Wie man den innerlichen Motzkopf zum Verstummen bringt (2/3)
Im ersten Teil dieser Artikelserie habe ich ihn vorgestellt: Den Motzkopf.
Ein typisches Beispiel schrieb mir die Leserin Ute: Wenn sie mal bei der Arbeit schwächelte, „kamen solche Sätze hoch wie: “Siehst du, Du kannst das einfach nicht mehr, begreif´s endlich!” oder ” Du bist einfach eine faule Sau, du hast nur keinen Bock!” oder “Du bekommst nie wieder einen ordentlichen Arbeitsalltag hin.”
Genau das ist er: Der innerliche Motzkopf.
Er ist streng. Er ist herrisch. Er ist gemein. Und es wird höchste Zeit, seine Macht zu brechen.
Aber wie?
Das ist die große Frage.
Um sie zu beantworten, müssen wir erst verstehen, woher der Motzkopf kommt, warum es ihn gibt und welche Funktionen er ausübt. Und genau darum geht es in diesem Artikel, den Du gerade liest. Konkrete Techniken lernst Du dann im dritten Teil kennen – aber die werden Dir erst richtig nutzen, wenn Du die Hintergründe kennst.
Deswegen: Auf ins Getümmel.
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Lade Dir jetzt eine kostenlose Audio-Meditation herunter, mit der Du innerliche Blockaden, sowie negative Gefühle aller Art sanft und wirksam mildern und auflösen kannst.
Wie man den innerlichen Motzkopf zum Verstummen bringt (1/3)
Brigitte Hettenkofer, eine Teilnehmerin aus dem Kurs “Mach das Beste aus 2012” letztes Jahr schrieb mir etwas, das die meisten von uns kennen: “Am Anfang des Programms war ich gerade in einer schwierigen privaten Phase und wenn ich meinen inneren Selbstgesprächen zuhörte, dann waren diese Gespräche nicht besonders nett und schon gar nicht liebevoll, sondern eher streng und hart.”
Dies ist nicht der innere Schweinehund, den die meisten von uns kennen.
Sondern der innere Motzkopf.
Der Unterschied?
Der innere Schweinehund überredet uns zur Bequemlichkeit. Warum was Neues wagen? Das Alte ist doch viel netter. Warum noch für die Prüfung pauken oder die Besprechung vorbereiten? Morgen ist doch auch noch ein Tag. Warum heute noch joggen? Drinnen ist es doch viel gemütlicher.
Der Motzkopf indes hat nur eines im Sinn.
Uns fertig machen.
Er schimpft mit uns in einer Art und Weise, die wir uns bei allen anderen Menschen verbitten würden. “Wie blöd bist Du eigentlich? Wie scheiße siehst Du eigentlich aus? Du bist doch viel zu bescheuert, um das hinzubekommen.” Und so weiter.
Sticheln. Abwerten. Geringschätzen. Meckern. Schimpfen. Das ist seine Sprache.
Und wie immer, wenn wir nur ansatzweise in seine Nähe kommen, verlieren wir bestenfalls “nur” den Mut.
Meistens aber sind wir niedergeschlagen, traurig, verletzt oder gar am Boden zerstört. Manche halten diese Stimmungen nicht weiter aus und beginnen sich zu betäuben. Mit Fernsehen. Stundenlangem Surfen. Arbeit. Sex (Siehe “Schoßgebete” von Charlotte Roche). Trinken. Kiffen. Und allem anderen, was einen wenigstens für kurze Zeit aus dem Kopfkino entführt.
Und falls Du Dich angesprochen fühlen solltest: Du bist nicht allein.
Ich glaube, viele, vermutlich sogar die meisten von uns, haben (auch) einen Motzkopf in sich.
In dieser Artikelserie möchte ich Dir zeigen, warum wir überhaupt einen Motzkopf besitzen (und nein, es liegt nicht an uns), welche Aufgabe er erfüllt und wie Du ihn besänftigen oder gar ganz loswerden kannst.
Bevor ich Dir jedoch mehr dazu schreibe, hätte ich gerne gewusst, wie Du darüber denkst.
Kennst Du sowas?
Und was glaubst Du, ist die Ursache, warum Menschen einen Motzkopf in der Birne haben?
Alles, was Du über Menschen wissen musst, in 45 Sekunden
Diese kurze Videoaufnahme von einem 8 Monate alten, tauben Baby, das dank eines Implantats zum ersten Mal hören kann, zeigt Dir alles, aber wirklich alles, was man über Menschen wissen muss, um sie zu verstehen.
Wie Veränderung gelingen kann (Teil 2 von 3)
Wie ich schon in Teil 1 der Artikelserie angekündig habe, wird es hier bei coach-your-self.tv pünktlich zu Heiligabend wieder ein Geschenk geben (hier kannst Du Dich anmelden): Den Selbstcoachingprozess “Versöhnung”.
Kernaussage des ersten Teils war: Wenn Du Dich “*****” fühlst, lass es zu. Erspare Dir den Kampf mit den Emotionen, denn das macht es nur schlimmer. Wenn Du sie Dir stattdessen erlaubst, dann sagst Du damit auch “Ja!” zu Dir: Selbst.
Aber was ist das eigentlich für ein “Selbst”?
Was ist dieses etwas in uns, das diese Stimmung erzeugt?
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Wie eine Frau mit ihrer “inneren Stimme” ein Rückenleiden auflöste
Bevor Du mich in die Ecke mit Wunderheilern und anderen Scharlatanen packst: Ja, diese Frau hat tatsächlich ihr Rückenleiden aufgelöst. Mit ihrer inneren Stimme.
Und nein: Die Arbeit mit der inneren Stimme kann nicht grundsätzlich gesundheitliche Probleme lösen. Das schreibe ich im übrigen nicht nur, weil es der Gesetzgeber so will. Sondern weil ich es so meine: Der Kurs “Finde Deine innere Stimme” kann keine gesundheitlichen Herausforderungen lösen. Dafür ist er auch nicht gedacht.
Aber es gibt Ausnahmen, in denen so etwas dennoch geschieht.
Und von einer möchte ich hier berichten. Denn ich möchte Dich an etwas Wichtiges er”innern”…
Coaching-Demo: Die innere Stimme kontakten
Ich freu mich, Dir einen kleinen Leckerbissen kredenzen zu dürfen.
Einen ganz einfachen, und doch sehr effektiven Prozess, mit dem Du Deine Intuition, Deine innere Stimme, Dein Herz, Deine Seele, Dein Bauchgefühl oder wie immer Du das auch nennen magst, kontaktieren kannst.
Bewusst. Direkt. Und mit klaren Antworten.
Hier ist das Video samt Anleitung zum Mitmachen:
Warum uns groooooooooße Ziele blockieren
Immer wieder erreichen mich Fragen von Menschen, die sich selbst oder andere coachen wollen – und dann auf herbe innere Blockaden stoßen.
So schrieb mir über Facebook eine Frau zu der Selbstcoaching-Methode “Afformationen” folgendes:
“Ich habe gestern mit meinem Sohn ein Coaching mit deiner neuen Methode gemacht. Wir haben nach einer Weile zwei Sätze herausgearbeitet. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis, habe jedoch bei ihm immer noch Widerstand und grossen Druck gespürt.
Da fehlendes Selbstvertrauen sein Problem ist, fühlte er sich nach den beiden Sätzen: Warum habe ich an heute in jedem Bereich meines Leben soviel Selbstvertrauen wie beim Gamen?
Und: Warum bekomme ich ab sofort alles geregelt? noch mieser, weil es ja eben nicht so ist. Er war so blockiert, dass er keine Antworten fand.”
Wann immer man beim Coaching auf Blockaden trifft, ist Obacht angesagt.
Denn eines der größten Hindernisse – nicht nur beim Coaching – ist ein zu großes Ziel.
Ja, richtig gelesen: Zu große Ziele sind kontraproduktiv.
Ich weiß: Wer Tony Robbins oder Jürgen Höller oder andere Tschakka-Trainer studiert hat, der wird an dieser Stelle einwenden, dass man nur dann richtig motiviert ist, wenn man es möglichst groooooooooß angeht.
Blödsinn.
Wie Sie die (!!!) Lösung für Ihre größten Probleme finden
Auf der Suche nach Promotionmaterial für meinen Selbstlernkurs “Finde Deine innere Stimme“, stieß ich auf einen Forumsbeitrag, der mich sehr berührte.
Also kontaktierte ich die Frau, weil ich wissen wollte, ob ich Ihren Beitrag – auch anonym – zitieren dürfte.
Offen gestanden war ich ziemlich baff, was mir sie mir zurück schrieb:

Im Klartext: Martina hatte einen Burn-Out erlitten, konnte mit dem Kurs “Finde Deine innere Stimme” einen Wendepunkt einleiten – und führt heute ein Leben, wie sie es sich damals gewünscht hat.
Nun könnte ich doch voller Stolz versuchen, ein paar Punkte einzuheimsen, was für ein großartiger, fabulöser Coach ich doch bin. Stimmt’s?
Aber das ist leider Blödsinn.
Denn ich habe mit Martinas Ergebnissen nichts, oder zumindest nicht viel zu tun.
Ja.
Richtig gelesen.
Ich war es nicht, der ihr da aus der Bredouille geholfen hat.
Sondern ihre “innere Stimme”.
Manche Leute nennen sie auch Intuition, rechte Gehirnhälfte, Bauchgefühl oder wie auch immer. Ist vollkommen egal.
Fakt ist für mich als Coach mit über zwanzig Jahren auf dem Buckel: Jeder von uns hat eine innere Stimme. Und sie steht uns JEDERZEIT zur Verfügung – wenn wir nur bereit sind, zuzuhören.
Und genau hier beginnt das Trauerspiel.
Aus 173.576,3 Gründen hören wir die meiste Zeit einfach nicht zu. Wir versuchen unser Leben irgendwie aus dem Kopf heraus zu meistern. Der kann zwar mit einem Haufen Meinungen und Überzeugungen und Theorien aufwarten (was zu seinen Kernaufgaben gehört) – aber die Frage, was uns glücklich macht, was die für uns richtige Entscheidung ist, die kann er nicht wirklich beantworten (und muss er auch nicht. Das gehört nicht in sein Jobprofil).
Wenn wir aber unsere innere Stimme außer Acht lassen, kann es schnell passieren, dass wir uns in Ziele, Beziehungen, Jobs und Konflikte verheddern, die eigentlich nicht wirklich die unseren sind.
Und je mehr wir von unserem Pfad abweichen, je mehr wir uns verirren, desto kruder, belastender, schwieriger und konfliktreicher wird unser Leben. Wir strampeln wie die Blöden, aber das führt lediglich dazu, dass wir zunehmend aus der Puste geraten – bis die ersten Anzeichen von Burn-Out auftauchen.
Und falls Burn-Out nicht Ihr Problem sein sollte, sondern Geldmangel oder stressige Beziehungen oder ein Job, der Sie einfach nur anödet und Ihnen Tag für Tag das Mark aus den Knochen saugt: Das ist genau das Gleiche.
Denn überall da, wo uns der Spaß, die Lebensfreude oder der Sinn fehlt, ist das ein Zeichen, dass wir den Draht nach Innen verloren haben. Den Draht zu unserer inneren Stimme.
Aber genau da finden Sie auch die (!!!) Lösung für Ihre größten Probleme.
Wie in aller Welt komme ich an meine innere Stimme ran?
In dem Sie auf Ihre Freude achten.
Auf das, was Ihnen wirklich Spaß macht.
Was Sie begeistert. Was Sie berührt. Was Sie bewegt.
“Wie?”, werden Sie vielleicht jetzt einwenden: “Meine Probleme lösen sich, wenn ich auf so etwas Schönes achte?”
Ja.
“Muss ich denn nicht HART an mir arbeiten?”
Nö.
“Aber das Leben ist doch kein Wunschkonzert!”
Doch.
Lesen Sie doch einfach nochmal oben die Zeilen von Martina: “Mein Leben hat sich inzwischen sehr geändert und ich bin vollauf mit meinen Änderungen beschäftigt – die rückblickend betrachtet ziemlich genau meinen Wünschen am Anfang des Jahres entsprechen.”
Und damit haben Sie die Formel für die (!!!) Lösung Ihrer größten Probleme an der Hand. Treffen Sie eine Entscheidung, was Sie in Ihrem Leben haben, erfahren, genießen möchten. Und folgen Sie Ihrer Freude.
Manche Leute finden ihre Freude bei der Gartenarbeit. Andere beim Tanzengehen. Oder bei einem Spaziergang. Oder beim Musik hören. Oder beim Sport. Oder beim Lesen eines inspirierenden Buches.
Und wenn die Freude da ist, fragen Sie sich einfach: Wie kann ich das Problem … lösen? Vielleicht bekommen Sie sofort einen Impuls. Vielleicht erst etwas später. Aber der Impuls kommt.
Denn Ihre innere Stimme möchte mit Ihnen sprechen!
So hat es ja auch Martina erlebt: Sie war bereit, hat sich darauf eingelassen – und voila, ihr Leben fügte sich zum Besseren.
Aber falls Sie gerade denken: Puh, ich habe schon soviel ausprobiert, und irgendwie komme ich an dieser Stelle nicht weiter, dann (und zwar genau dann) lade ich Sie ein in meinem Kurs “Finde Deine innere Stimme“.
Um es nochmal klar zu sagen: Sie brauchen mich nicht, um Ihre innere Stimme zu finden.
Denn ihre innere Stimme wartet schon darauf, endlich gehört zu werden. Und wenn Sie diesen Kurs nicht wahrnehmen, wird sie andere Wege finden, Sie zu erreichen.
Aber manchmal ist es einfacher und leichter, wenn man sich auf dem Weg zur inneren Stimme begleiten lässt.
So ist es auch Martina ergangen.
Auch wenn die Hauptarbeit bei ihr, oder besser gesagt bei ihrer inneren Stimme lag (denn die hat Martina geführt), so kann ein Coach helfen, den Draht herzustellen und ihn so zu vertiefen, das er auch noch nach dem Kurs da ist:
Und das ist mein Anteil an Martinas Erfolg.
Den Weg nach Innen zu zeigen.
Begangen hat ihn aber Martina alleine. Oder besser gesagt: Mit ihrer inneren Stimme.
Denn, und das ist die wirklich gute Nachricht dieses Artikels: Sie, liebe Leserin und lieber Leser, Sie haben die Lösungen für Ihre größten Herausforderungen bereits in sich.
Die Frage ist nur: Sind Sie bereit, nach Innen zu gehen?
Martina war es.
Liebeskummer? Wonach wir uns wirklich sehnen…
Letzte Woche hatte ich ein interessantes Coaching.
Ein Teilnehmer aus meinem Kurs “All you need is: Love!” hat Liebeskummer.
Und so sehr er sich auch bemüht, die Sehn-Sucht nach der Ex hält ihn heftig in Beschlag.
Ich habe das einstündige Coaching auf 15 Minuten zugeschnitten, in dem man fette Beute machen kann. Zum Beispiel, warum es uns so schwerfallen kann, Liebeskummer loszuwerden. Und wonach wir uns dabei vielleicht wirklich sehnen (für die Eiligen ab Minute 5.12)…
(Download)
Die Übung, die ich mit Niels mache, heißt “Der liebevolle Blick” (kostenloser Download hier…) und stammt aus dem Kurs “Finde Deine innere Stimme“.
Zwischen Pflicht und Lust: Das Drama des “Muss ja”
Anlässlich meines kostenlosen Selbstcoachingswerkzeugs “Die Selbstbildrakete” aus dem Kurs “All you need is: Love!” schrieb mir ein Nicht-Nutzer des Werkzeugs folgende Zeilen:
“Ich hab mir die Selbstbildrakete runtergeladen, weil mich der Prozess wirklich interessiert. Allerdings bin ich bis heute nicht dazu gekommen, mich damit zu beschäftigen. Und obwohl mein Interesse groß ist, find ich die Zeit nicht dafür. Aber dadurch ist mir gleich ein grundsätzliches Problem aufgefallen, das wahrscheinlich viele Menschen mit mir teilen:
Zeitmanagement ist Prioritätsmanagement. Zeit hat jeder gleich viel, nur was wir in dieser Zeit tun ist unterschiedlich, weil wir alle unterschiedlich motiviert sind.
Jetzt gibt es zweierlei Arten motiviert zu sein:
1. Wir tun etwas, damit keine Situation eintritt, in der wir unglücklich sind
2. Wir tun etwas, um Situationen zu schaffen, in denen wir glücklich sind.
Meistens bin ich mit Nr. 1 beschäftigt (Broterwerb, Haushalt, die täglichen Pflichten erledigen). Wenn ich dann entsprechend viel an Nr. 1 gearbeitet habe, bin ich müde und geschafft, dann vergesse ich auf sämtliche “Selbstbildraketen”, weil ich mich einfach erholen möchte und nicht mehr anstrengen will.
Ich nehme an, dass es vielen so geht (vielleicht sogar auch dir selbst) und würde mich daher über eine Antwort von dir sehr freuen!!”
Hier meine Antwort…
Mein angeschlagenes Selbstwertgefühl: Ein Einzelfall?
Eine Frau, die mein kostenloses Schmankerl “Die Selbstbild-Rakete” aus dem Kurs “All you need is: Love!” getestet hat, schrieb mir: “Bei dieser doch simpel anmutenden Selbstbildrakete, schaffe ich es nicht, selbst wenn ich mich noch so sehr bemühe an einen Menschen zu denken den ich liebe bzw. das Gefühl herzustellen. Noch schlimmer ist es, wenn ich meinem Herz diese Gefühle zukommen lassen soll- ganz schwierig…”
Und weiterhin “Mir ist dadurch schmerzhaft klargeworden wie klein meine Selbstliebe ist. Eigentlich verstehe ich das nicht so ganz, denn ich glaube immer ich bin selbstbewust, und das beste Beispiel für meine Selbstliebe ist doch, dass ich mich gesund ernähre, sporlich am Ball bleibe, und auch sonst meinem Körper kaum Alkohol und nur ab und zu Nikotin zumute… ist doch auch Selbstliebe oder?”
Um dann abschließend zu einer wichtigen Frage zu kommen: “Was meinen Sie, geht es vielen am Anfang so?”
Ich glaube…
Selbstcoachingprozess: Inneren Frieden finden (Mitschnitt und Anleitung)
Haben Sie Interesse an einem Selbstcoaching-Prozess, mit dem Sie mehr inneren Frieden finden können?
Wenn ja: Gut!
Denn eines unserer größten Probleme in unserem Leben ist meines Erachtens, dass wir uns selbst bekämpfen.
Ein Teil will dieses. Ein anderer jenes. Und nun liegen beide im Clinch.
Die Folge: Innere Streitgespräche, Gefühle von Anspannung und Stress, vor allem aber Stillstand. Weil beide Seiten nicht zusammenkommen, geht es bei Beiden nicht voran.
So war es auch bei Jürgen, den ich heute gecoacht habe.
Und da während des Coachings ein interessanter Selbstcoachingprozess herausgepurzelt ist, möchte ich den gerne mit Euch teilen. Ihr könnte den genau so auch für Euch anwenden (und da er eine Instruktion für Euer Inneres enthält, kann es sein, dass Ihr schon beim Zuhören Veränderungen verspürt.)
Warum finde ich nicht die richtige Liebe?
Eine Teilnehmerin aus dem “All you need is: Love!” Kurs schrieb mir folgendes (und sie hat mir ihr OK gegeben, dass ich die Frage hier beantworte:
“Ich tu mich mit Liebesbeziehungen schwer. Nicht mit einem Flirt, einer Affäre…aber mich wirklich längerfristig auf einen Mann einzulassen, das habe ich noch nicht geschafft.”
Und: “Was einen potenziellen Partner betrifft, so habe ich oft das Gefühl die “falschen” Männer anzuziehen (für die ich nichts empfinde) – verliebe mich im Gegenzug aber auch in Männer, die mich zwar sehr mögen, gerne Zeit mit mir verbringen – aber mich eben nicht lieben. Ich erhoffe mir vom Kurs mehr Klarheit über mich selbst, meine Erwartungen und über das, was ich in eine Beziehung hineinzugeben ich bereit bin… damit aus Zweien mal Eins wird:-)”
Hier meine Antwort…
Wie wir uns aus Versehen selbst sabotieren
Vor einigen Tagen habe ich den Selbstcoaching-Prozess Die Selbstbild-Rakete kostenlos online gestellt.
Als einen Bonus habe ich noch einen zusätzlichen Prozess dazu gepackt, den ich “der radikale EGON” nenne.
Den Prozess habe ich “radikal” genannt, weil er eine radikale These vertritt: Wenn wir Gedanken denken wie “Ich will nicht schwach sein” oder “Ich will auf keinen Fall versagen”, dann schaffen wir aus Versehen einen Anteil, der genau das will: Schwach sein. Oder versagen.
Denn dieser Anteil unseres Selbst versteht diese Aussage als Anweisung.
Und genau dazu erreichte mich folgende Mail: “Hey Martin, kannst Du mir erklären, warum dieser Teil des Selbst die Verneinung angeblich nicht versteht?”
Aber gerne doch!
Hier kommen zwei verschiedene Gehirnprozesse auf eine etwas unglückselige Weise zusammen.
Wie wir unser Leben zum Blühen bringen können!
Hier ist nun der letzte Teil meiner kontrovers diskutierten Videoserie (Siehe auch Dramaland“, “Fluchtweg” und “Grenzwächter“.)
In dem Video schildere ich, warum wir erst dann, wenn wir uns selbst zu lieben beginnen, auf eine Art erfolgreich sein können, die wirklich zu uns passt.
Ich erzähle auch, warum ich mein Quest-Training dran gegeben habe, und welches Aha!-Erlebnis ich danach hatte.
You-Tubeversion: http://youtu.be/KdNrVDvM8vk
Und wie immer freue ich mich über Eure Meinung!


