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	<title>coach-your-self.tv &#187; Optimismus</title>
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		<title>Wie man den innerlichen Motzkopf zum Verstummen bringt (2/3)</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:39:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
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		<description><![CDATA[Im ersten Teil dieser Artikelserie habe ich ihn vorgestellt: Den Motzkopf. Ein typisches Beispiel schrieb mir die Leserin Ute: Wenn sie mal bei der Arbeit schwächelte, „kamen solche Sätze hoch wie: “Siehst du, Du kannst das einfach nicht mehr, begreif´s endlich!” oder ” Du bist einfach eine faule Sau, du hast nur keinen Bock!” oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/16/coach-your-self/wie-man-den-innerlichen-motzkopf-zum-verstummen-bringt-13/">ersten Teil dieser Artikelserie</a> habe ich ihn vorgestellt: Den Motzkopf.</p>
<p>Ein typisches Beispiel schrieb mir die Leserin Ute: Wenn sie mal bei der Arbeit schwächelte, „kamen solche Sätze hoch wie: “Siehst du, Du kannst das einfach nicht mehr, begreif´s endlich!” oder ” Du bist einfach eine faule Sau, du hast nur keinen Bock!” oder “Du bekommst nie wieder einen ordentlichen Arbeitsalltag hin.”</p>
<p>Genau das ist er: Der innerliche Motzkopf.</p>
<p>Er ist streng. Er ist herrisch. Er ist gemein. Und es wird höchste Zeit, seine Macht zu brechen.</p>
<p>Aber wie?</p>
<p>Das ist die große Frage.</p>
<p>Um sie zu beantworten, müssen wir erst verstehen, woher der Motzkopf kommt, warum es ihn gibt und welche Funktionen er ausübt. Und genau darum geht es in diesem Artikel, den Du gerade liest. Konkrete Techniken lernst Du dann im dritten Teil kennen – aber die werden Dir erst richtig nutzen, wenn Du die Hintergründe kennst.</p>
<p>Deswegen: Auf ins Getümmel.<br />
<span id="more-1991"></span><br />
<strong>Woher der Motzkopf kommt</strong><br />
Die meisten von Euch ahnen es bestimmt schon: Die Erziehung war aller Laster Anfang.</p>
<p>„Ich denke das der Motzkopf durch äussere Umstände entsteht, das heisst, wenn wir in einem Umfeld gross geworden sind, in dem wir anderen (z.B.: den Eltern, Lehrern u.s.w.) nie gerecht werden konnten“, schrieb mir Paula als Kommentar auf meinen ersten Artikel in dieser Serie.</p>
<p>Und recht hat sie.</p>
<p>Als Kinder lernen wir als schnell, was in Ordnung ist. Und was nicht.</p>
<p>Wenn es in der Familie zum Beispiel ruppig und aggressiv zugeht, dann ist es nicht in Ordnung, ein „Weichei“ zu sein. Hart zu sein, zu- und zurückschlagen zu können – das ist in einem solchen Umfeld eher akzeptabel.</p>
<p>Wächst jemand dagegen in einer intellektuellen Familie auf, wäre diese offene Form der Aggression als asozial gebrandmarkt. Und „asi“ will man nicht sein, weil es Stress, Ärger, Konflikte und andere Unannehmlichkeiten mit den Menschen bedeuten würde, die man liebt – und von denen man letztendlich abhängig ist. Auch körperlich.</p>
<p>Wir entwickeln so schon recht früh eine Vorstellung davon, wie wir sein sollen. Ein Ideal, mit klaren Grenzen. Manche Verhaltensweisen und Charakterzüge passen in den Rahmen dieser Idealvorstellung. Anderes ist dagegen Tabu.</p>
<p>Um diese Grenzen zu ziehen, gebrauchten unsere Erziehungsberechtigten (unter anderem) Gewalt.</p>
<p>Das müssen nicht immer Schläge sein. Auch ein Anbrüllen ist eine Form von Gewalt, weil Angst einflößend. Und Angst tut weh. Körperlich. Und seelische: Wir können bei Angst nicht mehr klar denken, fühlen uns hilflos und unterlegen. Häufig wird dieser Form des Angriff noch eine ordentlich Portion Abwertungen beigemischt: „Was bildest Du Dir eigentlich ein? Sag mal, bist Du eigentlich komplett bescheuert? Wenn Du so weiter machst, landest Du in der Gosse.“</p>
<p>In solchen Situationen wird unter Umständen nicht nur das eigene Selbstbild und damit das Selbstwertgefühl beschädigt, sonder noch etwas Weiteres „gelernt“: Motzen als Methode.</p>
<p>Wir erleben ja „live“ mit, dass Motzen eine Verhaltensänderung bringen kann, und darum übertragen wir das Gelernte leicht auf andere Lebensbereiche: Ein Schulfreund zieht nicht so mit, wie wir wollen? Dann gibt es Haue. Oder Motzen. Oder beides.</p>
<p>Und damit wir nicht anecken, damit wir uns selbst sozusagen innerhalb der erlaubten Grenzen bewegen, motzen wir auch mit uns selbst.</p>
<p><strong>Schön brav an der Leine</strong><br />
Tatsächlich bilden wir schon früh die Verhaltensweisen der anderen in uns selbst ab. Die so genannten Spiegelneuronen in unserem Gehirn sorgen dafür, dass wir das Ausrasten des Klassenlehrers, die Wut der Mama und das Gekloppe in den Computerspielen als mögliche Verhaltensweise abspeichern.</p>
<p>Und wann immer wir von der gelernten Norm abweichen, wenden wir halten eben Gewalt auf uns selbst an. Entweder, in dem wir uns selbst runterputzen (&#8220;Du Versager, Du bringst es doch eh nicht.&#8221;). Oder in dem wir uns Druck machen (&#8220;Lass Dich doch nicht so hängen. Was glaubst Du denn, wie Du dastehst, wenn Du weiter so faul bist.&#8221;)</p>
<p>Dabei ist die Absicht dahinter keineswegs eine schlechte: Wir wollen mit unserem Umfeld klarkommen, wir wollen gut leben, besser noch: glücklich sein.</p>
<p>Deswegen denken wir dann oft: &#8220;Wenn das durch Anpassung zu erreichen ist, dann sei es drum. Dann halte ich mich selbst im Zaum.&#8221;</p>
<p>Trefflich bringt das Ganze die Autorin Dr. Petra Bock in ihrem kongenialen Buch „<a href="http://www.amazon.de/Mindfuck-selbst-sabotieren-dagegen-k%C3%B6nnen/dp/3426655071/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1326979754&amp;sr=8-1">Mindfuck</a>“ auf den Punkt: „Noch in meinem Poesiealbum aus dem Jahr 1979 fand ich den Spruch: »Um sich frei zu fühlen, gibt es ein einfaches Mittel: nicht an der Leine zerren.«&#8221;</p>
<p>Jepp.</p>
<p>Und damit kennen wir übrigens die Funktion des Motzkopfs: Er sorgt dafür, dass wir die sauber getrimmten Grenzen des Erlaubten und Beliebten nicht überschreiten.</p>
<p>Fallen wir dennoch mal aus dem Rahmen, erhebt er sein Haupt und legt los.</p>
<p>So weit, so gut.</p>
<p>Falls „gut“ als Begriff überhaupt angemessen ist.</p>
<p>Denn leider ist das noch nicht alles.</p>
<p>Das merkt man spätestens, wenn man den Motzkopf abstellen möchte. Wer es einmal versucht hat, wird schnell merken, dass es sich hier um ein schier unmögliches Unterfangen zu handeln scheint.</p>
<p><strong>Warum der Motzkopf so mächtig ist</strong><br />
Selbst wenn man dem Rat einiger Psychologen folgt und den Motzkopf anbrüllt (einfach innerlich „Stop“ schreien), wird er zwar für kurze Zeit zum Verstummen gebracht – aber kurz darauf poppt er erneut wie ein Springkasper aus seinem Kästchen heraus und verwöhnt uns mit einer weiteren Tirade.</p>
<p>Denn die Wurzeln des Motzkopfs reichen viel tiefer: Es sind nicht nur die Eltern, die uns das Motzen beigebracht haben – wir leben in einer Kultur, die von Gewalt und Beherrschenwollen durchdrungen ist.</p>
<p>Und das hat Geschichte, wie die Autorin Dr. Petra Bock In dem weiter oben schon zitierten Buch „Mindfuck“  darlegt. Das letzte Jahrhundert war gekennzeichnet von einem obrigkeitshörigem Kaiserreich, in dem Bürger noch Untertanen waren. Dem folgte nach einem verunglückten Demokratieversuch die Diktatur der Nazis, die zwar am Ende des zweiten Weltkrieges zerschlagen worden war – deren geistiges Wirken jedoch in den Köpfen der Kriegs- und Nachkriegsgenerationen weiter herumgeisterte.</p>
<p>Einfach Beispiel: Die Rolle der Frau.</p>
<p>Im Kaiserreich, bei den Nazis und auch danach fußte die Familie auf einer strengen Hierarchie: In der Familie war der Vater der unangefochtene Herrscher. „Kinder und Frauen waren seiner Herrschaft unterworfen. Oft genug wurde ihr Wille mit Gewalt gebrochen. Noch heute kann man aus der älteren Generation, z.B. meiner Großelterngeneration, Sätze wie »Eine Tracht Prügel hat noch niemandem geschadet«“ schreibt Petra Bock.</p>
<p>Wie sehr sich dieses Herrscherdenken in unsere Zeit gerettet hat, kann man daran ablesen, dass Frauen erst Anfang der 1970er Jahre das Recht bekamen, einen Arbeitsvertrag ohne die Zustimmung ihres Mannes zu unterschreiben. Dass eine Ehefrau ohne Zustimmung ein eigenes Konto führen durfte, wurde erst 1972 legalisiert.</p>
<p>Und wie wenig sich an der alten Denke geändert hat, zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsförderung: „Bei den 200 größten Unternehmen Deutschlands saßen 2011 nur in drei Prozent der Chefsessel Frauen &#8211; damit lag der Anteil genau so niedrig wie im Jahr davor. Anders ausgedrückt: Nur 28 von 942 Vorstandsposten wurden 2011 von Frauen besetzt. &#8220;Hier herrscht eine männliche Monokultur&#8221;, sagt Mitautorin Elke Holst.“ (<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,809794,00.html">Siehe Spiegel-Online</a>)</p>
<p>Dabei sind nicht nur Frauen das Opfer. Auch Männer: &#8220;Nach oben buckeln und nach unten treten&#8221;. Wir alle haben es drauf.</p>
<p>Wir kuschen. Aber beim nächsten Streit kann es passieren, dass wir ausrasten und den anderen zur Sau machen (entschuldige die Wortwahl, aber man muss das Kind halt beim Namen nennen).</p>
<p>Ob bei der Arbeit, ob in der Schule, ob in der Familie oder unseren Liebesbeziehungen: Wir haben gelernt zu gehorchen. Oder ordentlich auszuteilen. Häufig eben auch beides.</p>
<p>Und weil diese Untertanendenke so allgegenwärtig ist, stehen wir vor einem immensen Problem: Wir merken oft erst viel zu spät – wenn überhaupt – dass wir Opfer einer Haltung geworden sind, die uns einkonditioniert worden ist. Wir glauben, dass dieses Unnatürliche etwas Normales sei – und verstehen nicht, warum wir damit soviel an die Wand fahren.</p>
<p>Und wenn wir es dann endlich doch begreifen, werden wir gleich mit der nächsten Hürde konfrontiert: die Ängste, mit denen der &#8220;Motzi&#8221; installiert wurde. Was werden die anderen sagen, wenn ich meine eigene Meinung kund tue? Wie reagiert mein Chef? Was sagen meine Kunden dazu? Verliere ich nicht meine besten Freunde, wenn ich nicht mehr so bin wie früher?</p>
<p>Kurz: Den Motzkopf auszuschalten, weckt existenzielle Befürchtungen.</p>
<p>Es geht sozusagen ans Eingemachte.</p>
<p>Und genau das macht den Umgang mit dem Motzkopf so schwierig.</p>
<p><a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/22/coach-your-self/wie-man-den-innerlichen-motzkopf-zum-verstummen-bringt-33/#more-2001" target="_blank">Aber es gibt Wege und Mittel, die ich Dir im dritten Artikel vorstelle.</a></p>
<p>Zuvor aber möchte ich jedoch von Dir wissen: Macht das Sinn für Dich? Siehst Du das genau so?</p>
<p>Schreib mir doch, was Du dazu meinst.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2012%2F01%2F19%2Fcoach-your-self%2Fwie-man-den-innerlichen-motzkopf-zum-verstummen-bringt-23%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Wie man den innerlichen Motzkopf zum Verstummen bringt (1/3)</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 18:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
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		<description><![CDATA[Brigitte Hettenkofer, eine Teilnehmerin aus dem Kurs &#8220;Mach das Beste aus 2012&#8221; letztes Jahr schrieb mir etwas, das die meisten von uns kennen: &#8220;Am Anfang des Programms war ich gerade in einer schwierigen privaten Phase und wenn ich meinen inneren Selbstgesprächen zuhörte, dann waren diese Gespräche nicht besonders nett und schon gar nicht liebevoll, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brigitte Hettenkofer, eine Teilnehmerin aus dem Kurs &#8220;<a href="http://www.coach-your-self.tv/MachdasBesteaus2012/tabid/815/Default.aspx">Mach das Beste aus 2012</a>&#8221; letztes Jahr schrieb mir etwas, das die meisten von uns kennen: &#8220;Am Anfang des Programms war ich gerade in einer schwierigen privaten Phase und wenn ich meinen inneren Selbstgesprächen zuhörte, dann waren diese Gespräche nicht besonders nett und schon gar nicht liebevoll, sondern eher streng und hart.&#8221;</p>
<p>Dies ist nicht der innere Schweinehund, den die meisten von uns kennen.</p>
<p>Sondern der innere Motzkopf.</p>
<p>Der Unterschied?</p>
<p>Der innere Schweinehund überredet uns zur Bequemlichkeit. Warum was Neues wagen? Das Alte ist doch viel netter.  Warum noch für die Prüfung pauken oder die Besprechung vorbereiten? Morgen ist doch auch noch ein Tag. Warum heute noch joggen? Drinnen ist es doch viel gemütlicher.</p>
<p>Der Motzkopf indes hat nur eines im Sinn. </p>
<p>Uns fertig machen. </p>
<p>Er schimpft mit uns in einer Art und Weise, die wir uns bei allen anderen Menschen verbitten würden. &#8220;Wie blöd bist Du eigentlich? Wie scheiße siehst Du eigentlich aus? Du bist doch viel zu bescheuert, um das hinzubekommen.&#8221;  Und so weiter.</p>
<p>Sticheln. Abwerten. Geringschätzen. Meckern. Schimpfen. Das ist seine Sprache. </p>
<p>Und wie immer, wenn wir nur ansatzweise in seine Nähe kommen, verlieren wir bestenfalls &#8220;nur&#8221; den Mut. </p>
<p>Meistens aber sind wir niedergeschlagen, traurig, verletzt oder gar am Boden zerstört. Manche halten diese Stimmungen nicht weiter aus und beginnen sich zu betäuben. Mit Fernsehen. Stundenlangem Surfen. Arbeit. Sex (Siehe &#8220;Schoßgebete&#8221; von Charlotte Roche). Trinken. Kiffen. Und allem anderen, was einen wenigstens für kurze Zeit aus dem Kopfkino entführt.</p>
<p>Und falls Du Dich angesprochen fühlen solltest: Du bist nicht allein.</p>
<p>Ich glaube, viele, vermutlich sogar die meisten von uns, haben (auch) einen Motzkopf in sich.</p>
<p>In dieser Artikelserie möchte ich Dir zeigen, warum wir überhaupt einen Motzkopf besitzen (und nein, es liegt nicht an uns), welche Aufgabe er erfüllt und wie Du ihn besänftigen oder gar ganz loswerden kannst. </p>
<p>Bevor ich Dir jedoch mehr dazu schreibe, hätte ich gerne gewusst, wie Du darüber denkst.</p>
<p>Kennst Du sowas? </p>
<p>Und was glaubst Du, ist die Ursache, warum Menschen einen Motzkopf in der Birne haben?</p>
<p><a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/19/coach-your-self/wie-man-den-innerlichen-motzkopf-zum-verstummen-bringt-23/">Mehr dazu in meinem zweiten Artikel.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine enorm wichtige Kraft, die wir für 2012 brauchen (3/3)</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/16/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-33/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-33</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/16/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-33/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 12:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe rockt]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Willkommen zum dritten und letztem Teil meiner Serie über eine Kraft, die nicht nur für unsere persönlichen Erfolge mitentscheidend (Artikel 1) ist. Sondern die aus meiner Sicht zwingend erforderlich ist, um die politischen und wirtschaftlichen Probleme (Artikel 2), vor denen wir gerade alle stehen, wirklich zu lösen – und nicht nur notdürftig zu reparieren. Allerdings: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen zum dritten und letztem Teil meiner Serie über eine Kraft, die nicht nur für unsere persönlichen Erfolge mitentscheidend (<a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/12/coach-your-self/eine-enorm-wichtige-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-13/">Artikel 1</a>) ist. Sondern die aus meiner Sicht zwingend erforderlich ist, um die politischen und wirtschaftlichen Probleme (<a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2012/01/14/berufung-karriere-job/die-wichtigste-kraft-die-wir-fur-2012-brauchen-23/">Artikel 2</a>), vor denen wir gerade alle stehen, wirklich zu lösen – und nicht nur notdürftig zu reparieren.</p>
<p>Allerdings: Was passiert, wenn wir tatsächlich in eine schwierige Situation (zum Beispiel wirtschaftlich) geraten? Werden wir dann wie egoistische Raubtiere agieren? Oder wie Menschen? Wie sehen unsere Chancen aus, dass wir diese Kraft, Gemeinschaft, tatsächlich nutzen? </p>
<p>Ich meine: Gut.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Als Beleg möchte ich die ebenso faszinierende wie auch widersprüchliche Studie &#8220;<a href="http://www.werteindex.de/">Werte-Index 2012</a>&#8221; nutzen, die u.a. vom <a href="http://www.trendbuero.de">Trendbüro</a>  und <a href="http://www.tns-infratest.de">TNS Infratest </a> erstellt wurde. Beides renommierte Markt- und Trendforscher. </p>
<p>Beginnen wir doch gleich mit dem wichtigsten Wert an der Spitze&#8230;<br />
<span id="more-1971"></span><br />
Die Nummer 1 lautet: &#8220;Freiheit&#8221;</p>
<p>Und zwar Freiheit sowohl im Sinne von Unabhängigkeit (&#8220;Ich mach mein Ding&#8221;) als auch Autonomie. Das heißt: Möglichst auf Basis des Eigenen leben können. &#8220;Die Abkoppelung von Staat, Arbeitgeber und Konsum&#8221;, so heißt es in der Studie, &#8220;wird attraktiver. Heute geht es darum, selbst über sich zu bestimmen und sich nicht in die Zwänge anderer zu begeben.&#8221;</p>
<p>Moment, wirst Du jetzt zurecht einwenden: Martin, bedeutet dieser Wert an der Spitze nicht, dass die Leute eben doch keine Gemeinschaft wollen?</p>
<p>Paradoxerweise nicht.</p>
<p>Denn Unabhängigkeit heißt eben auch: Verantwortung.</p>
<p>Statt darauf zu warten, dass andere für uns entscheiden, müssen wir das selber tun. Im Großen wie im Kleinen.</p>
<p>Das beginnt mit der Entscheidung, welche Waschmaschine die richtige für uns ist, welches Auto wir fahren wollen oder welches Essen wir als gesund erachten. Bis hin zu existenzielleren Fragen, auf welche Schule wir unsere Kinder schicken wollen oder was wir tun sollten, wenn wir krank sind. </p>
<p>Apropos: Immer mehr Kranke informieren sich lieber selbst. Ärzte, so die Studie, sind nicht mehr die alleinige Autorität im Gesundungsprozess, sondern oft nur ein Teamplayer von mehreren. Seine Meinung ist wichtig. Die der anderen aber auch. Vor allem die Ansichten derjenigen, die die Krankheit selbst erlitten und bezwungen haben.</p>
<p>Und diese Unabhängigkeit gilt auch für unser Verhältnis zu &#8220;Vater Staat&#8221;: &#8220;Angesichts einer unsicheren Zukunft, in der staatliche Institutionen immer weniger Sicherheit bieten, wird der Rückhalt verstärkt in übersichtlichen Gemeinschaften und Netzwerken Gleichgesinnter gesucht.&#8221;</p>
<p>Je mehr wir unser Ding machen, desto mehr vernetzen wir uns. Je mehr Alleingang wir praktizieren, desto mehr Sehnsucht gibt es nach dem Wir.</p>
<p>Das macht nicht nur Sinn. Es erklärt vielleicht auch, warum all die sozialen Medien wie Facebook, Twitter, Google+ oder Neuankömmlinge wie Path einen solchen Popularitätsschub erlebt haben. Je unabhängiger, selbstständiger, freier und ungebundener wir werden, desto mehr brauchen wir die Meinung und den Austausch mit anderen.</p>
<p>Nur, dass wir uns die Gemeinschaften eben nicht mehr vorschreiben lassen – sondern selbst gestalten. Ich vernetze mich über Social Media mit wem ich will.</p>
<p>Dieser nur scheinbare Widerspruch aus Freiheit und Wir-Gefühl spiegelt sich auch in den Werten wider. Während &#8220;Freiheit&#8221; unangefochten auf Platz 1 thront, folgt &#8220;Familie&#8221; auf Platz 2 (aufgestiegen von Platz 3) und auf Platz 4 schließlich der ganz große Aufsteiger &#8220;Gemeinschaft&#8221;.</p>
<p>Ich halte diesen Trend für äußerst gesund.</p>
<p>Freiheit sollte meines Erachtens auch weiterhin Platz 1 einnehmen, denn es gibt einfach Fragen, die uns andere besser nicht beantworten sollten. Zum Beispiel: Was mache ich aus meinem Leben? Welche Berufung habe ich? Welchen konkreten Karriereweg schlage ich ein? Soll ich eine Familie gründen oder lieber &#8220;nur&#8221; in einer Partnerschaft leben? Was macht mich eigentlich glücklich? Worauf möchte ich mal mit Stolz und Erfüllung zurückschauen, wenn ich alt und grau bin?</p>
<p>Alles Fragen, die man nur aus seinem Inneren beantworten kann (vor allem nur aus seinem Inneren beantworten sollte). </p>
<p>Aber Freiheit und Selbstbezogenheit alleine taugen nichts, wie wir an den Schieflagen in Politik und Wirtschaft unschwer ablesen können.</p>
<p>&#8220;Wir&#8221; brauchen den Gegenpol: &#8220;Wir&#8221;.</p>
<p>Soweit meine Meinung.</p>
<p>Was meint Ihr dazu?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles, was Du über Menschen wissen musst, in 45 Sekunden</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/12/23/spiritualitaet/alles-was-du-uber-menschen-wissen-musst-in-45-sekunden/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=alles-was-du-uber-menschen-wissen-musst-in-45-sekunden</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 08:47:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese kurze Videoaufnahme von einem 8 Monate alten, tauben Baby, das dank eines Implantats zum ersten Mal hören kann, zeigt Dir alles, aber wirklich alles, was man über Menschen wissen muss, um sie zu verstehen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese kurze Videoaufnahme von einem 8 Monate alten, tauben Baby, das dank eines Implantats zum ersten Mal hören kann, zeigt Dir alles, aber wirklich alles, was man über Menschen wissen muss, um sie zu verstehen.</p>
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		<title>Und die Zukunft ist doch schon da!</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 20:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich vermute mal, Du hast in irgendwelchen Filmen entweder Batman, Spiderman oder Ironman durch die Lüfte fliegen sehen. Und vielleicht: Wie cool ist das denn? Ok. Schnall Dich an. Da gibt es jetzt schon. Sieh hier das Video von &#8220;Jetman&#8221;, der per Schutzanzug und Jetpack durch den Grand Canyon fliegt. Unglaublich.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich vermute mal, Du hast in irgendwelchen Filmen entweder Batman, Spiderman oder Ironman durch die Lüfte fliegen sehen. Und vielleicht: Wie cool ist das denn?</p>
<p>Ok.</p>
<p>Schnall Dich an.</p>
<p>Da gibt es jetzt schon.</p>
<p>Sieh hier das Video von &#8220;Jetman&#8221;, der per Schutzanzug und Jetpack durch den Grand Canyon fliegt.</p>
<p>Unglaublich.</p>
<p><object width="526" height="374"><param name="movie" value="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf"></param><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always"/><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="bgColor" value="#ffffff"></param><param name="flashvars" value="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2011G/Blank/YvesRossy_2011G-320k.mp4&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/YvesRossy_2011G-embed.jpg&#038;vw=512&#038;vh=288&#038;ap=0&#038;ti=1271&#038;lang=&#038;introDuration=15330&#038;adDuration=4000&#038;postAdDuration=830&#038;adKeys=talk=yves_rossy_fly_with_the_jetman;year=2011;theme=tales_of_invention;theme=inspired_by_nature;theme=design_like_you_give_a_damn;theme=to_boldly_go;event=TEDGlobal+2011;tag=Design;tag=Technology;tag=adventure;tag=flight;&#038;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;" /><embed src="http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf" pluginspace="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" bgColor="#ffffff" width="526" height="374" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" flashvars="vu=http://video.ted.com/talk/stream/2011G/Blank/YvesRossy_2011G-320k.mp4&#038;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/YvesRossy_2011G-embed.jpg&#038;vw=512&#038;vh=288&#038;ap=0&#038;ti=1271&#038;lang=&#038;introDuration=15330&#038;adDuration=4000&#038;postAdDuration=830&#038;adKeys=talk=yves_rossy_fly_with_the_jetman;year=2011;theme=tales_of_invention;theme=inspired_by_nature;theme=design_like_you_give_a_damn;theme=to_boldly_go;event=TEDGlobal+2011;tag=Design;tag=Technology;tag=adventure;tag=flight;&#038;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;"></embed></object></p>
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		<title>Das entscheidende Element, mit dem Du Deine Wünsche, Ambitionen und Ziele wirklich realisiert bekommst</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 15:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenssinn]]></category>
		<category><![CDATA[Mach das Beste aus 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[(Vorab: Mit diesem Artikel möchte ich Dich gerne für meinen Online-Kurs &#8220;Mach das Beste aus 2011&#8243; gewinnen.) Immer wieder bekomme ich Mails, in denen etwas in der Art steht wie: &#8220;Mensch, Martin, toll, wie Du das alles (coach-your-self.tv, die vielen Selbstcoachingkurse, den Club, Deine Software etc.) auf die Beine stellst. Wie kriegst Du das nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(<a href="http://www.coach-your-self.tv/Start/MachdasBesteaus2011/tabid/657/Default.aspx">Vorab: Mit diesem Artikel möchte ich Dich gerne für meinen Online-Kurs  &#8220;Mach das Beste aus 2011&#8243; gewinnen.</a>)</p>
<p>Immer wieder bekomme ich Mails, in denen etwas in der Art steht wie: &#8220;Mensch, Martin, toll, wie Du das alles (coach-your-self.tv, die vielen Selbstcoachingkurse, den Club, Deine Software etc.) auf die Beine stellst. Wie kriegst Du das nur hin?&#8221;</p>
<p>Oft denke ich dann, dass die Leute ein vollkommen falsches Bild von mir haben.</p>
<p>Denn es gab auch Zeiten, in denen nicht alles golden war. In denen ich diese Site, auf der Du gerade diese Zeilen liest, beinahe an die Wand gefahren hätte.</p>
<p>Tatsächlich bedurfte es einer ganz bestimmten Lektion, die mir ordentlich den Kopf gewaschen hat, bis ich begriff, worauf es wirklich ankommt.</p>
<p>Und wenn Du Lust hast, zu erfahren, was der eine und wirklich alles entscheidende Faktor ist, dann lade ich Dich auf eine spannende Achterbahnfahrt – einer Geschichte, die von Erfolg, Scheitern, Ängsten und Durchbrüchen handelt&#8230;<br />
<span id="more-1726"></span><br />
Und meine Story beginnt auf den Tag genau vor vier Jahren. Im Herbst 2007, als ich noch mit der Idee schwanger ging, eine neue Website ins Leben zu rufen: www.coach-your-self.tv. (Mehr dazu in meinem Artikel &#8220;<a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/09/30/coach-your-self/3-fragen-die-dein-leben-jetzt-verandern/">3 Fragen, die Dein Leben JETZT verändern</a>&#8220;.)</p>
<p>Damals kam ich jeden Morgen auf meinem Weg zur Arbeit an einem Schaukasten vorbei, in dem ein Kino für sein aktuelles Programm warb: Zu der Zeit für den neuen Neale Donald Walschs Film &#8220;Gespräche mit Gott&#8221;. Es handelte sich sogar um eine Premiere, um genau zu sein – Neale würde selbst nach Gütersloh kommen. </p>
<p>Ich weiß nicht, ob Du Neale kennst, deswegen schnell ein paar Koordinaten. Neale Donald Walsch ist ein internationaler Bestseller Autor. Sein Buch &#8220;Gespräche mit Gott&#8221; verkaufte sich allein in Deutschland rund 1,2 Millionen mal.</p>
<p>Aber das war nicht der Grund, warum ich mir umgehend Eintrittskarten besorgt hatte.</p>
<p>Mich verband mit Neale etwas ganz Besonderes. In einer Umbruchphase, in der ich mir eine Menge Fragen stellte, war ich im Urlaub zufällig auf sein Buch gestoßen. In einem Touristenkiosk in Portugal. So ungefähr der letzte Ort, wo ich mir Inspirationen oder gar Antworten erhofft hatte. Das Buch fiel mir sofort in die Augen. Und so kaufte ich es, schlug es in einem Café auf – und wurde schon nach den ersten Seiten in seine Tiefe gezogen.</p>
<p>Als ich schließlich auftauchte, hatte ich nicht nur Lösungen gefunden. Sondern auch neue, inspirierende Gedanken, mehr noch eine ganz andere Sicht der Dinge. </p>
<p>Neals Buch begleitete mich fortan durch viele Etappen meines Lebens – übrigens bis heute noch.</p>
<p>Und so kannst Du Dir vielleicht vorstellen, wie es mir erging, damals vor vier Jahren, wenn ich morgens an dem Filmplakat entlangging: &#8220;Mhm, wäre nicht schlecht, wenn ich die Veranstaltung mit Neale filmen könnte. Dann hätte ich doch einen ersten Beitrag für mein neues Portal.&#8221;</p>
<p>Aber wer war ich im Vergleich zu dieser spirituellen Ikone? Meine Site ware nur eine Idee. Ich hatte keine Leserschaft. Keinen Newsletter. Keine Kontakte. Ich wusste noch nichtmal, wie ich ein Interview filmen und schneiden sollte.</p>
<p>Also verwarf ich die Idee.</p>
<p>Und dabei wäre es auch geblieben, wenn mir nicht am Dienstag, den 02.10. (vier Tage vor der Kinopremiere) ein guter Freund eine Mail geschrieben hätte. Ob ich wüsste, dass Walsch nach Gütersloh kommen würde? Und dass der Verlag, der die Tour organisiere, im nahe gelegenen Bielefeld residieren würde? </p>
<p>&#8220;Das ist doch &#8220;irgendwie&#8221; ein Wink mit dem Zaunpfahl&#8221;, dachte ich und griff zum Telefonhörer.</p>
<p>Ich wurde sofort zu der Frau durchgestellt, die die Tour organisierte, und als ich (Herz klopfend) mein Anliegen schilderte (30 minütiges Interview), sagte sie: Ja, das könne gut passen. Neale Donald Walsch habe noch keinen Interviewtermin. Sie könne sich das gut vorstellen. Ob ich ihr bitte nochmal eine Mail mit den Daten zusenden könne. Sie würde sich dann schnell wieder melden.</p>
<p>Mein Herz machte einen Luftsprung. Mehr noch: Ich hatte plötzlich das Gefühl, dass das irgendwie ein bisschen wie &#8220;vorherbestimmt&#8221; war, und ich schrieb sofort die Mail und sendete sie kurz darauf ab.</p>
<p>An dem Tag hörte ich nichts mehr von der Frau. Macht nichts, dachte ich.</p>
<p>Der nächste Tag war Feiertag, und als ich Donnerstagmittag noch nichts gehört hatte, rief ich sie an: Sie war gerade am Flughafen und holte Walsch ab. Sie könne gerade nicht sprechen, würde sich aber später melden.</p>
<p>Tat sie aber nicht.</p>
<p>Da begann ich mir Sorgen zu machen. Bis dahin hatte ich mich auf mein Gefühl verlassen, dass das &#8220;irgendwie&#8221; schon klappen würde. Aber was, wenn nicht? Ich hatte mich jetzt auf diese Chance eingeschossen. &#8220;Was könnte man sich für einen besseren Aufmacher vorstellen als Neale Donald Walsch?&#8221;, dachte ich mir. Abernun sah ich alle meine Felle eher davon schwimmen.</p>
<p>Am Freitagmorgen um 4.42 (ein Tag vor der Premiere) kam dann unser kleiner Sohn Milton Curtis zur Welt. Wir hatten die ganze Nacht kaum geschlafen, und ich war hundemüde, als ich am Vormittag nach Hause kam. Da noch keine Nachricht eingetroffen war, schrieb ich der Frau vom Verlag eine Mail und ging dann schlafen.</p>
<p>Als ich gegen Nachmittag wieder aufwachte und immer noch kein Feedback hatte, rief ich beim Verlag an, und dort gab man mir ihre Handynummer. Leider war sie auch dort nicht erreichbar.</p>
<p>Da der Termin immer näher rückte, drängte sich ein weiteres Problem in mein Blickfeld: Wie wollte ich das Interview überhaupt aufnehmen? Ich hatte zwar eine einfache Video-Kamera, aber eigentlich wollte ich das ganze professionell filmen. Ich rief meine Schwägerin an, die eine Ausbildung als Mediengestalterin bei einem Filmstudio gemacht hatte, und sie sagte, dass sie am Samstag eigentlich abends schon was vorhatte, aber sie würde mich unterstützen.</p>
<p>Ich wurde aber immer zögerlicher: Sollte ich eine Kamera leihen? Was würde das kosten (vermutlich zwischen 80 &#8211; 100 Euro)? Was, wenn das Interview nicht stattfand? Sollte ich meine Schwägerin auf den Termin einschwören?</p>
<p>Warts ab, dachte ich. Zur Not konnte ich mir schnell ein Stativ und ein Mikrofon kaufen und dann die Aufnahme selbst mit unserer Kamera machen.</p>
<p>Aber je mehr ich darüber nachdachte, desto &#8220;schlechter&#8221; kam ich drauf. &#8220;Das wird doch sowieso nichts&#8221;, dachte ich, &#8220;da haste Dich doch viel zu früh gefreut.&#8221;</p>
<p>Als ich dann am Samstagmorgen die Frau vom Verlag anrief, hatte ich sie sofort am Apparat. &#8220;Vermutlich wird das nichts&#8221;, sagte sie lakonisch. Ein Interviewtermin sei zwar nicht ganz abgelehnt worden, und sie wolle Walsch später noch mal fragen. Aber die Termine wären eng, und Walsch bräuchte zwischen den Vorstellungen Ruhepausen. Wir müssten das vermutlich eher spontan machen.</p>
<p>Das war Wasser auf die Mühlen. Irgendwie wurde ich immer niedergeschlagener. Sollte ich nicht einfach die Sache absagen? Vielleicht war das Gefühl des &#8220;Vorherbestimmtseins&#8221; einfach nur ein Irrtum, und meine Zweifel hatten einfach von Anfang an Recht gehabt?</p>
<p>Gegen Nachmittag rief ich die Frau an. Ihr Handy war aus. Meine Stimmungspegel sank immer tiefer. Ich versuchte es später erneut. Keiner ging ran.</p>
<p>Dann, gegen 18.15 Uhr, dachte ich: &#8220;Jetzt ist die letzte Chance, die Sache rumzureißen. Ab in den Mediamarkt, besorg Dir das Equipment und dann gehst Du halt so zum Termin.&#8221;</p>
<p>Ich schwang mich also mit meinem Sohn Rocco (den ich als frisch gebackener Papa alleine hütete) ins Auto.</p>
<p>Ich stand gerade im Mediamarkt vor dem Mikrofonregal, als mein Handy klingelte. Mein Geschäftspartner Michael Bahre war dran. Die Frau aus dem Verlag habe angerufen. Das Interview könne stattfinden.</p>
<p>Um 19.30.</p>
<p>Ich sah auf die Uhr.</p>
<p>Es war 18.50.</p>
<p>Erleichterung schoss durch meine Venen: Das Leben hatte mir tasächlich eine Chance geschenkt. </p>
<p>Aber auf den ersten Freudensprung folgte dichten Fußes: Panik. </p>
<p>Wie sollte ich jetzt das Ganze auf Video aufnehmen? Weder wusste ich, wie ein Stativ funktioniert, noch wie das mit dem Mikrofon lief. Ich hatte so etwas ja noch nie gemacht. Meine Schwägerin war nicht erreichbar, ich war also auf mich gestellt.</p>
<p>Ich fuhr nach Hause (19.00 Uhr) holte meine Kamera und versuchte das Stativ zu montieren. Ging nicht. Ok, dann würde ich die Kamera eben halten.</p>
<p>Jetzt das Mikrofon.</p>
<p>Ging auch nicht.</p>
<p>Gebrauchsanleitung.</p>
<p>Nee, hatte alles richtig angeschlossen.</p>
<p>Warum also tat es das Mikrofon nicht?</p>
<p>Die Zeit tickte.</p>
<p>Schweißperlen traten auf meine Stirn.</p>
<p>Dann gegen 19.20 dämmerte mir, dass das alles nicht klappen würde. Egal, fahr erstmal los. </p>
<p>Ich schnappte mir Rocco, und gemeinsam kutschierten wir durch das nachtdunkle, herbstfeuchte Gütersloh, während in meinem Kopf das Chaos wütete: Wie nur konnte ich das Ruder jetzt noch herumreißen?</p>
<p>Als ich ankam, war es kurz vor halb Acht. Ich lief mit Rocco zum Kino, aber es hatte noch nicht geöffnet. Vor der Tür stand frierend eine lange Schlange von Leuten in dicken Mänteln – die Vorstellung war ja schon seit Wochen ausverkauft gewesen. </p>
<p>Ich lief also mit Rocco zurück zum Auto.</p>
<p>Nochmal ein Kameratest. </p>
<p>Nein, das Mikrofon tat es einfach nicht.</p>
<p>–</p>
<p>Das war der Punkt, an dem mir klar wurde, dass die Sache gelaufen war.</p>
<p>–</p>
<p>Ich sah Roccco an und spürte Verzweifelung und Traurigkeit in mir aufsteigen. </p>
<p>Ich hatte es in den Sand gesetzt.</p>
<p>So einfach war das.</p>
<p>Wenn ich doch einfach an die Chance geglaubt hätte&#8230; </p>
<p>Aber &#8220;wenn&#8221; half jetzt auch nichts mehr. </p>
<p>Die Chance war weg.</p>
<p>Ich packte die Kamera ins Auto und ging mit Rocco zurück zum Kino. </p>
<p>Egal, dachte ich. Die Chance ist doch wenigstens da gewesen: Ich hatte sie nicht genutzt, aber immerhin hatte ich sie bekommen. </p>
<p>Ein gutes Zeichen, also. Zumindest auf gewisse Weise. </p>
<p>Mit diesem emotionalen Cocktail, randvoll gemixt mit heftig widersprüchlichen Gefühlen betrat ich das Kino.</p>
<p>&#8220;Hallo Martin!&#8221;, sagte eine Frau.</p>
<p>Ich sah mich um.</p>
<p>Vor mir stand eine Teilnehmerin aus einer meiner Seminare. Sie schien hier den Einlass zu regeln. Und sie freute sich, mich zu sehen.</p>
<p>Immerhin.</p>
<p>Sie brachte mich zu Neale Donald Walsch. Neben ihm die Frau aus dem Verlag.</p>
<p>Ich erklärte beiden, dass ich den Anruf zu spät erhalten und einfach keine Zeit gehabt hätte, das Interview angemessen vorzubereiten. Wann das Interview denn starten sollte?</p>
<p>&#8220;Jetzt&#8221;, antwortete die Frau.</p>
<p>&#8220;Schade&#8221;, sagte ich und spürte wie meine Stimmung in ein schwarzes Loch direkt unter mir entglitt.</p>
<p>Und dann kam mir ein Gedanke.</p>
<p>&#8220;Übernachtet Neale hier in Gütersloh?&#8221;</p>
<p>Die Frau nickte.</p>
<p>&#8220;Könnten wir das Interview nicht einfach morgen machen? Vor der Abreise?&#8221;</p>
<p>Neale schaute währenddessen immer wieder zu Rocco herüber, der sich in meinen Arm gekuschelt hatte.</p>
<p>Die Frau schilderte Neal in dürren Worten das Malheur. Als er hörte, dass ich am Tag zuvor Papa geworden war, nickte er mir zu. </p>
<p>Schließlich wandte sich die Frau mir wieder zu: &#8220;Ok, Neale ist einverstanden!&#8221;</p>
<p>Ich war fassungslos.</p>
<p>Verdammte Naht: Eine zweite Chance!</p>
<p>Ich dankte den beiden überschwänglich und verabschiedete mich.</p>
<p>Als ich das Kino gerade verlassen wollte, fiel mir ein, dass ich noch eine Karte für den Film übrig hatte.</p>
<p>In dem Augenblick kam ein Mann herein und fragte meine ehemalige Seminarteilnehmerin, ob es noch Karten gäbe.</p>
<p>&#8220;Sorry&#8221;,  sagte sie, &#8220;alles ausverkauft.&#8221; </p>
<p>&#8220;Moment&#8221;, warf ich ein, &#8220;kein Problem, ich habe noch eine&#8221;. </p>
<p>&#8220;Was bekommen Sie dafür?&#8221;, fragte er und griff zum Portemonnaie. &#8220;Mist&#8221;, sagte er, &#8220;ich habe das Geld im Wagen liegen lassen&#8221;. </p>
<p>&#8220;Passt schon&#8221;, erwiderte ich und gab ihm die Karte. </p>
<p>Und in dem Augenblick begriff ich etwas: Ich hatte ein kleines Wunder geschenkt bekommen, und ich bekam jetzt die Chance, selbst zu einem kleinen Wunder beizutragen.</p>
<p>Zuhause angekommen, rief ich sofort ein paar Leute an, und eine halbe Stunde später hatte ich eine Filmkamera organisiert. Dann rief ich meine Schwägerin an. In Ordnung, sagte sie, dann mache ich heute eben keine Party mehr. Das klappte ja wie am Schnürchen.</p>
<p>Als am nächsten Morgen um 11.00 Uhr ein gut aufgeräumter Neale Donald Walsch den Raum betrat, saß ich mit einer Profikamera und einer persönlichen Kamerafrau bestens vorbereitet zum ersten Videointerview meines Lebens!</p>
<p>Neale und ich unterhielten uns über den Film, und das Interview wurde sehr schnell, sehr intensiv. <a href="http://www.coach-your-self.tv/TV/Spirittv/NealeDonaldWalschInterview/tabid/147/Default.aspx">Du kannst es hier übrigens sehen</a>.</p>
<p>Eine Botschaft aus dem Interview möchte ich an dieser Stelle herausgreifen, denn sie lehrte mich etwas Wesentliches über das Leben und wie wir unsere Träume, Sehnsüchte und Wünsche realisieren können.</p>
<p>Neal hatte mit 50 einen Autounfall gehabt, der ihn so verletzte, dass er alles verlor: Seine Frau. Seinen Job. Sein Geld. Sein Zuhause. Er &#8220;endete&#8221; als Obdachloser in einem Park in Oregon.</p>
<p>Eine der Schlüsselszenen in dem Film spielt auf dem Weihnachtsmarkt in Ashtland, Oregon.</p>
<p>Neale stapfte wie ein Fremder durch die Menschenmengen, einsam und allein.</p>
<p>Schließlich blieb er vor einem Schaufenster stehen, in dem er seine Silhouette betrachtete.</p>
<p>Und in dem Augenblick traf er eine Entscheidung. Aber am besten siehst Du selbst.</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/HTjzb2P7MMM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Kurz darauf nahm sein Leben eine überraschende Wendung. Eines Morgens erwachte er in einer Hütte und sah neben sich eine Zeitung mit Jobangeboten. Eine Annonce suchte nach einem Radiomoderator (ein früherer Job von Walsch), und so rief er &#8211; einer Intuition folgend- bei der Radiostation an. Dort fragte man ihn, wie er von der Annonce wüsste. Der Job sei gerade frei geworden, und die Anzeige würde erst am Wochenende in der Zeitung veröffentlicht werden. Walsch sah auf das Datum der Anzeige: Die Zeitung war drei Monate alt.</p>
<p>Er bekam den Job, und sein Leben wurde wieder besser. Er verdiente nicht nur Geld, sondern lernte auf der Station eine Frau kennen, die ihn mochte. Eines Tages trafen sie sich in einem Café und unterhielten sich angeregt, als einer seiner obdachlosen Freunde auftauchte, und Neal in eine kompromittierende Situation verstrickte.</p>
<p>Er war total betrunken und zerstörte die Zweisamkeit der beiden.</p>
<p>&#8220;Wie bist Du damit klar gekommen&#8221;, fragte ich Neale. &#8220;Ist das nicht ein gutes Beispiel, wie uns die Vergangenheit verfolgt, obwohl wir schon was Neues begonnen haben?&#8221;</p>
<p>Walsch sagte, dass diese Situation ein Geschenk war. Er lebte zu der Zeit noch in dem Obdachlosenpark, und er war voller Zweifel, ob er dem neuen Leben trauen sollte&#8230;</p>
<p><iframe width="420" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/fVzrYgJsKSE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe> </p>
<p>Ich musste unwilkürlich an meine eigene Situation am Vorabend denken. Wie unentschlossen, besorgt und ängstlich ich war, und dass sich die Situation erst geändert hatte, als ich tatsächlich losgefahren war, um im Mediamarkt das Equipement zu kaufen.</p>
<p>Und ich begriff: Entscheidungen sind das wesentliche Elixier, das es uns, also Dir und mir ermöglicht, aus Ideen, Wünschen und Zielen etwas Reales zu machen. </p>
<p>Sich zu entscheiden heißt präzise, ganz &#8220;Ja&#8221; zu etwas sagen. Kein, &#8220;vielleicht mache ich es noch&#8230;&#8221;, kein &#8220;mal sehen, wie es läuft&#8230;&#8221;. </p>
<p>Eine Entscheidung erkennt man daran, dass man wirklich danach handelt.</p>
<p>Aber natürlich ist das nicht immer so einfach.</p>
<p>Wir sind ja keine Roboter. Sondern Menschen.</p>
<p>Selbst wenn wir uns neu entschieden haben, kann es geschehen, das wir mit einem Bein noch im Alten verharren, während wir mit dem anderen uns schon auf Neuland befinden.</p>
<p>Neales Entscheidung auf dem Weihnachtsmarkt bildete zwar den Wendepunkt.</p>
<p>Aber es folgten noch viele weitere Entscheidungen, in denen er Schritt für Schritt immer klarer und fester wurde. </p>
<p>Bis er dann seinen Welterfolg landete.</p>
<p>Und damit komme ich nun zu Dir.</p>
<p>Vielleicht träumst Du nicht von Welterfolgen.</p>
<p>Aber möglicherweise davon, Dein Leben zu verändern.</p>
<p>Einen Traum wahr zu machen.</p>
<p>Nun, diese Geschichte sendet Dir eine Botschaft: Entscheide Dich.</p>
<p>Ganz und gar.</p>
<p>Der Rest wird sich schon ergeben.</p>
<p>Aber Du musst den ersten Schritt machen.</p>
<p>Du musst &#8220;Ja&#8221; sagen zu dem, was Du willst.</p>
<p>Bist Du bereit?</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F10%2F04%2Fcoach-your-self%2Fdas-entscheidende-element-mit-dem-du-deine-wunsche-ambitionen-und-ziele-wirklich-realisiert-bekommst%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>3 Fragen, die Dein Leben JETZT verändern</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/09/30/coach-your-self/3-fragen-die-dein-leben-jetzt-verandern/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=3-fragen-die-dein-leben-jetzt-verandern</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 10:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Mach das Beste aus 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Schamlose Promotion: Ich möchte Dich für meinen 10 Wochen Online-Erfolgskurs &#8220;Mach das Beste aus 2011&#8243; gewinnen. Wie? Durch eine wahre, allerdings auch peinliche Geschichte. Vor vier Jahren war ich ziemlich abgenervt. Ich hatte eine Software entwickelt (die Webkonferenzlösung, die ich immer für meine Seminare verwende), und dieses Projekt hatte sich so dermaßen in mein Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bit.ly/pzhpjF">Schamlose Promotion: Ich möchte Dich für meinen 10 Wochen Online-Erfolgskurs &#8220;Mach das Beste aus 2011&#8243; gewinnen.</a></p>
<p>Wie?</p>
<p>Durch eine wahre, allerdings auch peinliche Geschichte.</p>
<p>Vor vier Jahren war ich ziemlich abgenervt. Ich hatte eine Software entwickelt (die Webkonferenzlösung, die ich immer für meine Seminare verwende), und dieses Projekt hatte sich so dermaßen in mein Leben reingefräst, das kaum noch Luft für was anderes da war.</p>
<p>Und ich wollte unbedingt aus der Nummer raus.</p>
<p>Aber irgendwie kam mir immer etwas dazwischen. Es war wie verhext.</p>
<p>Und wie das Leben so spielt, rief mich eines Tages ein alter Freund an, dem ich mein Leid klagte.</p>
<p>Er sagte: &#8220;Ok, Martin, ich habe drei Fragen an Dich. Bist Du bereit?&#8221;</p>
<p>Ich sagte: Ja&#8230;</p>
<p><span id="more-1708"></span></p>
<p>&#8220;Erste Frage: Was ist Dein größter Traum, Deine größte Sehnsucht?&#8221;</p>
<p>Ich sagte es ihm und spürte dabei eine Riesenfreude in mir aufkeimen.</p>
<p>Und angesichts der Lebenslust, die da in mir erwachte, begriff ich, warum ich so abgrundtief frustriert war.</p>
<p>&#8220;Zweite Frage: Wie wäre es, wenn Du das in einem Vierteljahr auf die Beine gestellt hättest?&#8221;</p>
<p>Ich sagte: Geil. Aber, drei Monate ist ein bisschen knapp. Mein Traum war ziemlich groß angelegt.</p>
<p>&#8220;Mhm, verstehe&#8221;, sagte mein Freund, &#8220;jetzt die dritte Frage&#8230;&#8221;</p>
<p>Ja?</p>
<p>&#8220;Was tust Du JETZT dafür, Martin?&#8221;</p>
<p>Ich wollte gerade anheben, aber die Worte starben mir auf der Zunge weg.</p>
<p>–</p>
<p>Dann dämmerte es mir&#8230;</p>
<p>Außer herumlamentieren, tat ich –</p>
<p>– nichts.</p>
<p>Es war ein so verdammt peinlicher Augenblick.</p>
<p>Ich dankte meinem Freund, und einige Minuten später legte ich auf.</p>
<p>Am nächsten Tag buchte ich eine Domain: www.coach-your-self.tv.</p>
<p>Eine Woche später heuerte ich einen Entwickler an.</p>
<p>Drei Wochen danach hörte ich, dass Neile Donald Walsch (Autor von &#8220;Gespräche mit Gott&#8221;) nach Gütersloh kommen würde. Ich rief seinen Verlag an und erzählte ihnen von der Website, die bis dahin nur als Idee existierte.</p>
<p>Ich bekam trotzdem das Interview.</p>
<p>Mein erstes überhaupt.</p>
<p>Und es veränderte alles.</p>
<p>Plötzlich war es eben keine Idee mehr.</p>
<p>Es war ein Keim, der durch die Erde getrieben war.</p>
<p>Klein noch. Zart. Fragil.</p>
<p>Aber ich hatte nun endlich etwas Sichtbares in den Händen.</p>
<p>Und ich begriff: Wenn Du losgehst und was für Deine Träume tust, entstehen Chancen, aus denen was Handfestes wird.</p>
<p>Aber Du musst erst losgehen.</p>
<p>Und zwar nicht irgendwann.</p>
<p>Sondern jetzt.</p>
<p>Diese drei Fragen meines Freundes waren der Startpunkt einer Reise, die mein ganzes Leben radikal verändert hat.</p>
<p>Einer Reise, zu der Du auch gehörst, genau jetzt,da Du diese Zeilen liest.</p>
<p>Und darum frage ich Dich heute:</p>
<p>Was ist Dein Traum?</p>
<p>Wie wäre es, wenn Du ihn in drei Monaten erreichst?</p>
<p>Und&#8230;</p>
<p>&#8230;was tust Du JETZT dafür?</p>
<p> <img src='http://blog.coach-your-self.tv/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Martin</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F09%2F30%2Fcoach-your-self%2F3-fragen-die-dein-leben-jetzt-verandern%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Warum uns groooooooooße Ziele blockieren</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/09/26/coach-your-self/warum-uns-grooooooooose-ziele-blockieren/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=warum-uns-grooooooooose-ziele-blockieren</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 17:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer wieder erreichen mich Fragen von Menschen, die sich selbst oder andere coachen wollen – und dann auf herbe innere Blockaden stoßen. So schrieb mir über Facebook eine Frau zu der Selbstcoaching-Methode &#8220;Afformationen&#8221; folgendes: &#8220;Ich habe gestern mit meinem Sohn ein Coaching mit deiner neuen Methode gemacht. Wir haben nach einer Weile zwei Sätze herausgearbeitet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder erreichen mich Fragen von Menschen, die sich selbst oder andere coachen wollen – und dann auf herbe innere Blockaden stoßen.</p>
<p>So schrieb mir über Facebook eine Frau zu der Selbstcoaching-Methode &#8220;<a href="http://bit.ly/riNZk7">Afformationen</a>&#8221; folgendes:</p>
<p>&#8220;<em>Ich habe gestern mit meinem Sohn ein Coaching mit deiner neuen Methode gemacht. Wir haben nach einer Weile zwei Sätze herausgearbeitet. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis, habe jedoch bei ihm immer noch Widerstand und grossen Druck gespürt.</em></p>
<p><em> Da fehlendes Selbstvertrauen sein Problem ist, fühlte er sich nach den beiden Sätzen: Warum habe ich an heute in jedem Bereich meines Leben soviel Selbstvertrauen wie beim Gamen?<br />
</em></p>
<p><em>Und: Warum bekomme ich ab sofort alles geregelt? noch mieser, weil es ja eben nicht so ist. Er war so blockiert, dass er keine Antworten fand.</em>&#8221;</p>
<p>Wann immer man beim Coaching auf Blockaden trifft, ist Obacht angesagt.</p>
<p>Denn eines der größten Hindernisse – nicht nur beim Coaching – ist ein zu großes Ziel.</p>
<p>Ja, richtig gelesen: Zu große Ziele sind kontraproduktiv.</p>
<p>Ich weiß: Wer Tony Robbins oder Jürgen Höller oder andere Tschakka-Trainer studiert hat, der wird an dieser Stelle einwenden, dass man nur dann richtig motiviert ist, wenn man es möglichst groooooooooß angeht.</p>
<p>Blödsinn.</p>
<p><span id="more-1702"></span></p>
<p>Eine der größten Hindernisse im Menschen ist die Angst vorm Unbekannten.</p>
<p>Denn Unbekanntes ist unberechenbar (sonst wäre es nicht unbekannt) und das versetzt unser Gehirn, unseren Verstand sofort in einen Alarmzustand.</p>
<p>Denn der ist auf Sicherheit gepolt.</p>
<p>Dieser Alarmzustand entsteht, ohne dass wir ihn bewusst mit unserem Verstand steuern können.</p>
<p>Das hat jeder von uns schon erlebt: Wir sollen vor einer unbekannten Gruppe etwas vortragen und wir bekommen Lampenfieber. Automatisch. Das ist quasi in unser Betriebssystem eingebaut. So wurden wir ab Werk ausgeliefert.</p>
<p>Groooooooooße Ziele sorgen außerdem dafür, dass man sich schnell überfordert, leichter verzettelt und permanent unzufrieden ist. Wer bis jetzt monatlich 4000 Euro verdient, wird sich unter erheblichen Stress setzen, wenn er sich plötzlich vornimmt, ab sofort 20.000 Euro monatlich reinzuholen.</p>
<p>Besser ist: 20.000 Euro als Fernziel zu setzen. Und sich jetzt darauf zu konzentrieren, eine 10 bis 15 prozentige Gehaltserhöhung in den nächsten Monaten zu erwirken. Wenn das gut geklappt hat, kann man sich ja ein nächstes Ziel setzen, dass etwas ehrgeiziger ist (6.000 Euro als nächster Sprung).</p>
<p>Wer 120 Kilo wiegt, der nimmt sich nicht vor, in 8 Wochen auf 60 Kilo zu kommen. Sondern vielleicht in einem Monat auf 115 runterzugehen.</p>
<p>Das klingt vielleicht nicht ganz so sexy. Aber die Politik der kleinen Schritte zahlt sich einfach in vielerlei Hinsicht aus:</p>
<li> Das Ziel ist nicht so grroooooooooß, dass unser Verstand Panik kriegt, wie er das erreichen soll.</li>
<li>Weil es machbar erscheint, fühlt man sich motivierter, es anzupacken.</li>
<li>Es zeigen sich nach kurzer Zeit die ersten kleinen Erfolge, die anspornen, jetzt erst recht weiterzumachen.</li>
<li>Sobald man eine Zwischenstufe erreicht und sich an den neuen Zustand gewöhnt hat, verspürt man den Mumm, sich etwas Größeres vorzunehmen.</li>
<p>Um so mehr freut es mich, dass die Frau auf folgende Idee gekommen ist: &#8220;<em>Ich habe mir dann überlegt, ob es eine offenere Variante gäbe, die weniger Druck aufbaut. Hale Dowskin arbeitet ja in der Sedona Methode mit dem Konditional. z.Bsp. Könntest du dieses Gefühl willkommen heissen? Könntest du es loslassen?</em></p>
<p><em>Deshalb habe ich dann die Sätze abgeändert. Nun sehen sie so aus.<br />
</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em> &#8211; Warum könnte ich ab heute in jedem Bereich meines Lebens soviel Selbstvertrauen haben wie beim Gamen?<br />
- Warum könnte ich ab sofort alles geregelt bekommen?</em>&#8220;</p>
<p>Großartige Lösung, finde ich.</p>
<p>Und da wir gerade bei der Sedona-Methode sind – es gibt hier bei coach-your-self.tv <a href="http://bit.ly/9tuNPA">eine aufgebohrte und deutlich erweiterte Variante: EGON</a>. Die ist wie der &#8220;<a href="http://bit.ly/riNZk7">Afformations-Prozess</a>&#8221; auch <a href="http://bit.ly/9tuNPA">kostenlos hier erhältlich</a>.</p>
<p>Aber was meint Ihr dazu?</p>
<p>Welche Erfahrung habt Ihr mit groooooooooßen Zielen?</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F09%2F26%2Fcoach-your-self%2Fwarum-uns-grooooooooose-ziele-blockieren%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein frischer Selbstcoaching-Prozess für Dich&#8230;</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/09/20/coach-your-self/ein-frischer-selbstcoaching-prozess-fur-dich/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=ein-frischer-selbstcoaching-prozess-fur-dich</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 20:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist eine alte und bewährte Tradition bei coach-your-self.tv, dass ich zu meinem Geburstag etwas verschenke. Damit wollen wir auch dieses Jahr nicht brechen. Und darum habe ich Dir einen simplen und – wie ich finde – äußerst genialen Prozess mitgebracht: Afformationen. Er stammt nicht von mir, sondern von einem Herrn namens Noah St. John, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine alte und bewährte Tradition bei coach-your-self.tv, dass ich zu meinem Geburstag etwas verschenke.</p>
<p>Damit wollen wir auch dieses Jahr nicht brechen.</p>
<p>Und darum habe ich Dir einen simplen und – wie ich finde – äußerst genialen Prozess mitgebracht: Afformationen.</p>
<p>Er stammt nicht von mir, sondern von einem Herrn namens Noah St. John, und ich finde, Herr John hat damit einen ganz großen Wurf auf die Beine gestellt.</p>
<p>Genug der Vorrede. Let&#8217;s go!</p>
<p><iframe width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/pBZma66yXWM" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Übrigens: Dieser Prozess stammt aus dem neuen Kurs &#8220;<a href="http://www.coach-your-self.tv/Start/MachdasBesteaus2011/tabid/657/Default.aspx">Mach das Beste aus 2011</a>&#8220;</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F09%2F20%2Fcoach-your-self%2Fein-frischer-selbstcoaching-prozess-fur-dich%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/09/20/coach-your-self/ein-frischer-selbstcoaching-prozess-fur-dich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>21</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ungeordnete Gedanken zum Sieg der Piratenpartei</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/09/19/spiritualitaet/ungeordnete-gedanken-zum-sieg-der-piratenpartei/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=ungeordnete-gedanken-zum-sieg-der-piratenpartei</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/09/19/spiritualitaet/ungeordnete-gedanken-zum-sieg-der-piratenpartei/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 13:11:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist 23:26 Uhr in der Nacht. Ich sollte schlafen gehen. Indes: Ich kann nicht. Der Grund: Der Sieg der Piratenpartei in Berlin. 9 Prozent. Auf Anhieb. Auch wenn es &#8220;nur&#8221; Berlin ist, auch wenn es abzuwarten gilt, was in anderen Bundesländern – wenn überhaupt – geschieht, so ist der Sieg der Piratenpartei für mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist 23:26 Uhr in der Nacht.</p>
<p>Ich sollte schlafen gehen.</p>
<p>Indes: Ich kann nicht.</p>
<p>Der Grund: Der Sieg der Piratenpartei in Berlin.</p>
<p>9 Prozent. Auf Anhieb.</p>
<p>Auch wenn es &#8220;nur&#8221; Berlin ist, auch wenn es abzuwarten gilt, was in anderen Bundesländern – wenn überhaupt – geschieht, so ist der Sieg der Piratenpartei für mich kein Zufall.</p>
<p>Sondern ein Indiz für eine größere Entwicklung, die sich meines Erachtens momentan an den verschiedensten Stellen unseres kleinen Heimatplaneten zeigt.</p>
<p>Bevor ich jedoch weiterschreibe: Dies sind, wie der Titel so schön sagt, ungeordnete Gedanken.</p>
<p>Also noch frisch, unausgegoren – eben noch nicht zu Ende gedacht.</p>
<p>Wenn das für Dich ok ist, dann leg ich mal los.</p>
<p>Auf der einen Seite können wir &#8220;live&#8221; beobachten, wie die Finanzwirtschaft zusehends zerfällt. An den Börsen krachts gewaltig. Die USA ist bis unter die Halskrause verschuldet. Europa ebenfalls. Noch geht es uns Deutschen gut. Aber die Schlagzeilen werden von Tag zu Tag bedrohlicher, finde ich.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,786013,00.html"><img class="aligncenter size-full wp-image-1690" title="monster" src="http://blog.coach-your-self.tv/wp-content/uploads/monster.jpg" alt="" width="546" height="142" /></a><br />
(<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,786013,00.html">Spiegel Online</a>, Montag, 19.09.)</p>
<p>Jeder Versuch der Politik, das Monstrum zu bändigen, das schon einmal die weltweite Wirtschaft in eine tiefe Finanzkrise gerissen hat, scheint zum Scheitern verurteilt. Griechenland, Italien, Spanien, Portugal – jedes dieser Länder kann eine Kettenreaktion auszulösen, welche die globale Wirtschafterneut erneut in den Abgrund schliddern lassen könnte.</p>
<p>Dabei ist ein interessantes Phänomen zu beobachten.</p>
<p>Schon die erste Finanzkrise 2008 hinterließ ein mutmachendes Erbe. <a href="http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2010/12/20/coach-your-self/ein-starker-trend/">So ergab eine Studie der Bertelsmann Stiftung 2010</a>, dass immer mehr Deutsche den Raubtierkapitalismus verdammen – und an dessen Stelle Werte wie Gemeinschaft oder Familie gesetzt haben.</p>
<p>Nun, da es erneut im Karton rappelt, bekommt diese Stimmungsbild Auftrieb.</p>
<p>So kommen interessanterweise eher konservative Kräfte zu der Erkenntnis, dass &#8220;die Linke doch recht&#8221; gehabt hat: &#8220;„Denn wenn die Banken, die sich um unser Geld kümmern sollen, uns das Geld wegnehmen, es verlieren und aufgrund staatlicher Garantien dafür nicht bestraft werden, passiert etwas Schlimmes. Es zeigt sich – wie die Linke immer behauptet hat –, dass ein System, das angetreten ist, das Vorankommen von vielen zu ermöglichen, sich zu einem System pervertiert hat, das die wenigen bereichert.“</p>
<p>Das schrieb kein Linker. Sondern Charles Moore, ein konservativer Publizist. <a href="http://bit.ly/rn3DSC">Und zitiert wurde er von Frank Schirrmacher, dem Herausgeber der FAZ.</a> Also jemand, der nicht nur was zu sagen hat. Sondern der auch gehört wird.</p>
<p>Das ist die eine Seite.</p>
<p>Und auf der anderen Seite können wir weltweit neue, politische Kräfte beobachten.</p>
<p>Zum Beispiel den &#8220;Arabischen Frühling&#8221;: Die Revolution in Tunesien. Die Befreiung Ägyptens. Die Vertreibung von Gaddafi aus Libyen.</p>
<p>Oder die Studentenbewegung in Chile, angeführt von der Rebellenführerin Camila Vallejo. <a href="http://blogs.taz.de/latinorama/2011/09/03/interview_mit_camila_vallejo/">Von der TAZ befragt</a>, ob die &#8220;gegenwärtigen Proteste ein Ausdruck dafür [sind], dass die heutige Generation die Angst verloren hat, oder ein Indiz für den Zusammenbruch des Wirtschaftssystems?&#8221;, antwortete sie.</p>
<p><em>&#8220;Viele Faktoren spielen eine Rolle, aber der wichtigste ist die Erschöpfung des Wirtschaftsmodells. Niemand glaubt mehr an die falschen Versprechungen und die Menschen spüren den Missbrauch. (…) Sie merken, dass sie, auf gut Chilenisch, beschissen werden. Sie haben diese Situation lange Zeit ausgehalten, aber jetzt nicht mehr. Die heutige Generation hat tatsächlich keine Angst mehr, gegen eine Diktatur zu demonstrieren. Wir sind des Systems überdrüssig, das uns unterdrückt und die Menschen ausraubt.&#8221;<br />
</em></p>
<p>Die Bewegung in Chile ist eng vernetzt mit ähnlichen Bewegungen in Portugal, Griechenland und Spanien. Und vernetzt heißt wie schon bei den arabischen Revolutionen: Übers Internet. Namentlich Twitter und Facebook.</p>
<p>Wenn man den Interviews und Berichten Glauben schenken kann (und dabei ist immer eine Menge Vorsicht geboten), so haben diese Bewegungen einen guten Kern.</p>
<p>Sie sind gewaltlos. Und sie bestehen darauf, dass sie ihre größte Kraft und Wucht aus dem Miteinander ziehen.</p>
<p>&#8220;Die Zukunft gehört der Gewaltlosigkeit und der Versöhnung der Kulturen&#8221; schreibt der ehemalige Widerstandskämpfer Stéphane Hessel in seinem Essay &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emp%C3%B6rt_euch">Empört Euch</a>&#8220;, das seit seinem Erscheinen über eine Million mal verkauft wurde. Und das zu einer Art Standardwerk der neuen Bewegung avanciert ist.</p>
<p>&#8220;Wir müssen begreifen, dass Gewalt von Hoffnung nichts wissen will&#8230;Die Botschaft eines Mandela, eines Martin Luther King ist eine&#8230; Botschaft der Hoffnung, dass die Gesellschaften unserer Zeit Konflikte durch gegenseitiges Verständnis in wachsamer Geduld werden lösen können&#8230;&#8221;</p>
<p>Kehren wir zurück nach Deutschland. Zu etwas – scheinbar – ganz anderem.</p>
<p>In den letzten Monaten habe ich für das Bielefelder IT-Unternehmen Synaxon ein Leitbild erarbeitet. Nicht ich allein. Sondern zunächst mit dem Vorstand. Dann haben sich die Mitarbeiter daran beteiligt. Insgesamt 70 Leute, die es gestaltet haben.</p>
<p>Diese Arbeit hat mir Einblick in ein Unternehmen verschafft, das sehr ungewöhnliche Wege geht.</p>
<p>Zum Beispiel gibt es dort keine Geheimniskrämerei. Jeder darf alles wissen. (Zwei Ausnahmen gibt es noch: Unternehmenskäufe werden stickum abgewickelt, und die Gehälter sind &#8211; noch – nicht transparent). Alles andere liegt offen. Jeder kann sich alle Zahlen ansehen. Jeder veröffentlicht sein Wissen in einem Wiki, eine Art Redaktionssystem, in dem unter anderem alle Unternehmensregeln stehen. Und wer möchte, kann die Regeln jederzeit verändern. Er braucht keine Freigabe vom Chef. Sondern jeder kann eine Anordnung live und direkt umgestalten. Zwar kann der Chef ein Veto einlegen – aber die Veränderung gilt bis dahin.</p>
<p>Das Unglaubliche daran. Diese Freiheit wird nicht ausgenutzt. Die Mitarbeiter sind stolz auf ihre Freiheit und nutzen sie achtsam, engagiert und verantwortungsvoll.</p>
<p>Genau so wie es bei Wikipedia auch funktioniert, das Weblexikon, in das jeder hineinschreiben kann, was er mag – und das heute fachlich und faktisch genauso gut wie ein käufliches Lexikon ist.</p>
<p>Und nun Auftritt Piratenpartei (ich sagte ja, es sind ungeordnete Gedanken): In einem <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,786958,00.html">Spiegel Online Bericht</a> wird ein Vertreter der Piraten Parter zitiert: &#8220;Die Piraten sieht er als Anti-CDU-Partei. Grüne, Linke und SPD seien sich relativ ähnlich. &#8220;Wir wollen mehr Freiheit, die Bürgerrechte sind uns wichtig.&#8221; Die Piraten glaubten, so der Mann mit Pferdeschwanz und schwarzem Polo-Shirt, &#8220;dass die Menschen intelligent und guten Willens&#8221; seien.&#8221;</p>
<p>Ich vermute, dass diese Aussage einem Gedankengut entsprungen ist, das mir auch beim Erarbeiten des Leitbildes begegnet ist: Der so genannten XY-Theorie. (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/X-Y-Theorie ">Siehe auch Wikipedia</a>)</p>
<p>Die besagt, einfach ausgedrückt, dass es in der Wirtschaft zwei Sichtweisen über Menschen gibt. Die &#8220;X-Theorie&#8221; geht davon aus, dass Menschen faul sind und nur das Notwendigste tun. Denen ist nur über die klassische Führung (Kontrolle, Peitsche und Belohnung) beizukommen. Die &#8220;Y-Theorie&#8221; dagegen geht davon aus, dass der Mensch guten Willens ist und sich freiwillig engagiert.</p>
<p>Und ich glaube und hoffe, dass es das ist, was wir gerade erleben.</p>
<p>Dass viele Menschen, möglicherweise sogar die meisten, es satt haben, der alten, negativen Denke von der Schlechtigkeit des Lebens im allgemein und des Menschen im speziellen zu frönen.</p>
<p>Noch haben wir all die alten Muster in uns.</p>
<p>Noch denken viele von uns, dass die Menschen eher schlecht sind.</p>
<p>Aber viele von uns arbeiten in der einen oder anderen Form daran, diese alte Denke abzulegen.</p>
<p>Diese Website ist übrigens mein Beitrag dazu.</p>
<p>Ein politischer Beitrag, wenn man so möchte.</p>
<p>Wenn auch nicht in dem Sinne von Hetze und Polemik, wie wir es bei den meisten Berufspolitikern beobachten können.</p>
<p>Sondern in dem Sinne: Lasst uns was tun.</p>
<p>Auch das ist in meinen Augen Politik.</p>
<p>Und ich bin nicht der einzige: Hunderttausende von Coaches, Trainern und Trainerinnen weltweit leisten den ihren dazu.  Sei es in Form von Angeboten zur &#8220;gewaltfreien Kommunikation&#8221;, Meditation oder in Form zahlreicher Coaching- und Selbstcoachingtechniken, die allesamt darauf abzielen, sich aus dem geistigen Gefängnis von Angst, Sorgen, Zweifeln, Abwertung und Geringschätzung von sich und anderen zu befreien.</p>
<p>Und niemand weiß, ob uns das gelingen wird.</p>
<p>Wie in jeder Krise steckt in dem, was gerade geschieht, gleichermaßen Chance wie Gefahr.</p>
<p>Wird die Piratenpartei eine Eintagsfliege bleiben? Oder werden die etablierten Parteien das Zepter in der Hand behalten und sich ewig weiterstreiten – selbst während einer wirtschaftlichen Krise wie in diesen Tagen?</p>
<p>Werden die Proteste der Jungen weltweit friedlich ausgehen &#8211; oder wird es weitere Entgleisungen geben wie die Unruhen in London?</p>
<p>Wird die Finanzkrise zu einer Umkehr führen – oder wird es einen Zusammenbruch geben, der Not und Mangel in vielen Regionen der Welt trägt?</p>
<p>Niemand weiß es.</p>
<p>Denn diese Geschichte&#8230; wird gerade geschrieben.</p>
<p>Von uns.</p>
<p>Jetzt.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F09%2F19%2Fspiritualitaet%2Fungeordnete-gedanken-zum-sieg-der-piratenpartei%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Video: Flug über Planet Erde</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 16:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Gott. Wat is datt schööön. James Drake hat 600 Fotos vom &#8220;Gateway to Astronomy Photograph of Earth&#8221; aneinandergereiht und ein Zeitraffer-Flug über Mutter Erde geschaffen: Mehr von James Drake in seinem &#8220;Infinity Imagined&#8221; Blog.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Gott.</p>
<p>Wat is datt schööön.</p>
<p>James Drake hat 600 Fotos vom &#8220;Gateway to Astronomy Photograph of Earth&#8221; aneinandergereiht und ein Zeitraffer-Flug über Mutter Erde geschaffen:</p>
<p><iframe width="480" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/74mhQyuyELQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mehr von James Drake in seinem &#8220;<a href="http://infinity-imagined.tumblr.com/">Infinity Imagined</a>&#8221; Blog.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F09%2F18%2Fspiritualitaet%2Fvideo-flug-uber-planet-erde%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie George Clooney seinen Durchbruch erzielte</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Sep 2011 11:49:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Frisches]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gestehe: Seit vielen Jahren schon bin ich ein großer Bewunderer von George Clooney. Warum? Nicht, weil er gut aussieht. Oder weil er ein Hollywoodstar ist. Sondern weil er ein Schauspieler und Regisseur ist, der sich immer wieder an neue kreative Herausforderungen wagt. Und der sich zugleich politisch einsetzt. Ob sein Engagement gegen den Genozid [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gestehe: Seit vielen Jahren schon bin ich ein großer Bewunderer von George Clooney.</p>
<p>Warum?</p>
<p>Nicht, weil er gut aussieht.</p>
<p>Oder weil er ein Hollywoodstar ist.</p>
<p>Sondern weil er ein Schauspieler und Regisseur ist, der sich immer wieder an neue kreative Herausforderungen wagt.</p>
<p>Und der sich zugleich politisch einsetzt. Ob sein Engagement gegen den Genozid in Darfur, für den Klimaschutz oder für die Unabhängigkeit des Südsudans: Clooney bezieht Stellung.</p>
<p>Trotzdem – oder vielleicht auch deswegen – ist er unglaublich beliebt.</p>
<p>Und was Clooneys Filmwerk als Schauspieler angeht: Er, der nun wirklich in den Blockbustern dieser Welt mitspielen und dabei gut Kasse machen könnte, sucht sich häufig kleine, zum Teil sogar schräge Filmprojekte, von denen einige bereits Kultstatus genießen. Man denke nur an Tarrantinos &#8220;From Dusk till Dawn&#8221; oder an das Roadmovie &#8220; O Brother, Where Art Thou?&#8221; von den Coen Brothers.</p>
<p>Darüber hinaus führt Clooney seit einigen Jahren Regie. Und auch hier geht es nicht um geldträchtige Filme. Sondern um Werke, die nachdenklich stimmen. Wie zum Beispiel &#8220; Good Night, and Good Luck.&#8221;, in dem die McCarthy Ära thematisiert wird – eine Phase der amerikanischen Geschichte, die von Kommunistenhatz, Zensur und Repressionen gezeichnet ist.</p>
<p>Lange Rede kurzer Sinn: Clooney ist smart, erfolgreich, kreativ und politisch engagiert.</p>
<p>Also jemand, von dem man was lernen kann.</p>
<p>Zum Beispiel, wie sein Erfolg funktioniert hat&#8230;</p>
<p><span id="more-1651"></span></p>
<p>&#8220;Seine ersten Filme seien nicht besonders gewesen&#8221; <a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,785588,00.html#ref=nldt">zitiert Spiegel Online ein Interview</a>, das Clooney auf dem Filmfestival in Toronto (2011) gegeben hat.</p>
<p>Tatsache: Zu seinen Erstlingswerken gehören billige TV-Serien, B-Movies wie &#8220;Die Rückkehr der Killertomaten&#8221; oder &#8220;Return to Horror High&#8221; („Banaler Horrorfilm nach üblichen Mustern und mit gewohnt blutrünstigen Effekten.“ Das Lexikon des Internationalen Films).</p>
<p>Interessant ist, wie Clooney mit der Situation umging: &#8221;Selbst als ich nur in ziemlich miesen Fernsehshows auftrat, hielt ich mich für einen Filmschauspieler&#8221;</p>
<p>Bingo: Erste Einsicht.</p>
<p>Selbst wenn Du noch nicht da bist, wo Du hinwillst: Denke beharrlich an Dein Zukunftsbild. Halte es aufrecht, auch wenn die Realität Deine &#8220;Visionen&#8221; Lügen straft: &#8221;Ich tröstete mich, bald werde ich diese großartige Kinokarriere haben, die ich damals natürlich nicht hatte&#8221;.</p>
<p>Aber reicht das?</p>
<p>Nein.</p>
<p>Man muss die Spannung zwischen Ist und Soll, zwischen Realität und Ziel aushalten. In einer anderen <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,570942-2,00.html">Spiegel Online Story (2008)</a> wird dazu Clooneys Vater zitiert:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Er sagte ihm: &#8220;Junge, es gibt 50.000 Journalisten in den USA und 3000 Schauspieler. Rechne! Mache einen Collegeabschluss, dann hast du etwas, worauf du zurückfallen kannst.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>George sagte: &#8220;Wenn ich was habe, worauf ich zurückfallen kann, falle ich.&#8221;</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Er hatte recht. Er hat immer recht&#8221;, sagt Nick Clooney, &#8220;und wissen Sie, was seine wahre Stärke ist? Ich, Sie, wir alle erreichen irgendwann einen Punkt, an dem wir stehen bleiben. George geht weiter, er hat keine Angst zu wachsen.&#8221;</em></p>
<p>Aber zurück in die Zeiten, als Clooney noch in dritt- und zweitklassigen Rollen unterwegs war: &#8220;Ich tröstete mich, bald werde ich diese großartige Kinokarriere haben, die ich damals natürlich nicht hatte&#8221;.</p>
<p>Ok, werden Sie vielleicht einwenden: Clooney hat also große Träume gehabt. Aber wer hat die nicht? Hegen wir nicht alle Tagträumereien von einem großartigen Leben – das sich aber <em>irgendwie</em> nicht so recht einstellen mag?</p>
<p>Was also hat Clooney in die Erfolgsstratosphären gekickt?</p>
<p>Eine wichtige Einsicht.</p>
<p>Clooney begriff irgendwann, dass er <em>selbst</em> für <em>seine </em>Rollen verantwortlich ist: &#8221;Das war wie ein Gedankenblitz &#8211; ich muss mit richtig guten Filmemachern und guten Drehbüchern arbeiten &#8211; und das brachte es tatsächlich.&#8221;</p>
<p>Schließlich kamen die Chancen, aus denen Clooney etwas gemacht hat: die Fernsehserie &#8220;Emergency Room&#8221; gefolgt von Blockbustern wie &#8221;Projekt: Peacemaker&#8221; und &#8220;Out of Sight&#8221;. Und schließlich die oben genannte beeindruckende Serie von Filmen, die weit über den üblichen Kommerz hinausgehen.</p>
<p>Was lernen wir aus all dem?</p>
<p>Die Antwort geben Sie sich am besten selbst.</p>
<p>Wie?</p>
<p>In dem Sie die folgenden drei Fragen – ehrlich – beantworten:</p>
<p>Was wünschen Sie sich Großes?</p>
<p>Inwieweit übernehmen Sie Verantwortung, die Sache <em>selbst</em> umzusetzen?</p>
<p>Ab jetzt?</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F09%2F12%2Fcoach-your-self%2Fwie-george-clooney-seinen-durchbruch-erzielte%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Liebeskummer? Wonach wir uns wirklich sehnen&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 12:23:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
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		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Innere Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenssinn]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche hatte ich ein interessantes Coaching. Ein Teilnehmer aus meinem Kurs &#8220;All you need is: Love!&#8221; hat Liebeskummer. Und so sehr er sich auch bemüht, die Sehn-Sucht nach der Ex hält ihn heftig in Beschlag. Ich habe das einstündige Coaching auf 15 Minuten zugeschnitten, in dem man fette Beute machen kann. Zum Beispiel, warum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche hatte ich ein interessantes Coaching.</p>
<p>Ein Teilnehmer aus meinem Kurs &#8220;All you need is: Love!&#8221; hat Liebeskummer. </p>
<p>Und so sehr er sich auch bemüht, die Sehn-Sucht nach der Ex hält ihn heftig in Beschlag. </p>
<p>Ich habe das einstündige Coaching auf 15 Minuten zugeschnitten, in dem man fette Beute machen kann. Zum Beispiel, warum es uns so schwerfallen kann, Liebeskummer loszuwerden. Und wonach wir uns dabei vielleicht wirklich sehnen (für die Eiligen ab Minute 5.12)&#8230;</p>
<p><!-- degradable html5 audio and video plugin --><div class="audio_wrap html5audio"><div style="display:none;"><a href="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/coach-kurs/love/niels_coaching.mp3" title="Click to open" id="f-html5audio-0">Audio MP3</a><script type="text/javascript">AudioPlayer.embed("f-html5audio-0", {soundFile: "http://www.coach-your-self.tv/portals/0/coach-kurs/love/niels_coaching.mp3"});</script></div><audio controls autobuffer id="html5audio-0" class="html5audio"><source src="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/coach-kurs/love/niels_coaching.mp3" type="audio/mpeg" /><a href="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/coach-kurs/love/niels_coaching.mp3" title="Click to open" id="f-html5audio-0">Audio MP3</a><script type="text/javascript">AudioPlayer.embed("f-html5audio-0", {soundFile: "http://www.coach-your-self.tv/portals/0/coach-kurs/love/niels_coaching.mp3"});</script></audio></div><script type="text/javascript">if (jQuery.browser.mozilla) {tempaud=document.getElementsByTagName("audio")[0]; jQuery(tempaud).remove(); jQuery("div.audio_wrap div").show()} else jQuery("div.audio_wrap div *").remove();</script><br />
(<a href="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/coach-kurs/love/niels_coaching.mp3">Download</a>)</p>
<p>Die Übung, die ich mit Niels mache, heißt &#8220;Der liebevolle Blick&#8221; (<a href="http://www.coach-your-self.tv/InnereStimmeSchmankerl/tabid/718/Default.aspx">kostenloser Download hier&#8230;</a>) und stammt aus dem Kurs &#8220;<a href="http://www.coach-your-self.tv/liebe/tabid/707/Default.aspx">Finde Deine innere Stimme</a>&#8220;.</p>
<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fblog.coach-your-self.tv%2Findex.php%2F2011%2F08%2F08%2Fcoach-your-self%2Fliebeskummer-wonach-wir-uns-wirklich-sehnen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=450&amp;action=like&amp;font=lucida grande&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:450px;height:32px;margin-top:5px;"></iframe>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mit der &#8220;inneren Stimme&#8221; den richtigen Partner finden?</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/08/04/coach-your-self/mit-der-inneren-stimme-den-richtigen-partner-finden/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=mit-der-inneren-stimme-den-richtigen-partner-finden</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/08/04/coach-your-self/mit-der-inneren-stimme-den-richtigen-partner-finden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 20:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coach Dich selbst!]]></category>
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		<category><![CDATA[Innere Stimme]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenssinn]]></category>
		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Spiritualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Als mir das erstemal jemand schrieb, dass der durch den Kurs &#8220;Finde Deine innere Stimme&#8221; einen neuen Liebespartner gefunden hat, hielt ich das offen gestanden für Zufall. Aber als dann mehr Rückmeldungen in dieser Richtung eintrudelten, wurde ich neugierig. War es wirklich möglich, durch seine innere Stimme, seine Intuition, genau den oder die Richtige zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als mir das erstemal jemand schrieb, dass der durch den Kurs &#8220;<a href="http://bit.ly/nTN4Eq">Finde Deine innere Stimme</a>&#8221; einen neuen Liebespartner gefunden hat, hielt ich das offen gestanden für Zufall.</p>
<p>Aber als dann mehr Rückmeldungen in dieser Richtung eintrudelten, wurde ich neugierig.</p>
<p>War es wirklich möglich, durch seine innere Stimme, seine Intuition, genau den oder die Richtige zu finden?</p>
<p>Das wollte ich genauer wissen, und so begann ich bei den Teilnehmenden nachzuhaken.</p>
<p>Auf diese Weise kam schließlich dieses Interview mit Anja zustande, die sehr frank und frei schildert, wie sie nach längerre Zeit des Solo-Daseins auf ihren Partner gestoßen ist.</p>
<p><!-- degradable html5 audio and video plugin --><div class="audio_wrap html5audio"><div style="display:none;"><a href="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/coach-kurs/intuition/anja.mp3" title="Click to open" id="f-html5audio-1">Audio MP3</a><script type="text/javascript">AudioPlayer.embed("f-html5audio-1", {soundFile: "http://www.coach-your-self.tv/portals/0/coach-kurs/intuition/anja.mp3"});</script></div><audio controls autobuffer id="html5audio-1" class="html5audio"><source src="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/coach-kurs/intuition/anja.mp3" type="audio/mpeg" /><a href="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/coach-kurs/intuition/anja.mp3" title="Click to open" id="f-html5audio-1">Audio MP3</a><script type="text/javascript">AudioPlayer.embed("f-html5audio-1", {soundFile: "http://www.coach-your-self.tv/portals/0/coach-kurs/intuition/anja.mp3"});</script></audio></div><script type="text/javascript">if (jQuery.browser.mozilla) {tempaud=document.getElementsByTagName("audio")[0]; jQuery(tempaud).remove(); jQuery("div.audio_wrap div").show()} else jQuery("div.audio_wrap div *").remove();</script><br />
(<a href="http://www.coach-your-self.tv/portals/0/coach-kurs/intuition/anja.mp3">Download</a>)</p>
<p>Hier einige Anmerkungen:</p>
<p><span id="more-1600"></span></p>
<p><strong>Führen lassen</strong><br />
In meinen Gesprächen schilderten die Teilnehmenden, dass sie im Vorfeld eine Menge Dinge probiert hatten – und nichts davon hatte so recht funktioniert. Bis sie schließlich losließen. Anja betont in dem Interview, dass sie während des Kurses &#8220;Finde  Deine innere Stimme&#8221; die Aufgabe, den Richtigen zu finden, <em>abgegeben</em> hat. &#8220;Ich habe darum gebeten, dass ich in irgendeiner Form geführt  werde. Dass ich dorthin geführt werde, wo ich sein soll zur rechten Zeit.&#8221;</p>
<p><strong>Zufall oder Fügung?<br />
</strong>Anja schildert in dem Interview, wie sie quasi &#8220;ausversehen&#8221; auf ihren Partner getroffen ist.</p>
<p>Das spiegelte sich auch in einem Interview mit einer anderen Frau wieder, die ihren Partner über eine Partnerbörse kennengelernt hat. Ihr Profil hatte schon längere Zeit in der Plattform gestanden, aber es war einfach nichts geschehen. Irgendwann entschied sie sich dann, das brachliegende Profil zu tilgen – und entdeckte ausgerechnet beim Löschvorgang, dass gerade in dem Augenblick ein Interessent online war. Die beiden kamen ins Gespräch, und daraus entstand dann eine intensive Liebesbeziehung.</p>
<p>War das nun Zufall? Oder Fügung?</p>
<p>Anja meint in dem Interview: &#8220;Ich glaube, dass es Fügung war, und ich glaube auch, dass es [damit zusammenhing], dass ich völlig losgelassen habe und mit nichts gerechnet habe&#8230;. Wir waren an dem Abend in der Situation, dass es für uns Beide ging. Ich glaube, eine Woche vorher oder eine Woche später hätte das Ganze nicht funktioniert.&#8221;</p>
<p>Und wenn Sie sich das Interview oben anhören, werden Sie vermutlich merken, wie geplättet ich wegen der &#8220;Wohnungsgeschichte&#8221; (Minute 9.15) war.</p>
<p><strong>Der etwas andere Partner</strong><br />
Interessanterweise raten ja viele Single-Experten und Expertinnen, sich  ein genaues Bild von Ihrem Wunschpartner zu machen. In meinen Gesprächen  mit denjenigen, die ihre wahre Liebe gefunden haben, gewann ich einen  anderen Eindruck. Anja: &#8220;Eigentlich hatte ich den ja nicht so  bestellt&#8230;&#8221;</p>
<p>Für die Partnerbörsen-Frau entsprach der Neue ebenfalls nicht unbedingt ihrem gewohnten Beute-Schema (so drückt es ja auch Anja aus).</p>
<p>Aber der Neue war für Sie genau der Richtige – nicht nur in Liebesdingen, sondern auch was ihre Herausforderungen anbetraf. Er drückte schon mal ab und zu das passende Knöpchen (herrlich, wie man in solchen &#8220;Livesituationen&#8221; doch am besten testen kann, wo man in seiner Entwicklung steht). Aber auch wenn es mal Stress gegeben haben mag: Die Beiden hielten zusammen.</p>
<p>Vielleicht verleiten uns ja der in Werbung und Hollywood-Schinken gehegte Mythos des perfekten Partners, zu sehr in die falsche Richtung zu schauen. Die echte, die wahre Liebe findet man, so scheint&#8217;s, nicht in medialen Traumbildern. Sondern im realen Leben um die Ecke.</p>
<p>Und wie sehr diese Formel aufgehen kann, bringt Anja auf bewegende Weise auf den Punkt:  &#8220;Wir beide sind immer noch heute – es  ist ja über 3 Monate her – fassungslos, was uns da passiert ist und es  ist sensationell. Und es hört nicht auf, es ist großartig, und es fühlt sich toll an.&#8221;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zwischen Pflicht und Lust: Das Drama des &#8220;Muss ja&#8221;</title>
		<link>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/08/01/coach-your-self/zwischen-pflicht-und-lust-das-drama-des-muss-ja/?utm_source=rss&amp;utm_medium=rss&amp;utm_campaign=zwischen-pflicht-und-lust-das-drama-des-muss-ja</link>
		<comments>http://blog.coach-your-self.tv/index.php/2011/08/01/coach-your-self/zwischen-pflicht-und-lust-das-drama-des-muss-ja/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 18:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Weiss</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Glück]]></category>
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		<category><![CDATA[Optimismus]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstliebe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.coach-your-self.tv/?p=1596</guid>
		<description><![CDATA[Anlässlich meines kostenlosen Selbstcoachingswerkzeugs &#8220;Die Selbstbildrakete&#8221; aus dem Kurs &#8220;All you need is: Love!&#8221; schrieb mir ein Nicht-Nutzer des Werkzeugs folgende Zeilen: &#8220;Ich hab mir die Selbstbildrakete runtergeladen, weil mich der Prozess wirklich interessiert. Allerdings bin ich bis heute nicht dazu gekommen, mich damit zu beschäftigen. Und obwohl mein Interesse groß ist, find ich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich meines kostenlosen Selbstcoachingswerkzeugs &#8220;<a href="http://www.coach-your-self.tv/tabid/771/Default.aspx">Die Selbstbildrakete</a>&#8221; aus dem Kurs &#8220;<a href="http://www.coach-your-self.tv/Shop/AllyouneedisLove/tabid/782/Default.aspx">All you need is: Love!</a>&#8221; schrieb mir ein Nicht-Nutzer des Werkzeugs folgende Zeilen:<br />
<em><br />
&#8220;Ich hab mir die Selbstbildrakete runtergeladen, weil mich der Prozess wirklich interessiert. Allerdings bin ich bis heute nicht dazu gekommen, mich damit zu beschäftigen. Und obwohl mein Interesse groß ist, find ich die Zeit nicht dafür. Aber dadurch ist mir gleich ein grundsätzliches Problem aufgefallen, das wahrscheinlich viele Menschen mit mir teilen:</em></p>
<p><em>Zeitmanagement ist Prioritätsmanagement. Zeit hat jeder gleich viel, nur was wir in dieser Zeit tun ist unterschiedlich, weil wir alle unterschiedlich motiviert sind.</p>
<p>Jetzt gibt es zweierlei Arten motiviert zu sein:</p>
<p>1. Wir tun etwas, damit keine Situation eintritt, in der wir unglücklich sind</p>
<p>2. Wir tun etwas, um Situationen zu schaffen, in denen wir glücklich sind.</p>
<p>Meistens bin ich mit Nr. 1 beschäftigt (Broterwerb, Haushalt, die täglichen Pflichten erledigen). Wenn ich dann entsprechend viel an Nr. 1 gearbeitet habe, bin ich müde und geschafft, dann vergesse ich auf sämtliche &#8220;Selbstbildraketen&#8221;, weil ich mich einfach erholen möchte und nicht mehr anstrengen will.</p>
<p></em></p>
<p><em>Ich nehme an, dass es vielen so geht (vielleicht sogar auch dir selbst) und würde mich daher über eine Antwort von dir sehr freuen!!&#8221;</em></p>
<p>Hier meine Antwort&#8230;</p>
<p><span id="more-1596"></span></p>
<p>Hallo lieber Nicht-Nutzer,</p>
<p>ich weiß nicht, ob Sie es schon wussten, aber ich unterrichte in der Tat Zeitmanagement seit über 10 Jahren (siehe <a href="http://www.e-ffectivity.biz">www.e-ffectivity.biz</a>). Und früher habe ich auch immer gedacht: Ach, wenn doch diese verdammte Pflicht nicht wär!</p>
<p>Heute sehe ich das anders.</p>
<p>Aber ich muss Ihnen gestehen, dass ich für diese neue Sichtweise eine Menge Lernerfahrungen verbuchen <em>musste</em>. Oder sollte ich nicht eher sagen: verbuchen <em>durfte</em>?</p>
<p>Denn dieses ewige &#8220;MUSS&#8221; hat mir lange Zeit die Sicht auf etwas <em>Wesentliches</em> versperrt.</p>
<p>Zu müssen heißt, von etwas da Draußen gezwungen zu werden.</p>
<p>Zu müssen heißt, Opfer zu sein.</p>
<p>Ein Opfer der Umstände.</p>
<p>Des bösen Bosses, der fiesen Kunden.</p>
<p>Der Wirtschaftslage.</p>
<p>Der Kinder, die neue Schuhe brauchen.</p>
<p>Des ewigen Kuddelmuddels, der unseren Haushalt im speziellen und unser Leben im allgemeinen durcheinander bringt. Und der uns permanent zwingt, zu reagieren, gerade zu rücken, aufzuräumen, fleißig zu sein.</p>
<p>So kommt es einem vor, wenn man in der Muss-Denke gefangen ist.</p>
<p>Tatsächlich aber, ist das <em>Muss</em> eine fromme Lüge.</p>
<p>Fakt ist: Wir haben eigentlich immer eine Wahl.</p>
<p>Und das eigentlich schreibe ich nur, weil es im Leben tatsächlich eine Ausnahme gibt. Ein echtes Muss: Der Tod.</p>
<p>Aber alles andere ist unsere Wahl.</p>
<p>Ich zum Beispiel bin jemand, der viiiiiiiiiiel arbeitet. 50 Stunden Wochen sind keineswegs die Ausnahme. Sondern die Regel.</p>
<p>Nur müssen, muss ich das nicht.</p>
<p>Klar: Meine Kunden wollen bedient, meine Teilnehmer trainiert, meine Klienten gecoacht werden.</p>
<p>Aber das ist doch kein Muss. Dies hier zu tun, war und ist meine Entscheidung. Und nicht das Ergebnis widriger Winde.</p>
<p>Allerdings habe ich das viele Jahre nicht so gesehen. Es gab Zeiten, in denen ich mich bei meiner Göttergattin Maren bitterlich beklagt habe, ob der Sisyphuszustände (siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sisyphos">Wikipedia</a>) in meinem Arbeitsleben.</p>
<p>&#8220;Dann such Dir doch einen bezahlten Job&#8221;, war stets ihre ebenso lakonische wie eintönige Antwort.</p>
<p>Nicht sonderlich originell, aber dennoch wahr.</p>
<p>Niemand zwingt mich, das zu tun, was ich tue.</p>
<p>Obwohl&#8230;</p>
<p>So ganz stimmt das ja nicht.</p>
<p>Es gibt doch einen <em>Zwinger</em> in meinem Leben, wenn ich es recht bedenke.</p>
<p>Und zwar derjenige, der gerade diese Zeilen verfasst.</p>
<p>Ich bin es, der mich <del datetime="2011-08-01T17:01:57+00:00">zwingt</del> motiviert, zu tun, was ich jetzt in diesen Minuten gerade tue: Ihnen zu antworten.</p>
<p>Natürlich habe ich Verpflichtungen, die mich ebenfalls <del datetime="2011-08-01T17:01:57+00:00">zwingen</del> einladen, ihnen nachzukommen.</p>
<p>Meine Kinder beispielsweise.</p>
<p>Aber niemand hat mir damals die Pistole an den Kopf gehalten und gesagt: &#8220;Martin, mach mal ein Paar von diesen Botten.&#8221;</p>
<p>Auch das war <em>meine</em> Entscheidung.</p>
<p>Ich kenne natürlich auch Situationen, wo ich beruflich rankeulen &#8220;musste&#8221;, weil es finanziell eng war.</p>
<p>Aber ich hätte genau so gut in den Sack hauen und die Situation an die Wand fahren lassen.</p>
<p>Ich habe mich aber anders entschieden.</p>
<p>Jedesmal.</p>
<p>Und so möchte ich Sie einladen, Ihr Pflichtprogramm als das zu sehen, was es ist: Ihre Entscheidung.</p>
<p>Sie sind es, der &#8220;ja&#8221; dazu sagt. Tag für Tag. Stunde für Stunde. Minute für Minute.</p>
<p>Niemand anders. Egal, wer auch immer Sie bittet, bekniet oder bedroht: Ohne Ihr &#8220;Ja!&#8221; würde nichts passieren.</p>
<p>Klar: Solange man sich selbst aus der Gleichung rausnimmt, erscheint uns das Leben als &#8220;Muss&#8221;.</p>
<p>Aber das ist nicht nur faktisch falsch.</p>
<p>Sondern das ist auch die Tür, die in die Freiheit führt: Wir sind es, die es entscheiden. Und wir sind es, die uns umentscheiden können (ja, sogar müssen, wenn wir wollen, dass das Leben anders läuft als bisher).</p>
<p>Wenn Ihnen also nicht gefällt, wie es momentan läuft, dann entscheiden Sie sich bitte um.</p>
<p>Nehmen Sie sich einfach die Zeit für die Selbstbild-Rakete.</p>
<p>Stellen Sie das Telefon ab.</p>
<p>Geben Sie Ihren Lieben einen Kuss und ziehen Sie die Tür hinter sich zu.</p>
<p>Und fangen Sie an zu tun, was Sie eh die ganze Zeit schon tun.</p>
<p>Ihre Zeit und damit auch Ihr Leben zu – gestalten.</p>
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