Warum der Kurs “Schlank sein kommt von Innen” so anders ist als die meisten Angebote im Netz

0 comments

Obwohl letzte Woche Anmeldeschluss für “Schlank sein kommt von Innen” war, kamen auch danach weitere Anfragen.

Und eine Interessentin wollte wissen: Wie unterscheidet sich dieses Seminar eigentlich von den Tausenden anderer Angebote aus dem Internet?

Berechtigte Frage.

Und darum habe ich Karin Kramer, die den Kurs leitet, gebeten, genau darauf zu Anfang des Kurses einzugehen.

Ich finde, Sie hat es richtig gut auf den Punkt gebracht. Nicht nur für den Kurs. Sondern auch für coach-your-self.tv. Genau dafür steht diese Site.

Hier der Live-Mitschnitt aus dem Kurs…

Falls Du Dich davon angesprochen fühlen solltest: Die Anmeldung ist jetzt ausnahmsweise nochmal bis Montag um 22.00 Uhr nochmal geöffnet. Die erste Lektion ist zwar schon online – aber Du kannst sie im Kurs als Video und Audio anhören und ansehen.


Lade Dir jetzt eine kostenlose Audio-Meditation herunter, mit der Du innerliche Blockaden, sowie negative Gefühle aller Art sanft und wirksam mildern und auflösen kannst.




Eine enorm wichtige Kraft, die wir für 2012 brauchen (2/3)

7 comments

Im ersten Artikel dieser dreiteiligen Serie lautete meine These: Gemeinschaft ist wichtig, wenn wir unsere persönlichen Ziele und Wünsche wirklich wahr werden lassen wollen.

Aber schon beim Schreiben wurde mir klar, wie kurzgedacht das Ganze ist.

Denn was im Kleinen gilt, stimmt – so meine ich – erst recht fürs Große.
(weiterlesen…)


Wie Du auf der Stelle (!!!) schöner wirst!

1 comment

Schlanker. Schöner. Begehrenswerter.

Alles machbar.

Und zwar sofort.

Wie?

Guck:

Fotoshop by Adobé from Jesse Rosten on Vimeo.

Und hier kannst Du Dir das Wundermittel sofort bestellen…


In Memoriam: Vera F. Birkenbihl ist tot

77 comments

Eine große Frau ist von uns gegangen.

Keine Einfache.

Aber eine Große.

Sie war einer der wichtigsten Treiber der deutschen Bildungsszene, weil sie uns etwas wiederbrachte, das uns mit großem Erfolg in Erziehung und Schule ausgetrieben worden war: Das Lernen.

Nicht im Sinne eines stumpfsinnigen Paukens.

Sondern in einem viel tieferen, lebensbejahendem Sinne.

Lernen, das war früher eher “Auswendiglernen”. Informationen mechanisch ins Gedächtnis pflocken. Ob Vokabeln, Formeln, Geschichtszahlen oder Gedichte: Hautpsache, man konnte Wissen automatisch aus dem Gedächtnis herunterleiern.

Lernen tat man nicht, um etwas zu begreifen, sondern um eine Prüfung zu packen – und danach einfach alles wieder zu vergessen. Weil unnütz. Schlimmer noch: Weil unter Druck und unter Androhung gelernt (“Wenn Du weiter so faul bist, landest Du noch in der Gosse”) .

Denn das war die Denke der Lehrenden in den Fünfzigern und Sechzigern: Lernen als Pflicht. Lernen als bittere Pille. Lernen als Disziplinarmaßnahme, um den stetig drohenden Schweinehund immer wieder in seinen Käfig zurückzuscheuchen.

Diesem düsteren Treiben wohnte ein noch düsterer Geist inne: Der akademische Dünkel, der Lernen und Wissen als Waffe der Arroganz missbrauchte. Sieh her, ich bin Doktor, ich bin besser als Du. Ich stehe über Dir. Ich bin elitär.

Darum drückte und drückt man sich als Wissenschaftler auch nicht allgemeinverständlich aus. Sondern versteckte und versteckt sich hinter einer toten Sprache wie Latein (Pflichtfach nicht nur für Mediziner) und verschwurbelten Bandwurmsätzen, die man mit viel Aufwand entwirren und dechriffieren muss.

Kurz: Lernen war Pflicht und Strafe zugleich. Und wurde von den Lernenden gemieden, wo immer und wann immer es ging.

In dieses starre Reglement brach eine Frau ein, die nicht die scheinbar “faulen” Lernenden beschuldigte, sondern die unbelehrbaren Lehrenden hinterfragte.

Aber anders als Viele, die sich ebenfalls über den Bildungsbetrieb aufregten, lieferte Vera F. Birkenbihl handfeste Werkzeuge für ein leichteres, lustvolleres und (!) vor allem effektiveres Lernen. Praktische Methoden wie zum Beispiel die “KaWas” oder “ABC-Listen“. Lern- und Denktechniken, die vor allem eines waren: leicht zu verstehen, leicht anzuwenden – eben leicht zu erlernen.

Denn Vera F. Birkenbihl beherrschte die große Kunst, Schwieriges und Komplexes zu vereinfachen. Sie war, der Vergleich sei mir erlaubt, der Steve Jobs des Lehrens. Während die große Leistung des Apple-Vorstandsvorsitzenden darin bestand, Technologie benutzerfreundlich zu gestalten, sorgte Vera F. Birkenbihl dafür, dass Lernen gehirn-gerecht und damit ebenfalls benutzerfreundlich wurde.

Und wie Steve Jobs war sie nicht nur eine innovative Querdenkerin – sondern auch spitzzüngig bis hin zum Verletzenden. Sie warnte mich schon in unserem ersten Gespräch, dass sie nicht einfach sei. Dass sie laut werden konnte. Und dass viele mit ihr nicht zurecht kämen. Ein Verlagsleiter, dem ich von der frischen Zusammenarbeit erzählte, verdrehte nur die Augen und wünschte mir mit bedauernden Unterton “viel Spaß”.

Tatsächlich war sie ein streitbarer Mensch. Aber im besten Sinne des Wortes. Manche ihrer Angriffe waren fies und ungerecht. Andere wiederum trafen genau den Punkt. Und so kam es vor, dass wir uns stritten, auch am Telefon anschrien – aber das mochte sie.

Mehr noch: Sie konnte verzeihen. Wenn mal was in die Hose gegangen war, bedeutete das nicht das Ende der Zusammenarbeit. Im Gegenteil: Sie blieb dran. War beharrlich. Gestattete, dass es weiterging.

Das mag erklären, warum sie so sehr polarisierte. Immer wieder traf ich Menschen, die Vera F. Birkenbihl ablehnten. Und andere wiederum, die begeistert, dankbar und voller Liebe für sie waren. Dazwischen gab es wenig. Eigentlich nichts. Entweder fand man sie unmöglich. Oder einfach großartig.

Dazu hat gewiss beigetragen, dass sie aus ihrem “Asperger Syndrom” kein Geheimnis machte: “Eine Störung…, die vor allem durch Schwächen in den Bereichen der sozialen Interaktion und Kommunikation gekennzeichnet ist. Das Kontakt- und Kommunikationsverhalten von Asperger-Autisten erscheint dadurch „merkwürdig“ und ungeschickt… Da ihre Intelligenz in den meisten Fällen normal ausgeprägt ist, werden sie von ihrer Umwelt jedoch nicht als Autisten, sondern höchstens als „wunderlich“ wahrgenommen. Gelegentlich fällt das Asperger-Syndrom mit einer Hoch- oder Inselbegabung zusammen. Das Syndrom, das als angeboren und nicht heilbar angesehen wird, macht sich etwa vom vierten Lebensjahr an bemerkbar“, schreibt “Wikipedia

Wer das wusste, konnte ihr Verhalten besser einordnen.

Zugleich spürte man, dass die Frau wirklich etwas zu sagen hatte. Denn ihre “Störung” (ich mag es nicht als Krankheit sehen) war etwas, das ich gerne als “große Wunde” bezeichne. Eine schwere Herausforderung, die uns das Leben stellt. Schicksalsschläge, an denen man zerbrechen oder wachsen kann. Je nachdem, was man wählt.

Vera F. Birkenbihls entschied sich, aus ihrer Benachteiligung etwas Bewegendes zu schaffen. Gerade, weil sie aufgrund ihrer Herausforderung eine “langsame Lernerin” war (ihre eigenen Worte), machte sie sich auf, erst das Lernen zu lernen. Und dann das Lehren zu lehren.

Das Ergebnis dieser langen Reise ist ihr Lebenswerk: Ein Opus Magnum aus Hunderten von Büchern, CDs und DVDs, die sich vom Sprachenlernen über Managementmethoden bis hin zu brillianten Vorträgen über Islamismus, Quantentheorie oder das ewig störrische Verhältnis zwischen Mann und Frau erstrecken. Eloquent. Humorvoll. Geistreich. Vor allem aber natürlich: Gehirn-gerecht.

Ja, wir haben eine große Frau verloren.

Aber ihr Werk lebt weiter.

Ruhen Sie in Frieden, Vera F. Birkenbihl.


Lust auf einen schönen Adrenalin-Kick?

1 comment

Wer Lust auf schummerige Knie und ein ordentliches Flattern im Bauch hat, der genieße dieses Video von Tyomka Pirniazov, der einen Wolkenkratzer in Moskau hochklettert. Ohne Sicherheitsseil.


Ungeordnete Gedanken zum Sieg der Piratenpartei

5 comments

Es ist 23:26 Uhr in der Nacht.

Ich sollte schlafen gehen.

Indes: Ich kann nicht.

Der Grund: Der Sieg der Piratenpartei in Berlin.

9 Prozent. Auf Anhieb.

Auch wenn es “nur” Berlin ist, auch wenn es abzuwarten gilt, was in anderen Bundesländern – wenn überhaupt – geschieht, so ist der Sieg der Piratenpartei für mich kein Zufall.

Sondern ein Indiz für eine größere Entwicklung, die sich meines Erachtens momentan an den verschiedensten Stellen unseres kleinen Heimatplaneten zeigt.

Bevor ich jedoch weiterschreibe: Dies sind, wie der Titel so schön sagt, ungeordnete Gedanken.

Also noch frisch, unausgegoren – eben noch nicht zu Ende gedacht.

Wenn das für Dich ok ist, dann leg ich mal los.

Auf der einen Seite können wir “live” beobachten, wie die Finanzwirtschaft zusehends zerfällt. An den Börsen krachts gewaltig. Die USA ist bis unter die Halskrause verschuldet. Europa ebenfalls. Noch geht es uns Deutschen gut. Aber die Schlagzeilen werden von Tag zu Tag bedrohlicher, finde ich.


(Spiegel Online, Montag, 19.09.)

Jeder Versuch der Politik, das Monstrum zu bändigen, das schon einmal die weltweite Wirtschaft in eine tiefe Finanzkrise gerissen hat, scheint zum Scheitern verurteilt. Griechenland, Italien, Spanien, Portugal – jedes dieser Länder kann eine Kettenreaktion auszulösen, welche die globale Wirtschafterneut erneut in den Abgrund schliddern lassen könnte.

Dabei ist ein interessantes Phänomen zu beobachten.

Schon die erste Finanzkrise 2008 hinterließ ein mutmachendes Erbe. So ergab eine Studie der Bertelsmann Stiftung 2010, dass immer mehr Deutsche den Raubtierkapitalismus verdammen – und an dessen Stelle Werte wie Gemeinschaft oder Familie gesetzt haben.

Nun, da es erneut im Karton rappelt, bekommt diese Stimmungsbild Auftrieb.

So kommen interessanterweise eher konservative Kräfte zu der Erkenntnis, dass “die Linke doch recht” gehabt hat: “„Denn wenn die Banken, die sich um unser Geld kümmern sollen, uns das Geld wegnehmen, es verlieren und aufgrund staatlicher Garantien dafür nicht bestraft werden, passiert etwas Schlimmes. Es zeigt sich – wie die Linke immer behauptet hat –, dass ein System, das angetreten ist, das Vorankommen von vielen zu ermöglichen, sich zu einem System pervertiert hat, das die wenigen bereichert.“

Das schrieb kein Linker. Sondern Charles Moore, ein konservativer Publizist. Und zitiert wurde er von Frank Schirrmacher, dem Herausgeber der FAZ. Also jemand, der nicht nur was zu sagen hat. Sondern der auch gehört wird.

Das ist die eine Seite.

Und auf der anderen Seite können wir weltweit neue, politische Kräfte beobachten.

Zum Beispiel den “Arabischen Frühling”: Die Revolution in Tunesien. Die Befreiung Ägyptens. Die Vertreibung von Gaddafi aus Libyen.

Oder die Studentenbewegung in Chile, angeführt von der Rebellenführerin Camila Vallejo. Von der TAZ befragt, ob die “gegenwärtigen Proteste ein Ausdruck dafür [sind], dass die heutige Generation die Angst verloren hat, oder ein Indiz für den Zusammenbruch des Wirtschaftssystems?”, antwortete sie.

“Viele Faktoren spielen eine Rolle, aber der wichtigste ist die Erschöpfung des Wirtschaftsmodells. Niemand glaubt mehr an die falschen Versprechungen und die Menschen spüren den Missbrauch. (…) Sie merken, dass sie, auf gut Chilenisch, beschissen werden. Sie haben diese Situation lange Zeit ausgehalten, aber jetzt nicht mehr. Die heutige Generation hat tatsächlich keine Angst mehr, gegen eine Diktatur zu demonstrieren. Wir sind des Systems überdrüssig, das uns unterdrückt und die Menschen ausraubt.”

Die Bewegung in Chile ist eng vernetzt mit ähnlichen Bewegungen in Portugal, Griechenland und Spanien. Und vernetzt heißt wie schon bei den arabischen Revolutionen: Übers Internet. Namentlich Twitter und Facebook.

Wenn man den Interviews und Berichten Glauben schenken kann (und dabei ist immer eine Menge Vorsicht geboten), so haben diese Bewegungen einen guten Kern.

Sie sind gewaltlos. Und sie bestehen darauf, dass sie ihre größte Kraft und Wucht aus dem Miteinander ziehen.

“Die Zukunft gehört der Gewaltlosigkeit und der Versöhnung der Kulturen” schreibt der ehemalige Widerstandskämpfer Stéphane Hessel in seinem Essay “Empört Euch“, das seit seinem Erscheinen über eine Million mal verkauft wurde. Und das zu einer Art Standardwerk der neuen Bewegung avanciert ist.

“Wir müssen begreifen, dass Gewalt von Hoffnung nichts wissen will…Die Botschaft eines Mandela, eines Martin Luther King ist eine… Botschaft der Hoffnung, dass die Gesellschaften unserer Zeit Konflikte durch gegenseitiges Verständnis in wachsamer Geduld werden lösen können…”

Kehren wir zurück nach Deutschland. Zu etwas – scheinbar – ganz anderem.

In den letzten Monaten habe ich für das Bielefelder IT-Unternehmen Synaxon ein Leitbild erarbeitet. Nicht ich allein. Sondern zunächst mit dem Vorstand. Dann haben sich die Mitarbeiter daran beteiligt. Insgesamt 70 Leute, die es gestaltet haben.

Diese Arbeit hat mir Einblick in ein Unternehmen verschafft, das sehr ungewöhnliche Wege geht.

Zum Beispiel gibt es dort keine Geheimniskrämerei. Jeder darf alles wissen. (Zwei Ausnahmen gibt es noch: Unternehmenskäufe werden stickum abgewickelt, und die Gehälter sind – noch – nicht transparent). Alles andere liegt offen. Jeder kann sich alle Zahlen ansehen. Jeder veröffentlicht sein Wissen in einem Wiki, eine Art Redaktionssystem, in dem unter anderem alle Unternehmensregeln stehen. Und wer möchte, kann die Regeln jederzeit verändern. Er braucht keine Freigabe vom Chef. Sondern jeder kann eine Anordnung live und direkt umgestalten. Zwar kann der Chef ein Veto einlegen – aber die Veränderung gilt bis dahin.

Das Unglaubliche daran. Diese Freiheit wird nicht ausgenutzt. Die Mitarbeiter sind stolz auf ihre Freiheit und nutzen sie achtsam, engagiert und verantwortungsvoll.

Genau so wie es bei Wikipedia auch funktioniert, das Weblexikon, in das jeder hineinschreiben kann, was er mag – und das heute fachlich und faktisch genauso gut wie ein käufliches Lexikon ist.

Und nun Auftritt Piratenpartei (ich sagte ja, es sind ungeordnete Gedanken): In einem Spiegel Online Bericht wird ein Vertreter der Piraten Parter zitiert: “Die Piraten sieht er als Anti-CDU-Partei. Grüne, Linke und SPD seien sich relativ ähnlich. “Wir wollen mehr Freiheit, die Bürgerrechte sind uns wichtig.” Die Piraten glaubten, so der Mann mit Pferdeschwanz und schwarzem Polo-Shirt, “dass die Menschen intelligent und guten Willens” seien.”

Ich vermute, dass diese Aussage einem Gedankengut entsprungen ist, das mir auch beim Erarbeiten des Leitbildes begegnet ist: Der so genannten XY-Theorie. (Siehe auch Wikipedia)

Die besagt, einfach ausgedrückt, dass es in der Wirtschaft zwei Sichtweisen über Menschen gibt. Die “X-Theorie” geht davon aus, dass Menschen faul sind und nur das Notwendigste tun. Denen ist nur über die klassische Führung (Kontrolle, Peitsche und Belohnung) beizukommen. Die “Y-Theorie” dagegen geht davon aus, dass der Mensch guten Willens ist und sich freiwillig engagiert.

Und ich glaube und hoffe, dass es das ist, was wir gerade erleben.

Dass viele Menschen, möglicherweise sogar die meisten, es satt haben, der alten, negativen Denke von der Schlechtigkeit des Lebens im allgemein und des Menschen im speziellen zu frönen.

Noch haben wir all die alten Muster in uns.

Noch denken viele von uns, dass die Menschen eher schlecht sind.

Aber viele von uns arbeiten in der einen oder anderen Form daran, diese alte Denke abzulegen.

Diese Website ist übrigens mein Beitrag dazu.

Ein politischer Beitrag, wenn man so möchte.

Wenn auch nicht in dem Sinne von Hetze und Polemik, wie wir es bei den meisten Berufspolitikern beobachten können.

Sondern in dem Sinne: Lasst uns was tun.

Auch das ist in meinen Augen Politik.

Und ich bin nicht der einzige: Hunderttausende von Coaches, Trainern und Trainerinnen weltweit leisten den ihren dazu. Sei es in Form von Angeboten zur “gewaltfreien Kommunikation”, Meditation oder in Form zahlreicher Coaching- und Selbstcoachingtechniken, die allesamt darauf abzielen, sich aus dem geistigen Gefängnis von Angst, Sorgen, Zweifeln, Abwertung und Geringschätzung von sich und anderen zu befreien.

Und niemand weiß, ob uns das gelingen wird.

Wie in jeder Krise steckt in dem, was gerade geschieht, gleichermaßen Chance wie Gefahr.

Wird die Piratenpartei eine Eintagsfliege bleiben? Oder werden die etablierten Parteien das Zepter in der Hand behalten und sich ewig weiterstreiten – selbst während einer wirtschaftlichen Krise wie in diesen Tagen?

Werden die Proteste der Jungen weltweit friedlich ausgehen – oder wird es weitere Entgleisungen geben wie die Unruhen in London?

Wird die Finanzkrise zu einer Umkehr führen – oder wird es einen Zusammenbruch geben, der Not und Mangel in vielen Regionen der Welt trägt?

Niemand weiß es.

Denn diese Geschichte… wird gerade geschrieben.

Von uns.

Jetzt.


Darf ich Dir das Du anbieten?

25 comments

Ich habe eine schwerwiegende Entscheidung getroffen.

Ab heute wird hier bei coach-your-self.tv konsequent geduzt.

Ich weiß, dass das nicht allen gefällt. Mancher liebt das “Sie”, empfindet das “Du” als unangemessen; eine Frau, die mir mal vor Jahren schrieb, machte daran gar einen gesellschaftlichen Werteverfall ab: Überall werde nun zusehends das höfliche “Sie” in ein “Kumpanei Du” übersetzt – wo bleibe dabei denn die gute alte deutsche Sprachtradition?

Nun, in meinen Business-Trainings werde ich weiter beim “Sie” bleiben – obwohl auch eher konservative Unternehmen wie Daimler es mir gestatten, in Jeans zu trainieren (eine schöne Jeans natürlich, aber immerhin).

Also, das “Sie” bleibt bei meinen Unternehmenskunden.

Aber hier bei coach-your-self.tv: nicht.

Denn hier geht es ja nicht um Finanzdienstleistung, Unternehmensberatung oder teure Haute Couture. Sondern um eine sensible und sehr persönliche Angelegenheit: Dein Leben. Dein Wesen. Deine Wünsche, Hoffnungen und Sehnsüchte.

Und ich finde, dass ein “Du” der angemessenere Ton ist.

In diesem Sinne: Schön, dass Du – so hoffe ich doch – mir wohlgesonnen bleibst.

Dein

Martin


Martin nimmt ab (Teil 16): Realistischerererer

1 comment

(Anfangsgewicht: 100,2 Kilo. Ziel: 84 Kilo bis zum 16.09.2011. Etappenziel: 4 Kilo pro Monat. Letzte Woche: 92,8 Kilo)

Erstmal vorab: Sorry für die Verspätung um einen Tag. Bin mitten in den letzten Tagen vor meinem Urlaub. Und dementsprechend dicht mit Aktivitäten.

Wie man links unschwer erkennt, ist wieder ein halbes Kilo runter. Es sieht so aus, als ob sich das Plateau, das mich in den letzen anderthalb Monaten in Beschlag gehalten hat, nun doch zurückzieht.

Aber so richtig “Hammer” ist das Ergebnis auch nicht. Ein halbes Kilo bei strammen Sport (mehr dazu gleich) versetzt mich nicht unbedingt in Ekstase.

Weswegen ich Karin vom Kurs “Schlank sein kommt von Innen” kontaktiert habe.

Der feine Herr brauchte mal wieder eine Privataudienz.

Ich wollte wissen, wie ich das Plateau denn nun endlich vollständig hinter mir lasse – und musste, ehm, eine ziemliche Überraschung erleben. Hört selbst:

(weiterlesen…)


Zwischen Pflicht und Lust: Das Drama des “Muss ja”

0 comments

Anlässlich meines kostenlosen Selbstcoachingswerkzeugs “Die Selbstbildrakete” aus dem Kurs “All you need is: Love!” schrieb mir ein Nicht-Nutzer des Werkzeugs folgende Zeilen:

“Ich hab mir die Selbstbildrakete runtergeladen, weil mich der Prozess wirklich interessiert. Allerdings bin ich bis heute nicht dazu gekommen, mich damit zu beschäftigen. Und obwohl mein Interesse groß ist, find ich die Zeit nicht dafür. Aber dadurch ist mir gleich ein grundsätzliches Problem aufgefallen, das wahrscheinlich viele Menschen mit mir teilen:

Zeitmanagement ist Prioritätsmanagement. Zeit hat jeder gleich viel, nur was wir in dieser Zeit tun ist unterschiedlich, weil wir alle unterschiedlich motiviert sind.

Jetzt gibt es zweierlei Arten motiviert zu sein:

1. Wir tun etwas, damit keine Situation eintritt, in der wir unglücklich sind

2. Wir tun etwas, um Situationen zu schaffen, in denen wir glücklich sind.

Meistens bin ich mit Nr. 1 beschäftigt (Broterwerb, Haushalt, die täglichen Pflichten erledigen). Wenn ich dann entsprechend viel an Nr. 1 gearbeitet habe, bin ich müde und geschafft, dann vergesse ich auf sämtliche “Selbstbildraketen”, weil ich mich einfach erholen möchte und nicht mehr anstrengen will.

Ich nehme an, dass es vielen so geht (vielleicht sogar auch dir selbst) und würde mich daher über eine Antwort von dir sehr freuen!!”

Hier meine Antwort…

(weiterlesen…)


Martin nimmt ab (Teil 13): Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

12 comments

(Anfangsgewicht: 100,2 Kilo. Ziel: 84 Kilo bis zum 16.09.2011. Etappenziel: 4 Kilo pro Monat. Letzte Woche: 93,9 Kilo)

400 Gramm weniger als letzte Woche.

Auf den ersten Blick kein überragendes Ergebnis. Aber doch zumindest ein leicht positives.

Möchte man meinen.

Tatsächlich aber bin ich momentan zugegebenermaßen frustriert.

Warum?

(weiterlesen…)


Einfach großartig!

0 comments


Meditation als ein Weg zur Selbstakzeptanz? Jein.

0 comments

Juliane, eine Kommentatorin meines Blog-Artikels “Woran die meisten Menschen zu knacken haben”, fragt: “Glaubst du nicht, dass Meditation usw. ein WEG zur Selbstliebe/ Selbstakzeptanz sein kann?”

Ja. Und Nein.

(weiterlesen…)


Die Falle der Selbsthilfe-Industrie

13 comments

Mein erstes Video zum Kurs “All you need is: Love!” hat ganz schön Staub aufgewirbelt.

Einige fanden es richtig gut.

Es gab aber auch kritische Stimmen. Ihr Tenor: “Martin, ich beschäftige mich schon seit langer Zeit mit diesem Thema, und was Du präsentierst, ist doch nichts Neues.”

Vielleicht.

Denn genau hier kann ein Problem vergraben sein, das viele übersehen, die sich mit Mediation, Selbstcoaching und ähnlichen Themen befassen.

(weiterlesen…)


Kommt der Dalai Lama in eine Pizzabude…

0 comments

Großartig.

Ein australischer Moderator will dem Dalai Lama einen Witz erzählen.

Was nicht so ganz gelingt…


Was männliche Politiker von weiblichen unterscheidet. Vielleicht.

1 comment

Die USA wurden in den letzten Wochen von diversen Sexskandalen ihrer Politiker heimgesucht.

Als erster in der Reihe war der Chef des Internationalen Währungsfonds, Dominique Strauss-Kahn, der eine Hotelangestellte vergewaltigt haben soll (das Verfahren läuft, eine Schuld ist bisher nicht nachgewiesen).

Dann Arnold Schwarzenegger, der Ex-”Governator” von Kalifornien, der mit seiner Haushälterin fremdging und einen Sohn zeugte, den er viele Jahre seiner Familie gegenüber verschwieg.

Und schließlich der demokratische Hoffnungskandidat Anthony Weiner, der Nacktbilder über Twitter verschickte und damit – zumindest vorläufig – seine politische Karriere ruinierte.

“Warum passiert das eigentlich nur Männern?”, fragte die New York Times in einem lesenswerten Artikel.

Wegen einer hormonellen Verquickung von Sex und Macht, wie der Spiegel mutmaßte?

Vielleicht.

Möglicherweise ist aber auch noch etwas anderes im Spiel. Debbie Walsh, die Leiterin eines Zentrums für Amerikanische Frauen in der Politik (Rutgers University) kommt zu einem anderen, bedenkenswerten Schluss: “Frauen bewerben sich um ein Amt, um etwas zu erreichen. Männer dagegen stellen sich zu Wahl, um jemand zu sein.”


Seite 1 von 912345...Letzte Einträge »