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	<title>coach-your-self.tv &#187; Frisches</title>
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	<description>Coach Dich Selbst</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Jan 2012 12:36:10 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Warum der Kurs &#8220;Schlank sein kommt von Innen&#8221; so anders ist als die meisten Angebote im Netz</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/28/coach-your-selftv/warum-schlank-sein-kommt-von-innen-so-anders-ist-als-die-meisten-angebote-im-netz/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=warum-schlank-sein-kommt-von-innen-so-anders-ist-als-die-meisten-angebote-im-netz</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 12:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schlank sein kommt von Innen]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl letzte Woche Anmeldeschluss für &#8220;Schlank sein kommt von Innen&#8221; war, kamen auch danach weitere Anfragen. Und eine Interessentin wollte wissen: Wie unterscheidet sich dieses Seminar eigentlich von den Tausenden anderer Angebote aus dem Internet? Berechtigte Frage. Und darum habe ich Karin Kramer, die den Kurs leitet, gebeten, genau darauf zu Anfang des Kurses einzugehen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl letzte Woche Anmeldeschluss für &#8220;Schlank sein kommt von Innen&#8221; war, kamen auch danach weitere Anfragen.</p>
<p>Und eine Interessentin wollte wissen: Wie unterscheidet sich dieses Seminar eigentlich von den Tausenden anderer Angebote aus dem Internet?</p>
<p>Berechtigte Frage.</p>
<p>Und darum habe ich Karin Kramer, die den Kurs leitet, gebeten, genau darauf zu Anfang des Kurses einzugehen.</p>
<p>Ich finde, Sie hat es richtig gut auf den Punkt gebracht. Nicht nur für den Kurs. Sondern auch für coach-your-self.tv. Genau dafür steht diese Site.</p>
<p>Hier der Live-Mitschnitt aus dem Kurs&#8230;</p>
<p><object width="558" height="418" allowfullscreen="True" allowscriptaccess="always" allownetworking="all"><param name="movie" value="http://www.coach-your-self.tv/moovee_player.swf" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="flashvars" value="swfMovie= http://www.coach-your-self.tv/Portals/0/gewicht/intro.flv&amp;swfThumb=http://www.coach-your-self.tv/Portals/0/gewicht/session_2.jpg" /><embed width="558" height="418" src="http://www.coach-your-self.tv/moovee_player.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="True" allowscriptaccess="always" allownetworking="all" flashvars="swfMovie= http://www.coach-your-self.tv/Portals/0/gewicht/intro.flv&amp;swfThumb=http://www.coach-your-self.tv/Portals/0/gewicht/session_2.jpg"></embed></object></p>
<p>Falls Du Dich davon angesprochen fühlen solltest: Die Anmeldung ist jetzt ausnahmsweise nochmal bis Montag um 22.00 Uhr nochmal geöffnet. Die erste Lektion ist zwar schon online – aber Du kannst sie im Kurs als Video und Audio anhören und ansehen.</p>
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		<title>Wie man den innerlichen Motzkopf zum Verstummen bringt (3/3)</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/22/coach-your-self/wie-man-den-innerlichen-motzkopf-zum-verstummen-bringt-33/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=wie-man-den-innerlichen-motzkopf-zum-verstummen-bringt-33</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 13:06:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe rockt]]></category>

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		<description><![CDATA[Fangen wir ungewöhnlicherweise damit an, wie man mit dem Motzkopf NICHT umgeht. Ich weiß nicht, in wie vielen Büchern ich Tipps gelesen habe, die alle mehr oder minder auf Folgendes hinauslaufen: &#8220;Wenn Sie der innere Kritiker anschreit, dann schreien Sie zurück.&#8221; Tatsächlich verstummt der Motzkopf in vielen Fällen verblüfft und zieht sich zurück. Es tritt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fangen wir ungewöhnlicherweise damit an, wie man mit dem Motzkopf NICHT umgeht.</p>
<p>Ich weiß nicht, in wie vielen Büchern ich Tipps gelesen habe, die alle mehr oder minder auf Folgendes hinauslaufen: &#8220;Wenn Sie der innere Kritiker anschreit, dann schreien Sie zurück.&#8221;</p>
<p>Tatsächlich verstummt der Motzkopf in vielen Fällen verblüfft und zieht sich zurück. Es tritt eine kurzfristige Erleichterung ein – aber für wie lange? Meist dauert es nur kurze Zeit, und der Motzkopf kehrt zurück. Lauter und aggressiver denn je.</p>
<p>Aber das stört viele Ratgeber nicht.</p>
<p>Im Gegenteil: Für viele Lebenshilfe-Experten hat der Kampf jetzt erst recht begonnen.</p>
<p>In dem Buch &#8220;Eat, Pray, Love&#8221; gibt es dazu folgende Passage über das Ego, also unseren Motzkopf, zu lesen: &#8220;Dein Ego ist nicht da, um Dir was zu bringen. Es ist nur dazu da, um sich an der Macht zu halten&#8230; es steht Todesängste aus, weil es nämlich demnächst eins auf den Deckel kriegen soll &#8230; mach weiter so &#8230; und die Tage des Schurken sind gezählt.&#8221;</p>
<p>Und Sonia Choquette rät in ihrem esoterischen Ratgeber &#8220;Die Aufgaben der Seele&#8221;, alte Muster zu &#8220;zerschlagen&#8221; und zu &#8220;zerstören&#8221;.</p>
<p>Selbst der so friedliebende Buddhismus erweist sich angesichts eines EGOs oder Motzkopfes als besonders kriegerisch . „Wenn Euer Ego verletzt ist, so solltet Ihr Euch darüber freuen&#8221;, meint der buddhistische Meister Lama Zopa Rinpoche.&#8221; In der gleichen Weise, in der sich gewöhnliche Menschen daran erfreuen, wenn ihren Feinden ein Leid zustößt, so solltet Ihr Euch erfreuen, wenn Euer Ego verletzt wird. Ihr solltet daran denken, wie wundervoll es ist, dass diesem Ego diese Verletzungen zugefügt werden.&#8221;</p>
<p>Und das sind keine Einzelfälle. Sondern – leider – die Regel. (Weitere Beispiele findest Du bei <a href="http://www.google.de/search?q=ego+zerstören " target="_blank">Google</a>.)</p>
<p>Im Klartext wird Dir geraten: Den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Du willst den Motzkopf loswerden? Dann sei selber einer.</p>
<p>Das ist nicht nur vollkommen unlogisch. Es funktioniert auch nicht. Gewalt erzeugt Gegengewalt. Wer derart gegen sich selbst vorgeht, kann nur verlieren. So oder so.</p>
<p>Und doch verstehe ich die Absicht dahinter: Der Motzkopf und all die anderen durch Befehl und Gehorsam (<a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/19/coach-your-self/wie-man-den-innerlichen-motzkopf-zum-verstummen-bringt-23/">siehe Artikel 2 der Serie</a>), sind keine angenehmen Anteile. Und die Überzeugungen, die der Motzkopf vertritt (&#8220;Du bist schlecht, Du taugst nichts usw.&#8221;), sind falsch und schädlich.</p>
<p>Aber wie Friedrich Nietzsche so trefflich formulierte: &#8220;Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird.&#8221;</p>
<p>Wie können wir also den Konflikt lösen? Den Motzkopf hinnehmen, geht nicht. Ihn bekämpfen, in dem wir einen neuen Motzkopf schaffen, auch nicht.</p>
<p>Wie Einstein so schön sagte, kann man ein Problem nicht mit der Denke lösen, die einem das Problem beschert hat.</p>
<p>Wir müssen also die Ebene wechseln.</p>
<p>Und der Schlüssel dazu ist, dass der Motzkopf unsere Schöpfung ist. Ein Kind, das wir quasi selbst gezeugt haben.</p>
<p>Und Kinder sind lernfähig.</p>
<p>Genau das kannst Du Dir mit einem Prozess zunutze machen, den ich Dir jetzt als nächstes vorstellen möchte.</p>
<p><span id="more-2001"></span></p>
<p>Der Prozess besteht aus fünf Schritten. Ich habe ihn &#8220;Alive&#8221; getauft. Zum einen, weil jeder Buchstabe von &#8220;Alive&#8221; für einen der fünf Schritte steht. Zum anderen, weil &#8220;alive&#8221; zu deutsch &#8220;lebendig&#8221; bedeutet. Und genau das ist auch die Quintessenz dieses Prozesses:</p>
<ol>
<li><strong>A</strong>nErkennen: Mach Dir den Motzkopf bewusst. Und akzeptiere ihn so, wie er ist.</li>
<li><strong>L</strong>ösen der alten, negativen und hinderlichen Überzeugungen.</li>
<li><strong>I</strong>ntentionen bejahen: Der Motzkopf hat einen guten Grund, der wichtig ist.</li>
<li><strong>V</strong>ersöhnen: Es wird Zeit, den Konflikt zu beenden und wieder zueiannder zu finden.</li>
<li><strong>E</strong>rmutigen: Bleib eine zeitlang am Ball und sorge dafür, dass sich das Neue in Dein gesamtes Leben fortpflanzen kann.</li>
</ol>
<p>Wichtig daran: Den eigenen Motzkopf zu besänftigen und aufzulösen, kann etwas Zeit dauern. Nicht immer kann man ein Muster, das wir über Jahre oder Jahrzehnte hinweg in uns genährt, gepflegt und gestärkt haben, durch eine halbe Stunde Selbstcoaching verändern.</p>
<p>Es braucht manchmal etwas Muße und Geduld.</p>
<p>Aber auch wenn Du Dir ein bisschen Zeit lässt: Eine erste Linderung kann meist sofort, also schon in den nächsten Minuten eintreten.</p>
<p>Dafür findest Du in diesem Artikel einfache Techniken, die Du sofort anwenden kannst und deren Wirkung sich unmittelbar zeigt. Versprochen.</p>
<p>Das vorausgeschickt, lass uns einsteigen.</p>
<h2>Schritt 1: AnErkennen</h2>
<p>Das Wort &#8220;AnErkennen&#8221; hat in diesem Prozess zwei Bedeutungen.</p>
<p><strong>Erstens steckt darin das Wort &#8220;Erkennen&#8221;.<br />
</strong>Wir müssen den Motzkopf zunächst überhaupt wahrnehmen können. Das ist gar nicht so einfach. Denn wir verfangen uns relativ schnell in Gefühlsmustern und merken gar nicht, wie wir uns dabei selbst herunterziehen.</p>
<p>Zum Beispiel, wenn wir vor einem wichtigen Termin stehen (Vortrag, Bewerbungs- oder Kundengespräch, Prüfung, Aussprache mit einer guten Freundin, mit der wir uns gestritten haben und so weiter): Während der Termin immer näher rückt, setzt der Motzkopf ein (&#8220;Bestimmt wirst Du das wieder in den Sand setzen&#8221;). Und weil wir derlei Gedanken gerade jetzt nicht gebrauchen können, kämpfen wir dagegen an – was den Motzkopf erst recht befeuert. Und so entbrennt ein munteres, manchmal auch gemeines inneres Streitgespräch, bei dem wir zusehends den Boden unter den Füßen verlieren. Wir werden unruhig, fahrig, nervös und unsicher.</p>
<p>Das Fatale daran: Wir merken das oft nicht bewusst, es geschieht einfach so,  und wir bemerken das Malheur erst, wenn die innere Schlacht im vollen Gange ist.</p>
<p>Darum ist es so wichtig, dass Du Deine innere Wahrnehmung schulst. Je achtsamer Du wirst, desto leichter kannst Du schon gleich zu Beginn eingreifen.</p>
<p>Eine einfache Form der Wahrnehmung besteht darin, zu prüfen, wie genau der Motzkopf auftritt: Ist es eine Stimme, die sich da äußert? Wenn ja, wo nimmst Du sie wahr? Im Körper? Im Kopf? Links oder rechts? Und wie klingt sie? Laut oder leise? Bedrohlich oder kalt distanziert?</p>
<p>Oder sind es Bilder, die Du vor Deinem geistigen Auge wahrnimmst? Wenn ja, wo genau siehst Du sie? Weit weg? Ganz nah dran? Sind sie klein oder groß?</p>
<p>Und welche körperlichen Empfindungen nimmst Du wahr? Eine Anspannung im Nacken? Ein flaues Gefühl im Bauch? Ein Drücken im Brustbereich?</p>
<p>Wie gesagt: Es braucht ein bisschen, bis wir diese negativen Muster bewusst wahrnehmen können. Aber sobald wir sie klar haben, können sie uns nicht mehr ganz so stark herunterziehen. Wir haben durch die Achtsamkeit eine erste Distanz geschaffen.</p>
<p><strong>Anerkennen heißt zweitens auch Akzeptieren<br />
</strong>Es mag nicht gülden, nobel oder rein sein, dass wir einen Motzkopf in uns haben – aber er ist Fakt, er ist da, er ist ein Teil von uns. Das zu leugnen oder gar zu bekämpfen, wäre Blödsinn.</p>
<p>Stattdessen geht es darum, den Motzkopf zu akzeptieren. Auch wenn wir manchmal peinlich berührt sind, dass wir als Erwachsene uns dann und wann immer noch wie Kinder benehmen – diese Tatsache anzunehmen, macht uns zutiefst menschlich. Wir sind halt reiche Charaktere. In uns wohnen viele Aspekte. Einige davon sind erhaben. Andere niederträchtig.</p>
<p>Je eher wir das anerkennen, desto umgänglicher werden wir: Uns selbst und auch anderen gegenüber.</p>
<p><strong>Die 10-Fragen Technik, um den Motzkopf anzuerkennen</strong><br />
Und damit das Ganze nicht schöne Theorie bleibt, habe ich für Dich hier eine praktische Technik von Chris Payne, die Du sofort anwenden kannst. Und sie funktioniert nicht nur für den Motzkopf sondern auch für alle anderen schlechten Stimmungen.</p>
<ol>
<li>Beurteile: Wie stark ist der Motzkopf (das schlechte Gefühl) auf einer Skala von 1 bis 10?<br />
<em>(1 = kaum wahrzunehmen, 10 = kaum auszuhalten)</em></li>
<li>Frage Dich als nächstes: Wie gut kann ich den Motzkopf (das schlechte Gefühl) auf einer Skala von 0 bis 10 akzeptieren?<br />
<em>(0 = gar nicht, 10 = ist mein liebster Freund)</em></li>
<li>Frage Dich: Kann ich den Motzkopf (das schlechte Gefühl) ein kleines bisschen mehr akzeptieren?</li>
<li>Wenn Du ein leichtes Akzeptieren spürst, sag danke (selbst wenn es nur ein Funke mehr Akzeptanz sein sollte)</li>
<li>Frage Dich erneut: Kann ich den Motzkopf (das schlechte Gefühl) noch ein bisschen mehr akzeptieren?</li>
<li>Sag bei den ersten Anzeichen eines Akzeptierens wieder: Danke</li>
<li>Erneut: Kann ich den Motzkopf (das schlechte Gefühl) noch ein bisschen mehr akzeptieren?</li>
<li>Wieder: Danke</li>
<li>Dann: Wie gut kann ich den Motzkopf (das schlechte Gefühl) auf einer Skala von 0 bis 10 akzeptieren?<br />
<em>(0 = gar nicht, 10 = ist mein liebster Freund)</em></li>
<li>Und: Wie stark ist der Motzkopf (das schlechte Gefühl) auf einer Skala von 1 bis 10?<br />
<em>(1 = kaum wahrzunehmen, 10 = kaum auszuhalten)</em></li>
</ol>
<p>In den meisten Fällen hat sich der Motzkopf nach der ersten Runde wenigstens etwas beruhigt. Der Umgang mit ihm wird angenehmer. Du kannst wieder etwas klarer denken und dabei spüren, dass Du kein Opfer Deiner Gefühle, Deines Motzkopfes sein musst  – sondern das durch Annehmen und Akzeptieren das Ruder gezielt in die Hand nehmen kannst. Paradoxerweise.</p>
<p>Probiere es ruhig aus. Selbst wenn die erste Runde noch nicht den großen Durchbruch bringt: Wiederhole es ein paar Mal, und ich garantiere Dir, dass sich Dein Motzkopf, Dein schlechtes Gefühl verändert.</p>
<p>Sobald wir den Motzkopf einigermaßen gut anerkennen können, sind wir bereit und in der Lage, uns mit seinem Gedankengut, seinen Überzeugungen und Absichten auseinanderzusetzen.</p>
<h2>Schritt 2: Lösen</h2>
<p>Das Hakelige am Umgang mit dem Motzkopf ist, dass er nicht aus Versehen entstanden ist: Sondern aus Erfahrungen.</p>
<p>Ich erinnere mich noch an eine Situation, als ich 17 Jahre alt war. Ich war in der Schülervertretung tätig und wollte ein Konzert organisieren. Während ich versuchte, andere für die Mitarbeit zu gewinnen, stand plötzlich einer der Leute auf, ging zur Tür, drehte sich zu mir um und sagte: &#8220;Martin, wenn man sich auf andere verlässt, ist man schnell verlassen.&#8221;</p>
<p>Er sollte recht behalten. Das Konzert wäre beinahe gescheitert – wenn ich die Sache nicht selbst in die Hand genommen hätte.</p>
<p>Alles ging gut. Aber die Überzeugung, dass man sich besser nicht auf andere verlässt, machte ich mir trotzdem zu eigen.</p>
<p>Danach war mein Leben gepflastert von Erlebnissen, die diese Überzeugung bestätigten und damit immer weiter verstärkten. Leute, die mich im Stich ließen. Projekte, die immer wieder in eine Schieflage gerieten, weil andere nicht mitzogen. Davon kann ich nicht nur ein Lied singen, sondern eine ganze Oper.</p>
<p>Und so reihte sich eine Erinnerung an die nächste und erzeugte eine betonfeste und keineswegs positive Meinung, was andere Menschen und ihre Verlässlichkeit anging.</p>
<p>Das ist ein typisches Beispiel für eine selbstverstärkende Spirale: Wir entscheiden uns, an etwas Bestimmtes zu glauben, und jedesmal, wenn etwas in diese Richtung geht, bestärkt es die Überzeugung. &#8220;Siehste, habe ich doch recht gehabt.&#8221;</p>
<p>Wenn wir nun beginnen, die Meinung des Motzkopf zu hinterfragen, präsentiert er uns all die Erinnerungen, in denen die Dinge nicht so gut gelaufen sind. Sei es, dass wir etwas selbst in den Sand gesetzt oder dass uns andere Schaden zugefügt haben.</p>
<p>Je klarer und kräftiger der Motzkopf ist, desto erschlagender die &#8220;Beweise&#8221;. Allein daran zu denken, was damals an jenem Mittwoch im Herbst geschehen ist, kann unsere Stimmung deutlich nach unten drücken. Aber eine ganze Kette von Erinnerungsketten können eine Wucht besitzen, der wir uns nicht so ohne Weiteres entziehen können.</p>
<p>Wenn Du merkst, dass Dich die Beschäftigung mit dem negativen Gedankengut zu sehr belastet, kannst Du entweder die 10-Frage-Technik verwenden. Oder die folgende Methode:</p>
<p><strong>Technik: Jetzt-Zeit</strong><br />
&#8220;Jetzt-Zeit&#8221; ist eine Übung, die ich von Stanley Block gelernt habe, der sie wiederum dem Zen-Buddhismus entliehen hat: Sie ist so verblüffend einfach, dass man ihre Wirksamkeit leicht unterschätzt.</p>
<p>Und so geht es: Wenn Du merkst, dass Du nicht gut drauf bist, konzentriere Dich zugleich auf Dein negatives Gefühl und (!) auf etwas Sinnliches. Währen Du zum Beispiel die innere Unruhe fühlst, achte auf Hintergrundgeräusche. Oder streife mit Deiner Hand über eine Oberfläche. Über eine Bettdecke. Das Holz eines Tisches. Den Stoff Deiner Kleidung. Oder koste etwas: Ein Salzkorn. Ein Glas Saft. Egal was, Hauptsache etwas, das Du mit Deinen Sinnen wahrnehmen kannst.</p>
<p>Diese Kombination aus Wahrnehmen Deines Gefühls und das Wahrnehmen von etwas Sinnlichem sorgt automatisch dafür, dass sich Deine negative Stimmung verflüchtigt.</p>
<p>Das ist das Eine.</p>
<p>Das andere: Je mehr es Dir gelingt, Dich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren, desto klarer, zentrierter und ruhiger wirst Du.</p>
<p>Tatsächlich ist der Aufenthalt im Hier und Jetzt, also in der Jetzt-Zeit, überaus heilsam: Du bist in Deiner Kraft. Deiner Gelassenheit. Deiner Souveränität.</p>
<p>Genau die richtige Stimmung, um die negativen Erinnerungsketten aufzulösen.</p>
<p><strong>Technik: Hinterfragen</strong><br />
Das Problematische an den Erinnerungsketten ist nicht, dass die Erinnerungen unbedingt falsch sind. Es läuft halt nicht alles glatt in unserem Leben. Das Schwierige ist, dass die Erinnerungskette einseitig ist. Wir sehen nur das Negative. Und nicht die vielen Gegenbeispiele.</p>
<p>Keine Ahnung, wie oft ich Zug, Straßenbahn oder Bus gefahren bin, aber fast immer konnte ich mich darauf verlassen, dass sie mich an den Zielort brachten. Und wenn ich in die Stadt zum Einkaufen gehe, verlasse ich mich ganz automatisch darauf, dass die Geschäfte ebenfalls geöffnet haben. Tatsächlich würde mein Leben noch nicht mal ansatzweise funktionieren, wenn ich mich nicht auf die Müllabfuhr, die Mitarbeiter im Supermarkt oder den Postboten verlassen könnte. Alles Leute, die ihren Job Tag für Tag äußerst zuverlässig erledigen.</p>
<p>Mag sein, dass wir in bestimmten Situationen versagt haben – es gibt Hunderte oder sogar Tausende von Erfahrungen, in denen wir unser Leben richtig gut auf die Kette bekommen haben. Nur können wir das nicht sehen, solange wir die Wucht der Erinnerungskette vor Augen haben.</p>
<p>Und um diese Wucht zu mildern, brauchen wir lediglich eine ordentliche Portion &#8220;Zweifel&#8221;.</p>
<p>Darum beginnt die Technik &#8220;The Work&#8221; mit der Frage:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Kannst Du absolut sicher sein, dass Deine Gedanken wahr sind?</p>
<p style="padding-left: 30px;">Oder: Was war in der Vergangenheit genau anders rum?</p>
<p style="padding-left: 30px;">Welche Gegenbeispiele gibt es?</p>
<p>Wenn Du Dir diese Fragen ernsthaft stellst, wirst Du schnell merken, dass der Motzkopf zurückrudert: Nein, absolut sicher ist nichts. Es gibt immer auch Gegenbeispiele.</p>
<p>Die Wucht der Erinnerungskette beginnt durch Deine Fragen Risse zu bekommen. Sie stürzt vielleicht nicht sofort ein. Aber sie verliert deutlich an Kraft. Und dadurch gewinnst Du Raum, neue Gedanken und Gefühle zuzulassen.</p>
<p><strong>Technik: Verschmelzen<br />
</strong>Diese Technik zählt zu meinen Lieblingen. Sie ist wie alle anderen Methoden einfach anzuwenden, besitzt jedoch eine durchschlagende Kraft.</p>
<p>Sobald Du eine negative Überzeugung entdeckt hast (&#8220;Du kannst Dich auf niemanden verlassen&#8221;, &#8220;Du bist viel zu blöd&#8221;) denke <em>gleichzeitig</em> das Gegenteil.</p>
<p>Ich habe zum Beispiel an eine Person gedacht, die mich im Stich gelassen hat und <em>zugleich</em> an eine Person gedacht, auf die ich mich sehr wohl verlassen konnte.</p>
<p>Der Clou dabei ist, an Beides zugleich zu denken.</p>
<p>Wenn Du denkst &#8220;Ich bin zu blöd&#8221; setze genau das Gegenteil daneben &#8220;Ich bin so klug&#8221;.</p>
<p>Dein Job besteht dabei lediglich darin, die beiden gleichzeitig zu denken. Das ist nicht immer leicht, und deswegen ist es zu Anfang eher wie Ping-Pong: Dein Gehirn springt schnell zwischen beiden Gedanken hin und her. Notfalls kannst Du übrigens beide Gedanken nebeneinander aufschreiben und dann bei der Übung Beides gleichzeitig betrachten.</p>
<p>Interessanterweise beginnt Dein Gehirn nun von selbst an zu arbeiten. Du wirst merken, dass sich beide Gedanken zu verändern beginnen. Manchmal wird ein Gedanke schwächer. Manchmal beginnen sich die Gedanken zu vereinen. Manchmal erscheint plötzlich ein ganz neuer Gedanke auf der Bildfläche.</p>
<p>Das Entscheidende daran ist, dass Du nichts dabei zu tun brauchst. Du musst nur die Gedanken gleichzeitig aufrecht zu erhalten. Den Rest erledigt Dein Gehirn.</p>
<p>Und genau das ist es, wie Veränderung funktioniert: Du gibst den Stein des Anstoßes und überlässt den Rest Deinem Innern.</p>
<p>Ich habe es öfters erlebt, dass an dieser Stelle der Prozess schon abgeschlossen ist. Das alte Thema verschwindet auf Nimmerwiedersehen. Und in meinem Inneren macht sich eine große Erleichterung breit.</p>
<p>Aber manchmal bleibt ein Restwert übrig. Als ob noch etwas fehlen würde.</p>
<p>Damit bist Du bereit für&#8230;</p>
<h2>Schritt 3: Intention bejahen</h2>
<p>Wenn Du das &#8220;Verschmelzen&#8221; soweit praktiziert hast, dass sich die meisten negativen Erinnerungen gelöst haben, wirst Du früher oder später, auf die ursprüngliche Intention, die Absicht hinter dem Gebaren des Motzkopfes stoßen.</p>
<p>Oft will der Motzkopf, dass wir nicht nochmal verletzt werden. Dass wir nicht nochmal Verluste hinnehmen müssen. Uns nicht nochmal blamieren.</p>
<p>Das ist die negative Definition.</p>
<p>Wenn Du aber weiterfragst (&#8220;Was will ich stattdessen?&#8221;), kommst Du irgendwann zu einer positiven Variante: Dein Motzkopf will im Grunde, dass es Dir gut geht. Dass Du in Sicherheit bist. Dass Du ein schönes Leben führen kannst. Dass Du glücklich bist.</p>
<p>Manchmal liegt diese Intention offen zutage. Manchmal musst Du länger mit Fragen wie diesen hinterherstochern:</p>
<ul>
<li>Was will ich damit sicherstellen?</li>
<li>Warum ist mir das Wichtig?</li>
<li>Was will ich damit Positives erreichen?</li>
</ul>
<p>Du merkst, dass Du die tiefste Intention erreicht hast, wenn Du auf etwas stößt, zu dem Du leichten Herzens &#8220;Ja&#8221; sagen kannst.</p>
<p>Oft geht es um Werte wie Freiheit, Kreativität, Liebe oder Spaß.</p>
<p>Alles Intentionen, die bei Dir Freude auslösen.</p>
<p>Und diese Freude ist zugleich auch der Beleg, dass Du etwas gefunden hast, dass Deinem Inneren entspricht. Deinem Herzen. Deiner Seele. Oder wie immer Du das auch nennen magst.</p>
<p>Sobald Du diese Intention entdeckt hast, sag &#8220;ja!&#8221; dazu.</p>
<p>Entscheide Dich dafür, dass Du dazu stehst.</p>
<p>Dass es etwas ist, für das es sich einzutreten lohnt.</p>
<p>Und sobald Du dazu &#8220;Ja&#8221; sagst, geschieht etwas Magisches.</p>
<p>Ein &#8220;Ja&#8221; zu Deiner tiefsten Absicht ist ein &#8220;Ja&#8221; zu Deinem Motzkopf. Du erkennst ihn auf seiner tiefsten Ebene an. Du begreifst, dass der Motzkopf es die ganze Zeit mit Dir gut gemeint hat. Dass der Grund für sein Handeln ein guter war.</p>
<p>Und dasa verändert Deinen Motzkopf.</p>
<p>Er, der bisher abgelehnt und bekämpft worden ist, wird nun – endlich – wirklich akzeptiert und angenommen.</p>
<p>Das ist der Zeitpunkt, an dem eine echte Transformation stattfinden kann:</p>
<h2>Schritt 4: Versöhnen</h2>
<p>Erst, wenn Du die anderen drei Schritte gemacht hast<strong>, </strong>wird es Zeit für eine echte Versöhnung. Im Kern geht es darum, diesen Anteil einen festen Platz in unserem Leben zu geben, wo es ihm gut geht.</p>
<p><a href="http://bit.ly/umQBJp" target="_blank">Dafür habe ich einen Prozess geschaffen, den Du hier kostenlos zu Gemüte führen und gleich anwenden kannst</a> (es würde definitiv den Rahmen des Artikels sprengen, den in aller Ausführlichkeit zu beschreiben. Aber Du findest hier ausführliche Videos und Audios, mit denen Du diesen Schritt gut meistern kannst).</p>
<h2>Schritt 5: Ermutigen</h2>
<p>Wie ich weiter oben schrieb, handelt es sich beim Umgang mit dem Motzkopf (oder dem EGO) um einen Prozess, der Zeit braucht. Klar, es ist manchmal möglich, die oben genannten Schritte in einem Zug durchzuziehen. Aber in den meisten Fällen handelt es sich hier um einen vielschichtigen Entwicklungsprozess, der Deine aktive Ermutigung benötigt.</p>
<p>Denn wir haben nicht nur ein oder zwei Charakterzüge in uns. Sondern viele Hunderte.</p>
<p>Und wenn wir eine Überzeugung aufgelöst und uns mit einem Motzkopf versöhnt haben, taucht oft ein Nächster auf.</p>
<p>Darum ist es wichtig, dass Du eine Zeit lang am Ball bleibst. Und zwar aktiv und bewusst.</p>
<p>Zum Beispiel, in dem Du einige Wochen ein Tagebuch führst, ermutigst Du andere Anteile, die mit dem alten Motzkopf zusammenhingen oder die noch mit den alten Mustern verstrickt sind, hervorzukommen und sich ebenfalls mit Dir zu versöhnen.</p>
<p>Wenn Dir dieses Dranbleiben nicht so leicht fällt, kannst Du auch einen &#8220;28 Tage Transformer&#8221; nutzen. Das ist ein Prozess, bei dem Du 28 Tage lang durch tägliche Mails darin begleitet wirst, eine große Veränderung konsequent umzusetzen (Mehr dazu findest Du in den Beschreibungen von &#8220;<a href="http://bit.ly/A0LQdJ" target="_blank">Schlank sein kommt von Innen</a>&#8221; oder &#8220;<a href="http://bit.ly/sDUskI" target="_blank">Mach das Beste aus 2012</a>&#8220;)</p>
<p>Damit ist der Prozess &#8220;Alive&#8221; nun vollständig:</p>
<ol>
<li><strong>A</strong>nErkennen: Mach Dir den Motzkopf bewusst. Und akzeptiere ihn so, wie er ist.</li>
<li><strong>L</strong>ösen der alten, negativen und hinderlichen Überzeugungen.</li>
<li><strong>I</strong>ntentionen bejahen: Der Motzkopf hat einen guten Grund, der wichtig ist.</li>
<li><strong>V</strong>ersöhnen: Es wird Zeit, den Konflikt zu beenden und wieder zueiannder zu finden.</li>
<li><strong>E</strong>rmutigen: Bleib eine zeitlang am Ball und sorge dafür, dass sich das Neue in Dein gesamtes Leben fortpflanzen kann.</li>
</ol>
<p>Und nun Du: Probierst Du die Techniken oben mal aus?</p>
<p>Und schreibst mir, was Du davon hältst?</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2012%2F01%2F22%2Fcoach-your-self%2Fwie-man-den-innerlichen-motzkopf-zum-verstummen-bringt-33%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wie man den innerlichen Motzkopf zum Verstummen bringt (2/3)</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Teil dieser Artikelserie habe ich ihn vorgestellt: Den Motzkopf. Ein typisches Beispiel schrieb mir die Leserin Ute: Wenn sie mal bei der Arbeit schwächelte, „kamen solche Sätze hoch wie: “Siehst du, Du kannst das einfach nicht mehr, begreif´s endlich!” oder ” Du bist einfach eine faule Sau, du hast nur keinen Bock!” oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/16/coach-your-self/wie-man-den-innerlichen-motzkopf-zum-verstummen-bringt-13/">ersten Teil dieser Artikelserie</a> habe ich ihn vorgestellt: Den Motzkopf.</p>
<p>Ein typisches Beispiel schrieb mir die Leserin Ute: Wenn sie mal bei der Arbeit schwächelte, „kamen solche Sätze hoch wie: “Siehst du, Du kannst das einfach nicht mehr, begreif´s endlich!” oder ” Du bist einfach eine faule Sau, du hast nur keinen Bock!” oder “Du bekommst nie wieder einen ordentlichen Arbeitsalltag hin.”</p>
<p>Genau das ist er: Der innerliche Motzkopf.</p>
<p>Er ist streng. Er ist herrisch. Er ist gemein. Und es wird höchste Zeit, seine Macht zu brechen.</p>
<p>Aber wie?</p>
<p>Das ist die große Frage.</p>
<p>Um sie zu beantworten, müssen wir erst verstehen, woher der Motzkopf kommt, warum es ihn gibt und welche Funktionen er ausübt. Und genau darum geht es in diesem Artikel, den Du gerade liest. Konkrete Techniken lernst Du dann im dritten Teil kennen – aber die werden Dir erst richtig nutzen, wenn Du die Hintergründe kennst.</p>
<p>Deswegen: Auf ins Getümmel.<br />
<span id="more-1991"></span><br />
<strong>Woher der Motzkopf kommt</strong><br />
Die meisten von Euch ahnen es bestimmt schon: Die Erziehung war aller Laster Anfang.</p>
<p>„Ich denke das der Motzkopf durch äussere Umstände entsteht, das heisst, wenn wir in einem Umfeld gross geworden sind, in dem wir anderen (z.B.: den Eltern, Lehrern u.s.w.) nie gerecht werden konnten“, schrieb mir Paula als Kommentar auf meinen ersten Artikel in dieser Serie.</p>
<p>Und recht hat sie.</p>
<p>Als Kinder lernen wir als schnell, was in Ordnung ist. Und was nicht.</p>
<p>Wenn es in der Familie zum Beispiel ruppig und aggressiv zugeht, dann ist es nicht in Ordnung, ein „Weichei“ zu sein. Hart zu sein, zu- und zurückschlagen zu können – das ist in einem solchen Umfeld eher akzeptabel.</p>
<p>Wächst jemand dagegen in einer intellektuellen Familie auf, wäre diese offene Form der Aggression als asozial gebrandmarkt. Und „asi“ will man nicht sein, weil es Stress, Ärger, Konflikte und andere Unannehmlichkeiten mit den Menschen bedeuten würde, die man liebt – und von denen man letztendlich abhängig ist. Auch körperlich.</p>
<p>Wir entwickeln so schon recht früh eine Vorstellung davon, wie wir sein sollen. Ein Ideal, mit klaren Grenzen. Manche Verhaltensweisen und Charakterzüge passen in den Rahmen dieser Idealvorstellung. Anderes ist dagegen Tabu.</p>
<p>Um diese Grenzen zu ziehen, gebrauchten unsere Erziehungsberechtigten (unter anderem) Gewalt.</p>
<p>Das müssen nicht immer Schläge sein. Auch ein Anbrüllen ist eine Form von Gewalt, weil Angst einflößend. Und Angst tut weh. Körperlich. Und seelische: Wir können bei Angst nicht mehr klar denken, fühlen uns hilflos und unterlegen. Häufig wird dieser Form des Angriff noch eine ordentlich Portion Abwertungen beigemischt: „Was bildest Du Dir eigentlich ein? Sag mal, bist Du eigentlich komplett bescheuert? Wenn Du so weiter machst, landest Du in der Gosse.“</p>
<p>In solchen Situationen wird unter Umständen nicht nur das eigene Selbstbild und damit das Selbstwertgefühl beschädigt, sonder noch etwas Weiteres „gelernt“: Motzen als Methode.</p>
<p>Wir erleben ja „live“ mit, dass Motzen eine Verhaltensänderung bringen kann, und darum übertragen wir das Gelernte leicht auf andere Lebensbereiche: Ein Schulfreund zieht nicht so mit, wie wir wollen? Dann gibt es Haue. Oder Motzen. Oder beides.</p>
<p>Und damit wir nicht anecken, damit wir uns selbst sozusagen innerhalb der erlaubten Grenzen bewegen, motzen wir auch mit uns selbst.</p>
<p><strong>Schön brav an der Leine</strong><br />
Tatsächlich bilden wir schon früh die Verhaltensweisen der anderen in uns selbst ab. Die so genannten Spiegelneuronen in unserem Gehirn sorgen dafür, dass wir das Ausrasten des Klassenlehrers, die Wut der Mama und das Gekloppe in den Computerspielen als mögliche Verhaltensweise abspeichern.</p>
<p>Und wann immer wir von der gelernten Norm abweichen, wenden wir halten eben Gewalt auf uns selbst an. Entweder, in dem wir uns selbst runterputzen (&#8220;Du Versager, Du bringst es doch eh nicht.&#8221;). Oder in dem wir uns Druck machen (&#8220;Lass Dich doch nicht so hängen. Was glaubst Du denn, wie Du dastehst, wenn Du weiter so faul bist.&#8221;)</p>
<p>Dabei ist die Absicht dahinter keineswegs eine schlechte: Wir wollen mit unserem Umfeld klarkommen, wir wollen gut leben, besser noch: glücklich sein.</p>
<p>Deswegen denken wir dann oft: &#8220;Wenn das durch Anpassung zu erreichen ist, dann sei es drum. Dann halte ich mich selbst im Zaum.&#8221;</p>
<p>Trefflich bringt das Ganze die Autorin Dr. Petra Bock in ihrem kongenialen Buch „<a href="http://www.amazon.de/Mindfuck-selbst-sabotieren-dagegen-k%C3%B6nnen/dp/3426655071/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1326979754&amp;sr=8-1">Mindfuck</a>“ auf den Punkt: „Noch in meinem Poesiealbum aus dem Jahr 1979 fand ich den Spruch: »Um sich frei zu fühlen, gibt es ein einfaches Mittel: nicht an der Leine zerren.«&#8221;</p>
<p>Jepp.</p>
<p>Und damit kennen wir übrigens die Funktion des Motzkopfs: Er sorgt dafür, dass wir die sauber getrimmten Grenzen des Erlaubten und Beliebten nicht überschreiten.</p>
<p>Fallen wir dennoch mal aus dem Rahmen, erhebt er sein Haupt und legt los.</p>
<p>So weit, so gut.</p>
<p>Falls „gut“ als Begriff überhaupt angemessen ist.</p>
<p>Denn leider ist das noch nicht alles.</p>
<p>Das merkt man spätestens, wenn man den Motzkopf abstellen möchte. Wer es einmal versucht hat, wird schnell merken, dass es sich hier um ein schier unmögliches Unterfangen zu handeln scheint.</p>
<p><strong>Warum der Motzkopf so mächtig ist</strong><br />
Selbst wenn man dem Rat einiger Psychologen folgt und den Motzkopf anbrüllt (einfach innerlich „Stop“ schreien), wird er zwar für kurze Zeit zum Verstummen gebracht – aber kurz darauf poppt er erneut wie ein Springkasper aus seinem Kästchen heraus und verwöhnt uns mit einer weiteren Tirade.</p>
<p>Denn die Wurzeln des Motzkopfs reichen viel tiefer: Es sind nicht nur die Eltern, die uns das Motzen beigebracht haben – wir leben in einer Kultur, die von Gewalt und Beherrschenwollen durchdrungen ist.</p>
<p>Und das hat Geschichte, wie die Autorin Dr. Petra Bock In dem weiter oben schon zitierten Buch „Mindfuck“  darlegt. Das letzte Jahrhundert war gekennzeichnet von einem obrigkeitshörigem Kaiserreich, in dem Bürger noch Untertanen waren. Dem folgte nach einem verunglückten Demokratieversuch die Diktatur der Nazis, die zwar am Ende des zweiten Weltkrieges zerschlagen worden war – deren geistiges Wirken jedoch in den Köpfen der Kriegs- und Nachkriegsgenerationen weiter herumgeisterte.</p>
<p>Einfach Beispiel: Die Rolle der Frau.</p>
<p>Im Kaiserreich, bei den Nazis und auch danach fußte die Familie auf einer strengen Hierarchie: In der Familie war der Vater der unangefochtene Herrscher. „Kinder und Frauen waren seiner Herrschaft unterworfen. Oft genug wurde ihr Wille mit Gewalt gebrochen. Noch heute kann man aus der älteren Generation, z.B. meiner Großelterngeneration, Sätze wie »Eine Tracht Prügel hat noch niemandem geschadet«“ schreibt Petra Bock.</p>
<p>Wie sehr sich dieses Herrscherdenken in unsere Zeit gerettet hat, kann man daran ablesen, dass Frauen erst Anfang der 1970er Jahre das Recht bekamen, einen Arbeitsvertrag ohne die Zustimmung ihres Mannes zu unterschreiben. Dass eine Ehefrau ohne Zustimmung ein eigenes Konto führen durfte, wurde erst 1972 legalisiert.</p>
<p>Und wie wenig sich an der alten Denke geändert hat, zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsförderung: „Bei den 200 größten Unternehmen Deutschlands saßen 2011 nur in drei Prozent der Chefsessel Frauen &#8211; damit lag der Anteil genau so niedrig wie im Jahr davor. Anders ausgedrückt: Nur 28 von 942 Vorstandsposten wurden 2011 von Frauen besetzt. &#8220;Hier herrscht eine männliche Monokultur&#8221;, sagt Mitautorin Elke Holst.“ (<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,809794,00.html">Siehe Spiegel-Online</a>)</p>
<p>Dabei sind nicht nur Frauen das Opfer. Auch Männer: &#8220;Nach oben buckeln und nach unten treten&#8221;. Wir alle haben es drauf.</p>
<p>Wir kuschen. Aber beim nächsten Streit kann es passieren, dass wir ausrasten und den anderen zur Sau machen (entschuldige die Wortwahl, aber man muss das Kind halt beim Namen nennen).</p>
<p>Ob bei der Arbeit, ob in der Schule, ob in der Familie oder unseren Liebesbeziehungen: Wir haben gelernt zu gehorchen. Oder ordentlich auszuteilen. Häufig eben auch beides.</p>
<p>Und weil diese Untertanendenke so allgegenwärtig ist, stehen wir vor einem immensen Problem: Wir merken oft erst viel zu spät – wenn überhaupt – dass wir Opfer einer Haltung geworden sind, die uns einkonditioniert worden ist. Wir glauben, dass dieses Unnatürliche etwas Normales sei – und verstehen nicht, warum wir damit soviel an die Wand fahren.</p>
<p>Und wenn wir es dann endlich doch begreifen, werden wir gleich mit der nächsten Hürde konfrontiert: die Ängste, mit denen der &#8220;Motzi&#8221; installiert wurde. Was werden die anderen sagen, wenn ich meine eigene Meinung kund tue? Wie reagiert mein Chef? Was sagen meine Kunden dazu? Verliere ich nicht meine besten Freunde, wenn ich nicht mehr so bin wie früher?</p>
<p>Kurz: Den Motzkopf auszuschalten, weckt existenzielle Befürchtungen.</p>
<p>Es geht sozusagen ans Eingemachte.</p>
<p>Und genau das macht den Umgang mit dem Motzkopf so schwierig.</p>
<p><a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/22/coach-your-self/wie-man-den-innerlichen-motzkopf-zum-verstummen-bringt-33/#more-2001" target="_blank">Aber es gibt Wege und Mittel, die ich Dir im dritten Artikel vorstelle.</a></p>
<p>Zuvor aber möchte ich jedoch von Dir wissen: Macht das Sinn für Dich? Siehst Du das genau so?</p>
<p>Schreib mir doch, was Du dazu meinst.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2012%2F01%2F19%2Fcoach-your-self%2Fwie-man-den-innerlichen-motzkopf-zum-verstummen-bringt-23%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie man den innerlichen Motzkopf zum Verstummen bringt (1/3)</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 18:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
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		<description><![CDATA[Brigitte Hettenkofer, eine Teilnehmerin aus dem Kurs &#8220;Mach das Beste aus 2012&#8221; letztes Jahr schrieb mir etwas, das die meisten von uns kennen: &#8220;Am Anfang des Programms war ich gerade in einer schwierigen privaten Phase und wenn ich meinen inneren Selbstgesprächen zuhörte, dann waren diese Gespräche nicht besonders nett und schon gar nicht liebevoll, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brigitte Hettenkofer, eine Teilnehmerin aus dem Kurs &#8220;<a href="http://www.coach-your-self.tv/MachdasBesteaus2012/tabid/815/Default.aspx">Mach das Beste aus 2012</a>&#8221; letztes Jahr schrieb mir etwas, das die meisten von uns kennen: &#8220;Am Anfang des Programms war ich gerade in einer schwierigen privaten Phase und wenn ich meinen inneren Selbstgesprächen zuhörte, dann waren diese Gespräche nicht besonders nett und schon gar nicht liebevoll, sondern eher streng und hart.&#8221;</p>
<p>Dies ist nicht der innere Schweinehund, den die meisten von uns kennen.</p>
<p>Sondern der innere Motzkopf.</p>
<p>Der Unterschied?</p>
<p>Der innere Schweinehund überredet uns zur Bequemlichkeit. Warum was Neues wagen? Das Alte ist doch viel netter.  Warum noch für die Prüfung pauken oder die Besprechung vorbereiten? Morgen ist doch auch noch ein Tag. Warum heute noch joggen? Drinnen ist es doch viel gemütlicher.</p>
<p>Der Motzkopf indes hat nur eines im Sinn. </p>
<p>Uns fertig machen. </p>
<p>Er schimpft mit uns in einer Art und Weise, die wir uns bei allen anderen Menschen verbitten würden. &#8220;Wie blöd bist Du eigentlich? Wie scheiße siehst Du eigentlich aus? Du bist doch viel zu bescheuert, um das hinzubekommen.&#8221;  Und so weiter.</p>
<p>Sticheln. Abwerten. Geringschätzen. Meckern. Schimpfen. Das ist seine Sprache. </p>
<p>Und wie immer, wenn wir nur ansatzweise in seine Nähe kommen, verlieren wir bestenfalls &#8220;nur&#8221; den Mut. </p>
<p>Meistens aber sind wir niedergeschlagen, traurig, verletzt oder gar am Boden zerstört. Manche halten diese Stimmungen nicht weiter aus und beginnen sich zu betäuben. Mit Fernsehen. Stundenlangem Surfen. Arbeit. Sex (Siehe &#8220;Schoßgebete&#8221; von Charlotte Roche). Trinken. Kiffen. Und allem anderen, was einen wenigstens für kurze Zeit aus dem Kopfkino entführt.</p>
<p>Und falls Du Dich angesprochen fühlen solltest: Du bist nicht allein.</p>
<p>Ich glaube, viele, vermutlich sogar die meisten von uns, haben (auch) einen Motzkopf in sich.</p>
<p>In dieser Artikelserie möchte ich Dir zeigen, warum wir überhaupt einen Motzkopf besitzen (und nein, es liegt nicht an uns), welche Aufgabe er erfüllt und wie Du ihn besänftigen oder gar ganz loswerden kannst. </p>
<p>Bevor ich Dir jedoch mehr dazu schreibe, hätte ich gerne gewusst, wie Du darüber denkst.</p>
<p>Kennst Du sowas? </p>
<p>Und was glaubst Du, ist die Ursache, warum Menschen einen Motzkopf in der Birne haben?</p>
<p><a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/19/coach-your-self/wie-man-den-innerlichen-motzkopf-zum-verstummen-bringt-23/">Mehr dazu in meinem zweiten Artikel.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine enorm wichtige Kraft, die wir für 2012 brauchen (3/3)</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/16/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-33/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-33</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/16/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-33/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 12:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe rockt]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1971</guid>
		<description><![CDATA[Willkommen zum dritten und letztem Teil meiner Serie über eine Kraft, die nicht nur für unsere persönlichen Erfolge mitentscheidend (Artikel 1) ist. Sondern die aus meiner Sicht zwingend erforderlich ist, um die politischen und wirtschaftlichen Probleme (Artikel 2), vor denen wir gerade alle stehen, wirklich zu lösen – und nicht nur notdürftig zu reparieren. Allerdings: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen zum dritten und letztem Teil meiner Serie über eine Kraft, die nicht nur für unsere persönlichen Erfolge mitentscheidend (<a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/12/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-13/">Artikel 1</a>) ist. Sondern die aus meiner Sicht zwingend erforderlich ist, um die politischen und wirtschaftlichen Probleme (<a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/14/berufung-karriere-job/die-wichtigste-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-23/">Artikel 2</a>), vor denen wir gerade alle stehen, wirklich zu lösen – und nicht nur notdürftig zu reparieren.</p>
<p>Allerdings: Was passiert, wenn wir tatsächlich in eine schwierige Situation (zum Beispiel wirtschaftlich) geraten? Werden wir dann wie egoistische Raubtiere agieren? Oder wie Menschen? Wie sehen unsere Chancen aus, dass wir diese Kraft, Gemeinschaft, tatsächlich nutzen? </p>
<p>Ich meine: Gut.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Als Beleg möchte ich die ebenso faszinierende wie auch widersprüchliche Studie &#8220;<a href="http://www.werteindex.de/">Werte-Index 2012</a>&#8221; nutzen, die u.a. vom <a href="http://www.trendbuero.de">Trendbüro</a>  und <a href="http://www.tns-infratest.de">TNS Infratest </a> erstellt wurde. Beides renommierte Markt- und Trendforscher. </p>
<p>Beginnen wir doch gleich mit dem wichtigsten Wert an der Spitze&#8230;<br />
<span id="more-1971"></span><br />
Die Nummer 1 lautet: &#8220;Freiheit&#8221;</p>
<p>Und zwar Freiheit sowohl im Sinne von Unabhängigkeit (&#8220;Ich mach mein Ding&#8221;) als auch Autonomie. Das heißt: Möglichst auf Basis des Eigenen leben können. &#8220;Die Abkoppelung von Staat, Arbeitgeber und Konsum&#8221;, so heißt es in der Studie, &#8220;wird attraktiver. Heute geht es darum, selbst über sich zu bestimmen und sich nicht in die Zwänge anderer zu begeben.&#8221;</p>
<p>Moment, wirst Du jetzt zurecht einwenden: Martin, bedeutet dieser Wert an der Spitze nicht, dass die Leute eben doch keine Gemeinschaft wollen?</p>
<p>Paradoxerweise nicht.</p>
<p>Denn Unabhängigkeit heißt eben auch: Verantwortung.</p>
<p>Statt darauf zu warten, dass andere für uns entscheiden, müssen wir das selber tun. Im Großen wie im Kleinen.</p>
<p>Das beginnt mit der Entscheidung, welche Waschmaschine die richtige für uns ist, welches Auto wir fahren wollen oder welches Essen wir als gesund erachten. Bis hin zu existenzielleren Fragen, auf welche Schule wir unsere Kinder schicken wollen oder was wir tun sollten, wenn wir krank sind. </p>
<p>Apropos: Immer mehr Kranke informieren sich lieber selbst. Ärzte, so die Studie, sind nicht mehr die alleinige Autorität im Gesundungsprozess, sondern oft nur ein Teamplayer von mehreren. Seine Meinung ist wichtig. Die der anderen aber auch. Vor allem die Ansichten derjenigen, die die Krankheit selbst erlitten und bezwungen haben.</p>
<p>Und diese Unabhängigkeit gilt auch für unser Verhältnis zu &#8220;Vater Staat&#8221;: &#8220;Angesichts einer unsicheren Zukunft, in der staatliche Institutionen immer weniger Sicherheit bieten, wird der Rückhalt verstärkt in übersichtlichen Gemeinschaften und Netzwerken Gleichgesinnter gesucht.&#8221;</p>
<p>Je mehr wir unser Ding machen, desto mehr vernetzen wir uns. Je mehr Alleingang wir praktizieren, desto mehr Sehnsucht gibt es nach dem Wir.</p>
<p>Das macht nicht nur Sinn. Es erklärt vielleicht auch, warum all die sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Google+ oder Neuankömmlinge wie Path einen solchen Popularitätsschub erlebt haben. Je unabhängiger, selbstständiger, freier und ungebundener wir werden, desto mehr brauchen wir die Meinung und den Austausch mit anderen.</p>
<p>Nur, dass wir uns die Gemeinschaften eben nicht mehr vorschreiben lassen – sondern selbst gestalten. Ich vernetze mich über Social Media mit wem ich will.</p>
<p>Dieser nur scheinbare Widerspruch aus Freiheit und Wir-Gefühl spiegelt sich auch in den Werten wider. Während &#8220;Freiheit&#8221; unangefochten auf Platz 1 thront, folgt &#8220;Familie&#8221; auf Platz 2 (aufgestiegen von Platz 3) und auf Platz 4 schließlich der ganz große Aufsteiger &#8220;Gemeinschaft&#8221;.</p>
<p>Ich halte diesen Trend für äußerst gesund.</p>
<p>Freiheit sollte meines Erachtens auch weiterhin Platz 1 einnehmen, denn es gibt einfach Fragen, die uns andere besser nicht beantworten sollten. Zum Beispiel: Was mache ich aus meinem Leben? Welche Berufung habe ich? Welchen konkreten Karriereweg schlage ich ein? Soll ich eine Familie gründen oder lieber &#8220;nur&#8221; in einer Partnerschaft leben? Was macht mich eigentlich glücklich? Worauf möchte ich mal mit Stolz und Erfüllung zurückschauen, wenn ich alt und grau bin?</p>
<p>Alles Fragen, die man nur aus seinem Inneren beantworten kann (vor allem nur aus seinem Inneren beantworten sollte). </p>
<p>Aber Freiheit und Selbstbezogenheit alleine taugen nichts, wie wir an den Schieflagen in Politik und Wirtschaft unschwer ablesen können.</p>
<p>&#8220;Wir&#8221; brauchen den Gegenpol: &#8220;Wir&#8221;.</p>
<p>Soweit meine Meinung.</p>
<p>Was meint Ihr dazu?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine enorm wichtige Kraft, die wir für 2012 brauchen (2/3)</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/14/berufung-karriere-job/die-wichtigste-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-23/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=die-wichtigste-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-23</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 11:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe rockt]]></category>

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		<description><![CDATA[Im ersten Artikel dieser dreiteiligen Serie lautete meine These: Gemeinschaft ist wichtig, wenn wir unsere persönlichen Ziele und Wünsche wirklich wahr werden lassen wollen. Aber schon beim Schreiben wurde mir klar, wie kurzgedacht das Ganze ist. Denn was im Kleinen gilt, stimmt – so meine ich – erst recht fürs Große. Bevor ich jedoch meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/12/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-13/">Im ersten Artikel</a> dieser dreiteiligen Serie lautete meine These: Gemeinschaft ist wichtig, wenn wir unsere persönlichen Ziele und Wünsche wirklich wahr werden lassen wollen.</p>
<p>Aber schon beim Schreiben wurde mir klar, wie kurzgedacht das Ganze ist.</p>
<p>Denn was im Kleinen gilt, stimmt – so meine ich – erst recht fürs Große.<br />
<span id="more-1943"></span><br />
Bevor ich jedoch meinen eher schlichten Beweisweg antrete, eines noch vorab: Wir begeben uns nun in die Welten der Politik und Wirtschaft. Für eine Website, die sich der persönlichen Weiterentwicklung verschrieben hat, ein eher ungewöhnliches Unterfangen. Aus unserer Branche kennt die Öffentlichkeit eher ein debiles &#8220;Tschakka-&#8221;Gebrüll als der Versuch, einer dezidierten politischen Betrachtung.</p>
<p>Und doch dürfen wir Selbstcoacher unsere Sicht nicht auf die kleine, persönliche Welt begrenzen. Unser Blick muss weiter reichen, meine ich.</p>
<p>Und in diesem Sinne schreibe ich auch diesen Artikel: Nicht als Verkündigung irgendwelcher Wahrheiten (denn dazu fehlt mir die Kompetenz). Sondern als Anregung, unseren Dialograhmen zu erweitern.  </p>
<p>Genug der Vorrede, stürzen wir uns in die Finanzkrise.</p>
<p>Wie ist sie entstanden?</p>
<p>Weil sich Einzelne auf Kosten der Mehrheit bereichert haben.</p>
<p>Im  wesentlichen waren es die Banker, die Kredite an Leute vergeben haben, die sie sich nicht leisten konnten. Und um das Ganze zu vertuschen, wurden diese faulen Kredite in &#8220;Finanzprodukte&#8221; gepackt, die nach außen hin glänzten, aber innen hohl und leer waren.</p>
<p>Als 2008 diese &#8220;Finanzprodukte&#8221; folgerichtig den Bach abgingen, geriet unser gesamtes Bankensystem quasi von heute auf morgen in Gefahr, komplett abzustürzen.</p>
<p>Also sprang die Gemeinschaft, in diesem Fall &#8220;Vater Staat&#8221;, ein und rettete die angeschlagenen Akteure mit gewaltigen Finanzkrediten.</p>
<p><strong>Ohne dieses Miteinander wären wir alle in ein Desaster gestürzt.<br />
</strong></p>
<p>Schon dieses einfache Beispiel reicht, um das Kräftespiel von Egoismus und Gemeinsinn zu demonstrieren.</p>
<p>Aber die Finanzkrise war ja durch die staatliche Rettung nicht beendet.</p>
<p>Im Gegenteil.</p>
<p>Denn viele Länder haben sich von der ersten Welle der Finanzkrise nicht erholt. </p>
<p>Nehmen wir zum Beispiel die USA, die schon seit Jahren das Tal der Tränen durchwandert: Das Land ist bis zur Halskrause verschuldet, die Arbeitslosenquote ist nach wie vor hoch – und eine Entspannung ist nicht in Sicht. </p>
<p>Dieser enorme Stillstand wird flankiert (oder vielleicht sogar verursacht) durch ein Patt in der amerikanischen Regierung. Bestes Beispiel: Letztes Jahr wären die USA beinahe bankrott gegangen, weil sich Demokraten und Republikaner sich bis aufs Blut bekämpften und sich erst in letzter Sekunde auf eine Anhebung der Schuldengrenze einigen konnten und wollten (<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,777838,00.html">siehe auch hier</a>).</p>
<p>Natürlich wären die USA niemals wirklich Pleite gegangen. Keine der beiden Parteien hätte sich soetwas Unverantwortliches wirklich erlauben können. Aber der Kampf bis zur letzten Sekunde, dieses sich gegensetig behindern, sich in die Kniekehlen treten und sich öffentlich dennunzieren, zeigt, wes Geistes Kind hier die Verhandlungen geführt hat: Hauptsache &#8220;Ich&#8221;. </p>
<p>Griechenland, Spanien, Irland und Italien sind ebenfalls bis an den Rand des Abgrunds gedrängt worden und hängen seit Monaten schon an seidenen Fäden. Eine falsche Bewegung, und sie stürzen in die Tiefe.</p>
<p>Und auch hier: Machtspielchen. Grabenkämpfe. Und politisches Gemetzel.</p>
<p>Einzig Deutschland feiert ein kraftvolles Wirtschaftswachstum. Uns geht so gut wie schon lange nicht.</p>
<p>Wenn man den Wirtschaftsexperten glauben schenken mag, hat unser &#8220;Kurzarbeit&#8221;-Programm dazu entscheidend beigetragen. Statt die eigenen Mitarbeiter auf die Straße zu setzen oder das Unternehmen durch Streiks zu blockieren, haben sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammengetan und sich gegenseitig unterstützt: Wir verzichten auf einen Teil des Gehalts und arbeiten gemeinsam daran, dass wieder bessere Zeiten kommen.</p>
<p><strong>Kurz: Es war das &#8220;Wir&#8221;, das den Unterschied machte.</strong></p>
<p>Und es ist das &#8220;Wir&#8221;, das uns helfen wird, die weiteren Herausforderungen zu bändigen. Die Finanzkrise ist nur lösbar, wenn möglichst viele zusammenhalten. </p>
<p>Denn auch wenn wir nicht die Krise in Griechenland oder Spanien verursacht haben mögen, sind wir doch so eng mit ihnen vernetzt, das ihr Untergang auch der unsere sein kann. Wohin wollen wir noch unsere Waren exportieren, wenn sie sich keiner mehr leisten kann? Und was ist mit unseren Banken, die Staatsanleihen genau jener Länder gekauft haben, die dann bankrott gehen würden? Sie verlören auf einen Schlag viel Geld, und den Rest des Niedergangs kann man sich in einem solchen Szenario leicht ausmalen.</p>
<p>Ich glaube nicht, dass es soweit kommt, um das hier klar zu sagen. </p>
<p>Nach dem ich monatelang die Schlagzeilen, Berichterstattungen und Essays der Meinungsmacher beobachtet habe, habe ich nun den Eindruck, dass auch der Letzte in der Politik und Wirtschaft begriffen hat, dass ein Auseinanderbrechen der Eurozone die gesamte globale Wirtschaft für Jahre oder gar Jahrzehnte in tiefes Elend stürzen würde. </p>
<p>Niemand will das.</p>
<p>Und auch das allgemeine Gemäkel, dass die Politik zu lahm in ihrer Entscheidungsfindung wäre, halte ich für verfehlt. Tatsächlich sind die oft langsamen politischen Prozesse eher ein gutes Zeichen. Denn Politik ist der mühsame Weg, eine Einigung zwischen vielen Einzelinteressen herzustellen. Und zwar nicht mit Druck. Nicht mit Gewalt. Nicht mit Diktatur. Sondern demokratisch. Durch einen Kommunikationsprozess.</p>
<p>Und das braucht Zeit.</p>
<p>Dass Einigungen also nicht immer von Jetzt auf Gleich gelingen, dass es Parteien gibt, die immer wieder aus der Reihe scheren (wie zum Beispiel unlängst die Briten), dass gestritten und debattiert wird: Das alles sind meines Erachtens Zeichen einer gesundern und quicklebendigen Demokratie. Und dass im Falle eines Falles dann doch auch mal schnelle Entscheidungen herbeigeführt werden, hat die Politik bei der Rettung von Banken oder bei der Anhebung von Schuldengrenzen mehr als einmal bewiesen.</p>
<p>So gesehen, bin ich bedingt optimistisch. Die Chance, die Krise zu meistern, ist keineswegs verspielt.</p>
<p>Aber es gibt natürlich keine Garantie.</p>
<p>Zu zerbrechlich, zu fragil ist die Gesamtheit der Situation. </p>
<p>Und darum stellt sich für mich die Frage: Was passiert, wenn die Eurozone doch zerbricht?</p>
<p>Wie reagieren wir, wenn tatsächlich der Gau eintritt?</p>
<p>Werden wir in Angst oder gar Panik verfallen? </p>
<p>Wird es Straßenschlachten und Plünderungen wie in London oder Paris geben?</p>
<p>Werden wir, die wir bis dato von der Krise einigermaßen gut verschont geblieben sind, plötzlich wieder zu Raubtieren?</p>
<p>Denn hier, an genau dieser Stelle schließt sich der Kreis zum Thema Selbstcoaching.</p>
<p>Denn wir alle haben Mechanismen in uns, die fast automatisch dafür sorgen, dass wir in eine Raubtiermentalität abgleiten. </p>
<p>Der Gehirnforscher Dr. Gerhard Hüther hat mir einmal in einem persönlichen Interview erklärt, dass bei Angstgefühlen die intelligenten Schichten unseres Gehirns (der Neokortex) im wahrsten Sinne des Wortes ausgeschaltet werden und das Gehirn auf die ältesten Verhaltensmuster zurückgreift. Wie Lichter in einem Haus, die verlöschen, sinken wir in eine Dunkelheit zurück und reagieren wir verängstigte kleine Kinder.</p>
<p>Jeder, der schon mal bei einem Streit &#8220;außer sich&#8221; war oder dem mal die Sicherungen durchgeknallt sind (das Gegenüber übel beschimpfen, Türen knallen, Tassen werfen etc.), weiß. wovon die Rede ist.</p>
<p>Wenn es uns an die Existenz geht oder auch nur zu gehen scheint, gehen uns Mitgefühl, Intelligenz und Kreativität flöten. Wir werden im wahrsten Sinne des Wortes wie Tiere.</p>
<p>Und zwar wie gesagt fast automatisch.</p>
<p>Aber eben nur <em>fast</em>. Wir können diese Impulse vermutlich nicht abstellen – aber wir können lernen, mit diesen Impulsen besser umzugehen. Wir können im Augenblick der Angst, das Gefühl nicht wegmachen. Aber wir können dennoch besonnen bleiben. (<a href="http://www.coach-your-self.tv/tabid/561/Default.aspx">Ein Werkzeug dazu ist übrigens der Coaching-Prozess EGON, den Du hier kostenlos herunterladen kannst</a>).</p>
<p>Die Frage also stellt sich: Wo stehen wir momentan in unserer Entwicklung?</p>
<p><a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/16/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-33/">Werden wir der Angst als Raubtier oder als Mensch begegnen? </a></p>
<p>Dazu werde ich in dem letzten Artikel Stellung beziehen.</p>
<p>Aber bis dahin: Was meinst Du dazu?</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2012%2F01%2F14%2Fberufung-karriere-job%2Fdie-wichtigste-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-23%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Du auf der Stelle (!!!) schöner wirst!</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 17:17:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schlank sein kommt von Innen]]></category>

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		<description><![CDATA[Schlanker. Schöner. Begehrenswerter. Alles machbar. Und zwar sofort. Wie? Guck: Fotoshop by Adobé from Jesse Rosten on Vimeo. Und hier kannst Du Dir das Wundermittel sofort bestellen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schlanker. Schöner. Begehrenswerter.</p>
<p>Alles machbar.</p>
<p>Und zwar sofort.</p>
<p>Wie?</p>
<p>Guck:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/34813864?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="400" height="225" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/34813864">Fotoshop by Adobé</a> from <a href="http://vimeo.com/jesserosten">Jesse Rosten</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><a href="http://www.adobe.com/de/products/photoshop.html">Und hier kannst Du Dir das Wundermittel sofort bestellen&#8230;</a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2012%2F01%2F13%2Fcoach-your-selftv%2Fwie-du-auf-der-stelle-schoner-wirst%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine enorm wichtige Kraft, die wir für 2012 brauchen (1/3)</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/12/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-13/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-13</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/12/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-13/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 15:28:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe rockt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich möchte Dir etwas zu Anfang gestehen. Eigentlich hatte ich vor, mit diesem Artikel für unsere beiden Kurse &#8220;Mach das Beste aus 2012&#8221; und &#8220;Schlank sein kommt von Innen&#8221; zu werben (was ich ja damit schamloserweise schon gemacht habe). Aber während ich diesen Artikel schrieb, wurde mir klar, dass es um mehr geht, als nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich möchte Dir etwas zu Anfang gestehen.</p>
<p>Eigentlich hatte ich vor, mit diesem Artikel für unsere beiden Kurse  &#8220;<a href="http://bit.ly/sDUskI">Mach das Beste aus 2012</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://bit.ly/A0LQdJ">Schlank sein kommt von Innen</a>&#8221; zu werben (was ich ja damit schamloserweise <img src='http://blog.coach-your-self.tv/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  schon gemacht habe).</p>
<p>Aber während ich diesen Artikel schrieb, wurde mir klar, dass es um mehr geht, als nur für diese Kurse die Werbetrommel zu rühren. Dass dieser Erfolgsfaktor vermutlich entscheidend sein wird, wie wir die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen 2012 allgemein lösen können.</p>
<p>Und damit Werbung und Botschaft nicht allzusehr durcheinander geraten, habe ich aus einem Artikel drei gemacht.</p>
<p>In diesem Artikel, den Du jetzt gerade liest, werde ich Dir darlegen, welche Kraft meines Erachtens enrom wichtig ist, wenn Du Deine Ziele, Wünsche und Ambitionen wirklich wahr werden lassen möchtest.</p>
<p>In dem <a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/14/berufung-karriere-job/die-wichtigste-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-23/">zweiten Artikel</a> zeige ich auf, warum diese Kraft auch gesellschaftlich so relevant ist. Und in dem <a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/16/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-33/">dritten Artikel </a>lege ich dar, warum ich bei allen Krisenschlagzeilen in den Medien der Überzeugung bin, dass wir optimistisch sein können.</p>
<p>Genug der Vorrede.</p>
<p>Was verbirgt sich also hinter dieser geheimnisvollen Kraft, die wir alle brauchen?<br />
<span id="more-1940"></span><br />
Es ist: Gemeinschaft.</p>
<p>Ja, natürlich: Es ist nicht die einzige Kraft. Mut. Optimismus. Der Wille, dran zu bleiben. All das ist wichtig.</p>
<p>Aber wie wichtig &#8220;Gemeinschaft&#8221; ist, wurde mir bei meinem letzten &#8220;Mach das Beste aus 2011&#8243; Kurs deutlich.</p>
<p>Statt wie gewohnt das Seminar mit &#8220;Martin hier und die Teilnehmer da&#8221; anzugehen, habe ich zusammen mit einer ehemaligen Teilnehmerin, Ulrike Sennhenn, darauf gesetzt, die Teilnehmenden viel stärker miteinander zu vernetzen.</p>
<p>Dazu gehörte zum Beispiel, dass wir mit sogenannten Co-Coaches gearbeitet haben: Also, dass sich Teilnehmende zusammenschließen, um sich gemeinsam Woche für Woche zu unterstützen.</p>
<p>Das Konzept ist alles andere als neu. Lernpartnerschaften als Idee gibt es schon lange. Aber in den vielen Versuchen, die ich miterleben durfte, scheiterte es häufig an der Umsetzung.  </p>
<p>Deswegen war es Ulrikes Aufgabe, diese Partnerschaften zu koordinieren. Die Teilnehmenden dabei zu unterstützen, sich mit Gleichgesinnten zu verbinden.</p>
<p>Das Ergebnis?</p>
<p>Nehmen wir zum Beispiel das Forum.</p>
<p>Das Forum ist traditionell dazu da, Fragen zu den Übungen und Lektionen zu stellen und sich von mir coachen zu lassen.</p>
<p>Das wird natürlich gerne genutzt, aber ich habe noch nie erlebt, dass es soviel Bewegung im Forum gab. Sieh selbst:<br />
<img alt="" src="http://www.coach-your-self.tv/Portals/0/mdb_forum.jpg" class="alignnone" width="553" height="708" /></p>
<p>Das ist aber nur die Oberfläche.</p>
<p>Ein weiterer Effekt, der sich bei vielen so ganz nebenbei ergab: Viele waren geradezu erleichtert zu erleben, dass sie mit ihren Problemen nicht allein dastanden. Dass es andere gab, denen es genauso ging, wie ihnen.</p>
<p>&#8220;Es tut mir so gut zu wissen,&#8221; schrieb mir eine Teilnehmerin, &#8220;dass ich nicht die einzige bin, die diese Probleme hat. Ich hab oft gedacht, ich bin halt eine Ausnahme, bei den anderen ist alles gut, nur bei mir nicht. Jetzt sehe ich, dass ich eben kein Einzelfall bin, und dadurch fällt es mir leichter, mich den anderen zu öffnen.&#8221;</p>
<p>Aber nicht &#8220;Öffnen&#8221; im Sinne eines gemeinsamen Jammerns. Eines, &#8220;hach, wir Armen, wir vom Leben Gebeutelten&#8221;.</p>
<p>Sondern im Sinne eines &#8220;raus aus der Isolation&#8221; und &#8220;hinein in den gemeinsamen Austausch&#8221;, um neue Lösungen zu finden.</p>
<p>Heraus kamen dabei echte Erfolgsstories, wie zum Beispiel die von Sonja Maier, die den Kurs genutzt hat, um endlich ihre eigene Website an den Start zu bringen.</p>
<p>Eine eigene Website auf die Beine zu stellen, mag für den einen oder anderen als nicht sonderlich spektakulär daher kommen. Aber ich kenne unzählige Leute, darunter viele Trainer und Coaches, die jahrelang an einer Website herumdoktern und doch nicht zum Schuss kommen.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Weil man sich mit einer Website selbst zeigt.</p>
<p>Weil man sich schon beim Verfassen des Konzeptes und der Texte mit  unangenehmen Frage auseinandersetzen muss: Was habe ich denn schon wirklich zu bieten? Oder: Was werden die anderen dazu sagen? Oder: Was, wenn ich die Site groß rausstelle und dann mein Projekt in den Sand setze?</p>
<p>Hinzu kommen die Tücken der Technik: Gerade anfangs fühlt man sich schnell überfordert, weil die Dinge nicht so einfach laufen, wie man es sich wünscht.</p>
<p>Und dann der Invest: Selbst wenn man auf ein vorgefertigtes Seitenlayout und einen kostenlosen Internetanbieter setzt – eine Website auf die Beine zu stellen, kostet Zeit, kostet Energie, kostet Gehirnschmalz.</p>
<p>Alles zusammen genug Gründe, warum viele Leute damit hadern, ihre Site ins Netz zu stellen.</p>
<p>Zurück zu Sonja Maier und Ihrer Site <a href="www.blickwechsel-hundegesundheit.de" class="broken_link">www.blickwechsel-hundegesundheit.de</a>. Wie hat sie denn Ihre Hürden überwunden?</p>
<p><img alt="" src="http://www.coach-your-self.tv/Portals/0/mdb_cocoach_2.jpg" class="alignnone" width="438" height="363" /></p>
<p>Soweit meine Meinung.</p>
<p>Wie siehst Du das?</p>
<p>Wie wichtig findest Du &#8220;Gemeinschaft&#8221;, um Deine Ziele zu erreichen?</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2012%2F01%2F12%2Fcoach-your-self%2Feine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-13%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>33</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie Du sofort (!!!!) 6 &#8211; 8 Kilos abnehmen kannst.</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/06/coach-your-self/wie-du-sofort-6-8-kilos-abnehmen-kannst/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=wie-du-sofort-6-8-kilos-abnehmen-kannst</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/06/coach-your-self/wie-du-sofort-6-8-kilos-abnehmen-kannst/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 15:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schlank sein kommt von Innen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1932</guid>
		<description><![CDATA[Von wegen &#8220;Schlank sein kommt von Innen&#8220;&#8230; Alles, was Du brauchst, um sofort (!!!!!!) abzunehmen, findest Du hier: Und wenn Du all die schnellen Patentrezepte fürs Sofort-Schlankwerden ebenfalls für Blödsinn hältst, aber dennoch jetzt 6 bis 8 Kilos abnehmen möchtest: Unser Kurs &#8220;Schlank sein kommt von Innen&#8221; startet am 27. Januar. Mehr dazu hier&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von wegen &#8220;<a href="http://bit.ly/A0LQdJ">Schlank sein kommt von Innen</a>&#8220;&#8230;</p>
<p>Alles, was Du brauchst, um sofort (!!!!!!) abzunehmen, findest Du hier:</p>
<p><iframe width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/N9y2l_LjSjg" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und wenn Du all die schnellen Patentrezepte fürs Sofort-Schlankwerden ebenfalls für Blödsinn hältst, aber dennoch jetzt 6 bis 8 Kilos abnehmen möchtest: <a href="http://bit.ly/A0LQdJ">Unser Kurs &#8220;Schlank sein kommt von Innen&#8221; startet am 27. Januar. Mehr dazu hier&#8230;</a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2012%2F01%2F06%2Fcoach-your-self%2Fwie-du-sofort-6-8-kilos-abnehmen-kannst%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum Wulff weg muss</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/05/frisches/warum-wulff-weg-muss/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=warum-wulff-weg-muss</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/05/frisches/warum-wulff-weg-muss/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 18:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisches]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1926</guid>
		<description><![CDATA[Als die Geschichte mit dem 500.000 Euro Kredit letztes Jahr hochkochte, habe ich mich ziemlich geärgert. Nicht über Christian Wulff. Sondern über die Presse. Warum müssen wir immer wieder Menschen des öffentlichen Lebens an den Pranger stellen? Woher dieser Drang, Sündenböcke zu finden und dann einen Shitstorm (siehe Wikipedia) durchs Internet fegen zu lassen? Darüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als die Geschichte mit dem 500.000 Euro Kredit letztes Jahr hochkochte, habe ich mich ziemlich geärgert.</p>
<p>Nicht über Christian Wulff.</p>
<p>Sondern über die Presse.</p>
<p>Warum müssen wir immer wieder Menschen des öffentlichen Lebens an den Pranger stellen?</p>
<p>Woher dieser Drang, Sündenböcke zu finden und dann einen Shitstorm (siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shitstorm">Wikipedia</a>) durchs Internet fegen zu lassen?</p>
<p>Darüber wollte ich schon im Dezember schreiben, aber meine Frau kam mir in ihrem <a href="http://www.weiss-bescheid.com/?p=12">Blog</a> zuvor. Wir fanden es beide gleichermaßen blöd, dass diese alte Geschichte ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt wurde.</p>
<p>Ja, er hat sich von seinem alten Kumpel Geld geliehen. Und?</p>
<p>Ja, sie haben es so vertuscht, dass es nicht jeder sehen kann. Finde ich auch noch verständlich. Ein Privatkredit ist ein Privatkredit und geht niemanden was an.</p>
<p>Klar: Wenn sich daraus Bestechlichkeiten oder gar Vorteilsnahme ergeben, wäre es nicht in Ordnung. Aber so, wie es bis dahin aussah, gab es das nicht.</p>
<p>Dass er im niedersächsischen Landtag die Transaktion verschwiegen hat, war bescheuert und hart an der Grenze – aber für mich noch nachvollziehbar. Er hatte ja kein Verbrechen begangen. Und wir – die Öffentlichkeit – reagieren leider immer noch allzu oft als Mob. Wenn die Presse nicht mit genug Dreck schleudert, dann gibt es ja immer noch Blogs, Facebook, Twitter und Co. (<a href="http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-76962.html">Hier eine eher humorvolle Variante&#8230;</a>)</p>
<p>Wer will sich schon freiwillig einer solchen Tortur aussetzen?</p>
<p>Ich nicht.</p>
<p>Und ich vermute mal: Du auch nicht.</p>
<p>Genau das ist es, was mich am meisten gestört hat und auch heute noch stört: Dass jeder, der nach vorne geht, jeder, der was bewegen will, jeder, der sich im Lichte der Öffentlichkeit bewegt, jederzeit damit rechnen muss, von einer Meute verspottet und gedisst zu werden.</p>
<p>Darum war ich bis gestern der Meinung, dass die ganze Geschichte ein Ende haben muss. Soll er sich entschuldigen. Und gut.</p>
<p>Und nun das: Statt zu seinem Telefonanruf bei Dieckmann zu stehen und eine Veröffentlichung zuzulassen – wieder dichtmachen, wieder die Wahrheit verstecken, wieder Wesentliches verdunkeln. </p>
<p>Aber das ist es doch, was so viele von uns satt haben. </p>
<p>Dieses Spielchen mit der Wahrheit. Das Lügen. Das Vertuschen. Das Tricksen.</p>
<p>Es ist kein Wunder, dass die Piratenpartei in Berlin so gepunktet hat – und warum sie zumindest derzeit in den Umfragen so gute Werte genießt. </p>
<p>Die Priatenpartei steht für Transparenz.</p>
<p>Und das ist der große Trend, der sich überall abzeichnet.</p>
<p>Immer mehr Menschen wollen die Wahrheit. Klarheit. Und damit letztendlich: Authentizität.</p>
<p>Wulff hat das nicht begriffen.</p>
<p>Und darum soll er abtreten. </p>
<p>Besser heute als morgen.</p>
<p>Oder was meinst Du dazu?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Hilfe! Wie werde ich die Festtagspfunde wieder los?</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/12/29/coach-your-self/hilfe-wie-werde-ich-die-festtagspfunde-wieder-los/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=hilfe-wie-werde-ich-die-festtagspfunde-wieder-los</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 13:47:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schlank sein kommt von Innen]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel stammt von der coach-your-self.tv Trainerin Krain Kramer, deren Kurs Schlank sein kommt von Innen im Januar durchstartet. Hoppla! Ist es doch passiert? Konnten Sie den herrlich duftenden Köstlichkeiten nicht widerstehen und jetzt kneift die Hose? Haben Sie die Badezimmerwaage schon ganz nach hinten unter den Schrank geschoben? Dann hab ich jetzt eine absolut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.coach-your-self.tv/Portals/0/gewicht/karin.jpg" alt="" width="238" height="248" /><em>Dieser Artikel stammt von der coach-your-self.tv Trainerin Krain Kramer, deren Kurs </em><a href="http://bit.ly/sIpKpy">Schlank sein kommt von Innen</a> <em>im Januar durchstartet.</em></p>
<p>Hoppla!</p>
<p>Ist es doch passiert?</p>
<p>Konnten Sie den herrlich duftenden Köstlichkeiten nicht widerstehen und jetzt kneift die Hose? Haben Sie die Badezimmerwaage schon ganz nach hinten unter den Schrank geschoben?</p>
<p>Dann hab ich jetzt eine absolut 100%ig schnell wirksame Patentlösung…</p>
<p><span id="more-1914"></span></p>
<p>…nein, sorry. Doch nicht. <img src='http://blog.coach-your-self.tv/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Die Erfahrung hat gezeigt, dass Methoden, die sehr schnell Ihre Kilos schmelzen lassen, nur für kurze Zeit funktionieren – und das alte Gewicht schneller drauf ist, als man es sich abgehungert hat.</p>
<p>Was ich Ihnen allerdings sehr gerne anbiete, sind ein paar Tipps, die Ihnen helfen können, sich nach den vergangenen Schlemmertagen wieder etwas wohler in Ihrem Körper zu fühlen und vielleicht doch auch das ein oder andere Kilo schonend purzeln zu lassen:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>1.	Frühstück ist fertig!</strong><br />
Wichtig: Lassen Sie Ihr Frühstück nicht ausfallen! Das programmiert Ihren Körper nur auf Heißhunger. Starten Sie Ihren Tag ausnahmsweise mal mit einer Tasse Kräutertee Ihrer Wahl statt einer Tasse Kaffee. Kräutertee hilft Ihnen – auch mental – sich auf einen „gesunden Tag“ einzustellen und kurbelt schon mal den Stoffwechsel an. Übrigens: Wenn Sie auf die anregende Wirkung Ihres Kaffees nicht verzichten wollen – Rosmarin-Tee hat die gleiche Wirkung. Zum Beißen gibt’s dann was Leichtes: mageres Joghurt mit frischen Früchten und einer Hand voll Nüsse drin.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>2.	Mittagessen</strong><br />
Das fällt nach einem Schlemmertag entsprechend leicht aus. Zaubern Sie sich eine klare Gemüsesuppe mit Stoffwechselanregenden Gewürzen. Das Gemüse füllt auf leichte Art und Weise Ihren Magen und etwas Warmes tut Ihrem Magen grundsätzlich gut. <a href="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/gewicht/Blog_Suppen_Rezept.pdf">Hier können Sie sich ein entsprechendes Suppen-Rezept downloaden</a>. An Ihrer Suppe dürfen Sie sich ruhig satt essen! Lassen Sie allerdings das Brot weg.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>3.	Abendessen </strong><br />
Das fällt ebenfalls sehr leicht aus…ein frischer Salat mit Mozzarella oder gebratenen Puten-, Hühner- oder Tofustreifen oder gerne noch etwas von der Suppe zu Mittag. Das rundet diesen gesunden Tag fast ab. Lassen Sie das Brot zum Salat ebenfalls weg, streuen Sie stattdessen ein paar Sonnenblumen- oder Kürbiskerne über den Salat oder pulen Sie als „Nachspeise“ eine Handvoll Erdnüsse aus ihren Schalen. Das lässt den Schmacht nach Brot verschwinden.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>4.	Trinken<br />
</strong>Helfen Sie Ihrem Körper mit mindestens 2 Liter ungezuckertem Tee und Wasser sich richtig gut durchzuspülen.</p>
<p>So, das wäre es fast.</p>
<p>Fast.</p>
<p>Ein sehr wesentlicher Teil fehlt noch, nämlich…</p>
<p style="padding-left: 30px;"><strong>5.	…Bewegung<br />
</strong>Das ist vielleicht jetzt die schlechte Nachricht, aber ohne Bewegung geht leider nichts. Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Es ist egal wie Sie sich bewegen. Hauptsache Sie tun es! Hier nun Möglichkeiten zur Auswahl:</p>
<p><strong>Spazieren gehen:</strong><br />
Für diejenigen unter Ihnen, die mit Sport – z.B. im Fitnessstudio – nichts am Hut haben…gehen Sie heute in einem zügigen Tempo spazieren. Schreiten Sie flott aus und lassen Sie Ihre Arme in großen Bewegungen mitschwingen. Atmen Sie dabei ganz bewusst tief ein und aus. Wie lange? Je länger umso besser, mindestens jedoch 30 Minuten.</p>
<p><strong>Ein kleines Krafttraining:</strong><br />
Für die, deren Fitnessstudio über die Feiertage geschlossen hat, die aber trotzdem nicht auf Ihr Krafttraining verzichten wollen…hier eine „kleine“ Ausgabe davon. Dafür brauchen Sie sich nur ca. 15 Minuten Zeit zu nehmen.</p>
<p><strong>Wie gehabt:</strong><br />
Sind Sie ohnehin regelmäßig sportlich aktiv, dann folgen Sie dieser Regelmäßigkeit auch in dieser speziellen Zeit und praktizieren Sie Ihre gewählte Sportart.</p>
<p>Wie gesagt, egal wie Sie sich bewegen: Hauptsache Sie tun es!</p>
<p>Vielleicht starten Sie das neue Jahr schon VOR dem eigentlichen Wechsel mit einem guten Vorsatz und verbringen Weihnachten und Silvester zum Ersten mal so, wie Sie sich das eigentlich schön öfter vorgestellt haben.</p>
<p><a href="http://bit.ly/sIpKpy">Wenn Sie daran interessiert sind, warum Sie jedes Jahr auf´s neue zur Weihnachtszeit immer in alte bekannte Muster fallen, dann lade ich Sie ganz herzlich zum Online-Seminar „Schlank sein kommt von Innen“ ein, das im Januar 2012 zum 2. Mal die Pforten öffnet. </a></p>
<p>Blicken Sie hinter Ihre Kulissen, in Ihr Inneres und entwickeln Sie ein Bewusstsein für sich und Ihren Körper, dass Ihnen mit Leichtigkeit u. a. über kulinarisch herausfordernde Zeiten wie z.B. Weihnachten hinweghelfen kann.<br />
Schlank sein kommt eben von Innen! (Info folgt)</p>
<p>Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit!</p>
<p>Ihre Karin Kramer</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F12%2F29%2Fcoach-your-self%2Fhilfe-wie-werde-ich-die-festtagspfunde-wieder-los%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Veränderung gelingen kann (Teil 3/3)</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/12/23/coach-your-self/wie-veranderung-gelingen-kann-teil-33/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=wie-veranderung-gelingen-kann-teil-33</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 22:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich schon in Teil 1 und Teil 2 dieser Artikelserie angekündigt habe, gibt es hier bei coach-your-self.tv pünktlich zu Weihnachten ein Geschenk: Den Selbstcoachingprozess &#8220;Versöhnung&#8221;. (Hier bekommst Du ihn&#8230;) Kernaussage des ersten Teils war: Wenn Du Dich &#8220;*****&#8221; fühlst, lass es zu. Statt zu kämpfen, sagst Du damit &#8220;Ja!&#8221; zu Dir: Selbst. Kernaussage des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bit.ly/umQBJp"><img class="alignleft size-full wp-image-1866" title="versoehnung_mini" src="http://blog.coach-your-self.tv/wp-content/uploads/versoehnung_mini2.jpg" alt="" width="350" height="268" /></a>Wie ich schon in Teil 1 und Teil 2 dieser Artikelserie angekündigt habe, gibt es hier bei coach-your-self.tv pünktlich zu Weihnachten ein Geschenk: Den Selbstcoachingprozess &#8220;Versöhnung&#8221;.</p>
<p>(<a href="http://bit.ly/umQBJp">Hier bekommst Du ihn&#8230;</a>)</p>
<p><a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/12/14/coach-your-self/wie-veranderung-gelingen-kann-teil-1-von-3/">Kernaussage des ersten Teils war</a>: Wenn Du Dich &#8220;*****&#8221; fühlst, lass es zu. Statt zu kämpfen, sagst Du damit &#8220;Ja!&#8221; zu Dir: Selbst.</p>
<p><a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/12/17/coach-your-self/wie-veranderung-gelingen-kann-teil-2-von-3/">Kernaussage des zweiten Teils</a>: Hinter all den Emotionen, den schönen wie auch den schwierigen, steht ein innerer Anteil, der quicklebendig ist. Und wenn Du Deine inneren Stimmungen verändern möchtest, gilt es, mit diesen Anteilen zu arbeiten.</p>
<p>Im dritten und letzten Teil möchte ich erläutern, wie Du den Veränderungsprozess durchführen kannst.</p>
<p>Gar nicht, nämlich.</p>
<p>&#8220;Wie bitte&#8221;, wirst Du vielleicht an dieser Stelle einwenden, &#8220;ich quäle mich durch Deine Artikel rund um Emotionen, neuronale Karten und Hundebisse – und nun sagst Du, ich kann nix machen mit Veränderungen?&#8221;</p>
<p>Jepp.</p>
<p>DU machst nichts.</p>
<p>Nur Dein Selbst.</p>
<p>–</p>
<p>Und bevor die Verwirrung noch weiter ansteigt: Lass uns beide mal einen gepflegten Blick auf das &#8220;Selbst&#8221; werden.</p>
<p>Jeder von uns hat schon mal erlebt, dass sich Dinge wie von alleine ergeben.</p>
<ul>
<li>Vielleicht hast Du mal längere Zeit über ein Problem gebrütet und es irgendwann entnervt zur Seite gelegt – bis Dir am nächsten Morgen beim Zähneputzen blitzartig die Lösung in den Kopf geschossen ist. Frage: <em>Woher hattest Du diese Lösung?</em></li>
</ul>
<ul>
<li>Oder Du hast auf einer Party jemanden kennen gelernt und sofort gespürt, dass dieser Mensch für Dich wichtig ist. Und Tatsache: Es zeigte sich, dass dieser Mensch wirklich eine große Rolle in Deinem Leben spielen sollte. <em>Woher kam dieses Gespür?</em></li>
</ul>
<ul>
<li>Oder Du führst ein Vorstellungs- oder Kundengespräch durch und weißt plötzlich, dass das Ganze funktionieren wird. <em>Woher hattest Du dieses Wissen?</em></li>
</ul>
<ul>
<li>Oder Du hast Dich in den Finger geschnitten und die Wunde heilt einfach von selbst? <em>Wer oder was in Dir weiß, wie die Heilung vonstatten geht? Und wer macht das da in Dir?<br />
</em></li>
</ul>
<p>Das sind nur ein paar Beispiele, und sie alle weisen darauf hin, dass es etwas in uns gibt, das über weitaus mehr Wissen und Können verfügt, als uns bewusst ist.</p>
<p>Dieses „<em>etwas</em>“ trägt im Volksmund viele Namen: Manche nennen es Intuition, andere innere Stimme, Instinkt, Seele, höheres Selbst, Unbewusstes, rechte Gehirnhälfte oder Bauchgefühl.</p>
<p>Und egal, wie Du es für Dich etikettierst: Dieses „etwas“ ist es, dass Deine inneren Anteile „heilt“.</p>
<p>Genug geredet: ich hoffe Du bist nun neugierig – und bereit für den Prozess. <a href="http://bit.ly/umQBJp">Hol ihn Dir hier&#8230;</a></p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F12%2F23%2Fcoach-your-self%2Fwie-veranderung-gelingen-kann-teil-33%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles, was Du über Menschen wissen musst, in 45 Sekunden</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/12/23/spiritualitaet/alles-was-du-uber-menschen-wissen-musst-in-45-sekunden/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=alles-was-du-uber-menschen-wissen-musst-in-45-sekunden</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 08:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe rockt]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese kurze Videoaufnahme von einem 8 Monate alten, tauben Baby, das dank eines Implantats zum ersten Mal hören kann, zeigt Dir alles, aber wirklich alles, was man über Menschen wissen muss, um sie zu verstehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese kurze Videoaufnahme von einem 8 Monate alten, tauben Baby, das dank eines Implantats zum ersten Mal hören kann, zeigt Dir alles, aber wirklich alles, was man über Menschen wissen muss, um sie zu verstehen.</p>
<p><iframe id="viddler-b8f722a3" src="//www.viddler.com/embed/b8f722a3/?f=1&#038;offset=0&#038;autoplay=0&#038;disablebranding=0" width="545" height="451" frameborder="0"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schlank durch die Festtage?!</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/12/21/coach-your-self/schlank-durch-die-festtage/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=schlank-durch-die-festtage</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/12/21/coach-your-self/schlank-durch-die-festtage/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 19:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karin Kramer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Schlank sein kommt von Innen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1891</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Artikel stammt von der coach-your-self.tv Trainerin Krain Kramer (Schlank sein kommt von Innen) Alle Jahre wieder… …freuen wir uns auf das leckere Essen am Weihnachtsabend…und vielleicht auch am Silvesterabend…und möglicherweise auch an den Tagen dazwischen. Braten und Gänse und Knödel und Kekse und Wein und Bier…alles im Überfluss! Und alle Jahre wieder… …haben wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" src="http://www.coach-your-self.tv/Portals/0/gewicht/karin.jpg" alt="" width="238" height="248" /><span style="color: #808080;"><em>Dieser Artikel stammt von der coach-your-self.tv Trainerin Krain Kramer</em></span> (<a href="http://bit.ly/sIpKpy">Schlank sein kommt von Innen</a>)</p>
<p>Alle Jahre wieder…</p>
<p>…freuen wir uns auf das leckere Essen am Weihnachtsabend…und vielleicht auch am Silvesterabend…und möglicherweise auch an den Tagen dazwischen.</p>
<p>Braten und Gänse und Knödel und Kekse und Wein und Bier…alles im Überfluss!</p>
<p>Und alle Jahre wieder…</p>
<p>…haben wir davor auch schon ein bisschen Angst, weil wir vielleicht nicht früh genug „Nein, danke! Ich möchte nicht mehr!“ sagen können. Enge Hosen und Badezimmerwagen werden um die Weihnachtszeit dann umrundet wie der berühmte „heiße Brei“.</p>
<p>Mit einfachen Tricks – sofern Sie diese auch anwenden – kommen Sie schlanken Beines durch die Weihnachtszeit und über den Jahreswechsel. Sie können in ein neues Jahr starten, ohne sich darüber Gedanken zu machen, wie Sie die weihnachtlichen Kilos wieder runter kriegen.</p>
<p>Hier ein paar Tipps, die Ihnen helfen können, ohne Reue zu genießen:</p>
<p><span id="more-1891"></span><strong>1. Essen Sie vor dem Essen!</strong><br />
Wie bitte?</p>
<p>Ja! Setzen Sie sich nicht mit mächtigem Kohldampf an den Tisch!</p>
<p>Das verleitet dazu richtig zuzuschlagen und in kurzer Zeit mehr zu essen als eigentlich notwendig. Wenn Sie wissen, dass es noch länger als eine Stunde dauert bis Sie vor dampfenden Schüsseln und Tellern sitzen, gönnen Sie sich ein kleines Stück mageren Käse oder ein kleines Magerjoghurt (ohne Marmelade!) oder Rohkost, also Eiweiß und Gemüse. Vermeiden Sie süße Imbisse und generell Kohlenhydrate knapp vor einer Mahlzeit, da diese unnötige Energie zuführen und in Ihrem Körper Vorgänge auslösen, die den Hunger nur wachsen lassen.</p>
<p><strong>2. Trinken Sie vor dem Essen!</strong><br />
Dauert es hingegen nur noch ein viertel Stündchen bis das Essen auf dem Tisch steht, reicht es, wenn Sie ein großes Glas Wasser, am Besten in Zimmertemperatur trinken. Das füllt für den Anfang ebenfalls erstmal den Magen und Sie können „kontrollierter“ das Festmahl genießen.</p>
<p><strong>3. Trinken Sie immer aus 2 Gläsern!</strong><br />
Zu einem leckeren Essen gehört natürlich auch ein leckeres Glas Wein oder Bier. Oder zwei…oder drei&#8230; Ein Glas (1/4 l) schwerer Rotwein zum Beispiel steuert zur Gesamt-Kalorienanzahl eines Essens noch mal vollmundige 220 kcal dazu. Bier liefert, im Gegensatz zu Wein, etwas weniger Kalorien. Das wird meist aber ganz leicht durch die Menge wieder wettgemacht.</p>
<p>Mein Tipp: Trinken Sie zu jedem Glas Wein oder Bier ein ebenso großes Glas Wasser. Das verringert zwar nicht die Kalorienanzahl, füllt aber ebenfalls den Magen und irgendwann passt mengenmäßig auch keine alkoholische Flüssigkeit mehr rein. Übrigens: Je höher der Alkoholgehalt eines Getränkes umso mehr an Kalorien.</p>
<p><strong>4. Schlagen Sie zu!</strong><br />
Und zwar bei Vorspeisen und Beilagen wie gedämpftes Gemüse und Salat. Das füllt auf eine gesunde Art den Magen und verringert den Platz für Gans, Knödel und Co.     Schlussfolgerung: Gemüse macht satt und liefert wenig zu speichernde Energie für die „Reservekanister“.</p>
<p><strong>5. Kinder! Wegräumen!</strong><br />
Und zwar alle offen herumstehenden Keksteller und Süßigkeiten! Nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn. So hübsch die Teller auch anzusehen sind, es bleibt oft nicht beim Anschauen. Die Verlockung ist zu groß im Vorbeigehen mal schnell rein zugreifen und sich unbewusst einen leckeren Schokokeks in den Mund zu schieben. Nur zur Info: ein Stück Vanillekipferl hat süße 40 kcal, ein feiner Spekulatius 60 kcal und ein absolut traumhafter Stollen 400 kcal – pro Stück!</p>
<p>Nehmen Sie sich also ganz bewusst die Anzahl an Keksen, die Sie essen möchten, auf einen kleinen Teller und genießen Sie. Der Rest verschwindet wieder in der Keksdose!</p>
<p>Mit diesen einfachen Tricks und  einer entsprechend „klaren Absicht“ können Sie sich in „Ausnahmesituationen“ wie Weihnachten und Silvester gut über die Runden helfen.</p>
<p>Die Liste könnte jetzt noch um einige Punkte verlängert werden, aber ich möchte Ihnen auf keinen Fall den Appetit verderben.</p>
<p>Essen Sie einfach ganz bewusst und ganz langsam!</p>
<p>Genießen Sie die wundervolle Zeit mit Ihren Lieben an einem festlich gedeckten Tisch mit herrlichem Essen.</p>
<p>Und seien Sie dafür dankbar!</p>
<p>Ich wünsche Ihnen ein genussvolles Weihnachtsfest und schon mal einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2012!</p>
<p>Ihre Karin Kramer</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie Veränderung gelingen kann (Teil 2 von 3)</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/12/17/coach-your-self/wie-veranderung-gelingen-kann-teil-2-von-3/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=wie-veranderung-gelingen-kann-teil-2-von-3</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 23:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie ich schon in Teil 1 der Artikelserie angekündig habe, wird es hier bei coach-your-self.tv pünktlich zu Heiligabend wieder ein Geschenk geben (hier kannst Du Dich anmelden): Den Selbstcoachingprozess &#8220;Versöhnung&#8221;. Kernaussage des ersten Teils war: Wenn Du Dich &#8220;*****&#8221; fühlst, lass es zu. Erspare Dir den Kampf mit den Emotionen, denn das macht es nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bit.ly/umQBJp"><img class="alignleft size-full wp-image-1866" title="versoehnung_mini" src="http://blog.coach-your-self.tv/wp-content/uploads/versoehnung_mini2.jpg" alt="" width="350" height="268" /></a>Wie ich schon in Teil 1 der Artikelserie angekündig habe, wird es hier bei coach-your-self.tv pünktlich zu Heiligabend wieder ein Geschenk geben (<a href="http://bit.ly/umQBJp">hier kannst Du Dich anmelden</a>): Den Selbstcoachingprozess &#8220;Versöhnung&#8221;.</p>
<p><a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/12/14/coach-your-self/wie-veranderung-gelingen-kann-teil-1-von-3/">Kernaussage des ersten Teils war</a>: Wenn Du Dich &#8220;*****&#8221; fühlst, lass es zu. Erspare Dir den Kampf mit den Emotionen, denn das macht es nur schlimmer. Wenn Du sie Dir stattdessen erlaubst, dann sagst Du damit auch &#8220;Ja!&#8221; zu Dir: Selbst.</p>
<p>Aber was ist das eigentlich für ein &#8220;Selbst&#8221;?</p>
<p>Was ist dieses <em>etwas</em> in uns, das diese Stimmung erzeugt?<br />
<span id="more-1879"></span><br />
<strong>Wie innere Anteile entstehen</strong><br />
Als ich neun Jahre alt war, wurde ich eines Nachmittags von einem Hund in den Finger gebissen. Ich wollte ihn streicheln, und er schnappte zu. Ein kurzer, äußerst schmerzhafter Augenblick, der mein Verhältnis zu Hunden für die nächsten Jahrzehnte verändern sollte. Wann immer ich fortan einen Hund sah, zuckte ich unwillkürlich zurück.</p>
<p>Das ist ein Beispiel.</p>
<p>Ein Zweites: 1988 verfasste ich einem spontanen Impuls folgend mein erstes Hörspiel und versandte es an vier Rundfunkanstalten. Sechs Wochen später erhielt ich ein Anschreiben vom RIAS Berlin: Der Stoff sei gut. An der Ausführung müsse man noch arbeiten. Wenn ich dazu bereit sei, könnten wir ins Geschäft kommen.</p>
<p>Auch das war ein Augenblick, der mein ganzes Leben verändern sollte: Ich erinnere mich noch genau, wie ich aufgeregt in den nahegelegenen Park lief, fassungslos über die Tür, die das Schicksal, oder was auch immer, einfach so aufgestoßen hatte. Es war ein magischer Moment prallen Lebens, der mir zeigte, dass uns so unglaublich viele Chancen und Möglichkeiten offen stehen – wir müssen sie nur ergreifen.</p>
<p>Zwei verschiedene Situationen, beide hochemotional, und beide prägend für viele Jahre oder gar Jahrzehnte. Das ist eine Art, wie Charakterzüge, innerliche Anteile in uns entstehen können.</p>
<p><strong>Eine weitere Form der Zeugung innerer Anteile: Entscheidungen. </strong><br />
Wenn wir zum wiederholten Male in einer Beziehung hintergangen worden sind, ist es nur eine Frage der Zeit bis wir entscheiden: Ab jetzt werde ich nie wieder in diese Falle tapern.</p>
<p>Manchmal treffen wir diese Entscheidung auf der Stelle. Manchmal spielen wir einige Zeit mit dem Gedanken herum, ohne einen klaren Entschluss zu fassen – bis wir die Faxen dicke haben und durchgreifen. Aber egal ob spontan oder nach einem längeren Gärungsprozess: Ist der Entschluss einmal getroffen, „installiert“ unser Gehirn einen Beschützer, einen Wächter, der uns fortan vor engen Beziehungen schützt. Schon wenn wir flirten, erinnert er uns pflichtbewusst an den Kummer von damals. Und falls wir uns doch auf etwas Neues einlassen sollten, wird er dafür sorgen, dass wir dennoch irgendwie auf Distanz bleiben.</p>
<p>Denn das ist ja sein Job. Sein Auftrag, dem wir ihm zugeteilt haben – und den er treu, loyal und engagiert erfüllt. Denn dieser Anteil in unserem Innern möchte, dass es uns gut geht.</p>
<p>Das Paradoxe daran ist jedoch, dass wir diese Aufträge vergessen. Und so kann es kommen, dass wir uns Jahre später wundern, warum wir keine gescheite Beziehung auf die Reihe bekommen. Es ist, als ob wir irgendwann mal ein Antiviren-Programm installiert haben und uns wundern, warum immer wieder diese Warnmeldungen auf dem Bildschirm erscheinen.</p>
<p>Dass wir diese Aufträge vergessen, ist übrigens normal. Denn so kann unser Gehirn besonders effektiv arbeiten.</p>
<p><strong>Leben auf Autopilot<br />
</strong>Von den Neurowissenschaftlern wissen wir, dass unser Gehirn aus Milliarden von Nervenzellen besteht, die alle miteinander vernetzt sind. Wann immer wir etwas denken und tun, feuern Nervenzellen gleichzeitig elektrische Impulse durchs Netzwerk. „Cells that fire together, fire together“, heißt es in der wissenschaftlichen Lehre vom Gehirn (siehe Wikipedia). Zellen, die gleichzeitig feuern, vernetzen sich stärker und entwickeln eine sogenannte „neuronale Karte“, die nach einer Weile auf Autopilot läuft.</p>
<p>Denk nur ans Schuhezubinden. Das hast Du als Kind ein paar Mal geübt, bis Du es intus hattest – und heute schnürst Du Deine Schuhe zu, ohne weiter darüber nachzudenken. Das gleiche gilt fürs Fahrradfahren: Als mein lütter Sohn Milton die ersten Runden auf dem Kirchvorplatz gedreht hat, eierte er nicht nur, sondern legte sich ein paar mal auf die Klappe. Heute schwingt er sich einfach aufs Fahrrad und fährt los.</p>
<p>Diese wunderbare Fähigkeit des Gehirns, Gewohnheiten zu bilden, die auf Autopilot läuft, erklärt, warum Stimmungen scheinbar wie aus dem Nichts auftauchen können – ohne unser Zutun.</p>
<p>Und es erklärt auch, warum wir bestimmte Gedanken-, Gefühls- und Verhaltensmuster nicht einfach so ablegen können.</p>
<p>Denn unser Gehirn hat einen Speichermechanismus entwickelt, der dafür sorgt, dass wir das erlernte Wissen und Können nicht einfach so vergessen. Gott sei dank: Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn unser Gehirn beim Schlafengehen die  Erinnerungen verlieren würde und wir am nächsten Morgen alles wieder von vorne lernen müssten.</p>
<p>Leider heißt das auch, dass auch negative Wissensmuster (&#8220;Alle Männer sind Schweine&#8221;, &#8220;Ich bin eh zu blöd&#8221;) genauso sicher auf der internen Festplatte abgelegt ist.</p>
<p>Aber das alles ist noch nicht die ganze Wahrheit.</p>
<p>Denn unser Gehirn ist kein Computer.</p>
<p>Sondern etwas Lebendiges.</p>
<p>Deswegen sind unsere Gewohnheiten, unsere neuronalen Karten keine Computerprogramme, deren Code man mal gerade so verändern oder gar löschen könnte.</p>
<p>Wir haben es vielmehr mit quicklebendigen Anteilen zu tun, die einen eigenen Charakter besitzen. Manche sind lustig, offen und kooperativ. Andere wiederum sind mürrisch, scheu oder verärgert. Einige sind reif und erwachsen, andere dagegen wie die Kinder: verspielt, emotional und mit einem leichtfüßigen Blick auf die Welt.</p>
<p>Und hier liegt ein weiteres &#8220;Problem&#8221;, in dem zugleich ein Schlüssel für Deine Veränderung versteckt ist.</p>
<p>Manche unserer Anteile sind buchstäblich noch wie die Kinder. Geformt im zarten Alter von drei oder vier Jahren – und dann einfach auf dieser Stufe stehen geblieben. Die Folge: Bei bei bestimmten Themen verhalten wir uns selbst als Erwachsene noch wie Vierjährige.</p>
<p>Und genau hier wird es wirklich interessant: Diese inneren Anteile, die je nach Reifegrad, ganz unterschiedliche Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen hegen, können sich weiterentwickeln. Und zwar schnell.</p>
<p>Wenn man weiß, wie es geht.</p>
<p>Und genau darum wird es in dem dritten Teil gehen, der am 24.12.2011 online gehen wird.</p>
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