Liebe rockt! Oder warum ich einen Buchvertrag habe sausen lassen.
Ich möchte Dir von einer Entscheidung berichten, bei der mein Verstand sich fragt, ob sie nicht vollkommen bescheuert ist.
Aber mein Herz sagt: Nein.
Und das ist alles, was für mich zählt.
Um zu verstehen, warum ich den Buchvertrag habe sausen lassen, lass uns in den Herbst 2010 zurückzoomen.
Zu einem Meeting bei einem guten und von mir überaus geschätzten Verlagshaus. Der Name tut hier nichts zur Sache. (Und was nun folgt, ist nicht etwa eine Kritik am Verlag. Ganz im Gegenteil. Ich mag die Leute da sehr, und unser Austausch war von Anfang bis Ende von Fairness, Wertschätzung und Respekt geprägt.)
Zurück zum Meeting: Ich präsentierte meine neue Buchidee “Coach Your Self – Veränderung ist möglich”.
Im Kern ging es um meine Arbeit mit dem “28 Tage Transformer” – einem internetbasierten Selbstcoachingwerkzeug, das ich hier bei coach-your-self.tv entwickelt und das schon weit über tausend Nutzer gefunden hatte.
Der Verlag war sehr angetan von der Idee und bat mich, ein Exposé zu schicken. Das tat ich wenig später und erhielt postwendend einen Vertrag, den ich flugs unterschrieb.
Wie cool: Martin schreibt ein neues Buch.
Zur gleichen Zeit war gerade mein Kurs “Mach das Beste aus 2010″ gestartet – und ich hatte mich entschieden, live und ungeschminkt davon zu berichten, wie ich meine Ziele umsetzte: Ich wollte einige Kilos Gewicht abnehmen, meine Arbeitslast reduzieren, mehr Zeit für meine Familie haben und einen Song komponieren.
Das sollte sich als Zerreißprobe erweisen: Denn obwohl ich mit viel Optimismus durchgestartet war, stieß ich auf herbe Hindernisse (siehe hier, wenn es Dich interessiert).
Besonders frappierend: Ich wurde in den wenigen Wochen nicht einmal, sondern zweimal krank!
Einmal Krankheit kann man noch den Kindern oder widrigen Winden zuschreiben. Zweimal ist aber verdächtig. Da schwingt eine Botschaft mit: Martin, hier stimmt was nicht. Schau mal genauer hin.
Ich hätte das alles natürlich vertuschen können. Aber das wollte ich nicht. Und so bloggte ich einfach derart ehrlich, dass einige Kollegen besorgt reagierten: Martin, Du ruinierst noch Deinen Ruf.
Ich teilte ihre Sorge. Aber Ehrlichkeit war mir wichtiger, und so hielt ich mich an die Fakten.
Denn im Laufe des Prozesses begann ich einiges zu begreifen: Ich war angetrieben von dem Anspruch, Mr. Perfect sein zu müssen. Außerdem spielten Mangelgedanken eine wichtige Rolle: “Ich muss kämpfen. Ich muss mich anstrengen. Ich muss besser, klüger, schlauer und intelligenter sein als die anderen. Denn wer nicht beständig vorne ist, der fällt zurück. Wird mitgerissen vom Strom des Lebens. Und geht darin womöglich unter. Also streng Dich an. Die anderen sind Dir schon auf den Fersen. Denn das Leben ist ein ewiger Kampf, den nur wenige gewinnen können.”
Das waren wichtige Einsichten.
Aber als die Staffel zu Ende war, blieb ich dennoch nachdenklich zurück.
Woher kamen diese Mangelgedanken? Wieso wollte ich überhaupt Mr. Perfect sein?
Es war nun mittlerweile kurz vor Weihnachten, und ich war froh, dass ich endlich einen Gang herunterschalten konnte.
Aber einer Intuition folgend stellte ich zwei Tage vor Heiligabend den Kurs “Finde Deine innere Stimme” online – und nun erhielt ich “zwischen den Tagen” eine Reihe von Mails, von denen mich zwei ganz besonders berührten.
Eine stammte von einer Frau, die haushoch verschuldet war, die sich getrieben und verängstigt fühlte und die obendrein von einem Brummen in ihrem Ohr heimgesucht wurde.
In einer anderen Mail schrieb mir ein Mann: “Die größte Herausforderung scheint mir mein Gedankenkosmos (um nicht zu sagen Gedankenwirrwarr) zu sein, welcher phasenweise gezeichnet ist von Selbstzweifel, negativer Selbstachtung, Minderwertigkeit, Neid und Kleinheit sowie Ängsten – die Angst nicht zu genügen, Angst nicht geliebt zu werden.”
Und fast zeitgleich lud ich mir ein eBook von Paul Ferrini aufs iPad, das mit folgendem Satz begann: “Wie alle Brüder und Schwester leidest Du unter dem Gefühl, nicht gut genug zu sein.”
Vielleicht war es die Koinzidenz von drei Botschaften an einem Stück, vielleicht waren es meine schwierigen Erfahrungen mit “Mach das Beste aus 2010″ oder vielleicht war es einfach so, dass ich reif war für eine simple Einsicht.
Viele von uns, vermutlich die meisten, glauben, nicht liebenswert genug zu sein.
Und die Folge davon waren all die Probleme, die mir nicht nur persönlich im Leben begegnet waren – sondern die sich in Tausenden von Coachingsitzungen gezeigt hatten:
- Man zweifelt an sich und an den eigenen Fähigkeiten und verliert deswegen sein Selbstvertrauen, also das Vertrauen in sich selbst.
- Die fehlende Selbstliebe erzeugt darüber hinaus ein Mangelgefühl: Etwas fehlt uns, und weil wir es in unserem Innern nicht finden, suchen wir draußen: Ruhm, Erfolg, die große Liebe – all das soll als Ersatz für den inneren Mangel herhalten.
- In dem wir uns von dort Draußen abhängig machen, verlieren wir uns in einem “Leben anderer Leute” (wie Steve Jobs in seiner berühmten Abschlussrede an der Stanford University es nannte). Wir folgen nicht dem Inneren, sondern schielen darauf, was andere von uns denken könnten.
- Da die äußeren Umstände immer von einem Auf und Ab geprägt sind, wird das Leben bedrohlich. Wir sind Umständen ausgesetzt, die wir nicht steuern können.
- Die Folge ist, dass wir uns in einem Dramaland voller Konflikte, Missverständnisse, Verletzungen etc. befinden.
- All die Ersatzdrogen wie Ruhm oder die große Liebe können den Mangel jedoch nicht ausgleichen. So wie Salzwasser den Durst nicht stillt, sondern verstärkt, so entsteht eine Sucht nach Mehr. Noch mehr Geld, noch mehr Erfolg, noch mehr Anerkennung, noch höher, weiter, schneller. Am Ende steht dann nicht selten der Kollaps: Das Scheitern der Ehe. Oder der Burn-Out im Job.
Wenn all das stimmte, so meine Schlussfolgerung, dann müsste Liebe all diese Probleme lösen.
Und so begann ich eine Vielzahl von Selbstcoachingübungen zu entwickeln und zu testen, die alle mit Liebe zu tun hatten.
Zum Beispiel die Übung “Der liebevolle Blick”(hier kostenlos herunterladbar), bei der es darum geht, eine Seite in sich anzunehmen, die man sonst nicht so klasse findet. Selten habe ich zu einer so simplen Übung soviel begeisterte Rückmeldungen bekommen.
Vor allem aber spürte ich in mir selbst, wie intensiv Liebe funktioniert.
Wo ich früher – vergeblich —gegen mich selbst gekämpft und damit die Probleme verstärkt hatte, schmolz jetzt jeder Widerstand dahin. Ich war schockiert, wie gut das funktionierte.
Das gleiche in meiner Arbeit mit meinen Coachingklienten. Die meisten von ihnen führten ebenfalls einen Kampf gegen sich selbst, gegen Seiten in ihnen, die sie ablehnten und verdrängen wollten. Sobald sie jedoch anfingen, diese Charakterzüge zumindest ansatzweise zu lieben, wurden teils dramatische Durchbrüche möglich.
Liebe, so erkannte ich, macht seelische Wunden heile.
Liebe bringt unsere Beziehungen zum Blühen.
Liebe bringt uns sogar beruflichen Erfolg. Der Apple-Gründer, Steve Jobs wusste, wie Erfolg funktioniert: “Man muss das finden, was man liebt… und der einzige Weg, um wirklich erfüllt zu sein, ist das zu tun, wovon man glaubt, es sei eine großartige Arbeit. Und der einzige Weg, großartige Arbeit zu tun, ist zu lieben was man tut.”)
Kurz: Liebe ist das Wundermittel, auf das wir alle gewartet haben.
Liebe rockt.
–
Was aber sollte ich mit dem Buch machen?
Es gab zwar in dem ursprünglichen Exposé klare Ansätze zum Thema Herzintelligenz (ein Wort übrigens, das per Markenzeichen geschützt ist), aber nicht so prominent, nicht so federführend.
Zunächst dachte ich deswegen darüber nach, zwei Bücher zu schreiben. Eines über das Thema Liebe. Und dann halt das, was ich dem Verlag angeboten hatte.
Mhm. Ja…
Und dann hatte ich noch ein Filmprojekt in der Pipeline.
Ursprünglich war es in dem Film um das Thema Angst gegangen: Wie entsteht sie? Was für Auswirkungen hat sie? Nicht nur persönlich, sondern auch gesellschaftlich.
Dafür hatte ich schon eine ganze Reihe von Interviews geführt (u.a. mit Prof. Dr. Hüther von der Universität Göttingen). Aber das Filmprojekt war ins Stocken geraten. Nicht zuletzt, weil ich keine Antwort auf die Frage hatte: Wie kann man Ängste auflösen?
Jetzt aber hatte ich ja meine Antwort gefunden.
Also warum nicht den Film wieder aufnehmen? Mit einem anderen Schwerpunkt natürlich. Nicht die Angst sollte im Mittelpunkt stehen. Sondern das Wundermittel. Die bestehenden Interviews konnte ich dabei bestens verwerten, denn sie machten jetzt erst recht Sinn.
Das entfachte ein Feuer in mir.
Und mir wurde klar: Das alte Buch konnte ich so nicht schreiben. Wenn ich mir schon die Zeit nehmen würde, ein Buch zu verfassen, dann sollte doch etwas herauskommen, das mit Herzblut entstanden ist.
Apropos: Herzblut.
Was war mit dem Titel?
“Coach Your Self – Veränderung ist möglich” ging nicht. Denn das war durch zahlreiche andere Titel überreichlich abgedeckt.
Und dann traf es mich wie ein Blitz.
Nenn Deinen Film und Dein neues Buch “Liebe rockt”.
Denn das ist ja meine Kernbotschaft: Liebe ist “das” Wundermittel, nach dem wir uns alle so sehnen. Vor allem, wenn man sich selbst coachen will.
Und genau das sollte der Titel hervorstellen.
Ich ging damit einige Wochen schwanger, bis ich spürte: Das ist gut so. Dahinter stehe ich.
So, wir sind in meiner Geschichte nun mittlerweile beim 20. August 2011 angelangt. Es war die Nacht von Freitag zu Samstag. Ich lag im Bett und wusste, dass ich gleich aufstehen muss. Denn wir wollten nach Italien fahren. Urlaub.
Aber ich konnte nicht schlafen.
Schließlich gab ich der Unruhe nach und schlich zu meinem Mac. Und einer Eingebung folgend suchte ich die Website www.designenlassen.de auf und gab ein neues Projekt ein. Codename: Liebe rockt. Inhalt: Erstellung eines Logos.
Ich hatte nach einer halben Stunde alles eingegeben, aber den Auftrag noch nicht abgeschickt.
Stattdessen ging ich duschen (meine Frau war mittlerweise auch wach). Und während ich unter dem warmen Strom des Wassers stand, ließ ich mir alles noch mal durch den Kopf gehen.
Willst Du das, ja oder nein?
Es gingt nicht nur um das Buch.
Sondern darum, für das Thema “Liebe” einzustehen. In einer Welt, die Liebe als naiv belächelt.
Und: Willst Du einen Film machen?
Du hast doch viel zu wenig Ahnung davon.
Was, wenn Du es in den Sand setzt.
Ich spürte, wie sich die Zweifel in mir auszubreiten begannen.
Aber mittlerweile hatte ich Erfahrung mit diesen Situationen.
Du musst erst Ja sagen.
Dann – und nur dann – kann sich etwas zum Besseren bewegen.
Und kein Mensch kann Dir den Zweifel nehmen.
Du musst Dich einlassen.
Tatsachen schaffen.
Nur so werden aus Träumen und Ideen Realität.
Als ich in mein Büro zurückkam, drückte ich den “Go”-Knopf.
Im Urlaub begann ich den Titel schon zu testen. Schrieb Freunde an. Fragte bei Trainerkollegen, was sie davon hielten.
Die Resonanz war ausgesprochen gut, und als ich aus dem Urlaub zurückkam, war mein Logo bereits fertig:
Großartig.
Jetzt musste ich nur noch den Verlag überzeugen.
Und genau da passierte das Malheur.
Ich legte ein überarbeitetes Exposé vor – mit dem gesamten Konzept, das eben nicht nur ein Buch, sondern darüber hinaus den Film, die Website und eine iPhone und iPad Anwendung umfasste.
Inhaltlich fand der Verlag das Ganze gut.
Aber den Titel fanden sie unmöglich.
Sowas ließe sich nicht verkaufen.
Ich verstand ihre Argumentation: Ein Selbsthilfebuch “Liebe rockt” zu nennen, ist eher ungewöhnlich.
Aber gewöhnliche Bücher mit gewöhnlichen Titel gibt es doch genug.
Der Buchhandel würde das so nicht akzeptieren, hieß es. Das würde in der falschen Ladenecke landen.
Einverstanden. Wie wäre es mit: “Liebe rockt. Die lässige Art, sich selbst zu coachen”?
Nein. Geht auch nicht.
Und in dem Augenblick überfiel mich eine Vorahnung.
Wenn ich das Buch mit dem Verlag machen würde, könnte das Ganze in die Hose gehen.
Vielleicht, so dämmerte es mir, passen Verlag und Titel einfach nicht zusammen.
Und je länger wir darüber sprachen, desto mehr verdichtete sich das Gefühl zu einer Gewissheit.
Bis ich schließlich darum bat, den Vertrag aufzulösen.
Es ging noch ein paar Mal hin und her, aber auch ein zweites Gespräch, diesmal mit der Lektorin, die ich auch privat kannte, brachte nichts Neues.
Das bestätigte meinen Eindruck: Der Verlag ist nicht der richtige Partner für das Projekt.
Dafür konnte der Verlag nichts. Und ich auch nicht.
Keinen traf hier irgendeine Schuld.
Aber ich wusste: Wenn ich jetzt anfange, Kompromisse zu machen, dann wird aus dem, was eine klare Botschaft ist, etwas Verwässertes.
Etwas Halbgares.
Nicht Fisch. Nicht Fleisch.
Und darauf hatte ich absolut keine Lust.
Selbst, wenn es bedeutet, dass ich den Vertrag nun sausen lassen musste.
Selbst, wenn vollkommen unklar ist, wie das Buch seinen Weg in die Welt finden wird.
Der Vertrag ist nun seit Freitag einvernehmlich Geschichte, und auch dafür möchte ich dem Verlag danken. Sie hätten auf einer Vertragserfüllung bestehen können.
Haben sie aber nicht.
–
Und falls Du Dich fragst, wie es nun weitergeht: Was das Buch betrifft, so weiß ich das nicht.
Der Film ist mir wichtiger.
Weil er ein vollkommen neues Abenteuer darstellt, dass mir in den Fingern juckt.
Und weil er unter Umständen viel mehr Menschen erreicht.
Außerdem habe ich so eine Ahnung, dass sich zum gegebenen Zeitpunkt der richtige Partner, die richtige Lösung finden wird.
Und so startet mein “Mach das Beste aus 2011″ mit einer Entscheidung, bei der mein Verstand schon einige Bedenken anmeldete.
Bei der mein Herz aber ausruft: Richtig so.
Mach das Beste aus 2011 (1): Martins Durchbruchsziel
Am Freitag startete die erste Webkonferenz für unsere neue Staffel: Mach das Beste aus 2011 (Anmeldemöglichkeit noch bis jetzt Montag, den 10.10.2011 um Mitternacht).
Und in dieser Webbie (Kurzform für Webkonferenz, erfunden von meinem Sohn Rocco) habe ich mein persönliches Durchbruchsziel vorgestellt.
Richtig gelesen: Ich bin nicht nur Trainer und Coach in diesem Programm. Ich starte auch mit meinem eigenen Ziel durch, dessen Umsetzung ich in gewohnt ungeschminkter Manier hier wieder dokumentieren werde.
Bevor ich mein eigenes Durchbruchsziel vorstelle, möchte ich kurz etwas zu der Philosophie von “Mach das Beste aus 2011″ und damit auch zu coach-your-self.tv sagen.
In dem Kurs geht es weniger darum, Probleme zu wälzen. Sondern etwas auf die Beine stellen.
Weil: Erfahrung ist oft der beste Heiler.
Mag sein, dass man sich seit Jahren nicht traut, einen tiefen Wunsch, eine Sehnsucht, einen Traum umzusetzen. Mag sein, dass man sich deswegen grämt. Mag sein, dass man glaubt, nicht gut genug zu sein. Mag sein, dass es am eigenen Selbstvertrauen kratzt.
Oft ist die beste Medizin gegen all das eine Handvoll Erfahrungen, in denen wir das Gegenteil erleben.
Nichts ist befreiender und beglückender, als eine Grenze zu überwinden. Nichts verleiht uns mehr Stärke als ein Erfolg, an dem wir lange Zeit nicht glauben konnten.
Also: Es geht hier bei “Mach das Beste aus 2011″ um: Erfolg.
Aber nicht um Erfolge im üblichen Sinne.
Ein Ziel, das rockt. Ein Ziel mit Seele.
Erfolg – hängst diesem Wort nicht irgendwie der Nimbus von “Mein Haus, Mein Boot, mein Pferd” an?
Riecht das Wort Erfolg nicht penetrant nach “Schaut her, ich bin ein Star”?
Genau darum geht es “Mach das Beste aus 2011″ nicht.
Sondern um Ziele, die Dich ankicken.
Die Dein Inneres zum Leuchten bringen.
Die rocken.
Denn das ist das Einzige, für das es sich wirklich zu leben lohnt.
Getreu dem, was Steve Jobs in seiner berühmten “Stanford Rede” vermittelt hat: “Deine Zeit ist begrenzt, also verbrauche sie nicht, um das Leben anderer zu leben.
Und das Allerwichtigste, habe den Mut, dem eigenen Herzen und der Intuition zu folgen. Diese wissen irgendwie schon genau, was du wirklich sein willst. Alles andere ist zweitrangig.”
Genau darum geht es hier bei coach-your-self.tv.
Kurse und Bücher wie “Finde Deine innere Stimme” oder “Quest – Finde Deine Berufung” zielen darauf ab, jenseits des üblichen Blahs Blahs der gängigen Erfolgsliteratur, ein Leben zu führen, das von Innen kommt. Vom Herzen. Von der Seele. Aus dem Bauch. Oder wie immer Du das auch am liebsten nennen magst.
Darum geht es bei “Mach das Beste aus 2011″ um Ziele, die eine Seele haben.
Denn die sind es, die Dich glücklich machen.
Nein. Stimmt nicht.
Das sind die, in denen Dein Inneres aufzublühen beginnt.
Und in die hinein Du Deine leuchtende Energie investierst.
Also das Gegenteil von dem, was momentan überall zu beobachten ist (Stichwort Burn-Out): Verbissen und mit sturem Ehrgeiz durchs Leben hetzen, um ein Leben zu führen, das zwar andere beeindrucken soll – das aber nicht das eigene ist.
Ok. Genug der Philosophie.
Es geht ja hier um Taten. Um Greifbares. Um Sichtbares.
Was ist als mein Ziel, das mich zum Leuchten bringt?
Ein Filmprojekt.
Ich trage es schon seit Jahren in meinem Herzen herum. Habe auch schon zwei Anläufe hinter mir (hier ein Link zu meinem Zweiten.)
Und jetzt wird es Zeit, es zu realisieren.
Der Erfolg, den ich anstrebe.
Mein großes Ziel, hier “Erfolg” genannt, ist: Nächstes Jahr im April einen Webfilm zu veröffentlichen.
Worum es dabei geht, werde ich in einem separaten Artikel am Donnerstag darlegen.
Nur soviel. Der Film ist ein echtes Herzensprojekt.
Und ich möchte damit viele, viele Menschen erreichen.
Wenn ich könnte, wie ich wollte: Millionen.
Aber es ist auch ok, wenn es “nur” Tausende sind.
Hauptsache, der Film wird wirklich gut.
Hauptsache, er bringt seine Botschaft herüber.
Hauptsache, er berührt die Menschen im Innern.
Das Durchbruchsziel, das ich erreichen will.
Nun läuft “Mach das Beste aus 2011″ rund 10 Wochen. Bis zum 07.12., um genau zu sein.
Unmöglich, bis dahin alles zu schaffen. Unmöglich, bis dahin den gesamten Film zu drehen, zu schneiden oder gar zu veröffentlichen.
Aber darum geht es bei einem Durchbruchsziel auch nicht.
Sondern darum, in 28 Tagen etwas Sichtbares auf die Beine zu stellen. Einen ersten Meilenstein auf dem Weg zu Deinem Erfolg. Etwas, das greifbar ist. Und das Durchbruch genug ist, um den Rest der Strecke gut meistern zu können.
In diesem Fall habe ich mir als Durchbruchsziel einen ersten Filmtrailer gesetzt, der am 07.02.2012 das Licht der Webwelt erblicken wird. Parallel werde ich dazu eine Site online gestellt haben, auf der nicht nur der Film beworben, sondern auch die Entstehung dokumentiert wird.
So, damit ist es raus.
Und damit auch öffentlich.
Für jeden sichtbar.
Das Spiel hat begonnen.
Das entscheidende Element, mit dem Du Deine Wünsche, Ambitionen und Ziele wirklich realisiert bekommst
Immer wieder bekomme ich Mails, in denen etwas in der Art steht wie: “Mensch, Martin, toll, wie Du das alles (coach-your-self.tv, die vielen Selbstcoachingkurse, den Club, Deine Software etc.) auf die Beine stellst. Wie kriegst Du das nur hin?”
Oft denke ich dann, dass die Leute ein vollkommen falsches Bild von mir haben.
Denn es gab auch Zeiten, in denen nicht alles golden war. In denen ich diese Site, auf der Du gerade diese Zeilen liest, beinahe an die Wand gefahren hätte.
Tatsächlich bedurfte es einer ganz bestimmten Lektion, die mir ordentlich den Kopf gewaschen hat, bis ich begriff, worauf es wirklich ankommt.
Und wenn Du Lust hast, zu erfahren, was der eine und wirklich alles entscheidende Faktor ist, dann lade ich Dich auf eine spannende Achterbahnfahrt – einer Geschichte, die von Erfolg, Scheitern, Ängsten und Durchbrüchen handelt…
(weiterlesen …)
3 Fragen, die Dein Leben JETZT verändern
Wie?
Durch eine wahre, allerdings auch peinliche Geschichte.
Vor vier Jahren war ich ziemlich abgenervt. Ich hatte eine Software entwickelt (die Webkonferenzlösung, die ich immer für meine Seminare verwende), und dieses Projekt hatte sich so dermaßen in mein Leben reingefräst, das kaum noch Luft für was anderes da war.
Und ich wollte unbedingt aus der Nummer raus.
Aber irgendwie kam mir immer etwas dazwischen. Es war wie verhext.
Und wie das Leben so spielt, rief mich eines Tages ein alter Freund an, dem ich mein Leid klagte.
Er sagte: “Ok, Martin, ich habe drei Fragen an Dich. Bist Du bereit?”
Ich sagte: Ja…


