Und Deutschland “bebt” weiter
Ich gebe es zu.
Es war ein Wagnis, vor dem Halbfinale über den positiven Ausfwärtstrend zu berichten, den ich in Deutschland seit einigen Jahren beobachte.
Nun haben die Spanier die deutsche Mannschaft überlegen und zurecht geschlagen.
Wieder werden “wir” kein Weltmeister.
Und doch hat sich etwas getan.
Zum Beispiel bei meiner Leib- und Magenwebsite Spiegel-Online, der ich in einer Art angenehmen und amüsanten Hass/Liebe verbunden bin, und die immer etwas zu meckern hat (und darum ein eifriger Befütterer bundesdeutschen Mangeldenkens ist).
Was nun schreibt Spiegel-Online über das gestrige Spiel?
Schon die Headline spricht Bände: “Gefeiert, geschlagen, gereift”
Natürlich erntet Spanien die Lorbeeren: “Spanien ist Deutschland in der fußballerischen Entwicklung Jahre voraus… “Sie sind über drei Jahre eingespielt”, sagt Löw selbst. Er glaube aber, “dass wir solche Spiele in Zukunft erfolgreich gestalten.”
Gefolgt von: “Und genau deshalb ist dieses Turnier ein Erfolg und keine Enttäuschung. Der Erfolg wiegt keine 6,2 Kilogramm wie der WM-Pokal, er wiegt mehr – es ist die die Gewissheit, dass dieser jungen Mannschaft die Zukunft gehört.”
Der Spiegel steht mit derlei Gedankengut nicht alleine da.
Auch die Welt-Online stößt ins gleiche Horn: “Verloren und doch gewonnen. Die deutsche Mannschaft unterliegt Spanien, aber gewinnt bei dieser WM Fans und die berechtigte Hoffnung auf die Zukunft mit Joachim Löw.”
“Das Kuriose an diesem Halbfinal-Aus war jedoch, dass es sich nach einer kurzen Weile des Trauerns nicht wie eine Niederlage anfühlte. “Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen”, sagte Joachim Löw… Sein Assistent Hansi Flick lächelte und sprach von einer tollen Leistung. Es wirkte so, als gäbe es erstmals nach einem WM-Spiel kein unterlegenes Team. Die Deutschen waren Gewinner, die gerade verloren hatten.
Nie zuvor hat eine so junge Auswahlmannschaft so erfolgreich gespielt. Nie zuvor hat eine deutsche Fußballmannschaft durch die Art und Weise ihres Spiels unzählige Fans aus Deutschland und den Rest der Welt so begeistert. Und nie zuvor war der Entwicklungssprung, der einer Nationalelf während einer WM gelang, so bedeutend wie dieser Tage.”
Das ist doch “schöner Scheitern” in Reinkultur.
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Die Zukunft beginnt: Jetzt!
Donnerschlag.
Diese Art, Klavier zu spielen, haut mich aus den Schlappen (Socken trage ich bei diesen wunderbaren sommerlichen Temperaturen eher nicht).
Bitte genießen. Und inspirieren lassen:
Was das “Deutschland-Beben” zu bedeuten hat
Erst Lena.
Und nun auch noch die Argentinier.
“Deutschland hat ein Erdbeben ausgelöst”, titelte Christoph Daum in der sonst eher seriösen “Welt-Online“.
Und zurecht.
Klar, noch ist die Weltmeisterschaft nicht gewonnen. Gut möglich, dass uns Deutsche schon in wenigen Tagen der Blues befällt (für die Blog lesende Nachwelt: dieser Artikel erschien zwei Tage vor dem Halbfinale.)
Und doch ist das, was in diesen Tagen und Wochen passiert, symptomatisch für eine Aufwärtsentwicklung, die ich seit einigen Jahren beobachte.
Und falls Sie sich fragen, ob ich beim Verfassen dieser Zeilen zu tief ins Glas geschaut habe. Mitnichten.
In Deutschland – und übrigens nicht nur hier – geht es nach vorne. Und zwar ordentlich.
Um Ihnen dazulegen, warum das so ist, lassen Sie uns bitte für einen kurzen Augenblick zurückkehren ins Deutschland von 2006. Kurz vor die letzte Weltmeisterschaft…
Vera F. Birkenbihl über Seilschaften, Twitter und das Netzwerken
“Wie wichtig sind Seilschaften für den Erfolg? Man hört ja immer wieder wie wichtig Netzwerke sind…?,”, fragte eine Teilnehmerin aus Vera F. Birkenbihls Erfolgskurs, “.
Vera F. Birkenbihls Antwort fällt wie immer scharf und pointiert aus:
Warum ich Quest aufgebe…
Selten habe ich mich so über Proteste gefreut wie vor 14 Tagen.
Der Anlass: Eine Mitteilung an alle Teilnehmenden sowie Lesern und Leserinnen von Quest, in der ich bekannt gab, dass ich jetzt Mitte Juli mein letztes Quest-Seminar gebe. (Und für alle, denen Quest nichts sagt: In diesem Seminar, Buch und Onlinekurs geht es darum, den eigenen Lebenssinn, die eigene Berufung, die eigene Bestimmung zu finden.)
“Wie kannst Du nur so etwas Schönes wie Quest aufgeben?”, schrieb mir ein Teilnehmer aus Berlin.
Andere wiederum berichteten mir, was Quest ihnen gegeben hatte. Zum Beispiel: “Ich habe Quest im letzten Sommer anhand des Buches durchgearbeitet… Ich werde ab Juli meinen (lange still) gehegten Traum in die Tat umsetzen und eine sozialpädagogische Lebensgemeinschaft für vier Kinder gründen – sozusagen ein sehr familiäres Kleinstheim für Kinder, die langfristig nicht bei ihren Eltern leben können. Ein großes Wagnis, allein aufgrund der dauerhaften Verfügbarkeit und der enormen Nähe. Aber es ist eben mein Traum, und ich bin überglücklich, dass es jetzt losgeht….”
Ein weiterer Teilnehmer sandte mir gar ein Buch, dass er – auch durch Quest inspiriert – verfasst und veröffentlicht hatte. Und eine Teilnehmerin aus Berlin hatte gerade im Juni ihr “Coachinggeschäft” (ein Ladenlokal für ihr Coaching) in Berlin eröffnet.
Um es an dieser Stelle klar zu sagen: Ich liebe Quest. Nach wie vor.
Quest ist für mich eine spannende, faszinierende Methode, mit der man herausfinden kann, wo man in seinem Leben steht – und wo die Reise hingeht.
Das ist jedoch nicht mein Verdienst.
Mit EGON Kopfschmerzen eliminieren
Heute erhielt ich eine interessante Mail von einem weiblichen coach-your-self.tv Club-Mitglied: Sie schrieb mir, dass Sie mit der Selbstcoachingtechnik EGON auch Kopfschmerzen mindern kann.
“Bei meiner Tochter”, schrieb sie mir, “habe ich die Kopfschmerzen ganz auflösen können und es hilft auch bei Kieferverspannungen.”
Interessant.
Keine Ahnung, ob das jetzt nur eine Ausnahme ist.
Deswegen: Probieren Sie doch EGON einfach mal selbst (die Unterlagen sind kostenlos).
Und lassen Sie mich doch einfach hier wissen, welche Erfahrungen Sie damit sammeln.
Der Glücksfaktor
Sind Sie momentan unzufrieden?
Könnte Ihr Leben einfach mal ein bisschen netter sein?
Ich habe frohe Kunde.
Ihre Chancen stehen gut, dass es bald schon deutlich aufwärts geht.
Wie ich darauf komme?
Wie Sie vielleicht wissen, bin ich ja nicht nur als coach-your-self.tv Betreiber, sondern auch als “Questator”, wie mich Eckart von Hirschhausen mal zu nennen wagte, in deutschen Landen unterwegs.
Meine Berufung ist es, anderen Leuten zu helfen, ihre Berufung zu finden.
Ein netter, angenehmer Job, kann ich Ihnen sagen.
Vor allem, wenn so etwas wie heute passiert: Der Glücksfaktor hat zugeschlagen.
Nein, nicht bei mir.
Aber bei einem Menschen namens Andrea.
Sie schrieb mir heute eine Mail, die so trefflich zeigt, wie das Finden der eigenen Berufung funktioniert – und was es auslöst, wenn der Groschen gefallen ist.
Dabei fing alles unlustig an…
Was mich nachdenklich stimmt…
Ich bin kein politischer Mensch.
Zumindest nicht im klassischen Sinne: Ich gehöre keiner Partei an, ich meide politische Veranstaltungen und ich führe auch selten politische Gespräche.
Und damit liege ich, wenn man einer Studie des renommierten “Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)“, voll im Trend.
Leider.
In der Studie geht es um die deutsche Mittelschicht, und einige der Kernaussagen haben mich sehr nachdenklich gestimmt.
Da ist zum einen eine “Zukunftspanik”, wie es der Spiegel in gewohnt launischer Manier auf den Punkt bringt: “Eltern fürchten nicht unbedingt den eigenen Abstieg; aber sie sind pessimistisch, was die Zukunft ihrer Kinder angeht.”
Und warum ist die Mittelschicht besorgt?
“Die Mitte-Eltern fürchten, dass ihre Kinder so ins Hintertreffen geraten, dass sie im erbarmungslosen Wettkampf mit anderem Nachwuchs auch anderer Nationen unterliegen – und somit in der harten Konkurrenz um Chancen und Positionen für das gesamte weitere Leben auf der Strecke bleiben.”
Im Klartext: Wir fürchten, zu versagen, weil wir unsere Ellbogen nicht mehr richtig gebrauchen können.
Daran könne auch die Politik wenig ändern: “Demnach erwartet die Mitte im Grunde nichts mehr von der Politik. Ohne große Emotionen, kühl und realistisch setzen die Menschen im sozialen Zentrum voraus, dass der Raum für jeden Politiker – selbst wenn er besten Willens und von einiger Güte wäre – denkbar knapp bemessen ist. … Wer auch immer künftig die Regierung [ in NRW ] bilden oder anführen würde, entscheidende Auswirkungen für das eigene Leben und die Strukturen im Bundesland seien keinesfalls zu erwarten.”
Als ob das nicht der Hiobsbotschaften genug wären, wird auch noch ein Niedergang des Gemeinwesens befürchtet: “Hier will man nicht mehr akzeptieren, dass Gewinne privatisiert, Verluste der Unternehmen hingegen sozialisiert werden… Gerade diejenigen in der Mitte, die älter als 45 Jahre sind, hadern mit den “Sozialreformen” der vergangenen Jahre. Sie erkennen darin nicht mehr … das Grundgesetz der Sozialpartnerschaft, das Versprechen der bundesdeutschen Republik von Fairness, Anstand, Verlässlichkeit, Menschlichkeit.”
Kurzfassung: Machtlose Politik. Niedergang der Solidarität. Und Kinder, die einen erbarmungslosen Wettkampf verlieren werden.
Was für ein Ausbund an Pessimismus, Sorgen und Zweifel.
Gestatten Sie mir nun einen Schnitt zu meinem jadora Projekt.
Für all diejenigen, die es noch nicht kennen: Im Frühjahr 2011 wird hier bei coach-your-self.tv mein neuer Film debütieren. Sein Thema: Wie Angst und Pessimismus unser Leben bestimmt – und was wir tun können, um das zu ändern.
Dazu habe ich viele interessante Leute interviewt, unter anderem Prof. Dr. Hüther von der Uni Göttingen, Vera F. Birkenbihl und eine Dame namens Frances Moore-Lappé – ihres Zeichens nicht nur die Autorin des Beststellers “Diet for a small world” (weltweit 3 Millionen verkaufte Bücher) sondern auch Trägerin des alternativen Nobelpreis. (Mehr dazu auf Wikipedia)
Hören und sehen Sie selbst, was sie zu sagen hat:
(Siehe auch Frances Moore-Lappés Buch “Packen wir’s an”, erschienen im Kamphausen Verlag)
Wie ich eingangs sagte: Ich bin kein politischer Mensch.
Aber kann es sein, dass Frances Moore-Lappé recht hat?
Dass ein Pessimismus getriebenes Denken uns genau die Probleme beschert hat, wie wir sie momentan auf der deutschen Bühne beobachten können?
Ich würde gerne Ihre Meinung dazu wissen.
Schreiben Sie mir?
Schwere Entscheidung: festhalten oder loslassen?
Von Grazia Rinallo (www.grazia-rinallo.de)
Vor anderthalb Jahren habe ich einen weitreichenden Entschluss gefasst. Ich habe einen solchen Schritt gewagt, von dem ich bis kurz davor dachte, dass ich so etwas nie tun würde. Meine feste, sichere Anstellung habe ich aufgegeben, um mich selbständig zu machen…
Mir war meine finanzielle Sicherheit schon immer sehr wichtig und damit also mein sicheres monatliches Einkommen. Aber seit einiger Zeit drängte sich mir öfter der Gedanke auf, ob ich das, was ich beruflich tat, genau so weiter machen wollte – oder zumindest bis wann?
Und jedes mal kam zusammen mit dieser leisen Frage die fast unmittelbare Antwort: „Nein, sicher nicht!“
Nicht, dass ich meinen Job nicht geliebt hätte! Ich arbeitete in einer pädagogischen Einrichtung mit einem erfolgreichem Team zusammen und bekam Anerkennung für meinen Einsatz sowohl von den Vorgesetzten, als auch von den Eltern der Kinder. Auch die Kinder selbst spiegelten ungelogen ihre Zufriedenheit.
Man könnte sagen, dass ich mich auf dem Höhepunkt meiner beruflichen Karriere befand.
Mittlerweile aber hatte ich mich weiter…entwickelt.
Und dann war da noch dieser Wunsch nach Veränderung und nach einer neuen Herausforderung.
Neugierig auf „Neues“ war ich schon immer, andererseits hang an der Einrichtung ein großer Teil meines Lebens und meiner Arbeit.
Und bei aller Neugier, war da noch immer mein großes Bedürfnis nach Sicherheit!
Es war an der Zeit, Prioritäten zu setzen….
Warum Lenas Erfolg rockt!
Nun ist es amtlich: Nachdem sogar der notorisch griesgrämige Spiegel jubilierte (“Alle lieben lovely Lena”) und die ersten CDU-Politiker ein Bundestverdienstkreuz forderten, steht fest: Lena und Stefan Raab haben mehr als nur den ersten Platz in einem oft belächelten Schlagerwettbewerb gewonnen.
Aber was in aller Welt macht die Menschen an Lena an?
Klar: Wir Deutschen freuen uns über Platz eins.
Aber das erklärt wohl kaum, warum Dänemark, Estland, Spanien, die Slowakei, Lettland, Finnland, Norwegen, Schweden und die Schweiz volle Punktzahlen vergaben.
Lena macht halt gute Laune, könnte man nun anführen – was für sich gesehen schon großartig genug wäre.
Aber ich denke, da ist noch ein Quentchen mehr zu finden…
