<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>coach-your-self.tv &#187; Erfolg</title>
	<atom:link href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/topics/berufung-karriere-job/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.coach-your-self.tv</link>
	<description>Coach Dich Selbst</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Jan 2012 12:36:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Eine enorm wichtige Kraft, die wir für 2012 brauchen (2/3)</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/14/berufung-karriere-job/die-wichtigste-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-23/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=die-wichtigste-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-23</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/14/berufung-karriere-job/die-wichtigste-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-23/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 11:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe rockt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1943</guid>
		<description><![CDATA[Im ersten Artikel dieser dreiteiligen Serie lautete meine These: Gemeinschaft ist wichtig, wenn wir unsere persönlichen Ziele und Wünsche wirklich wahr werden lassen wollen. Aber schon beim Schreiben wurde mir klar, wie kurzgedacht das Ganze ist. Denn was im Kleinen gilt, stimmt – so meine ich – erst recht fürs Große. Bevor ich jedoch meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/12/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-13/">Im ersten Artikel</a> dieser dreiteiligen Serie lautete meine These: Gemeinschaft ist wichtig, wenn wir unsere persönlichen Ziele und Wünsche wirklich wahr werden lassen wollen.</p>
<p>Aber schon beim Schreiben wurde mir klar, wie kurzgedacht das Ganze ist.</p>
<p>Denn was im Kleinen gilt, stimmt – so meine ich – erst recht fürs Große.<br />
<span id="more-1943"></span><br />
Bevor ich jedoch meinen eher schlichten Beweisweg antrete, eines noch vorab: Wir begeben uns nun in die Welten der Politik und Wirtschaft. Für eine Website, die sich der persönlichen Weiterentwicklung verschrieben hat, ein eher ungewöhnliches Unterfangen. Aus unserer Branche kennt die Öffentlichkeit eher ein debiles &#8220;Tschakka-&#8221;Gebrüll als der Versuch, einer dezidierten politischen Betrachtung.</p>
<p>Und doch dürfen wir Selbstcoacher unsere Sicht nicht auf die kleine, persönliche Welt begrenzen. Unser Blick muss weiter reichen, meine ich.</p>
<p>Und in diesem Sinne schreibe ich auch diesen Artikel: Nicht als Verkündigung irgendwelcher Wahrheiten (denn dazu fehlt mir die Kompetenz). Sondern als Anregung, unseren Dialograhmen zu erweitern.  </p>
<p>Genug der Vorrede, stürzen wir uns in die Finanzkrise.</p>
<p>Wie ist sie entstanden?</p>
<p>Weil sich Einzelne auf Kosten der Mehrheit bereichert haben.</p>
<p>Im  wesentlichen waren es die Banker, die Kredite an Leute vergeben haben, die sie sich nicht leisten konnten. Und um das Ganze zu vertuschen, wurden diese faulen Kredite in &#8220;Finanzprodukte&#8221; gepackt, die nach außen hin glänzten, aber innen hohl und leer waren.</p>
<p>Als 2008 diese &#8220;Finanzprodukte&#8221; folgerichtig den Bach abgingen, geriet unser gesamtes Bankensystem quasi von heute auf morgen in Gefahr, komplett abzustürzen.</p>
<p>Also sprang die Gemeinschaft, in diesem Fall &#8220;Vater Staat&#8221;, ein und rettete die angeschlagenen Akteure mit gewaltigen Finanzkrediten.</p>
<p><strong>Ohne dieses Miteinander wären wir alle in ein Desaster gestürzt.<br />
</strong></p>
<p>Schon dieses einfache Beispiel reicht, um das Kräftespiel von Egoismus und Gemeinsinn zu demonstrieren.</p>
<p>Aber die Finanzkrise war ja durch die staatliche Rettung nicht beendet.</p>
<p>Im Gegenteil.</p>
<p>Denn viele Länder haben sich von der ersten Welle der Finanzkrise nicht erholt. </p>
<p>Nehmen wir zum Beispiel die USA, die schon seit Jahren das Tal der Tränen durchwandert: Das Land ist bis zur Halskrause verschuldet, die Arbeitslosenquote ist nach wie vor hoch – und eine Entspannung ist nicht in Sicht. </p>
<p>Dieser enorme Stillstand wird flankiert (oder vielleicht sogar verursacht) durch ein Patt in der amerikanischen Regierung. Bestes Beispiel: Letztes Jahr wären die USA beinahe bankrott gegangen, weil sich Demokraten und Republikaner sich bis aufs Blut bekämpften und sich erst in letzter Sekunde auf eine Anhebung der Schuldengrenze einigen konnten und wollten (<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,777838,00.html">siehe auch hier</a>).</p>
<p>Natürlich wären die USA niemals wirklich Pleite gegangen. Keine der beiden Parteien hätte sich soetwas Unverantwortliches wirklich erlauben können. Aber der Kampf bis zur letzten Sekunde, dieses sich gegensetig behindern, sich in die Kniekehlen treten und sich öffentlich dennunzieren, zeigt, wes Geistes Kind hier die Verhandlungen geführt hat: Hauptsache &#8220;Ich&#8221;. </p>
<p>Griechenland, Spanien, Irland und Italien sind ebenfalls bis an den Rand des Abgrunds gedrängt worden und hängen seit Monaten schon an seidenen Fäden. Eine falsche Bewegung, und sie stürzen in die Tiefe.</p>
<p>Und auch hier: Machtspielchen. Grabenkämpfe. Und politisches Gemetzel.</p>
<p>Einzig Deutschland feiert ein kraftvolles Wirtschaftswachstum. Uns geht so gut wie schon lange nicht.</p>
<p>Wenn man den Wirtschaftsexperten glauben schenken mag, hat unser &#8220;Kurzarbeit&#8221;-Programm dazu entscheidend beigetragen. Statt die eigenen Mitarbeiter auf die Straße zu setzen oder das Unternehmen durch Streiks zu blockieren, haben sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammengetan und sich gegenseitig unterstützt: Wir verzichten auf einen Teil des Gehalts und arbeiten gemeinsam daran, dass wieder bessere Zeiten kommen.</p>
<p><strong>Kurz: Es war das &#8220;Wir&#8221;, das den Unterschied machte.</strong></p>
<p>Und es ist das &#8220;Wir&#8221;, das uns helfen wird, die weiteren Herausforderungen zu bändigen. Die Finanzkrise ist nur lösbar, wenn möglichst viele zusammenhalten. </p>
<p>Denn auch wenn wir nicht die Krise in Griechenland oder Spanien verursacht haben mögen, sind wir doch so eng mit ihnen vernetzt, das ihr Untergang auch der unsere sein kann. Wohin wollen wir noch unsere Waren exportieren, wenn sie sich keiner mehr leisten kann? Und was ist mit unseren Banken, die Staatsanleihen genau jener Länder gekauft haben, die dann bankrott gehen würden? Sie verlören auf einen Schlag viel Geld, und den Rest des Niedergangs kann man sich in einem solchen Szenario leicht ausmalen.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass es soweit kommt, um das hier klar zu sagen. </p>
<p>Nach dem ich monatelang die Schlagzeilen, Berichterstattungen und Essays der Meinungsmacher beobachtet habe, habe ich nun den Eindruck, dass auch der Letzte in der Politik und Wirtschaft begriffen hat, dass ein Auseinanderbrechen der Eurozone die gesamte globale Wirtschaft für Jahre oder gar Jahrzehnte in tiefes Elend stürzen würde. </p>
<p>Niemand will das.</p>
<p>Und auch das allgemeine Gemäkel, dass die Politik zu lahm in ihrer Entscheidungsfindung wäre, halte ich für verfehlt. Tatsächlich sind die oft langsamen politischen Prozesse eher ein gutes Zeichen. Denn Politik ist der mühsame Weg, eine Einigung zwischen vielen Einzelinteressen herzustellen. Und zwar nicht mit Druck. Nicht mit Gewalt. Nicht mit Diktatur. Sondern demokratisch. Durch einen Kommunikationsprozess.</p>
<p>Und das braucht Zeit.</p>
<p>Dass Einigungen also nicht immer von Jetzt auf Gleich gelingen, dass es Parteien gibt, die immer wieder aus der Reihe scheren (wie zum Beispiel unlängst die Briten), dass gestritten und debattiert wird: Das alles sind meines Erachtens Zeichen einer gesundern und quicklebendigen Demokratie. Und dass im Falle eines Falles dann doch auch mal schnelle Entscheidungen herbeigeführt werden, hat die Politik bei der Rettung von Banken oder bei der Anhebung von Schuldengrenzen mehr als einmal bewiesen.</p>
<p>So gesehen, bin ich bedingt optimistisch. Die Chance, die Krise zu meistern, ist keineswegs verspielt.</p>
<p>Aber es gibt natürlich keine Garantie.</p>
<p>Zu zerbrechlich, zu fragil ist die Gesamtheit der Situation. </p>
<p>Und darum stellt sich für mich die Frage: Was passiert, wenn die Eurozone doch zerbricht?</p>
<p>Wie reagieren wir, wenn tatsächlich der Gau eintritt?</p>
<p>Werden wir in Angst oder gar Panik verfallen? </p>
<p>Wird es Straßenschlachten und Plünderungen wie in London oder Paris geben?</p>
<p>Werden wir, die wir bis dato von der Krise einigermaßen gut verschont geblieben sind, plötzlich wieder zu Raubtieren?</p>
<p>Denn hier, an genau dieser Stelle schließt sich der Kreis zum Thema Selbstcoaching.</p>
<p>Denn wir alle haben Mechanismen in uns, die fast automatisch dafür sorgen, dass wir in eine Raubtiermentalität abgleiten. </p>
<p>Der Gehirnforscher Dr. Gerhard Hüther hat mir einmal in einem persönlichen Interview erklärt, dass bei Angstgefühlen die intelligenten Schichten unseres Gehirns (der Neokortex) im wahrsten Sinne des Wortes ausgeschaltet werden und das Gehirn auf die ältesten Verhaltensmuster zurückgreift. Wie Lichter in einem Haus, die verlöschen, sinken wir in eine Dunkelheit zurück und reagieren wir verängstigte kleine Kinder.</p>
<p>Jeder, der schon mal bei einem Streit &#8220;außer sich&#8221; war oder dem mal die Sicherungen durchgeknallt sind (das Gegenüber übel beschimpfen, Türen knallen, Tassen werfen etc.), weiß. wovon die Rede ist.</p>
<p>Wenn es uns an die Existenz geht oder auch nur zu gehen scheint, gehen uns Mitgefühl, Intelligenz und Kreativität flöten. Wir werden im wahrsten Sinne des Wortes wie Tiere.</p>
<p>Und zwar wie gesagt fast automatisch.</p>
<p>Aber eben nur <em>fast</em>. Wir können diese Impulse vermutlich nicht abstellen – aber wir können lernen, mit diesen Impulsen besser umzugehen. Wir können im Augenblick der Angst, das Gefühl nicht wegmachen. Aber wir können dennoch besonnen bleiben. (<a href="http://www.coach-your-self.tv/tabid/561/Default.aspx">Ein Werkzeug dazu ist übrigens der Coaching-Prozess EGON, den Du hier kostenlos herunterladen kannst</a>).</p>
<p>Die Frage also stellt sich: Wo stehen wir momentan in unserer Entwicklung?</p>
<p><a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/16/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-33/">Werden wir der Angst als Raubtier oder als Mensch begegnen? </a></p>
<p>Dazu werde ich in dem letzten Artikel Stellung beziehen.</p>
<p>Aber bis dahin: Was meinst Du dazu?</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2012%2F01%2F14%2Fberufung-karriere-job%2Fdie-wichtigste-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-23%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/14/berufung-karriere-job/die-wichtigste-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-23/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eine enorm wichtige Kraft, die wir für 2012 brauchen (1/3)</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/12/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-13/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-13</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/12/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-13/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 15:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe rockt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1940</guid>
		<description><![CDATA[Ich möchte Dir etwas zu Anfang gestehen. Eigentlich hatte ich vor, mit diesem Artikel für unsere beiden Kurse &#8220;Mach das Beste aus 2012&#8221; und &#8220;Schlank sein kommt von Innen&#8221; zu werben (was ich ja damit schamloserweise schon gemacht habe). Aber während ich diesen Artikel schrieb, wurde mir klar, dass es um mehr geht, als nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte Dir etwas zu Anfang gestehen.</p>
<p>Eigentlich hatte ich vor, mit diesem Artikel für unsere beiden Kurse  &#8220;<a href="http://bit.ly/sDUskI">Mach das Beste aus 2012</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://bit.ly/A0LQdJ">Schlank sein kommt von Innen</a>&#8221; zu werben (was ich ja damit schamloserweise <img src='http://blog.coach-your-self.tv/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  schon gemacht habe).</p>
<p>Aber während ich diesen Artikel schrieb, wurde mir klar, dass es um mehr geht, als nur für diese Kurse die Werbetrommel zu rühren. Dass dieser Erfolgsfaktor vermutlich entscheidend sein wird, wie wir die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen 2012 allgemein lösen können.</p>
<p>Und damit Werbung und Botschaft nicht allzusehr durcheinander geraten, habe ich aus einem Artikel drei gemacht.</p>
<p>In diesem Artikel, den Du jetzt gerade liest, werde ich Dir darlegen, welche Kraft meines Erachtens enrom wichtig ist, wenn Du Deine Ziele, Wünsche und Ambitionen wirklich wahr werden lassen möchtest.</p>
<p>In dem <a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/14/berufung-karriere-job/die-wichtigste-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-23/">zweiten Artikel</a> zeige ich auf, warum diese Kraft auch gesellschaftlich so relevant ist. Und in dem <a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/16/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-33/">dritten Artikel </a>lege ich dar, warum ich bei allen Krisenschlagzeilen in den Medien der Überzeugung bin, dass wir optimistisch sein können.</p>
<p>Genug der Vorrede.</p>
<p>Was verbirgt sich also hinter dieser geheimnisvollen Kraft, die wir alle brauchen?<br />
<span id="more-1940"></span><br />
Es ist: Gemeinschaft.</p>
<p>Ja, natürlich: Es ist nicht die einzige Kraft. Mut. Optimismus. Der Wille, dran zu bleiben. All das ist wichtig.</p>
<p>Aber wie wichtig &#8220;Gemeinschaft&#8221; ist, wurde mir bei meinem letzten &#8220;Mach das Beste aus 2011&#8243; Kurs deutlich.</p>
<p>Statt wie gewohnt das Seminar mit &#8220;Martin hier und die Teilnehmer da&#8221; anzugehen, habe ich zusammen mit einer ehemaligen Teilnehmerin, Ulrike Sennhenn, darauf gesetzt, die Teilnehmenden viel stärker miteinander zu vernetzen.</p>
<p>Dazu gehörte zum Beispiel, dass wir mit sogenannten Co-Coaches gearbeitet haben: Also, dass sich Teilnehmende zusammenschließen, um sich gemeinsam Woche für Woche zu unterstützen.</p>
<p>Das Konzept ist alles andere als neu. Lernpartnerschaften als Idee gibt es schon lange. Aber in den vielen Versuchen, die ich miterleben durfte, scheiterte es häufig an der Umsetzung.  </p>
<p>Deswegen war es Ulrikes Aufgabe, diese Partnerschaften zu koordinieren. Die Teilnehmenden dabei zu unterstützen, sich mit Gleichgesinnten zu verbinden.</p>
<p>Das Ergebnis?</p>
<p>Nehmen wir zum Beispiel das Forum.</p>
<p>Das Forum ist traditionell dazu da, Fragen zu den Übungen und Lektionen zu stellen und sich von mir coachen zu lassen.</p>
<p>Das wird natürlich gerne genutzt, aber ich habe noch nie erlebt, dass es soviel Bewegung im Forum gab. Sieh selbst:<br />
<img alt="" src="http://www.coach-your-self.tv/Portals/0/mdb_forum.jpg" class="alignnone" width="553" height="708" /></p>
<p>Das ist aber nur die Oberfläche.</p>
<p>Ein weiterer Effekt, der sich bei vielen so ganz nebenbei ergab: Viele waren geradezu erleichtert zu erleben, dass sie mit ihren Problemen nicht allein dastanden. Dass es andere gab, denen es genauso ging, wie ihnen.</p>
<p>&#8220;Es tut mir so gut zu wissen,&#8221; schrieb mir eine Teilnehmerin, &#8220;dass ich nicht die einzige bin, die diese Probleme hat. Ich hab oft gedacht, ich bin halt eine Ausnahme, bei den anderen ist alles gut, nur bei mir nicht. Jetzt sehe ich, dass ich eben kein Einzelfall bin, und dadurch fällt es mir leichter, mich den anderen zu öffnen.&#8221;</p>
<p>Aber nicht &#8220;Öffnen&#8221; im Sinne eines gemeinsamen Jammerns. Eines, &#8220;hach, wir Armen, wir vom Leben Gebeutelten&#8221;.</p>
<p>Sondern im Sinne eines &#8220;raus aus der Isolation&#8221; und &#8220;hinein in den gemeinsamen Austausch&#8221;, um neue Lösungen zu finden.</p>
<p>Heraus kamen dabei echte Erfolgsstories, wie zum Beispiel die von Sonja Maier, die den Kurs genutzt hat, um endlich ihre eigene Website an den Start zu bringen.</p>
<p>Eine eigene Website auf die Beine zu stellen, mag für den einen oder anderen als nicht sonderlich spektakulär daher kommen. Aber ich kenne unzählige Leute, darunter viele Trainer und Coaches, die jahrelang an einer Website herumdoktern und doch nicht zum Schuss kommen.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Weil man sich mit einer Website selbst zeigt.</p>
<p>Weil man sich schon beim Verfassen des Konzeptes und der Texte mit  unangenehmen Frage auseinandersetzen muss: Was habe ich denn schon wirklich zu bieten? Oder: Was werden die anderen dazu sagen? Oder: Was, wenn ich die Site groß rausstelle und dann mein Projekt in den Sand setze?</p>
<p>Hinzu kommen die Tücken der Technik: Gerade anfangs fühlt man sich schnell überfordert, weil die Dinge nicht so einfach laufen, wie man es sich wünscht.</p>
<p>Und dann der Invest: Selbst wenn man auf ein vorgefertigtes Seitenlayout und einen kostenlosen Internetanbieter setzt – eine Website auf die Beine zu stellen, kostet Zeit, kostet Energie, kostet Gehirnschmalz.</p>
<p>Alles zusammen genug Gründe, warum viele Leute damit hadern, ihre Site ins Netz zu stellen.</p>
<p>Zurück zu Sonja Maier und Ihrer Site <a href="www.blickwechsel-hundegesundheit.de" class="broken_link">www.blickwechsel-hundegesundheit.de</a>. Wie hat sie denn Ihre Hürden überwunden?</p>
<p><img alt="" src="http://www.coach-your-self.tv/Portals/0/mdb_cocoach_2.jpg" class="alignnone" width="438" height="363" /></p>
<p>Soweit meine Meinung.</p>
<p>Wie siehst Du das?</p>
<p>Wie wichtig findest Du &#8220;Gemeinschaft&#8221;, um Deine Ziele zu erreichen?</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2012%2F01%2F12%2Fcoach-your-self%2Feine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-13%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/12/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-13/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>33</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Interessanter Typ, interessante Site: netrepreneurs.de von Martin Metzmacher</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/10/20/coach-your-self/interessanter-typ-interessante-site-netrepreneurs-de-von-martin-metzmacher/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=interessanter-typ-interessante-site-netrepreneurs-de-von-martin-metzmacher</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/10/20/coach-your-self/interessanter-typ-interessante-site-netrepreneurs-de-von-martin-metzmacher/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 21:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1774</guid>
		<description><![CDATA[Von Zeit zu Zeit läuft mir eine Website über den Weg, die ich richtig gut finde. So eine ist www.netrepreneurs.de von Martin Metzmacher. Eigentlich geht es dort um Internetmarketing. Aber noch eigentlicher um mehr. Nämlich: Was macht erfolgreiche Menschen wirklich erfolgreich? Mein Namensvetter Martin interviewt dazu Leute, die wirklich was Interessantes und Erfolgreiches auf die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Zeit zu Zeit läuft mir eine Website über den Weg, die ich richtig gut finde.</p>
<p>So eine ist <a href="http://www.netrepreneurs.de">www.netrepreneurs.de</a> von Martin Metzmacher.</p>
<p>Eigentlich geht es dort um Internetmarketing.</p>
<p>Aber noch eigentlicher um mehr.</p>
<p>Nämlich: Was macht erfolgreiche Menschen wirklich erfolgreich?</p>
<p>Mein Namensvetter Martin interviewt dazu Leute, die wirklich was Interessantes und Erfolgreiches auf die Beine gestellt haben.</p>
<p>Aber seht und hört selbst:<br />
<iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/e83mqUNm6KQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> </p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F10%2F20%2Fcoach-your-self%2Finteressanter-typ-interessante-site-netrepreneurs-de-von-martin-metzmacher%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/10/20/coach-your-self/interessanter-typ-interessante-site-netrepreneurs-de-von-martin-metzmacher/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der egoistische Gemeinschaftssinn</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/10/04/berufung-karriere-job/der-egoistische-gemeinschaftssinn/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=der-egoistische-gemeinschaftssinn</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/10/04/berufung-karriere-job/der-egoistische-gemeinschaftssinn/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 08:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1721</guid>
		<description><![CDATA[Heute titelte Spiegel Online: &#8220;Selbsternannter Euro-Retter Japan&#8221; Thema des Nachrichtenartikels: &#8220;Die Nachricht klingt wie ein Aprilscherz: Mit milliardenschweren Kapitalspritzen will Japan der EU aus der Schuldenkrise helfen. Wie bitte? Ausgerechnet der Schulden-Weltmeister Japan?&#8221; Interessant ist jedoch die Begründung, warum das hochverschuldete Land sich zu einer Milliardenförderung hinreißen lassen möchte: &#8220;Aus Angst vor einem Zerbrechen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute titelte Spiegel Online: &#8220;Selbsternannter Euro-Retter Japan&#8221;</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,789198,00.html">Thema des Nachrichtenartikels</a>: &#8220;Die Nachricht klingt wie ein Aprilscherz: Mit milliardenschweren Kapitalspritzen will Japan der EU aus der Schuldenkrise helfen. Wie bitte? Ausgerechnet der Schulden-Weltmeister Japan?&#8221;</p>
<p>Interessant ist jedoch die Begründung, warum das hochverschuldete Land sich zu einer Milliardenförderung hinreißen lassen möchte: &#8220;Aus Angst vor einem Zerbrechen der Euro-Zone verlegen sie Kapital nach Japan und haben so für das kräftige Plus gesorgt. Bekam man im April noch mehr als 123 Yen für einen Euro, sind es derzeit nur noch rund 105. Damit wurden japanische Produkte im Ausland teurer. Für ein Land, dessen Wohlstand vor allem von Exporten abhängt, ist das keine gute Nachricht.&#8221;</p>
<p>Wir haben es hier also mit einem Gemeinschaftssinn zu tun, der einem purem Egoismus entspringt.</p>
<p>Ähnliches war schon aus Griechenland zu hören: Deutschland erntete interessanterweise Ablehnung und Häme von einem Teil der griechischen Bevölkerung, weil die Deutschen das Geld ja &#8220;nur&#8221; geben, um ihre eigenen Pfründe zu sichern.</p>
<p>Es stimmt vermutlich, dass der allenthalben wahrgenommene Gemeinschaftssinn der Politiker, die einen Zusammenhalt von Europa oder der globalen Wirtschaft beschwören, eben keiner herzlichen Liebe, sondern einem kalten Kalkül entspringt.</p>
<p>Das könnte man kritisieren.</p>
<p>Ich finde jedoch: Das ist ein verdammt gutes Zeichen.</p>
<p>Ein Gemeinschaftssinn, der auf Emotionalität gegründet ist, kann schnell auf der Strecke bleiben, wenn Sorgen, Zweifel und Befürchtungen einsetzen. Unser Gehirn, hat mir einmal Prof. Dr. Hüther von der Universität Göttingen erzählt, schaltet bei Angstgedanken die gesamten oberen Schichten des Gehirns ab – und die alten, stammesgeschichtlich geprägten Zonen, namentlich das Reptiliengehirn, übernehmen die Kontrolle.</p>
<p>Darum schreien wir im Streit wie die Kinder, knallen mit Türen oder werfen Geschirr an die Wand.</p>
<p>Es ist der Zustand der Bedrohung, der uns in einen Modus herunterschalten kann, in dem Menschen gewalttätig werden. Mobbing, körperliche Übergriffe bis hin zu Krieg speisen sich aus den rudimentären, eher einfach gestrickten Strukturen unseres Gehirns. </p>
<p>Und wer einmal sauer geworden ist und Dinge gesagt hat, die einem im Nachgang sehr leid getan haben, weiß, wie es ist, wenn das Reptiliengehirn die Kontrolle übernimmt. Man wird nicht nur blind vor Wut. Man denkt nur noch an sich.</p>
<p>So schwierig die Zeiten auch momentan sein mögen, so furchtankitzelnd die Schlagzeilen auch ausfallen können: Wir marschieren gerade durch eine wichtige Passage unserer gesellschaftlichen Entwicklung, weil immer mehr Menschen begreifen, dass Egoismus in einem so dicht vernetzten Weltgeschehen nicht mehr funktioniert. </p>
<p>Es ist eine Sache, eine schöne, luftige Aussage wie &#8220;Wir sind alle eins&#8221; vom Dalai Lama zu hören. Und eine andere, zu begreifen, das wir wirtschaftlich ein erhebliches Problem an der Backe haben, sollten wir diese Tatsache verneinen.</p>
<p>Es ist natürlich gewagt, im jetzigen, noch völlig offenen Prozess Prognosen abgeben zu wollen. Und doch wage ich eine: Die Einsicht, dass wir zusammenhalten müssen, weil wir wirklich alle eins sind, wird unser Weltbild über viele Generationen hinweg verändern.</p>
<p>Und das wäre mal wirklich eine gute Nachricht.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F10%2F04%2Fberufung-karriere-job%2Fder-egoistische-gemeinschaftssinn%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/10/04/berufung-karriere-job/der-egoistische-gemeinschaftssinn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der &#8220;eine&#8221; Faktor, warum der Finanzcrash kommen wird! Leider.</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/10/01/berufung-karriere-job/der-eine-faktor-warum-der-finanzcrash-kommen-wird-leider/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=der-eine-faktor-warum-der-finanzcrash-kommen-wird-leider</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/10/01/berufung-karriere-job/der-eine-faktor-warum-der-finanzcrash-kommen-wird-leider/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 13:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1713</guid>
		<description><![CDATA[(Vorab: Dies ist wieder einer meiner unausgegorenen, spontan verfassten Blogartikel) Roland Betz, Autor dew Lebenswohlstands-Kurses und seines Zeichens wohlsituierter Unternehmer, der am Gardasee lebt, schrieb heute in einem Rundmail wegen eines Artikels auf n-tv.de. &#8220;Guten Morgen, Ihr Lieben! ist das Schwarzmalerei oder ist da was dran? Ich kann mir dieses Szenario gar nicht vorstellen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Vorab: Dies ist wieder einer meiner unausgegorenen, spontan verfassten Blogartikel)</p>
<p>Roland Betz, Autor dew <a href="http://www.coach-your-self.tv/Shop/Shopadmin/Detail/tabid/133/ProductID/27/List/1/Default.aspx?SortField=ProductName,ProductName" target="_blank">Lebenswohlstands-Kurses</a> und seines Zeichens wohlsituierter Unternehmer, der am Gardasee lebt, schrieb heute in einem Rundmail wegen eines Artikels auf n-tv.de.</p>
<p><em>&#8220;Guten Morgen, Ihr Lieben! ist das Schwarzmalerei oder ist da was dran? Ich kann mir dieses  Szenario gar nicht vorstellen und ich weiß auch überhaupt nicht, was der  richtige Weg sein könnte.&#8221;</em></p>
<p>Worum es in diesem Artikel geht?</p>
<p>Dass am 03.10.2011 könnte Europas Einheit crashen könnte.</p>
<p>Ich wollte ihm direkt antworten – entschied mich aber für den Blog.</p>
<p>Nicht, weil ich hier irgendwelche Wahrheiten zu verkünden hätte.</p>
<p>Sondern weil ich an einem Dialog mit Euch interessiert bin.</p>
<p>Denn ich bin, was die Finanzwelt angeht, noch nicht mal Laie.</p>
<p>Und doch halte ich einen Crash anhand dessen, was ich aus meiner arg begrenzten Sicht mitbekomme, leider für logisch.</p>
<p>Warum?</p>
<p><strong>Weil es einen Faktor gibt, der so mächtig, so groß und so unglaublich schwer zu bekämpfen ist, das eine Rettung meines Erachtens scheitern wird.</strong></p>
<p>Obwohl, und das möchte ich an dieser Stelle betonen, eine Rettung möglich ist. Sehr leicht sogar.</p>
<p>Gäbe es halt nicht den <strong>einen Faktor</strong>&#8230;</p>
<p><span id="more-1713"></span></p>
<p>Schauen wir uns das Szenario doch einmal von außen an. Griechenland ist so sehr in den Miesen, das es seinen Schulden, selbst wenn es wollte, nicht zurückzahlen kann. (Übrigens, laut <a href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/dossiergriechenland100.html" target="_blank">tagesschau.de</a> sind es 300 Milliarden Schulden, laut <a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/griechenland-in-der-schuldenkrise-wenn-staaten-pleitegehen-1.1109435" target="_blank">süddeutsche.de</a> gar 350 Milliarden – wie viel genau es sind, scheint niemand zu wissen.)</p>
<p>Die Schulden sind schon schlimm genug.</p>
<p>Aber leider nicht das eigentliche Problem. Nicht der <strong>eine Faktor</strong>, der uns an den Abgrund herangeführt hat – und uns da runterstürzen wird, wenn wir keine Lösung finden.</p>
<p>Schauen wir uns einmal die Situation in Griechenland an – denn sie zeigt, wie der Mechanismus funktioniert.</p>
<p>Wir haben also ein Land, das einem seidenen Faden über dem Abgrund baumelt. Ein ungeschickter Windstoß, und das Land stürzt in die Tiefe.</p>
<p>Aber es gibt Retter, die Rettungsseile auswerfen. Die EU-Kommission, die Europäische Zentralbank (EZB) und der  Internationale Währungsfonds (IWF) – in der Presse als &#8220;Troika&#8221; tituliert.</p>
<p>Sie sind bereit Kredite zu geben. Sie sind vermutlich sogar bereit einen Schuldenschnitt zu machen – das heißt, auf einen Teil der Forderungen zu verzichten.</p>
<p>Was sie indes nicht tun wollen: Das viele Geld in das Land versickern lassen, um dann kurz darauf nochmal nachlegen zu müssen.</p>
<p>Sie fordern, dass Griechenland den eigenen Haushalt in den Griff bekommt.</p>
<p>Und genau jetzt wird es interessant.</p>
<p>Was macht das Land, das am seidenen Faden baumelt und kurz vor dem Absturz ist?</p>
<p>Die griechische Regierung war nicht bereit, 100.000 Beamte zu entlassen, und so zogen die Retter  ihr Rettungsseil zurück.</p>
<p>Das war vor gut vierzehn Tagen.</p>
<p>Nun sind sie wieder da und prüfen den Stand der Dinge.</p>
<p>&#8220;Zuvor versprach Ministerpräsident Giorgos Papandreou in Berlin&#8221;, so die <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article13631508/Griechische-Behoerden-ignorieren-Sparanweisungen.html" target="_blank">Welt Online</a>,  &#8220;Griechenland werde endlich alle Verpflichtungen umsetzen. Doch Finanzminister Evangelos Venizelos kann den Prüfern wieder nur wenig Konkretes bieten. Die Anweisung, Namenslisten für Entlassungen vorzulegen, ignorierten die meisten Ministerien und Behörden. <strong>Stattdessen schrieben sie dem Minister, wie viele zusätzliche Stellen ihr Haus benötige</strong>.&#8221;</p>
<p>Die fette Herausstellung stammt von mir, denn in diesen spröden Zeilen zeigt sich schon die Grimasse des <strong>einen Faktors,</strong> der nicht nur Griechenland, sondern die gesamte Finanzwelt in das bevorstehende (aber dennoch vermeidbare) Crahszenario hineintreibt.</p>
<p>&#8220;Der Reformunwille auch auf der staatlichen Führungsebene ist symptomatisch für das weitgehende Scheitern bisheriger Spar- und Reformversuche. Dazu kommt der Widerstand vieler Lobbys&#8221;, schreibt &#8220;<a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article13631508/Griechische-Behoerden-ignorieren-Sparanweisungen.html">Welt Online</a>&#8220;.</p>
<p>Falls noch immer unklar sein sollte, was der <strong>eine Faktor </strong>ist, der die Krise hervorgebracht hat, sie weiter verstärkt und damit den Crash um so wahrscheinlicher macht: Es ist Egoismus.</p>
<p>Es ist das Eigeninteresse, das das Gemeinschaftliche torpediert.</p>
<p>Und dabei ist Gemeinschaftsdenken das Einzige, was uns noch retten kann.</p>
<p>Was erleben wir stattdessen? &#8220;Bereits am Dienstagabend lieferten sich Polizisten Tränengasschlachten   mit militanten Demonstranten. Auch die Polizeigewerkschaft hat freilich   schon zu Protesten gegen drohende Gehaltskürzungen aufgerufen. Der   <strong>Protest der Lobbys</strong> ist umso effektiver, als sie eng mit der regierenden   Pasok-Partei verbunden sind.&#8221;</p>
<p>Sind die griechischen Lobbys die einzigen, die durch ihren Egoismus die Sparmaßnahmen (und damit möglicherweise nicht nur das Land sondern auch sich selbst) zu Fall bringen?</p>
<p>keineswegs.</p>
<p>&#8220;In fast allen europäischen Ländern sind die Regierungen durch interne Kalamitäten paralysiert oder in eine Vorwahlkampf-Starre verfallen&#8221;, schreibt <a href="http://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Faellt-Europa-am-3-Oktober-article4424736.html" target="_blank">Prof. Dr. Klaus Schweinsberg in dem n-tv Artikel</a>, den Roland in seinem Mail zitierte, &#8220;  Angela Merkel hat im Bundesrat die Mehrheit und in ihrer Koalition den Rückhalt verloren. Auch wenn sie mit letzter Kraft noch eine knappe Kanzlermehrheit zusammenbekommen hat. Italien ist inzwischen letztlich führungslos. In Spanien ist Jose Luis Rodriguez Zapatero auf dem Absprung. David Cameron kämpft noch. Und Nicolas Sarkozy bangt.&#8221;</p>
<p>Das gleiche Szenario können wir in den USA beobachten: Das Land hat wirtschaftlich gesehen den tiefsten Punkt seit dem Ende des zweiten Weltkriegs erreicht, leidet wie Europa unter einem astronomischen Schuldenberg und ist politisch bis zur Handlungsunfähigkeit zerrissen. Es hat keine Reserven mehr, um die amerikanische Wirtschaft zu stimulieren. Und Steuererhöhungen würden den Schuldenberg nur noch vergrößern.</p>
<p>Aber wir Europäer haben keinen Grund, uns deswegen erhaben zu fühlen: &#8220;Eine gemeinsame Verteidigungslinie der Mitgliedsstaaten&#8221;, meint Prof. Dr. Schweinsberg über Europas Länder, &#8220;ist nicht zu  erwarten. Europa hat sich verausgabt. Und steht nun kraftlos und  schutzlos da. Wir stehen fürwahr vor entscheidenden Tagen.&#8221;</p>
<p>Auch Bodo Schäfer, seines Zeichens Autor von &#8220;In 7 Jahren zur ersten Million&#8221;, kommt zu einem ähnlichen Ergebnis (<a href="http://www.stefan-fraedrich.de/blog/die-schwerste-krise-seit-dem-2-weltkrieg-von-bodo-schaefer" target="_self">gelesen übrigens bei Stefan Frädrich</a>): &#8220;So  merkwürdig es klingt: Die momentanen Probleme sind in ihrer Wurzel   keine Wirtschaftsprobleme, sondern politische Probleme. Es gibt in   Europa keine wirkliche politische Einheit. Die Amerikaner sagen: Die   Euro-Zone ist eine sehr egoistische Union. Jeder will vom anderen   profitieren, keiner will dem anderen helfen.&#8221;</p>
<p>Damit hat Schäfer recht.</p>
<p>Allerdings stimme ich ihm in einem Punkt <em>nicht</em> zu.</p>
<p>Es handelt sich hier nicht um <em>politische</em> Probleme.</p>
<p>Sondern um <em>menschliche</em>.</p>
<p>Egoismus ist eine Eigenschaft, die sich wie ein roter Faden quer durch unser (also Dein und mein) gesamtes Leben zieht.</p>
<p>Ob wir uns zuhause im Wohnzimmer mit dem Lebenspartner zoffen, ob im Besprechungsraum der Vorstandsetage wieder mal ein Mitglied abgesägt wird, ob in der Schlägerei vor der Diskothek, im verbalen Schlagabtausch einer Talkshow oder beim Anraunzen eines Autofahrers, der uns die Vorfahrt genommen hat: Egoismus ist ein menschliches, allzumenschliches Phänomen. Kein allein Politisches.</p>
<p>Genau hier liegt die Crux.</p>
<p>Genau darum ist meines Erachtens ein Crash leider nur logisch.</p>
<p>Egoismus ist ein Teil der menschlichen Psyche.</p>
<p>Und zwar ein notwendiger Bestandteil unseres Wesens.</p>
<p>Es ist gut, wichtig und richtig, dass wir für uns einstehen, Grenzen ziehen und einen Standpunkt behaupten können.</p>
<p>Aber wie alle Zutaten, die ein leckeres Essen bereichern,kann ein Zuviel das gesamte Gericht verderben. Salz gibt dem Abendessen Würze. Ein Übermaß jedoch macht es ungenießbar.</p>
<p>Und genau hier befinden wir uns gerade.</p>
<p>Wir haben zulange dem Egoismus freie Fahrt gelassen, es ist ein Übergewicht entstanden, wir haben die Balance verloren und hängen nun – wie Griechenland – überm Abgrund.</p>
<p>Die größte Gefahr, die uns nun aber droht: Den Egoismus anzugreifen – denn das wäre, paradoxerweise, nur eine Fortführung des Egoismus.</p>
<p>Es wäre fatal, mit dem Finger auf irgendjemanden zu zeigen und zu sagen: &#8220;Du bist Schuld.&#8221;</p>
<p>Zum Beispiel die &#8220;bösen, bösen&#8221; Banker zu verdammen, die durch ihre Profitgier das Bankensystem in den Abgrund getrieben haben, von der Gemeinschaft der Steuerzahler gerettet wurden – und due sich allererstes all die Boni auszahlen ließen, die ihnen beinahe verloren gegangen wären.</p>
<p>Oder die &#8220;bösen, bösen&#8221; Politiker, die sich vor ihrer Wählerschaft profilieren und dafür ihre Gegner diskreditieren – anstatt zusammenzuhalten.</p>
<p>Odert die &#8220;bösen, bösen&#8221; Konzerne, die immer mehr Profite einstreichen–  und damit das Spagat zwischen Arm und Reich verstärken.</p>
<p>All diese Akteure tun nur, was wir alle (und damit meine ich Dich und mich) jeden Tag praktizeren: Um die eigenen Interessen kümmern.</p>
<p>Der Banker, der seine Boni haben will, hat schließlich dafür gearbeitet. Der Politiker, der gewählt werden will, macht nichts weiter als seinen Job. Und die Konzerne sind zum Erfolg verdammt, sonst werden die zahlreichen Aktionäre ihr Geld verlieren.</p>
<p>Damit wird, so hoffe ich, deutlich, dass ich kein Feind des Egoismus bin. Und auch nie sein werde.</p>
<p>Ihn zu bekämpfen, würde den Egoismus gar verstärken.</p>
<p>Denn Egoismus entspringt letztendlich: der Angst.</p>
<p>Der Angst, Schaden zu erleiden. Finanziell. Körperlich. Zwischenmenschlich. Oder wie auch immer.</p>
<p>Darum die Streiks in Griechenland, die mit Tränengas bekämpft werden.</p>
<p>Darum die Zerwürfnisse zwischen EU und den Briten, die den Euro als &#8220;Wahnsinn&#8221; (<a href="http://www.ftd.de/politik/europa/:finanzkrise-britischer-aussenminister-nennt-den-euro-wahnsinn/60110143.html" target="_blank">siehe Financial Times</a>) und Europa als &#8220;brennendes Haus ohne Ausgang&#8221; bezeichnen.</p>
<p>Darum die zahlreichen und herben Schlagabtäusche zwischen deutschen Politikern.</p>
<p>Dahinter stehen Ängste vor einer drohenden Katastrophe, die das Gegeneinander immer weiter verschärfen – und damit verunmöglicht, was am dringendsten in der jetzigen Situation gebraucht wird: Miteinander.</p>
<p>So sieht es zumindest <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/George_Soros" target="_blank">George Soros</a>, ein berühmt, berüchtigter Spekulant, der die Gesetzmäßigkeiten der Finanzwelt so gut kennt wie nur wenige (er zockte unter anderem in den Neunziger die Bank von England um eine Milliardensumme ab). So fordert er als Gastautor bei <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/news/top-oekonom-george-soros-der-finanzpolitische-gau-wird-kommen-1731342.html" target="_blank">stern.de</a>, dass das Bankensystem unter eine europäische Leitung müsste.  Wir bräuchten &#8220;ein europäisches Finanzministerium, das Steuern erheben und sich deshalb  auch Geld leihen kann. Dazu wäre ein neuer Vertrag notwendig, der die  Europäische Finanzstabilisierungsfazilität (EFSF) in ein ausgewachsenes  Finanzministerium verwandelt.&#8221;</p>
<p>Diesen Gedanken der Gemeinschaft legt Soros auch uns Deutschen nahe: &#8220;Die deutsche Öffentlichkeit glaubt weiterhin, sie habe die Wahl, ob sie den Euro unterstützt oder nicht. Das ist ein schwerwiegender Irrtum. Der Euro existiert, und wegen seiner Einbindung in das weltweite Finanzsystem, in die Vermögenswerte und Schulden dieser Welt, würde ein Zerfall des Euro eine Kernschmelze auslösen, die weder von deutschen Institutionen noch von irgendeiner anderen Stelle eingedämmt werden könnte. Je länger die deutsche Öffentlichkeit braucht, diese harte und nüchterne Tatsache anzuerkennen, desto höher wird der Preis ausfallen, den sie und der Rest der Welt werden bezahlen müssen.&#8221;</p>
<p>Das ist endlich mal Klartext. Wir hängen mit drin. Lösen kann das Problem kein einzelner. Sondern nur wir alle gemeinsam.</p>
<p>Soweit die Theorie.</p>
<p>Aber was in der Praxis zu erwarten?</p>
<p>Vieles spricht momentan dafür, dass der Egoismus gewinnen wird.</p>
<p>Leider.</p>
<p>Möglicherweise ist deswegen der Crash unvermeidbar.</p>
<p>Aber, und das ist die gute Nachricht, nichts kann so gut tun, wie ein Crash.</p>
<p>Oft ist es erst ein Zusammenbruch, der einen Burn-out Kandidaten zur Besinnung bringt.</p>
<p>Als Coach habe ich immer wieder erlebt, dass manche Menschen erst vor den Trümmern einer Beziehung oder vor dem Scheitern seines vollkommen falsch gewählten beruflichen Karrierewegs stehen müssen, bis sie wirklich bereit und in der Lage sindt, den Fakten ins Auge zu sehen. Und zu erkennen, was wirklich zählt.</p>
<p>Und das ist vielleicht die gute Nachricht, die frohe Botschaft dieses Beitrags: Es gibt hunderttausende, vermutlich sogar millionen Geschichten des Scheiterns, denen eine innerliche Reinigung und damit ein vielversprechender Neubeginn folgte. (<a href="http://www.coach-your-self.tv/TV/Spirittv/NealeDonaldWalschInterview/tabid/147/Default.aspx" target="_blank">Eine davon ist hier bei coach-your-self.tv dokumentiert&#8230;</a>)</p>
<p>Vielleicht sind es sogar nicht millionen sondern milliarden Geschichten: Denn kennen wir nicht alle Erfahrungen, in denen etwas in unserem Leben zusammenbrach, wir das Schlimmste erlebten, was für uns zu dem Zeitpunkt nur denkbar war — um dann zu erleben, dass es immer einen Neubeginn gibt?</p>
<p>Vorausgesetzt natürlich, man begreift, dass die Krise nichts weiter war als eine Einladung, umzudenken.</p>
<p>Diese Einladung zum Umdenken liegt nun vor Dir und mir auf dem Tisch.</p>
<p>Sehr wahrscheinlich können wir beide einen Crash nicht aufhalten (so er kommen sollte).</p>
<p>Aber wie Du und ich damit umgehen, ob wir mit Angst oder Zuversicht reagieren, ob wir egoistisch denken oder zusammenhalten – das liegt in unserer Hand.</p>
<p>Denn was passiert, wenn plötzlich keiner mehr die Rechnungen zahlen kann?</p>
<p>Gehen unsere Ideen verloren?</p>
<p>Unsere Technologien?</p>
<p>Unsere Häuser und Gebäude?</p>
<p>Die Straßen, Krankenhäuser oder Stadtwerke?</p>
<p>Die Satelliten, Fernsehanstalten oder Radiosender?</p>
<p>Die menschliche Arbeitskraft?</p>
<p>Der ganze Reichtum und Wohlstand, der uns umgibt.</p>
<p>All das kann bleiben.</p>
<p>Wenn wir zusammenhalten.</p>
<p>–</p>
<p>So, und nun Du: Was meinst Du?</p>
<p>Sehe ich die Dinge zu naiv?</p>
<p>Zu pessimistisch?</p>
<p>Was denkst Du über das Alles?</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F10%2F01%2Fberufung-karriere-job%2Fder-eine-faktor-warum-der-finanzcrash-kommen-wird-leider%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/10/01/berufung-karriere-job/der-eine-faktor-warum-der-finanzcrash-kommen-wird-leider/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>10</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>3 Fragen, die Dein Leben JETZT verändern</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/09/30/coach-your-self/3-fragen-die-dein-leben-jetzt-verandern/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=3-fragen-die-dein-leben-jetzt-verandern</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/09/30/coach-your-self/3-fragen-die-dein-leben-jetzt-verandern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 10:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Mach das Beste aus 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1708</guid>
		<description><![CDATA[Schamlose Promotion: Ich möchte Dich für meinen 10 Wochen Online-Erfolgskurs &#8220;Mach das Beste aus 2011&#8243; gewinnen. Wie? Durch eine wahre, allerdings auch peinliche Geschichte. Vor vier Jahren war ich ziemlich abgenervt. Ich hatte eine Software entwickelt (die Webkonferenzlösung, die ich immer für meine Seminare verwende), und dieses Projekt hatte sich so dermaßen in mein Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bit.ly/pzhpjF">Schamlose Promotion: Ich möchte Dich für meinen 10 Wochen Online-Erfolgskurs &#8220;Mach das Beste aus 2011&#8243; gewinnen.</a></p>
<p>Wie?</p>
<p>Durch eine wahre, allerdings auch peinliche Geschichte.</p>
<p>Vor vier Jahren war ich ziemlich abgenervt. Ich hatte eine Software entwickelt (die Webkonferenzlösung, die ich immer für meine Seminare verwende), und dieses Projekt hatte sich so dermaßen in mein Leben reingefräst, das kaum noch Luft für was anderes da war.</p>
<p>Und ich wollte unbedingt aus der Nummer raus.</p>
<p>Aber irgendwie kam mir immer etwas dazwischen. Es war wie verhext.</p>
<p>Und wie das Leben so spielt, rief mich eines Tages ein alter Freund an, dem ich mein Leid klagte.</p>
<p>Er sagte: &#8220;Ok, Martin, ich habe drei Fragen an Dich. Bist Du bereit?&#8221;</p>
<p>Ich sagte: Ja&#8230;</p>
<p><span id="more-1708"></span></p>
<p>&#8220;Erste Frage: Was ist Dein größter Traum, Deine größte Sehnsucht?&#8221;</p>
<p>Ich sagte es ihm und spürte dabei eine Riesenfreude in mir aufkeimen.</p>
<p>Und angesichts der Lebenslust, die da in mir erwachte, begriff ich, warum ich so abgrundtief frustriert war.</p>
<p>&#8220;Zweite Frage: Wie wäre es, wenn Du das in einem Vierteljahr auf die Beine gestellt hättest?&#8221;</p>
<p>Ich sagte: Geil. Aber, drei Monate ist ein bisschen knapp. Mein Traum war ziemlich groß angelegt.</p>
<p>&#8220;Mhm, verstehe&#8221;, sagte mein Freund, &#8220;jetzt die dritte Frage&#8230;&#8221;</p>
<p>Ja?</p>
<p>&#8220;Was tust Du JETZT dafür, Martin?&#8221;</p>
<p>Ich wollte gerade anheben, aber die Worte starben mir auf der Zunge weg.</p>
<p>–</p>
<p>Dann dämmerte es mir&#8230;</p>
<p>Außer herumlamentieren, tat ich –</p>
<p>– nichts.</p>
<p>Es war ein so verdammt peinlicher Augenblick.</p>
<p>Ich dankte meinem Freund, und einige Minuten später legte ich auf.</p>
<p>Am nächsten Tag buchte ich eine Domain: www.coach-your-self.tv.</p>
<p>Eine Woche später heuerte ich einen Entwickler an.</p>
<p>Drei Wochen danach hörte ich, dass Neile Donald Walsch (Autor von &#8220;Gespräche mit Gott&#8221;) nach Gütersloh kommen würde. Ich rief seinen Verlag an und erzählte ihnen von der Website, die bis dahin nur als Idee existierte.</p>
<p>Ich bekam trotzdem das Interview.</p>
<p>Mein erstes überhaupt.</p>
<p>Und es veränderte alles.</p>
<p>Plötzlich war es eben keine Idee mehr.</p>
<p>Es war ein Keim, der durch die Erde getrieben war.</p>
<p>Klein noch. Zart. Fragil.</p>
<p>Aber ich hatte nun endlich etwas Sichtbares in den Händen.</p>
<p>Und ich begriff: Wenn Du losgehst und was für Deine Träume tust, entstehen Chancen, aus denen was Handfestes wird.</p>
<p>Aber Du musst erst losgehen.</p>
<p>Und zwar nicht irgendwann.</p>
<p>Sondern jetzt.</p>
<p>Diese drei Fragen meines Freundes waren der Startpunkt einer Reise, die mein ganzes Leben radikal verändert hat.</p>
<p>Einer Reise, zu der Du auch gehörst, genau jetzt,da Du diese Zeilen liest.</p>
<p>Und darum frage ich Dich heute:</p>
<p>Was ist Dein Traum?</p>
<p>Wie wäre es, wenn Du ihn in drei Monaten erreichst?</p>
<p>Und&#8230;</p>
<p>&#8230;was tust Du JETZT dafür?</p>
<p> <img src='http://blog.coach-your-self.tv/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Martin</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F09%2F30%2Fcoach-your-self%2F3-fragen-die-dein-leben-jetzt-verandern%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/09/30/coach-your-self/3-fragen-die-dein-leben-jetzt-verandern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie George Clooney seinen Durchbruch erzielte</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/09/12/coach-your-self/wie-george-clooney-seinen-durchbruch-erzielte/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=wie-george-clooney-seinen-durchbruch-erzielte</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/09/12/coach-your-self/wie-george-clooney-seinen-durchbruch-erzielte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 11:49:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1651</guid>
		<description><![CDATA[Ich gestehe: Seit vielen Jahren schon bin ich ein großer Bewunderer von George Clooney. Warum? Nicht, weil er gut aussieht. Oder weil er ein Hollywoodstar ist. Sondern weil er ein Schauspieler und Regisseur ist, der sich immer wieder an neue kreative Herausforderungen wagt. Und der sich zugleich politisch einsetzt. Ob sein Engagement gegen den Genozid [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gestehe: Seit vielen Jahren schon bin ich ein großer Bewunderer von George Clooney.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Nicht, weil er gut aussieht.</p>
<p>Oder weil er ein Hollywoodstar ist.</p>
<p>Sondern weil er ein Schauspieler und Regisseur ist, der sich immer wieder an neue kreative Herausforderungen wagt.</p>
<p>Und der sich zugleich politisch einsetzt. Ob sein Engagement gegen den Genozid in Darfur, für den Klimaschutz oder für die Unabhängigkeit des Südsudans: Clooney bezieht Stellung.</p>
<p>Trotzdem – oder vielleicht auch deswegen – ist er unglaublich beliebt.</p>
<p>Und was Clooneys Filmwerk als Schauspieler angeht: Er, der nun wirklich in den Blockbustern dieser Welt mitspielen und dabei gut Kasse machen könnte, sucht sich häufig kleine, zum Teil sogar schräge Filmprojekte, von denen einige bereits Kultstatus genießen. Man denke nur an Tarrantinos &#8220;From Dusk till Dawn&#8221; oder an das Roadmovie &#8220; O Brother, Where Art Thou?&#8221; von den Coen Brothers.</p>
<p>Darüber hinaus führt Clooney seit einigen Jahren Regie. Und auch hier geht es nicht um geldträchtige Filme. Sondern um Werke, die nachdenklich stimmen. Wie zum Beispiel &#8220; Good Night, and Good Luck.&#8221;, in dem die McCarthy Ära thematisiert wird – eine Phase der amerikanischen Geschichte, die von Kommunistenhatz, Zensur und Repressionen gezeichnet ist.</p>
<p>Lange Rede kurzer Sinn: Clooney ist smart, erfolgreich, kreativ und politisch engagiert.</p>
<p>Also jemand, von dem man was lernen kann.</p>
<p>Zum Beispiel, wie sein Erfolg funktioniert hat&#8230;</p>
<p><span id="more-1651"></span></p>
<p>&#8220;Seine ersten Filme seien nicht besonders gewesen&#8221; <a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,785588,00.html#ref=nldt">zitiert Spiegel Online ein Interview</a>, das Clooney auf dem Filmfestival in Toronto (2011) gegeben hat.</p>
<p>Tatsache: Zu seinen Erstlingswerken gehören billige TV-Serien, B-Movies wie &#8220;Die Rückkehr der Killertomaten&#8221; oder &#8220;Return to Horror High&#8221; („Banaler Horrorfilm nach üblichen Mustern und mit gewohnt blutrünstigen Effekten.“ Das Lexikon des Internationalen Films).</p>
<p>Interessant ist, wie Clooney mit der Situation umging: &#8221;Selbst als ich nur in ziemlich miesen Fernsehshows auftrat, hielt ich mich für einen Filmschauspieler&#8221;</p>
<p>Bingo: Erste Einsicht.</p>
<p>Selbst wenn Du noch nicht da bist, wo Du hinwillst: Denke beharrlich an Dein Zukunftsbild. Halte es aufrecht, auch wenn die Realität Deine &#8220;Visionen&#8221; Lügen straft: &#8221;Ich tröstete mich, bald werde ich diese großartige Kinokarriere haben, die ich damals natürlich nicht hatte&#8221;.</p>
<p>Aber reicht das?</p>
<p>Nein.</p>
<p>Man muss die Spannung zwischen Ist und Soll, zwischen Realität und Ziel aushalten. In einer anderen <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,570942-2,00.html">Spiegel Online Story (2008)</a> wird dazu Clooneys Vater zitiert:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Er sagte ihm: &#8220;Junge, es gibt 50.000 Journalisten in den USA und 3000 Schauspieler. Rechne! Mache einen Collegeabschluss, dann hast du etwas, worauf du zurückfallen kannst.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>George sagte: &#8220;Wenn ich was habe, worauf ich zurückfallen kann, falle ich.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Er hatte recht. Er hat immer recht&#8221;, sagt Nick Clooney, &#8220;und wissen Sie, was seine wahre Stärke ist? Ich, Sie, wir alle erreichen irgendwann einen Punkt, an dem wir stehen bleiben. George geht weiter, er hat keine Angst zu wachsen.&#8221;</em></p>
<p>Aber zurück in die Zeiten, als Clooney noch in dritt- und zweitklassigen Rollen unterwegs war: &#8220;Ich tröstete mich, bald werde ich diese großartige Kinokarriere haben, die ich damals natürlich nicht hatte&#8221;.</p>
<p>Ok, werden Sie vielleicht einwenden: Clooney hat also große Träume gehabt. Aber wer hat die nicht? Hegen wir nicht alle Tagträumereien von einem großartigen Leben – das sich aber <em>irgendwie</em> nicht so recht einstellen mag?</p>
<p>Was also hat Clooney in die Erfolgsstratosphären gekickt?</p>
<p>Eine wichtige Einsicht.</p>
<p>Clooney begriff irgendwann, dass er <em>selbst</em> für <em>seine </em>Rollen verantwortlich ist: &#8221;Das war wie ein Gedankenblitz &#8211; ich muss mit richtig guten Filmemachern und guten Drehbüchern arbeiten &#8211; und das brachte es tatsächlich.&#8221;</p>
<p>Schließlich kamen die Chancen, aus denen Clooney etwas gemacht hat: die Fernsehserie &#8220;Emergency Room&#8221; gefolgt von Blockbustern wie &#8221;Projekt: Peacemaker&#8221; und &#8220;Out of Sight&#8221;. Und schließlich die oben genannte beeindruckende Serie von Filmen, die weit über den üblichen Kommerz hinausgehen.</p>
<p>Was lernen wir aus all dem?</p>
<p>Die Antwort geben Sie sich am besten selbst.</p>
<p>Wie?</p>
<p>In dem Sie die folgenden drei Fragen – ehrlich – beantworten:</p>
<p>Was wünschen Sie sich Großes?</p>
<p>Inwieweit übernehmen Sie Verantwortung, die Sache <em>selbst</em> umzusetzen?</p>
<p>Ab jetzt?</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F09%2F12%2Fcoach-your-self%2Fwie-george-clooney-seinen-durchbruch-erzielte%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/09/12/coach-your-self/wie-george-clooney-seinen-durchbruch-erzielte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zwischen Pflicht und Lust: Das Drama des &#8220;Muss ja&#8221;</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/08/01/coach-your-self/zwischen-pflicht-und-lust-das-drama-des-muss-ja/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=zwischen-pflicht-und-lust-das-drama-des-muss-ja</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/08/01/coach-your-self/zwischen-pflicht-und-lust-das-drama-des-muss-ja/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 18:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenssinn]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1596</guid>
		<description><![CDATA[Anlässlich meines kostenlosen Selbstcoachingswerkzeugs &#8220;Die Selbstbildrakete&#8221; aus dem Kurs &#8220;All you need is: Love!&#8221; schrieb mir ein Nicht-Nutzer des Werkzeugs folgende Zeilen: &#8220;Ich hab mir die Selbstbildrakete runtergeladen, weil mich der Prozess wirklich interessiert. Allerdings bin ich bis heute nicht dazu gekommen, mich damit zu beschäftigen. Und obwohl mein Interesse groß ist, find ich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich meines kostenlosen Selbstcoachingswerkzeugs &#8220;<a href="http://www.coach-your-self.tv/tabid/771/Default.aspx">Die Selbstbildrakete</a>&#8221; aus dem Kurs &#8220;<a href="http://www.coach-your-self.tv/Shop/AllyouneedisLove/tabid/782/Default.aspx">All you need is: Love!</a>&#8221; schrieb mir ein Nicht-Nutzer des Werkzeugs folgende Zeilen:<br />
<em><br />
&#8220;Ich hab mir die Selbstbildrakete runtergeladen, weil mich der Prozess wirklich interessiert. Allerdings bin ich bis heute nicht dazu gekommen, mich damit zu beschäftigen. Und obwohl mein Interesse groß ist, find ich die Zeit nicht dafür. Aber dadurch ist mir gleich ein grundsätzliches Problem aufgefallen, das wahrscheinlich viele Menschen mit mir teilen:</em></p>
<p><em>Zeitmanagement ist Prioritätsmanagement. Zeit hat jeder gleich viel, nur was wir in dieser Zeit tun ist unterschiedlich, weil wir alle unterschiedlich motiviert sind.</p>
<p>Jetzt gibt es zweierlei Arten motiviert zu sein:</p>
<p>1. Wir tun etwas, damit keine Situation eintritt, in der wir unglücklich sind</p>
<p>2. Wir tun etwas, um Situationen zu schaffen, in denen wir glücklich sind.</p>
<p>Meistens bin ich mit Nr. 1 beschäftigt (Broterwerb, Haushalt, die täglichen Pflichten erledigen). Wenn ich dann entsprechend viel an Nr. 1 gearbeitet habe, bin ich müde und geschafft, dann vergesse ich auf sämtliche &#8220;Selbstbildraketen&#8221;, weil ich mich einfach erholen möchte und nicht mehr anstrengen will.</p>
<p></em></p>
<p><em>Ich nehme an, dass es vielen so geht (vielleicht sogar auch dir selbst) und würde mich daher über eine Antwort von dir sehr freuen!!&#8221;</em></p>
<p>Hier meine Antwort&#8230;</p>
<p><span id="more-1596"></span></p>
<p>Hallo lieber Nicht-Nutzer,</p>
<p>ich weiß nicht, ob Sie es schon wussten, aber ich unterrichte in der Tat Zeitmanagement seit über 10 Jahren (siehe <a href="http://www.e-ffectivity.biz">www.e-ffectivity.biz</a>). Und früher habe ich auch immer gedacht: Ach, wenn doch diese verdammte Pflicht nicht wär!</p>
<p>Heute sehe ich das anders.</p>
<p>Aber ich muss Ihnen gestehen, dass ich für diese neue Sichtweise eine Menge Lernerfahrungen verbuchen <em>musste</em>. Oder sollte ich nicht eher sagen: verbuchen <em>durfte</em>?</p>
<p>Denn dieses ewige &#8220;MUSS&#8221; hat mir lange Zeit die Sicht auf etwas <em>Wesentliches</em> versperrt.</p>
<p>Zu müssen heißt, von etwas da Draußen gezwungen zu werden.</p>
<p>Zu müssen heißt, Opfer zu sein.</p>
<p>Ein Opfer der Umstände.</p>
<p>Des bösen Bosses, der fiesen Kunden.</p>
<p>Der Wirtschaftslage.</p>
<p>Der Kinder, die neue Schuhe brauchen.</p>
<p>Des ewigen Kuddelmuddels, der unseren Haushalt im speziellen und unser Leben im allgemeinen durcheinander bringt. Und der uns permanent zwingt, zu reagieren, gerade zu rücken, aufzuräumen, fleißig zu sein.</p>
<p>So kommt es einem vor, wenn man in der Muss-Denke gefangen ist.</p>
<p>Tatsächlich aber, ist das <em>Muss</em> eine fromme Lüge.</p>
<p>Fakt ist: Wir haben eigentlich immer eine Wahl.</p>
<p>Und das eigentlich schreibe ich nur, weil es im Leben tatsächlich eine Ausnahme gibt. Ein echtes Muss: Der Tod.</p>
<p>Aber alles andere ist unsere Wahl.</p>
<p>Ich zum Beispiel bin jemand, der viiiiiiiiiiel arbeitet. 50 Stunden Wochen sind keineswegs die Ausnahme. Sondern die Regel.</p>
<p>Nur müssen, muss ich das nicht.</p>
<p>Klar: Meine Kunden wollen bedient, meine Teilnehmer trainiert, meine Klienten gecoacht werden.</p>
<p>Aber das ist doch kein Muss. Dies hier zu tun, war und ist meine Entscheidung. Und nicht das Ergebnis widriger Winde.</p>
<p>Allerdings habe ich das viele Jahre nicht so gesehen. Es gab Zeiten, in denen ich mich bei meiner Göttergattin Maren bitterlich beklagt habe, ob der Sisyphuszustände (siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sisyphos">Wikipedia</a>) in meinem Arbeitsleben.</p>
<p>&#8220;Dann such Dir doch einen bezahlten Job&#8221;, war stets ihre ebenso lakonische wie eintönige Antwort.</p>
<p>Nicht sonderlich originell, aber dennoch wahr.</p>
<p>Niemand zwingt mich, das zu tun, was ich tue.</p>
<p>Obwohl&#8230;</p>
<p>So ganz stimmt das ja nicht.</p>
<p>Es gibt doch einen <em>Zwinger</em> in meinem Leben, wenn ich es recht bedenke.</p>
<p>Und zwar derjenige, der gerade diese Zeilen verfasst.</p>
<p>Ich bin es, der mich <del datetime="2011-08-01T17:01:57+00:00">zwingt</del> motiviert, zu tun, was ich jetzt in diesen Minuten gerade tue: Ihnen zu antworten.</p>
<p>Natürlich habe ich Verpflichtungen, die mich ebenfalls <del datetime="2011-08-01T17:01:57+00:00">zwingen</del> einladen, ihnen nachzukommen.</p>
<p>Meine Kinder beispielsweise.</p>
<p>Aber niemand hat mir damals die Pistole an den Kopf gehalten und gesagt: &#8220;Martin, mach mal ein Paar von diesen Botten.&#8221;</p>
<p>Auch das war <em>meine</em> Entscheidung.</p>
<p>Ich kenne natürlich auch Situationen, wo ich beruflich rankeulen &#8220;musste&#8221;, weil es finanziell eng war.</p>
<p>Aber ich hätte genau so gut in den Sack hauen und die Situation an die Wand fahren lassen.</p>
<p>Ich habe mich aber anders entschieden.</p>
<p>Jedesmal.</p>
<p>Und so möchte ich Sie einladen, Ihr Pflichtprogramm als das zu sehen, was es ist: Ihre Entscheidung.</p>
<p>Sie sind es, der &#8220;ja&#8221; dazu sagt. Tag für Tag. Stunde für Stunde. Minute für Minute.</p>
<p>Niemand anders. Egal, wer auch immer Sie bittet, bekniet oder bedroht: Ohne Ihr &#8220;Ja!&#8221; würde nichts passieren.</p>
<p>Klar: Solange man sich selbst aus der Gleichung rausnimmt, erscheint uns das Leben als &#8220;Muss&#8221;.</p>
<p>Aber das ist nicht nur faktisch falsch.</p>
<p>Sondern das ist auch die Tür, die in die Freiheit führt: Wir sind es, die es entscheiden. Und wir sind es, die uns umentscheiden können (ja, sogar müssen, wenn wir wollen, dass das Leben anders läuft als bisher).</p>
<p>Wenn Ihnen also nicht gefällt, wie es momentan läuft, dann entscheiden Sie sich bitte um.</p>
<p>Nehmen Sie sich einfach die Zeit für die Selbstbild-Rakete.</p>
<p>Stellen Sie das Telefon ab.</p>
<p>Geben Sie Ihren Lieben einen Kuss und ziehen Sie die Tür hinter sich zu.</p>
<p>Und fangen Sie an zu tun, was Sie eh die ganze Zeit schon tun.</p>
<p>Ihre Zeit und damit auch Ihr Leben zu – gestalten.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F08%2F01%2Fcoach-your-self%2Fzwischen-pflicht-und-lust-das-drama-des-muss-ja%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/08/01/coach-your-self/zwischen-pflicht-und-lust-das-drama-des-muss-ja/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Coachingprozess &#8220;Die Selbstbild-Rakete&#8221;</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/07/14/coach-your-self/der-coachingprozess-die-selbstbild-rakete/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=der-coachingprozess-die-selbstbild-rakete</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/07/14/coach-your-self/der-coachingprozess-die-selbstbild-rakete/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 12:37:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1537</guid>
		<description><![CDATA[Gleich vorab: Sie können sich den in diesem Blogartikel vorgestellten und diskutierten Selbstcoaching-Prozess gratis herunterladen. Ich habe diesen Prozess &#8220;Selbstbild-Rakete&#8221; getauft, weil er so direkt und unmittelbar wirkt. Oft hilft er binnen weniger Minuten das eigene Selbstbild spürbar zu ändern. Und keine Sorge: Dies ist kein &#8220;Tschakka-Turbo-Ich-mach-mal-schnell-was-und-bin-sofort-im-siebten-Himmel&#8221;-Prozess. Versprochen. Deswegen stellt sich die Frage, wie in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.coach-your-self.tv/Portals/0/coach-kurs/love/ebook_rakete_weiss.jpg" alt="" width="260" height="315" />Gleich vorab: <a href="http://bit.ly/r14cLZ">Sie können sich den in diesem Blogartikel vorgestellten und diskutierten Selbstcoaching-Prozess gratis herunterladen</a>.</p>
<p>Ich habe diesen Prozess &#8220;Selbstbild-Rakete&#8221; getauft, weil er so direkt und unmittelbar wirkt. Oft hilft er binnen weniger Minuten das eigene Selbstbild spürbar zu ändern.</p>
<p>Und keine Sorge: Dies ist kein &#8220;Tschakka-Turbo-Ich-mach-mal-schnell-was-und-bin-sofort-im-siebten-Himmel&#8221;-Prozess. Versprochen.</p>
<p>Deswegen stellt sich die Frage, wie in aller Welt das so schnell gehen soll?</p>
<p><span id="more-1537"></span></p>
<p>Ich nutze einen Prozess, der &#8220;Magic Words&#8221; heißt und den ich von Cora Besser-Siegmund gelernt habe. Genauer: Sie hat mich mal vor mehr als einem Jahrzehnt zu dem Thema &#8220;Selbstbild&#8221; auf einem Psychologie-Kongress gecoacht. Leider hatte ich jetzt – viele Jahre später –  bei der Konzeption nur noch Bruchstücke von dem Prozess auf dem Schirm.</p>
<p>Also habe ich mich hingesetzt und den Prozess neu konzipiert und einige Elemente aus dem eigenen Repertoire hinzugefügt. Aber dennoch: Es ist mir wichtig, meine Quellen zu nennen.</p>
<p>Der Prozess nutzt darüber hinaus sehr wirkungsvolle Techniken aus dem NLP (dem so genannten Neuro-Linguistischen Programmieren). Ein Bestandteil ist zum Beispiel, das man auf den Klang, Tonfall und Lautstärke achtet, wenn man &#8220;Ich&#8221; sagt oder denkt.</p>
<p>Wer dazu neigt, &#8220;Ich&#8221; sehr lahm, dröge und und langweilig zu denken und auszusprechen, bei dem geht es Innern oft genau so zu. Und umgekehrt: Menschen, die aufgeweckt, spritzig und gut gelaunt sind, denken auch über sich selbst genau so.</p>
<p>Die &#8220;Selbstbild-Rakete&#8221; setzt genau da an. Zum Beispiel an Parametern wie Klang, Tonfall oder Lautstärke.</p>
<p>Eine einzige, manchmal nur ganz kleine Veränderung dieser Parameter kann so eine durchschlagende Wirkung haben, dass Teilnehmende oft verblüfft sind und mich fragen, wie so etwas möglich ist.</p>
<p>Ganz einfach: Wenn wir mit diesen Parametern arbeiten, leisten wir auf einer ganz tiefen Schicht unseres Denkens und Fühlens Veränderungsarbeit.</p>
<p>Allerdings:</p>
<p><strong>Der Prozess ist einfach, geht aber nicht immer leicht</strong><br />
Falls Sie diese Überschrift verwirrt: Der Prozess &#8220;Die Selbstbild-Rakete&#8221; ist wirklich einfach anzuwenden. Er ist keine Raketenwissenschaft, wie die Amis so gerne sagen, sondern er ist so simpel gestrickt, dass ihn jeder hinbekommt.</p>
<p>Aber er ist nicht immer leicht: Wenn wir anfangen unser Selbstbild &#8220;upzudaten&#8221;, können unter Umständen innerliche Einwände und Widerstände auftauchen.</p>
<p>Dafür gibt es in der Regel zwei Ursachen.</p>
<h2>Erste Hürde: Überzeugungen</h2>
<p>Wenn jemand bis dato immer gedacht hat, dass er ein „Versager“ ist, und er sein Selbstbild in Richtung „Held“ ändern möchte, werden sich Anteile zu Worte melden, die das Ganze unrealistisch finden.</p>
<p>Es gibt im Innern zu viele Erfahrungen, die – scheinbar &#8211; das Gegenteil beweisen.</p>
<p>Außerdem weiß man oft intuitiv, dass sich unsere Umwelt an unser altes Selbstbild gewöhnt hat – und deswegen ein bisschen verdutzt aus der Wäsche gucken würde, wenn wir von einem Tag zum anderen unser Selbstbild ändern.</p>
<p>Deswegen schlage ich vor, schrittweise vorzugehen. Statt vom &#8220;Versager&#8221; sich direkt auf den &#8220;Superhelden&#8221; zu lancieren, reicht ja auch ein &#8220;Macher, der seine Sachen in Griff bekommen kann.&#8221;</p>
<p>Das ist zwar noch nicht perfekt.</p>
<p>Aber genau das Unperfekte ist in diesen Fällen eben doch: perfekt.</p>
<p>Denn &#8220;Fehler&#8221; und „Versagen“ gehören zum Leben dazu. Wenn man was auf die Beine stellen möchte, macht man einfach immer wieder Fehler. Geht nicht anders. Selbst sehr erfolgreiche Menschen &#8220;versagen&#8221; ab und zu.</p>
<p>Der einzige Unterschied zwischen richtig Erfolg-Reichen und weniger erfolgreichen Menschen. Erstere machen mehr Fehler und lernen schneller, während Zweitere Fehler meiden wie der Teufel das Weihwasser. Auch das hängt mit dem Selbstbild zusammen.</p>
<p>Die einen sehen Fehler als Lernchance. Und die anderen denken bei Fehlern: &#8220;Siehste, habe ich doch gewusst. Ich bin doch eine Niete&#8221;. Und da sind wir wieder beim Selbstbild (= Niete, in diesem gar nicht mal so schönen Fall.)</p>
<p>Das bringt mich gleich zum nächsten Punkt:</p>
<p><strong>Schaffen Sie ein „Sowohl/Als auch“-Selbstbild</strong><br />
Statt also ein <em>altes</em> &#8220;einseitiges Selbstbild&#8221; (Versager) mit einem <em>neuen</em> &#8220;einseitigen Selbstbild&#8221; (Superheld) zu ersetzen, entscheiden Sie sich ganz einfach für ein positives und motivierendes Selbstbild, in dem aber das Gegenteil als Ausnahme auch mal in Erscheinung treten kann.</p>
<p>Harald Schmidt und Stefan Raab sind witzige Moderatoren, die ihr Publikum immer wieder zum Lachen bringen können – aber es gab auch mal die eine oder andere Show, die nicht ganz so lustig war. Das ändert aber nichts daran, dass die Beiden generell gute Showmaster sind.</p>
<p><strong>Realistisch bleiben: Veränderung Schritt für Schritt.</strong><br />
Achten Sie bitte außerdem darauf, dass das neue Selbstbild nicht zu weit vom alten entfernt ist. Wenn jemand jahrelang vereinsamt und schüchtern gelebt hat, wäre es vielleicht unrealistisch, sich ein neues Selbstbild zu formen nach dem Motto: „Ich bin ein großer Charmeur, der alle Menschen becirct und begeistert.“</p>
<p>Besser ist es, wie oben schon erwähnt, in Stufen vorzugehen. Also erst mit einem Selbstbild zu beginnen, dass man „charmant sein kann“ , dass man „humorvoll“ sein kann, dass man „gut zuhören“ kann etc.</p>
<p>Wenn Sie dann dieses Selbstbild in Ihrem Leben fest verankert haben (was manchmal einfach auch ein bisschen Zeit, Praxis und Erfahrung benötigt, wie Sie gleich noch sehen werden), können Sie gerne noch eine Schippe drauflegen und Ihr Selbstbild weiter steigern.</p>
<p><strong>Sich selbst treu bleiben</strong><br />
Schaffen Sie sich auf gar keinen Fall ein Selbstbild, um anderen zu gefallen. Manche Leute verwechseln Selbstbild mit Image. Also dem schönen Schein nach Außen. Nach dem Motto: Was werden wohl die anderen sagen?</p>
<p>Solche Selbstbilder sind auf Sand gebaut. Falls Sie in Ihrem Bekanntenkreis Leute haben, die gerne angeben und auf dicke Hose machen: Das sind Leute mit einem falschen Selbstbild, mit einem <em>Image</em>.</p>
<p>Fragen Sie sich stattdessen: Was würde ich am liebsten an mir mögen? Welche Charakterzüge bereiten mir die größte Freude? Womit fühle ich mich am wohlsten?</p>
<p><strong>Alte Selbstbilder auflösen</strong><br />
Schließlich gibt es noch alte Selbstbilder, die einfach überholt sind. Vielleicht waren wir früher als Teenager tatsächlich eine zeitlang unsicher – aber heute sind wir erwachsen und haben eine Menge in unserem Leben erfahren und erreicht.</p>
<p>Allerdings kann es sein, dass wir noch das alte Teenager-Selbstbild mit uns herumtragen, wie die Coaching-Demo zeigt. In dem Fall macht es Sinn, das alte Selbstbild auf eine aktuelle Version upzudaten.</p>
<p>Aber es ist normal, dass trotzdem noch eine weitere Barriere auftauchen kann.</p>
<h2>Zweite Hürde: Ungewohntes</h2>
<p>Wenn man beginnt, sein Selbstbild zu ändern, wird es sich logischerweise so gut wie immer ungewohnt anfühlen.</p>
<p>Das kann gerade zu Anfang zu Irritationen führen.  Das Selbstbild fühlt sich noch fremd und „irgendwie unecht“ an.</p>
<p>Das ist aber normal: Alle tiefgreifenden Veränderungen benötigen etwas Zeit, bevor sie sich fest etablieren können.</p>
<p>Deswegen ist es wichtig, dass Sie Ihr neues Selbstbild „üben“. Und zwar in zweierlei Form:</p>
<p>Schaffen Sie sich im Alltag Symbole, die Sie an Ihr neues Selbstbild erinnern. Zum Beispiel das Hintergrundbild Ihres PCs. Ein Foto oder vielleicht etwas Handfestes wie Blumen oder ein schöner Gegenstand, den Sie irgendwo gut sichtbar dekorieren können.</p>
<p>Nutzen Sie die Audio-Meditation „Selbstbild-Rakete“, um Ihr neues Selbstbild im entspannten Zustand zu „programmieren“. Erste zarteb Veränderungen sind oft in ein paar Tagen spürbar.</p>
<p>Noch ein letztes Wort zu dem Prozess und welche Rolle er in dem Kurs &#8220;All you need is: Love!&#8221; spielt. Diese Coachingtechnik ist eine von vielen, mit denen Sie insgesamt eine der wichtigsten Zutaten für ein glückliches und vor allem geglücktes Leben fördern: Selbstliebe.</p>
<p>Dazu gehört auch die Arbeit am Selbstbild. Aber nicht nur an den schönen und vorzeigbaren Seiten. Es geht auch darum, mit all den &#8220;grummeligen&#8221;, versteckten, eher schattigen Seiten Frieden zu schließen.</p>
<p>Das ist ein Prozess, der etwas Zeit braucht, weswegen der Kurs auch über ingesamt zwei Monate geht, um seine volle Wirkung zu entfalten.</p>
<p><a href="http://bit.ly/r14cLZ">Und die &#8220;Selbstbild-Rakete&#8221; liefert einen ausgezeichneten Vorgeschmack auf all das, was Sie in diesem Kurs erwarte</a>t.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F07%2F14%2Fcoach-your-self%2Fder-coachingprozess-die-selbstbild-rakete%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/07/14/coach-your-self/der-coachingprozess-die-selbstbild-rakete/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Falle der Selbsthilfe-Industrie</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/07/05/coach-your-self/die-falle-der-selbsthilfe-industrie/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=die-falle-der-selbsthilfe-industrie</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/07/05/coach-your-self/die-falle-der-selbsthilfe-industrie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 12:20:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenssinn]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1502</guid>
		<description><![CDATA[Mein erstes Video zum Kurs &#8220;All you need is: Love!&#8221; hat ganz schön Staub aufgewirbelt. Einige fanden es richtig gut. Es gab aber auch kritische Stimmen. Ihr Tenor: &#8220;Martin, ich beschäftige mich schon seit langer Zeit mit diesem Thema, und was Du präsentierst, ist doch nichts Neues.&#8221; Vielleicht. Denn genau hier kann ein Problem vergraben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/06/30/coach-your-self/woran-die-meisten-menschen-zu-knacken-haben/">Mein erstes Video</a> zum Kurs &#8220;All you need is: Love!&#8221; hat ganz schön Staub aufgewirbelt.</p>
<p>Einige fanden es richtig gut.</p>
<p>Es gab aber auch kritische Stimmen. Ihr Tenor: &#8220;Martin, ich beschäftige mich schon seit langer Zeit mit diesem Thema, und was Du präsentierst, ist doch nichts Neues.&#8221;</p>
<p>Vielleicht.</p>
<p>Denn genau hier kann ein Problem vergraben sein, das viele übersehen, die sich mit Mediation, Selbstcoaching und ähnlichen Themen befassen.</p>
<p><span id="more-1502"></span> (An dieser Stelle der Hinweis: Ich kenne die Kommentatoren nicht persönlich, und von daher kann ich sie nicht einschätzen. Gut möglich, dass das Folgende für sie nicht passt).</p>
<p><strong>Selbsthilfe-Angebote (Bücher, Seminare, Online-Kurse etc.) können süchtig machen. </strong><br />
Wie bei einer Droge geben sie uns einen ersten Kick, der gut tut – bis uns dann wieder die alltäglichen Probleme einholen.</p>
<p>Warum das ist ist und wie der Mechanismus funktioniert, erfahren Sie in diesem kurzen Webkonferenz-Mitschnitt. (Hinweis: Wenn Sie nicht wissen, was das Dramaland ist, <a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/06/30/coach-your-self/woran-die-meisten-menschen-zu-knacken-haben/">schauen Sie sich dazu das erste Video an.</a>)</p>
<p><object width="550" height="432" allownetworking="all" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="True"><param value="http://www.coach-your-self.tv/moovee_player.swf" name="movie" /><param value="true" name="allowFullScreen" /><param value="swfMovie= http://www.coach-your-self.tv/Portals/0/coach-kurs/love/selbsthilfe.flv&amp;swfThumb=http://www.coach-your-self.tv/Portals/0/coach-kurs/love/selbsthilfe.jpg" name="flashvars" /><embed width="550" height="432" flashvars="swfMovie= http://www.coach-your-self.tv/Portals/0/coach-kurs/love/selbsthilfe.flv&amp;swfThumb=http://www.coach-your-self.tv/Portals/0/coach-kurs/love/selbsthilfe.jpg" allownetworking="all" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="True" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.coach-your-self.tv/moovee_player.swf"></embed></object></p>
<p>Das &#8220;Loch&#8221;, das die Menschen spüren, hat natürlich im Wesentlichen damit zu tun, dass sie sich noch immer nicht so akzeptieren wie sie sind. Dass sie glauben, sie müssten – irgendwie – anders sein, damit man sie liebenswert findet.</p>
<p>Und dass sie versuchen, diesen Mangel durch Erfolge im Äußeren auszugleichen. Sei es in der Liebe. Im Beruf. Oder durch Selbsthilfe-Ideale. &#8220;Wenn ich nur lange genug meditiere, dann werde ich endlich glücklicher.&#8221; Oder: &#8220;Wenn ich ganz im Hier und Jetzt liebe, werde ich endlich zufriedener.&#8221; Oder: &#8220;Wenn ich mir die &#8217;7 Erfolgsgeheimnisse&#8217; drauf geschafft habe, werde ich endlich erfolgreich, glücklich und zufrieden.&#8221;</p>
<p>Davon lebt die Selbsthilfe-Industrie, zu der ich ja auch gehöre, ganz prächtig. Weil die Sehn-Sucht da, und weil die Selbsthilfe-Angebote diese Sehn-Sucht nicht stillen, sondern weiter verstärken, kauft man eben noch ein Buch, besucht noch ein Seminar, bucht noch einen Online-Kurs, der hoffentlich, hoffentlich endlich die Erlösung bringt.</p>
<p>Aber wie bei allen Verstrickungen im Dramaland kommt diese Erlösung nie.</p>
<p>Wie auch. </p>
<p>Auf dieser Ebene kann die Sehn-Sucht nicht aufgelöst werden.</p>
<p>Mehr dazu in Kürze. </p>
<p>Was meint Ihr dazu?</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F07%2F05%2Fcoach-your-self%2Fdie-falle-der-selbsthilfe-industrie%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/07/05/coach-your-self/die-falle-der-selbsthilfe-industrie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>13</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was männliche Politiker von weiblichen unterscheidet. Vielleicht.</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/06/13/coach-your-self/was-mannliche-politiker-von-weiblichen-unterscheidet-vielleicht/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=was-mannliche-politiker-von-weiblichen-unterscheidet-vielleicht</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/06/13/coach-your-self/was-mannliche-politiker-von-weiblichen-unterscheidet-vielleicht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 16:06:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1474</guid>
		<description><![CDATA[Die USA wurden in den letzten Wochen von diversen Sexskandalen ihrer Politiker heimgesucht. Als erster in der Reihe war der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, der eine Hotelangestellte vergewaltigt haben soll (das Verfahren läuft, eine Schuld ist bisher nicht nachgewiesen). Dann Arnold Schwarzenegger, der Ex-&#8221;Governator&#8221; von Kalifornien, der mit seiner Haushälterin fremdging und einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die USA wurden in den letzten Wochen von diversen Sexskandalen ihrer Politiker heimgesucht.</p>
<p>Als erster in der Reihe war der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, der eine Hotelangestellte vergewaltigt haben soll (das Verfahren läuft, eine Schuld ist bisher nicht nachgewiesen).</p>
<p>Dann Arnold Schwarzenegger, der Ex-&#8221;Governator&#8221; von Kalifornien, der mit seiner Haushälterin fremdging und einen Sohn zeugte, den er viele Jahre seiner Familie gegenüber verschwieg.</p>
<p>Und schließlich der demokratische Hoffnungskandidat Anthony Weiner, der Nacktbilder über Twitter verschickte und damit – zumindest vorläufig – seine politische Karriere ruinierte.</p>
<p>&#8220;Warum passiert das eigentlich nur Männern?&#8221;, fragte die <a href="http://www.nytimes.com/2011/06/12/weekinreview/12women.html?_r=1&amp;src=recg" target="_blank">New York Times in einem lesenswerten Artikel</a>.</p>
<p>Wegen einer hormonellen Verquickung von Sex und Macht, wie der <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-2011-21.html" target="_blank">Spiegel</a> mutmaßte?</p>
<p>Vielleicht.</p>
<p>Möglicherweise ist aber auch noch etwas anderes im Spiel. Debbie Walsh, die Leiterin eines Zentrums für Amerikanische Frauen in der Politik (Rutgers University) kommt zu einem anderen, bedenkenswerten Schluss: &#8220;Frauen bewerben sich um ein Amt, um etwas zu <em>erreichen</em>. Männer dagegen stellen sich zu Wahl, um jemand zu <em>sein</em>.&#8221;</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F06%2F13%2Fcoach-your-self%2Fwas-mannliche-politiker-von-weiblichen-unterscheidet-vielleicht%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/06/13/coach-your-self/was-mannliche-politiker-von-weiblichen-unterscheidet-vielleicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vera F. Birkenbihl: Wie um Geld verhandeln?</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/04/13/coach-your-self/vera-f-birkenbihl-wie-um-geld-verhandeln/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=vera-f-birkenbihl-wie-um-geld-verhandeln</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/04/13/coach-your-self/vera-f-birkenbihl-wie-um-geld-verhandeln/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 06:21:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1409</guid>
		<description><![CDATA[Nicht jedem ist es in die Wiege gelegt, mit Vorgesetzten oder Kunden um mehr Geld zu verhandeln. Was kann man tun, wenn man eher introvertiert und gutmütig ist? Vera F. Birkenbihl eröffnet in ihrem Podcast gewohnt ungewohnte Perspektiven – und verrät, wie sie quasi über Nacht ihr Honorar verdoppelte. Hören Sie selbst: (Download) Diese Antwort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht jedem ist es in die Wiege gelegt, mit Vorgesetzten oder Kunden um mehr Geld zu verhandeln.</p>
<p>Was kann man tun, wenn man eher introvertiert und gutmütig ist?</p>
<p>Vera F. Birkenbihl eröffnet in ihrem Podcast gewohnt ungewohnte Perspektiven – und verrät, wie sie quasi über Nacht ihr Honorar verdoppelte.</p>
<p>Hören Sie selbst:</p>
<p><!-- degradable html5 audio and video plugin --><div class="audio_wrap html5audio"><div style="display:none;"><a href="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/birkenbihl_erfolg/hart_verhandeln.mp3" title="Click to open" id="f-html5audio-0">Audio MP3</a><script type="text/javascript">AudioPlayer.embed("f-html5audio-0", {soundFile: "http://www.coach-your-self.tv/portals/0/birkenbihl_erfolg/hart_verhandeln.mp3"});</script></div><audio controls autobuffer id="html5audio-0" class="html5audio"><source src="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/birkenbihl_erfolg/hart_verhandeln.mp3" type="audio/mpeg" /><a href="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/birkenbihl_erfolg/hart_verhandeln.mp3" title="Click to open" id="f-html5audio-0">Audio MP3</a><script type="text/javascript">AudioPlayer.embed("f-html5audio-0", {soundFile: "http://www.coach-your-self.tv/portals/0/birkenbihl_erfolg/hart_verhandeln.mp3"});</script></audio></div><script type="text/javascript">if (jQuery.browser.mozilla) {tempaud=document.getElementsByTagName("audio")[0]; jQuery(tempaud).remove(); jQuery("div.audio_wrap div").show()} else jQuery("div.audio_wrap div *").remove();</script><br />
(<a href="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/birkenbihl_erfolg/hart_verhandeln.mp3">Download</a>)</p>
<p>Diese Antwort stammt übrigens aus dem  <a href="http://www.coach-your-self.tv/Shop/Detail/tabid/133/ProductID/22/List/1/Default.aspx?SortField=ProductName,ProductName">Erfolgskurs von Vera F. Birkenbihl (kostenlose Probelektion hier)</a>.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F04%2F13%2Fcoach-your-self%2Fvera-f-birkenbihl-wie-um-geld-verhandeln%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/04/13/coach-your-self/vera-f-birkenbihl-wie-um-geld-verhandeln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
<enclosure url="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/birkenbihl_erfolg/hart_verhandeln.mp3" length="5549" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Wie Veränderung wirklich funktioniert</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/04/12/coach-your-self/wie-veranderung-wirklich-funktioniert/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=wie-veranderung-wirklich-funktioniert</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/04/12/coach-your-self/wie-veranderung-wirklich-funktioniert/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 15:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1398</guid>
		<description><![CDATA[Haben Sie Lust auf ein echtes Paradebeispiel, wie Veränderung in der Praxis läuft? Inklusive einer Anleitung? Vor kurzem schrieb mir das coach-your-self.tv Clubmitglied Andrea hier im Blog, was passiert ist, als sie eine negative Überzeugung hinsichtlich Geld aufgelöst hatte. (Den Link zu Andreas Beitrag finden sie unten.) Ihr Coachingthema lautete: &#8220;Ich wollte eine Gehaltserhöhung, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.coach-your-self.tv/wp-content/uploads/metamorphose.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1406" title="metamorphose" src="http://blog.coach-your-self.tv/wp-content/uploads/metamorphose.jpg" alt="Überzeugungen verändern" width="400" height="127" /></a>Haben Sie Lust auf ein echtes Paradebeispiel, wie Veränderung in der Praxis läuft? Inklusive einer Anleitung?</p>
<p>Vor kurzem schrieb mir das <a href="http://www.coach-your-self.tv/Lounge/tabid/154/Default.aspx">coach-your-self.tv Clubmitglied</a> Andrea hier im Blog, was passiert ist, als sie eine negative Überzeugung hinsichtlich Geld aufgelöst hatte. (Den Link zu Andreas Beitrag finden sie unten.)</p>
<p>Ihr Coachingthema lautete: &#8220;Ich wollte eine Gehaltserhöhung, die überfällig war.&#8221; (<a href="http://www.coach-your-self.tv/tabid/370/Default.aspx">Wenn Sie sich das Coaching samt Anleitung für die genutzte Coachingtechnik zu Gemüte führen möchten: Klick!</a>)</p>
<p>Allerdings gab es da eine innere Überzeugung, die sie davon abhielt, zur Tat zu schreiten: &#8220;Gehaltsverhandlungen sind schwer und ich werde über den Tisch gezogen.&#8221;</p>
<p><span id="more-1398"></span></p>
<h2>Wie sich negative Überzeugungen festbeißen und uns einengen können.</h2>
<p>Ein solcher Glaubenssatz bringt häufig eine Reihe von Nebenwirkungen mit sich.</p>
<p>Erstens: Wir heften alle Erinnerungen und Erfahrungen, die zu der Meinung passen, unter dem gleichnamigen Ordner ab. Das kann zur Folge haben, dass aus einem flüchtigen Gedanken eine handfeste Überzeugung gedeiht, die kaum auszuhebeln ist. Denn zu den Erinnerungen gehören ja nicht nur eigene Erlebnisse – sondern auch die Erzählungen von Freunden und Bekannten, Zeitungsartikel, Fernsehberichte und andere mediale Ereignisse, die in die gleiche Richtung weisen.</p>
<p>Zweitens: Wenn man so etwas wirklich glaubt, ist es wahrscheinlich, dass man mit einer ordentlichen Portion unterschwelliger Aggression in eine solche Verhandlung zieht. Man kann sich die Folgen an fünf Fingern abzählen: Unser Gegenüber könnte sich eine Rüstung überziehen und mit bissigem Blick darauf achten, selbst nicht über den Tisch gezogen zu werden. Ein klassischer Fall von selbsterfüllender Prophezeiung also, die – perverserweise – der schädlichen Überzeugung ordentlich Öl ins Feuer gießt.</p>
<p>Drittens: Wenn wir glauben, dass wir zu schwach sind, eine Gehaltsverhandlung erfolgreich zu führen, bleiben wir oft in Lebensumständen gefangen, die uns einengen, möglicherweise sogar schaden. Das gilt nicht nur für Arbeitsverhältnisse, sondern auch für Liebesbeziehungen und Freundschaften.</p>
<p>Originalkommentar Andrea: &#8220;Dass ich in dem Job eigentlich sehr unzufrieden war, schwang nur so nebenbei mit.&#8221;</p>
<h2>Schnelle, radikale Veränderungen</h2>
<p>Wir konzentrierten uns im Coaching jedoch nur auf Andreas Überzeugung, mehr nicht.</p>
<p>Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, wenn ich nun das gesamte Coaching durchgehen wollte, dazu können Sie sich <a href="http://www.coach-your-self.tv/tabid/370/Default.aspx">hier den Live-Mitschnitt samt Anleitung herunterladen</a>.</p>
<p>Aber soviel sei an dieser Stelle verraten: Wir arbeiteten mit einer NLP-Technik, die ca. 25 Minuten in Anspruch nahm. Danach war die Überzeugung aufgelöst.</p>
<p>Das Ergebnis?</p>
<p>&#8220;Ein paar Tage nach dem Coaching hab ich ein Gehaltsgespräch angestoßen, mit Erfolg.&#8221; Andrea bekam ihre Gehaltserhöhung.</p>
<p>An dieser Stelle könnte man sagen: Schulterklopfen für die Klienten und ihren Coach. Toll gemacht. Wirklich. Fall erfolgreich abgeschlossen. Ab mit der Akte in den Schrank.</p>
<p>Aber so spielt nicht das Leben. Und so funktionieren auch keine Veränderungen.</p>
<h2>Wie sich eine kleine Veränderung auf das gesamte Leben auszuwirken beginnt!</h2>
<p>Wenn man an einer bestimmten Stelle seines Denkens und Fühlens eine wichtige, vielleicht sogar zentrale Überzeugung auflöst, dann beginnt sich eine regelrechte Veränderungswelle auf das gesamte Leben auszubreiten.</p>
<p>Es ist, als ob man sich in einer dunklen, vom Tageslicht abgeschirmten Kammer verbarrikadiert und den Schlüssel weggeworfen hat, weil man glaubt, da draußen im echten Leben tobt ein Unwetter.</p>
<p>Ein (Selbst-)Coaching kann ein Loch in die Wand schlagen, und siehe da: Vereinzelte Sonnenstrahlen scheinen herein.</p>
<p>Das ist der Augenblick, wo man zum Vorschlaghammer greift und das mittlerweile morsch gewordene Mauerwerk einreißt.</p>
<p>Andrea schrieb mir einige Tage nach der Veränderung: &#8220;Was dann ziemlich unmittelbar danach begann, war wie Domino Day, nur mit Gedanken. Man stößt einen Domino-Stein um und löst eine Kettenreaktion aus.&#8221;</p>
<p><strong>Diese Form der Veränderung nenne ich eine revolutionäre Veränderung</strong>. Ein Aha-Erlebnis, das ein gesamtes Gedankengebäude zum Einsturz bringt.</p>
<p>Revolutionäre Veränderungen sind schnell. Radikal. Und kraftvoll.</p>
<p>Wie ein Blitzschlag.</p>
<p>Und so sehr wir uns manchmal schnelle und radikale Änderungen wünschen: Sie sind heftig, weil wir plötzlich aus dem Gewohnten heraus katapultiert werden und fassungslos einsehen müssen, dass wir uns mit unseren Gedanken und Gefühlen, unseren Meinungen und Überzeugungen ein Gefängnis gezimmert haben.</p>
<p>Andrea: &#8220;Das klare Bild auf die Dinge, die nicht funktionieren, war plötzlich verschwunden. Ein neues klares Bild (Ziel) war noch nicht greifbar&#8230; überall war Nebel, aus dem Ideenfragmente, &#8216;gute&#8217; Geschichten aus der Vergangenheit die ich fast vergessen hatte usw. völlig unsortiert und chaotisch auftauchten. Auch heute [ vier Tage nach dem Coaching ] hat mich das nicht losgelassen.&#8221;</p>
<p>Es ist, als ob unser Gehirn sich neu sortiert. Plötzlich entdeckt es zahlreiche Erinnerungen, die den neuen Einsichten entsprechen, und aus den Samen frisch gesäter Ideen treiben neue Gedankenkeime nach oben. &#8220;Ich fühlte mich ruhelos, zum Handeln angetrieben. Plötzlich war da die Idee im Raum, etwas von den Dingen, die ich bisher nur im Gespräch und improvisiert an andere weitergab, mal als Arbeitsblatt zu erstellen &#8230; der Text floss nur so aus mir heraus.&#8221;</p>
<p>All das war jedoch nur ein Anfang: &#8220;&#8221;Und ich habe das dumpfe Gefühl&#8221;, schrieb Sie mir damals, &#8220;etwas Großem auf der Spur zu sein, das mich ruft und dem ich mich nicht entziehen kann.&#8221;</p>
<p>Manchmal kann es in solchen unsicheren Phasen vorkommen, dass wir in altbekannte Verhaltensweisen zurückgleiten.</p>
<p>Und um genau einen derartigen Rückschritt zu verhindern, kann es passieren, dass unser Inneres die Initiative ergreift. Andrea: &#8220;Einige Wochen später bekam ich zwei Hörstürze (so was kommt von Stress) innerhalb 4 Wochen.&#8221;</p>
<p>Das klingt krass, ich weiß. Und vielleicht fragen Sie sich, was an einer solchen Entwicklung gut sein könnte.</p>
<p>Die Antwort: Eine Menge.</p>
<p>Andrea schildert weiter: &#8220;Ich wurde entlassen, ich sei zu oft krank. Da mein alter Arbeitgeber keine arbeitsrechtlichen Gründe vorweisen konnte, habe ich eine gute Abfindung erstritten.&#8221;</p>
<p>Interessant, nicht wahr? Die Veränderung zum Thema &#8220;Verhandlungen&#8221; beginnt immer reichere Ernte einzubringen.</p>
<p>Andrea: Mit der Abfindung &#8220;habe ich mir eine Auszeit gegönnt, in der ich mich beruflich neu aufgestellt habe.&#8221;</p>
<p>So sehr der Blitzschlag manchmal notwendig sein kann, so wenig sind revolutionäre Veränderungen als Dauerzustand zu gebrauchen. Wir alle benötigen in unserem Leben ein Fundament, um den Alltag bewältigen zu können: Karriere. Küche. Kinder.</p>
<p>Genau hier kommen die sanften, evolutionären Prozesse ins Spiel, die den Rest des Veränderungsprozess eher behutsam, aber dennoch nachhaltig Schritt für Schritt voranbringen.</p>
<p>Es sind dies Phasen der Konsolidierung. Der Befreiungsschlag wird verdaut, die neuen Erkenntnisse werden sicher in den Hafen der eigenen Weltsicht transportiert und an Land gebracht. Evolutionäre Veränderungen sind wenig spektakulär. Wie das Gras, dem man beim Wachsen nicht wirklich zuschauen kann, scheint sich oberflächlich gesehen wenig zu tun. Aber das Innere arbeitet auf Hochtouren.</p>
<p>Andreas Entwicklung endete also keineswegs mit dem 25 Minuten Coaching. Sondern das war erst der Anfang der Reise.</p>
<p>Ihr Fazit anderthalb Jahre später? &#8220;Inzwischen habe ich seit einem guten Jahr eine neue Aufgabe, die mir im Gegensatz zu vorher total viel Spaß macht, in der ich voll anerkannt werde und Verantwortung tragen darf, und die mir dazu noch ein UM EIN DRITTEL HÖHERES (!!!) Einkommen beschert, als ich vorher hatte. Und ich war seitdem nicht einen einzigen Tag krank geschrieben.&#8221;</p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong><br />
Wenn Sie <a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/03/31/coach-your-self/erfolgsfaktor-authentizitat/">Andreas Kommentar im Originalton</a> lesen möchten&#8230;</p>
<p><a href="http://www.coach-your-self.tv/Lounge/tabid/154/Default.aspx">Das Coaching stammt aus dem coach-your-self.tv Club</a>!</p>
<p>Und falls Sie Lust haben, selbst aktiv zu werden: <a href="http://www.coach-your-self.tv/tabid/370/Default.aspx">Hier bekommen Sie den Zugang zu Andreas Coaching samt Materialien.</a></p>
<p>Weitaus wichtiger aber: Was haben Sie selbst schon an evolutionären und revolutionären Veränderungen erlebt?</p>
<p>Schreiben Sie mir?</p>
<p>Ich bin so neugierig&#8230;</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F04%2F12%2Fcoach-your-self%2Fwie-veranderung-wirklich-funktioniert%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/04/12/coach-your-self/wie-veranderung-wirklich-funktioniert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vera F. Birkenbihl: Umgang mit dem inneren Kritiker</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/04/01/coach-your-self/vera-f-birkenbihl-umgang-mit-dem-inneren-kritiker/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=vera-f-birkenbihl-umgang-mit-dem-inneren-kritiker</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/04/01/coach-your-self/vera-f-birkenbihl-umgang-mit-dem-inneren-kritiker/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 11:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1375</guid>
		<description><![CDATA[Wer kennt das nicht? Kaum wird man kritisiert, geht die eigene Stimmung in den Keller. Vor allem dann, wenn es um Mitglieder aus der eigenen Familie geht. Häufigster Grund für den Stimmungsumschwung: Eine eigene innere Stimme, die permanent kritisiert – und sich durch die äußere Kritik bestätigt sieht. Darum die Frage einer Teilnehmerin aus dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt das nicht? Kaum wird man kritisiert, geht die eigene Stimmung in den Keller.</p>
<p>Vor allem dann, wenn es um Mitglieder aus der eigenen Familie geht.</p>
<p>Häufigster Grund für den Stimmungsumschwung: Eine eigene innere Stimme, die permanent kritisiert – und sich durch die äußere Kritik bestätigt sieht.</p>
<p>Darum die Frage einer Teilnehmerin aus dem  <a href="http://www.coach-your-self.tv/Shop/Detail/tabid/133/ProductID/22/List/1/Default.aspx?SortField=ProductName,ProductName">Erfolgskurs von Vera F. Birkenbihl (kostenlose Probelektion hier)</a>: Wie kann man mit dem inneren Kritiker am besten umgehen?</p>
<p>Hören Sie selbst:</p>
<p><!-- degradable html5 audio and video plugin --><div class="audio_wrap html5audio"><div style="display:none;"><a href="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/birkenbihl_erfolg/Innerer_Kritiker.mp3" title="Click to open" id="f-html5audio-1">Audio MP3</a><script type="text/javascript">AudioPlayer.embed("f-html5audio-1", {soundFile: "http://www.coach-your-self.tv/portals/0/birkenbihl_erfolg/Innerer_Kritiker.mp3"});</script></div><audio controls autobuffer id="html5audio-1" class="html5audio"><source src="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/birkenbihl_erfolg/Innerer_Kritiker.mp3" type="audio/mpeg" /><a href="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/birkenbihl_erfolg/Innerer_Kritiker.mp3" title="Click to open" id="f-html5audio-1">Audio MP3</a><script type="text/javascript">AudioPlayer.embed("f-html5audio-1", {soundFile: "http://www.coach-your-self.tv/portals/0/birkenbihl_erfolg/Innerer_Kritiker.mp3"});</script></audio></div><script type="text/javascript">if (jQuery.browser.mozilla) {tempaud=document.getElementsByTagName("audio")[0]; jQuery(tempaud).remove(); jQuery("div.audio_wrap div").show()} else jQuery("div.audio_wrap div *").remove();</script><br />
(<a href="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/birkenbihl_erfolg/Innerer_Kritiker.mp3">Download</a>)</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F04%2F01%2Fcoach-your-self%2Fvera-f-birkenbihl-umgang-mit-dem-inneren-kritiker%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/04/01/coach-your-self/vera-f-birkenbihl-umgang-mit-dem-inneren-kritiker/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/birkenbihl_erfolg/Innerer_Kritiker.mp3" length="12322481" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Erfolgsfaktor Authentizität</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/03/31/coach-your-self/erfolgsfaktor-authentizitat/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=erfolgsfaktor-authentizitat</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/03/31/coach-your-self/erfolgsfaktor-authentizitat/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 16:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1358</guid>
		<description><![CDATA[Letzte Woche rief mich ein alter Bekannter an. Er wolle mir eine kritische, aber durchaus wohlgemeinte Kritik zu coach-your-self.tv geben. Ob ich dafür offen sei. Klar doch. Wir begannen jedoch mit einigen Updates. Wie geht es Dir? Was machst Du so? Und so weiter. Ich erzählte ihm von einigen meiner eigenen Kapriolen, vor allem von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche rief mich ein alter Bekannter an.</p>
<p>Er wolle mir eine kritische, aber durchaus wohlgemeinte Kritik zu coach-your-self.tv geben. Ob ich dafür offen sei.</p>
<p>Klar doch.</p>
<p>Wir begannen jedoch mit einigen Updates. Wie geht es Dir? Was machst Du so? Und so weiter.</p>
<p>Ich erzählte ihm von einigen meiner eigenen Kapriolen, vor allem von der im letzten Herbst, als ich selber durch einen schwierigen Erkenntnisprozess getapert war. (<a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2010/11/25/coach-your-self/tag-26-und-27-des-pudels-kern-teil-1/" target="_blank">Wenn es interessiert&#8230;</a>)</p>
<p>&#8220;Darf ich da mal einhaken?&#8221;, meinte er.</p>
<p>Na sicher.</p>
<p>Er wählte seine Worte sorgfältig, bedächtig, fast schon liebevoll: &#8220;Martin, wir kennen uns jetzt schon seit so vielen Jahren. Ich schätze Deine Arbeit sehr. Aber mir ist etwas aufgefallen, vor allem im letzten Jahr&#8230;&#8221; </p>
<p>Ich spürte, wie er sich wohl innerlich wandte. Wie sollte er es mir nur sagen?</p>
<p>&#8220;Schau mal, Martin, Du bist doch Profi. Du bist Coach. Man konsultiert Dich, weil Du was kannst&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Ja&#8221;, sagte ich, &#8220;und&#8230;?&#8221;</p>
<p>&#8220;Meinst Du nicht, dass Du Dir selbst schadest, wenn Du von Deinen eigenen Schwierigkeiten erzählst?&#8221;</p>
<p>Ich wusste genau, was er meinte.</p>
<p>Er war ja nicht der einzige&#8230;</p>
<p><span id="more-1358"></span></p>
<p>In der Tat hatte ich Mails erhalten, die in die gleiche Stoßrichtung drängten: Bist Du sicher, dass Du Dich so verletzlich und vor allem so transparent zeigen willst?</p>
<p>&#8220;Denk dran&#8221;, sagte der Bekannte. &#8220;Du veröffentlichst das alles im Netz. Das kann jeder nachlesen. Auch noch in ein paar Jahren. Du könntest Deinem Image einen ganz schönen Schaden zufügen. Hast Du das bedacht?&#8221;</p>
<p>Ja. Habe ich.</p>
<p>Sehr genau sogar.</p>
<p>Die Wahrheit ist: Als ich angefangen habe, über meine persönlichen Entwicklungen zu schreiben, hatte ich Zweifel.</p>
<p>Erhebliche sogar.</p>
<p>Zum Beispiel: Was werden meine Geschäftskunden dazu sagen? Schrecke ich vielleicht potenziell Interessierte ab? Könnte meine Selbstständigkeit deswegen den Bach heruntergehen?</p>
<p>Möglich wäre das.</p>
<p>Am Ende entschied ich mich jedoch anders.</p>
<p>Und zwar aus durchweg egoistischen Motiven.</p>
<p><strong>Image ist Mist</strong><br />
Es ist nicht schwer, ein Image aufzubauen. </p>
<p>Vor allem nicht im Internet. </p>
<p>Man muss nur sein Werk und seine Werbung von allem entschlacken, was dem eigenen Image widerspricht, und schon hat man ein Scheinbild geschaffen, das im Netz relativ leicht zu wahren ist.</p>
<p>Nur nicht im echten Leben.</p>
<p>Und da beginnen auch schon die Kalamitäten.</p>
<p>Was ist, wenn einen die Leute persönlich kennen lernen wollen?</p>
<p>Dann ist Showtime.</p>
<p>Schön alles verstecken, was nicht ins Bild passt. Immer so tun, als ob. Darf man das formulieren oder nicht? Darf man von der eigenen Erfahrung erzählen oder nicht? Eine permanente Zensur, die alle intuitiven Gedankengänge in die Zange nimmt.</p>
<p>Und am Ende, wenn alles vorüber ist, atmet man erleichtert auf. Hat ja gottseidank keiner gemerkt.</p>
<p>Oder doch?</p>
<p>Das ist doch Stress pur.</p>
<p>Noch schlimmer wird das Ganze, wenn einem die Leute Bewunderung entgegenbringen. Da sie nicht einem selbst (einem Selbst), sondern einem Image gilt, freut sie nicht. Sie ist eher peinlich, und alles, was man dazu sagen kann, ist eigentlich eine Beleidigung für die gut gemeinten Ambitionen der Anderen.</p>
<p>Und dann kommt noch der &#8220;Guttenberg&#8221;-Effekt dazu. Früher oder später kommt eh alles raus: Wie oft hat man mir hinter vorgehaltener Hand erzählt, dass der Trainer X, den ich eigentlich so klasse fand, im echten Leben ganz anders drauf ist?</p>
<p>Irgendwo im Keller habe ich die vielen zerborstenen Image-Bilder aufbewahrt: NLP-Trainer, die Kommunikation unterrichteten und einander per Anwalt bekämpften. Esoterik-Lehrer, die von Liebe sprachen und sich in den Onlineforen mit Häme überschütteten. Lachtrainer, die mir unlustige Mails schrieben. Beziehungscoaches, die mir mit erstickter Stimme vom Scheitern ihrer Ehe berichteten.</p>
<p>Und daran ist nichts ehrenrühriges.</p>
<p>So sind wir halt.</p>
<p>Widersprüchliche Wesen.</p>
<p>Unfertig.</p>
<p>Noch dabei, sich zu entwickeln.</p>
<p>Das einzige, was stört, ist das Image.</p>
<p>Kurz: Image ist Lüge.</p>
<p>Wahr ist dagegen: Ich bin Coach.</p>
<p>Und wahr ist auch: Es gibt für mich noch eine Menge zu lernen.</p>
<p>Ich bin halt kein Guru. Über meinem Haupte schwebt kein Heiligenschein. Sondern eine gedankliche Wolke mit vielen Fragezeichen: Warum haben wir als Menschen Angst? Wie können wir glücklich werden? Wie kann einem die innere Stimme auf dem eigenen Weg wirklich weiterhelfen?</p>
<p>Ich habe ein darauf ein paar Antworten, die ich hier in diesem Blog mit dem Rest der Welt teile.</p>
<p>Aber die Fragezeichen überwiegen.</p>
<p>Und dieser Widerspruch aus &#8220;Coach sein wollen&#8221; und der &#8220;Fragezeichenwolke&#8221; hat mich lange Zeit kirre gemacht.</p>
<p>Mehr noch: Er hat mich abgehalten, meiner Berufung nachzugehen.</p>
<p>Wann immer ich früher den Impuls verspürte, als Coach und Trainer aktiv zu werden, reichte ein Befindlichkeits-Check: Wie bin ich drauf? Habe ich die essenziellen Fragen allesamt gelöst? Habe ich meine Entwicklung abgeschlossen? Bin ich weise und reif genug, auf die Menschheit losgelassen zu werden?</p>
<p>Die Antwort war immer ein solides, sachliches, geradezu dröges: Nö.</p>
<p>Also habe ich mich jahrelang auf andere Projekte gestürzt. Und den Trainer und Coach eher nebenberuflich betrieben.</p>
<p>Irgendwann wurde mir klar: Wenn Du so weiter machst, wirst Du Deine Berufung nie leben.</p>
<p>Du wirst nicht fertig werden, solange Du nicht den Mumm hast, mit Unfertigem zu beginnen.</p>
<p>Aber was sollte ich mit dem Widerspruch machen? Einerseits coachen zu wollen. Andererseits selbst noch nicht &#8220;fertig&#8221; zu sein?</p>
<p>Wie passt das zusammen?</p>
<p>Die Antwort lautet: Bestens.</p>
<p>Das Image, der schöne Schein, ist indes das einzige, was nicht mit dem Leben zusammenpasst.</p>
<p>Wir sind und bleiben widersprüchlich. Wir haben holde und weniger heilige Gefühle und Gedanken. Mal sind wir im Flow und leisten Großartiges. Und dann eben mal auch nicht.</p>
<p>Selbst ein Boris Becker oder eine Steffi Graf haben nicht jedes Match gewonnen. Durften sie deswegen kein Profi-Tennis mehr spielen? Welcher Spitzenmusiker hat nicht mal das eine oder andere Konzert in den Sand gesetzt?</p>
<p>Warum also das Unfertige, Ungelungene verschweigen?</p>
<p>&#8220;Weil es sich besser verkauft&#8221;, entgegnete mein Bekannter.</p>
<p>Tatsächlich?</p>
<p><strong>Authentizität verkauft sich besser</strong><br />
Ich muss zugeben, dass ich den eigenen Weg zum &#8220;Ehrlichsein&#8221; schrittweise gegangen bin. Mein Buch &#8220;Quest&#8221; ist ein solcher Schritt gewesen. In ihm berichte ich von einer schwierigen Krise, die mein Leben durcheinander gewirbelt hatte – und an deren Ende der Durchbruch zu meiner eigenen Berufung wartete. Das Buch und der darin beschriebene Prozess sind die Früchte meiner zuweilen ziemlich misslichen Erfahrung. Darüber zu schreiben, war mir peinlich. Aber auch befreiend.</p>
<p>Nicht jeder mag Derartiges unbedingt (<a href="http://www.frank-roebers.de/2007/08/27/quest-die-sehnsucht-nach-dem-wesentlichen-weiss/">siehe hier&#8230;</a>).</p>
<p>Und doch fanden die Meisten, die mir Feedback gaben, die persönlichen Passagen am besten.</p>
<p>Letztes Jahr (2010) ging ich dann einen erheblichen Schritt weiter. Ich berichtete nicht mehr nur über das Vergangene, über das ich in Quest ja letztendlich triumphiert hatte. Ich erzählte live. Ein Direktreport aus meinem Leben. Mit all den Ungewissheiten, denn die Erfahrung selbst ist ja nur die halbe Miete. Die Einsichten und Erkenntnisse, die man daraus schürfen kann, sind noch nicht da. Höchstens als unausgegorene Ideen, die man aber nur sehr bedingt mit anderen teilen kann. Die daraus resultierenden Erfolge, mit denen man dann abschließend glänzen könnte, fehlen indes vollständig.</p>
<p>Trotzdem darüber zu schreiben, hat mich Schweiß gekostet.</p>
<p>Und doch war auch dieser Schritt befreiend. An dem volkstümlichen &#8220;Ist der Ruf erstmal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert&#8221; ist doch einiges Wahres dran.</p>
<p>Ich fühlte mich nicht nur freier, der Draht zu meinen Mitmenschen wurde obendrein intensiver.</p>
<p>Da gab es zunächst viele Leute, die mir schrieben: &#8220;Martin, Du ahnst gar nicht, wie gut es mir tut zu wissen, dass ich nicht der einzige mit diesen Sorgen bin.&#8221; Oder: &#8220;Danke, dass Du Dich so ehrlich zeigst. Das macht Mut.&#8221;</p>
<p>Dann die Telefonate: Bekannte, Geschäftsfreunde und andere, von denen ich es nicht vermutet hätte, erzählten mir von ihren eigenen Krisen. Endlich war da mal jemand, bei dem man sich für den eigenen &#8220;Scheiß&#8221; nicht zu schämen brauchte.</p>
<p>Das Interessanteste jedoch geschah, als ich kurz nach dem Ende meiner Berichterstattung einen neuen Kurs veröffentlichte: <a href="http://www.coach-your-self.tv/TV/OnlineKursFindeDeineinnereStimme/tabid/707/Default.aspx">Finde Deine innere Stimme</a>.</p>
<p>Eigentlich hätte ich ja nach meiner wahrheitsgetreuen Schilderung einen herben Rückschlag einstecken müssen.</p>
<p>Die Verkaufszahlen jedoch schnellten zügig nach oben. Der &#8220;Run&#8221; war so groß wie bei keinem einzigen Kurs zuvor.</p>
<p>Ich gebe zu: Beim ersten Mal hielt ich das noch für Zufall.</p>
<p>Als ich den Kurs ein zweites Mal anbot, war es wieder ein Erfolg. Und das Gleiche gilt auch für die dritte Rutsche, die letzte Woche gelaufen ist.</p>
<p>Ich bin mir nun ziemlich sicher: Authentizität zahlt sich aus.</p>
<p>Klar: Es gibt Leute, die meine Artikel nicht mögen. Die sich niemals von mir coachen lassen würden. Oder einen Kurs buchen wollten.</p>
<p>Und?</p>
<p>Was ist daran so schlimm?</p>
<p>Ist doch gut so!</p>
<p>Diejenigen, die nicht mögen, was ich sage, schreibe und mache, können, sollen, ja müssen draußen bleiben. Denen habe ich nichts zu geben.</p>
<p>Die brauchen ganz einfach was anderes, als mich.</p>
<p>Wer bleibt, sind diejenigen, die sich angesprochen fühlen. Die in sich eine Saite schwingen fühlen, wenn sie mich in Wort, Video und Schrift erleben.</p>
<p>(Und als kleine Randnotiz: Selbst der oben erwähnte Buchkritiker hat mich vor kurzem beauftragt, ihn bei der Erstellung eines Leitbilds für sein Unternehmen zu unterstützen).</p>
<p>Aber das ist nur meine Meinung.</p>
<p>Was sagen Sie dazu?</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F03%2F31%2Fcoach-your-self%2Ferfolgsfaktor-authentizitat%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/03/31/coach-your-self/erfolgsfaktor-authentizitat/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>12</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

