Der “eine” Faktor, warum der Finanzcrash kommen wird! Leider.
(Vorab: Dies ist wieder einer meiner unausgegorenen, spontan verfassten Blogartikel)
Roland Betz, Autor dew Lebenswohlstands-Kurses und seines Zeichens wohlsituierter Unternehmer, der am Gardasee lebt, schrieb heute in einem Rundmail wegen eines Artikels auf n-tv.de.
“Guten Morgen, Ihr Lieben! ist das Schwarzmalerei oder ist da was dran? Ich kann mir dieses Szenario gar nicht vorstellen und ich weiß auch überhaupt nicht, was der richtige Weg sein könnte.”
Worum es in diesem Artikel geht?
Dass am 03.10.2011 könnte Europas Einheit crashen könnte.
Ich wollte ihm direkt antworten – entschied mich aber für den Blog.
Nicht, weil ich hier irgendwelche Wahrheiten zu verkünden hätte.
Sondern weil ich an einem Dialog mit Euch interessiert bin.
Denn ich bin, was die Finanzwelt angeht, noch nicht mal Laie.
Und doch halte ich einen Crash anhand dessen, was ich aus meiner arg begrenzten Sicht mitbekomme, leider für logisch.
Warum?
Weil es einen Faktor gibt, der so mächtig, so groß und so unglaublich schwer zu bekämpfen ist, das eine Rettung meines Erachtens scheitern wird.
Obwohl, und das möchte ich an dieser Stelle betonen, eine Rettung möglich ist. Sehr leicht sogar.
Gäbe es halt nicht den einen Faktor…
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3 Fragen, die Dein Leben JETZT verändern
Wie?
Durch eine wahre, allerdings auch peinliche Geschichte.
Vor vier Jahren war ich ziemlich abgenervt. Ich hatte eine Software entwickelt (die Webkonferenzlösung, die ich immer für meine Seminare verwende), und dieses Projekt hatte sich so dermaßen in mein Leben reingefräst, das kaum noch Luft für was anderes da war.
Und ich wollte unbedingt aus der Nummer raus.
Aber irgendwie kam mir immer etwas dazwischen. Es war wie verhext.
Und wie das Leben so spielt, rief mich eines Tages ein alter Freund an, dem ich mein Leid klagte.
Er sagte: “Ok, Martin, ich habe drei Fragen an Dich. Bist Du bereit?”
Ich sagte: Ja…
Warum uns groooooooooße Ziele blockieren
Immer wieder erreichen mich Fragen von Menschen, die sich selbst oder andere coachen wollen – und dann auf herbe innere Blockaden stoßen.
So schrieb mir über Facebook eine Frau zu der Selbstcoaching-Methode “Afformationen” folgendes:
“Ich habe gestern mit meinem Sohn ein Coaching mit deiner neuen Methode gemacht. Wir haben nach einer Weile zwei Sätze herausgearbeitet. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis, habe jedoch bei ihm immer noch Widerstand und grossen Druck gespürt.
Da fehlendes Selbstvertrauen sein Problem ist, fühlte er sich nach den beiden Sätzen: Warum habe ich an heute in jedem Bereich meines Leben soviel Selbstvertrauen wie beim Gamen?
Und: Warum bekomme ich ab sofort alles geregelt? noch mieser, weil es ja eben nicht so ist. Er war so blockiert, dass er keine Antworten fand.”
Wann immer man beim Coaching auf Blockaden trifft, ist Obacht angesagt.
Denn eines der größten Hindernisse – nicht nur beim Coaching – ist ein zu großes Ziel.
Ja, richtig gelesen: Zu große Ziele sind kontraproduktiv.
Ich weiß: Wer Tony Robbins oder Jürgen Höller oder andere Tschakka-Trainer studiert hat, der wird an dieser Stelle einwenden, dass man nur dann richtig motiviert ist, wenn man es möglichst groooooooooß angeht.
Blödsinn.
Lust auf einen schönen Adrenalin-Kick?
Wer Lust auf schummerige Knie und ein ordentliches Flattern im Bauch hat, der genieße dieses Video von Tyomka Pirniazov, der einen Wolkenkratzer in Moskau hochklettert. Ohne Sicherheitsseil.
Ein frischer Selbstcoaching-Prozess für Dich…
Es ist eine alte und bewährte Tradition bei coach-your-self.tv, dass ich zu meinem Geburstag etwas verschenke.
Damit wollen wir auch dieses Jahr nicht brechen.
Und darum habe ich Dir einen simplen und – wie ich finde – äußerst genialen Prozess mitgebracht: Afformationen.
Er stammt nicht von mir, sondern von einem Herrn namens Noah St. John, und ich finde, Herr John hat damit einen ganz großen Wurf auf die Beine gestellt.
Genug der Vorrede. Let’s go!
Übrigens: Dieser Prozess stammt aus dem neuen Kurs “Mach das Beste aus 2011“
Ungeordnete Gedanken zum Sieg der Piratenpartei
Es ist 23:26 Uhr in der Nacht.
Ich sollte schlafen gehen.
Indes: Ich kann nicht.
Der Grund: Der Sieg der Piratenpartei in Berlin.
9 Prozent. Auf Anhieb.
Auch wenn es “nur” Berlin ist, auch wenn es abzuwarten gilt, was in anderen Bundesländern – wenn überhaupt – geschieht, so ist der Sieg der Piratenpartei für mich kein Zufall.
Sondern ein Indiz für eine größere Entwicklung, die sich meines Erachtens momentan an den verschiedensten Stellen unseres kleinen Heimatplaneten zeigt.
Bevor ich jedoch weiterschreibe: Dies sind, wie der Titel so schön sagt, ungeordnete Gedanken.
Also noch frisch, unausgegoren – eben noch nicht zu Ende gedacht.
Wenn das für Dich ok ist, dann leg ich mal los.
Auf der einen Seite können wir “live” beobachten, wie die Finanzwirtschaft zusehends zerfällt. An den Börsen krachts gewaltig. Die USA ist bis unter die Halskrause verschuldet. Europa ebenfalls. Noch geht es uns Deutschen gut. Aber die Schlagzeilen werden von Tag zu Tag bedrohlicher, finde ich.

(Spiegel Online, Montag, 19.09.)
Jeder Versuch der Politik, das Monstrum zu bändigen, das schon einmal die weltweite Wirtschaft in eine tiefe Finanzkrise gerissen hat, scheint zum Scheitern verurteilt. Griechenland, Italien, Spanien, Portugal – jedes dieser Länder kann eine Kettenreaktion auszulösen, welche die globale Wirtschafterneut erneut in den Abgrund schliddern lassen könnte.
Dabei ist ein interessantes Phänomen zu beobachten.
Schon die erste Finanzkrise 2008 hinterließ ein mutmachendes Erbe. So ergab eine Studie der Bertelsmann Stiftung 2010, dass immer mehr Deutsche den Raubtierkapitalismus verdammen – und an dessen Stelle Werte wie Gemeinschaft oder Familie gesetzt haben.
Nun, da es erneut im Karton rappelt, bekommt diese Stimmungsbild Auftrieb.
So kommen interessanterweise eher konservative Kräfte zu der Erkenntnis, dass “die Linke doch recht” gehabt hat: “„Denn wenn die Banken, die sich um unser Geld kümmern sollen, uns das Geld wegnehmen, es verlieren und aufgrund staatlicher Garantien dafür nicht bestraft werden, passiert etwas Schlimmes. Es zeigt sich – wie die Linke immer behauptet hat –, dass ein System, das angetreten ist, das Vorankommen von vielen zu ermöglichen, sich zu einem System pervertiert hat, das die wenigen bereichert.“
Das schrieb kein Linker. Sondern Charles Moore, ein konservativer Publizist. Und zitiert wurde er von Frank Schirrmacher, dem Herausgeber der FAZ. Also jemand, der nicht nur was zu sagen hat. Sondern der auch gehört wird.
Das ist die eine Seite.
Und auf der anderen Seite können wir weltweit neue, politische Kräfte beobachten.
Zum Beispiel den “Arabischen Frühling”: Die Revolution in Tunesien. Die Befreiung Ägyptens. Die Vertreibung von Gaddafi aus Libyen.
Oder die Studentenbewegung in Chile, angeführt von der Rebellenführerin Camila Vallejo. Von der TAZ befragt, ob die “gegenwärtigen Proteste ein Ausdruck dafür [sind], dass die heutige Generation die Angst verloren hat, oder ein Indiz für den Zusammenbruch des Wirtschaftssystems?”, antwortete sie.
“Viele Faktoren spielen eine Rolle, aber der wichtigste ist die Erschöpfung des Wirtschaftsmodells. Niemand glaubt mehr an die falschen Versprechungen und die Menschen spüren den Missbrauch. (…) Sie merken, dass sie, auf gut Chilenisch, beschissen werden. Sie haben diese Situation lange Zeit ausgehalten, aber jetzt nicht mehr. Die heutige Generation hat tatsächlich keine Angst mehr, gegen eine Diktatur zu demonstrieren. Wir sind des Systems überdrüssig, das uns unterdrückt und die Menschen ausraubt.”
Die Bewegung in Chile ist eng vernetzt mit ähnlichen Bewegungen in Portugal, Griechenland und Spanien. Und vernetzt heißt wie schon bei den arabischen Revolutionen: Übers Internet. Namentlich Twitter und Facebook.
Wenn man den Interviews und Berichten Glauben schenken kann (und dabei ist immer eine Menge Vorsicht geboten), so haben diese Bewegungen einen guten Kern.
Sie sind gewaltlos. Und sie bestehen darauf, dass sie ihre größte Kraft und Wucht aus dem Miteinander ziehen.
“Die Zukunft gehört der Gewaltlosigkeit und der Versöhnung der Kulturen” schreibt der ehemalige Widerstandskämpfer Stéphane Hessel in seinem Essay “Empört Euch“, das seit seinem Erscheinen über eine Million mal verkauft wurde. Und das zu einer Art Standardwerk der neuen Bewegung avanciert ist.
“Wir müssen begreifen, dass Gewalt von Hoffnung nichts wissen will…Die Botschaft eines Mandela, eines Martin Luther King ist eine… Botschaft der Hoffnung, dass die Gesellschaften unserer Zeit Konflikte durch gegenseitiges Verständnis in wachsamer Geduld werden lösen können…”
Kehren wir zurück nach Deutschland. Zu etwas – scheinbar – ganz anderem.
In den letzten Monaten habe ich für das Bielefelder IT-Unternehmen Synaxon ein Leitbild erarbeitet. Nicht ich allein. Sondern zunächst mit dem Vorstand. Dann haben sich die Mitarbeiter daran beteiligt. Insgesamt 70 Leute, die es gestaltet haben.
Diese Arbeit hat mir Einblick in ein Unternehmen verschafft, das sehr ungewöhnliche Wege geht.
Zum Beispiel gibt es dort keine Geheimniskrämerei. Jeder darf alles wissen. (Zwei Ausnahmen gibt es noch: Unternehmenskäufe werden stickum abgewickelt, und die Gehälter sind – noch – nicht transparent). Alles andere liegt offen. Jeder kann sich alle Zahlen ansehen. Jeder veröffentlicht sein Wissen in einem Wiki, eine Art Redaktionssystem, in dem unter anderem alle Unternehmensregeln stehen. Und wer möchte, kann die Regeln jederzeit verändern. Er braucht keine Freigabe vom Chef. Sondern jeder kann eine Anordnung live und direkt umgestalten. Zwar kann der Chef ein Veto einlegen – aber die Veränderung gilt bis dahin.
Das Unglaubliche daran. Diese Freiheit wird nicht ausgenutzt. Die Mitarbeiter sind stolz auf ihre Freiheit und nutzen sie achtsam, engagiert und verantwortungsvoll.
Genau so wie es bei Wikipedia auch funktioniert, das Weblexikon, in das jeder hineinschreiben kann, was er mag – und das heute fachlich und faktisch genauso gut wie ein käufliches Lexikon ist.
Und nun Auftritt Piratenpartei (ich sagte ja, es sind ungeordnete Gedanken): In einem Spiegel Online Bericht wird ein Vertreter der Piraten Parter zitiert: “Die Piraten sieht er als Anti-CDU-Partei. Grüne, Linke und SPD seien sich relativ ähnlich. “Wir wollen mehr Freiheit, die Bürgerrechte sind uns wichtig.” Die Piraten glaubten, so der Mann mit Pferdeschwanz und schwarzem Polo-Shirt, “dass die Menschen intelligent und guten Willens” seien.”
Ich vermute, dass diese Aussage einem Gedankengut entsprungen ist, das mir auch beim Erarbeiten des Leitbildes begegnet ist: Der so genannten XY-Theorie. (Siehe auch Wikipedia)
Die besagt, einfach ausgedrückt, dass es in der Wirtschaft zwei Sichtweisen über Menschen gibt. Die “X-Theorie” geht davon aus, dass Menschen faul sind und nur das Notwendigste tun. Denen ist nur über die klassische Führung (Kontrolle, Peitsche und Belohnung) beizukommen. Die “Y-Theorie” dagegen geht davon aus, dass der Mensch guten Willens ist und sich freiwillig engagiert.
Und ich glaube und hoffe, dass es das ist, was wir gerade erleben.
Dass viele Menschen, möglicherweise sogar die meisten, es satt haben, der alten, negativen Denke von der Schlechtigkeit des Lebens im allgemein und des Menschen im speziellen zu frönen.
Noch haben wir all die alten Muster in uns.
Noch denken viele von uns, dass die Menschen eher schlecht sind.
Aber viele von uns arbeiten in der einen oder anderen Form daran, diese alte Denke abzulegen.
Diese Website ist übrigens mein Beitrag dazu.
Ein politischer Beitrag, wenn man so möchte.
Wenn auch nicht in dem Sinne von Hetze und Polemik, wie wir es bei den meisten Berufspolitikern beobachten können.
Sondern in dem Sinne: Lasst uns was tun.
Auch das ist in meinen Augen Politik.
Und ich bin nicht der einzige: Hunderttausende von Coaches, Trainern und Trainerinnen weltweit leisten den ihren dazu. Sei es in Form von Angeboten zur “gewaltfreien Kommunikation”, Meditation oder in Form zahlreicher Coaching- und Selbstcoachingtechniken, die allesamt darauf abzielen, sich aus dem geistigen Gefängnis von Angst, Sorgen, Zweifeln, Abwertung und Geringschätzung von sich und anderen zu befreien.
Und niemand weiß, ob uns das gelingen wird.
Wie in jeder Krise steckt in dem, was gerade geschieht, gleichermaßen Chance wie Gefahr.
Wird die Piratenpartei eine Eintagsfliege bleiben? Oder werden die etablierten Parteien das Zepter in der Hand behalten und sich ewig weiterstreiten – selbst während einer wirtschaftlichen Krise wie in diesen Tagen?
Werden die Proteste der Jungen weltweit friedlich ausgehen – oder wird es weitere Entgleisungen geben wie die Unruhen in London?
Wird die Finanzkrise zu einer Umkehr führen – oder wird es einen Zusammenbruch geben, der Not und Mangel in vielen Regionen der Welt trägt?
Niemand weiß es.
Denn diese Geschichte… wird gerade geschrieben.
Von uns.
Jetzt.
Video: Flug über Planet Erde
Mein Gott.
Wat is datt schööön.
James Drake hat 600 Fotos vom “Gateway to Astronomy Photograph of Earth” aneinandergereiht und ein Zeitraffer-Flug über Mutter Erde geschaffen:
Mehr von James Drake in seinem “Infinity Imagined” Blog.
Darf ich Dir das Du anbieten?
Ich habe eine schwerwiegende Entscheidung getroffen.
Ab heute wird hier bei coach-your-self.tv konsequent geduzt.
Ich weiß, dass das nicht allen gefällt. Mancher liebt das “Sie”, empfindet das “Du” als unangemessen; eine Frau, die mir mal vor Jahren schrieb, machte daran gar einen gesellschaftlichen Werteverfall ab: Überall werde nun zusehends das höfliche “Sie” in ein “Kumpanei Du” übersetzt – wo bleibe dabei denn die gute alte deutsche Sprachtradition?
Nun, in meinen Business-Trainings werde ich weiter beim “Sie” bleiben – obwohl auch eher konservative Unternehmen wie Daimler es mir gestatten, in Jeans zu trainieren (eine schöne Jeans natürlich, aber immerhin).
Also, das “Sie” bleibt bei meinen Unternehmenskunden.
Aber hier bei coach-your-self.tv: nicht.
Denn hier geht es ja nicht um Finanzdienstleistung, Unternehmensberatung oder teure Haute Couture. Sondern um eine sensible und sehr persönliche Angelegenheit: Dein Leben. Dein Wesen. Deine Wünsche, Hoffnungen und Sehnsüchte.
Und ich finde, dass ein “Du” der angemessenere Ton ist.
In diesem Sinne: Schön, dass Du – so hoffe ich doch – mir wohlgesonnen bleibst.
Dein
Martin
Wie George Clooney seinen Durchbruch erzielte
Ich gestehe: Seit vielen Jahren schon bin ich ein großer Bewunderer von George Clooney.
Warum?
Nicht, weil er gut aussieht.
Oder weil er ein Hollywoodstar ist.
Sondern weil er ein Schauspieler und Regisseur ist, der sich immer wieder an neue kreative Herausforderungen wagt.
Und der sich zugleich politisch einsetzt. Ob sein Engagement gegen den Genozid in Darfur, für den Klimaschutz oder für die Unabhängigkeit des Südsudans: Clooney bezieht Stellung.
Trotzdem – oder vielleicht auch deswegen – ist er unglaublich beliebt.
Und was Clooneys Filmwerk als Schauspieler angeht: Er, der nun wirklich in den Blockbustern dieser Welt mitspielen und dabei gut Kasse machen könnte, sucht sich häufig kleine, zum Teil sogar schräge Filmprojekte, von denen einige bereits Kultstatus genießen. Man denke nur an Tarrantinos “From Dusk till Dawn” oder an das Roadmovie “ O Brother, Where Art Thou?” von den Coen Brothers.
Darüber hinaus führt Clooney seit einigen Jahren Regie. Und auch hier geht es nicht um geldträchtige Filme. Sondern um Werke, die nachdenklich stimmen. Wie zum Beispiel “ Good Night, and Good Luck.”, in dem die McCarthy Ära thematisiert wird – eine Phase der amerikanischen Geschichte, die von Kommunistenhatz, Zensur und Repressionen gezeichnet ist.
Lange Rede kurzer Sinn: Clooney ist smart, erfolgreich, kreativ und politisch engagiert.
Also jemand, von dem man was lernen kann.
Zum Beispiel, wie sein Erfolg funktioniert hat…
Martin nimmt ab (Teil 17): Ende. Und Strategiewechsel
(Anfangsgewicht: 100,2 Kilo. Ziel: 84 Kilo bis zum 16.09.2011. Etappenziel: 4 Kilo pro Monat. Vor 14 Tagen: 92,3 Kilo)
Vor einigen Tagen bin ich aus einem ziemlich großartigen Urlaub vom Gardasee heimgekehrt. Und ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich mich ein wenig vor den vierzehn Tage gefürchtet habe. Im Land von Pizza und Pasta habe ich eigentlich immer ein paar ordentliche Kilos zugelegt.
Wer nun die Zahlen oben studiert, wird feststellen, dass ich wieder zugelegt habe.
100 gramm.
Allerdings hielt dieser Urlaub etwas anderes für mich parat, das bei mir ein Umdenken provoziert hat.
Fangen wir damit an, wie ein typischer Tag am Gardasee für mich aussah: Morgens eine große Schale mit Joghurt und frischen Früchten (Ananas, Melone, Weintrauben, Banane). Mittags meist so etwas wie Käse, Melonen und Schinken. Also ein relativ leichtes Mittagessen. Abends dann in der Regel ein Steak und Salat.
Keine Pizza. Und nur einmal etwas Pasta.
Auch der Alkohol floß dezent. Meist trank ich einfach nur Wasser. (Okay, es gab auch zwei Abende, wo man mich aufs brutalste zu Prosecco und Baccardi gezwungen hat. Aber das war echt nicht meine Schuld…)
Also lange Rede, kurzer Sinn: Auch im Urlaub bin ich ziemlich gerade aus geblieben.
Und zwar gerne.
Ich habe mich in meinen neuen Lebensstil verknallt.
Ich liebe es, mich frisch und gesund zu ernähren.
Aber dennoch…
