Wie wir die Dramen hinter uns lassen können
Nachdem ich in dem Blog-Artikel “Woran die meisten Menschen zu knacken haben” auf die Ursachen eingegangen bin, wie und warum wir uns in Dramen verwickeln lassen, möchte ich in diesem Video kurz den Fluchtweg skizzieren.
Das Video ist kurz und bringt das Wesentliche eher skizzenhaft auf den Punkt.
(Youtube-Version: http://youtu.be/9h0lCU2GDU4)
Übrigens: Sobald wir den oben skizzierten Weg einschlagen, begegnen uns Grenzwächter (siehe dazu das gleichnamige Video).
Aber ich stehe hier gerne für Fragen zur Verfügung.
Was meint Ihr dazu?
Lade Dir jetzt eine kostenlose Audio-Meditation herunter, mit der Du innerliche Blockaden, sowie negative Gefühle aller Art sanft und wirksam mildern und auflösen kannst.
Meditation als ein Weg zur Selbstakzeptanz? Jein.
Juliane, eine Kommentatorin meines Blog-Artikels “Woran die meisten Menschen zu knacken haben”, fragt: “Glaubst du nicht, dass Meditation usw. ein WEG zur Selbstliebe/ Selbstakzeptanz sein kann?”
Ja. Und Nein.
Die Falle der Selbsthilfe-Industrie
Mein erstes Video zum Kurs “All you need is: Love!” hat ganz schön Staub aufgewirbelt.
Einige fanden es richtig gut.
Es gab aber auch kritische Stimmen. Ihr Tenor: “Martin, ich beschäftige mich schon seit langer Zeit mit diesem Thema, und was Du präsentierst, ist doch nichts Neues.”
Vielleicht.
Denn genau hier kann ein Problem vergraben sein, das viele übersehen, die sich mit Mediation, Selbstcoaching und ähnlichen Themen befassen.
Martin nimmt ab (Teil 10): Es geht weiter abwärts
(Anfangsgewicht: 100,2 Kilo. Ziel: 84 Kilo bis zum 16.09.2011. Etappenziel: 4 Kilo pro Monat. Letzte Woche: 94,7 Kilo)
Eigentlich sollte ich mich freuen. Wieder ein Kilo runter.
Und das auch mit bestem Timing: Erst Mitte Juli wollte ich bei 92 Kilo landen.
Das wäre wohl zu packen.
Aber…
Woran die meisten Menschen zu knacken haben
Rund 6 Monate habe ich intensiv an diesem Thema gearbeitet. Recherchiert. Menschen gecoacht. Prozesse entwickelt. Und nun, nach einem sehr erfolgreichen Stapellauf im “coach-your-self.tv Club”, freue ich mich, das ich endlich, endlich, die Früchte meiner Arbeit vorstellen kann.
Worum es dabei genau geht?
Um einen neuen Onlinekurs, der meines Erachtens, eines der Topthemen adressiert, unter denen die meisten Menschen heutzutage leiden.
Welches das ist, möchte ich Ihnen in diesem Video vorstellen:
Alternativ auch bei Youtube zu sehen…
Meine Bitte: Schreibt mit Eure Meinung.
Die liegt mir sehr am Herzen.
Seht Ihr das genauso wie ich? Oder habt Ihr eine andere Sichtweise?
Ich freue mich hier auf den Dialog mit Euch!
Martin nimmt ab (Teil 9): Plateau
(Anfangsgewicht: 100,2 Kilo. Ziel: 84 Kilo bis zum 16.09.2011. Etappenziel: 4 Kilo pro Monat. Letzte Woche: 94,3 Kilo)
Tja.
300 Gramm mehr als letzte Woche.
Schade.
Nachdem ich in den letzten Wochen so einen guten Lauf hatte, scheint es nun, dass ich ein Plateau erreicht habe.
Dabei habe ich mich letzte Woche an die Essensstrategie gehalten (morgens eine ordentliche Dosis Müsli mit Früchten und frischgepressten Blutorangensaft, Mittags oft frische Pasta plus Fleisch oder Fisch, Abends früh gegessen, entweder Fisch, Fleisch oder Salat).
Aber, Schande über mich: Kein Sport.
Hatte keine Lust. Diese Woche hatte ich ein ordentliches Programm zu absolvieren. Ein Umzug am Wochenende, der mich zwei Tage in Beschlag genommen hatte, und die Woche selbst war ziemlich fordernd. Auf eine gute Art übrigens. Arbeite momentan an einigen sehr spannenden Projekten, von denen eines schon übernächste Woche das Licht der Welt erblickt.
Aber eben fordernd.
Und so hatte ich einfach keine Lust, mich abends noch aufs Trampolin zu stellen.
Aber nun gibt es keinen Ausweg mehr.
Die nächsten 4 Kilos warten schon darauf, arrividerci zu sagen.
In diesem Sinne: Stay tuned.
Ich muss jetzt runter in die graue Kälte des Sommers…
Martin nimmt ab (Teil 8): Etwas hat Klick gemacht!
(Anfangsgewicht: 100,2 Kilo. Ziel: 84 Kilo bis zum 16.09.2011. Etappenziel: 4 Kilo pro Monat)
Gestern habe ich offiziell das Ende der ersten Etappe erreicht, und ich freue mich natürlich, dass schon fast 6 Kilo runter sind.
Aber ehrlich gesagt, zählt das nicht so sehr.
Denn ich habe in den letzten Tagen eine Reihe von ziemlich spannenden Einsichten gewinnen können, dürfen und müssen, die weit über die schnöden Fleischverluste hinaus gehen.
Eine davon hat mit dem Essen zu tun. (Weitere kommen in Kürze).
Mein Muster beim Abnehmen war bisher so gestrickt: Bis zum Freitag fromm gelebt. Und am Samstag gesündigt.
Fromm ist: Morgens Müsli mit Fruchtsaft. Mittags meist Pasta, zum Teil mit Extra Fleisch oder Fisch. Abends dann meist eher sparsam. Und in der Regel auch bis spätestens 18.00 Uhr gegessen,
Sünde war: Pommes. Burger. Weißbier. Süßigkeiten.
Den Gewieften wird natürlich die religiöse Konnotation, die Einteilung in Gut und Böse, nicht entgangen sein. Und wie immer im Leben hat natürlich das Verruchte einen gewissen Reiz, eine Attraktivität, die man nicht unbedingt gut heißen mag, der man sich aber auch nicht so recht entziehen kann.
Darum habe ich das Ganze innerlich mal umgedreht. Was wäre, wenn plötzlich heraus kommen würde, dass Burger so viele wertvolle Ernährungsstoffe enthalten würde, dass es zwingend notwendig wäre, seine Essensgewohnheiten auf die Speisekarte von McDonalds und Burger King umzustellen.
Erste Erkenntnis: Weißbier ist in der frommen Variante göttlich.
Aber der Rest, verehrte Blog-Leser und -Leserinnen, war schlicht und ergreifend: Gruselig.
Und das hängt nicht zuletzt mit einigen Essenserlebnissen zusammen, die mich zu Anfang verunsichert haben.
Zum Beispiel, dass ich mehr und mehr kein Fleisch mehr mag. Obwohl ich von Haus aus ein lebenslanger Fleischesser gewesen bin, packte mich in den letzten Wochen mehrmals ein so unangenehmes Gefühl, dass ich zum Mülleimer gelaufen bin und meine Bissen ausgespuckt habe.
Ich habe keine Ahnung, ob ich nun zum Vegetarier werden. Noch fühle ich mich nicht soweit.
Aber ich merke, dass mir mein Körper hier deutliche Signale sendet.
Eine weitere Beobachtung, die ich in diese Richtung gemacht habe: Ich beginne Essen anders zu sehen.
Bis noch vor kurzem war Essen für mich eine schöne Belohnung. Nach harter Arbeit hatte ich mir eben einen Ausgleich verdient. Und da ich leckeres Essen liebe, war dies häufig der direkteste und kürzeste Weg, mir was Gutes gönnen.
Jetzt beginne ich Essen vielmehr als einen Energiegeber zu betrachten. Wird mich diese Mahlzeit nachher fitter, lebendiger und energiegeladener fühlen lassen?
Das bedeutet nicht, dass ich nun ganz der Völlerei entsagen wollte. Den Genuss, die Freude am Schlemmen will ich mir auch weiterhin bewahren. Aber was das Tagesgeschäft angeht, so sehe ich Essen mittlerweile vielmehr als eine leckere Möglichkeit, Energie zu tanken.
Das sind im übrigen noch frische und rohe Gedanken, die gerade begonnen haben, in meinem Leben zu keimen.
Was meint Ihr dazu?
Kommt der Dalai Lama in eine Pizzabude…
Großartig.
Ein australischer Moderator will dem Dalai Lama einen Witz erzählen.
Was nicht so ganz gelingt…
Was männliche Politiker von weiblichen unterscheidet. Vielleicht.
Die USA wurden in den letzten Wochen von diversen Sexskandalen ihrer Politiker heimgesucht.
Als erster in der Reihe war der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, der eine Hotelangestellte vergewaltigt haben soll (das Verfahren läuft, eine Schuld ist bisher nicht nachgewiesen).
Dann Arnold Schwarzenegger, der Ex-”Governator” von Kalifornien, der mit seiner Haushälterin fremdging und einen Sohn zeugte, den er viele Jahre seiner Familie gegenüber verschwieg.
Und schließlich der demokratische Hoffnungskandidat Anthony Weiner, der Nacktbilder über Twitter verschickte und damit – zumindest vorläufig – seine politische Karriere ruinierte.
“Warum passiert das eigentlich nur Männern?”, fragte die New York Times in einem lesenswerten Artikel.
Wegen einer hormonellen Verquickung von Sex und Macht, wie der Spiegel mutmaßte?
Vielleicht.
Möglicherweise ist aber auch noch etwas anderes im Spiel. Debbie Walsh, die Leiterin eines Zentrums für Amerikanische Frauen in der Politik (Rutgers University) kommt zu einem anderen, bedenkenswerten Schluss: “Frauen bewerben sich um ein Amt, um etwas zu erreichen. Männer dagegen stellen sich zu Wahl, um jemand zu sein.”
Martin nimmt ab (Teil 7): Tschakka! Tschakka! Tschakka!
Ja.
Richtig gesehen.
Von 100.2 Kilo runter auf 95,6 Kilo. Ich habe meinen ersten Meilenstein gepackt.
Und zwar noch VOR der Zeit, vereehrte Damen und Herren.
Denn eigentlich wollte/sollte ich erst Mitte Juni, also in einer Woche bei 96 Kilo sein (Zur Erinnerung: 16 Kilo möchte ich bis zum 16.09.2011 abnehmen, das bedeutet 4 Kilo pro Monat. Siehe auch hier).
Eigenlob stinkt
Das gilt auch für mich.
Denn ich war schludrig diese Woche.
Trommelwirbel.
Tusch.
Der Herr Weiss hat diese Woche KEINEN Sport gemacht.
Keinen?
Ja.
Schäm.
Zwar habe ich mein Abnehmziel übertroffen, aber de facto lag und liegt es nach wie vor „nur“ an der Ernährungsumstellung. Kohlenhydrate am Morgen und Mittag. Abends eher Fleisch und Eiweiß. Und dann auch nur bis 18.00 Uhr essen.
Daran habe ich mich relativ konsequent gehalten, und siehe da: Ich merke Tag für Tag, dass der Körper langsam, aber sehr beharrlich das Gewicht runterfährt.
Dennoch gilt: Ab jetzt wird wieder gesprungen.
Das Trampolin ruft.
