Eine enorm wichtige Kraft, die wir für 2012 brauchen (2/3)
Im ersten Artikel dieser dreiteiligen Serie lautete meine These: Gemeinschaft ist wichtig, wenn wir unsere persönlichen Ziele und Wünsche wirklich wahr werden lassen wollen.
Aber schon beim Schreiben wurde mir klar, wie kurzgedacht das Ganze ist.
Denn was im Kleinen gilt, stimmt – so meine ich – erst recht fürs Große.
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Eine enorm wichtige Kraft, die wir für 2012 brauchen (1/3)
Ich möchte Dir etwas zu Anfang gestehen.
Eigentlich hatte ich vor, mit diesem Artikel für unsere beiden Kurse “Mach das Beste aus 2012” und “Schlank sein kommt von Innen” zu werben (was ich ja damit schamloserweise
schon gemacht habe).
Aber während ich diesen Artikel schrieb, wurde mir klar, dass es um mehr geht, als nur für diese Kurse die Werbetrommel zu rühren. Dass dieser Erfolgsfaktor vermutlich entscheidend sein wird, wie wir die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen 2012 allgemein lösen können.
Und damit Werbung und Botschaft nicht allzusehr durcheinander geraten, habe ich aus einem Artikel drei gemacht.
In diesem Artikel, den Du jetzt gerade liest, werde ich Dir darlegen, welche Kraft meines Erachtens enrom wichtig ist, wenn Du Deine Ziele, Wünsche und Ambitionen wirklich wahr werden lassen möchtest.
In dem zweiten Artikel zeige ich auf, warum diese Kraft auch gesellschaftlich so relevant ist. Und in dem dritten Artikel lege ich dar, warum ich bei allen Krisenschlagzeilen in den Medien der Überzeugung bin, dass wir optimistisch sein können.
Genug der Vorrede.
Was verbirgt sich also hinter dieser geheimnisvollen Kraft, die wir alle brauchen?
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Interessanter Typ, interessante Site: netrepreneurs.de von Martin Metzmacher
Von Zeit zu Zeit läuft mir eine Website über den Weg, die ich richtig gut finde.
So eine ist www.netrepreneurs.de von Martin Metzmacher.
Eigentlich geht es dort um Internetmarketing.
Aber noch eigentlicher um mehr.
Nämlich: Was macht erfolgreiche Menschen wirklich erfolgreich?
Mein Namensvetter Martin interviewt dazu Leute, die wirklich was Interessantes und Erfolgreiches auf die Beine gestellt haben.
Aber seht und hört selbst:
Der egoistische Gemeinschaftssinn
Heute titelte Spiegel Online: “Selbsternannter Euro-Retter Japan”
Thema des Nachrichtenartikels: “Die Nachricht klingt wie ein Aprilscherz: Mit milliardenschweren Kapitalspritzen will Japan der EU aus der Schuldenkrise helfen. Wie bitte? Ausgerechnet der Schulden-Weltmeister Japan?”
Interessant ist jedoch die Begründung, warum das hochverschuldete Land sich zu einer Milliardenförderung hinreißen lassen möchte: “Aus Angst vor einem Zerbrechen der Euro-Zone verlegen sie Kapital nach Japan und haben so für das kräftige Plus gesorgt. Bekam man im April noch mehr als 123 Yen für einen Euro, sind es derzeit nur noch rund 105. Damit wurden japanische Produkte im Ausland teurer. Für ein Land, dessen Wohlstand vor allem von Exporten abhängt, ist das keine gute Nachricht.”
Wir haben es hier also mit einem Gemeinschaftssinn zu tun, der einem purem Egoismus entspringt.
Ähnliches war schon aus Griechenland zu hören: Deutschland erntete interessanterweise Ablehnung und Häme von einem Teil der griechischen Bevölkerung, weil die Deutschen das Geld ja “nur” geben, um ihre eigenen Pfründe zu sichern.
Es stimmt vermutlich, dass der allenthalben wahrgenommene Gemeinschaftssinn der Politiker, die einen Zusammenhalt von Europa oder der globalen Wirtschaft beschwören, eben keiner herzlichen Liebe, sondern einem kalten Kalkül entspringt.
Das könnte man kritisieren.
Ich finde jedoch: Das ist ein verdammt gutes Zeichen.
Ein Gemeinschaftssinn, der auf Emotionalität gegründet ist, kann schnell auf der Strecke bleiben, wenn Sorgen, Zweifel und Befürchtungen einsetzen. Unser Gehirn, hat mir einmal Prof. Dr. Hüther von der Universität Göttingen erzählt, schaltet bei Angstgedanken die gesamten oberen Schichten des Gehirns ab – und die alten, stammesgeschichtlich geprägten Zonen, namentlich das Reptiliengehirn, übernehmen die Kontrolle.
Darum schreien wir im Streit wie die Kinder, knallen mit Türen oder werfen Geschirr an die Wand.
Es ist der Zustand der Bedrohung, der uns in einen Modus herunterschalten kann, in dem Menschen gewalttätig werden. Mobbing, körperliche Übergriffe bis hin zu Krieg speisen sich aus den rudimentären, eher einfach gestrickten Strukturen unseres Gehirns.
Und wer einmal sauer geworden ist und Dinge gesagt hat, die einem im Nachgang sehr leid getan haben, weiß, wie es ist, wenn das Reptiliengehirn die Kontrolle übernimmt. Man wird nicht nur blind vor Wut. Man denkt nur noch an sich.
So schwierig die Zeiten auch momentan sein mögen, so furchtankitzelnd die Schlagzeilen auch ausfallen können: Wir marschieren gerade durch eine wichtige Passage unserer gesellschaftlichen Entwicklung, weil immer mehr Menschen begreifen, dass Egoismus in einem so dicht vernetzten Weltgeschehen nicht mehr funktioniert.
Es ist eine Sache, eine schöne, luftige Aussage wie “Wir sind alle eins” vom Dalai Lama zu hören. Und eine andere, zu begreifen, das wir wirtschaftlich ein erhebliches Problem an der Backe haben, sollten wir diese Tatsache verneinen.
Es ist natürlich gewagt, im jetzigen, noch völlig offenen Prozess Prognosen abgeben zu wollen. Und doch wage ich eine: Die Einsicht, dass wir zusammenhalten müssen, weil wir wirklich alle eins sind, wird unser Weltbild über viele Generationen hinweg verändern.
Und das wäre mal wirklich eine gute Nachricht.
Der “eine” Faktor, warum der Finanzcrash kommen wird! Leider.
(Vorab: Dies ist wieder einer meiner unausgegorenen, spontan verfassten Blogartikel)
Roland Betz, Autor dew Lebenswohlstands-Kurses und seines Zeichens wohlsituierter Unternehmer, der am Gardasee lebt, schrieb heute in einem Rundmail wegen eines Artikels auf n-tv.de.
“Guten Morgen, Ihr Lieben! ist das Schwarzmalerei oder ist da was dran? Ich kann mir dieses Szenario gar nicht vorstellen und ich weiß auch überhaupt nicht, was der richtige Weg sein könnte.”
Worum es in diesem Artikel geht?
Dass am 03.10.2011 könnte Europas Einheit crashen könnte.
Ich wollte ihm direkt antworten – entschied mich aber für den Blog.
Nicht, weil ich hier irgendwelche Wahrheiten zu verkünden hätte.
Sondern weil ich an einem Dialog mit Euch interessiert bin.
Denn ich bin, was die Finanzwelt angeht, noch nicht mal Laie.
Und doch halte ich einen Crash anhand dessen, was ich aus meiner arg begrenzten Sicht mitbekomme, leider für logisch.
Warum?
Weil es einen Faktor gibt, der so mächtig, so groß und so unglaublich schwer zu bekämpfen ist, das eine Rettung meines Erachtens scheitern wird.
Obwohl, und das möchte ich an dieser Stelle betonen, eine Rettung möglich ist. Sehr leicht sogar.
Gäbe es halt nicht den einen Faktor…
3 Fragen, die Dein Leben JETZT verändern
Wie?
Durch eine wahre, allerdings auch peinliche Geschichte.
Vor vier Jahren war ich ziemlich abgenervt. Ich hatte eine Software entwickelt (die Webkonferenzlösung, die ich immer für meine Seminare verwende), und dieses Projekt hatte sich so dermaßen in mein Leben reingefräst, das kaum noch Luft für was anderes da war.
Und ich wollte unbedingt aus der Nummer raus.
Aber irgendwie kam mir immer etwas dazwischen. Es war wie verhext.
Und wie das Leben so spielt, rief mich eines Tages ein alter Freund an, dem ich mein Leid klagte.
Er sagte: “Ok, Martin, ich habe drei Fragen an Dich. Bist Du bereit?”
Ich sagte: Ja…
Wie George Clooney seinen Durchbruch erzielte
Ich gestehe: Seit vielen Jahren schon bin ich ein großer Bewunderer von George Clooney.
Warum?
Nicht, weil er gut aussieht.
Oder weil er ein Hollywoodstar ist.
Sondern weil er ein Schauspieler und Regisseur ist, der sich immer wieder an neue kreative Herausforderungen wagt.
Und der sich zugleich politisch einsetzt. Ob sein Engagement gegen den Genozid in Darfur, für den Klimaschutz oder für die Unabhängigkeit des Südsudans: Clooney bezieht Stellung.
Trotzdem – oder vielleicht auch deswegen – ist er unglaublich beliebt.
Und was Clooneys Filmwerk als Schauspieler angeht: Er, der nun wirklich in den Blockbustern dieser Welt mitspielen und dabei gut Kasse machen könnte, sucht sich häufig kleine, zum Teil sogar schräge Filmprojekte, von denen einige bereits Kultstatus genießen. Man denke nur an Tarrantinos “From Dusk till Dawn” oder an das Roadmovie “ O Brother, Where Art Thou?” von den Coen Brothers.
Darüber hinaus führt Clooney seit einigen Jahren Regie. Und auch hier geht es nicht um geldträchtige Filme. Sondern um Werke, die nachdenklich stimmen. Wie zum Beispiel “ Good Night, and Good Luck.”, in dem die McCarthy Ära thematisiert wird – eine Phase der amerikanischen Geschichte, die von Kommunistenhatz, Zensur und Repressionen gezeichnet ist.
Lange Rede kurzer Sinn: Clooney ist smart, erfolgreich, kreativ und politisch engagiert.
Also jemand, von dem man was lernen kann.
Zum Beispiel, wie sein Erfolg funktioniert hat…
Zwischen Pflicht und Lust: Das Drama des “Muss ja”
Anlässlich meines kostenlosen Selbstcoachingswerkzeugs “Die Selbstbildrakete” aus dem Kurs “All you need is: Love!” schrieb mir ein Nicht-Nutzer des Werkzeugs folgende Zeilen:
“Ich hab mir die Selbstbildrakete runtergeladen, weil mich der Prozess wirklich interessiert. Allerdings bin ich bis heute nicht dazu gekommen, mich damit zu beschäftigen. Und obwohl mein Interesse groß ist, find ich die Zeit nicht dafür. Aber dadurch ist mir gleich ein grundsätzliches Problem aufgefallen, das wahrscheinlich viele Menschen mit mir teilen:
Zeitmanagement ist Prioritätsmanagement. Zeit hat jeder gleich viel, nur was wir in dieser Zeit tun ist unterschiedlich, weil wir alle unterschiedlich motiviert sind.
Jetzt gibt es zweierlei Arten motiviert zu sein:
1. Wir tun etwas, damit keine Situation eintritt, in der wir unglücklich sind
2. Wir tun etwas, um Situationen zu schaffen, in denen wir glücklich sind.
Meistens bin ich mit Nr. 1 beschäftigt (Broterwerb, Haushalt, die täglichen Pflichten erledigen). Wenn ich dann entsprechend viel an Nr. 1 gearbeitet habe, bin ich müde und geschafft, dann vergesse ich auf sämtliche “Selbstbildraketen”, weil ich mich einfach erholen möchte und nicht mehr anstrengen will.
Ich nehme an, dass es vielen so geht (vielleicht sogar auch dir selbst) und würde mich daher über eine Antwort von dir sehr freuen!!”
Hier meine Antwort…
Der Coachingprozess “Die Selbstbild-Rakete”
Gleich vorab: Sie können sich den in diesem Blogartikel vorgestellten und diskutierten Selbstcoaching-Prozess gratis herunterladen.
Ich habe diesen Prozess “Selbstbild-Rakete” getauft, weil er so direkt und unmittelbar wirkt. Oft hilft er binnen weniger Minuten das eigene Selbstbild spürbar zu ändern.
Und keine Sorge: Dies ist kein “Tschakka-Turbo-Ich-mach-mal-schnell-was-und-bin-sofort-im-siebten-Himmel”-Prozess. Versprochen.
Deswegen stellt sich die Frage, wie in aller Welt das so schnell gehen soll?
Die Falle der Selbsthilfe-Industrie
Mein erstes Video zum Kurs “All you need is: Love!” hat ganz schön Staub aufgewirbelt.
Einige fanden es richtig gut.
Es gab aber auch kritische Stimmen. Ihr Tenor: “Martin, ich beschäftige mich schon seit langer Zeit mit diesem Thema, und was Du präsentierst, ist doch nichts Neues.”
Vielleicht.
Denn genau hier kann ein Problem vergraben sein, das viele übersehen, die sich mit Mediation, Selbstcoaching und ähnlichen Themen befassen.
Was männliche Politiker von weiblichen unterscheidet. Vielleicht.
Die USA wurden in den letzten Wochen von diversen Sexskandalen ihrer Politiker heimgesucht.
Als erster in der Reihe war der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, der eine Hotelangestellte vergewaltigt haben soll (das Verfahren läuft, eine Schuld ist bisher nicht nachgewiesen).
Dann Arnold Schwarzenegger, der Ex-”Governator” von Kalifornien, der mit seiner Haushälterin fremdging und einen Sohn zeugte, den er viele Jahre seiner Familie gegenüber verschwieg.
Und schließlich der demokratische Hoffnungskandidat Anthony Weiner, der Nacktbilder über Twitter verschickte und damit – zumindest vorläufig – seine politische Karriere ruinierte.
“Warum passiert das eigentlich nur Männern?”, fragte die New York Times in einem lesenswerten Artikel.
Wegen einer hormonellen Verquickung von Sex und Macht, wie der Spiegel mutmaßte?
Vielleicht.
Möglicherweise ist aber auch noch etwas anderes im Spiel. Debbie Walsh, die Leiterin eines Zentrums für Amerikanische Frauen in der Politik (Rutgers University) kommt zu einem anderen, bedenkenswerten Schluss: “Frauen bewerben sich um ein Amt, um etwas zu erreichen. Männer dagegen stellen sich zu Wahl, um jemand zu sein.”
Vera F. Birkenbihl: Wie um Geld verhandeln?
Nicht jedem ist es in die Wiege gelegt, mit Vorgesetzten oder Kunden um mehr Geld zu verhandeln.
Was kann man tun, wenn man eher introvertiert und gutmütig ist?
Vera F. Birkenbihl eröffnet in ihrem Podcast gewohnt ungewohnte Perspektiven – und verrät, wie sie quasi über Nacht ihr Honorar verdoppelte.
Hören Sie selbst:
(Download)
Diese Antwort stammt übrigens aus dem Erfolgskurs von Vera F. Birkenbihl (kostenlose Probelektion hier).
Wie Veränderung wirklich funktioniert
Haben Sie Lust auf ein echtes Paradebeispiel, wie Veränderung in der Praxis läuft? Inklusive einer Anleitung?
Vor kurzem schrieb mir das coach-your-self.tv Clubmitglied Andrea hier im Blog, was passiert ist, als sie eine negative Überzeugung hinsichtlich Geld aufgelöst hatte. (Den Link zu Andreas Beitrag finden sie unten.)
Ihr Coachingthema lautete: “Ich wollte eine Gehaltserhöhung, die überfällig war.” (Wenn Sie sich das Coaching samt Anleitung für die genutzte Coachingtechnik zu Gemüte führen möchten: Klick!)
Allerdings gab es da eine innere Überzeugung, die sie davon abhielt, zur Tat zu schreiten: “Gehaltsverhandlungen sind schwer und ich werde über den Tisch gezogen.”
Vera F. Birkenbihl: Umgang mit dem inneren Kritiker
Wer kennt das nicht? Kaum wird man kritisiert, geht die eigene Stimmung in den Keller.
Vor allem dann, wenn es um Mitglieder aus der eigenen Familie geht.
Häufigster Grund für den Stimmungsumschwung: Eine eigene innere Stimme, die permanent kritisiert – und sich durch die äußere Kritik bestätigt sieht.
Darum die Frage einer Teilnehmerin aus dem Erfolgskurs von Vera F. Birkenbihl (kostenlose Probelektion hier): Wie kann man mit dem inneren Kritiker am besten umgehen?
Hören Sie selbst:
(Download)
Erfolgsfaktor Authentizität
Letzte Woche rief mich ein alter Bekannter an.
Er wolle mir eine kritische, aber durchaus wohlgemeinte Kritik zu coach-your-self.tv geben. Ob ich dafür offen sei.
Klar doch.
Wir begannen jedoch mit einigen Updates. Wie geht es Dir? Was machst Du so? Und so weiter.
Ich erzählte ihm von einigen meiner eigenen Kapriolen, vor allem von der im letzten Herbst, als ich selber durch einen schwierigen Erkenntnisprozess getapert war. (Wenn es interessiert…)
“Darf ich da mal einhaken?”, meinte er.
Na sicher.
Er wählte seine Worte sorgfältig, bedächtig, fast schon liebevoll: “Martin, wir kennen uns jetzt schon seit so vielen Jahren. Ich schätze Deine Arbeit sehr. Aber mir ist etwas aufgefallen, vor allem im letzten Jahr…”
Ich spürte, wie er sich wohl innerlich wandte. Wie sollte er es mir nur sagen?
“Schau mal, Martin, Du bist doch Profi. Du bist Coach. Man konsultiert Dich, weil Du was kannst…”
“Ja”, sagte ich, “und…?”
“Meinst Du nicht, dass Du Dir selbst schadest, wenn Du von Deinen eigenen Schwierigkeiten erzählst?”
Ich wusste genau, was er meinte.
Er war ja nicht der einzige…
