu stellen. Niemand der Beteiligten hat sich damals nur ansatzweise denken können, wie gross das Ganze werden könnte. Flickr, einer der erfolgreichsten Fotocommunities der Welt entstand per Zufall. Eigentlich wollten die Beteiligten damals ein Computerspiel vermarkten. Das Hochladen von Fotos war nur ein &#8220;Feature&#8221; von vielen.</p>
<p>Aber es traf einen Nerv. Die Leute sprangen an. Und siehe da: Es entstand etwas sehr, sehr Großes daraus.</p>
<p>Und das sind keine raren Einzelfälle. Es ist meines Erachtens die Regel. Ikea entstand ebenfalls aus einem Zufall. Weil das Geschäft klein war, erfand der Besitzer Möbel, die platzsparend in Kartons gelagert wurden und die Kunden selbst zusammenbauen konnten. Nerv getroffen. Heute weltweit aktiv.</p>
<p>Und so könnte ich hier endlos weiter aufzählen – aber es bleibt bei meiner persönlichen Schlussfolgerung: Man weiß erst, ob man eine Zielgruppe hat, wenn man rausgeht und etwas Konkretes anbietet.</p>
<h3>2. Suchen Sie sich als Zielgruppe Leute, die Sie mögen</h3>
<p>Das schöne an dieser Überschrift ist, dass sie doppeldeutig ist. Es geht um Menschen, die Sie selbst sympathisch finden – und die Ihre Sympathie erwidern.</p>
<p>Früher war es im Marketing noch gang und gäbe, dass man schaut, wo der größte Markt ist und dann da reinzugehen – auch wenn man die Leute darin nicht mag. Das Ergebnis kennen wir alle: Zynische Verkäufer, nach außen hin gelackt, nach innen hin abfällig und frustriert. Und Kunden, die sich irgendwie immer veräppelt fühlen, unzufrieden sind und rummosern.</p>
<p>Ich finde das grundverkehrt. Schließlich verbringt man mit seiner Zielgruppe den größten Teil seines beruflichen Lebens, und da ist es definitv von Vorteil, wenn man die Leute mag, mit denen man es zu tun hat.</p>
<p>Außerdem weiß man viel eher, wie diese Menschen ticken, man spricht ihre Sprache, kennt ihre Gefühlslage und teilt den gleichen oder zumindest einen ähnlichen Geschmack.</p>
<p>Alles wichtige Voraussetzungen, um ein authentisches Marketing zu betreiben: Sie treffen viel eher den Nerv der Leute. Und Ihre Zielgruppe mag Sie und lässt es Sie auch wissen.</p>
<p>Tipp: Gehen Sie in Ihre Vision und überlegen Sie sich einmal, welche Menschen da in Ihr Institut kommen? Wen würden Sie da gerne sehen? Mit wem möchten Sie da am liebsten zusammenarbeiten?</p>
<h3>3. Finden Sie den Kittel-Brenn-Faktor Ihrer Zielgruppe</h3>
<p>Tatsache ist: Menschen geben Geld nur aus, wenn sie sich davon einen echten Vorteil versprechen.</p>
<p>Tatsache ist auch: Wenn viele Anbieter um die gleichen Kunden balgen, endet das Ganze in einem Preiskampf. Siehe Computer. Siehe Handys. Siehe Lebensmittel.</p>
<p>Ergo: Sie benötigen für den guten Start ein Angebot, das Sie deutlich von anderen unterscheidet.</p>
<p>Wie findet man dieses Angebot? In dem man schaut, wo der größte Engpass bei den Leuten sitzt.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/rel=nofolow" target="_blank" class="broken_link">Flickr</a> bediente einen solchen Engpass, weil Leute eine Möglichkeit gesucht haben, ihre Fotos übers Netz zu teilen. Das war ihre Zielgruppe. Nicht sortiert nach Alter. Oder Einkommen. Oder Geschlecht. Sondern nach einem Bedürfnis.</p>
<p>You Tubes Bekanntheitsgrad explodierte, weil die Leute ihre Videos online stellen wollten und nicht die Kapazitäten und Ressourcen dafür hatten. Gleiches Muster: Eine Zielgruppe, die menschlich nicht unterschiedlicher sein könnte. Und die doch das gleiche Problem hat.</p>
<p>Und um mal aus dem Nähkästchen zu plaudern: Einen Engpass, den ich bei coach-your-self.tv lösen möchte, ist die simple Tatsache, dass die meisten Leute viele Selbsthilfebücher und -kurse verschlingen, und doch nicht so recht weiterkommen. Das ist ein brennendes Problem, und meine Lösung ist eine gehirngerechte Selbstcoachingmethode: <a href="http://www.coach-your-self.tv/ClubLogin/tabid/154/Default.aspx">Der 28 Tage Transformer</a> (schamlose Eigenwerbung, ich weiß, aber die Kinder brauchen neue Schuhe).</p>
<p>Wie man diesen Engpass findet? In dem man mit den Leuten redet. Ihnen zuhört. Nachfragt. Welche Probleme haben Sie? Wofür suchen Sie eine Lösung? Was würde Sie wirklich glücklich machen?</p>
<p>Es reicht dabei nicht, ein oder zwei Gespräche zu führen. Es sollten viele sein. Denn das Ziel ist, ein Muster zu finden. Etwas, das in vielen Antworten immer wieder auftaucht.</p>
<p>Das braucht etwas Zeit, etwas Geduld, etwas Nachdenken, etwas Reflektieren.</p>
<p>Klar, man könnte es auch so machen wie viele andere: Einen Flyer basteln, überall auslegen und hoffen, dass die Leute anrufen. Aber das ist in meinen Augen in den meisten Fällen rausgeschmissenes Geld.</p>
<p>Erst sollte man doch wissen, was die Leute brauchen, bevor man den zweiten Schritt macht und ihnen etwas anbietet.</p>
<h3>4. Ein Angebot für Ihre Zielgruppe formulieren</h3>
<p>Jetzt kommt der nächste Schritt: Sobald man weiß, wo den Leuten der Kittel brennt, muss man ein Angebot formulieren.</p>
<p>Wie werden Sie es lösen? Durch ein Buch? Coaching? Ein Seminarangebot? Vorträge? Abendgruppen? eLearning?</p>
<p>Fangen Sie an, ein oder zwei Angebote zu formulieren – und gehen Sie wieder raus und fragen Sie die Leute, was sie davon halten.</p>
<p>Moment, werden Sie vielleicht einwenden: Warum frage ich nicht die Zielgruppe, was Sie gerne hätte?</p>
<p>Sollen Sie auch. Aber die meisten Leute wissen nicht immer genau, was Sie wollen. Henry Ford, der Hersteller der gleichnamigen Automobile, hat einmal gesagt: &#8220;Wenn ich die Leute damals gefragt hätte, was sie sich wünschen, hätten sie gesagt: Ein schnelleres Pferd.&#8221; Dass es so etwas wie ein Auto geben könnte, hätten sich viele Leute damals nicht vorstellen können.</p>
<p>Darum ist es Ihr Part, darüber nachzudenken, wie Sie mit Ihrem Fachwissen, mit Ihrem Können und mit Ihrer ganz persönlichen Art den Engpass lösen.</p>
<p>Aber das ist nur die eine Hälfte der Miete. Die zweite: Sie müssen das Angebot testen. Und das wiederum geht nur im Dialog. Stellen Sie Ihr Angebot vor. Nennen Sie die Vorteile. Und den Preis. Und achten Sie auf die Reaktion: Wollen die Leute Ihr Angebot, ja oder nein?</p>
<p>Bleiben Sie solange dran, bis Sie erleben, dass die meisten Ihrer Zielgruppe &#8220;Ja&#8221; sagen. Das kann etwas dauern, da muss man unter Umständen mehrere Anläufe wagen – oder auch nicht.</p>
<p>Hier ist einfach &#8220;Versuch und Irrtum&#8221; Trumpf.</p>
<p>Aber es ist notwendig, sich diese Zeit zu nehmen, denn ich komme nun zu&#8230;</p>
<h3>5. Konzentriert auf die Zielgruppe losgehen</h3>
<p>Die meisten Selbstständigen (und vor allem auch Trainer und Coaches) machen alle den gleichen Fehler: Sie bieten ganz zu Anfang einen riesigen Bauchladen von unterschiedlichen Angeboten an. Sie machen Verkaufs- und Teamtrainings, Sinnfindung und Familienaufstellungen, Führungskräfteausbildungen und Zeitmanagement. Nach dem Motto: Irgendetwas wird der Kunde ja kaufen.</p>
<p>Ich schreibe hier übrigens aus Erfahrung. <img src='http://blog.coach-your-self.tv/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie ich in Quest erzählt habe, wurde ich erst erfolgreich, als ich begonnen habe, mich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Auf ein Angebot (in dem Fall e:ffectivity!). Und siehe da: Kaum ging ich fokussiert vor, kamen Anfragen und Aufträge.</p>
<p>Ich habe damals diesen Weg gefürchtet und bin ihn mit wackeligen Knien gegangen: Was, wenn ich damit auf die Klappe falle? Was werden die anderen sagen, wenn ich versage?</p>
<p>Ich bin froh, dass ich den Weg trotz der Ängste eingeschlagen habe.</p>
<p>Meine Quintessenz: Wenn man sich zu Anfang auf ein Produkt, ein Angebot konzentriert, kann man seine Kräfte viel gezielter einsetzen. Die Zielgruppe bekommt ein klares Bild, was man anbietet und was nicht. Man wird also sichtbarer am Markt und bekommt so die richtigen Kontakte.</p>
<p>Mehr noch: Durch die Spezialisierung lernt man seine Zielgruppe besser kennen, kann sein Angebot optimieren und wird so von Mal zu Mal noch etwas stärker. Die meisten erfolgreichen Trainer haben ein (!) Gebiet besetzt und sich darin einen Ruf erarbeitet.</p>
<p>Sobald dieses eine Angebot richtig gut läuft, vernünftiges Geld abwirft und so gut &#8220;sitzt&#8221;, dass man es quasi aus dem Handgelenk schüttelt, kann man ein weiteres Angebot hinzufügen. Entweder für die gleiche Zielgruppe. Oder man weitet das bestehende Angebot auf eine neue Zielgruppe aus.</p>
<p>Aber erst dann. Nicht eher.</p>
<p>So kann im Laufe der Zeit aus dem ersten Erfolg eine gut gewachsene Angebotspalette entstehen, die Freude macht. Ihnen. Und natürlich Ihrer Zielgruppe.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum der Satz &#8220;Du bist die Ursache Deiner Probleme&#8221; unnütz ist und in die Irre führt</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/03/23/berufung-karriere-job/warum-der-satz-du-bist-die-ursache-deiner-probleme-unnutz-ist-und-in-die-irre-fuhrt/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=warum-der-satz-du-bist-die-ursache-deiner-probleme-unnutz-ist-und-in-die-irre-fuhrt</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 07:42:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>

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		<description><![CDATA[Die coach-your-self.tv Zuschauerin Anita schrieb in meinem Beitrag &#8220;Was meine Intuition zum Thema “Ziele” zu sagen hatte…&#8221; folgenden höchst bemerkenswerten Kommentar. &#8220;Wenn ich so in einen Strudel gerate, suche ich meist den Fehler bei mir. Dann habe ich das Gefühl, etwas nicht richtig gemacht zu haben, etwas nicht bedacht zu haben oder halt etwas noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die coach-your-self.tv Zuschauerin Anita schrieb in meinem Beitrag &#8220;<a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/03/21/coach-your-self/was-meine-intuition-zum-thema-ziele-zu-sagen-hatte-12/">Was meine Intuition zum Thema “Ziele” zu sagen hatte…</a>&#8221; folgenden höchst bemerkenswerten Kommentar.</p>
<p>&#8220;Wenn ich so in einen Strudel gerate, suche ich meist den Fehler bei mir. Dann habe ich das Gefühl, etwas nicht richtig gemacht zu haben, etwas nicht bedacht zu haben oder halt etwas noch nicht zu können etc. etc.&#8221; </p>
<p>Dieses &#8220;Fehler erstmal nur bei sich selbst suchen&#8221; ist, glaube ich, ein typisches Phänomen unserer (Selbst)hilfebranche. </p>
<p>Denn wir alle haben gelernt: &#8220;Du bist die Ursache für Deine Probleme – und darum musst Du Dich ändern, damit sich was im Außen ändert.&#8221; Das stimmt gewiss bei einigen Problemen, die man sich immer wieder ins Leben holt. Aber eben nicht bei allen.</p>
<p>Mittlerweile denke ich, dass dieser Satz &#8220;Du bist die Ursache&#8230;&#8221; unnütz ist und darum sogar in die Irre führen kann. </p>
<p>Wir leben in einer extrem vernetzten Welt, wo sich alles permanent gegenseitig beeinflusst (man denke nur an den oft zitierten Flügelschlag eines Schmetterlings im Amazonas, der dann ein Unwetter in Nordamerika auslösen soll). </p>
<p>Wie kann man in so etwas Vernetzten jemals die tatsächliche Ursache von irgendetwas finden? Wenn man die Ursachenforschung ganz konsequent betriebe, würde man irgendwann bei Gott landen. Der hat&#8217;s verbaselt.</p>
<p>Viel besser finde ich für mich die Aussage: &#8220;Du hast die Antworten für Deine Herausforderungen in Dir selbst.&#8221; </p>
<p>Warum?<br />
<span id="more-2148"></span><br />
Erstens lenkt es den Fokus dahin, wo wir was bewegen können – nämlich zu den Lösungen. Wir haben das Problem nicht (alleine) verursacht, und statt nach einem Schuldigen zu suchen, konzentrieren wir uns auf die Frage: Was wollen wir stattdessen haben?</p>
<p>Zweitens lenkt es unsere Aufmerksamkeit dahin, wo unsere Kraft ist: In uns selbst. Statt zu denken &#8220;Ich bin zu schwach, zu unperfekt, zu dumm&#8221;, nutze ich meinen Verstand und meine Intuition, um das Beste aus dem Ganzen zu machen.</p>
<p>Und drittens sorgt es für das wichtigste Gut, das der Satz &#8220;Wir sind die Ursache für unsere Probleme&#8221; vermutlich adressieren wollte: Unsere Ver-Antwortung.</p>
<p>Wir haben die Verhältnisse nicht allein geschaffen, in denen wir uns befinden. Aber es ist allein unsere Aufgabe, eine Antwort darauf zu finden. Also Verantwortung zu übernehmen.</p>
<p>Oder was meint Ihr dazu?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was meine Intuition zum Thema &#8220;Ziele&#8221; zu sagen hatte&#8230;</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/03/21/coach-your-self/was-meine-intuition-zum-thema-ziele-zu-sagen-hatte-12/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=was-meine-intuition-zum-thema-ziele-zu-sagen-hatte-12</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/03/21/coach-your-self/was-meine-intuition-zum-thema-ziele-zu-sagen-hatte-12/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 14:26:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=2101</guid>
		<description><![CDATA[Es wird Zeit, dass ich Euch &#8220;Danke!&#8221; sage. Nach meinem Höllenritt vor einigen Wochen war ich etwas ratlos, warum und wieso sich so einiges einfach so gegen mich verschworen hatte. Ich merkte, dass es etwas für mich zu lernen gab, und darum habe ich meine Story online gestellt und um Eure Kommentare gebeten. Und ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird Zeit, dass ich Euch &#8220;Danke!&#8221; sage.</p>
<p>Nach meinem <a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/03/06/coach-your-self/hollenritt/">Höllenritt</a> vor einigen Wochen war ich etwas ratlos, warum und wieso sich so einiges einfach so gegen mich verschworen hatte.</p>
<p>Ich merkte, dass es etwas für mich zu lernen gab, und darum habe ich meine Story online gestellt und um Eure Kommentare gebeten. Und ich kann Euch gar nicht sagen, wie ich dankbar ich für die vielen Rückmeldungen bin. Da war soviel Gold drin&#8230; (wenn Du die Kommentare noch nicht gelesen hast, <a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/03/06/coach-your-self/hollenritt/">lese sie hier</a>, es lohnt sich). </p>
<p>Vieles, das Ihr mir geschrieben hat, regte mich zum Nachdenken an. Brachte mich dazu, mein Vorgehen nochmal kritisch zu hinterfragen.</p>
<p>Aber ich spürte, dass mir noch etwas Wichtiges fehlte.</p>
<p>Darum habe ich mich für einige Tage zurückgezogen, um meine Intuition, meine innere Stimme zu befragen: Warum war mir dieser Höllenritt widerfahren? Was kann ich besser machen? Und sollte ich vielleicht Ziele in Zukunft ganz fahren lassen?</p>
<p>Und das Ergebnis hat mich ehrlich gesagt ziemlich umgehauen&#8230;</p>
<p><span id="more-2101"></span></p>
<p>Bevor ich das Ganze ungeschminkt weitergebe noch ein Hinweis: Den Text habe ich auf mein iPhone gesprochen, das meine Eingaben in Schriftform umwandelt (was Technologie nicht alles leisten kann). Beim Aufnehmen der Antwort habe ich eine Dialog-Technik verwendet, so als ob die Intuition etwas von mir Getrenntes sei, das mir, dem Fragenden quasi eine Antwort liefert. Das erleichtert mir das Zuhören und auf den Punkt bringen. Also bitte nicht wundern&#8230;</p>
<p>Hier die Antworten, die ich erhielt:</p>
<p><em><strong>Waren meine Ziele falsch gesetzt?</strong><br />
Deine Ziele waren richtig gesetzt. &#8220;Problematisch&#8221; war an ihnen nur, dass sie von verschiedenen externen Faktoren abhängig waren,  die Du nicht bestimmen konntest, die Dich aber dennoch auf ihre Weise in Mitleidenschaft gezogen haben.</em></p>
<p><em>Du wurdest also mit &#8220;Dramen&#8221; anderer Menschen konfrontiert, die du vorher sehen nicht konntest.</em></p>
<p><em>Nehmen wir das Shop-Drama: Dass das Unternehmen eine fehlerhafte  Software ausgeliefert hatte, lag nicht in Deinem Einflussbereich, und  doch bist Du in Mitleidenschaft gezogen worden.</em></p>
<p><em>Dass der Optiker die Sehkraft Deiner Linsen verändert hatte, lag  ebenfalls nicht in Deinem Einflussbereich. Dass die zweite Ladung Linsen defekt war, ist auch nicht deinem Handeln zuzuschreiben, und doch hat es Deine Situation beeinflusst.</em></p>
<p><em>Du hast Dir auch nicht zu viel vorgenommen, denn niemand weiß im Vorfeld wirklich, welchen Verlauf und Ausgang die Ereignisse nehmen.</em></p>
<p><em>So kann es sein, dass jemand Dir eine Zusage macht, bei ihm aber Umstände eintreten, die ihn dazu bewegen, seine Entscheidung zu  hinterfragen und gegebenenfalls teilweise oder sogar ganz zurückzuziehen. Diese Entscheidung ist jedoch nicht vorhersehbar. Es  gibt zwar gewisse Wahrscheinlichkeiten, auf die man sich in der Regel  verlassen kann. Aber jeder Mensch kann jederzeit eine vollkommen neue  Entscheidung treffen, und damit seinem Leben eine neue Richtung geben.</em></p>
<p><em>Deswegen kann eine Planung, die gestern noch richtig war, sich heute als falsch  erweisen.</em></p>
<p><em>Das bedeutet jedoch nicht, dass jemand einen &#8220;Fehler&#8221; gemacht  hat.</em></p>
<p><em><strong>Das Feld der Angst</strong><br />
Ein weiteres Problem ist das &#8220;Feld der Angst&#8221;.</em> (Anmerkung  von mir: Das <em>Feld der Angst</em> ist ein Begriff, den ich verwende, wenn  Menschen in einem System wie Familie, Organisation, Unternehmen,  Netzwerke ins Negative abdriften und sich gegenseitig das Leben schwer  machen. Wer von Außen in solche Systeme kommt, kann oft von einem  negativen Strudel erfasst werden und dann beginnen, ebenso wie die anderen  negativ zu fühlen, denken und handeln.)</p>
<p><em>Das &#8220;Feld der Angst&#8221; kann aus verschiedenen Gründen entstehen. Zum  Beispiel, wenn es darum geht, weichenstellende Entscheidungen zu  treffen. Befindet sich ein Projekt im Schlussspurt, kann es passieren,  dass manche Akteure nervös werden und die Ergebnisse unbewusst  torpedieren. Es entstehen Fehler, die einem scheinbar das Projekt noch  in letzter Minute vereiteln können. Das ist Dir mit einem der Entwickler  widerfahren.</em></p>
<p><em>Solche Entwicklungen werden dann schnell als  Widrigkeit des Schicksals gedeutet: Du verlierst die Kontaktlinse, weil  Dir das Leben etwas sagen will. Oder weil Du den Erfolg nicht verdienst.  Oder weil das Leben will, dass Du Deine  einseitige Energie ausbalancieren sollst.</em></p>
<p><em>Es gibt aber einfach  Ereignisse, die durch eine gewisse Wahrscheinlichkeit, durch ein  Zusammentreffen, durch ein Miteinander verschiedenster Faktoren dazu  führen, dass bestimmte Wirkungen eintreten. Die falsche und später defekte Linse geht genauso gut auf den Optiker zurück wie auf  den Hersteller der Linse. Zu denken, das Leben würde dir eine defekte  Linse schicken, um dich zu belehren, weist dem Leben eine vollkommen  falsche Rolle zu.</em></p>
<p><em>Das Leben gibt Dir eine Rückmeldung: Du tust etwas und erhältst eine  Reaktion. Nicht mehr, nicht weniger. Das Leben belehrt nicht, und es hat  auch keine Intention, Dich in eine bestimmte Richtung zu bewegen.</em></p>
<p><em>Natürlich  steht es Dir frei, bestimmte Konsequenzen als eine Belehrung zu  empfinden und zu interpretieren. Auf diese Weise kann es dir gelingen,  ungünstige Tendenzen frühzeitig zu erkennen und eine neue Wahl zu  treffen. Aber eine Belehrung, in dem Sinne, dass bestimmtes Verhalten  richtig und anderes wiederum falsch ist, hat nicht stattgefunden.</em></p>
<p><em><strong>Die Rolle von Zielen </strong><br />
Ziele sind für sich gesehen Werkzeuge, die einem schöpferischen Prozess  dienlich sein können. Ein Ziel an sich ist deswegen nichts Gutes und  auch nichts Schlechtes. So wie ein Hammer an sich auch nichts Gutes oder  Schlechtes ist.</em></p>
<p><em>Wenn Du etwas in Deinem Leben auf die Beine  stellen willst, </em>musst<em> Du sogar beginnen, Dir ein Ziel zu setzen. Eine Absicht.  Eine Klarheit zu schaffen, was du wirklich willst.</em></p>
<p><em>Sobald Du ein Ziel gesetzt hast, ist es vollkommen legitim und  richtig, einen Plan  zu formulieren. Mache dir Gedanken dazu, welche  Mittel Dir fehlen, welche Mittel Du besitzt, welche Unterstützung du brauchst und welche Abläufe notwendig sind, um das Ziel zu erreichen.</em></p>
<p><em>Bedenke aber, dass die Planung das unsicherste Element im gesamten  Prozesses darstellt. Dennn die Verwirklichung eines Zieles hängt von  vielen Faktoren ab, die Du nur bedingt beeinflussen, manchmal aber auch  gar nicht bestimmen kannst.</em></p>
<p><em>Ein Plan ist also nichts weiter als ein Entwurf, den Du immer wieder prüfen und anpassen musst.</em></p>
<p><em>Wenn man jedoch an einem Ziel festhält oder aus sachlichen Gründen festhalten muss (andere sind von Deiner Zuarbeit abhängig), kann man in eine </em>dramatische<em> Situation kommen, die von Aufs und Abs geprägt sind, die man nicht steuern kann.</em></p>
<p><em>An dieser Stelle musst Du Dich fragen: Ist es das Ziel wert, dieses Drama des Auf und Ab zu ertragen oder ist es besser, die Zielparameter  zu verändern, um wieder Ruhe ins Geschehen zu bringen?</em></p>
<p><em>Wenn Du Dich fürs Drama des Auf und Ab entscheidest, wirst Du Stress-Zustände erleben, die in bestimmten Fällen als  Bereicherung, als Motivation und als Antrieb wahrgenommen werden können.  Es gibt aber auch Situationen, in denen die Stress-Zustände einen  Teufelskreis auslösen: je gestresster man ist, desto mehr Fehler können  passieren, die noch mehr Arbeit erforderlich machen. Oft erzeugen diese  Rückschläge Selbstzweifel, die sich negativ aufs weitere Handeln  auswirken. Ein Entwickler, der sich seiner Sache nicht sicher ist, wird  viel eher Fehler produzieren, die zu neuen  Problemen führen.</em></p>
<p><em>So kann sich sich ein Feld </em><em>negativer Erregung aufbauen. Negativ im Sinne von destruktiv und zerstörerisch.</em></p>
<p><em>Die Situation mit dem Shophersteller war ein solcher Punkt. Fehler waren  aufgetaucht und dadurch kamen Reklamationen von Kundenseite, die nicht  immer im fairen Ton geführt wurden. Das wiederum sorgte dafür, dass der  Hersteller unter Stress stand und nicht so reagierte, wie es der  Situation angemessen gewesen wäre.</em></p>
<p><em>Es war jedoch gut, dass Du eine friedliche Variante gewählt hast.  Wärest du auch aggressiv geworden, hätte sich das Feld der Angst  verstärkt und es hätte zu einem Eklat kommen können. Am Ende hättest Du womöglich nicht nur Geld verloren, sondern auch eine Portion Optimismus und Vertrauen ins Leben selbst. </em></p>
<p><em>Das ist die Herausforderung von negativer Energie: Weil alle  miteinander verbunden sind, beginnen sich plötzlich Effekte ins Netzwerk zu verzweigen, die  man nicht hervorgerufen hat und denen man doch ausgesetzt ist.</em></p>
<p><em>Es ist in solchen Situation sehr wichtig, dass man Abstand gewinnt und sich von diesen dramatischen Energien befreit. Also Optimismus, Wohlwollen, Vertrauen, Einfühlungsvermögen und Dankbarkeit in die Situation zu bringen.</em></p>
<p><em>Leider geschieht es allzu oft, dass Menschen sich zu sehr in diese Dramen  hineinziehen lassen, insbesondere dann, wenn Zeitdruck herrscht. Durch diesen Prozess der  Verschmelzung mit den negativen Energien geschieht eine besonders dramatische  Aufladung der Situation: aus einfachen Missverständnissen entsteht  schnell Streit, der ein Eigenleben gewinnt. Das ist der Grund, warum Projekte  scheitern, geschäftliche Beziehungen auseinanderbrechen, Unternehmen zu  Grunde gehen.</em></p>
<p><em>Es ist Dir in diesem Projekt gelungen, einigermaßen sicher durch das  Minenfeld negativer Emotionen zu navigieren. Nimm Dir deswegen in  Zukunft vor, in vergleichbaren Situationen noch gelassener,  einvernehmlicher und optimistischer zu reagieren. Nicht als Ausdruck  eines naiven &#8220;Alles wird Gut&#8221;. Sondern im Sinne eines &#8220;mehr Sonnenschein  ins Dunkel&#8221; zu bringen.</em></p>
<p>Soweit meine Intution.</p>
<p>Dazu noch eine interessante Hintergrundinfo.</p>
<p>Was da oben beschrieben wurde, ist lange Zeit meine Achillesverse gewesen.</p>
<p>Gerade im letzten Jahr hatte ich einige Kooperationen an den Start gebracht, die &#8220;wieder mal&#8221; scheiterten: Es stellte sich heraus, dass die Leute den Aufgaben nicht gewachsen waren oder nicht die notwendige Energie und Konsequenz mitbrachten, etwas von Anfang bis Ende durchzuziehen. Auch wenn es löbliche Ausnahmen gab (zum Beispiel die Zusammenarbeit mit Karin Kramer und Edith Stadelmann), passten die Rückschläge unseligerweise zu einer langen Kette von anderen gescheiterten Kooperationen, bei denen ich sehr häufig den Kürzeren gezogen hatte. Zum Teil mit bösen finanziellen Folgen.</p>
<p>Egal was ich auch tat, ob ich forsch auftrat oder eher nachgiebig reagierte: Es gab immer wieder diese Phasen, in denen plötzlich die Leute &#8220;verrückt&#8221; zu spielen schienen. Zusagen wurden nicht eingehalten, die Arbeitsergebnisse waren schludrig und fehlerhaft und so weiter.</p>
<p>Die Folge war, dass ich mehr und mehr den Glauben verlor, dass ich mein Geschäft durch Kooperationen zum Wachsen bekommen könnte.</p>
<p>Als ich jetzt die obige Antwort von Innen bekam, verspürte ich eine enorme Erleichterung. Ich verstand, warum gerade in den Phasen, in denen es um die Wurst geht, Hektik, Chaos, Fehler etc. auftraten. Es ist einfach etwas ganz normales, das oft nichts mit mir zu tun hat, sondern damit, dass jeder der Beteiligten sein eigenes &#8220;Drama&#8221; an den Tisch mitbringt (wie auch ich, denn ich bin ja kein Heiliger, der über den Dingen schwebt).</p>
<p>Wenn man weiß, dass das dazu gehört, muss man es nicht mehr persönlich nehmen, sondern sieht einfach zu, dass man die Passage gut gemeistert bekommt.</p>
<p>Mit dieser Antwort von meiner Intuition löste sich ein Widerspruch auf, an dem ich wirklich lange, lange Zeit zu knacken hatte (etwas mehr als drei Jahrzehnte).</p>
<p>Für einen Außenstehenden mag das nichts Weltbewegendes sein. Für mich ist das aber wie Frühling nach einem langen, harten Winter.</p>
<p>Darum danke an Euch alle.</p>
<p>Und: Könnt Ihr was mit den Aussagen anfangen?</p>
<p>Macht das für Euch Sinn?</p>
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		<item>
		<title>Den Vorhang etwas lüften&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 12:11:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenssinn]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ja überall auf coach-your-self.tv zu lesen, dass jetzt am Mittwoch, den 28.03., ein neues Kursangebot online geht. Eines, an dem ich 10 Jahren gearbeitet habe. Und das sich definitiv – auch – um die innere Stimme drehen wird. Aber das ist noch nicht alles. Es geht noch um viel, viel mehr. Und heute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja überall auf coach-your-self.tv zu lesen, dass jetzt am Mittwoch, den 28.03., ein neues Kursangebot online geht.</p>
<p>Eines, an dem ich 10 Jahren gearbeitet habe.</p>
<p>Und das sich definitiv – auch – um die innere Stimme drehen wird.</p>
<p>Aber das ist noch nicht alles.</p>
<p>Es geht noch um viel, viel mehr.</p>
<p>Und heute freue mich, Dir einen weiteren Hinweis geben zu können (der aber auch noch nicht alles preisgibt).</p>
<p>Es geht um einen lieben Gruß von Edith Muhn (siehe auch <a href="http://www.mec-muhn.de">www.mec-muhn.de</a>), den sie mir zum 4. Geburtstag von coach-your-self.tv zugesandt hatte. Und weil der so gut zu dem passt, um was es – auch – in dem neuen Kurs geht, habe ich sie gefragt, ob ich das online stellen darf.</p>
<p>Und sie hat &#8220;ja&#8221; gesagt&#8230;</p>
<p><iframe width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/ZkaMNuLZ8eE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		</item>
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		<title>Machen Ziele unglücklich? Deine Meinung ist gefragt!</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 11:24:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Woche ist es her, dass ich über meinen Höllenritt berichtet habe. Eine Woche, in der ich sehr nachdenklich geworden bin. Nicht zuletzt wegen Eurer Mails und Eurer Kommentare. So empfahl mir Roland Varduhn mit einem Augenzwinkern mein eigenes Training e:ffectivity, bei dem es ja darum geht, die Dinge gut geregelt zu bekommen. Und auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Woche ist es her, dass ich über meinen Höllenritt berichtet habe.</p>
<p>Eine Woche, in der ich sehr nachdenklich geworden bin. Nicht zuletzt wegen Eurer Mails und Eurer Kommentare.</p>
<p>So empfahl mir Roland Varduhn mit einem Augenzwinkern <a href="http://www.e-ffectivity.biz">mein eigenes Training e:ffectivity</a>, bei dem es ja darum geht, die Dinge gut geregelt zu bekommen.</p>
<p>Und auch wenn der Tipp charmant und nur mit einer feinen Prise Ironie kredenzt wurde, so legte er den Finger doch auf einen empfindlichen Punkt.<br />
<span id="more-2092"></span><br />
Und nein: Der empfindliche Punkt ist nicht, dass ich mich in meiner Ehre als Produktivitäts-Trainer getroffen gefühlt habe. (Wer mich kennt, weiß, dass ich gerne mein eigenes Denkmal demontiere. Und zwar ganz bewusst. Trainer sind ja keine Gurus. Keine Mr. Perfects. Sie mögen etwas schon besser beherrschen als andere – aber lernen kann man auch als Experte noch eine Menge. Und ich bin dann lieber unperfekt, als vor meinen Teilnehmenden eine Show abzureißen. Mag sein, dass sich das besser verkauft. Aber ich mag mir morgens gerne in die Augen schauen können.)</p>
<p>Der empfindliche Punkt sitzt viel, viel tiefer: Ziele bildeten für mich lange Zeit eine wichtiges Fundament meiner Arbeit.</p>
<p>Wenn aber Ziele mit ihren Deadlines nichts taugen, wenn sie nur Stress machen und eine organische Entwicklung abwürgen und wenn sie, wie mit der Projektrainer eines großen Konzerns steckte, in 90 Prozent aller Fälle nicht eingehalten werden: Welchen Stellenwert besitzen dann noch Ziele?</p>
<p>Was in aller Welt trainiere und unterrichte ich da eigentlich?</p>
<p>Und wenn ich ganz ehrlich bin, bewegt mich dieser Zweifel schon länger. </p>
<p>Seit letztes Jahr, um genau zu sein. </p>
<p>Und ich werde in den nächsten Tagen hier einige Artikel zu dem Thema veröffentlichen. </p>
<p>Einige davon radikal anders als alles, was Ihr bisher von mir kennt.</p>
<p>Aber bevor ich los schwadroniere: Was meinst Du dazu?</p>
<p> Was denkst Du über Ziele? </p>
<p>Schreibst Du mir einen Kommentar?</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2012%2F03%2F14%2Fberufung-karriere-job%2Fmachen-ziele-unglucklich-deine-meinung-ist-gefragt%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=250&amp;action=like&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Höllenritt</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/03/06/coach-your-self/hollenritt/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=hollenritt</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/03/06/coach-your-self/hollenritt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Mar 2012 12:15:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Hol Dir schon mal Popcorn. Was folgt, ist großes Kino. Der Inhalt des Films: Ein Höllenritt der ganz besonderen Art. Und dabei fing alles ganz harmlos an&#8230; Letztes Jahr ließ ich meine Website von einer Internetexpertin auf Benutzerfreundlichkeit testen und erhielt ein verheerendes Ergebnis: Großartige Inhalte, aber die Fülle erschlage einen. Die Navigation würde die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hol Dir schon mal Popcorn.</p>
<p>Was folgt, ist großes Kino.</p>
<p>Der Inhalt des Films: Ein Höllenritt der ganz besonderen Art.</p>
<p>Und dabei fing alles ganz harmlos an&#8230;<br />
<span id="more-2045"></span><br />
Letztes Jahr ließ ich meine Website von einer Internetexpertin auf  Benutzerfreundlichkeit testen und erhielt ein verheerendes Ergebnis: Großartige Inhalte, aber die Fülle erschlage einen. Die Navigation würde die Besucher in schiere Verzweiflung treiben, da man schnell nicht mehr wisse, wo man sei. Überhaupt wäre der Site gar kein Konzept anzumerken. Ob denn Coaching nicht auch etwas mit Struktur und Ordnung zu tun habe?</p>
<p>Ok. Verstanden. Müssen wir überarbeiten.</p>
<p>Ich erstellte ein Redesign und beauftragte im Sommer letzten Jahres einen Entwickler damit, den Entwurf umzusetzen. Nichts radikal Neues, übrigens. Denn grundsätzlich fand ich das Design der Site ja schön.</p>
<p>Und dann setzte der übliche Herbststress ein: Termine, Projekte, Seminare. Heftiger als sonst, denn die Kurse verkauften sich wie geschnitten Brot. Schön für die Kasse. Aber wie immer mit einer Kehrseite versehen: Die vielen Teilnehmenden wollten ja gut versorgt werden.</p>
<p>Also ließ ich das Redesign schluren. Widerwillig zwar, aber man muss ja Prioritäten setzen. Der Entwickler war auch nicht gerade der Eiligste, und so zog sich das mit den Entwürfen hin. September und Oktober gingen ins Land, und als der November eben so ergebnislos begann wie die Vormonate, machte ich dann aber doch Druck.</p>
<p>Und siehe da, es kam Bewegung in die Angelegenheit: Updates tauchten auf der Prototypen-Website auf, Mailschriftverkehr ging hin und her – aber alles immer noch eher in Zeitlupe.</p>
<p>Obendrein stellte sich heraus: Es reichte nicht, die Site nur äußerlich anzuhübschen. Auch mein System unter der Haube musste mal auf den neuesten Stand gebracht werden. </p>
<p>Du ahnst es schon: Schwierigkeiten aller Art tauchten am Horizont auf und rieben sich lüstern die Hände. </p>
<p>Eigentlich hatte ich geplant, die Winterpause für das Update zu nutzen, aber mein Entwickler liebte es weiter gemütlich. Als dann Mitte Dezember klar war, dass es in dem Tempo noch bis nächstes Jahr Sommer dauern würde, krempelte ich mir die Ärmel hoch – und setzte: ein Ziel.</p>
<p>Zum 4. Geburtstag von coach-your-self.tv – am 28. Februar, um genau zu sein – ist das System auf die neue Version upgedatet und die Site mit einem schmucken Äußeren versehen. </p>
<p>Ziele sind ja so etwas wie die heiligen Kühe der Selbsthilfe-Industrie.</p>
<p>Ohne Ziele. so lautet das Evangelium, fallen wir den Strömungen des Fluss des Lebens zum Opfer und irren wie ein Stück Treibgut durch die Weltgeschichte, um am Ende <em>irgendwo</em> zu landen – nur nicht da, wo wir eigentlich hin wollen.</p>
<p>Ergo das Mantra der Ziele. Klare, messbare Vorhaben. Formschön ausgestattet mit einer Deadline.</p>
<p>Eigentlich logisch.</p>
<p>Ja, ja&#8230; </p>
<p>Eine zweite Fassung der Site wurde als &#8220;Sandkasten&#8221; auf meinem Server errichtet. Wir führten dort das Update auf die neue Version durch und siehe da: Es fluppte alles. Danach erprobten wir das Update live an einer anderen Website und testeten die Funktionen im Livebetrieb: Auch hier alles &#8220;va bene&#8221;.</p>
<p>Das Design machte Fortschritte, neue Funktionen wurden entwickelt, und alles lief geschmeidig. So gut, dass ich noch eine Reihe von technischen Funktionen in Auftrag gab.</p>
<p>Frischen Mutes starteten wir dann Anfang Januar durch. Alles lief wie am Schnürchen, die Arbeit ging voran. Natürlich gab es Verzögerungen, Probleme, Fehler – aber das war nicht weiter schlimm, denn ich hatte eine ordentliche Portion Pufferzeit miteingeplant.</p>
<p>Und dann kam der große Tag: Unser rein technisches Update von coach-your-self.tv auf die neue Version. </p>
<p>Klappte gut. </p>
<p>Hatten wir ja so getestet.</p>
<p>Bis auf die Tatsache, dass der Shop plötzlich nicht mehr lief.</p>
<p>Ok. Kein Problem: Kaufen wir also das Update.</p>
<p>Gesagt, getan, aber die neue Fassung erlaubte nun unsere neuen Designs nicht.</p>
<p>Tja, schrieb die Shopfirma, ihr Update sei leider fehlerhaft, aber das wüden sie innerhalb einer Woche lösen. Versprochen.</p>
<p>Aha.</p>
<p>Einen Tag später verlor ich eine meiner Kontaktlinsen. Das war unangenehm, weil ich auf dem betroffenen Auge ziemlich blind bin. Aber auch kein Problem. Ab zum Optiker ins nah gelegene Bielefeld. Der Terminplan ist zwar dicht, aber was soll&#8217;s.</p>
<p>Am Wochenende darauf hatten wir Kinder zu Besuch. Eines davon mit Katze zuhause. Leider bin ich gegen Katzenhaare allergisch, und so begann ich nach einigen Stunden zu röcheln. Mein Puster, der mich in solchen Fällen aus dem Asthma rettet, war leider spurlos verschwunden. Also ab zum Notarzt, da ja Sonntag war. Dort einen Puster bekommen, aber die Asthmaattacke hatte Folgen hinterlassen: Ich fühlte mich die nächsten Tage ziemlich geschwächt. </p>
<p>Kurz darauf trafen meine neuen Linsen ein, aber irgendwie konnte ich mit ihnen nicht so gut sehen. Macht nichts, dachte ich hustend, muss ich mich noch dran gewöhnen.</p>
<p>Beschwerlicher war, dass nun zahlreiche Rückmeldungen von Teilnehmenden eintrafen, die hier und da immer wieder kleinere Fehlerchen meldeten. Nichts schlimmes, aber dennoch Dinge, die erledigt werden mussten. Zusätzlich zu all den anderen technischen Arbeiten.</p>
<p>Also bis spät abends am Schreibtisch sitzen, denn ich hatte ja ein: Ziel.</p>
<p>Während sich mein Gesundheitszustand zusehends verschlechterte, schnellte mein Mail-Postfach immer wieder auf 100 oder mehr Mails hoch. Nicht Werbemails oder Spam oder Newsletter von Kollegen. Nein: Richtige Mails, die eine persönliche Bearbeitung von mir erwarteten.</p>
<p>Und hatte ich erwähnt, dass ich nebenbei Kurse gab? Und neue Inhalte entwickelte? Und akquirierte? Und neue Konzepte anschob? Termine wahrnahm? Das Design verfeinerte? Und an den Abschlussarbeiten für ein Leitbild für ein anderes Unternehmen feilte?</p>
<p>Morgens noch mit Singapur geskypet (da sitzt einer meiner Entwickler), dann mit Bielefeld, danach Webbie mit Firmenkunden, dann Texte und Angebote geschrieben, Drucksachen koordiniert und abends Rechnungen durchgesehen.</p>
<p>Jesses. </p>
<p>Und dann gab es natürlich auch noch ein paar echte Klassiker obendrauf. Zum Beispiel: Der Drucker druckt nicht. Also unter den Schreibtisch kriechen, Strippen ruckeln, Stecker neu verstöpseln, und – der Drucker druckt immer noch nicht. Erstmal was anderes machen, und dann später den Rechner neu starten. Gesagt. Getan. Geht nicht. Erst als nach und nach andere Funktionen ausfallen, dämmert es mir: Der USB-Mehrfachtstecker hat keinen Strom mehr. Also: neuen Hub besorgen, während mein Postfach munter die 150ger Grenze durchstößt.</p>
<p>Da war es eher schon ein Vorteil, dass einer meiner Entwickler Zivildienst als Rettungsfahrer leistete. Weil er plötzlich tagsüber nach Frankfurt musste, besprachen wir die Korrekturen eben erst nachts um Eins. Das nennt man Zeitmanagement. Jede Minute aktiv nutzen.</p>
<p>Wir hingen mittlerweile mit dem Timing derbe hinterher, als eine meiner frischen Kontaktlinsen einen Riss bekam. Natürlich auf dem gleichen Auge wie zuvor. Auf einen Schlag war ich wieder halbblind. Eine Rücksprache mit dem Optiker ergab: Weil ich nun schon etwas Alterssichtig sei, hätte er die Linsen so konzipiert, dass ich gut in die Ferne schauen könne. Aber für alles Nahe dann noch eine Brille bräuchte.</p>
<p>Hallo?</p>
<p>Genau das fragte ich auch den Lieferant der Shopkomponente, der immer noch nicht aus den Socken gekommen war. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Eine Servicemitarbeiterin wies mich kurzangebunden darauf hin, dass ich doch bitte ein Servicepaket für 300 Euro buchen solle, denn man könne ja den Support nicht umsonst machen. Als ich dezent darauf hinwies, dass die Probleme durch ihr fehlerhaftes Update enstanden wären, hieß es: Erst das Paket kaufen, und wenn sich meine Beanstandung als falsch erwiese, würde man mir das Geld für den nächsten (!) Service-Fall gut schreiben.</p>
<p>Da saß ich also mit einem Shop, der nicht lief (ciao Umsatz, hallo Zusatzkosten), pfiff gesundheitlich aus dem letzten Loch und durfte mich nun auch noch mit einer frivolen Servicetechnikerin herumschlagen.</p>
<p>Glaubt mir, hätte ich einen Molotowcocktail zur Hand gehabt, hätte mich die &#8220;Bild&#8221; am nächsten Tag mit folgender Schlagzeile ganz groß rausgebracht: &#8220;Irrer Motivationsguru entfacht Flächenbrand!&#8221;</p>
<p>Aber natürlich bin ich reif, erwachsen und vernünftig: Also tapfer den Ärger selbstcoachen (wenigstens das war auf lau) und mich diplomatisch durchs Minenfeld navigieren.</p>
<p>&#8220;Denn&#8221;, so raunzte ich dabei mit heiserer Stimme, den Blick unerschütterlich gen Horizont gerichtet, &#8220;ich habe ein Ziel.&#8221;</p>
<p>Das war noch <em>vor</em> dem Anruf meiner Frau: Rocco habe sich in der Schule spontan über den ganzen Tisch erbrochen. Grippe. Und wer Kinder sein eigen nennt, ahnt, was kommt: Schon am nächsten Tag begann ich ebenfalls zu frösteln.</p>
<p>Die Reißleine war also angesagt.</p>
<p>Ich sagte einen lang geplanten Umzug ab und programmierte meinen Newsletter so, dass er am nächsten Abend auch ohne mich rausgehen konnte. Denn auch hier galt: Deadline. Das Teil musste raus, da ich einer Kollegin versprochen hatte, ihre neue Webinarreihe zu bewerben.</p>
<p>Und dann legte ich mich ins Bett.</p>
<p>Aaaah, die Wonnen des Faulenzens. </p>
<p>Wunderschön.</p>
<p>So dämmerte ich wohlig dahin, bis – am nächsten Abend der Newsletter abstürzte. Zum ersten Mal seit zwei Jahren. </p>
<p>Warum auch immer, begann das System plötzlich fehlerhafte Mails zu versenden. Also eilte ich um 23 Uhr nachts mit schweren Kopf in mein Arbeitszimmer und stoppte die Zusendung.</p>
<p>Wenig später lag ich wieder in meinen Bett und blickte zur Decke hoch: Womit hatte ich das alles verdient? Welche Laune des Schicksals hatte sich entschieden, mir einen Höllenritt zu verpassen?</p>
<p>Systematisch begann ich die Faktoren zu untersuchen: Stimmte was mit meinem Ziel nicht? Nein, der Relaunch war überfällig gewesen. Waren wir technisch falsch vorgegangen? Nein, wir hatten Tests durchgeführt, einen davon sogar im Echtzeitbetrieb. Hatte ich falsch geplant? Mhm. Da war schon eher Beute zu holen. Obwohl: Ich hatte doch eigentlich genügend Puffer in meine Berechnungen eingebaut. Wer hätte schon Rocco, unselige Shopkomponentenentwickler, mies gestimmte USB-Mehrfachstecker und die vielen anderen Widrigkeiten im Vorfeld einplanen können?</p>
<p>Aber dennoch stießen diese Gedankengänge in mir auf leise Resonanz. <a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/02/17/coach-your-self/warum-mir-letztens-bei-einem-vortrag-der-atem-stockte/">Ich musste an meinen Vortrag beim Junferman Kongress denken</a>. Und daran, dass eine Teilnehmerin ihre innere Stimme zu einem schwerwiegenden Thema befragt und als Antwort erhalten hatte, dass wir Menschen unser Leben nicht selbst bestimmen können.</p>
<p>Wie wahr, dachte ich in der Dunkelheit.</p>
<p>Und doch missfiel mir der Gedanke. </p>
<p>Er lud förmlich dazu ein, die Hände in den Schoß zu legen. Sich als Opfer der Umstände zu klassifizieren. Und damit ohn-mächtig zu werden. </p>
<p>Wenn ich mein Leben nicht selbst bestimmen konnte, wozu sich dann noch was vornehmen? Wozu Pläne schmieden? Wozu Hoffnungen hegen?</p>
<p>Mit dieser Dissonanz schlief ich ein.</p>
<p>Ich erwachte am nächsten Morgen traumlos. Das &#8220;Koan&#8221; in meinem Schädel hatte sich immer noch nicht gelöst.</p>
<p>Stattdessen hatte ich aber eine Idee, wie ich das Newsletterproblem lösen konnte. Anstelle einer grafisch aufwändigen Variante konnte ich doch eine abgespeckte Version verschicken. Gesagt. Getan. Lief.</p>
<p>Noch war also Hopfen und Malz nicht verloren, dachte ich triumphierend, während ich in die Bettfedern zurückglitt. </p>
<p>Und während ich so durch den Sonntag gammelte (herrlich!), sinnierte ich über meine weiteren Schritte nach.</p>
<p>Der Geburtstag von coach-your-self.tv war nur noch wenige Tage entfernt, und ich hatte obendrein für die Woche danach den Launch eines neuen Kurses angekündigt. Ein Kurs, an dem ich 10 Jahre gearbeitet hatte. Der mir am Herzen lag. Der wirklich wichtig war. Und dessen Erscheinungstermin ich in meinen Newslettern beworben hatte.</p>
<p>Egal, dachte ich. Ich hatte mein Möglichstes getan. War bis an alle Grenzen heran und sogar darüber hinaus gegangen. Mehr war beim besten Willen nicht drin.</p>
<p>Und so kam es, dass ich aufgab.</p>
<p>Nicht mein Ziel.</p>
<p>Aber meinen Plan.</p>
<p>Vielleicht würde das mit dem 28. Februar noch was werden. Vielleicht auch nicht. </p>
<p>Und wen kümmerte das schon?</p>
<p>Die Welt hatte ja nicht unbedingt darauf gewartet, dass am 28.02.2012 meine Site mit einem neuen Design in See sticht. </p>
<p>Und so setzte ich mich am Tag danach mit zusammengekniffenen Augen vor meinem Monitor, beantwortete Mails, schichtete Inhalte um, führte Anpassungen am neuen Design durch, briefte Entwickler, verarztete notdürftig Kundenanfragen und sah zu, dass wir fertig wurden.</p>
<p>Und Wunder über Wunder: Der Nebel begann sich zu lichten.</p>
<p>Das Design sah mittlerweile knorke aus. Die meisten technischen Bugs waren ausgeräumt. Der Shop muckte zwar noch in der Administration herum, aber er nahm wieder Bestellungen an. Die Newsletter-Anmeldung verabschiedete sich zwar zur einer fröhlichen Auszeit bei Kaffe und Kuchen, aber mit einer Portion Gehirnschmalz war auch das einen Tag später gelöst.</p>
<p>Schließliich gingen wir am 29. (!) Februar mit der neuen Site online. Nachts um 23 Uhr. </p>
<p>Ein erhabener Augenblick.</p>
<p>Die Lawine des Unbills hatte zwar ihren Preis gefordert: Teile des coach-your-self.tv Clubs im passwortgeschützten Bereich mussten immer noch das alte Design ertragen. Einige neu geplante Inhalte hatte ich nicht mehr umsetzen können. Und auch der Launchtermin für meinen neuen Kurs ließ sich jetzt nicht mehr halten. Es sei denn, ich würde fleißig Überstunden schieben – aber darauf hatte ich nun partout keine Lust. </p>
<p>Einen Tag nach dem Launch trafen meine neuen Kontaktlinsen sein, und seitdem kann ich wieder sehen.</p>
<p>Als Asthma und Grippe begriffen, dass es bei mir nix zu mehr holen gab, suchten sie das Weite.</p>
<p>Die neuen Kursfunktionen sind auch so gut wie fertig, und heute morgen habe ich das neue Club-Design online gesehen.</p>
<p>Und was ist die Moral der Geschicht&#8217;?</p>
<p>Eigentlich hatte ich alles richtig gemacht: Ein Ziel formuliert und &#8220;Ja&#8221; dazu gesagt. Maßnahmen ergriffen und alles dafür getan, dass es Wirklichkeit werden konnte. Dran geblieben, auch wenn die Widrigkeiten des Lebens mir in die Suppe spuckten. </p>
<p>Ich hatte mich nur an einer einzigen Stelle geirrt.</p>
<p>Ich war auf das Mantra der Selbsthilfe-Industrie hereingefallen: Setze Dir ein Ziel <em>mit Datum</em>.</p>
<p>„Weißt Du, wie Du Gott zum Lachen bringen kannst? Erzähl ihm Deine Pläne.“</p>
<p>Das hat Blaise Pascal einmal gesagt, und er hat recht. </p>
<p>Es ist eine Sache, sich was Großartiges vorzunehmen. </p>
<p>Es ist aber vermessen, vom Leben zu erwarten, dass es sich den eigenen Erwartungshaltungen unterordnet. </p>
<p>Neunzig Prozent aller Projekte, so hatte mir schon vor Jahren der Projekttrainer eines großen Automobilkonzerns einmal gesagt, neunzig Prozent aller Projekte schießen über den Zeit- und/oder den Geldrahmen hinaus.</p>
<p>Darum heißt es ja auch so schön: Planen ist ein Ratespiel.</p>
<p>Es ist klug, sich einen roten Faden zurecht zu legen. Es ist nur dumm, zu glauben, dass es auch genau so laufen wird.</p>
<p>Manchmal läuft es nämlich viel besser als geplant. </p>
<p>Denn während des Hollenritts gab es auch so viel Gutes. </p>
<p>Zum Beispiel die Entwickler, die den Höllenritt mitmachten. (Ein besonderes Danke Schön an <a href="http://www.facebook.com/marc.a.hecht">Marc</a>)</p>
<p>Meine Frau, die in den ganzen Wochen zu mir hielt (bis auf das eine Mal, als sie schon die Scheidungspapiere ausfüllen wollte, aber da hatte ich wirklich ausgesprochen schlechte Laune). </p>
<p>Und schließlich: Alle Probleme hatten sich doch in Zufriedenheit aufgelöst. Es gab nichts, das wir nicht hatten löten, überbrücken, umgehen oder meistern können.</p>
<p>Die Site ist ja nun da. Technisch upgedatet. Sowie im schmucken Gewand. </p>
<p>Und all die Pläne, die ich noch mit ihr habe, warten genüsslich bei einem Tässchen Tee nebenan, bereit, verwirklicht zu werden. </p>
<p>Selbst das Wetter meint es gut mit mir. Während ich diese Zeilen schreibe, schau ich nach draußen.</p>
<p>Die Sonne scheint.</p>
<p>Alles wird gut.</p>
<p>So oder so. </p>
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