Was mich nachdenklich stimmt…
Ich bin kein politischer Mensch.
Zumindest nicht im klassischen Sinne: Ich gehöre keiner Partei an, ich meide politische Veranstaltungen und ich führe auch selten politische Gespräche.
Und damit liege ich, wenn man einer Studie des renommierten “Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)“, voll im Trend.
Leider.
In der Studie geht es um die deutsche Mittelschicht, und einige der Kernaussagen haben mich sehr nachdenklich gestimmt.
Da ist zum einen eine “Zukunftspanik”, wie es der Spiegel in gewohnt launischer Manier auf den Punkt bringt: “Eltern fürchten nicht unbedingt den eigenen Abstieg; aber sie sind pessimistisch, was die Zukunft ihrer Kinder angeht.”
Und warum ist die Mittelschicht besorgt?
“Die Mitte-Eltern fürchten, dass ihre Kinder so ins Hintertreffen geraten, dass sie im erbarmungslosen Wettkampf mit anderem Nachwuchs auch anderer Nationen unterliegen – und somit in der harten Konkurrenz um Chancen und Positionen für das gesamte weitere Leben auf der Strecke bleiben.”
Im Klartext: Wir fürchten, zu versagen, weil wir unsere Ellbogen nicht mehr richtig gebrauchen können.
Daran könne auch die Politik wenig ändern: “Demnach erwartet die Mitte im Grunde nichts mehr von der Politik. Ohne große Emotionen, kühl und realistisch setzen die Menschen im sozialen Zentrum voraus, dass der Raum für jeden Politiker – selbst wenn er besten Willens und von einiger Güte wäre – denkbar knapp bemessen ist. … Wer auch immer künftig die Regierung [ in NRW ] bilden oder anführen würde, entscheidende Auswirkungen für das eigene Leben und die Strukturen im Bundesland seien keinesfalls zu erwarten.”
Als ob das nicht der Hiobsbotschaften genug wären, wird auch noch ein Niedergang des Gemeinwesens befürchtet: “Hier will man nicht mehr akzeptieren, dass Gewinne privatisiert, Verluste der Unternehmen hingegen sozialisiert werden… Gerade diejenigen in der Mitte, die älter als 45 Jahre sind, hadern mit den “Sozialreformen” der vergangenen Jahre. Sie erkennen darin nicht mehr … das Grundgesetz der Sozialpartnerschaft, das Versprechen der bundesdeutschen Republik von Fairness, Anstand, Verlässlichkeit, Menschlichkeit.”
Kurzfassung: Machtlose Politik. Niedergang der Solidarität. Und Kinder, die einen erbarmungslosen Wettkampf verlieren werden.
Was für ein Ausbund an Pessimismus, Sorgen und Zweifel.
Gestatten Sie mir nun einen Schnitt zu meinem jadora Projekt.
Für all diejenigen, die es noch nicht kennen: Im Frühjahr 2011 wird hier bei coach-your-self.tv mein neuer Film debütieren. Sein Thema: Wie Angst und Pessimismus unser Leben bestimmt – und was wir tun können, um das zu ändern.
Dazu habe ich viele interessante Leute interviewt, unter anderem Prof. Dr. Hüther von der Uni Göttingen, Vera F. Birkenbihl und eine Dame namens Frances Moore-Lappé – ihres Zeichens nicht nur die Autorin des Beststellers “Diet for a small world” (weltweit 3 Millionen verkaufte Bücher) sondern auch Trägerin des alternativen Nobelpreis. (Mehr dazu auf Wikipedia)
Hören und sehen Sie selbst, was sie zu sagen hat:
(Siehe auch Frances Moore-Lappés Buch “Packen wir’s an”, erschienen im Kamphausen Verlag)
Wie ich eingangs sagte: Ich bin kein politischer Mensch.
Aber kann es sein, dass Frances Moore-Lappé recht hat?
Dass ein Pessimismus getriebenes Denken uns genau die Probleme beschert hat, wie wir sie momentan auf der deutschen Bühne beobachten können?
Ich würde gerne Ihre Meinung dazu wissen.
Schreiben Sie mir?
jadora (3/3): Angst macht Auflage
Nach dem ersten und zweiten Teil nun der Dritte.
Angst. Sorgen. Zweifel. Pessimismus – all das wird auch von den Medien geschürt.
Denn wie Matthias Horx in seinem Interview so trefflich sagte: Angst macht Auflage.
Aber es geht mir hier nicht um “Media-Bashing”. Es ist zu einfach, zu simpel, zu simplifizierend, wenn man den Medien allein den schwarzen Peter zuschieben möchte.
Ja, die Medien haben ihren Anteil daran, dass die kleinen und großen Ängste in unseren Köpfen gefüttert werden. Aber wir sind es selbst, die auf der anderen Seite der Gleichung auftauchen.
Wer bei dem Spielchen ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, verrate ich in diesem Webkonferenz-Mitschnitt:
jadora (2/3) Ein geheimer Plot
Nachdem ich im ersten Teil der „jadora-Serie“ von meinen ganz persönlichen Angsterlebnissen erzählt habe, möchte ich Ihnen im zweiten Teil einen geheimen „Plot“ verraten: Wie ich begonnen habe, den jadora-Film vorzubereiten und dabei Koryphäen aus aller Welt interviewt habe, um mehr über das Thema zu lernen.
Zum Beispiel Prof. Dr. Hüther.
In dem Video erfahren Sie unter anderem:
- Welche Entscheidungen ich Anfang 2009 getroffen habe, die zu einer erfolgreichen Wende geführt haben.
- Welche tieferen Gründe hinter meinen Ängsten gestanden haben
- Warum ich den 28 Tage Transformer aus „Notwehr“ entwickelt habe
jadora (1/3): Wie ich es mit der Angst zu tun bekam
Das ist für mich ein “historischer” Tag – auf ganz persönlicher Ebene natürlich.
Aber dennoch für mich von enormer Bedeutung: Zum einen erzähle ich zum ersten Mal in der Öffentlichkeit, wie mich vor einigen Jahren eine Angst zu packen bekam, die ich partout nicht loswerden konnte.
Und zum anderen ist diese erste Aufzeichnung aus einer coach-your-self.tv Club-Webkonferenz der Startschuss zu meinem neuen Projekt “jadora” – ein Film, den ich im Herbst 2010 öffentlich launchen werde.
In diesem Video erzähle ich unter anderem…
- wie es nach meiner Quest Buchveröffentlichung zunächst richtig nach vorne losging
- wie sich dann aber erste Probleme einstellten, die immer massiver wurden (und zu einem meiner peinlichsten Momente in meinem beruflichen Leben führte)
- wie ich aus Sorgen, Zweifeln und Pessimismus beinahe mein erstes Interview mit Neale Donald Walsch in den Sand gesetzt hatte
- was in der Nacht vor meinem ersten Treffen mit Vera F. Birkenbihl geschah
- wie sich meine Krise zuspitzte und schließlich die Angst zuschlug
Dies ist der erste Teil von insgesamt Dreien. Teil 2 können Sie sich hier ansehen.
Wenn Sie übrigens die komplette Geschichte zu dem Neale Donald Walsch Interview lesen möchten, werden Sie hier fündig!
“jadora” ist nicht nur ein Filmprojekt – sondern auch ein Selbstcoachingprozess, den exklusiv im coach-your-self.tv Club gibt.
Das jadora Projekt!
Der Startschuss für das “jadora” Projekt ist gefallen.
jadora ist ein Film – und eine Selbstcoachingmethode, mit der man seine Sorgen, Zweifel und Befürchtungen lindern und auflösen kann.
An diesem Projekt arbeite ich seit Januar 2009, und den endgültigen Impuls, die Ergebnisse ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen, war mein Artikel über Stefan Raab.
Entstanden ist jadora aus einer persönlichen Erfahrung, von der ich zum ersten Mal in einer Webkonferenz im coach-your-self.tv Club erzählt habe. (Siehe auch Teil 1 und Teil 2)
In den folgenden Monaten werde ich Ihnen mehr über jadora vorstellen (wie die Methode funktioniert) und über den Fortschritt des Films berichten.
Und wenn Sie Lust haben, mitzumachen, lassen Sie es mich bitte wissen…
