Wie man den innerlichen Motzkopf zum Verstummen bringt (2/3)
Im ersten Teil dieser Artikelserie habe ich ihn vorgestellt: Den Motzkopf.
Ein typisches Beispiel schrieb mir die Leserin Ute: Wenn sie mal bei der Arbeit schwächelte, „kamen solche Sätze hoch wie: “Siehst du, Du kannst das einfach nicht mehr, begreif´s endlich!” oder ” Du bist einfach eine faule Sau, du hast nur keinen Bock!” oder “Du bekommst nie wieder einen ordentlichen Arbeitsalltag hin.”
Genau das ist er: Der innerliche Motzkopf.
Er ist streng. Er ist herrisch. Er ist gemein. Und es wird höchste Zeit, seine Macht zu brechen.
Aber wie?
Das ist die große Frage.
Um sie zu beantworten, müssen wir erst verstehen, woher der Motzkopf kommt, warum es ihn gibt und welche Funktionen er ausübt. Und genau darum geht es in diesem Artikel, den Du gerade liest. Konkrete Techniken lernst Du dann im dritten Teil kennen – aber die werden Dir erst richtig nutzen, wenn Du die Hintergründe kennst.
Deswegen: Auf ins Getümmel.
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Lade Dir jetzt eine kostenlose Audio-Meditation herunter, mit der Du innerliche Blockaden, sowie negative Gefühle aller Art sanft und wirksam mildern und auflösen kannst.
Wie man den innerlichen Motzkopf zum Verstummen bringt (1/3)
Brigitte Hettenkofer, eine Teilnehmerin aus dem Kurs “Mach das Beste aus 2012” letztes Jahr schrieb mir etwas, das die meisten von uns kennen: “Am Anfang des Programms war ich gerade in einer schwierigen privaten Phase und wenn ich meinen inneren Selbstgesprächen zuhörte, dann waren diese Gespräche nicht besonders nett und schon gar nicht liebevoll, sondern eher streng und hart.”
Dies ist nicht der innere Schweinehund, den die meisten von uns kennen.
Sondern der innere Motzkopf.
Der Unterschied?
Der innere Schweinehund überredet uns zur Bequemlichkeit. Warum was Neues wagen? Das Alte ist doch viel netter. Warum noch für die Prüfung pauken oder die Besprechung vorbereiten? Morgen ist doch auch noch ein Tag. Warum heute noch joggen? Drinnen ist es doch viel gemütlicher.
Der Motzkopf indes hat nur eines im Sinn.
Uns fertig machen.
Er schimpft mit uns in einer Art und Weise, die wir uns bei allen anderen Menschen verbitten würden. “Wie blöd bist Du eigentlich? Wie scheiße siehst Du eigentlich aus? Du bist doch viel zu bescheuert, um das hinzubekommen.” Und so weiter.
Sticheln. Abwerten. Geringschätzen. Meckern. Schimpfen. Das ist seine Sprache.
Und wie immer, wenn wir nur ansatzweise in seine Nähe kommen, verlieren wir bestenfalls “nur” den Mut.
Meistens aber sind wir niedergeschlagen, traurig, verletzt oder gar am Boden zerstört. Manche halten diese Stimmungen nicht weiter aus und beginnen sich zu betäuben. Mit Fernsehen. Stundenlangem Surfen. Arbeit. Sex (Siehe “Schoßgebete” von Charlotte Roche). Trinken. Kiffen. Und allem anderen, was einen wenigstens für kurze Zeit aus dem Kopfkino entführt.
Und falls Du Dich angesprochen fühlen solltest: Du bist nicht allein.
Ich glaube, viele, vermutlich sogar die meisten von uns, haben (auch) einen Motzkopf in sich.
In dieser Artikelserie möchte ich Dir zeigen, warum wir überhaupt einen Motzkopf besitzen (und nein, es liegt nicht an uns), welche Aufgabe er erfüllt und wie Du ihn besänftigen oder gar ganz loswerden kannst.
Bevor ich Dir jedoch mehr dazu schreibe, hätte ich gerne gewusst, wie Du darüber denkst.
Kennst Du sowas?
Und was glaubst Du, ist die Ursache, warum Menschen einen Motzkopf in der Birne haben?
Eine enorm wichtige Kraft, die wir für 2012 brauchen (3/3)
Willkommen zum dritten und letztem Teil meiner Serie über eine Kraft, die nicht nur für unsere persönlichen Erfolge mitentscheidend (Artikel 1) ist. Sondern die aus meiner Sicht zwingend erforderlich ist, um die politischen und wirtschaftlichen Probleme (Artikel 2), vor denen wir gerade alle stehen, wirklich zu lösen – und nicht nur notdürftig zu reparieren.
Allerdings: Was passiert, wenn wir tatsächlich in eine schwierige Situation (zum Beispiel wirtschaftlich) geraten? Werden wir dann wie egoistische Raubtiere agieren? Oder wie Menschen? Wie sehen unsere Chancen aus, dass wir diese Kraft, Gemeinschaft, tatsächlich nutzen?
Ich meine: Gut.
Warum?
Als Beleg möchte ich die ebenso faszinierende wie auch widersprüchliche Studie “Werte-Index 2012” nutzen, die u.a. vom Trendbüro und TNS Infratest erstellt wurde. Beides renommierte Markt- und Trendforscher.
Beginnen wir doch gleich mit dem wichtigsten Wert an der Spitze…
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Alles, was Du über Menschen wissen musst, in 45 Sekunden
Diese kurze Videoaufnahme von einem 8 Monate alten, tauben Baby, das dank eines Implantats zum ersten Mal hören kann, zeigt Dir alles, aber wirklich alles, was man über Menschen wissen muss, um sie zu verstehen.
Und die Zukunft ist doch schon da!
Ich vermute mal, Du hast in irgendwelchen Filmen entweder Batman, Spiderman oder Ironman durch die Lüfte fliegen sehen. Und vielleicht: Wie cool ist das denn?
Ok.
Schnall Dich an.
Da gibt es jetzt schon.
Sieh hier das Video von “Jetman”, der per Schutzanzug und Jetpack durch den Grand Canyon fliegt.
Unglaublich.
Das entscheidende Element, mit dem Du Deine Wünsche, Ambitionen und Ziele wirklich realisiert bekommst
Immer wieder bekomme ich Mails, in denen etwas in der Art steht wie: “Mensch, Martin, toll, wie Du das alles (coach-your-self.tv, die vielen Selbstcoachingkurse, den Club, Deine Software etc.) auf die Beine stellst. Wie kriegst Du das nur hin?”
Oft denke ich dann, dass die Leute ein vollkommen falsches Bild von mir haben.
Denn es gab auch Zeiten, in denen nicht alles golden war. In denen ich diese Site, auf der Du gerade diese Zeilen liest, beinahe an die Wand gefahren hätte.
Tatsächlich bedurfte es einer ganz bestimmten Lektion, die mir ordentlich den Kopf gewaschen hat, bis ich begriff, worauf es wirklich ankommt.
Und wenn Du Lust hast, zu erfahren, was der eine und wirklich alles entscheidende Faktor ist, dann lade ich Dich auf eine spannende Achterbahnfahrt – einer Geschichte, die von Erfolg, Scheitern, Ängsten und Durchbrüchen handelt…
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3 Fragen, die Dein Leben JETZT verändern
Wie?
Durch eine wahre, allerdings auch peinliche Geschichte.
Vor vier Jahren war ich ziemlich abgenervt. Ich hatte eine Software entwickelt (die Webkonferenzlösung, die ich immer für meine Seminare verwende), und dieses Projekt hatte sich so dermaßen in mein Leben reingefräst, das kaum noch Luft für was anderes da war.
Und ich wollte unbedingt aus der Nummer raus.
Aber irgendwie kam mir immer etwas dazwischen. Es war wie verhext.
Und wie das Leben so spielt, rief mich eines Tages ein alter Freund an, dem ich mein Leid klagte.
Er sagte: “Ok, Martin, ich habe drei Fragen an Dich. Bist Du bereit?”
Ich sagte: Ja…
Warum uns groooooooooße Ziele blockieren
Immer wieder erreichen mich Fragen von Menschen, die sich selbst oder andere coachen wollen – und dann auf herbe innere Blockaden stoßen.
So schrieb mir über Facebook eine Frau zu der Selbstcoaching-Methode “Afformationen” folgendes:
“Ich habe gestern mit meinem Sohn ein Coaching mit deiner neuen Methode gemacht. Wir haben nach einer Weile zwei Sätze herausgearbeitet. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis, habe jedoch bei ihm immer noch Widerstand und grossen Druck gespürt.
Da fehlendes Selbstvertrauen sein Problem ist, fühlte er sich nach den beiden Sätzen: Warum habe ich an heute in jedem Bereich meines Leben soviel Selbstvertrauen wie beim Gamen?
Und: Warum bekomme ich ab sofort alles geregelt? noch mieser, weil es ja eben nicht so ist. Er war so blockiert, dass er keine Antworten fand.”
Wann immer man beim Coaching auf Blockaden trifft, ist Obacht angesagt.
Denn eines der größten Hindernisse – nicht nur beim Coaching – ist ein zu großes Ziel.
Ja, richtig gelesen: Zu große Ziele sind kontraproduktiv.
Ich weiß: Wer Tony Robbins oder Jürgen Höller oder andere Tschakka-Trainer studiert hat, der wird an dieser Stelle einwenden, dass man nur dann richtig motiviert ist, wenn man es möglichst groooooooooß angeht.
Blödsinn.
Ein frischer Selbstcoaching-Prozess für Dich…
Es ist eine alte und bewährte Tradition bei coach-your-self.tv, dass ich zu meinem Geburstag etwas verschenke.
Damit wollen wir auch dieses Jahr nicht brechen.
Und darum habe ich Dir einen simplen und – wie ich finde – äußerst genialen Prozess mitgebracht: Afformationen.
Er stammt nicht von mir, sondern von einem Herrn namens Noah St. John, und ich finde, Herr John hat damit einen ganz großen Wurf auf die Beine gestellt.
Genug der Vorrede. Let’s go!
Übrigens: Dieser Prozess stammt aus dem neuen Kurs “Mach das Beste aus 2011“
Ungeordnete Gedanken zum Sieg der Piratenpartei
Es ist 23:26 Uhr in der Nacht.
Ich sollte schlafen gehen.
Indes: Ich kann nicht.
Der Grund: Der Sieg der Piratenpartei in Berlin.
9 Prozent. Auf Anhieb.
Auch wenn es “nur” Berlin ist, auch wenn es abzuwarten gilt, was in anderen Bundesländern – wenn überhaupt – geschieht, so ist der Sieg der Piratenpartei für mich kein Zufall.
Sondern ein Indiz für eine größere Entwicklung, die sich meines Erachtens momentan an den verschiedensten Stellen unseres kleinen Heimatplaneten zeigt.
Bevor ich jedoch weiterschreibe: Dies sind, wie der Titel so schön sagt, ungeordnete Gedanken.
Also noch frisch, unausgegoren – eben noch nicht zu Ende gedacht.
Wenn das für Dich ok ist, dann leg ich mal los.
Auf der einen Seite können wir “live” beobachten, wie die Finanzwirtschaft zusehends zerfällt. An den Börsen krachts gewaltig. Die USA ist bis unter die Halskrause verschuldet. Europa ebenfalls. Noch geht es uns Deutschen gut. Aber die Schlagzeilen werden von Tag zu Tag bedrohlicher, finde ich.

(Spiegel Online, Montag, 19.09.)
Jeder Versuch der Politik, das Monstrum zu bändigen, das schon einmal die weltweite Wirtschaft in eine tiefe Finanzkrise gerissen hat, scheint zum Scheitern verurteilt. Griechenland, Italien, Spanien, Portugal – jedes dieser Länder kann eine Kettenreaktion auszulösen, welche die globale Wirtschafterneut erneut in den Abgrund schliddern lassen könnte.
Dabei ist ein interessantes Phänomen zu beobachten.
Schon die erste Finanzkrise 2008 hinterließ ein mutmachendes Erbe. So ergab eine Studie der Bertelsmann Stiftung 2010, dass immer mehr Deutsche den Raubtierkapitalismus verdammen – und an dessen Stelle Werte wie Gemeinschaft oder Familie gesetzt haben.
Nun, da es erneut im Karton rappelt, bekommt diese Stimmungsbild Auftrieb.
So kommen interessanterweise eher konservative Kräfte zu der Erkenntnis, dass “die Linke doch recht” gehabt hat: “„Denn wenn die Banken, die sich um unser Geld kümmern sollen, uns das Geld wegnehmen, es verlieren und aufgrund staatlicher Garantien dafür nicht bestraft werden, passiert etwas Schlimmes. Es zeigt sich – wie die Linke immer behauptet hat –, dass ein System, das angetreten ist, das Vorankommen von vielen zu ermöglichen, sich zu einem System pervertiert hat, das die wenigen bereichert.“
Das schrieb kein Linker. Sondern Charles Moore, ein konservativer Publizist. Und zitiert wurde er von Frank Schirrmacher, dem Herausgeber der FAZ. Also jemand, der nicht nur was zu sagen hat. Sondern der auch gehört wird.
Das ist die eine Seite.
Und auf der anderen Seite können wir weltweit neue, politische Kräfte beobachten.
Zum Beispiel den “Arabischen Frühling”: Die Revolution in Tunesien. Die Befreiung Ägyptens. Die Vertreibung von Gaddafi aus Libyen.
Oder die Studentenbewegung in Chile, angeführt von der Rebellenführerin Camila Vallejo. Von der TAZ befragt, ob die “gegenwärtigen Proteste ein Ausdruck dafür [sind], dass die heutige Generation die Angst verloren hat, oder ein Indiz für den Zusammenbruch des Wirtschaftssystems?”, antwortete sie.
“Viele Faktoren spielen eine Rolle, aber der wichtigste ist die Erschöpfung des Wirtschaftsmodells. Niemand glaubt mehr an die falschen Versprechungen und die Menschen spüren den Missbrauch. (…) Sie merken, dass sie, auf gut Chilenisch, beschissen werden. Sie haben diese Situation lange Zeit ausgehalten, aber jetzt nicht mehr. Die heutige Generation hat tatsächlich keine Angst mehr, gegen eine Diktatur zu demonstrieren. Wir sind des Systems überdrüssig, das uns unterdrückt und die Menschen ausraubt.”
Die Bewegung in Chile ist eng vernetzt mit ähnlichen Bewegungen in Portugal, Griechenland und Spanien. Und vernetzt heißt wie schon bei den arabischen Revolutionen: Übers Internet. Namentlich Twitter und Facebook.
Wenn man den Interviews und Berichten Glauben schenken kann (und dabei ist immer eine Menge Vorsicht geboten), so haben diese Bewegungen einen guten Kern.
Sie sind gewaltlos. Und sie bestehen darauf, dass sie ihre größte Kraft und Wucht aus dem Miteinander ziehen.
“Die Zukunft gehört der Gewaltlosigkeit und der Versöhnung der Kulturen” schreibt der ehemalige Widerstandskämpfer Stéphane Hessel in seinem Essay “Empört Euch“, das seit seinem Erscheinen über eine Million mal verkauft wurde. Und das zu einer Art Standardwerk der neuen Bewegung avanciert ist.
“Wir müssen begreifen, dass Gewalt von Hoffnung nichts wissen will…Die Botschaft eines Mandela, eines Martin Luther King ist eine… Botschaft der Hoffnung, dass die Gesellschaften unserer Zeit Konflikte durch gegenseitiges Verständnis in wachsamer Geduld werden lösen können…”
Kehren wir zurück nach Deutschland. Zu etwas – scheinbar – ganz anderem.
In den letzten Monaten habe ich für das Bielefelder IT-Unternehmen Synaxon ein Leitbild erarbeitet. Nicht ich allein. Sondern zunächst mit dem Vorstand. Dann haben sich die Mitarbeiter daran beteiligt. Insgesamt 70 Leute, die es gestaltet haben.
Diese Arbeit hat mir Einblick in ein Unternehmen verschafft, das sehr ungewöhnliche Wege geht.
Zum Beispiel gibt es dort keine Geheimniskrämerei. Jeder darf alles wissen. (Zwei Ausnahmen gibt es noch: Unternehmenskäufe werden stickum abgewickelt, und die Gehälter sind – noch – nicht transparent). Alles andere liegt offen. Jeder kann sich alle Zahlen ansehen. Jeder veröffentlicht sein Wissen in einem Wiki, eine Art Redaktionssystem, in dem unter anderem alle Unternehmensregeln stehen. Und wer möchte, kann die Regeln jederzeit verändern. Er braucht keine Freigabe vom Chef. Sondern jeder kann eine Anordnung live und direkt umgestalten. Zwar kann der Chef ein Veto einlegen – aber die Veränderung gilt bis dahin.
Das Unglaubliche daran. Diese Freiheit wird nicht ausgenutzt. Die Mitarbeiter sind stolz auf ihre Freiheit und nutzen sie achtsam, engagiert und verantwortungsvoll.
Genau so wie es bei Wikipedia auch funktioniert, das Weblexikon, in das jeder hineinschreiben kann, was er mag – und das heute fachlich und faktisch genauso gut wie ein käufliches Lexikon ist.
Und nun Auftritt Piratenpartei (ich sagte ja, es sind ungeordnete Gedanken): In einem Spiegel Online Bericht wird ein Vertreter der Piraten Parter zitiert: “Die Piraten sieht er als Anti-CDU-Partei. Grüne, Linke und SPD seien sich relativ ähnlich. “Wir wollen mehr Freiheit, die Bürgerrechte sind uns wichtig.” Die Piraten glaubten, so der Mann mit Pferdeschwanz und schwarzem Polo-Shirt, “dass die Menschen intelligent und guten Willens” seien.”
Ich vermute, dass diese Aussage einem Gedankengut entsprungen ist, das mir auch beim Erarbeiten des Leitbildes begegnet ist: Der so genannten XY-Theorie. (Siehe auch Wikipedia)
Die besagt, einfach ausgedrückt, dass es in der Wirtschaft zwei Sichtweisen über Menschen gibt. Die “X-Theorie” geht davon aus, dass Menschen faul sind und nur das Notwendigste tun. Denen ist nur über die klassische Führung (Kontrolle, Peitsche und Belohnung) beizukommen. Die “Y-Theorie” dagegen geht davon aus, dass der Mensch guten Willens ist und sich freiwillig engagiert.
Und ich glaube und hoffe, dass es das ist, was wir gerade erleben.
Dass viele Menschen, möglicherweise sogar die meisten, es satt haben, der alten, negativen Denke von der Schlechtigkeit des Lebens im allgemein und des Menschen im speziellen zu frönen.
Noch haben wir all die alten Muster in uns.
Noch denken viele von uns, dass die Menschen eher schlecht sind.
Aber viele von uns arbeiten in der einen oder anderen Form daran, diese alte Denke abzulegen.
Diese Website ist übrigens mein Beitrag dazu.
Ein politischer Beitrag, wenn man so möchte.
Wenn auch nicht in dem Sinne von Hetze und Polemik, wie wir es bei den meisten Berufspolitikern beobachten können.
Sondern in dem Sinne: Lasst uns was tun.
Auch das ist in meinen Augen Politik.
Und ich bin nicht der einzige: Hunderttausende von Coaches, Trainern und Trainerinnen weltweit leisten den ihren dazu. Sei es in Form von Angeboten zur “gewaltfreien Kommunikation”, Meditation oder in Form zahlreicher Coaching- und Selbstcoachingtechniken, die allesamt darauf abzielen, sich aus dem geistigen Gefängnis von Angst, Sorgen, Zweifeln, Abwertung und Geringschätzung von sich und anderen zu befreien.
Und niemand weiß, ob uns das gelingen wird.
Wie in jeder Krise steckt in dem, was gerade geschieht, gleichermaßen Chance wie Gefahr.
Wird die Piratenpartei eine Eintagsfliege bleiben? Oder werden die etablierten Parteien das Zepter in der Hand behalten und sich ewig weiterstreiten – selbst während einer wirtschaftlichen Krise wie in diesen Tagen?
Werden die Proteste der Jungen weltweit friedlich ausgehen – oder wird es weitere Entgleisungen geben wie die Unruhen in London?
Wird die Finanzkrise zu einer Umkehr führen – oder wird es einen Zusammenbruch geben, der Not und Mangel in vielen Regionen der Welt trägt?
Niemand weiß es.
Denn diese Geschichte… wird gerade geschrieben.
Von uns.
Jetzt.
Video: Flug über Planet Erde
Mein Gott.
Wat is datt schööön.
James Drake hat 600 Fotos vom “Gateway to Astronomy Photograph of Earth” aneinandergereiht und ein Zeitraffer-Flug über Mutter Erde geschaffen:
Mehr von James Drake in seinem “Infinity Imagined” Blog.
Wie George Clooney seinen Durchbruch erzielte
Ich gestehe: Seit vielen Jahren schon bin ich ein großer Bewunderer von George Clooney.
Warum?
Nicht, weil er gut aussieht.
Oder weil er ein Hollywoodstar ist.
Sondern weil er ein Schauspieler und Regisseur ist, der sich immer wieder an neue kreative Herausforderungen wagt.
Und der sich zugleich politisch einsetzt. Ob sein Engagement gegen den Genozid in Darfur, für den Klimaschutz oder für die Unabhängigkeit des Südsudans: Clooney bezieht Stellung.
Trotzdem – oder vielleicht auch deswegen – ist er unglaublich beliebt.
Und was Clooneys Filmwerk als Schauspieler angeht: Er, der nun wirklich in den Blockbustern dieser Welt mitspielen und dabei gut Kasse machen könnte, sucht sich häufig kleine, zum Teil sogar schräge Filmprojekte, von denen einige bereits Kultstatus genießen. Man denke nur an Tarrantinos “From Dusk till Dawn” oder an das Roadmovie “ O Brother, Where Art Thou?” von den Coen Brothers.
Darüber hinaus führt Clooney seit einigen Jahren Regie. Und auch hier geht es nicht um geldträchtige Filme. Sondern um Werke, die nachdenklich stimmen. Wie zum Beispiel “ Good Night, and Good Luck.”, in dem die McCarthy Ära thematisiert wird – eine Phase der amerikanischen Geschichte, die von Kommunistenhatz, Zensur und Repressionen gezeichnet ist.
Lange Rede kurzer Sinn: Clooney ist smart, erfolgreich, kreativ und politisch engagiert.
Also jemand, von dem man was lernen kann.
Zum Beispiel, wie sein Erfolg funktioniert hat…
Liebeskummer? Wonach wir uns wirklich sehnen…
Letzte Woche hatte ich ein interessantes Coaching.
Ein Teilnehmer aus meinem Kurs “All you need is: Love!” hat Liebeskummer.
Und so sehr er sich auch bemüht, die Sehn-Sucht nach der Ex hält ihn heftig in Beschlag.
Ich habe das einstündige Coaching auf 15 Minuten zugeschnitten, in dem man fette Beute machen kann. Zum Beispiel, warum es uns so schwerfallen kann, Liebeskummer loszuwerden. Und wonach wir uns dabei vielleicht wirklich sehnen (für die Eiligen ab Minute 5.12)…
(Download)
Die Übung, die ich mit Niels mache, heißt “Der liebevolle Blick” (kostenloser Download hier…) und stammt aus dem Kurs “Finde Deine innere Stimme“.
Mit der “inneren Stimme” den richtigen Partner finden?
Als mir das erstemal jemand schrieb, dass der durch den Kurs “Finde Deine innere Stimme” einen neuen Liebespartner gefunden hat, hielt ich das offen gestanden für Zufall.
Aber als dann mehr Rückmeldungen in dieser Richtung eintrudelten, wurde ich neugierig.
War es wirklich möglich, durch seine innere Stimme, seine Intuition, genau den oder die Richtige zu finden?
Das wollte ich genauer wissen, und so begann ich bei den Teilnehmenden nachzuhaken.
Auf diese Weise kam schließlich dieses Interview mit Anja zustande, die sehr frank und frei schildert, wie sie nach längerre Zeit des Solo-Daseins auf ihren Partner gestoßen ist.
(Download)
Hier einige Anmerkungen:
Zwischen Pflicht und Lust: Das Drama des “Muss ja”
Anlässlich meines kostenlosen Selbstcoachingswerkzeugs “Die Selbstbildrakete” aus dem Kurs “All you need is: Love!” schrieb mir ein Nicht-Nutzer des Werkzeugs folgende Zeilen:
“Ich hab mir die Selbstbildrakete runtergeladen, weil mich der Prozess wirklich interessiert. Allerdings bin ich bis heute nicht dazu gekommen, mich damit zu beschäftigen. Und obwohl mein Interesse groß ist, find ich die Zeit nicht dafür. Aber dadurch ist mir gleich ein grundsätzliches Problem aufgefallen, das wahrscheinlich viele Menschen mit mir teilen:
Zeitmanagement ist Prioritätsmanagement. Zeit hat jeder gleich viel, nur was wir in dieser Zeit tun ist unterschiedlich, weil wir alle unterschiedlich motiviert sind.
Jetzt gibt es zweierlei Arten motiviert zu sein:
1. Wir tun etwas, damit keine Situation eintritt, in der wir unglücklich sind
2. Wir tun etwas, um Situationen zu schaffen, in denen wir glücklich sind.
Meistens bin ich mit Nr. 1 beschäftigt (Broterwerb, Haushalt, die täglichen Pflichten erledigen). Wenn ich dann entsprechend viel an Nr. 1 gearbeitet habe, bin ich müde und geschafft, dann vergesse ich auf sämtliche “Selbstbildraketen”, weil ich mich einfach erholen möchte und nicht mehr anstrengen will.
Ich nehme an, dass es vielen so geht (vielleicht sogar auch dir selbst) und würde mich daher über eine Antwort von dir sehr freuen!!”
Hier meine Antwort…
